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Full text of "Die geheimschrift im dienste der Päpstlichen kurie von ihren anfängen bis zum ende des XVI. Jahrhunderts"

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QUELLEN UND FORSCHUNGEN 

AUS DEM GEBIETE DER GESCHICHTE. 

IN VERBINDUNG MIT IHREM HISTORISCHEN INSTITUT IN ROM 
HERAUSGEGEBEN VON DER 
GÖRKES- GESELLSCHAFT. 

XI. BAND. 



DIE GEHEIMSCHRIFT 

IM DIENSTE DER PÄPSTLICHEN KURIE 



VON IHREN ANFANGEN BIS ZUM ENDE DES 
XVI. JAHRHUNDERTS 



VON 



Dr. ALOYS MEISTER, 

PROFESSOR DER GESCHICHTE AN DER UNIVERSITÄT MÜNSTER I. W. 



MIT FÜNF KRYPTOGRAPH ISCHEN SCHRIFTTAFELN. 



DRUCK UND 



PADERBORN. 

VERLAG VON FERDINAND 
MDCCCCVI. 



SCHÖNINGH. 



QUELLEN und FORSCHUNGEN 



AUS DEM GEBIETE DER GESCHICHTE. 



IN VERBINDUNG MIT IHREM HISTORISCHEN INSTITUT 

IN ROM 



HERAUSGEGEBEN 



VON DER 



GÖRRES- GESELLSCHAFT. 



XI. BAND. 



-^HS- 



DRUCK UND 



PADERBORN. 

VERLAG VON FERDINAND SCHÖNINGH. 
MDCCCCVI. 



DIE GEHEIMSCHRIFT 

IM DIENSTE DER PÄPSTLICHEN KURIE 

VON IHREN ANFÄNGEN BIS ZUM ENDE DES 
XVI. JAHRHUNDERTS 

VON 

Dr. ALOYS MEISTER, 

PROFESSOR DER GESCHICHTE AN DER UNIVERSITÄT MÜNSTER I. W. 

MIT FÜNF KRYPTOGRAl J H ISCHEN SCHBIFTTAFELN. 



PADERBORN. 

DRUCK UND VERLAG VON FERDINAND SCHÖNINGH. 

MDCCCCVI. 



n1 



einer lieben Frau 



zum Danke für entsagungsvolle Mitarbeit. 



I 



Vorwort. 



In meinem Buche über die Anfänge der modernen diplomatischen 
Geheimschrift 1 habe ich dem italienischen Chriffrenwesen des XV. Jahr- 
hunderts nähere Aufmerksamkeit gewidmet, die päpstliche Kryptographie 
aber, weil sie z. T. eine andere Entwicklung zeigt, von der Untersuchung 
ausgeschlossen. Eine zusammenfassende Darstellung der Geschichte der 
päpstlichen Geheimschrift soll deshalb hier geboten werden, ohne daß bei 
diesem ersten Versuche Vollständigkeit erreicht werden konnte. Das 
Material ist in viermaliger längerer Anwesenheit in Rom von mir gesammelt 
und auch nach meiner Heimkehr durch manchen schönen Fund meines 
Freundes Dr. Pogatscher vervollständigt worden. Immerhin wird sich die 
Sammlung der Schlüssel des XVI. Jahrhunderts noch erweitern lassen. 
Es wäre sehr erwünscht, wenn neue Funde auf diesem Gebiete gesammelt 
und veröffentlicht würden. Bei den meisten Chiffrenkorrespondenten ließ 
sich die Zeit ihrer Tätigkeit ganz oder annähernd bestimmen. Gute Dienste 
leisteten dabei die verschiedenen Serien der schon im Druck vorliegenden 
Nuntiaturberichte und die Schriften von Prof. Anton Pieper: „Zur Ent- 
stehungsgeschichte der ständigen Nuntiaturen" und „Legaten und Nuntien". 
Auch für weitere Nachweise aus seinem inVorbereitung befindlichen dritten 
Buche über diesen Gegenstand bin ich letzterem zu Danke verpflichtet. 
Bei der Textredaktion des z. T. sehr verderbt überlieferten Alberti-Traktates 
hat Prof. P. E. Sonnenburg mich in der liebenswürdigsten Weise mit seinem 
Rate unterstützt. Möns. Dr. Ehses hat in Rom einiges für mich kolla- 
tioniert. An der mühevollen Korrektur hat sich stellenweise Dr. L. Wiese, 
vor allem aber meine Frau beteiligt, die mir besonders bei der Vergleichung 
der Chiffrenalphabete und Nomenklatoren eine wertvolle Hilfe war. Allen 
Genannten, insbesondere aber Dr. Pogatscher gebührt mein aufrichtiger 
Dank. 

Uber die Zuvorkommenheit der Beamten des vatikanischen Archivs 
brauche ich kein Wort zu verlieren, sie ist bereits weltbekannt. Aber die 
Herren Möns. Wenzel und Prof. Melampo haben sich um meine Arbeit 
in der Nachforschung nach verstecktem Chiffrenmaterial so hervorragende 
Mühe gegeben, daß ich ihnen dafür hier nochmals öffentlich Dank sagen 
möchte. Dasselbe gilt von dem Direktor der vatikanischen Bibliothek 
Herrn Pater Ehrle. 

1 Paderborn, F. Schöningh 1902. 65 S. 



Inhaltsverzeichnis. 



Seite 

Vorwort V 

I. Darstellung. 

1. Die päpstliche Geheimschrift im Mittelalter 3 

a) Nomenklatoren 4 

b) Vokalsysteme 12 

2. Fremde Einwirkungen 21 

a) Schisma. Gabriel de Lavinde 21 

b) Humanismus. Leo Baptista Alberti 24 

c) Theoretiker des XVI. Jahrhunderts : 29 

Silvester 31 

Bellaso , . . . . 36 

Tritheim 38 

Vigenere ... 42 

Porta 44 

Piccolomini 45 

3. Das päpstliche Chiffrenwesen um die Mitte des XVI. Jahrhunderts . . 46 

Liste der päpstlichen Chiffrensekretäre 51 

4. Die beiden Chiffrensekretäre Gio. Battista Argenti und Matteo Argenti 54 

5. Das Chiffrenwesen um die Wende des XVI. zum XVII. Jahrhundert 
nach dem Familienbuche des Matteo Argenti 65 

6. Schlußbemerkungen 113 

II. Quellen. 

A. Traktate 119 

1. Der Chiffrentraktat des Leo Baptista Alberti 125 

2. Der Traktat des Fedele Piccolomini 142 

3. Der Chiffrentraktat des Matteo Argenti 148 

4. Der Dechiffriertraktat des Matteo Argenti 163 

B. Schlüsselsammlung 171 

I. Die Schlüssel des Gabriel de Lavinde 1379 171 

II. Die „cifre vecchie" aus der Argenti Sammlung 1539 — 1566. . . 176 

III. Schlüssel zum Trienter Konzil 1545 — 1559 222 

IV. Eine Sammlung aus Vat. Arch. Arm. 44. 1560 — 1570 . . . . 229 

V. Schlüssel aus der französischen Nuntiatur 1561 — 1587 ...... 254 

VI. Schlüssel aus der Bibliotheca Ottoboniana 1573 — 1587 262 

VII. Buch II der Sammlung des Matteo Argenti 1555 — 1593 .... 283 

VIII. Buch I der Sammlung des Matteo Argenti 1580— 1 591 .... 323 

Nachtrag: Die Venetianer Handschrift des Alberti-Traktates 445 

Verzeichnis der Chiffren-Adressaten 447 



Anhang. Fünf kryptographische Schrifttafeln aus den Chiffren des Erzb. Petrus 
v. Neapel 1363 und 1364. 



I 

/ 



I. 

Dai'st e 1 1 ii n <£. 



Meister, Die Geheimschrift. 



1 



1. Die päpstliche Geheimschrift im Mittelalter. 



Ein festes Datum für die Entstehung der Kryptographie geben zu 
wollen, ist müßiges Unterfangen. Nicht mit einem Schlage trat sie ins 
Leben. Sie hat lange Vorstadien gehabt, oft nur ganz vereinzelte An- 
läufe, große Intervalle der Unterbrechung, dann wieder neue unzusammen- 
hängende Versuche, bis sich endlich aus vielen Elementen durch die Zeit- 
umstände gedrängt ein Ganzes, ein System, ergibt. 

Bei den einzelnen Völkern war erstes Auftreten und Entwicklung 
der Geheimschrift ganz verschieden, aber zuletzt steuern sie alle bald früher 
bald später zur Ziffernschrift. Die Wiege der modernen Geheimschritt 
in Ziffern stand in Italien. Doch selbst in den einzelnen Gemeinwesen 
Italiens war die Entwicklung, die dazu führte, ungleich — bald rascher 
bald langsam. Und die ersten Spuren hüllen sich auch dort vielfach in 
Dunkel. Die große Ähnlichkeit des noch mageren Figurenschatzes der 
älteren italienischen Geheimschriften aus dem XIV. und Anfang des 
XV. Jahrhunderts, die Übereinstimmung in der Anordnung des Chiffren - 
alphabets und Nomenklators läßt die Annahme zu, daß der Kryptographie 
dieser italienischen Staatswesen eine gemeinsame Quelle zugrunde liegt. 1 
Wo sie floß und wie sie die anderen speiste, das ließ sich noch nicht 
ausreichend sicher ergründen. Irgendwo liegen wohl in einem italienischen 
Archiv ungekannt die Akten, die heute noch das Geheimnis durch heiliges 
Schweigen behüten. Auf Umbildung griechischer oder orientalischer Buch- 
staben deutet manches hin; ob die Umbildung aber in Italien vorgenommen 
oder ob sie schon fertig importiert wurde und einem etwa von den Griechen 
zurechtgemachten eigenen Alphabete entstammte, ist bisher noch nicht zu 
erweisen. Eine gewisse Verwandtschaft besteht zwischen diesen älteren 
Geheimschriften Italiens und denen des Cod. Bodl. Barocc. 50 und des 
Cod. Laurentianus Badia 53 vom Jahre 1*331.'* Doch nicht so, daß diese 
die gesuchte Grundlage sein müssen. Indessen diese beiden Codices zeigen 
uns nur noch die einzigen Reste eines Gebrauchs, der viel ausgedehnter 
gewesen sein mag, und hier mögen irgendwo die Beziehungen der ältesten 
italienischen Chiffren zu einem ähnlichen Alphabet verdeckt sein. 

Jedenfalls in der päpstlichen Kryptographie lagen die Vorbilder nicht. 



1 A. Meister, Die Anfänge der modernen diplomatischen Geheimschrift S. i5. 

2 Vgl. Gardthausen, Griechische Paläographie S. 240. 

1* 



4 



Die päpstliche Geheimschrift im Mittelalter. 



Trotzdem läßt sich die Geheimschrift der Kurie weiter zurück- 
verfolgen als die der Mehrzahl der italienischen Staatswesen. Aber ihre 
Art ist in dieser Frühzeit eine andere; die moderne Chiffrenschrift hängt 
viel inniger mit derjenigen der italienischen Staaten zusammen. Ein strikter 
Anfangstermin ist auch bei der päpstlichen nicht aufzustellen. Die An- 
wendung geheimer Korrespondenz war auch bei der Kurie zuerst kerne 
regelmäßige und ununterbrochene. Man begnügte sich damit, gelegentlich, 
wenn einmal außerordentliche Umstände das Briefgeheimnis gefährdeten, 
eine geheime Verabredung zu treffen, um den Inhalt schriftlicher Mit- 
teilungen zu verdunkeln. Die ersten Niederschläge kryptographischer Kor- 
respondenz der Kurie sind demnach gelegentliche Ausnahmefälle. Dieses 
vereinzelte Auftreten hat dann aber wiederum zur Folge gehabt, daß uns 
heute der Nachweis nicht mehr in allen Fällen zu erbringen ist. Die 
ersten Einzelspuren müssen weit ins Mittelalter zurückgereicht haben, aber 
sie sind uns heute größtenteils verwischt. 

a) Nomenklaturen. 

So liegen manche Wurzeln sogar im Altertum. Die einen haben nur 
eine Zeitlang Triebkraft gezeigt und sind dann abgestorben, die anderen 
haben aus neuem Erdreich neues Leben gesogen und eine selbständige 
Entwicklung entfaltet. 

Zu den ersteren gehören die Litterae formatae, die auf Attikus von 
Konstantinopel und auf das Konzil von Nicäa zurückgehen sollen. Sie 
verdanken einer Sitte des klassischen Altertums ihre Entstehung, der Ge- 
pflogenheit nämlich, daß ein Gastfreund bei dem anderen Eintritt erhielt 
durch Vorzeigen der Tessera hospitalis. Die Litterae formatae sind eine 
solche Tessera hospitalis für christliche Priester. Die Jungkirche knüpfte 
ja so gern an römische oder griechische d. i. oströmische Gebräuche an; 
bei der Aussendung der Geistlichen war Vorsicht am Platze, ein geheimes 
Erkennungszeichen mußte vorhanden sein, da entstanden die Litterae for- 
matae als Empfehlungsschreiben. 1 Aber die darin angewandte geheime 
Verabredung, die auf der Kryptographie der Griechen und Orientalen 
basiert, hatte keine Zukunft, sie starb aus. 

Zwei andere antike Wurzeln erwiesen sich lebensfähiger. Die eine 
ist die im orientalischen Altertum heimische Sitte, in Bildern und Gleich- 
nissen, in dunklen Redewendungen geheimen Sinn zu verbergen. 2 Eine 
gewisse Neigung zum Mysteriösen, eine Vorliebe für Orakel und Pro- 
phetien hielt diesen Gebrauch Wach. Ins praktische Leben übersetzt mußte 
es reizen, den Sinn wichtiger Mitteilungen vor Uneingeweihten in ähnlicher 

1 Gardthausen, Griechische Paläographie S. 240. 

2 Die Mysterien der antiken orientalischen Religionen gehören hierher, ebenso die 
Prophetien; es gab förmliche Schlüssel zur Auflösung der Prophetien: Vgl. Laudiert im 
Mist. Jahrb. 1898 S. 848. Ähnlich Am. Marcellinus XVIII 6. 18, ein umschriebener Brief 
des zu den Persern geschickten Gesandten Procopius; XVIII 6. 19 steht die Auflösung. 



Nomenklatoren. <> 

Weise zu verdunkeln. Man umschrieb die Nachricht, so daß sie nur der 
verstehen konnte, der den Schlüssel dazu hatte. Das einfachste Verfahren 
war die Veränderung der Personen- und Oitsnamen. Diese ganz primitive 
Art ließ den übrigen Wortlaut eines Schreibens bestehen und ersetzte nur 
die Eigennamen durch andere Namen oder beliebige andere Worte. Es 
ist schon ein Schritt weiter, wenn neben den Eigennamen auch noch 
andere besonders verräterische Worte durch harmlosere oder durch ihr 
Gegenteil umschrieben werden. 

Dieser Worttausch ist im Gebrauche der päpstlichen Kanzlei gewiß 
viel älter, als wir ihn durch erhaltene Zeugnisse noch nachweisen können. 1 
Aber bezeichnenderweise ist eben die früheste, bis jetzt nachweisbare päpst- 
liche Geheimschrift eine solche wörtervertauschende Chiffre gewesen; der 
Adressat hat vermittels eines besonderen Wortverzeichnisses, sog. Nomen- 
klators, die richtigen Worte für die falschen bei der Dechiffrierung ein- 
setzen müssen. 

Dieses älteste Beispiel aus dem päpstlichen Archiv, das sich bis jetzt 
auffinden ließ, 2 ist in das Jahr 1326 oder 1327 anzusetzen. Das undatierte 

1 Auch in Frankreich ließ sich das Nomenklatorsystem schon sehr früh als Geheim- 
schrift nachweisen. Bei der Gefangennahme des Jakob de Rua fiel das Kalendarium des 
Königs von Navarra in die Hände des französischen Königs. Es enthält einen Nomen- 
klator von 122 Worten, aber kein Alphabet. Der König von Navarra chiffrierte also um 
1375 vermittels Worttausches. Vgl. Moranviller, Chronogr. franc. Bd. II f. 348. 

2 Die älteren Chiffren des päpstlichen Geheimarchivs haben, seit ich sie zuerst 
gesehen, schon selbst ihre Geschiente. Ursprünglich waren sie von Confalonieri 1627/28 
in dem Inventar der Armar. sup. A-M des Archivs Castel S. Angelo (jetzt Index 57; 
der sog. Index mit der Hand) verzeichnet und zwar in dem Arm. C fasc. 78 u. 79, leider 
nur ganz summarisch als: Arm. C fasc. 78 eifre diverse nr. 14 und fasc. 79 eifre diverse 
nr. 20. Aus dieser Zeit tragen noch heute die meisten von ihnen (9 von 13; bei zwei 
anderen ist die Signatur C fasc. 78 modern) die alte Signatur in tergo: C fasc. 78. — 
Später kamen sie, unbekannt wann (vermutlich durch den Archivar Don Palmieri), 
zugleich mit moderneren Chiffren und zugleich mit dem (nr. 9) Sigillum comitis Julia- 
censis C fasc. 37 nr. 18 (publiziert Neues Archiv Bd. 26 1 900/1 S. 726 nr. XXI) in 
eine unsignierte Kassette in einen Faszikel Nunziature diverse vol. 1, jedoch mit Aus- 
nahme der Informatio Nicolai episcopi. Dort benutzte ich sie im Winter 1891/92 und 
im Winter 1894/95. Als ich im März 1899 wieder zum Kollationieren nach Rom kam, 
konnten sie weder in Nunz. div. vol. 1 noch im Arm. C aufgefunden werden. Später, 
im Juni 1899, fand der Archivar Prof. Melampo den fasc. mit den älteren Chiffren wieder 
und stellte ihn zu Arm. C fasc. 78 (letzte Kassette des Arm. C) zurück. Es fehlten 
jedoch darin drei Stücke: nr. 3 Informatio Nicolai episc; nr. 9 Sig. com. Juliacensis und 
nr. 11. Erst im Frühjahr 1904 sind auch diese drei Stücke wiedergefunden und zwar 
3 und 1 1 wieder zu Arm. C fasc. 78 gegeben worden, während nr. 9 Sig. com. Julia- 
censis wegen Bedenken bezüglich der Signatur C fasc. 37 nr. 18 in der unsignierten 
Kassette verblieb (der Inhalt dieses Stückes hat nichts mit den Chiffren zu tun). — 
Etwas abweichend ist die Geschichte der beiden Stücke: Informatio Nicolai episcopi 
Arm. C fasc. 78 nr. 3 und Viterbiensis episcopus Arm. D fasc. 2. Auch sie hatten 
durch Confalonieri ihre alte Signatur und ihren Standort erhalten, waren aber dann nicht 
nach Nunz. div. vol. 1 übertragen worden, wenigstens waren sie nicht, als ich Nun/, 
div. vol. 1 im Winter 1891/92 und 1894/95 durcharbeitete, darin enthalten. Sie waren 
am alten Standort verblieben, beziehungsweise das zweite Stück Viterb. episc. D fasc. 2 
war zu dem ersteren in die letzte Kassette des Arm. C fasc. 78 gelegt worden. Dort 
fand sie im Dezember 1898 Herr Dr. Schwalm wieder und überließ sie meinem ver- 
ehrten Freunde Dr. Pogatscher, der sogleich am 5. Dezember 1898 eine vorläufige Kopie 
davon nahm. Als ich darauf im März 1899 wieder nach Rom kam, eigens um diese 
beiden Stücke zu kollationieren, waren sie abermals unauffindbar. Erst im Juni 1899 
wurde das eine Stück, die Informatio, von Prof Melampo wieder entdeckt und an seine 



6 Die päpstliche Geheimschrift im Mittelalter. 

Stück erweist sich als eine Geheimschrift, die ihre Anwendung gefunden 
hatte in den Kämpfen der Gibellinen und Guelfen in Orvieto und Viterbo, 
die durch den Romzug Ludwigs des Bayern dort aufs neue genährt und 
entfacht worden waren. Es fallen nämlich in diese Zeit alle in dem Stück 
vorkommenden Namen, soweit sie sich nachweisen ließen, und anderseits 
würden die letzten Jahre der Tyrannis des Silvester Gatti in Viterbo schon 
nicht mehr passen, weil im Jahre 1328 Pandulfus Capocci sich dort als 
Gegenbischof aufgeschwungen hatte, der sicher in der Geheimschrift er- 
wähnt wäre, wenn er als Gegenbischof schon existiert hätte. 

Dieses älteste Dokument ist gleichzeitig die älteste Anweisung zur 
Anfertigung einer Geheimschrift, sie verdient in ihrem ganzen Wortlaut 
bekannt gegeben zu werden: 

In nomine domini Amen. 
Viterbiensis episcopi. 1 

Attendite domine archidiacone cum scribatur de partibus ecclesie 
vel de Urbe ad infrascriptas significaciones nominum terrarum singularum 
partium significantium alia infrascripta. 

Et primo pro nomine scribentis ponetur hoc nomen : officialis : in 
genere, videlicet prima lictera : O : 

Item pro Urbe : Ierusalem : , eo quod nova Ierusalem describatur. 

Item pro Viterbio : Civitas nova : , eo quod de novo fuerit in civi- 
tatem et sedem episcopalem erectjaj. 

Item pro tota provincia patrimonii : hereditas Christi:, eo quod sit 
Patrimonium eius sponse. 

Item pro Gebellinis predictorum latorum vel aliorum : egyptii : Et 
pro Guelfis : filii israel : 

Item pro Columpnis : filii lapicide :, quasi a lapide dicti, quorum 
primus est . . . prepositus 2 . . . IIus ut prepositus Marsiliensis 3 IIIus 
Stephanus 4 IIIIus Sciara 5 Vus dominus Johannes 6 eius filius. 

richtige Stelle Arm. C fasc. 78 zurückgebracht. Das andere Stück D fasc. 2 ist dagegen bis 
heute, Okt. 1904, nicht wieder aufgefunden worden. Es ist ein kleines Stück Pergament 
16 X *5 bis 15V2 cm. Leider konnte deshalb dieses Stück nicht kollationiert und ergänzt 
werden. Die Punkte . . . bezeichnen die bei der ersten Abschrift nicht entzifferbaren Worte. 

1 Bischof voii Viterbo war damals Angelus Tignosi 1318 — 1343. Für ihn ist auch 
die Bezeichnung officialis erklärlich , denn er war gleichzeitig römischer Kurialbeamter. 

2 Wohl Matteo, proposto della chiesa St. Omer. cf. Litta, Farn, nob.: Colonna. 

5 Johannes, er war proposto di una chiesa in Francia detta de Mellicheo in 
ecclesia Turonensi. Litta 1. c. 

4 Er hielt zu Johannes XXII. und Robert v. Neapel, mußte bei Annäherung Lud- 
wigs' d. B. aus Rom weichen. Nach dem Abzug Ludwigs wurde er zum Senator von 
Rom gewählt, gab aber auf Wunsch Johannes' XXII. diese Würde wieder auf, damit 
Robert sie erhalte. Litta L c. 

6 Giacomo Sciarra Colonna, der berühmte Gegner Bonifatius' VIII., 1292 Senator 
von Rom, später Parteigänger Ludwigs d. B. an der Spitze der Gibellinen in Rom; 
1328 Jan. 17 einer der 4 Sindaci, welche Rom erwählte zur Teilnahme an Ludwigs d. B. 
Krönung; er starb 1329. Litta 1. c. 

6 Johann Colonna, Sohn Scianas, wurde 1325 Kanonikus von S. Gio. in Laterano, 
er ging zu Ludwig d. B. über, mußte mit ihm aus Rom weichen, wurde exkommuniziert 
und seines Kanonikates verlustig erklärt. Eine Zeitlang hielt er sich in Todi. Litta 1. c. 



Nomenklatoren. 



7 



Item pro Ursinis : animales : quasi ab illo animali descripti, quorum 
duo sunt cognomina, videlicet de ponte et de campo floris, primi descri- 
bentur : fluviales : a tiberi fluente sub dicto ponte, alii : silvestres : quasi 
a campis silve, quorum primi sunt nati domini Ursi, 1 secundi sunt nepotes 
cardinalis 2 dicti generis; aliorum nomina possunt scribi. 

Item pro Anibaldescis : leunculi : quia in eorum signis positi, quorum 
primus est dominus Anibaldus, secundi illi de rocca, tercii illi de cavis, 3 
quartus Nicolaus 4 domini Petri , V. filii Nicolani, VIus . . . domini 
Iohannis. 

Item pro sabellis : avicul^ : quia tali signo utuntur preter alia, quorum 
primus est dominus . . . secundus est Iacobus [?] 

Item pro iilis de comite : aquile : quoniam eius signum portant 
quorum primus est nepos archiepiscopi Nicosiensis, 5 alius Johannes, comitis 
de . . baldo. 

Item in patrimonio pro prefecto : Severus de aquila : cum eius signo 
utatur. 

Item pro silvestro gacto 6 : venator : quasi a silva dictus. Et pro 
ipsius nepote nomine andr . . . 

Item pro Ulis de bisentio 7 : furcones : cum tali utuntur signo quorum 
primus est Quictutius, secundus est vannus. 

Item pro Urbevetani* : ueterani : dicti a dicta urbe. 

Item pro . . . : neophiti : quasi de nova ad . . . 

Item pro cornetanis : brutales : quasi bruta cum cornubus ... de 
dicto loco . . . 

Sigillum erit . . . absque licteris. 

Die Eingangsworte dieses Schriftstückes berechtigen uns, es für die 
Beurteilung der päpstlichen Kryptographie in Anspruch zu nehmen. Es 
ist nicht anzunehmen, daß der Archidiakon und der Bischof von Viterbo 
sich eine private, von der damals an der Kurie üblichen abweichende 



1 Orso aus dem Zweige der Orsini di Mugnano, Marchesi della Penna; er war 
Nipote Nikolaus' III., wurde Marschall der Kirche, Rektor des Patrimoniums, 1293 Senator 
von Rom. Seine Nachkommen nannten sich Orsini »di S. Angelo« oder »di Ponte«. 
Von seinen Söhnen tat sich Napoleone hervor, der als Weifenführer in die Leostadt 
eindrang, aber vor Sciarra Colonna wieder weichen mußte. Litta l. c. 

2 Von dem Zweige der Orsini di Campifiori war Francesco Orsini Kardinal 
1295 — 1 312. 

3 Cave haben die Anibaldi 1 3 1 5 dem Jakob Colonna verpfändet, aber sie nennen 
sich deshalb doch noch weiter de Cavis. 

4 Ein Nikolaus ist 1345 Senator; ob sein Vater Petrus hieß, konnte ich nicht 
feststellen. Cf. Gregorovius, Gesch. d. Stadt Rom VI, 226. Ein Petrus ist von Gre- 
gorovius zu 13 12 erwähnt 1. c. VI, 50. 

5 Johannes de Polo O. Praed., vorher Eb. von Pisa; als Eb. von Nikosia 13 12 
Mai 10 — vor 1332 Nov. 16. Eubel, Hierarchia p. 382. 

6 Silvestro Gatti, 1326—29 Tyrann von Viterbo. 

7 Die Herrn von Bisenzo herrschten am Lago di Bolsena; ihren Namen führen 
sie vom Kastell Bisenzo, das heute verschwunden ist. Ein Cataluccio di Bisenzo war 
Capitano di Orvieto als Ludwig d. B. in Italien erschien. 



8 



Die päpstliche Geheimschrift im Mittelalter. 



Geheimschrift ausgedacht haben, zumal da es sich um eine geheime Kor- 
respondenz über das Wohl und Wehe des Kirchenstaates und der Stadt 
Rom handelte. Auch daß sie im Archiv der Kurie aufbewahrt wurde, 
weist darauf hin. Nur die Wahl der Ersatzworte war natürlich der per- 
sönlichen Verabredung überlassen; sie wurde in vorliegendem Schreiben 
vereinbart. 

Ihrem Charakter nach besteht die hier zur Anwendung gekommene 
Geheimschrift aus einfachem Worttausch und zwar im wesentlichen bei 
Eigennamen. Aber es findet sich auch ein Hinweis, daß schon eine 
andere Art bekannt war, nämlich der Ersatz eines Namens durch einen 
einzelnen Buchstaben. So unterschreibt der Absender seinen eigenen 
Namen entweder mit dem Worte Officialis oder mit dessen Anfangs- 
buchstaben . O . Zwar würde das einmalige Vorkommen noch nicht aus- 
reichen , um daraus zu schließen , daß beide Arten nebeneinander in 
Gebrauch waren; es ließ sich jedoch noch ein anderes nur wenig später 
anzusetzendes Dokument 1 nachweisen, das ebenfalls die beiden Methoden 
in hoch viel ausgesprochener Weise enthält. Das Stück ist wegen der 
darin vorkommenden Namen der Zeit zwischen 1338 und 1340 zuzuweisen; 
es nennt sich selbst eine Informatio Nicolai licet indigi episcopi Nolani. 2 

Pro nomine domini . nostri . 
dominus . A . • 

Pro nomine . ecclesie Romane . 
. ß . eius sponsa 

Pro nomine domini . R , 3 regis Sicilie 
Dominus . D . gubernator monasterii 

Pro nomine regni eiusdem domini regis 
Monasterium quod vos scitis 

Pro nomine regine eius consortis 
Domina . E . 

Pro nomine domini Philippi fratris -sui 
Dominus . G . 

Pro nomine infantis de maioricis 
Dominus . P . 

Pro nomine . regis Frederici . 4 
dominus . I . magister sinagoge 

' Arm. C fasc. 78 rir. 3 (diese Numerierung ist modern) war zweimal gefaltet 
und mit rotem Wachs gesiegelt, das beim Öffnen zerstört worden ist, ein Heft von 4 fol. 
(8 Seiten) 223 mm X 151 —154 mm. S. auch S. 5 Anm. 2. Dr. Pogatscher hat das 
Stück, als es im Juni 1899 wiedergefunden wurde, nochmals freundlichst für mich 
kollationiert. 

2 Nikolaus ist 1 531 — 1340 BiVhof von Nola. 

8 Jm Jahre 1338 sprach der Papst das Königreich Sizilien dem aragonesischen 
Hause ab und übertrug es dem König Robert, der seit 1309 in Neapel herrschte (bis IJ43). 
4 König Friedrich von Sizilien 1297 — 1337. 



Nomenklatoren. " 

Pro nomine insule Sicilie 
Sinagoga. 

Pro nomine regine 1 uxoris eiusdem regis Frederici 
domina . L . priorissa. 

Pro nomine . regis Ungarie . 
dominus . V . 

Pro nomine . principis Achaye . 
dominus . C . 

Pro nomine . principis Tarentini . 
dominus . F . 

Pro nomine . regis Francorum . 
dominus . aJ 

Pro nomine . regis Aragonum . 
dominus . K . 

Pro nomine . regis Maioricarum . 
dominus . R . 

Pro universitate prelatorum 
omnes prepositi monasterii 

Pro universitate comitum et baronum regni 
omnes . priores . 

Pro universitate . aliorum . 
omnes . monachi . 

Pro officio . vicariatus regni . 
Abbas monasterii 

Pro cancellario 
Cellararius . monasterii . 

Pro prothonotario 
Elemosinarius . monasterii . 

Pro nomine generalis ministri fratrum minorum 
Dominus . H . magister domus 

Pro nomine fratris . Petri de catenecto confexoris domine regine Sicilie 
Frater . M . sacrista 

Pro nomine fratrum minorum in communi 
Servitores domus 

Pro civitate Neapolitana 
Grangia . dicti monasterii . 

De aliis autem nominibus personarum et locorum 
deliberabitur melius et riet informacio. 



Königin Elconora. 



10 



Die päpstliche Geheimschrift im Mittelalter. 



Pro civitate Nolana 
Bastita dicti monasterii 

De nomine Nicolai episcopi Nolani 
Devotus servitor vester 



Item lictere sigillabuntur cum subscripto 
sigillo hic impresso cum cera viridi. 1 

Hier begnügt sich der Geheimschreiber nicht damit, für einen Namen 
einen beliebigen anderen einzusetzen, er vertauscht die Titel und den 
Sinn einer Anzahl Worte und setzt statt des Namens nur einen frei- 
erfundenen Anfangsbuchstaben; alle Ersatz worte aber sind so gewählt, 
daß sie zur Nomenklatur eines Klosterbetriebes gehörten. Der mit ihrer 
Verwendung geschriebene Brief mußte den Eindruck erwecken, daß es 
sich um eine harmlose Klosterangelegenheit handele. 2 

Offenbar hat man in der bloßen Einsetzung von Siglen an Stelle 
der Namen keine genügende Bürgschaft gegen Entzifferung gesehen, des- 
halb fügte man zu dem erfundenen Anfangsbuchstaben noch einen falschen 
Titel hinzu oder einen sonstigen Zusatz, der irreführen sollte. Dies 
mußte zur größeren Sicherheit geschehen, wenn es sich, wie hier, nur 
um wenige Namen handelte; je größer die Zahl der durch Siglen ersetzten 
Namen und Worte war, desto schwieriger war das Erraten. 

Es ist möglich, daß man anfangs diese Verbindung des Einzelbuch- 
stabens mit einem Zusatz vorzog, aber es ist nicht nötig, dies als früheres 
Stadium und die Weglassung des Zusatzes als ein vorgerückteres auf- 
zufassen. Schon das einfache . O . in dem ersten Dokument spricht 
dagegen. Daß man in der späteren Praxis Zusätze meist fortließ, das hat 
seinen besonderen Grund in der eigenartigen Verknüpfung des Nomen- 
klators mit dem gleichzeitig angewandten Geheimalphabet. 

1 Das darunterstehende Siegel ist noch großenteils zu erkennen : ein grünes Wachs- 
siegel enthaltend das Lamm mit dem Kreuz auf dem Rücken; in den vier Ecken -standen 
Buchstaben oder Zeichen, im. unteren Zwickel ein nicht mehr erkennbares Bild (etwa 
ein Schild, das ebenfalls Buchstaben oder Zeichen enthielt). Darunter noch von der- 
selben Hand: 



nomen meum . 

• + • cum anu . 

• S • lo sigi bo 



2 Es ist dies im Mittelalter die älteste Spur derjenigen Art geheimer Korrespondenz, 
bei der eine solche Umwandlung des Schreibens vorgenommen wird, daß es den An- 
schein gewinnt, als werde ein ganz anderer Gegenstand behandelt. Später wird der 
ganze Stil dem nur zum Scheine gewählten Briefthema angepaßt, wie ich das für Venedig 
schon für das XIV. Jahrhundert nachweisen konnte (Meister, Anfänge der diplomatischen 
Geheimschrift S. 18/19). Daß diese Art der Geheimschrift noch bis auf unsere Zeit im 
Gebrauch geblieben, das zeigten die Mitteilungen über die Korrespondenz der Königin 
Sophie von Holland aus der Zeit des Krieges von 1870/71 in der Revue de Paris 1903 
H. V S. 21. Brief des Königs Wilhelm von Holland. 



Nomenklatoren. 1 1 

Für beide Verwendungsarten des Nomenklators — so nennen wir 
fortan die Verzeichnisse der zu ersetzenden Worte — ließen sich im 
vatikanischen Archiv noch andere sehr frühe Belege finden. Zufällig ist 
darunter die Anwendung einfacher Siglen ohne Zusätze zeitlich früher 
anzusetzen. Sie findet sich auf einem kleinen Papierzettel und gehört der 
ersten Hälfte des XIV. Jahrhunderts an. 1 

A Rex B ecclesia C charissimus 

D papa L De . . , 2 O Alfonsus 

S Marescallus Com es Fuxi v . . . 2 

N Petrus . . . 2 I Petrus Duez q marescalcus papae 

n ' . g Ricardus Dueza 

X rexBoemie k Robert Baldok 

e dominus de insula t comitis convenarum 

comitis . . . 2 f dispensier 

Der Name des Petrus Dueza, der ein Bruder Johanns XXII. war, 
weist auf die Zeit dieses Papstes; unter comes fuxi (Foix) ist sicher 
Gaston II. (13 15 — 1343) zu verstehen, und unter Alfons könnte Alfons IV. 
von Aragon (1327 — 1336) oder Alfons XI. von Castilien (13 12 — 1350) 
gemeint sein. 

Jedenfalls hat nicht etwa die eine Art des Nomenklators die andere 
völlig aus dem Gebrauche verdrängt. 

Aus der zweiten Hälfte des XV. Jahrhunderts liegt mir ein Beispiel 
vor, in dem wiederum Worttausch mit erläuterndem Zusatz gewählt 
wurde. Auch in diesem Falle waren alle Tauschworte so gewählt, daß 
sie zusammenpaßten; ein damit geschriebener Brief mußte den Anschein 
erwecken, als handele es sich um Klöster und geistliche Stifte. 

Die betreffende Anweisung, 3 deren Absender und Adressat wir nicht 
kennen, hat folgenden Wortlaut: 

Quando vobis scribam de facto Cremone, scribam dissimulate de 
fratribus illis ordinis fratrum minorum 

Quando de Papia, scribam ut supra de fratribus illis ordinis humilia- 

torum 

Quando de Mediolano, scribam ut supra de fratribus illis ordinis 
Praedicatorum 

Quando de Mutina, scribam ut supra de monachis illis ordinis 
Sti. Benedict! 



1 Arm. C fasc. 78 nr. 5, ein Zettel in klein 4 . 

2 Unleserlich. 

8 Ebenda C fasc. 78 nr. 11 Quer-8°. In dem früheren fasc. Nun/., div. vol. I 
trug es auch die nr. n. Das Stück hat nicht wie die meisten anderen den alten Archiv- 
vermerk C fasc. 78, vielmehr nur auf der Vorderseite mit Tinte das Wort Cifra . Auf 
der Rückseite mit Bleistift C fasc. 78 modern, aber wieder ausradiert. 



Die päpstliche Geheimschrift im Mittelalter. 



Quando de Ferraria, scribam vobis de illis monachis albis ordinis 
Sti. Bernardi 

Quando de Romandiola, scribam vobis de canonicis illis regularibus 
Quando de Urbe, si contingeret, dicam de canonicis ecclesia maioris 
Quando de diversis, scribam vobis duas litteras, unam generalem 
narrando factum, de quo agetur, et aliam, in qua erunt nomina diversa 
civitatum vel locorum, inter que erunt illa vel ille, de quo agetur, et 
ponam ante illum vel illam talia puncta . . 

Die Schlußnotiz darin deutet uns an, daß leicht Irrtümer bei diesem 
Verfahren vorkamen, weswegen man in der hier angedeuteten Weise 
vorbeugen wollte. 

Das bisher geschilderte Verfahren - Worttausch oder Ersatz von 
Worten und Namen durch einzelne Buchstaben — ist nachher nicht durch 
die vervollkommnetem Geheimschrift völlig verdrängt worden, es wurde 
auch später noch zuweilen, als man schon längst zu vollkommeneren 
Methoden übergegangen war, angewandt, ohne gleichzeitig von einem 
Geheimalphabet begleitet zu sein. 

b) Vokalsysteme. 

Große Entwicklungsfähigkeit wohnte dem Nomenklatorsystem nicht 
inne. Deshalb konnte der Nomenklator wohl ein Teil der späteren 
Geheimschrift werden, nicht aber die Basis, auf der sich eine Entwicklung 1 
entfaltete, die den Ansprüchen gewachsen war, die eine ständige diplo- 
matische Geheimkorrespondenz der späteren Zeit an sie stellen mußte. 

Diesen Untergrund hatte vielmehr die andere antike Wurzel, die aus 
dem Altertume sich genug Triebkraft gerettet hatte, um im Mittelalter 
neue Gestaltungen hervorzurufen, nämlich die Vertauschung der einzelnen 
Buchstaben. Bis ins VI. Jahrhundert v. Chr. läßt sich der Gebrauch 
zurückverfolgen, daß ein Buchstabe des Alphabetes für einen anderen ein- 
gesetzt wird, seit Nöldecke im Buche Jeremia eine Kryptographie nach- 
gewiesen, bei der der letzte Buchstabe den ersten etc. vertritt. 2 Der Kaiser 
Oktavian ließ jeden Buchstaben durch den nächstfolgenden umschreiben, 
und dieses Prinzip ist es nun, das im Mittelalter wieder hervorgeholt wird. 3 
Die emsige Schreibertätigkeit der Mönche, die uns die antiken Schrift- 



1 Es gab natürlich auch Einzelerscheinungen, die keinen Einfluß auf die Weiter- 
entwicklung der päpstlichen Kryptographie hatten. So das vereinzelte Vorkommen eigen- 
tümlicher kryptographischer Zeichen in der Bulle Johanns für Quedlinburg vom J. 967, 
die mir verdächtig sind und die ich nicht zu deuten vermag. Vgl. Erath, Cod. diplom. 
Quedl. tab. VI. So hat ferner Papst Silvester II. (999—1003) sowohl bei den Kon- 
zepten zu seinen Briefen als auch in eigenhändigem Zusatz zu seinen päpstlichen Bullen 
eine Geheimschrift angewandt, die den tironischen Noten sehr ähnlich sieht und auf 
eigener Erfindung des gelehrten Papstes beruht. Vgl. A. Meister, Die Anfänge der 
modernen diplom. Geheimschrift S. 5. 

2 Gardthausen, Griechische Paläographie S. 232. 
8 Vgl. A. Meister a. a. O. S. 6. 



* 



Vokalsysteme. 1 3 

steller abgeschrieben haben, hat bald in dem einen, bald in dem anderen 
Kloster die Aufmerksamkeit auf die uns durch Sueton überlieferte Geheim- 
schrift des Cäsar und des Augustus gelenkt. So blieb der Kontakt mit 
der Antike gewahrt, ohne daß wir deshalb anzunehmen brauchen, daß 
diese Art der Geheimschrift ununterbrochen in Übung war. Rs war ja 
auch nicht ganz dieselbe Anwendung, die das Mittelalter von diesem 
Prinzip machte. Es ließ vielmehr mit Vorliebe die Konsonanten bestehen 
und ersetzte bloß die Vokale durch die nächstfolgenden Buchstaben. 

In der päpstlichen Geheimschrift ist uns dieser Fall schon aus dem 
Xf. Jahrhundert bezeugt. Theofilactus von Frascati, der im Januar 1033 
als Benedikt IX. Papst wurde, pflegte seinen Namen in der Form 
Thfpfklbctxs 1 zu umschreiben. 

Die Beschränkung auf die Umschreibung bloß der Vokale, sog. 
Vokalsystem, hat lange den Anforderungen der mittelalterlichen Geheim- 
schrift genügt. 

Im vatikanischen Geheimarchiv finden sich noch mehrere Doku- 
mente, die uns die päpstliche Geheimschrift in diesem Stadium des Vokal- 
systems zeigen. 2 Die Konsonanten werden ganz unberücksichtigt gelassen, 
sie erleiden keine Veränderung. Die noch erhaltenen Reste lassen uns sogar 
noch die schönste Entwicklungsreihe erkennen von den unbeholfensten 
Anfängen zu immer leichterer Variierung. 

Das älteste Stück 3 ersetzt die Vokale durch Zeichen, die aus den 
Armen des H-Zeichen gebildet sind: 

a n ? i, °-> q 
n if "1 J H 



1 Wattenbach, Anleitung zur lat. Paläographie, 2. Auf., S. 6; wo irrtümlich Bene- 
dikt VIII. statt Benedikt IX. angegeben wird. 

2 Früher Nunz. div. vol. I, jetzt wieder im Arm. C fasc. 78. Außer den älteren 
Stücken enthielt der Faszikel noch auf 292 Blättern ungefähr 66 Schlüssel, beinahe alle 
aus dem XVII. und XVIII. Jahrhundert ; ferner einige Chiffrenregeln, Instruktionen und 
dergleichen, die wir z. T. weiter unten verwerten. 

3 Ein länglicher Papierzettel aus dem XIV. Jahrhundert (Arm. C fasc. 78 nr. 6) 
folgenden Inhaltes: Üomine archidiacone , quotienscunque vobis scribam, si impressio 
huius sigilli fuerit in littera, credatis nuntio sicut mihi: Cacellolus [dahinter ist das Siegel 
in Rotlack aufgedrückt, das eine Pyramide mit einem Kreuz darauf darstellt. Das Folgende 
ist mit anderer Tinte und unbeholfenerer Hand (des Archidiakons?) geschrieben:] 

Scribendum erit dicto domino Cacellolo per nomen Franciscus de Florencia et 
includetur in littera cedula occulte littere subsequentis [folgt das oben im Text wieder- 
gegebene System]. Cum autem dictus Cacellolus non sit expertus in scribendo, ideo 
ip^e debet per nuntium, qui portabit cedulam consignatam signo impresso superius mentem 
suam mandare sine alia scriptione, qui quidem nuncius sie erit fidelis et intelligens, quod 
indubitanter poterit ei credi sicut et ipsi mitenti. 

Item quociens huiusmodi nuncium fidelem cum dicta cedula signata mitet, ipse 
debet recomendare nominando cum proprio nomine nuncium ipsum in cedula antedicta, 
et per hoc apparebit, si exhibitor cedule reeepit eam de manu sua, et an sit ei commissa 
credencia per eundem. 

Item sciendum, quod l'ttera non claudetur cum inpressione predicta sed cum alio 
sigillo, et impressio erit intus cedulam supramissa. 



14 Die päpstliche Geheimschrift im Mittelalter. 

Die Worte dominus papa würden z. B. nach dieser Art die Form 
erhalten haben: d m n s p p 

Auch das handschriftlich zunächst einzureihende Blatt 1 enthält ein 
Vokalsystem, das sich der Zeichen bedient. Diesmal werden die alten 
Formen der Ziffern dazu verwandt, die hier eher als Zeichen denn als 
Ziffern aufzufassen sind; an eine bewußt angewandte Ziffernschrift ist so 
früh noch nicht zu denken. Der Inhalt der kurzen Notiz lautet: Cum 
ine Poncium Stephani sedis apostolice nuncium ad provinciam Tuscie et 
alias partes Ytalie destinatum aliqua ardua et secreta nunciare contigerit 
tunc mutatis singulis vocalibus in singulis figuris inferius designatis suo 
ordine sequentibus ea scribam. Figure autem sunt haec: 
a e i o u 



Wie ferner ein Zettel aus dem XV. Jahrhundert 2 dartut, hat man 
sich auch gelegentlich durch Punkte geholfen. Ob dieser Gebrauch in 
Rom so alt ist, wie er es anderwärts war, muß aus Mangel an Nach- 
richten dahingestellt bleiben. Der Nachweis aus dem XV. Jahrhundert 
ist für diese Art der Punktierung der Vokale gar kein hohes Alter; für 
Handschriften germanischen Ursprungs gelang es, diese Methode zum VIII. 
oder IX. Jahrhundert, für Spanien zum XL und für Venedig zum XIII. 
Jahrhundert nachzuweisen. 3 Aber auch aus unserem Zettel läßt sich noch 
herauslesen, daß die Punktierung der Vokale nichts Neues war, denn er 
macht den Vorschlag, gerade weil die gewöhnliche Art: 

a e i o u 

offenbar zu bekannt war, umgekehrt zu verfahren, was folgendes Schema 
ergäbe: 

a e i o u 

Das Einsetzen von Zeichen oder Punkten ' an Stelle der Vokale ist 
nun aber nicht als ein Vorstadium aufzufassen, aus dem sich der Ersatz 
durch Buchstaben entwickeln mußte. Dagegen spricht schon das erwähnte 
Beispiel Benedikts IX. aus dem XL Jahrhundert. Die Methode, Zeichen 
einzusetzen, ist nur eine Variation des Vokalsystems. 

Da nun aber diejenigen Buchstaben, die Vokale vertraten, ihren 
eigenen ursprünglichen Wert einbüßten, so mußten sie umgekehrt durch 
die Vokale ausgedrückt werden, wenn nicht der Mißstand eintreten sollte, 

1 Arm. C fasc. 78 nr. 10. Ein Pergamentstreifen mit der Überschrift: nuncio 
in Tuscia. 

2 Vat. Arch. Arm. C fasc. 78 nr. 4. Vgl. unten S. 20. 

a Vgl. A. Meister, Die Anfänge der modernen diplom. Geheimschrift S. 7, 8. 18. 



Vokalsysteme. 



15 



daß allemal fünf Konsonanten doppelte Werte erhielten, den eigenen und 
den eines Vokals. 

Das Stadium, in welchem diesem Mißstande bereits abgeholfen ist, 
hat seinen Niederschlag gefunden in einem aus dem XIV. Jahrhundert 
erhaltenen Zettel, 1 wonach für jeden Vokal der ihm im Alphabet folgende 
Konsonant eintreten sollte und umgekehrt. Also: 

aeiou bfkx 
bfkpxjaei u 

Der Zettel selbst erweist zwar nicht direkt, daß dieses System an 
der Kurie benutzt wurde, denn er stellt sich uns dar als eine Eingabe 
des Johannes Rigaldi clericus Caturcensis, den ich leider nicht nachweisen 
konnte. Immerhin scheint der Rektor des Patrimoniums oder der The- 
saurar von Spoleto in Beziehung zu dieser Geheimschrift zu stehen. Und 
dann weiter ist es auffallend, daß die gleich zu erwähnenden Chiffren des 
Erzbischofs Petrus von Neapel die Konsonanten schon zum Ersätze der 
Vokale anwenden, so daß wir fast annehmen können, daß die Eingabe des 
Thesaurars den Anlaß dazu gegeben hat. Die Chiffren des Erzbischofs 
Petrus sind so recht geeignet, uns ein Bild von dem Gesamtcharakter der 
Kryptographie dieser Zeit zu geben, denn sie enthalten noch beides, Vokal- 
systeme mit Zeichen und Vokalsysteme mit Konsonanten. 

Dieses Briefbuch 2 des Erzbischofs Petrus de Gratia ist für die Kenntnis 
der ältesten päpstlichen Geheimschrift von großer Wichtigkeit. Es enthält 
Konzepte und Kopien von Briefen, die der Erzbischof mit der Kurie und 
den Kardinälen und einigen anderen wechselte. Petrus war 1363 — 1365 
Erzbischof von Neapel, wurde dann 1365 Erzbischof von Embrun und 
1378 Kardinal; er starb 1389. Soweit das Briefbuch für uns von Interesse 
ist, das heißt soweit es Geheimschrift enthält, beschränken sich die Ein- 
tragungen auf seine neapolitanische Wirksamkeit und zwar auf die Jahre 
1363 und 1364. In einigen chiffrierten Briefen sind aufgelöste Stellen 
überschrieben; aber auch da, wo dies nicht der Fall war, gelang mir die 



1 Arm. C fasc. 78 nr. 7. Auf der Rückseite (Hand des XIV. Jahrh.) thesaurarius 
Spoletanus novus korrigiert aus rector novus patrimonii; ferner die Notiz: de Spoleto 
et de urbe. Der Text lautet: Salva in omnibus et per omnia correctione et emendatione 
paternitatis vestre ego Johannes Rigaldi clericus Caturcensis cogitavi istum modum scri- 
bendi, qui sequitur, videlicet quod loco cuiuslibet vocalis ponam sequentem proximam 
consonantem et econtra loco illius consonantis vocalem ut patet per exemplum quod 
sequitur quia loco de a ponam b et loco de e ponam f et loco de i ponam k et loco 
de o ponam p et loco de u ponam x et econverso vocales predictas pro predictis con- 
sonantibus, cum locus erit, ut potest dari exemplum in istis lineis que sequuntur, quarum 
una est scripta recto modo et alia modo predicto quo secreta scribere intendo. Sequuntur 
linee et significant idem: 

Sanctissime pater nova sunt de vra provincia ducatana, que sub secreto habeantur 
Sbnctksskmf pbtfr npxb sxnt df xrb prpxknckb dxcbtbnb qxf sxa sfcrftp hbafbntxr 

2 Im päpstlichen Geheimarchiv Arm. LI1I, tom. 9. Der modern paginierte Codex 
kommt für uns bis p. 125 in Betracht. Auf p. 3 trägt er die Aufschrift: Copie litterarum 
missarum per dominum domino nostro pape, cardinalibus et aliis a die XXIX maü anno 
LXUIo, qua intravit Neapolim etc. 



16 



Die päpstliche Geheimschrift im Mittelalter. 



Entzifferung, so daß ich eine Übersicht über die von Petrus benutzten 
Systeme zu entwerfen imstande bin. Zeichenverwendung kommt bei ihm 
häufiger vor als Buchstabenverwendung, und zwar sind folgende charak- 
teristisch für ihn: 

p. 2s 1 a e i o u Trugzeichen: a e i o v 
F J . 1 L r T 1 5 

1 L f T 1 

p. 16 a e i o u Trugzeichen: a e i o x und o 
F * L 1 \ J 1 M 

L 1 If J 1 
p. 58 2 Dasselbe, aber mit den Trugzeichen: a o 

p. 65V-66 Dasselbe, aber mit den Trugzeichen: a e o ä ä ö 

p. 99 3 ^ e^ i|_ Cj. u^ 1 m n r s Trugzeichen: a e o 

L 1 f T 1 r t 1 1 + 

p. 125 4 Dasselbe wie p. 36, aber ^lsJTrijgzeichen a e o und die 

übergeschriebenen Abkürzungszeichen ^ . 

% )!■=>- 

Buchstabenverwendung finden wir in folgender Form : 

p. 61 a e i o u 1 
b f k p x r 

p. 65 a e i o u Trugzeichen: a 

b f k p x 

p. 88 5 a e i o u 1 r Trugzeichen: a e i o v 

b f k p x r 1 

Nicht immer schreibt Petrus die ganzen Mitteilungen in Geheim- 
schrift; vielfach begnügt er sich mit der Chiffrierung einzelner Zeilen oder 
auch nur einzelner Worte. 6 Neu ist die Anwendung von Trugzeichen. 
Sie sollen den Leser irreführen, denn sie haben keinen Buchstabenwert 
und sind bei der Auflösung einer Depesche einfach zu übergehen. Sie 
w 7 erden beliebig eingestreut; zuweilen setzt sie Petrus hinter jeden Buch- 
staben, dann wieder erst nach zwei, drei oder vier in bunter regelloser 
Abwechslung. Noch einen anderen Fortschritt lassen die Chiffren des 
Petrus erkennen. Es hat sich das Bedürfnis geltend gemacht, außer den 
Vokalen auch noch einige andere, und zwar die nächst ihnen im Latei- 
nischen am häufigsten vorkommenden Buchstaben 1 m n r s zu um- 
schreiben. Nicht in allen Fällen werden sie alle verwandelt; zuweilen ist 



* S. Tafel f. 

8 S. Tafel II. Eine chiffrierte Depesche an den Papst vom 6. Nov. [1363]. 

3 S. Tafel V+.W. 

4 S. Tafel 2ST. Eine chiffrierte Depesche an den Papst. 

* S. Tafel tifc F 

6 Man vergleiche die im Anhang beigegebenen Tafeln I — V. Sie sind so aus- 
gewählt, daß sie einen völligen Einblick gewähren in die Eigenart dieses ältesten kurialen 

Briefwechsels in Geheimschrift. 



Vokalsysteme. 17 

es nur das 1 oder das 1 und r, deren Umschreibung zu dem Vokalsystem 
hinzutritt, und daneben kehrt Petrus auch wieder zu dem reinen Vokal- 
system zurück ohne Inanspruchnahme anderer Buchstaben. Der Gang der 
Entwicklung wird der gewesen sein, daß man zu den Vokalen zuerst nur 
in den Systemen mit Buchstabenersatz, nicht bei Zeichenersatz die Buch- 
staben 1 und r hinzugenommen hat, indem man sie ihren Wert tauschen 
ließ und für r ein 1, für 1 ein r einsetzte. Das war schon Gewohnheit 
geworden, als man noch weitere drei Buchstaben, m n s, hinzuzog, denn 
während man für diese in einem Zeichensystem Zeichen einsetzte, tat 
man es nicht für 1 und r, sondern blieb für sie bei der Vertauschung. 

Es darf uns nicht befremden, wenn wir im weiteren Verlauf fest- 
stellen müssen, daß die einmal gemachten Fortschritte nicht beibehalten 
wurden. Wahrscheinlich sind sie noch gar nicht als solche erkannt worden, 
jedenfalls aber hatte die kryptographische Korrespondenz der Kurie im 
XIV. Jahrhundert noch viel zu geringe Pflege, als daß man schon in 
konsequenter Weise jeden Vorteil wahrgenommen und sich dauernd zu 
eigen gemacht hätte. So sind uns denn noch aus dem folgenden XV. Jahr- 
hundert Dokumente erhalten, die wieder bloß reine Vokalsysteme auf- 
weisen, also gegen die Chiffren des Petrus in gewissem Sinne einen 
Rückschritt bedeuten. In anderer Beziehung konstatieren wir dafür ein 
Zurückdrängen des Zeichenersatzes; der Buchstabenersatz scheint häufiger 
verwandt zu sein. 

Folgende Geheimschriften aus dem XV. Jahrhundert ließen sich in 
geringen Resten im vatikanischen Archiv nachweisen: 

a e i o u 
h k 1 m n 

Beispiel 1 : dmmlnk hndlnl hndltn 2 tnn 2 kt tlmnl 

Auflösung: domine audivi auditum tuum et timui 
Dabei ist zu bemerken, daß hier die Buchstaben h.k.l.m.n sowohl 
die Vokale vertreten, als auch ihre eigenen Werte behalten haben, ein 
Verfahren, welches zwar die Auflösung etwas erschwert, aber zugleich 
auch als unvollkommener bezeichnet werden muß, als wenn die reziproke 
Vertretung zugelassen worden wäre. 

Ebenfalls dem XV. Jahrhundert gehört folgendes System an : 

f j 1 ° U 1 und umgekehrt, 
b d p g q J 



1 Arm. C fasc. 78 nr. 8 (die Nr. modern). Ein kleiner lädierter Zettel 12 . 
Außer der Chiffre enthält er noch die Notiz: Scias quod quandoque litera loco vocalis 
posita suum locum retinet et hoc in legendo adverte. (Folgt die chiffrierte Zeile) 

Per predictum modum quandoque scribit fruter Perinus et etiam dominus Iacobus 
de Ancona rescribere debet per eundem modum quem servetis penes vos domine B. 

2 Es war nicht nötig, daß Abbreviaturen zuerst aufgelöst und dann chiffriert 
wurden, sondern die Abkürzungszeichen konnten beibehalten werden. Siehe auch S. 15 
Anm. 1. 

Meister, Die Geheimschrift. 2 



18 



Die päpstliche Geheimschrift im Mittelalter. 



Also wieder ein reines Vokalsystem, aber diesmal in der Weise, daß die 
Ersatzbuchstaben . b . d . p . g . p . auch umgekehrt durch die betreffenden 
Vokale wiedergegeben werden. 1 Die übrigen Buchstaben des Alphabetes 
bleiben wieder völlig unangetastet. 

Und doch sollte das XV. Jahrhundert noch hinsichtlich der Um- 
schreibung des Alphabetes einen entscheidenden Schritt tun, dem gegen- 
über die in den Chiffren des Erzbischofs Petrus zutage tretenden Ver- 
suche mit anderen Buchstaben nur als schüchterne Anfänge bezeichnet 
werden können. Es sollte der tatsächliche Übergang vom Vokalsystem 
zum vollständigen Chiffrenalphabet gefunden werden. Der Übergang 
kommt darin zum Ausdruck, daß das System noch auf die Vokale auf- 
gebaut ist, sie erhalten getrennte Behandlung. Dann aber sind auch alle 
übrigbleibenden Buchstaben herangezogen worden durch Umdrehung ihrer 
alphabetischen Reihenfolge. 

Da wir in der glücklichen Lage sind, ein Dokument, der Schrift nach 
dem XV. Jahrhundert angehörig, nachzuweisen, 2 das klarer als jede Be- 
schreibung dieses Übergangsstadium zur Anschauung bringt, so erheischt 
die Wichtigkeit den wörtlichen Abdruck. Die Anweisung lautet: 

Nota, quod iste quinque littere vocales a . e . i . o . u transferantur 
videlicet ultima pro prima et penultima pro secunda et econverso. Pro 
media vero, quae est i latinum, ponatur y grecum, sicut hic: 

u o y e a 
a e i o u 
Alie autem littere cassatis tribus ultimis videlicet ^ . 2 . (j> scribantur 
ultima prima et econverso et sie de singulis, et quia numerus ipsarum 
aliarum litterarum est dispar, loco medie littere, que est m, ponatur ^ , 
sicut hic: 

zxtsrqpn ^lkhgfdcb 
bcdfghkl mnpqr st xz 

Beispiel: zoudyffyoo kudog ore goc fyxynyo ago 3 ledysyxe fulxdydudy 
Auflösung: Beatissime pater ego rex Sicilie vestre notifico sanetitati 

Dieses Schriftstück muß gleichzeitig oder sogar kurz vor dem ent- 
standen sein, das uns das zuletzt beschriebene reine Vokalsystem zeigt, 
denn beide sind außer dem Geheimschriftsystem noch mit je einem 

1 Arm. C fasc. 78 nr. 13. Rückwärts die Originaladresse: Sanctissimo domino 
meo summo pontifici und von derselben Hand: alius modus litterae innote. Auch ein 
Datum XV° aprilis (ohne Jahresangabe) ist ganz unten auf der Vorderseite beigefügt. 
Dem obigen System folgt die Anweisung : Trasferantur modo superius designato 
littere predicte et dictiones coniungantur et non distinguantur et nomina transmutentur 
sicut inferius continetur (gemeint ist der darauffolgende Nomenklator). 

2 Ebenda Nr. 1 Pergament 8°. Rückseite: C fasc. 78. Th. v. Sickel hat dieses 
Stück schon früher gesehen und in den MIÖG XV, 372 veröffentlicht; die Abfassungs- 
zeit ist etwas früher anzusetzen. 

8 Die Abkürzung ist unaufgelöst chiffriert vre = vestre (s. o. S. 1 5 Anm. 1 und 
S. 17 Anm. 2). 



/ 

Vokalsysteme. 19 

Nomenklator versehen, deren Hauptbestandteil derselbe ist. Der Nomen- 
klator 1 des letzteren Stückes hat die Vorlage gebildet zu dem des ersteren, 
darauf deutet der Zusatz von vier Wörtern am Schluß, die Auslassung 
eines Tauschwortes für Fridericus und die Milderung des etwas kräftigen 
porci (Schweine) in das harmlosere naute. Wir geben daher auch den 
Abdruck in dieser Reihenfolge, indem wir beim zweiten nur die Ab- 
weichungen notieren; die übrigen Formen sind gleich. 



Gemeinsamer 


Nomenklator der beiden 


vorigen Systeme. 




I. Anwendung 


II. Anwendung 




(aus Arm. C fasc. 78 nr. 2). 


(aus Arm. C fasc. 78 nr. 13). 


papa 


cardinalis vel prior 




rex Francie 


gubernator 




rex Boemie 


venator 




1 ä. T LI' 

legatus Lombardie 


episcopus 




legatus Tuscie 


Romanus 




Komani 


Normandi 




Pisani 


Flamingi 




rlorentini 


rranci 




Bononienses 


Burgaldi 


Durgundi 


Dominus Verone 


pater tamihas 




Dominus Mediolani 


patronus 




Dominus Mantue 


comitus 




Loe lanue 


rlorencia 




Cöe Venetiarum 


Verona 




magister hospitalis 


doctor 




rex Sicilie 


capitaneus 




dominus Fredericus 


pirata 


[LückeJ 


Palialogus 


frater 




Cöe Sapone 2 


spelunca 




Extrinseci lanue 


Anglici 




Catalani 


porci 


naute 


Rex Aragonum 


dux 




Sardinia 


Ponza 




Regnum 


Provincia 




Provincia 


Marchia 




Pedemonte 


trivisium 




Minister generalis 


lector 





1 Vat. Arch. Ebenda Nr. 2 Pergament; mehr als doppelt so grol'» wie Nr. 1. 
Enthält den Nomenklator und ein chiffriertes Schreiben, darunter 111° martii. Rückseite 
die Adresse: Sanctissimo domino meo summo pontifici und den alten Archivvermerk 
C. fasc. 78. 

2 In Nr. 13 geschrieben Sahone 

2* 



20 



Die päpstliche Geheimschrift im Mittelalter. 



I. Anwendung II. Anwendung 

(aus Arm. C fasc. 78 nr. 2). (aus Arm. C fasc. 78 nr. 13). 

Regina Elysabet 

Princeps Achaye comes 
Imperatrix marta 
Neptes filie ducis colu[ J 1 

principissa Achaye Agatha 

Diese Nomenklatoren sind weiter nichts als ein übriggebliebener Rest 
der früheren primitiven Art von Geheimschrift in Gestalt des Worttausches. 
Allein genügte er nicht mehr, er war überholt worden durch beweg- 
lichere Methoden, aber jetzt lebte er wieder auf als Appendix. Und diese 
Beigabe einer Anzahl Worte, die für sich besonders umschrieben wurden, 
unabhängig von dem angewandten System der Geheimschrift, erwies sich 
als besonders praktisch; später gab es keine Geheimschrift mehr ohne 
einen solchen Anhang ausgewählter Worte. 

Die päpstliche Geheimschrift war jetzt in ein Geleise gelangt, in 
dem sie bequem voranschreiten konnte. Sie hatte in sich aufgenommen 
die Elemente zu einer Buchstaben- und Zeichenschrift, und sie kannte das 
Prinzip der Nomenklatoren als ein weiteres Hilfsmittel zur Erschwerung 
der Entzifferung. Daneben waren andere mehr dilettantische, aber schon 
aus alten Zeiten stammenden Arten, wie die Spiegelschrift und die An- 
wendung unsichtbarer Tinte, auch dem XV. Jahrhundert bekannt. Sie 
wurden jedoch nur ausnahmsweise einmal verwandt und bildeten nicht 
die Regel. Das vatikanische Archiv bewahrt ein charakteristisches Schrift- 
stück darüber, 2 das von einer Hand des XV. Jahrhunderts geschrieben ist, 
aber den Absender nicht nennt und nur in seinem Schlußsatz ahnen läßt, 
daß es der Kurie nicht fern stand. Es vervollständigt am besten das 
Gesamtbild, das wir uns von der in diesem Jahrhundert an der Kurie 
geübten oder doch bekannten Geheimschrift zu machen haben: 

Reverende pater et dilecte mi domine. Sciatis, quod quidam modus 
scribendi o[c]cultus est per consonantes, ita quod consonans sequens in- 
mediate vocalem ponitur pro vocali, et quia sciunt istum modum multi, 
faciamus nos aliter et accipiamus consonantem secundum post vocalem 
pro vocali; tunc magis occultum erit, — ut hic: 

lncrlstq scntlsslmq pctrl gt dqmlnq syq gc 

Item est modus scribendi o[c]cultus per puncta, ita quod unus punctus 
ponitur pro a, duo pro e et sie de aliis. Modo faciamus nos econverso et 
magis erit occultum; ponamus pro a quinque puncta et quatuor pro e et 
sie de ceteris — ut hic: 

s :•: net • s" : m : ;n xp : p::trj ::tc. 

1 Lücke. Vielleicht stand da columbe oder columne. 

2 Vat. Arch. Arm. C fasc. 78 (alter Archivvermerk in tergo) nr. 4. Adresse: 
Reverendo patri et domino sibi gracioso domino bernhardo stephani archidiacono. 



I 

Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 21 

Est etiam alius modus occultus scribendi, quando scribit homo inferius 
incipiendo et versus sinistram scribendo — ut hic, que scriptura legi non 
potest nisi in speculo: 

[Hier folgt ein Beispiel in Spiegelschrift] 

Est quartus modus scribendi occultus. Recipiatur galla et frangatur 
modicum non pulverizetur et ponatur in aquam per moram valde modicam 
ne fiat aqua nimis rubra de galla, et de aqua illa scribatis litteram in per- 
gameno bene forti et postquam littera fuerit bene desiccata, tunc recipiatur 
vitriolum, quanto poterit albius inveniri, bene subtiliter pulverizatum, et 
proiciatur pulvis ille super scripturam, et cum eo fricetur bene. Et cum 
litteram legere volueris pulverem predictum abstrigatis cum aqua vel saliva 
et legetur, sicut probare potestis in cedula parva presenti cedule cum aqua 
affixa, quam parum cum salma madidetis cum digito tergendo, et legetis. 

Istis modis scribam domino nostro et bene indigeo, quod huiusmodi 
secreta remaneant occulta, quia possem aliter dehonestari, quod domino 
nostro et ecclesie romane non esset utile sed dampnosum. 

2. Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 

Diese ruhige Entwicklung der päpstlichen Kryptographie sollte plötzlich 
eine Unterbrechung erfahren. Sie stellt sich indessen bei näherem Zusehen 
als eine unorganische Nebenerscheinung heraus. Wie das päpstliche Regi- 
ment an sich, so sollte auch der langsame Ausbau der geheimen politi- 
schen Korrespondenz aus seiner konsequenten Regelmäßigkeit aufgestört 
werden. Das große Schisma war im Jahre 1378 ausgebrochen und hatte 
allenthalben erbitterte Gegensätze geschaffen. Mehr wie je war in dieser 
aufgeregten Zeit das Bedürfnis nach einer allen Anforderungen genügenden 
Geheimschrift vorhanden. Der zuerst gewählte Papst Urban VI. konnte 
an die bisherigen Traditionen anknüpfen, er übernahm die Beamten seines 
Vorgängers — er selbst war einst Kanzler gewesen — und führte die 
Verwaltung in organischer Weise weiter. In seiner Kanzlei wird also 
wohl auch die bisherige Art der Geheimschrift zunächst den Gang ihrer 
natürlichen Entwicklung weitergegangen sein. 

Nicht so bei seinem Gegner Clemens VII. Er sah sich veranlaßt, 
neue Leute einzustellen, und mit den neuen Leuten kamen auch neue 
Einrichtungen. Für die geheime politische Korrespondenz warb er einen 
Sekretär an, der aus Parma stammte, Gabriel de Lavinde, ein Mann, 
an dessen Namen wir die Umwälzung anzuknüpfen haben, die nun alsbald 
in der päpstlichen Geheimschrift des Gegenpapstes vor sich ging. Wir 
wissen nichts von seiner Vergangenheit vor seinem Eintritt in die Kanzlei 
Clemens' VII., aber der Umstand, daß er mit dem vorgerückteren Chiffren- 
wesen der oberitalischen Staatswesen vertraut war, läßt darauf schließen, 
daß er in einer staatlichen Kanzlei, vielleicht im Sekretariate von Parma 
oder in demjenigen der Visconti von Mailand, denen damals Parma gehörte, 



22 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



geschult worden war. Jedenfalls brachte er die Kenntnis der Methode 
mit, nach welcher damals in diesen italienischen Staatskanzleien die ein- 
zelnen geheimen Schriftsysteme angefertigt wurden; ja es findet sich bei 
ihm im ganzen Aufbau seiner Systeme und in einzelnen Zeichen unver- 
kennbare Ähnlichkeit mit den Chiffrenalphabeten der italienischen Dynasten 
und Kommunen. 1 Es ist sehr zu bedauern, daß wir die Geheimschrift 
der Visconti aus dieser Zeit nicht kennen, hoffentlich fördert sie ein glück- 
licher Fund noch zutage; alsdann würde es sich zeigen, ob die Ver- 
mutung zu Recht besteht, daß ihr Vergleich mit denen Gabriels de Lavinde 
die Quellen der letzteren in Mailand nachweist. 

Was nun die von Gabriel in den päpstlichen Gebrauch eingeführte 
Chiffrenmethode betrifft, so sind wir in der überaus glücklichen Lage, daß 
sich sein Handbüchlein, in dem er sich die den abgehenden Boten mit- 
gegebenen Alphabete notierte, im vatikanischen Archive wiedergefunden 
hat. Es befindet sich inmitten eines Bandes der Kollektorien eingeheftet, 2 
hatte also offenbar zu Archivalien der apostolischen Kammer gehört, viel- 
leicht ein Fingerzeig, der darauf hindeutet, daß die Geheimschrift in dieser 
frühen Zeit unter anderem vorzugsweise zu Zwecken der apostolischen 
Kammer, also in Geschäften finanzieller Natur benötigt wurde. 

Die Geheimschrift, die Gabriel de Lavinde anwendet, 3 hat mit dem 
Vokalsystem nichts mehr zu tun; die Vokale sind weder als geschlossene 
Gruppe abweichend von den Konsonanten behandelt, noch sind sie etwa, 
wie das sonst zu geschehen pflegt, vor den Konsonanten dadurch aus- 
gezeichnet, daß sie mehr Ersatzzeichen als diese haben. Es sind vielmehr 
alle Buchstaben des Alphabetes gleichmäßig umschrieben. Das so ent- 
stehende Chiffrenalphabet verwendet Zeichen, Buchstaben, Ziffern bunt 
durcheinander, ohne bestimmte Regel für die Auswahl des einen oder 
anderen. Vielfach werden auch Buchstaben und Ziffern noch durch Punkte 
oder Striche verändert, und meist erhöht die Beifügung von Trugzeichen 
die Schwierigkeit der Auflösung. Die ganze Art der Anordnung, die 
Auswahl der Zeichen tragen die Spuren inniger Verwandtschaft mit den 
Chiffren der italienischen Staatswesen an sich. 

Der Nachfolger Clemens' VII., Peter de Luna, als Papst Benedikt XIII., 
hat ganz auf den Verwaltungseinrichtungen seines Vorgängers gefußt, er 
hat auch naturgemäß seine kryptographische Korrespondenz nach denselben 
Prinzipien anfertigen lassen wie Clemens VII. Beispiele davon finden sich 
in Barcelona im Archivo de la Iglesia Catedral in Kapsel: Documentos 

1 Vgl. A. Meister, Die Anfänge der moderen diplom. Geheimschrift S. 14 ff. 

2 Rom, Vat. Arch. Collect. 393. Der Band hat die Aufschrift: Miscellaneae 
Camerae 1375 — 1383 et zifrae Clementis VII. Der eingeheftete Faszikel befindet sich 
f. 166 — 181 und hat die Uberschrift: Questo libro di zifre e delF Archivio d'Avignone 
essendo notato n°. 21 nell' indice dopö quello di Benedetto XIII., che e Index librorum 
variorum, qui ad nulluni pontificatum commode redici potuerunt. 

21. liber ziferarum Gabrielis de Lavinde de Parma. 

3 Vgl. den Abdruck seiner Chiffrenalphabete unter den Schlüsselsammlungen Nr. I. 



/ 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



23 



referentes a la familia Luna I und zwar ein Handschreiben Benedikts XIII. 
mit einigen chiffrierten Zeilen und zweitens eine ungefähr drei Seiten in 
Folio füllende Instruktion, von der ein großer Teil in Geheimschrift 
geschrieben ist. 1 

Etwas Ähnliches können wir feststellen, als das Schisma drei Köpfe 
bekommen hatte und zu den beiden sich befehdenden Päpsten noch der 
Pisaner Papst Alexander V. hinzugekommen war. Auch er hat nicht die 
alten kurialen Beamten zur Verfügung, auch er muß zum Teil neue Leute 
anstellen, die in befreundeten italienischen Staatswesen geschult und ein- 
gearbeitet waren. Die Residenz dieses Pisaner Papstes ist Bologna; sein 
Nachfolger Johann XXIII. ist jedoch vorübergehend im Jahre 141 2 mit 
seiner Kurie in Rom, als er dort das von Alexander V. ausgeschriebene 
Konzil abhielt. In diese Zeit fällt der einzige Rest der Geheimschrift 
dieser Pisaner Päpste, den ich noch auffinden konnte. Marco Canetoli 
war Gesandter Bolognas auf diesem Konzile von 141 2 gewesen; nach 
seiner Rückkehr in die Heimat unterhält er noch mit dem kurialen Be- 
amten Domenico eine chiffrierte Korrespondenz, und zu dieser ließ sich 
sein Chiffrenschlüssel wieder entdecken. 2 Dieser Schlüssel verrät sofort, daß 
er nicht aus den alten päpstlichen Chiffrenwesen entwachsen ist, sondern mit 
der Kryptographie der oberitalienischen Staatswesen verwandt ist. Er zeigt 
den Figurenschatz dieser italienischen Chiffrensekretariate und auch deren 
ganze Anordnung. Bemerkenswert ist das frühe Vorkommen von Ziffern 
im Nomenklator, und darin steht er den Modeneser Chiffren am nächsten. 

Schlüssel aus der Geheimschrift der Pisaner Päpste 
zwischen domino Dominico familiari in curia apostolica und Marco Canetoli 

in Bologna. Nach 141 2. 



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n a v j_ 



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Bononia 


5 


Papa 


14 


scripsi 


22 


Gozadini 




Lancee 


15 


quia 


23 


Guidotti 


7 


Equi 


16 


non 


24 


Isolani 


8 


Pedites 


17 


litere 


25 


Pepoli 


9 


Domini Bononie 


18 


denarii 


26 


Bentivogli 


X 


D. Cambius de Zambecariis 


; 19 


arma 


27 


Zambecara 


12 


Marcus de Canedulo 


20 


amici 


28 


Cardinalis 


13 


Marchio Ferarie 


21 


Comes Albercius 


29 


Nichil importantes: k y S Cj] 000 § 


0^0 


s n 





1 Gütige Mitteilung von Pater Ehrle, der mir versichert, daß sie mit Zeichen 
untermischt sind. 

2 Bologna, Staatsarchiv: Archivio Demaniale. — PP. Min. Conv. di S. Francesco. 
Mazzo 237/4369. Ein Register, das Marco Canetoli über seine Ausgaben und Einnahmen 



24 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



So steht das Chiffrenwesen der Gegenpäpste, sowohl der Avigno- 
neser wie der Pisaner Reihe, außerhalb der eigentlichen Entwicklung der 
alten päpstlichen Kryptographie. Es hat anderen Ursprung, es nimmt die 
Elemente der benutzten Systeme anderswoher, und sie gehen selbständige 
Wege. Als diese beiden Papstreihen keine Fortsetzung mehr erhielten, 
da hörte auch das von ihnen gepflegte Chiffrenwesen auf, im Dienste 
des Papsttums Verwendung zu finden. Es war nur eine vorübergehende 
Episode. 

Als Martin V. nach vierzigjährigem Schisma als alleiniger Papst den 
römischen Stuhl bestieg, da knüpfte er an das Papsttum Gregors XII. 
und an den Betrieb und die Einrichtungen der alten päpstlichen Verwaltung 
wieder an. Man blieb nach wie vor bei ziemlich einfachen Buchstaben- 
systemen und gelegentlich bei noch primitiverem Worttausch, höchstens 
daß man hie und da einmal die eine oder andere willkürliche Figur 
einsetzte. 

Trotzdem stehen wir unmittelbar vor großen Veränderungen und 
vor einem raschen Aufschwung in der päpstlichen Kryptopraphie. 

Humanismus und Buchdruckerkunst haben sich die Hände 
gereicht, um dem päpstlichen Chiffrenwesen über das Stadium der Stagna- 
tion hinüberzuhelfen. 

Der im XVI. Jahrhundert lebende französische Kryptograph Vigenere 
ist bisher der einzige ältere Schriftsteller, der uns eine Nachricht davon 
gab, daß der hervorragende italienische Humanist, Mathematiker und 
Künstler Leo Baptista Alberti ein Buch über das Chiffrieren geschrieben 
habe. 1 Diese Notiz ist in der kryptographischen Literatur ganz verloren 
gegangen, bis im Jahre 1867 der Engländer Rawdon Brown auf Grund 
seiner venetianischen Handschriftenstudien, unabhängig von Vigenere, eben- 
falls von einem Chiffrenwerk Albertis sprach, 2 und nun aber die über- 
raschende Nachricht hinzufügte, daß dieses Buch Albertis die päpstlichen 
Chiffreure gezwungen habe, ihre bisherige kryptographische Methode, die 
noch auf diejenige Cäsars und Augustus' zurückging, aufzugeben. Rawdon 
Brown gibt seiner Verwunderung Ausdruck, daß nirgend unter den Werken 
Albertis ein Buch über die Geheimschrift erwähnt werde, und der neueste 

geführt hat und das auf seinen Befehl von Galeotto de Daniello geschrieben ist. Es 
ist 1409 begonnen und enthält Aufzeichnungen bis 1491. Zwischen Eintragungen von 
141 7 und 141 8, jedoch ohne ursächlichen Zusammenhang mit diesen, vielmehr durch 
14 Blätter davon getrennt, steht obiger Schlüssel. 

1 Vigenere, Trakte des chiffres . . . Ausgabe von 1587 p. 209. 

2 Rawdon Brown, Calendar of State papers and manuscripts existing in the 
archives and collections of Venice etc. Bd. II Appendix 2 : History of italian cipher. 
London 1867. Er schreibt dort: Untill the reign of Sixtus IV. (1471—84) the cipher 
still in use was that of Julius Caesar and Augustus . . . but as a famous scholar of 
that period Leon Battista Alberto thcn wrote a book which divulged the secret, a new 
school of ciphers . . . sprang up. Zu dem Namen Albertis fügt er dann in der An- 
merkung hinzu: Concerning him and his works, amongst which, however no mention 
is made of cipher, see: Operette di Jncopo Morelli . . . vol. II p. 253 — 72. Ed. Venice 1820. 



/ 

Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



25 



fleißige Sammler der kryptographischen Literatur, Friedrich Wagner, 1 
konnte uns nur dasselbe sagen und mußte eingestehen: »Wir vermögen 
freilich über etwaige literarische Leistungen dieser Art nichts Näheres bei- 
zubringen.« Dieses Unvermögen Wagners soll sich wohl nicht nur auf 
eine eventuelle Schrift Albertis, sondern auch offenbar auf die krypto- 
graphischen Leistungen von päpstlicher Seite beziehen, denn auch über 
päpstliche Kryptographiker wußte er uns nichts zu berichten. 

Nun mußte ich zwar ebenfalls die auffallende Entdeckung machen, 
daß keiner der zahlreichen Forscher über Alberti und seine Werke eine 
Abhandlung von ihm über das Chiffrenwesen erwähnt. Und doch ging 
aus den Bemerkungen Vigeneres und Browns hervor, daß ihnen ein 
Chiffrenw T erk von ihm vorgelegen hatte, falls sie sich nicht im Verfasser 
getäuscht hatten. Vigenere hatte es bei seinem wiederholten Aufenthalt 
in Rom, 1549 und 1566 — 67 einsehen können, und Brown mußte eine 
Venetianer Handschrift vor Augen gehabt haben. 

Es ergab sich daraus eine doppelte Aufgabe: erstens, festzustellen, 
was für eine Schrift Vigenere und Brown vorgelegen hatte, und zweitens 
zu prüfen, ob Alberti etwa damit in Verbindung zu bringen sei. Indem 
ich in den italienischen Archiven und Bibliotheken einerseits nach einem 
Chiffrentraktat etwa aus der Zeit von 1480 2 suchte, anderseits auch allent- 
halben das handschriftliche Material über Alberti durchsah, kam ich erfreu- 
licherweise in der Tat zu einem vollen Resultate. Es fand sich eine 
solche Abhandlung dreimal und zwar 1) in dem Nachlaß Argentis, in der 
Bibliothek des Fürsten Chigi zu Rom, in sauberer Reinschrift ganz den An- 
schein erweckend, als wollte Argenti selbst als Verfasser gelten, 2) mitten 
in einer Abschrift von Albertis Opusculum de pictura im vatikanischen 
Archiv und 3) im Staatsarchiv von Venedig, hier ganz ausdrücklich mit 
der Überschrift, welche sie als eine Arbeit Leon Baptista Albertis be- 
zeichnet. Es unterliegt keinem Zweifel mehr, dieser große Gelehrte war 
auch theoretischer Kryptographiker, und, was für uns von noch größerem 
Interesse ist, aus der vatikanischen Handschrift geht hervor, daß seine 
Arbeit direkt von der Kurie, das heißt von dem mit den Chiffren betrauten 
päpstlichen Sekretär Leonhard Dathus veranlaßt worden war. 

Dathus, 3 1408 in Florenz geboren, stand schon unter Calixt III. und 
Pius II. in Beziehung zum päpstlichen Sekretariat, war dann unter Paul II. 
und Sixtus IV. päpstlicher Sekretär 1 und von 1467 bis 1472 Bischof von 
Populonia und Massa maritima. Er wird geschildert als ein Mann von 

1 Fr. Wagner, Studien zu einer Lehre von der Geheimschrift. Archivalische Zeit- 
schrift Bd XII S. 9 f. 

2 Dieses Jahr hatte Wagner (a. a. O. XII, S. 9) angegeben, es erweist sich aber, 
wie wir weiter unter sehen werden, als unrichtig. 

a Ph. Bonamici, De claris pontificiarum cpistularum scriptoribus p. 182. 

4 Franc. Philelphus gratuliert ihm 1464 für das erlangte Sekretariat. Vgl. Bonamici 
1. c. Dichtungen von Dathus finden sich in Rom, Bibl. Casanatensis Cod. cart. s. XV 
d. VI. 5. 



26 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



scharfem Verstand, der nach Sitte der Humanisten auch als Poet sich 
hervortat. Keiner mußte mehr das Unzulängliche der päpstlichen Krypto- 
graphie empfinden als der Chiffrensekretär. Dathus hatte eine ausgezeichnete 
Bildung und liebte es, mit dem gelehrten Freunde des öfteren Gespräche 
zu führen über die literarischen Studien seiner Zeit. Bei einer solchen 
Gelegenheit, als sie gerade in den vatikanischen Gärten die Erfindung der 
Buchdruckerkunst des näheren erörterten, brachte Dathus die Rede auf 
die Geheimschrift. Er gestand zu, daß er fremde kunstvolle Systeme zu 
Gesicht bekommen habe, die ihm offenbar den Wunsch nahegelegt hatten, 
ebenfalls eine verbesserte Methode in den Gebrauch der päpstlichen Kurie 
einzuführen. Deshalb wollte er jetzt den gelehrten Leo Baptista Alberti 
dafür interessieren und ließ sich darum von ihm das Versprechen geben, 
seine Anschauungen über diesen Gegenstand niederzuschreiben. Aus dieser 
Veranlassung entstand die älteste theoretische 1 Abhandlung, die wir weiter 
unten abdrucken. 2 

Leo Baptista Alberti ist im April 1472 in Rom gestorben, sein 
Chiffrentraktat muß also vorher vollendet gewesen sein. Er ist nicht an 
Dathus adressiert, sondern nach Humanistenart an einen Mächtigen, dessen 
Name nicht genannt ist, der aber nach der Weise zu urteilen, wie von 
Dathus die Rede ist, ebenfalls den päpstlichen Chiffrensekretär kennen 
mußte — vielleicht ein Kardinal. 

Alberti bringt in seinem Traktat zunächst eine Einleitung über das 
Wesen und den Wert der Buchstaben. Er erörtert den Gebrauch der 
Vokale, findet, daß . o . — gemeint ist wohl die lateinische Sprache — 
am seltensten, . e . und . i . am häufigsten vorkämen, verbreitet sich über 
die Stellung der Vokale im Worte und zueinander, behandelt dann in 
ähnlicher Weise die Konsonanten, ihre Bedeutung, ihre Aufeinanderfolge, 
hält .s.t.r. für die häufigsten Konsonanten, während er . g . für den 
seltensten erklärt und nächst . g . die Konsonanten . f . und . b . für die 
am wenigsten gebräuchlichen ansieht. Darauf gibt er allgemeine Regeln 
für die Anfertigung von Chiffren, die im Vergleich zu dem bisherigen 
päpstlichen Chiffrenwesen einen großen Fortschritt bedeuten. Danach 
sollten für die häufigeren Vokale und für die gebräuchlicheren Konsonanten 
nicht nur eine, sondern mehrere voneinander verschiedene Chiffren, und 
zwar Buchstaben und Zeichen, angewandt und beim Gebrauch möglichst 
abgewechselt werden. Ferner sollte man die Orthographie vereinfachen, 
statt Doppelkonsonanten nur den einfachen Konsonanten chiffrieren und 
für qu nur q umschreiben. Zwischen dem Vokal . u . und dem Konsonant 

1 Sie ist älter als der 1474 in Mailand entstandene Traktat des Sicco Simonetta, 
den auch ich bisher für den ältesten Traktat gehalten hatte (A. Meister, Die Anfänge 
der modernen diplom. Geheimschrift S. 27 und Beilage). Auch der Charakter beider 
Traktate ist verschieden, der Simonettas verfolgt praktische Zwecke, als solcher bleibt 
er auch jetzt noch der älteste Dechiffriertraktat. 

2 S. u. Traktate Nr. I. 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



27 



. v . brauchte bei Chiffrendepeschen kein Unterschied gemacht zu werden, 
und . h . könnte überhaupt ausgelassen werden. Auch wird die Anwendung 
von Trugchiffren empfohlen, die Einstreuung von Chiffren, die nichts 
bedeuten, mitten im Texte und besonders am Anfange des Schreibens. 
Als solche hält er das Aneinanderreihen einiger Vokale ohne Konsonanten 
oder einiger Konsonanten ohne Vokale für geeignet, die dann aussehen, 
als stellten sie Worte dar, die aber in Wirklichkeit keine sind. 

Dann macht Alberti darauf aufmerksam, daß die einzelnen Chiffren 
nicht bloß einzelne Buchstaben zu bedeuten brauchen, sondern daß sie 
auch Silben und Worte, ja ganze Sätze bedeuten könnten, z. B. a = pon- 
tifex; r = hostes castra moverunt. Auch hierbei könnten statt bloß einer 
Chiffre auch zwei und mehr angewendet werden, die gleichzeitig dieselbe 
Bedeutung hätten. 

Des weiteren nennt er eine Anzahl besonderer Systeme, die er für 
mehr oder minder empfehlenswert hält. Dazu gehört die Verabredung, 
die Stellung der Buchstaben in einer Zeile zu ändern, so daß beispiels- 
weise der erste der letzte, der zweite der vorletzte, der vierte der zweit- 
erste wird usw. Will man weiter gehen, so könnten nach vorheriger 
Vereinbarung die Buchstaben auch mit solchen der zweiten oder in anderen 
Zeilen vertauscht werden. Ebenso könnte man nach einem solchen vorher 
verabredeten Ordo disseminandi Silben und ganze Worte, etwa die Sub- 
stantiva mit den Verben vertauschen. 

Eine ähnliche Auseinanderreißung der zusammengehörigen Silben und 
Worte wird erzielt durch Übersendung eines Buches oder eines harmlosen 
Familienbriefes, in dem die Worte oder Silben, die eine geheime Depesche 
zusammensetzen sollen, durch verabredete, natürlich ganz unverdächtige 
Kennzeichen, wie Auslassung oder Hinzufügung von Interpunktionen, dem 
Adressaten kenntlich gemacht sind. Am besten ist dann nicht das nächste 
Wort nach dem Kennzeichen das gesuchte, sondern etwa das zweite oder 
das in einem bestimmten Abstand folgende oder vorhergehende. 

Weniger hält Alberti davon, mit Zuhilfenahme von Milch, Salz und 
Zwiebeln die Schrift zu erzeugen, die dann nur durch Erwärmung, Be- 
streuung mit Pulvern oder Befeuchtung gelesen werden kann. Nützlich 
könnten derartige Methoden unter Umständen wohl sein, ebenso wie die 
von den Alten uns überlieferten Arten, durch Pfeile, Riemen, Abrasierung 
den geheimen Verkehr herzustellen, aber sie seien doch nicht so hoch 
anzuschlagen, daß man nicht besseren Methoden den Vorzug gäbe. Auch 
hätte der Mensch andere Körperteile, die noch verborgener seien, wie die 
Fußnägel, auf die man mit einer nach einem bestimmten Rezepte her- 
gestellten Flüssigkeit schreiben könne, die durch Schweiß und Wasser 
nicht leide, und die noch nach 20 Tagen gelesen werden könne. 

Alle bisher geschilderten Verfahren hat Alberti offenbar durch Studium 
fremder Geheimschriften kennen gelernt, sie werden zum Teil auch an 



28 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



dem einen oder anderen Orte in Übung gewesen sein und sind nun erst 
durch Alberti in den näheren Bereich der Kurie gerückt worden. Auf 
seiner eigenen Erfindung aber beruht das im folgenden geschilderte System; 
er ist nicht wenig, stolz darauf und preist es als unentzifferbar in lauten 
Worten an. 

Es ist ein System mit Zuhilfenahme zweier Kreisschreiben. Und 
Alberti ist in dieser Erfindung in der Tat epochemachend gewesen, denn 
sie kehrt von nun an in veränderter und auch verbesserter Form bei den 
Theoretikern und Praktikern der nächsten Jahrhunderte wieder, bei Sil- 
vester, Porta, den beiden Argenti, bis Trithemius und seinen Nachfolgern. 

Sein Kreisscheibensystem besteht aus einer festen, überragenden 
Scheibe und einer beweglichen kleineren, deren Zentrum mit dem der 
ersteren durch eine Axe verbunden ist. 1 Beide sind in 24 gleiche Kreis- 
ausschnitte zerlegt, so daß die Ausschnitte der festen Scheibe denen der 
drehbaren genau entsprechen. In die Ausschnitte der größeren Scheibe 
werden unter Auslassung von H und K die 20 Majuskelbuchstaben in 
alphabetischer Ordnung eingetragen, während die übrigbleibenden vier Plätze 
mit Zahlen, etwa 1.2.3.4 auszufüllen sind. Auf der kleinen beweg- 
lichen Scheibe sind die 23 Minuskelbuchstaben, aber nicht in alphabetischer 
Ordnung und die Konjunktion et anzubringen. Der Adressat muß zwei, 
in Einteilung und Buchstaben genau mit denen des Briefschreibers überein- 
stimmende Kreisscheiben haben und zwischen beiden Korrespondenten 
muß vorher ein Zeigerbuchstabe verabredet sein. Der chiffrierte Brief 
wird nun begonnen mit einem Majuskelbuchstaben, z. B. .B., und das 
bedeutet, daß der Adressat den verabredeten Zeigerbuchstaben auf der 
beweglichen Scheibe, z. B. . k . unter den Majuskelbuchstaben . B . der 
festen Scheibe setzen soll. Ist das geschehen, dann haben alle Buchstaben 




1 Im Codex M II 49 der Bibl. Chigi folgt p. 35 auf den. Wortlaut des Alberti- 
traktates auch eine Abbildung dieser Kreisscheiben mit der Überschrift: Forma seu 
exemplum Rotae et Tabellarum scilicet stabilis et mobilis, quae super a nobis descripta 
et declarata fuit. 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 29 

des chiffrierten Briefes die Bedeutung der auf der festen Scheibe über 
ihnen stehenden Buchstaben. Diese einmal gewählte Stellung der kleinen 
Scheibe kann den ganzen Brief hindurch beibehalten werden, es kann aber 
auch gewechselt werden dadurch, daß man nach mehreren Worten einen 
anderen Majuskelbuchstaben etwa . D . einschiebt, der anzudeuten hat, daß 
jetzt der Zeigerbuchstabe k unter D zu treten hat, worauf dann wieder 
alle folgenden Buchstaben der drehbaren Scheibe den jetzt wieder über 
ihnen stehenden der festen Scheibe entsprechen. Dieser Wechsel kann 
beliebig oft wiederholt werden. Das ganze Verfahren kann auch umgekehrt 
angewandt werden, indem ein Majuskelbuchstabe der festen Scheibe als 
Zeigerbuchstabe vereinbart wird und dieser dann über den zu Beginn des 
Briefes erscheinenden Minuskelbuchstaben setzt, worauf man dann wieder 
die entsprechenden Buchstaben ablesen kann. 

Des weiteren weist Alberti den vier Zahlzeichen auf der festen Scheibe 
eine Aufgabe zu, die eigentlich mit den Kreisscheiben wenig zu tun hat. 
Er rechnet aus, daß vier Zahlzeichen auf 336 verschiedene Arten zusammen- 
gesetzt werden können; jede dieser Zusammensetzungen kann nach einem 
vorher verabredeten Nomenklator einem ganzen Satze entsprechen. Zum 
Chiffrieren muß der Nomenklator nach Schlagwörtern alphabetisch ge- 
ordnet sein, zum Dechiffrieren dagegen nach Ziffern in der natürlichen 
Folge der Zusammensetzung dieser Ziffern, etwa: 



1 


11 


111 


1111 


2 


12 


112 


1112 


3 


13 


113 


1113 


4 


14 


114 


1114 



usw. 1 



Es wäre nun von dem größten Werte, wenn sich feststellen ließe, 
ob und in wiefern dieser Traktat die Praxis des päpstlichen Chiffren- 
sekretariats beeinflußt hat. Leider gelang es mir nicht, Chiffrenschriften 
aus dieser Zeit in den archivalischen Beständen des Vatikans aufzufinden. 
Aber unverkennbar finden sich die Spuren von den durch Alberti uns 
namhaft gemachten Systemen in den Arbeiten der nach ihm auftretenden 
römischen Theoretiker und Praktiker des XVI. Jahrhunderts, die über das 
Chiffrenwesen geschrieben haben. Die Kenntnis dieser Systeme kann 
ihnen durch den Traktat Albertis selbst und seine Benutzer übermittelt 
sein, aber es ist auch nicht ausgeschlossen, daß die späteren Schilderer 
dieser Systeme noch Chiffrendepeschen gekannt haben, in denen sie diese 
Systeme angewandt fanden. Wenigstens gibt Matteo Argenti, der noch 
im Jahre 1605 ähnliche Systeme beschreibt, sich den Anschein, als lese 
er sie aus den in Gebrauch gewesenen Chiffren ab. Im übrigen ist an- 
zunehmen, daß ein Traktat, der vom päpstlichen Chiffrensekretär angeregt 
worden war, immerhin auch einigen Einfluß auf die Praxis des päpstlichen 



1 S. u. den Abdruck des Traktates. 



30 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



Chiffrenwesens ausgeübt habe, wenigstens so lange, als nicht bessere Me- 
thoden eingeführt waren. 

Das hatte noch gute Wege. Die päpstlichen Chiffreure zu Beginn 
des XVI. Jahrhunderts hatten noch keineswegs die Bedeutung, die wir 
für einige der späteren päpstlichen Chiffrensekretäre desselben Jahrhunderts 
in Anspruch nehmen müssen. Sie waren offenbar nicht sehr erfinderisch 
in neuen Arten, und sie hatten auch nicht den Scharfsinn, fremde, abge- 
fangene Chiffren ohne Schlüssel zu entziffern, eine Gabe, die dem Inhaber 
stets bei den übrigen Regierungen großen Ruf einbrachte. Deshalb sah 
sich die päpstliche Regierung veranlaßt, im Jahre' 15 10 chiffrierte Briefe, 
die am päpstlichen Hofe niemand lesen konnte, an die Republik Venedig 
zu senden, mit der Bitte, sie entziffern zu lassen. Venedig besaß seit 1506 
in der Person Giovanni Soros 1 einen Chiffreur, der in seinem Fache eine 
Berühmtheit war, und dessen erstaunliche Kunst die Folge hatte, daß an 
anderen Höfen die Chiffrensysteme erschwert und die Nomenklatoren 
stark vermehrt wurden. 2 Am 17. Juli 151 1 machte Soro eine Eingabe 
an den Rat der X, aus der hervorgeht, daß er in der Tat die vom Papste 
eingeschickten Chiffren aufgelöst hatte. 8 Noch wiederholt mußte die Kurie 
ihre Zuflucht in Sachen der Entzifferung zu der Republik Venedig nehmen. 
Im Jahre 1526 legte der päpstliche Nuntius in Venedig der Signorie einen 
chiffrierten Depeschenwechsel vor, der zwischen Kaiser Karl V. und den 
kaiserlichen Anhängern in Rom gewechselt war. Marino Sanuto 4 notiert 
in seinen wertvollen Diarien zum 26. Juli 1526, daß Soro damals drei 
lange Chiffrendepeschen der Kaiserlichen für den Papst entziffert habe. 
Wenn Soro eine Chiffre nicht übertragen konnte, dann galt sie als absolut 
sicher. Deshalb machte auch Papst Clemens VII. im August 1529 bei 
Soro die Probe auf die Sicherheit einer päpstlichen Chiffre im kurialen Ver- 
kehr mit Frankreich. Sie war von den Florentinern abgefangen worden. 

1 Vgl. A. Meister, Die Anfänge der modernen diplom. Geheimschrift S. 21 f. 
Das System einer von Soro verwandten Chiffre wird in den Calendar of State papers 
von Rawdon Brown vol. II App. 2 London 1867 S. LXX veröffentlicht, nämlich: 

a e i o u 

\ 1) 2- i 

A K -q P f 

+ A © b 8 

t zzz o) 8 7 
Dazu gehörte noch ein Nomenklator von 23 Worten, die durch Zeichen ausgedrückt wurden. 

2 Schreiben des venetianischen Chiffrensekretärs Borghi an den Rat der X 
(ca. 1547 — 50): Li principi christiani hano quadruplicati l'alphabeto et messo diversi 
charatteri in loco delle silabe con un altro grandissimo numero di charatteri senza signi- 
fkato alcuno, per far la scrittura piü difficile. Venedig, Staatsarchiv filza 7 parti secreti. 

!) Soro begleitet seine Entzifferung mit den genugtuenden Worten an den Rat 
der X: Cum summa satisfactione de la III. Signoria Vostra per haver inteso per quelle 
molti dei andamenti et secreti dei suoi inimici. Vgl. Pasini, Delle scritture in cifra im 
R. Archivio di Venezia 1873 p. 304 Anm. 1. 

4 I Diarii di Marino Sanuto ad a. 1526. 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



31 



Da schickte der Papst durch Gasparo Contarini 1 eine Abschrift des chif- 
frierten Briefes nach Venedig und konnte darauf zu seiner Beruhigung 
erfahren, daß Soro sie diesmal nicht entziffern konnte. So ging die 
Depesche, trotzdem die Florentiner sie besaßen, in Abschrift von Venedig 
aus direkt an Frankreich weiter. Die damals vom Papste in Verkehr mit 
Frankreich verwandte Chiffre muß eben viel komplizierter gewesen sein 
als die gewöhnlichen päpstlichen Chiffren und auch als die Karls V. 

Ganz den Charakter der einen von Alberti beschriebenen Chiffrier- 
methode hat eine dem Anfang des XVI. Jahrhunderts angehörige Ge- 
heimschrift, die aus dem Vatikan nahestehenden Kreisen stammt. Sie 
findet sich" 2 unter den Schriften des Minoriten Franziskus de Maronis 
und besteht in einer Vertauschung der Silben. Lassen wir ihn selber reden: 

Ad scribendum cifrate. 

Potes scribere quascunque dictiones per transmutacionem sillabarum 
inchoando ab ultima sillaba cuiuscunque dictionis illamque ultimam prae- 
ponendo et sie successive penultimam usque ad primam sillabam dictionis 
inclusive, quae prima tunc remanebit ultima, ut in exemplo Antonius us 
est ultima sillaba, sie ergo scribitur Usnitoan. Potest etiam aliter scribi 
per coniunetiones prime cum ultima sillaba Antistoni. Tertius modus est 
cum antieipatione mediarum sillabarum ante primam et ultimam sillabam 
ut Tonianus. Alius modus per antepositionem litterarum in sillabis ut in 
eodem nomine Antonius naotnisu, per transpositionem etiam litterarum 
dictionum ut prima littera dictionis silbicetur cum ultima ipsius dictionis, 
secunda littera cum penultima ipsius dictionis et sie de singulis ut in 
exemplo in eodem nomine Antonius Asnution. Et converso per anti- 
positionem ultime littere dictionis cum penultima littera eiusdem dictionis et 
penultime cum secunda ut in exemplo Antonius saunitno. Potest etiam per 
retrogrationem litterarum ut Antonius [hier bricht er mitten im Satze ab]. 

Wenn wir diese Chiffre des Franziskus de Maronis mit Albertis 
Methode und mit einer Art des gleich zu erwähnenden Jakob Silvester 
zusammenhalten, dann drängt sich uns die Uberzeugung auf, daß Silben- 
chiffren in kirchlichen Kreisen in Rom um die Wende des XV. und 
Anfang des XVI. Jahrhunderts öfters üblich gewesen sind. 

Neue Methoden lernt die päpstliche Kurie im Jahre 1526 kennen. 
In diesem Jahre läßt in Rom Jakob Silvester ein Werk über das 
Chiffrenwesen 3 drucken, das mit einem päpstlichen Privileg Clemens' VII. 

1 Briefbuch Gaspar Contarinis in der Bibl. S. Marco in Venedig, ad 21. Mai 1528 
und 5. Nov. 1529. Vgl. Calendar of State papers 1. c. 

2 Rom, Bibl. Vat. cod. vat. lat. 4307 f. 159V. 

3 Opus novum, praefectis arcium; imperatoribus exercituum, exploratoribus, patriae 
defensoribus, peregrinis mercatoribus, militibus, architectis ac omnis industriae et littera- 
turae studiosis, Principibus maxime utilissimum pro eipharis, lingua Latina, Graeca, Italia 
et quavis alia multi formiter describentibus, interpretandisque. Dann folgt der Titel noch 
einmal ausführlich in italienischer Sprache. Auf dem Titelblatt fehlt Ort und Erscheinungs- 
jahr, aber am Ende steht die Notiz: impressum Romae anno MDXXVI. 



32 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



für den Verfasser versehen ist. Silvester stammt aus Florenz; aber es ist 
nicht etwa das Florentiner Chiffrenwesen, das uns aus seinem Traktate 
entgegenblickt; die Florentiner Chiffren 1 sind vielmehr damals schon in 
einem viel vorgerückteren Stadium, und ihr ganzer Charakter ist ein anderer 
als der der von Silvester empfohlenen Chiffren. Dagegen zeigt Silvester nahe 
Verwandtschaft mit Albertis Traktat; wir werden nicht fehlgehen, wenn 
wir sogar direkte Beeinflussung annehmen. Ist doch schon die Einleitung 
ganz ähnlich gestaltet, wenn Silvester erzählt, daß er vor der Pest aus 
Rom auf ein Landgütchen in der Nähe des Tiber geflüchtet sei und dort 
den Besuch eines etruskischen Freundes erhalten habe. Ihr Gespräch habe 
sich auf die Schreibweise des Altertums und dann auf die Geheimschrift 
gelenkt, und sein Freund habe ihn gebeten, seine Kenntnisse davon zum 
Nutzen der Allgemeinheit aufzuzeichnen. Das ist ganz unverkennbar der 
Einleitung des Albertitraktates nachempfunden. 

Aber auch in Silvesters Chiffrenregeln finden wir zum Teil Albertis 
Nachwirkung, so vor allem in der Kreisscheibenmethode. Sein geistiges 
Eigentum werden wir wohl in der von ihm erfundenen und der übrigen 
Abhandlung vorausgeschickten Regula occulte scribendi seu componendi 
cipharam, ita quod nemo litteras interpretari possit, communis omnibus 
zu erblicken haben. Der Hauptsache nach besteht sie darin, daß die 
Flexionsendungen der Substantive und Verben durch gewisse Zeichen 
ersetzt werden, während die Stammwörter aus einem zwischen Absender 
und Adressat vereinbarten Buche genommen und ebenfalls durch geheime 
Zeichen ausgedrückt werden sollen. 

Silvester hat zu seinem Buche, wie es von einem echten Humanisten 
zu erwarten war, schon ganz ansehnliche Studien über die Geheimschriften 
des Altertums gemacht. Er beschreibt uns sechs Arten von Chiffrier- 
methoden. Als erste behandelt er den Briefstab der Spartaner; als zweite 
die Vertauschung der Buchstaben durch Cäsar, wobei er sich auf Sueton 
stützt. Hier zeigt sich aber gleichzeitig die Abhängigkeit von Alberti, 
wenn er empfiehlt, diesen Buchstabentausch vorzunehmen mit Hilfe von 
zwei Kreisscheiben, einer größeren und einer kleineren, von denen die 
erstere feststeht, während die andere drehbar ist. Auf jeder Scheibe findet 
sich je ein Alphabet, und der Adressat hat dann nur den Anfangsbuchstaben 
. a . des einen Alphabetes unter den verabredeten Anfangsbuchstaben des 
Geheimalphabetes zu setzen, um die anderen Buchstaben einfach ablesen 
zu können. Als dritte Form nennt er die Quadratlinienschrift, die er 
ebenfalls, aber irrtümlich, für Casars Geheimschrift nach der Angabe des 
Aulus Gellius erklärt. Sie besteht in einem untergelegten Netz von Qua- 
draten, in dem nach vorheriger Verständigung die Buchstaben eines Wortes 
in einem bestimmten Abstand eingeschrieben sind, etwa in das erste, dritte, 



1 Vgl. A. Meister, Die Anfänge der modernen diplom. Geheimschrift S. 42 f. 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



33 



fünfte, siebente usw. Quadrat. Die dazwischen eingetragenen Buchstaben 
haben nichts zu bedeuten. Die vierte Art ist eine Silbenchiffre, wie sie 
auch Alberti beschreibt, aber Silvester begründet sie mit dem Hinweis auf 
die Hebräer und die Griechen: more Hebreorum possunt coniungi simul 
vocales cum consonantibus sub una littera vel signo. Hebrei enim habent 
litteras duplices: videlicet unam litteram solam signiflcantem vocalem et 
consonantem. Graeci vero habent abreviationes: sub una littera vel pluribus 
denotant plures vocales et consonantes simul . . . Exemplum: imperator 
amabit iustitiam. Pro . imp . ponatur . y ., pro . pe . . x ., pro . ra . . z ., 
pro . tor . . yy . et sie . yxzyy . significabit nomen imperator etc. — Die 
fünfte Form, die Silvester beschreibt, ist die Wortchiffre Albertis, bei der 
ein Geheimzeichen ein ganzes Wort ausdrücken kann. Als sechste Art 
kennt er die gleichzeitige Verwendung von verschiedenen Zeichen für 
denselben Buchstaben des Alphabetes und die Mischung von Buchstaben 
und Zeichen. Wir werden nicht irren, wenn wir diese Art um 1526, 
als Silvester schrieb, auch im praktischen Gebrauche der Kurie vermuten, 
da sie noch um 1550 in den päpstlichen Chiffren vorkommt. Gleichwie 
Alberti so rät auch Silvester, dazu Trugchiffren, vana signa, einzustreuen. 

Alle diese sechs Arten von Geheimschrift hält Silvester nicht für 
absolut sicher; und um diese ihre Unzuverlässigkeit zu beweisen, gibt er 
für jede Art Dechiffriermethoden an. Er leitet sie ein durch allgemeine 
Erwägungen über die Stellung der Vokale und Konsonanten in den Wort- 
silben und über das Verhältnis der Vokale zu den Konsonanten, ähnlich 
wie das Alberti und Sicco Simonetta getan haben. 

Indem Silvester glaubt auf diese Weise die Möglichkeit, die sechs 
besprochenen Geheimschriftarten zu entziffern, dargetan zu haben, und 
daher deren Unzuverlässigkeit, hat er die Basis gefunden, um seiner eigenen 
Methode das beste Relief zu geben und sie als unentzifferbar hinzustellen. 
Nach einem Abschnitt über die Orthographie setzt er seine Regula occulte 
scribendi, die er schon im Eingang kurz behandelt hatte, eingehend aus- 
einander. Sein Grundgedanke ist darin der, daß die Wortklassen und die 
Flexionen durch verschiedene Zeichen ausgedrückt werden sollen. Bei- 
spielsweise lassen sich die Kasus der Substantive durch a = Nominativ, 
b = Genetiv, c = Dativ bis m = Ablativ Plural bezeichnen. Das Genus 
der Substantive könnte dann durch bb, cc, dd wiedergegeben werden. 
Ahnliche besondere Bezeichnungen würden eingesetzt für die Personen, 
Modi, Tempora, das Verbum, die Pronomina, das Adverbium, Präposi- 
tionen und Konjunktionen. An dem Beispiele: Pontifex Semper amavit 
iustitiam demonstriert er dann seine Methode. Es wird vorausgesetzt, daß 
die beiden Korrespondenten verabredet haben, daß pontifex durch F, Semper 
durch G, amare durch B und iustitia durch E zu ersetzen seien. Zu diesen 
Majuskelbuchstaben haben andere hinzuzutreten, die die Flexionen an- 
deuten, also zu F ein a für den Nominativ pontifex; zu B ein n für den 



34 



Fremde Hinwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



Indikativ, ein u als Zeichen für das Perfekt und ein # zur Bezeichnung 
der dritten Person in amavit; bei E ist ein d für den Akkusativ Singular 
der Form iustitiam beizufügen, während G als flexionsloses Adverbium 
semper unverändert bleibt. Der ganze Satz heißt dann in Geheimschrift: 
Fa . G . Bnu& . Ed. 

Nur zur leichteren Verständlichkeit ist das Beispiel so einfach ge- 
wählt; die zur Bezeichnung der Deklinations- und Konjugationsformen zu 
verwendenden Buchstaben brauchen jedoch nicht in alphabetischer Reihen- 
folge herangezogen zu werden, es können vielmehr beliebige andere, ver. 
abredete Buchstaben oder auch Zeichen dazu verwandt werden, wodurch 
das System die Auflösung für Uneingeweihte sehr erschwert. Voraus- 
setzung ist nur, daß zwischen den Korrespondenten ein alphabetisches 
Wortverzeichnis, etwa ein gedrucktes Wörterbuch verabredet sein muß, 
in dem jedes einzelne Wort ein bestimmtes Zeichen erhalten und auch 
die Kolumnen des Wörterbuches besonders bezeichnet sind. Auch dafür 



gibt er ein B 


eispiel wie i 


folgt • 








signa I vel Bd 


II vel Af 


III vel Dl 


IUI vel Cl 


V vel Ac 


VI vel Ba 


1 Audio 


Bonum 


Cedo 


Diligo 


Expello 


Fallo 


2 Arno 


Bellum 


Confero 


Dormio 


Explico 


Falsum 


3 Aspicio 


Benefacio 


Conclud 


Dono 


Extollo 


Fallacio 


4 Agnosco 


Bis 


Commendo 


Doceo 


Eximo 


Fraus 


5 Alexander 


Bestia 


Consigno 


Doctrina 


Emo 


Forsan 


G Amor 


Belligero 


Condemno 


Dolus 


Emulo 


Foris 


7 Appeto 


Baculus 


Commodo 


Dolor 


Equus 


Foramina 


8 Amitto 


Bene 


Comparo 


Dominus 


Exemplio 


Forenses 


l J Apello 


Boves 


Constitutio 


Dico 


Effici 


Forum 


10 Actio 


Benedico 


Colo 




Effectus 


Facio 


11 Acquiro 


Barro 


Cultus 


Desidero 1 


Enucleo 


Fastion es 


12 Appellatio 


Biformis 


Cultura 


Desiderium 


Emitto 


Fastidium 


13 Absolvo 


Bonitas 


Compleo 


Dona 


Edico 


Ferie 


14 Adiuvo 


Beneficia 


Cognosco 


Domina 


Evacuo 


Fides 


15 Auxilium 


Beatus 


Compello 


Domator 


Educo 


Fidus 


16 Argumentum 


Bibo 


Commoveo 


Dux 


Exonero 


Frango 


17 Augeo 


Bucca 


Cognitio 


Despicio 


Ego 


Futura 


18 Augustus 


Bacca 


Consulo 


Diminuo 


Exequor 


Floccipendo 


19 Accuso 


Barn na 


Consilium 


Damno 


Executor 


Flores 


20 Accomodo 


Balnea 


Capio 


Damna 


Exercitu 


Fructus 


21 


Bononia 


Capita 


Do 


Exilium 


Facies 


22 


Bellator 


Gupio 


Demonstro 


Egeo 


Facinus 


23 


Baroncellus 


Captivi 


Destino 







1 Aus Versehen hat er in dieser Kolumne die Nr. io ausgelassen und Desidero mit Nr. n 
numeriert. 



j 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 35 

Mit Hilfe dieser Kolumnen ist der Satz: bona consilia faciunt dominos 
beatos zu chiffrieren. Silvester gibt folgende Erläuterung: bonum steht in 
der zweiten Kolumne an erster Stelle, folglich wird es chiffriert II 1 oder 
Af 1 und dazu noch die Bezeichnung für die Deklinationsform und das 
Geschlecht, nämlich Nominativ Plural — g und Neutrum = dd. Da 
nun aber das folgende Wort consilia im selben Kasus und Genus steht, 
so kann g und dd auch erst nach diesem Hauptwort folgen. Consilium 
findet sich in Kolumne III oder Dl an 19. Stelle, so daß die beiden ersten 
Worte zusammen in Geheimschrift lauten: II . 1 . III . 19 . g . dd oder 
Af. 1.D1. 19.g.dd. 

Ähnlich erhält faciunt die Zeichen VI . 10 oder Ba . 10 mit einem n 
für den Indikativ, einem s für das Präsens und &0- für die dritte Person 
Plural, also: VI* 10 . n . s . d& oder Ba . 10 . n . s . 

Dominus wäre zu bezeichnen mit IUI . 8 oder Cl . 8 und beatus hieße 
II . 15 oder Af . 15. Dazu käme das Zeichen für den Akkusativ Plural k und 
für das Maskulinum bb, also: IUI. 8 . II . 15 . k . bb oder Cl . 8 . Af . 15 . k . bb. 

Der ganze Satz lautete dann in Geheimschrift: II . 1 . III . 19 . g . dd . 
VI . 10 . n . s . . IUI . 8 . II . 15 . k . bb oder Af . 1 . Dl . 19 . g . dd . Ba . 
10.n.s.##.C1.8. Af. 15.k.bb. 

Da in den zwischen den Korrespondenten verabredeten Wörter- 
büchern nicht alle Eigennamen vorkommen können, so waren die Eigen- 
namen wohl die schwache Seite an Silvesters System. Etwas bedenklich 
erscheint mir, daß er einem derartigen Einwand dadurch zu begegnen 
sucht, daß er erklärt, die Eigennamen könnten unbeschadet der Sicherheit 
der Geheimschrift ruhig en clair geschrieben werden. Des weiteren gibt 
dann Silvester noch einige Winke zur Vereinfachung seiner Methode. So 
könne die Kasusbezeichnung häufig fortgelassen werden, beispielsweise nach 
einem transitiven Verbum, bei dem ja der Akkusativ des abhängigen Sub- 
stantivs selbstverständlich sei, und ähnlich auch bei Präpositionen, weil es 
bei ihnen ja klar sei, welchen Kasus sie regieren. 

Zum Schlüsse kommt Silvester noch einmal auf die Kryptographie 
des Altertums zu sprechen, er erörtert das System der Hieroglyphen, schießt 
daran einen Vorschlag durch Sprichwörter, die auch wieder auf dem 
umständlichen Wege der Verabredung eines Buches mittels Zeichen und 
Buchstaben aufgefunden werden, den geheimen Sinn einer Depesche mehr 
erraten zu lassen als klar zu übertragen, bespricht dann die Mittel der Alten, 
die Schrift unsichtbar zu machen, und unterrichtet uns dabei, daß auch zu 
seiner Zeit durch verschiedene Säfte oder durch Milch eine unsichtbare 
Geheimschrift angefertigt werde. 

Die Grundidee von Silvesters Methode liegt noch der von der 
modernen Diplomatie benutzten Geheimschrift zugrunde, wenn sie auch 
sehr abgeändert und verbessert ist. Schon dadurch gewinnt die Bedeu- 
tung von Silvesters Büchlein an Wert. Auf seine Zeit, also in erster Linie 

3* 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



auf die Kurie, kann es nicht ohne Einfluß geblieben sein, denn Silvester 
stellt darin nicht wie andere Kryptographiker Theorien auf, sondern er 
gibt praktische Vorschläge. Bei dem gänzlichen Mangel von Chiffren- 
depeschen aus dem Anfang des XVI. Jahrhunderts können wir leider nicht 
feststellen, ob dieser Einfluß groß oder gering gewesen und nach welcher 
Richtung er sich geltend gemacht hat. Jedenfalls hat Silvester für dem 
Vatikan nahestehende Kreise, wenn nicht für diesen selbst, geschrieben. 

Dasselbe gilt für den nächsten römischen Nachfolger Silvesters in 
der schriftstellerischen Bearbeitung der Kryptographie, für Giovanni 
Battista Bei las o. Er stammte aus Brescia von angesehener und vor- 
nehmer Familie und wird geschildert als ein Mann von scharfem Ver- 
stände und mit besonderer Neigung, schwierigen und dunklen Problemen 
nachzuforschen. Wann er nach Rom gekommen ist, entzieht sich unserer 
Kenntnis. Aber der französische Chiffrenschriftsteller Blaise de Vigenere 
erzählt uns, daß er Bellaso und seine Chiffrenarbeiten schon 1549 in Rom 
kennen gelernt habe; Bellaso befand sich damals im Gefolge des Kardinals 
Rodulfo Pio de Carpi. Sein Buch: »II vero modo di scrivere in cifra etc.« 
hat er dem Kardinal Alessandro Farnese gewidmet, und Farnese sowohl 
wie der Bischof Antonio Elio von Pola haben den Verfasser durch ihren 
Beifall veranlaßt, seine Arbeit im Druck zu veröffentlichen, was im Jahre 
1553 zum erstenmal und dann nochmals 1557 und 1564 in verbesserter 
Auflage geschehen ist. 1 Schon daraus geht hervor, daß Bellasos System 
in naher Fühlung mit der Kurie entstanden ist; er hat ihr aber auch 
offenbar ein Exemplar seines Buches eingereicht, da aus der Bemerkung 
des Druckes »wie allen Fürsten Italiens bekannt sei«, hervorgeht, daß 
seine Chiffriermethode allen Fürsten Italiens, in erster Linie also auch 
dem Papste, mitgeteilt worden ist. Aus der Dedikationsvorrede ersehen 
wir, daß Bellaso schon bei einem früheren Zusammentreffen mit Kardinal 
Farnese und Elio da Pola in Florenz eine von ihm erfundene Chiffrier- 
methode^diesen vorgeführt hatte, deren Lob Farnese nachträglich wieder- 
holt geäußert habe. Diese Chiffre hat Bellaso jetzt verbessert und dazu 
noch neue Vorschläge ersonnen. 

Bellasos System ist sehr praktisch; er verwertet ein verabredetes 
Stichwort derart, daß mit demselben eine Verschiebung des gewöhnlichen 
Alphabetes hergestellt wird, was zehnmal vorgenommen zehn verschiedene 
Alphabete ergibt. Heißt das Stichwort Saturno, so setzt er die erste Silbe 
Sa an den Anfang des Alphabetes, turno in die Mitte und läßt die noch 
nicht vertretenen Buchstaben folgen. Das ganze Alphabet wird so benutzt, 
daß es in zwei Hälften zerlegt wird, in denen die Buchstaben der einen 
Hälfte den über oder unter ihnen stehenden der zweiten entsprechen. Also: 

1 Ich benutze die Ausgabe : II vero modo di scrivere in cifra con facilita, prestezza 
et sicurezza di messer Giovan Battista Bellaso gentilhuomo Bresciano. Stampato in Bressa 
per Iacobo Britanico MDLXIIII. 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



37 



s a b c d e f g Ii i 
tur nol mpqx 

Das zweite Alphabet entsteht durch Schiebung von turno um eine Stelle 
nach rechts usw., bis es beim sechstenmal am Ende der Zeile angelangt ist: 

sabcdefghi 

xturnolmpq 

Das siebente bis zehnte endlich entsteht durch weitere Schiebung nach 
rechts, so daß auch, die Buchstaben von turno wieder nach vorn rücken; 
also das siebente lautet: 

sabcdefghi 

ol mpqxtur n 

Beim Chiffrieren wird das erste Wort eines Briefes nach dem ersten 
Alphabet, das zweite nach dem zweiten usw. geschrieben. Enthält die zu 
chiffrierende Depesche mehr als zehn Worte, so fängt man beim elften 
Worte wieder von vorn beim ersten Alphabete an. Zwischen den ein- 
zelnen Wörtern empfiehlt Bellaso ein x nach dem Alphabete des jedesmal 
vorhergehenden Wortes zu chiffrieren, das also dann die Stelle einer Trug- 
chiffre einnimmt und das Wortende anzudeuten hat. Wenn ein x in dem 
zu chiffrierenden Worte vorkommt, dann muß es von den anderen x unter- 
schieden werden dadurch, daß man einen Punkt darüber setzt. Sein Beispiel: 

in x ogni x arte x in ogni x sientia x la inventione x fu sempre x 

la piu x bella x parte x che sia x 
heißt dann in dieser Geheimschrift: 

xciemdqsxdbnamfgofmbmlugdlpcsmohftheoihtdtgoxbchxebodrhfopcng 

fraimhtxui 

Nach demselben Prinzip bildet dann Bellaso noch einige andere 
Chiffren, bei denen er die Anwendungsmethode etwas erschwert. Der 
Wechsel der Alphabete vollzieht sich nicht nur nach jedem Worte, son- 
dern bei jedem Buchstaben. Innerhalb eines W T ortes wird jeder folgende 
Buchstabe auch mittelst des folgenden Alphabetes chiffriert; aber bei jedem 
folgenden Worte wird die Wahl des nun folgenden Alphabetes von einem 
besonderen Schlüssel abhängig gemacht, der in einem verabredeten Vers- 
lein liegen kann, oder durch beigegebene Majuskelbuchstaben angedeutet 
wird, oder durch den Anfangsbuchstaben jedes Wortes bedingt ist u. ä. 

Ein System Bellasos enthält einen ausführlichen Nomenklator alpha- 
betisch zusammengestellter Silben und Buchstabengruppen, und hierin verrät 
er, daß er gleichzeitig damals in Gebrauch gewesene Methoden eingesehen 
hat. Denn diese Art findet sich nicht nur in Venedig und Mailand, son- 
dern sie muß auch in einer ähnlichen Art von Nomenklatoren in der 
päpstlichen Kanzlei benutzt worden sein. Das beweisen uns die späteren 
päpstlichen Chiffren, 



38 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



Inzwischen begann die deutsche Gelehrsamkeit ihren Einfluß auf die 
italienische Kryptographie geltend zu machen; auch die päpstlichen Chif- 
freure wurden davon ergriffen. Jakob Silvester und Giovanni Battista 
Bellaso hatten die Arbeiten des Trithemius noch nicht gekannt, sie 
schrieben unabhängig von ihm, und Silvester hat auch inbezug auf die 
Geheimschrift der Antike bessere Kenntnisse als Trithemius. Dieser hatte 
im Jahre 1500 als der erste, der ein größeres Werk über die Kryptographie 
verfaßte, seine Steganographie geschrieben. Sie war auf vier Bücher be- 
rechnet; das erste hatte er am 27. März 1500 geschlossen, das zweite 
am 20. April desselben Jahres. Dann war er bekanntlich in den Ver- 
dacht der Zauberei geraten, und so hatte er die Arbeit mit dem dritten 
Buche abgebrochen, das keinen Termin des Abschlusses mehr angibt. 
Dazu hatte er zur Erklärung eine Clavis steganographiae mit Beispielen, 
die aus dem Jahre 1498 und 1499 datiert sind, und eine Clavis generalis 
triplex verfaßt. Nach einigen Jahren war er wieder auf seine krypto- 
graphischen Studien zurückgekommen und hatte im Jahre 1508 1 seine 
Polygraphia zum Abschluß gebracht, zu der er ebenfalls noch eine Clavis 
polygraphiae verfertigte. In der Steganographie gibt er nun im ersten 
Buche 31 verschiedene Arten und im zweiten Buche noch 24 Arten von 
Geheimschriften an, während das dritte Buch anderen Dingen gewidmet 
ist; alles ist in ein mystisches Dunkel gekleidet, selbst die Regeln für die 
Anwendung der Geheimschriften sind in Beschwörungen verborgen. Jedes 
erste und letzte Wort der Beschwörung ist bedeutungslos; von den übrigen 
ist das erste, dritte, fünfte usw. heranzuziehen und zwar nur derart, daß 
in ihnen der zweite, vierte usw. Buchstabe ausgewählt und diese zusammen- 
gesetzt werden. Aus dieser Zusammensetzung ergibt sich die versteckte 
Regel, nach der in einem Aufsatze die Anfangsbuchstaben aller Worte 
oder nur die des zweiten, dritten usw. zusammengelesen den geheimen 
Sinn ergeben. Auch zu dem Hilfsmittel der Kreisscheiben rät er, durch 
die die Buchstaben eruiert werden, die zusammengesetzt werden sollen. 
In seiner Polygraphie ließ Trithemius die kabbalistischen Formeln fort, 
die ihm den Verdacht eines Verkehrs mit unsauberen Geistern eingebracht 
und die eigentlich eine kindische Spielerei waren, er bietet uns im ersten 
Buche 382, im zweiten Buche 306 Alphabete, in denen jeder Buchstabe 
einem Worte entspricht; die Worte sind dabei so geschickt gewählt, daß 
jedes Wort der folgenden Alphabetreihe sich dem Sinne nach mit jedem 
Worte der vorhergehenden verbinden läßt. Dadurch wird beim Chiffrieren 
folgendes erzielt. Für den ersten Buchstaben einer geheimen Depesche 
wird das zu ihm gehörige Wort in der ersten Alphabetreihe gesetzt; für 



1 Er hat jedoch noch später Zusätze dazu gemacht, denn Anfragen in Wien und 
in Wolfenbüttel, wo die Originale der Dedikationsexemplare an den Kaiser Maximilian 
und an den Markgrafen von Brandenburg erhalten sind, ergaben, daß dort unter anderem 
die auf Hunibald zurückgeführten Frankenalphabete noch fehlen. 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 39 

den zweiten Buchstaben der Depesche das mit ihm verbundene Wort der 
zweiten Alphabetreihe usw., und wenn man nun alle so erlangten Worte 
zusammenliest, so kommt ein kurzes lateinisches Gebet heraus; die ge- 
heime Depesche wird also in der anspruchslosen Form eines Gebetes 
überschickt. Das dritte Buch der Polygraphie enthält 132 Alphabetreihen, 
aber die den einzelnen Buchstaben beigegebenen Wortbildungen sind keine 
eigentlichen Worte, sondern nur fingierte, doch so, daß die damit ge- 
schriebene Geheimdepesche auf den Uneingeweihten den Eindruck macht, 
als habe er einen Brief in einer fremden Sprache vor sich. Ganz ähnlich 
fingiert sind die zu den Buchstaben der 118 Alphabete des vierten Buches 
gehörigen Variationen nur mit dem Unterschied, daß der zweite Buch- 
stabe einer solchen Wortbildung immer den Buchstaben des Alphabetes 
bildet, dem er beigefügt ist, so daß also alle zweiten Buchstaben der Aus- 
drücke der geheimen Depesche zusammengesetzt den geheimen Inhalt 
ergeben. Im fünften Buche handelt er vom Chiffrieren durch Buchstaben- 
versetzung und gibt hier auch eine Anzahl von Alphabetreihen, und im 
sechsten endlich gibt Trithemius mehrere Alphabete von angeblich alten 
Schriftzeichen als Material, um daraus eigene Geheimalphabete zu bilden. 

Auf Einzelheiten einzugehen ist hier nicht der Ort; uns kommt es 
nur darauf an, den Einfluß des Trithemius auf das päpstliche Chiffren- 
wesen festzustellen. Die Methoden seiner Polygraphie hatten zur Voraus- 
setzung, daß sowohl der Absender als auch der Adressat ein Exemplar 
davon hatte. Das hatte bald zur Folge, daß, obwohl Trithemius bemerkt, 
er schreibe nur für Könige und Fürsten, seine Polygraphie doch häufig 
abgeschrieben und weitergetragen wurde; hat sie doch allein im XVI. Jahr- 
hundert vier Druckausgaben erlebt. Aber auch die schwerfälligere Stegano- 
graphie ist handschriftlich verbreitet worden; der französische Krypto- 
graphiker Blaise de Vigenere erzählt uns in seinem Chiffrentraktat, 1 daß 
er auf seinen Reisen an mehreren Orten in Deutschland und in Italien 
handschriftliche Exemplare davon angetroffen habe. Vigenere -' war 1549 
und die folgenden Jahre sowie 1566 bis 1568 in Rom und hat dort haupt- 
sächlich seine Chiffrenstudien gemacht. Es ist möglich, daß demnach 
gerade Rom zu den Orten gehört, an denen er Tritheims Chiffrenwerk 
angetroffen hat. 

1 Trakte des chifFres ou secretes manieres d'escrire par Blaise de Vigenere, Bour- 
bonnois. A Paris, Che/ Abel L' Angelier, au premier pillier de la grand' Salle du Palais 
MDLXXXVI 40 346 fol. Eine weitere Ausgabe vom Jahre 1587 stimmt genau damit 
überein. 

2 Vigenere ist am 5. April 1528 zu Sain-Pourcain in Bourbonnais geboren. Schon 
1545 begleitete er den französischen Gesandten nach Deutschland, dann machte er grolle 
Reisen und ist 1566— 1568 in Rom Gesandtschaftssekretär. Dort arbeitete er ein drei- 
bändiges Werk aus über die Aufgaben eines Sekretärs, »Du secretaire« , wovon ihm 
jedoch in Turin, 1569, die beiden ersten Bände abhanden kamen. Das dritte Buch ist 
unser Trakte, den er noch vielfach ergänzte, insbesondere hie und da mit seinen 
hebräischen und kabbalistischen Liebhabereien, denen er seit 1569 sehr huldigte, durch- 
setzte und den er erst 1586 herausgab. 



40 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



Ob Tritheims Methoden auf die Praxis der römischen Chiffreure 
eine Einwirkung gehabt haben, das entzieht sich für die ersten Jahrzehnte 
des XVI. Jahrhunderts, also unmittelbar nach dem Entstehen von Tritheims 
Schriften, unserer Kenntnis, weil wir gerade in diesen Jahren so große 
Lücken in den päpstlichen Chiffrenarchivalien zu verzeichnen haben. Wir 
wissen aber unter anderem, daß zur Zeit Pauls III. — sie ist gewiß nicht 
die einzige Chiffriermethode unter Paul III. gewesen - eine sehr aus- 
gebildete Kreisscheibenmethode an der Kurie Verwendung fand. Sie kann 
eventuell ihre alleinige Wurzel haben in der Kreisscheibenmethode des 
Alberti, es ist jedoch auch möglich, daß die Kenntnis der Kreisscheiben- 
systeme des Trithemius hinzugekommen ist. Die Methoden des Trithe- 
mius sind komplizierter als die des Alberti, und auch diejenige Pauls III. 
ist komplizierter. Sie können beide aus Alberti geschöpft haben, die 
Methode Pauls III. kann aber auch leicht mit Hilfe derjenigen des Trithe- 
mius ihre Weiterbildung erfahren haben. 



/ 

Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 41 

Die Kenntnis der unter Paul III. 1 verwendeten Geheimschrift in 
Kreisscheibenart verdanken wir dem Nachlaß der päpstlichen Chiffren- 
sekretäre Gianbattista und Matteo Argenti. Gianbattista ist der Schreiber, 
der sie uns im Anschluß an Albertis Traktat aufgezeichnet hat. Als Arbeit 
eines päpstlichen Chiffrensekretärs hat auch der Wortlaut für uns Interesse. 
Er möge daher der auf voriger Seite stehenden Zeichnung des Kreis- 
scheibensystems hier beigefügt werden : 

La maestra per far intendere la cifra della rota soprascritta e quella 
punta che escie fuori della rota piccola cioe della minore che e mobile 
perche secondo che quella si voltara, cosi si voltaranno et si mutaranno 
Ii caratteri con fare che ciascuna lettera dell'alfabeto si muti il suo valore 
et significato in ciascun altra di esso alfabeto; le littere della ruota piccola 
si scriveranno et la intelligenza di esse lettere scritte nella cifra sarä le 
littere o Ii nomi proprii della ruota grande detta stabile che Ii saranno 
alPincontro, verbi gratia se metterete la punta della ruota minore mobile 
sotto al 2 la littera a significara l'istessa a et se metterete l'istessa punta 
sotto il numero 4 la littera a servira per c, il b per d, il c per e, il d 
per f et cosi sequitando tutto il resto delle littere piccole, et le maiuscole 
che sono nelPultimo circolo della ruota mobile vicino al centro significa- 
ranno alPhora quelli nomi proprii che Ii sono incontro cioe tenendo dico 
la detta punta sotto il 4 non puntato la littera D significara il papa la 
littera E venetiani, la littera F significara il duca di Ferrara et la littera G 
significara il duca di Fiorenze, et cosi di mano in mano seguitando per 
le altre caselle ciascun lettera dara il suo significato. Mutandosi poi quella 
punta della rota mobile et mettendosi sotto il b puntato delli dui punti 
la littera a scrivera per z et il b per y la littera d per k et la littera e 
servira et significara a et la littera maiuscula D significara exercito et la 
littera maiuscula H significara Re Philippo et cosi mutando di nuovo quella 
punta della ruota mobile sotto altro numero si mutaranno Ii significati 
di ciascuua lettera tanto minuscula quanto maiuscula et perche si sappia 
quando si ha da voltare la punta sotto il numero pero bisognia scrivere 
il medesimo numero del quäle si vorra servire il qual numero si potra 
ogni tre o quattro parole o vero ad ogni periodo mutare per non con- 
tinuare molto lo scrivere sotto uno istesso alfabeto semplice perche saria 
facile a potersi ritrovare il secreto o chiave della cifra per decifrarla 
poi senza contracifra, onde mutandosi spesso mutara novo ordinc di 
lettere et non si potra cosi facilmente venire in cognitione di essa anzi 
gia mai et sara sicura da ogni investigatione. Exempli gratia volendosi 
scrivere queste parole: II papa vuole ricuperare terra santa, farete in questo 
modo, cioe: 

1 Bib). Chigi M II 49 p 36: Cifra usata in tempo della fei. et sancta memoria 
di papa Paulo III della quäle seguita sotto di essa la dechiaratione con alcuni dittioni 
aggiuntovi. 



42 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



II papa vuole ricuperare terra santa 

3 Ettnidghbtodgydsdgyrymsy 

II papa vuole ricuperare terra santa 

4 Dssmbepgasncp & perep & q & lr & 

II papa ricuperara con l'aiuto di Dio terra santa 

9 Bibxngkititxfectbnmfzbzbfmkiitltemt 
Eccovi l'essempio soprascritto come vi dimostra chiaramente che Ii mede- 
simi caratteri mutano il suo significato secondo che si va mutando la 
punta della ruota et questa variatione e causa della varieta et offuscatione 
della eifra et conseguentemente sicurezza delli negotii che per mezzo di 
essa eifra saranno trattati, et per maggiore offuscatione et facilita dello 
scrivere et dello deeifrare sara qui sotto per aggiunta della eifra della 
ruota anco alcune poche parole cioe: 

et per che quando come perche non con voi io quello questo 
äää ä ä b b btcö c 
ui loro ministro ministri cardinale collegio de cardinali cardinali 
c c d d d e <t 

conclave cardinale Santa Fiora il la lo Ii 

* § 9 9 9 9 

Inghilterra Germania Elettori dell' Imperio 

Monitioni Danari Paghe 
iti rri m 

Viel mehr als im praktischen Gebrauch können wir des Abtes 
Trithemius Einwirkung verfolgen auf die römischen gelehrten Krypto- 
graphiker. Die Erfinder kryptographischer Systeme schöpfen aus ihm, und 
die Theoretiker und Schriftsteller unter den Chiffrensekretären verraten 
fortan alle seinen Einfluß, sei es daß sie direkt mit seinen Werken bekannt 
wurden, sei es indirekt durch Vermittlung von'Collange, 1 della Porta u. a. 

Das erkennen wir schon bei dem ebengenannten Vigenere. Er 
steht so sehr unter dem Eindruck der Vortrefflichkeit von Tritheims 
System, daß er seine in der Polygraphie auseinandergesetzte Methode als 
eine sehr geeignete empfiehlt. Und er ist in der Lage, für die Verwend- 
barkeit dieser Methode den Beweis durch die Nachricht einer tatsächlichen 
Anwendung zu erbringen. Dem venetianischen Residenten in Konstan- 
tinopel war vom Sultan Selim verboten worden, in geheimen Schriftzeichen 



in rrancia Spagna 

9 & R 

Artegliaria Cavalli 

m ni 



1 Gabriel de Collange, Polygraphie et universelle escriture Cabalistique de M. I. 
Tritheme Abbe . . . Paris 1 561 



/ 

Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 43 

mit der Republik zu korrespondieren; da hatte der Arzt Lorenzo Ventura 
auf das System aufmerksam gemacht, das Tritheim in den beiden ersten 
Büchern der Polygraphie beschreibt. Dadurch konnten dann in ganz 
unverdächtiger Weise Nachrichten abgesandt werden. 

Vigeneres Methoden kommen für uns nur insofern in Betracht, als 
er einerseits bei seinem römischen Aufenthalt von den römischen Krypto- 
graphikern und Chiffreuren Anregungen zu seinem Buche empfangen haben 
wird und anderseits selbst wieder durch sein Werk auf die Entwicklung 
der italienischen Geheimschrift einige Einwirkung gehabt hat. Daß er in 
Verkehr mit den römischen Chiffreuren gestanden hat, das sagt er selbst 
zu wiederholten Malen; er hat sich ihre Methoden angeben lassen, und er 
hat von ihnen gelernt. Bellaso, der damals im Gefolge des Kardinals 
von Carpi im Chriffrendienst beschäftigt war, hat er schon 1549 in Rom 
kennen gelernt, und ihm verdankt er auch diejenige Methode, die er in 
seinem Traktat an erster Stelle beschreibt. 1 In Rom war zu seiner Zeit 
der Großprior von St. Peter in Rom und Patriarch von Jerusalem berühmt 
wegen seiner Kunst im Entziffern von chiffrierten Depeschen. Vigenere 
hält ihn für den scharfsinnigsten Kopf auf diesem Gebiete und stellt ihn 
noch höher als den ebenfalls von ihm bewunderten Herrn de la Bourdai- 
ziere, den Staatssekretär des Königs Franz von Frankreich. Bourdaiziere 
habe spanische, italienische und deutsche Chiffren entziffern können, und 
er habe oft daran drei Wochen lang Tag und Nacht gearbeitet. Aber der 
Großprior von St. Peter habe ihn npch übertroffen. Vigenere hat selbst 
im Jahre 1567 gesehen, wie er ein großes Blatt mit Chiffren in türkischer 
Sprache, von der er keine vier Worte verstand, in weniger als sechs 
Stunden entzifferte. - 

Wie unterrichtet Vigenere über Dinge des päpstlichen Chiffrenwesens 
ist, das geht aus einer Geschichte hervor, die er uns aus dem Jahre 1551, 
in dem er noch in Rom war, erzählt. Es war den päpstlichen Chiffreuren 
ein loser Streich gespielt worden, indem man sie absichtlich eine chiffrierte 
Depesche abfangen ließ, die doppelsinnig war und sie täuschen sollte/ 5 
Wir erfahren durch Vigenere alle Einzelheiten dieses Falles und den genauen 
Wortlaut der Depesche, den er nur wissen konnte, wenn er mit dem für 
die Entzifferung eigens verwandten Beamten in enger Fühlung stand. Wir 
wissen gerade durch Vigenere, daß der Papst Julius III. damals zur Ent- 
zifferung von Geheimschriften einen besonderen Fachmann angestellt hatte, 
nämlich Paulo Pancatuccio aus Volterra, derselbe, dem der erwähnte Herein- 
fall passierte. 

Das Buch Vigeneres hat in Italien eine italienische Übersetzung 
erlebt. 1 Wenn nicht schon die französische Ausgabe, so wird wohl die 

1 Trakte fol. 36 f. * Trakte fol. 34, 35. 3 Trakte fol. 197. 

4 Biago di Vigenere, La criptografia racchiudente la maniera di scrivere secreta- 
mentc per G. R. du Carlet. 



44 



Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 



italienische die Kenntnis seiner Methoden und Systeme in Italien ver- 
breitet haben. 

Bei seinem zweiten Aufenthalt in Rom hatte er übrigens auch das 
inzwischen dort im Jahre 1563 erschienene Buch über die Chiffren von 
Porta 1 kennen gelernt und es zum Zwecke der Verwertung zu seiner 
Arbeit studiert. Er weist dem Porta nach, daß er Bellasos System benutzt, 
ohne diesen zu zitieren. Auch Porta kennt also die römischen Krypto- 
graphiker; ob ihm aber auch päpstliche Chiffrendepeschen vorgelegen 
haben, das läßt sich nicht erweisen. Er möge deshalb auch nur nebenbei 
hier erwähnt werden, weil sein Buch die päpstlichen Chiffrenkundigen, 
vor allem die beiden Argenti benutzt haben. 

Giambattista della Porta ist berühmt als Naturforscher und Phy- 
siker; er war um 1540 in Neapel geboren und hatte dort im eigenen 
Hause eine Academia di secreti eingerichtet. Die Neigung zu dunklen 
Problemen hatte ihn zur Beschäftigung mit den Geheimschriften gebracht, 
sie hatte ihn aber auch zur Magie geführt und deshalb der Kurie ver- 
dächtig gemacht, insbesondere wegen naturwissenschaftlicher Voraus- 
sagungen, die dann auch eingetroffen sind. Es gelang ihm, sich zu recht- 
fertigen, aber nach diesem Zusammenstoß ist jede weitere Beziehung zum 
römischen Chiffrenwesen ausgeschlossen; sein Werk war übrigens vorher 
erschienen. Wenn daher unter den 180 Arten von Geheimschriften seiner 
Zeit, die er im zweiten 2 Buche behandelt, auch päpstliche stecken, so 
werden es solche sein, die vor 1563 in Übung waren, und wenn er auch 
1602 3 sein Werk umarbeitete und ein fünftes Buch hinzugefügt hat, so 
lernen wir daraus für den Stand des päpstlichen Chiffrenwesens nicht mehr 
als aus seiner ersten Bearbeitung dieses Gegenstandes vom Jahre 1563. 
Wir finden darin einfache Umstellungen von Buchstaben, Akrosticha, 
Zeichenalphabete, zahlreiche Kreisscheibenchiffren, Fenstersysteme, Schlüssel- 
methoden u. ä.; darunter die Spuren von Alberti, Silvester, Bellaso, Tri- 
theim; aber Porta nennt seine Quellen nicht, ebensowenig diese Chiffren- 
autoren, als die Herkunft der beigebrachten, nach seiner eigenen Angabe 
in Gebrauch gewesenen einzelnen Chiffren. 

Nicht nur diese Materialsammlung, die umfassende Aufzeichnung der 
ihm bekannt gewordenen Chiffrensysteme macht uns das Werk Portas 
besonders wertvoll, sondern auch seine im dritten Buche gegebene An- 
leitung zum Dechiffrieren. Der päpstliche Chiffrensekretär Argenti hat aus 
diesen Dechiffrierregeln Nutzen gezogen, das beweist sein Dechiffrier- 

1 De furtivis literarum notis vulgo de ziferis libri IV Ioanne Baptista Porta Nea- 
politano auetore. Cum privilegio. Napoli apud loa. Mariam Scotum MDLXIII 4 228 S. 

2 Im ersten Buche handelt er über die Geheimschriften der Alten und erweist 
sich hier viel belesener als Tritheim und Silvester. 

3 De furtivis literarum notis vulgo de Ziferis libri quinque. Altero libro superaueti 
et quamplurimis in locis locupletati loa. Baptista Porta Napolitano auetore. Neapoli 
apud Ioannem Baptistam Subtilem MDCII fol. 316 S. 



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Fremde Einwirkungen auf die päpstliche Geheimschrift. 45 

traktat. Aber Argenti ist nicht so ehrlich wie Porta, der offen eingesteht, 
daß es Geheimschriften geben könne, die nicht zu enträtseln seien. Portas 
Buch hat eine große Verbreitung und wiederholte Auflagen erlebt, ja sogar 
auch unberechtigter Nachdruck, ein offenkundiges Plagiat 1 ist an ihm verübt 
worden, so sehr wurde es begehrt. Daraus ist der Einfluß Portas auf die 
Entwicklung der Kryptographie zu ermessen. 

Der päpstliche Chiffrensekretär Argenti verrät uns, daß er außer 
Bellaso und Porta noch einen Kryptographiker Fedele Fedeli Picco- 
r ho mini kennt. Wir suchen ihn vergeblich in der kryptographischen 
Literatur, und auch sonst ist nicht viel von ihm bekannt. 

Da ist es gut, daß Argenti selbst uns in seinem Nachlaß eine Ab- 
handlung des Fedele Piccol'homini überliefert hat, 2 sonst würden dessen 
kryptographischen Leistungen ganz im Dunkel geblieben sein. Aber auch 
so gewinnen wir keinen völlig klaren Einblick in sein System. Picco- 
l'homini tut sehr geheimnisvoll damit; er will es lieber dem Ohre eines 
Fürsten anvertrauen, als ganz offen darüber reden. :! Er begnügt sich damit, 
die Vorzüge seines Systems in dreizehn Punkten ins rechte Licht zu setzen, 
aber er beschränkt sich darauf, das Vorhandensein dieser Vorzüge zu kon- 
statieren, ohne ihr Zustandekommen in seiner Methode zu erklären. Es 
geht nur so viel daraus hervor, daß sein System auf Buchstabenversetzung 
beruht, und daß diese Buchstabenversetzung nach einer bestimmten Methode 
angeordnet und leicht gewechselt werden kann. Der Adressat muß eine 
Gegenchiffre haben, die entweder alle in der Chiffrendepesche vorkom- 
menden Buchstabenalphabete schon enthält oder sie ihn leicht nach einer 
vereinbarten Gesetzmäßigkeit anfertigen läßt. Nicht minder muß der Modus 
des Wechseins der Alphabete vorher verabredet sein. Bei häufigem Wechsel 
und willkürlich angeordnetem Buchstabentausch ist es in der Tat fast un- 
möglich, eine solche Chiffre zu entziffern ohne Kenntnis der Gegenchiffre. 
Das hat uns Piccol'homini selbst am deutlichsten dadurch bewiesen, daß 
er am Schlüsse seiner vorsichtig das Geheimnis hütenden Abhandlung ein 
Beispiel in Geheimschrift gibt und die Auflösung beifügt, ohne daß es 
gelingen will, daraus die Regel abzuleiten, die bei der Anordnung der 
Buchstaben und für den Wechsel maßgebend war. Freilich bemerkt er 



1 1593 in Mömpelgard. De occultis literarum notis seu artis animi sensa occulte 
aliis significandi aut ab aliis significata expiscandi enodandique libri IV loa. Baptista Porta 
Neapolitano auctore . . . Montisbeligardi apud Iacobum FoiJlet. Expensis Lazari Zetzneri 
MDXCIII 8° 271 S. Dasselbe editio secunda, priore castigatior. Argentorati, Impensis 
Lazari Zetzneri bibliop. MDCIII 8° 310 (326) S. Ebenso De occultis etc. Quibus 
auctarium accessit additamenta quaedam continens ad praecedentes libros tum novis 
inventis, tum pluribus exemplis auciiores et illustriores reddendos. Editio postrema, priori 
castigatior. Argentorati. Impensis Lazari Zetzneri Bibliopol. MDCVI. Eine andere 
Straßburger Ausgabe vom Jahre 1 616. 

2 S. u. Traktat Nr. 2. 

5 Er erblickt darin, daß sein System nicht gedruckt sei, gerade einen Vorteil des- 
selben gegenüber demjenigen Bellasos. 



Das päpstliche Chiffrenwesen um die Mitte des XVI. Jahrhunderts. 



dazu, daß er als Beispiel eine der schwierigsten Arten seines wandlungs- 
fähigen Systems ausgewählt hat. 

Immerhin gewinnen wir aus der Arbeit Piccol'hominis einige Kri- 
terien für den Zustand der zu seiner Zeit üblichen Geheimschrift. Wir 
ersehen daraus, daß man noch mit den Buchstaben fremder Sprachen — 
er nennt griechische, arabische, kaldäische, ägyptische, hebräische u. a. — 
Geheimschrift schrieb, oder daß man Ziffern oder selbsterfundene Zeichen 
verwandte. Daraus daß er als besonderen Vorzug seiner Methode hervor- 
hebt, daß man, ohne verräterisch zu werden, die Orthographie bei Diph- 
thongen und Doppelkonsonanten beibehalten kann, geht hervor, daß man 
zu seiner Zeit beim Chiffrieren die Orthographie schon meist nach dieser 
Seite vereinfachte. Auch scheint man schon meist ohne Worttrennung 
chiffriert zu haben, wenigstens empfahl es sich, keine Worttrennung 
erkennen zu lassen, denn nach den damals üblichen Methoden konnte die 
Trennung der Worte leicht zum Verräter werden. PiccoPhomini betont 
besonders, daß diese Gefahr bei seinem System nicht vorliege und des- 
halb nach Belieben Worttrennung angewandt w : erden könne, was bei 
anderen Arten nicht ratsam sei. 

Bei derartigen Beobachtungen Piccol'hominis an anderen Chiffren- 
methoden wird er vor allem die päpstlichen Chiffren im Auge gehabt 
haben. Da, wo solche wieder zahlreich erhalten sind, können wir noch 
zum Teil seine Bemerkungen an ihnen bestätigt finden. Päpstliche Chiffren 
aus den vierziger Jahren des XVI. Jahrhunderts sind ohne abzusetzen, so 
daß die Wortendungen nicht erkannt werden können, chiffriert; auch die 
Orthographie ist vereinfacht, Diphthonge und Doppelkonsonanten werden 
reduziert, selbst die Aspirata h wird ausgelassen. Die Chiffrenschlüssel 
dieser Zeit schreiben das wiederholt vor, 1 und da wo sie es nicht tun, 
setzen sie häufig für die Doppelkonsonanten besondere Ersatzzeichen ein. 

3. Das päpstliche Chiffrenwesen um die Mitte des 
XVI. Jahrhunderts. 

In diesen vierziger und fünfziger Jahren des XVI. Jahrhunderts 
zeigen die päpstlichen Chiffren das Bild einer Ubergangszeit; besser als 
eine Beschreibung wird dies der Einblick in die unten abgedruckten 
Schlüssel erkennen lassen. Bloße Vokalsysteme sind nicht mehr üblich, 
wenigstens ist uns keines erhalten. Aber die Spuren der früheren Vokal- 
systeme lassen sich noch erkennen, die von der praktischen Erkenntnis 
festgehaltene besondere Behandlung der zu ersetzenden Vokale. Meist 
haben die Vokale in den Alphabeten, in denen für jeden Buchstaben ein 
anderer oder ein Zeichen oder eine Ziffer eingesetzt ist, nicht eine, sondern 

1 S. u. Schlüssel Nr. 26 der Sammlung Chigi M II 49. 



Das päpstliche Chiffrenwesen um die Mitte des XVI. Jahrhunderts. 47 

mehrere Chiffren zum Ersatz erhalten, während die Konsonanten sich 
mit einer, jedenfalls aber mit weniger, als die Vokale haben, begnügen 
müssen. 1 Einigemal ist es jedoch umgekehrt; die Konsonanten haben 
beispielsweise alle je zwei Ersatzchiffren, die Vokale aber nur eine. Aber 
auch dieser umgekehrte Fall, der sicher weit seltener eintrat, bestätigt die 
Regel, daß die Vokale noch meist bei der Anfertigung des Chiffrenalphabetes 
eine Ausnahmestellung einnahmen. In der Anordnung des Schlüssels 
werden deshalb auch fast immer die Vokale a e i o u zuerst genannt; 
selbst wo zwei Buchstaben durch je eine Chiffre ausgedrückt werden, sind 
die fünf Vokale in den fünf ersten Zusammenstellungen enthalten, etwa 
ab, ec, id, of, ug. 

Eine bemerkenswerte Errungenschaft haben die päpstlichen Chiffren 
dieser Zeit aufzuweisen beim Zusammentreffen mehrerer Vokale. Es wird 
nämlich der Entzifferer schon äußerlich durch ein Zeichen, etwa einen 
Punkt über oder unter dem zweiten Vokal, darauf aufmerksam gemacht, 
daß hier zwei Vokale nebeneinander stehen. In derselben Weise werden 
dann auch wohl mal zwei Konsonanten, die ohne Zwischenvokal aufein- 
anderfolgen, kenntlich gemacht, und endlich wird auch ein anlautender 
Vokal in derselben Weise behandelt.- Eine eigentümliche Einschätzung 
der Vokale liegt dann ferner einer Anzahl Schlüssel zugrunde, bei denen 
die Vokale gar nicht geschrieben, also nicht chiffriert und nur erraten 
werden; oder aber bei anderen, in denen Vokale nur durch Punkte über 
der Chiffre für den nächsten Konsonant angedeutet, mithin ebenfalls nicht 
selbständig ausgedrückt werden. :: 

Das Charakteristische für die päpstlichen Chiffren dieser Zeit ist ihr 
geringer Bedarf an geheimen Schriftzeichen. Diese Ersparnis wird erzielt 
dadurch, daß zwei Buchstaben des gewöhnlichen Alphabetes durch nur je 
ein Geheimzeichen umschrieben werden. Dieses Verfahren findet sich in 
anderen Chiffrenkanzleien nur wenig. Dabei bleibt es auffallend, daß es 
immer eine Ziffer ist, die zwei Buchstaben vertritt, nie etwa ein Buchstabe 
oder eine willkürliche Figur. Und doch zeigt sich sonst auch darin die 
Übergangszeit, daß Figuren, Buchstaben und Ziffern damals gleichzeitig 
zur Geheimschrift verwandt wurden, ja vielfach in ein und demselben 
Alphabet nebeneinander vorkommen. Die Buchstaben und Ziffern werden 
vielfach durch Hinzufügen von Strichen verändert; die Figuren sind meist 
sehr einfach, zuweilen wird der eine oder andere griechische Buchstabe 
zur Aushilfe statt einer Figur gewählt, aber es finden sich doch auch hie 
und da einige recht komplizierte Zeichen. Übersieht man jedoch die uns 
erhaltenen Schlüssel in ihrer Gesamtheit, so kann man sich des Eindrucks 
nicht erwehren, daß schon die Ziffern zu überwiegen beginnen. Sie haben 



1 S. u. aus derselben Sammlung Schlüssel Nr. 27, 31, 35 u. a. rri. 
- S. u. ebenda Schlüssel Nr. 3 1 ; ähnlich Nr. 47. 
3 S. u. ebenda Schlüssel Nr. 46. 



48 



Das päpstliche Chiffrenwesen um die Mitte des XVI. Jahrhunderts. 



auf Kosten der alphabetischen Buchstaben schon ein breites Terrain ge- 
wonnen; die Anwendung von Figuren hat jedoch noch neben ihnen einen 
ziemlichen Umfang. 

Ob man, von den Vokalen abgesehen, für jeden Buchstaben nur ein 
oder mehrere geheime Ersatzzeichen anwenden soll, darüber ist man sich 
in dieser Zeit nicht klar. Wir haben Schlüssel, in denen die Konsonanten 
nur durch je eine Chiffre und solche, wo sie durch mehrere ersetzt werden. 
Man ist nicht einmal immer in ein und demselben Geheimalphabet kon- 
sequent, indem zuweilen der eine Konsonant mehr, der andere weniger 
Chiffren zugeteilt erhält. 

Ein Nomenklator ist nicht immer vorhanden. Da, wo er vorkommt, 
ist er vielfach nur ganz mager, nur die allernotwendigsten Eigennamen 
und etwa noch die Wörter et, per, non, che u. a. enthaltend. Zuweilen 
aber fällt er auf durch seinen Reichtum. Dann finden sich auch schon 
ganze Silbenreihen ba, be, bi, bo, bu usw. mit besonderen Geheimzeichen 
versehen, besonders wenn es sich um chiffrierte Korrespondenz mit einem 
Adressaten handelt, der an einem Orte wohnt, wo man große Chiffren- 
kenntnisse und eine gute Chiffrenkanzlei besaß wie in Venedig. 1 Eine 
Eigentümlichkeit der damaligen Verwendung der in dem Nomenklator 
zusammengestellten Wörter oder Silben liegt nun darin, daß es für den 
Adressaten besonders kenntlich gemacht ist, wenn ein solches Wort des 
Nomenklators kommt, sei es durch verabredete Anbringung eines Punktes 
etwa über dem vorhergehenden oder nachfolgenden Geheimzeichen, oder 
indem das Wort vorn und hinten durch ein Trugzeichen eingeschlossen 
und in die Mitte genommen wird, oder durch ein ähnliches vereinbartes 
Merkmal. Auch wird wohl mal empfohlen, andere Eigennamen, die nicht 
im Nomenklator vorgesehen sind, vorkommendenfalls abzukürzen, dann 
aber auch hinter der Abkürzung ein Trugzeichen anzufügen, so daß daran 
der Adressat merken kann, daß hier ein abgekürzter Eigennamen vorliegt. 

In dem Gebrauch von Trugzeichen macht sich insofern ein Über- 
gangsstadium geltend, als die meisten Geheimalphabete nur ein oder höch- 
stens zwei Trugzeichen vorgesehen haben, anderseits aber doch die An- 
wendung der Trugzeichen schon eine sehr vielseitige ist, sogar in manchen 
Fällen, in denen man später keinen Gebrauch mehr davon macht. So hat 
die päpstliche Kanzlei gegen Ende des XVI. Jahrhunderts kein Bedenken 
dagegen, Trugzeichen an den Anfang und an den Schluß der Depesche 
zu setzen; in der uns beschäftigenden Zeit wird indessen wiederholt davor 
gewarnt. Die Erklärung liegt nahe. Wenn nur ein oder zwei Trugzeichen 
vorhanden sind, dann können sie aus ihrer Anwendung am Eingang und 
Ausgang leicht erraten werden; wenn dagegen eine ganze Reihe von Trug- 
zeichen vorhanden ist, dann weiß man nicht, wo Trugzeichen aufhören 



1 S. u. ebenda Schlüssel Nr. 25. Auch unter Argenti, Buch II Schlüssel Nr. 1 u. 2. 



/ 



Das päpstliche Chiffrenwesen um die Mitte des XVI. Jahrhunderts. 49 

und richtige Geheimzeichen anfangen. Dagegen zeigt sich wieder ander- 
seits ein sehr vorgeschrittener Stand, wenn einmal empfohlen wird, am 
Ende der Depesche eine Anzahl Geheimzeichen, die sonst Konsonanten 
vertreten, ohne Zwischenvokale aufeinander folgen zu lassen, die dann 
nichts zu bedeuten haben und gleich den Trugzeichen den Entzifferer 
irreführen sollen. 1 Die charakteristische Gepflogenheit dieser Zeit, durch 
Punkte über oder unter einem Geheimzeichen eine Verabredung zu erfüllen, 
ist sodann auch wiederholt bei Geheimalphabeten angewendet, denen keine 
besonderen Trugzeichen beigegeben sind, bei denen eben durch einen 
solchen Punkt jedes beliebige Chiffrenzeichen zu einem Trugzeichen ge- 
stempelt werden konnte. 

Wiederholt findet sich zu den Schlüsseln dieser Zeit die Bemerkung, 
es möge ohne Abstand der Worte und ohne Absatz der Abschnitte chif- 
friert werden; man war also im Begriff, die frühere Sitte, mit Worttrennung 
zu chiffrieren, fallen zu lassen und zu den zusammenhängenden, durch 
keinen Zwischenraum unterbrochenen Geheimschreiben überzugehen. 

Die päpstlichen Chiffren der sechziger und der folgenden Jahre 
tragen noch ganz dasselbe Gepräge. Zwei Systeme herrschen vor: zwei- 
reihige Alphabete mit dreireihiger Vokalvertretung und solche Alphabete, 
bei denen je zwei Buchstaben durch eine Ziffer vertreten werden. Die 
Nomenklatoren sind im allgemeinen mittelgroß, beginnen aber schon wort- 
reicher zu werden; die verwendeten Ziffern sind zweistellig, nur selten 
dreistellig, zuweilen auch einige einstellige, die dann mit Punkten oder 
Strichen versehen werden, die auch sonst an den Ziffern häufig angebracht 
sind. Auffallend ist, daß jedes Chiffrenalphabet nur eine einstellige Trug- 
ziffer als Beigabe erhielt. Die angefügten Regeln sind ganz ähnlich wie 
die der fünfziger Jahre; nur bei den Trugziffern wird noch bemerkt, daß 
sie nicht am Anfang und Ende der Zeile gesetzt werden sollen — 
dieser Mißbrauch muß demnach bestanden haben — und daß ungefähr 
8 bis 10 Trugziffern auf eine Zeile kommen müßten. 

Die Vorschrift, daß die Chiffrendepesche auf ein besonderes Blatt 
geschrieben werden möchte, ohne Beimischung von gewöhnlicher Schrift, 
läßt wohl den Schluß zu, daß noch vielfach, wie in früherer Zeit, mitten 
in einem in Klarschrift geschriebenen Briefe die eine oder andere Stelle 
chiffriert wurde, daß aber mit diesem Verfahren, nur einzelne Partien 
in Geheimschrift zu schreiben, gebrochen werden und jetzt die ganz in 
Chiffren geschriebene Depesche amtlich durchgeführt werden sollte. Die 
konsequente Durchführung dieser Forderung ist aber gleichbedeutend mit 
einer Reform im päpstlichen Sekretariat, mit der Emanzipation des Chiffren- 
sekretärs von den übrigen Beamten des Sekretariats. Matteo Argenti 

1 S. u. aus derselben Sammlung Schlüssel Nr. 40. Dieselbe Anweisung kehrt 
dann wiederholt in den sechziger Jahren wieder. 

Meister, Die Geheimschrift. 4 



50 



Das päpstliche Chiffrenwesen um die Mitte des XVI. Jahrhunderts. 



nennt Antonio Elio, der unter Paul IV. päpstlicher Sekretär war, schon 
ausdrücklich Segretario delle cifre di Sua Santitä. An einer anderen Stelle, 
in seinem ChifTrentraktat, 1 preist er Antonio Elios Kenntnisse im Chiffren- 
wesen und versteigt sich bis zu der Bemerkung, daß er und Pyrrho Muse- 
fili, 2 der Chiffrensekretär Cosimo Medicis, immer an erster Stelle und mit 
Ehren genannt werden müßten. Auch in den päpstlichen Ruoli di fa- 
miglia wird jetzt zum erstenmal ein Sekretär als Chiffrensekretär bezeichnet, 
nämlich 1555 »Triphon Bencio :i de Assisi alle ziphere«, während neben ihm 
noch eine Reihe anderer päpstlicher Sekretäre funktionieren wie Francisco 
Aragonia, Cesare Groliero, Tolomeo Gallio, bei denen ein solcher Zusatz 
nicht gemacht ist, die also mit dem Chiffren wesen nichts zu tun haben. 
Seitdem kehrt der Chiffrensekretär in diesen amtlichen Verzeichnissen 
wieder, wir haben also seitdem eine besondere Abteilung im päpstlichen 
Sekretariat, ein Chiffrensekretariat. Früher wird es ja praktisch ebenfalls 
so gewesen sein, daß der eine Sekretär mehr, der andere weniger mit 
Chiffren beschäftigt wurde; da aber meist nur einzelne Worte oder Sätze 
chiffriert wurden, so war der Schreiber doch in erster Linie Brevensekretär, 
der das Chiffrieren nebenbei gelernt haben mußte. Die Stellung des Petrus 
de Lavinde ist als eine exzeptionelle aufzufassen, eine vereinzelte sehr früh 
vorzugsweise zu Chiffrenzwecken errichtete Sekretariatsstelle, die in dem 
damaligen Schisma ihre Grundlage und Erklärung fand und mit ihm eine 
vorübergehende Episode war. Die Voraussetzung für einen besonderen 
Chiffrensekretär, der nicht bloß im Nebenamte, sondern als Hauptaufgabe 
die päpstliche Kryptographie zu besorgen hatte, war erst gegeben, seitdem 
auch die Kurie zu einem ausgedehnteren Gesandtschaftswesen und vor 
allem zu ständigen Nuntiaturen übergegangen war. Triphon Bencio könnte 
demnach noch einen oder den anderen Vorgänger, wie eben Antonio Elio, 
als eigentlichen Chiffrensekretär gehabt haben, der uns nicht mehr nach- 
weisbar ist, aber weit über ihn hinaus, über die Gründung ständiger päpst- 
licher Gesandtschaftsposten zurück, dürfte die Existenz eines selbständigen 
päpstlichen Chiffrensekretariats nicht gereicht haben. 

Über die Namen und die Reihenfolge der päpstlichen Chiffrensekretäre 
nach Triphon Bencio ist mir gelungen die folgenden Daten beizubringen. 



» S. u. Traktat Nr. 3. 

2 Vgl. A. Meister, Die Anfänge der modernen diplom. Geheimschrift S. 47. 

8 Er stammte aus Assisi und lebte bis 1570. Bonamici, De claris pontificiarum 
epistolarum scriptoribus S. 240/41, nennt ihn magister cifrae unter Julius III. Einmal 
(1533) reiste er in päpstlichem Auftrag nach Cambrai und einmal (1541) nach Deutsch- 
land christianae reipublicae causa. Auch als Dichter trat er hervor. 



Das päpstliche Chiffrenwesen um die Mitte des XVI. Jahrhundert?. 



51 



Päpstliche Chiffrensekretäre. 



Segretario delle cifre 
Triphon Bencio 1 



Jahre 

Sekretär schon frü- 
her; als Chiffren- 
sekretär nachgewie- 
! sen 1555- 1570 
Christofero Toretino unter Gregor XIII. 

Giovanni Battista Ar- 1 1585 April bis 1591 
genti April 24 f 

Matteo Argenti 1 591 — 1605 Juni 15 

(Vertretungsweise 
Marcello Argenti 
s. u. S. 60.) 



Aiutante del segretario | 
delle cifre 



r. vacat 3 

2. Antonio Ferragal- 
lo 1627 — 1637 

3. aiutante straordi- 
nario : Giuliano 
Ferragallo 1633 
1637 



Qu eilen 

R(uoli di fa- 
milia) Bibl. 
Vat. 2—4 

Bibl. Chigi 
M II 50 

R. 5 r 6. 

Bibl. Chigi 

M II 48 
Bibl. Chigi 

M II 48 

R. 6-8 

R. 9—20 

R. 12 — 20 



Segretario delle cifre 



Cifarista Aiutante 
D. Michele Caucci Luca Conti 1667 



1 1667 — 1694 
Antonio Simone Bagli- j Er ist später Kanoni- 
one cam. segr. 1670 | kus und heißt 1695 

giä cifarista giubila- 
to und wird als sol- 
cher weiter geführt 
bis 1702 
Agostino Favorito cam. i 

segr. 1680 
Lorenzo Casoni 1683, 
seit 1686 cam. segr. 
— 1689 
Vincenzo Ricci cam. 
segr. 1693 



R. 22—64 
R. 23 — 32 



R. 33 
R. 44 



43 



53 



Gio. Angelo Magno R. 55 — 61 



ni 



v 1 S. auch Sickel, Ein Ruolo di famiglia des Papstes Pius IV., MIÖG XV, 580; ferner 
Sousta, Eine päpstliche Geheimschrift, MIÖG XVIII, 370. 

2 Ruoli di familia Nr. 4 reichte bis Okt. 1 57 1 , Nr. 5 beginnt mit 1587, also Lücke von 
6 Jahren. Weitere Lücken sind /wischen Nr. 8 und 9, es fehlen die Jahre 1598 — 1627; /.wischen 
R. 11 und 12 fehlt die Zeit 1629 — 163 1; /wischen R. 21 und 22 fehlt 1639 — 1666; /.wischen 
R. 22 und 23 fehlt 1668, 1669; /wischen R. 23 und 24 fehlt 1671; /wischen R. 54 und 55 
fehlt 1690— 1692; /wischen R. 61 und 62 fehlt 1698— 1700. 

s R. 10 am Rande: non ci va 

4 Unter dem cifarista Caucci ist der ChifTrenadjutant nicht mit Namen in die Ruoli ein- 
getragen; /um Jahre 1695 heißt es dann Gio. Angelo Magnoni ch'era aiutante del signor 
canonico Michele Caucci giä cifarista. R. 58. 

4* 



52 



Das päpstliche Chiffrenwesen um die Mitte des XIV. Jahrhunderts. 



Segretario delle cifre 



Guido Passionei cam. 
segr. 1701 — 1709 

Vincenzo Alemanni 
cam. segr. 17 17—1720 

Domenico Riviera 1 cam. 
segr. 1721 — 1723 

Merlini arciv. di Iconio 
1724— 1725 

Paolucci cam. segr. 

1726 — 1727 
Nicolo de Simone 2 cam. 

segr. 28. Sept. 1727 — 

1730 

Giuseppe Levizani cam. 
segr. 1730 — 1740 



Antonio Rota cam. segr. 
Sept. 1740 — 1757 



Carlo Boschi cam. segr. 

Aug. 1758— 1759 
Leonardo Antonelli 

cam. segr. 24. Sept. 

1759— 1766 



Giuseppe Garampi cam. 
segr. 26. Sept. 1766 — 
1772 



Cifarista 
Gaspare Pasqualone 
1695 — 1708 



Marc Antonio Pigli- 
ardi 1709 



Giuseppe Bianchi 
1724- 1730 



Gius. Bianchi cifari- 
sta giubilato in eser- 
citio de supremi 
commandamenti di 
NS. 1730 

Aless. Alfonsi 1730 
bis 1744 



Ben. Soffredini 
30. Juli 1744— 178 1 



Aiutante 

1. Gio. Angelo Mag- 
noni 1695 — 1 7 1 6 

2. D. Giuseppe Bian- 
chi 1695 — 1724 



Alessandro Alfonzi 
1724— 1730 



Benedetto Soffredini 
1730-1744 



Valerio de Nobili 
I 744~i770 t 



D. Gius. Crescentini 
Mai 1761 — 1790 f 
Zweiter Adjutant, 
seit 1770 erster; seit 
8. Febr. 1785 aiu- 
tante giubilato 



Quellen 
R. 58 ff.; 

R. 58-90 
R. 5 8-(io 5 ) 

120 
R. 62 

R. 77 
R. 91 

R. 99—109 

R. 106— 1 10; 

R. 106-120; 

R. 106— 119 
R. in — 112 

R. 113— 119 



R. 120—143; 
R. 120— 
053) 233 



R. 120—153 

R. 144— 181 

R.153-233; 
R. 153-208 
R. 182—185 

R. 185—200 
R. 189—252 



R. 200—213 I 



1 Mit dem Bemerken in R. 99 eingetragen: Con le cariche che possiedeva; er war 
archivista di Castello. 

2 Er war früher segretario dell'ambasciate. 



Das päpstliche Chiffrenwesen um die Mitte des XVI. Jahrhunderts. 



53 



Segretario delle cifre 



Carlo Federici 4. April 
1772 



Cifarista 



Filippo Evangelista 
1. Mai 1781 — 1796, 
seit 1. Jan. 1796 
cifarista giubilato 



Aiutante 
Abbate Filippo Evan- 
gelista 1 1770 zwei- 
ter Adjutant 



Gioacchino Filion 
1781 zweiter Ad- 
jutant 

Francesco Evangeli- 
sta 8. Febr. 1785, 
aiutante sopranu- 
merario seit 1. April 
1791, 2 zweiter aiu- 
tante 1795 

Alessio Quintini aiu- 
tante sopranumera- 
rio 1795, zweiter 
aiutante 1796 



Quellen 

R. 208- 
(232) 263 

R. 213 

R. 233; 
R. 233 



R. 240 



Francesco Evangeli 
sta 3 1796 



R. 261 



R. 263 



Diese Tabelle geht weit über den für unsere Arbeit abgegrenzten, 
etwa mit dem Jahre 1600 endenden Zeitraum hinaus; ich glaubte jedoch 
die besondere Vergünstigung, die ganze Serie der Ruoli an ihrem Stand- 
orte einsehen zu dürfen, 4 ausnützen zu müssen, und habe das Verzeichnis 
der Beamten des Chiffrensekretariates somit bis zum Jahre 1800 geführt. 
Es ergaben sich daraus für das ChifTrensekretariat folgende Resultate: 

Im XVI. Jahrhundert war nur ein Chiffrensekretär zur Bewältigung 
der Chiffrenkorrespondenz angestellt, zuerst Triphon Bencio, darauf Chri- 
stofen) Torentino, dann Gio. Battista Argenti, dann Matteo Argenti. Sie 
haben den Titel segretario delle »ziffere« geführt, und sie sind es selbst, 
die die abgehende Geheimschrift anzufertigen und die einlaufende zu ent- 
ziffern haben. Eine Hilfe für sie ist nicht vorgesehen. 

Mit Beginn des XVII. Jahrhunderts fängt der Ausbau des Chiffren- 
sekretariates an. Es werden zwei Hilfskräfte angestellt. Leider haben 
gerade hier die Ruoli die größten Lücken, so daß wir aus ihnen den 

1 Bei seinem Eintritt ins ChifTrensekretariat Mai 1770 hieß er scrittore sopra- 
numerario (R. 208); seit Okt. 1770 heißt Crescentini erster und Evangelista zweiter 
Adjutant. 

2 Er heißt bei seinem Eintritt scrittore sopranumerario colla successione alla 
prima vacanza coll'attual esercizio (R. 240), bis 1791 Crescentini starb. 

3 Er heißt 1796 nuovo cifrista mit dem Rechte der Nachfolge selbst im Besitz 
des Hauses, das Pilippo Evangelista bewohnt. 

4 Dem Direktor der vatikanischen Bibliothek, Herrn Pater Ehrle, sei an dieser 
Stelle besonderer Dank gesagt für diese außerordentliche Erlaubnis. 



54 



Die beiden Argenti. 



Umwandlungsprozeß nicht mehr im einzelnen verfolgen können. Die 
Stellung des Chiffrensekretärs ändert sich. Zuletzt ist er nicht mehr der 
ausübende Chiffreur, sondern ein Vorgesetzter der Chiffrenkanzlei. Chif- 
frensekretär ist eine Ehrenstellung geworden, die von päpstlichen Geheim- 
kämmerern und von hohen kirchlichen Würdenträgern wahrgenommen 
wird. Statt seiner ist in dem cifarista der Beamte geschaffen worden, der 
das Chiffrieren und Dechiffrieren besorgt. Er hat zunächst einen Hilfs- 
arbeiter, später zwei, zu seiner ständigen Verfügung. Diese Hilfsarbeiter 
können in die Stellung eines cifarista einrücken, wenn sie vakant ist. Hat 
ein cifarista oder ein aiutante in treuen Diensten ein hohes Alter erreicht, 
so kann er als cifarista giubilato oder als aiutante giubilato pensioniert 
werden, er erhält dann als solcher einen Teil seines früheren Gehaltes 
weiter. Die in diesem Falle neueintretende Hilfskraft heißt dann aiutante 
sopranumerario, erhält weniger Gehalt und bezieht zur Ergänzung des 
Ausfalles gelegentlich eine Remuneration, oder empfängt schließlich Ge- 
haltsaufbesserung. 

4. Die beiden Argenti. 

Die Namen Giovanni Battista Argenti und Matteo Argenti dürfen in 
der Geschichte des päpstlichen Chiffrenwesens mit besonderer Auszeichnung 
genannt werden. Beide haben mit ungewöhnlicher Liebe und Hingebung 
sich dem Berufe eines päpstlichen Chiffrensekretärs gewidmet, sie waren 
stolz auf diese Vertrauenstellung, und sie suchten sie deshalb womöglich 
in ihrer Familie erblich zu machen. Zum großen Teile diesem Familien- 
interesse haben wir es zu danken, daß ihre Chiffrenarbeiten und zahlreiche 
Chiffrenschlüssel ihrer Zeit uns heute erhalten sind. Sie haben ihre Ar- 
beiten angefertigt, damit ihre Familienglieder daraus lernen sollten, und 
sie haben Chiffrendepeschen und Chiffrenschlüssel ihrer Zeit aus demselben 
Grunde gesammelt und aufbewahrt, damit die Chiffrierkunst, die sie nicht 
hoch genug preisen können, als eine Geheimwissenschaft in ihrer Familie 
sich weitervererbe und so auch spätere Sprossen befähige , das päpstliche 
Chiffrensekretariat zu bekleiden. 

Die Familie stammte aus Savona, das damals zur Republik Genua 
gehörte, und war, nach den Angaben 1 Matteo Argentis, ca. 50 Jahre vor 
dem Sacco di Roma, also etwa um 1475, nach Rom gekommen. Es 
erklärt sich dies leicht dadurch, daß auch der damalige Papst Sixtus IV. 
aus Savona gebürtig war; die Argenti werden nicht die einzige Savoneser 
Familie sein, die unter seinem Pontifikat nach Rom kam, um an der 
Kurie des erlauchten Landsmanns leicht Unterkunft zu finden. Die Argenti 
wohnten seit dieser Zeit andauernd gegenüber dem Kloster San Giacomo 

1 Er hat sie aus den Erzählungen der Großväter und Oheime geschöpft und von 
der Mutter seines Vaters, die über 90 Jahre alt wurde, sowie vom Vater selber, der 
75 Jahre alt starb, erhalten. 



/ 

Die beiden Argenti. 55 

delle Muratte in Rom, in der Nähe der Fontana di Trevi, in einem Hause, 
das sie sich selbst gebaut hatten. 

Giovanni Battista Argenti ist unter Paul III. in päpstliche Dienste 
getreten. Er fand Beschäftigung im päpstlichen Sekretariat unter Antonio 
Elio, dem damals unter anderem die Pflichten eines ChifFrensekretärs 
oblagen. Wir müssen annehmen, daß Gianbattista mehr persönlicher 
Schreiber Elios war, denn er blieb auch bei ihm, als Elio Bischof von Pola 
wurde, er begleitete ihn, als er von Julius III. und Paul IV. zum Konzil 
von Trient geschickt ward, und er war noch immer sein Sekretär, als 
Elio von Pius IV. zum Patriarchen von Jerusalem ernannt und zu weiteren 
wichtigen Geschäften herangezogen wurde. Von diesem ausgezeichneten 
Kenner des ChifTrenwesens erlernte Gio. Battista zuerst das Chiffrieren. 
Sein Neffe Matteo Argenti will uns glauben machen, daß dieser Dienst 
für seinen Oheim mit großen Kosten und sonstigem Nachteil verknüpft 
war. Aber Gianbattista blieb bei Elio bis zu dessen Tode, und der Papst 
schenkte ihm für diese treue Hingebung die Spolien seines Herrn zur 
Belohnung. Der also Beschenkte erwies sich jedoch so selbstlos, daß er 
nur die Schriftstücke Elios und das, was er zu seiner Profession — darunter 
ist wohl neben der gewöhnlichen Schreibertätigkeit vor allem das Chif- 
frieren gemeint — gebrauchen konnte, behielt, alles andere den Erben Elios 
überließ. Dann soll Gregor XIII. beabsichtigt haben, ihn zum Chiffren- 
sekretär zu ernennen, er habe ihn rufen lassen und zum Staatssekretär 
Tolomeo Galli, Kardinal von Como, geschickt, daß dieser sich seiner für 
das Chiffrenwesen bediene; der habe aber schon einen anderen dazu 
bestimmt gehabt. 

Wie dem auch sei, jedenfalls wäre Gianbattista gern Chiffrensekretär 
geworden, was aber unter Gregor XIII. nicht glücken wollte. Der Papst 
hat ihn zur Entschädigung für diesen Ausfall zum capellano segreto und 
maggiordomo seines Nepoten, des Jacomo Boncompagni, ernannt, der im 
Collegium germanicum wohnte. Erst unter dem folgenden Papst Sixtus V. 
gelang es Argenti, Chiffrensekretär zu werden. Er übernahm die Stelle 
unter dem Staatssekretär Carlo Hieronymo Rusticucci und er blieb im 
Amte auch unter den folgenden Staatssekretären Montalto und Caligari. 
Während der dreizehntägigen Regierung Urbans VII. im Jahre 1590 hat 
sich darin nichts geändert. 1 Als aber der neuernannte Papst Gregor XIV. 
seinen Staatssekretär Caligari beauftragte, Gianbattista Argenti wieder zum 
Chiffrensekretär zu bestellen, da soll Gianbattista Einwendungen erhoben 
haben, er sei schon 60 Jahre alt und habe sich im päpstlichen Dienste 
aufgerieben. Er war ja einigemal im päpstlichen Auftrage auf beschwer- 
liche Reisen nach Frankreich und Deutschland geschickt worden; es ist 
möglich, daß diese Reisen und seine aufregende Chiffrentätigkeit ihn so 

1 Matteo berichtet uns, Urban VII. habe seinen Oheim schon auf dem Konzil 
von Trient kennen gelernt und seine Tüchtigkeit geschätzt. Chigi M II 48. 



56 



Die beiden Argenti. 



verbraucht hatten, vielleicht hat er auch etwas übertrieben. Der Papst ließ 
ihn persönlich kommen und bestimmte ihn denn auch wieder zur Über- 
nahme des Amtes, besonders durch die Aussicht auf Gehaltsaufbesserung. 
Aber er mochte doch gefühlt haben, daß seine Kraft sich ihrem Ende 
zuneige, er betrieb eifrig noch die Einführung seines Neffen Matteo Argenti 
in die Chiffrierkunst, und dann starb er am 24. April 1591. 

Was nun die kryptographischen Leistungen Gianbattistas angeht, so 
berichtet uns Matteo, sein Oheim habe einen Chiffrentraktat in lateinischer 
Sprache geschrieben. In dem ganzen umfangreichen Argentinachlaß findet 
sich nur eine Abhandlung in lateinischer Sprache über das Chiffren wesen; 
sie ist außerordentlich sorgfältig geschrieben, ein breiter Rand ist mit einem 
roten Strich abgeteilt, vielfach ist Platz gelassen für die spätere Einzeich- 
nung von Initialien, kurz, der Kodex war offenbar bestimmt, eine kalli- 
graphische Prachthandschrift zu werden. Nur dies kann das lateinische 
Buch über Chiffren sein, das Gianbattista Argenti verfaßt haben soll. Sieht 
man es aber näher an, so ist es nichts anderes als eine prächtige Kopie 
des Albertitraktates. Wir stehen also vor der Frage: Hat Gianbattista 
seinen Neffen glauben machen wollen, diese mit so großer Sorgfalt ge- 
schriebene Abhandlung sei sein eigenes Geistesprodukt, oder hat Matteo 
sie nur, weil er sie unter den Chiffren seines Oheims fand, in gutem 
Glauben als dessen Werk angesehen? Bei der letzteren Annahme ist nur 
verdächtig, daß der Prachtkodex nicht ganz vollendet ist; es fehlte die 
letzte Hand daran, Matteo müßte also eigentlich seinen Oheim daran 
arbeiten gesehen haben; Gianbattista dürfte gestorben sein, ehe er ganz 
fertig geworden. Dann aber konnte Matteo zu einer falschen Angabe nur 
kommen, wenn er sie von dem Schreibenden selbst erhalten, mit anderen 
Worten, wenn er von ihm getäuscht worden ist. 

Scheidet somit Ginabattistas Verfasserschaft hinsichtlich der lateini- 
schen Abhandlung über die Chiffren aus, so bleiben uns zur Beurteilung 
seiner kryptographischen Tätigkeit nur seine eigenen Chiffren und Schlüssel. 
Die letzteren hat Matteo in zwei Büchern zusammengestellt, im ersten die- 
jenigen vereinigend, die Gianbattista als Chiffrensekretär von 1585 — 1591 
im Dienste des Papstes verwandte, im zweiten diejenigen, die er vor 
Antritt dieser Stelle im Dienste Elios gebrauchte, und zugleich diejenigen, 
die er hie und da für andere anzufertigen hatte. 

Einige wenige von seinem Vorgänger, dem Chiffrensekretar Tore- 
tino, die der ganzen Sammlung vorausgeschickt werden, gestatten einen 
Vergleich und eine Würdigung seiner eigenen Leistung im Verhältnis zu 
dem, was er vorgefunden hat. Die Chiffren Toretinos 1 unterscheiden sich 
von denen der fünfziger Jahre schon durch einige erhebliche Weiter- 
bildungen. Es kommen nur Ziffern zur Verwendung; das einzige Mal, 2 

1 S. u. Schlüsselsammlung aus Chigi M II 50 Buch I Nr. 1 ff. 

2 Ebenda Nr. 16. 



Die beiden Argenti. 



57 



wo er Figuren anwendet, geschieht das nur in einem Nebenalphabete und 
zwar mit dem türkischen Sultan, was die Ausnahme erklärlich erscheinen 
läßt. Die zur Anwendung kommenden Ziffern sind meist zweistellig, im 
Nomenklator sogar schon dreistellig. Das Wörterverzeichnis des Nomen- 
klators ist schon auffallend umfangreich geworden. 

Demgegenüber zeigen die Chiffren, die Gianbattista Argenti in der 
Zeit anfertigte, in der er noch nicht Chiffrensekretär war, sondern in 
Diensten Boncompagnis stand — also zur Zeit Gregors XIII., 1572 bis 
1585, etwa gleichzeitig, als Toretino als Chiffrensekretär tätig war — noch 
viel mehr Ähnlichkeit mit den früheren päpstlichen Chiffren. So entwarf 
er damals mit Vorliebe Alphabete, in denen eine Ziffer zwei Buchstaben 
ausdrückte, 1 was Toretino, von dem nur ein Beispiel der Art vorhanden 
ist, weit weniger verwandt zu haben scheint. Auch hat in diesem früheren 
Stadium Argenti meist ganz kurze Nomenklatoren, wie qua . que . qui . 
che . non . perche . quando usw. zur Verwendung gebracht, die wort- 
reicheren viel seltener. Nicht den Stand des offiziellen kurialen Chiftren- 
wesens spiegeln uns seine Aufzeichnungen aus dieser Zeit wider, wohl 
aber den einer privaten Chiffrenkorrespondenz in engster Fühlung mit den 
kurialen Kreisen und höchsten kirchlichen Vertretern. Wir ersehen daraus* 
daß es in diesen Kreisen noch in den siebenziger und achtziger Jahren des 
XVI. Jahrhunderts recht notwendig war, immer wieder einzuschärfen, daß 
ohne Worttrennung, ohne Interpunktion und ohne Doppelbuchstaben chif- 
friert werden möge, und daß unter die Chiffrenschrift keine Worte und 
Sätze in Klarschrift gemischt werden dürften. Das Gegenteil wird dem- 
nach noch in der privaten Chiffrenkorrespondenz vielfach Brauch gewesen 
sein. Daß im privaten Chiffrenverkehr in dieser Zeit auch noch Figuren 
zur Verwendung kamen, das zeigen uns ein paar fremde Chiffren, 2 deren 
Auflösung ihm geglückt ist, und von denen die eine aus Frankreich 
stammte. Argenti selbst hat sich jedoch der willkürlichen Zeichen nicht 
gern bedient; es findet sich in seinem Nachlaß für diese frühere Zeit nur 
einmal eine Ausnahme im Dienste Boncompagnis und später in der Zeit 
seiner päpstlichen Stellung nur zweimal. Charakteristisch ist die Art, wie 
er die Trugchiffren verwandt wissen will; sie sollen nicht nur zu Anfang 
und Ende der Wörter, sondern bei größeren Wörtern auch innerhalb der- 
selben angebracht werden. Daß sie auch die Stelle von Abkürzungszeichen 
vertreten, das dürfte eine konsequente Weiterbildung des Gebrauches sein, 
den wir bei den päpstlichen Chiffren der fünfziger Jahre hervorgehoben 
haben, wo hinter ein abgekürztes Wort eine Trugchiffre gesetzt worden 
war. In der Sache kam es auf dasselbe hinaus; nur wird jetzt von Argenti 

1 Auch später als päpstlicher Chirfrensekretär griff er wiederholt auf dieses Ver- 
fahren zurück. 

2 Aus der Sammlung M II 50 Buch I Nr. 43, 54, 65; aus der Sammlung M II 50 
Buch II Nr. 25, 31 u. a. 



58 



Die beiden Argenti. 



die Trugchiffre selbst als Abkürzungszeichen aufgefaßt, wenn er vorschreibt: 
quando occorre scrivere parole che si sogliono abbreviare, si potranno ab- 
breviare con la nulla appresso. 1 Es trifft wohl seine Mahnung, immer den 
Buchstaben, den man chiffriert hat, im Konzepte auszustreichen, damit kein 
Irrtum entstände, in erster Linie Chiffreure im privaten Chiffrendienst. Er 
selbst scheint über ein solches elementares Hilfsmittel erhaben gewesen 
zu sein. Indessen auch in der Korrespondenz mit der Kurie hat man aus 
praktischen Gründen vielfach ähnlich verfahren, beim Chiffrieren sowohl 
wie beim Dechiffrieren. Es sind mir wiederholt Stücke vorgekommen, 
bei denen jeder einzelne Buchstabe resp. jede Ziffer ausgestrichen war. 

Als päpstlicher Chiffrensekretär unter Sixtus V. hat Gianbattista fast 
nur mit Ziffern chiffriert, nur reicher wurden seine Ziffernalphabete aus- 
gestattet. Meistens sind jetzt die Wörterverzeichnisse der Nomenklatoren 
sehr lang und deshalb alphabetisch angeordnet. Davor steht aber vielfach 
noch ein kürzeres Verzeichnis, das im großen und ganzen den Wortschatz 
der früheren kleineren Nomenklatoren enthält. Daneben fügt er bisweilen 
noch eine besondere Gruppe alphabetisch aufgeführter Buchstabenverbin- 
dungen bei, und zwar nicht nur, wie es auch schon früher vorkam, Silben 
wie ba be bi bo bu usw., sondern etwa er dr fr gr und ähnliche. Dabei 
macht er in der chiffrierten Depesche in mehreren Fällen die Wörter aus 
dem Nomenklator dadurch kenntlich, daß er sie zwischen zwei Trug- 
chiffren setzte oder über der vorhergehenden Ziffer einen Punkt anbrachte, 
wie das auch schon um die Mitte des Jahrhunderts im päpstlichen Chiffren- 
wesen in Gebrauch war. 

Im Ziffrenalphabet bediente er sich mit Vorliebe der zweistelligen, 
doch auch der einstelligen Ziffern, im Nomenklator dagegen meist der 
dreistelligen. Gewöhnlich war sein Alphabet zweireihig, für die Vokale 
dreireihig, doch kommen auch einreihige vor, deren Vokale dann zwei- 
reihige Chiffrenvertretung aufweisen. 2 Seit 1586 sind es jedoch nicht mehr 
die Vokale allein, die eine zahlreichere Umschreibung erhalten als die 
übrigen Buchstaben, sondern es werden von ihm auch hie und da einige 
Konsonanten, und zwar die häufiger vorkommenden l.m.n.r.t^, mit 
mehr Chiffren ausgestattet als die übrigen. 

Nur sehr selten wendet Gianbattista Argenti einmal ein anderes 
Chiffrenverfahren an. So hatte ihm 1581 Boncampagni eine Chiffre über- 
geben, experientiae causa, die aus zehn verschiedenen Buchstabenalphabeten 
bestand; 4 jedes Alphabet war wieder von zwei Leitbuchstaben abhängig, 
und ein Motto gab an, in welcher Aufeinanderfolge diese Leitbuchstaben 

1 Nr. 6 der Schlüsselsammlung M II 50 Buch II. 

8 Vereinzelt kommt auch das umgekehrte Verhältnis vor, daß das ganze Alphabet 
zweireihig und nur die Vokale einreihig behandelt sind. S. u. Schlüsselsammlung M II 50 
Buch I Nr. 42 und 46. 

3 S. u. ebenda Nr. 36. 

4 S. u. Nr. 1$ aus der Sammlung M II 50 Buch II. 



Die beiden Argenti. 



59 



den Wechsel der zum Chiffrieren verwandten Alphabete eintreten ließen. 
Nur einmal hat Argenti, soviel ich sehe, einen Versuch damit gemacht, 
nämlich 1589 zur Benutzung mit Pinacarola, der den Kardinallegaten Caetan 
nach Frankreich begleitete. Der Versuch mißglückte zuerst, per essere 
fastidiosa non se Ii diede; es waren in zehn Alphabeten Ziffern neben 
Buchstaben herangezogen worden. 1 Dann aber hatte er doch nach dem 
gleichen System eine leichter anwendbare Chiffre derselben Art bloß aus 
Buchstaben zustande gebracht. Ebenso ist es eine Ausnahme, wenn er, 
soweit sein Nachlaß maßgebend ist, nur in zwei Fällen gleich fünf Alpha- 
bete auf einmal verabreichte, deren Wechsel dann nach einer bestimmten 
Verabredung einzutreten hatte. Selbst daß einmal Buchstaben statt Ziffern 
im Alphabet oder Nomenklator angewandt worden, ist äußerst selten. 
Bei einem solchen vereinzelten Falle für eine Chiffre mit dem Großmeister 
von Malta aus dem Jahre 1588 macht er selbst die Bemerkung, sed non 
utenda, quia non est tuta.- Bei solchen seltenen Methoden ist stets die 
Möglichkeit vorhanden, daß sie von seiten des Adressaten ausgegangen 
ist oder aus irgend einem Grunde von ihm gewünscht wurde. 

Aus Gianbattistas Nachlaß erfahren wir auch einiges über das Ver- 
fahren des päpstlichen Chiffrensekretariats bei Aushändigung einer Chiffre. 
Es war die Regel, daß der abreisende Nuntius oder Legat sich persönlich 
vom Chiffrensekretär die Chiffre, die für ihn zur Verwendung kam, aus- 
händigen und näher erklären ließ. Im Behinderungsfalle konnte auch sein 
Sekretär für ihn eintreten. Über den Empfang mußte dem Chiffrensekretär 
eine Bescheinigung ausgestellt werden, die meist auf das bei der Kurie 
zurückbleibende Exemplar des Schlüssels geschrieben wurde und gleich- 
zeitig bezeugte, daß das mitgenommene Exemplar mit dem zurückbleibenden 
genau übereinstimmte. Es muß also eine Vergleichung beider vorher- 
gegangen sein. Wiederholt werden der Chiffre einige kurze Anweisungen 
schriftlich beigegeben; eine mündliche Instruierung durch den Chiffren- 
sekretär mußte jedoch nebenhergehen. :{ Außer der eigenen Chiffre erhielt 
der abreisende Nuntius noch die gemeinsame, zum gegenseitigen Verkehr 
aller Nuntien miteinander dienende Chiffre. Diese gemeinsame Chiffre ist 
zu Gianbattistas Zeit eine feststehende Einrichtung im päpstlichen Chiffren- 
wesen, vorher vermochte ich sie nicht nachzuweisen. 

Matteo Argenti, der 1561 in Rom geboren war, folgte seinem Oheim 
Gianbattista 1591 im Amte nach, und er blieb päpstlicher Chiffrensekretär 
unter fünf Päpsten bis 1605. Da nach dem kurialen Gebrauch seine An- 
stellung stets nur für das Pontifikat des regierenden Papstes vollzogen 
wurde und beim Papstwechsel auch alle kurialen Beamten wechseln konnten, 
so mußte er fünfmal neu angestellt werden. Es ist gewiß ein Zeichen 

1 S. u. Nr. 26 in Buch II und Nr. 59 in Buch I der Sammlung M II 50. 

2 S. u. Sammlung M II 50 Buch I Nr. 44. 

3 S. u. M II 50 Buch I Nr. 45 et instrutto a bocca et in scrittis; und Nr. 52 
dove son stato ad instruirio. 



60 



Die beiden Argcnti. 



seiner Unentbehrlichkeit und Brauchbarkeit, daß er an dieser Klippe nicht 
gescheitert ist; er selbst führt seinen Erfolg darauf zurück, daß mehrere 
dieser Päpste seinen Onkel gekannt und dessen Verdienste zu schätzen 
gewußt hätten. Noch ein dritter Argenti, Matteos jüngerer Bruder Mar- 
cello, sollte in die päpstliche Chiffrenkarriere gebracht werden. Er fing, 
wie Gianbattista, als Chiffrensekretär eines Kirchenfürsten an, nämlich bei 
Clemens' VIII. Nepoten, Kardinal Aldobrandini. Zweimal aber tauschte 
Matteo Argenti mit ihm die Stelle; Matteo begleitete Aldobrandini im 
Jahre 1600 auf seiner Legation nach Frankreich, und später ging er auch 
mit ihm in dessen Bistum Ravenna; beidemal blieb Marcello an Matteos 
Stelle beim Papste für die Chiffren zurück. Das war offenbar als Vor- 
bereitung auf ein Chiffrensekretariat Marcellos gedacht; wenn Marcello 
schon ein paarmal seinen Bruder ganz selbständig vertreten hatte, dann 
konnte er leichter dessen Nachfolger werden. Indessen mit dem Sturze 
Matteos wurden auch Marcellos Aussichten jählings vernichtet. 

Matteo Argenti wurde plötzlich am 15. Juni 1605 seines Amtes ent- 
hoben. Was die Veranlassung dazu war, das hüllt sich für uns in Dunkel; 
das aber ist klar, daß er sich in seinem Dienste nichts zu schulden hat 
kommen lassen, was seine Entfernung nötig gemacht hätte. Er scheint 
lediglich einer der vielen persönlichen Rivalitäten und Anfeindungen, wie 
sie am päpstlichen Hofe infolge des Nepoten- und Günstlingswesens so 
oft sich geltend machten, zum Opfer gefallen zu sein. 1 Der Kardinal 
Scipio Borghese, der ihm seine Absetzung mitteilte, erklärte ihm aus- 
drücklich die Zufriedenheit des Papstes mit seiner Wirksamkeit, er ver- 
sicherte ihm, daß nur die Brüder des Papstes daran schuld seien. Und 
auch in einer Abschiedsaudienz wurde dem Matteo vom Papste selbst 
bestätigt, daß er am eigenen Falle unschuldig sei; eine Pension von 
100 Dukaten, 2 die der Papst ihm bewilligt, spricht ebenfalls nicht für 
eigenes Verschulden. Siebenzehn Jahre hatte Matteo seine Chiffrenkennt- 
nisse im Dienste der päpstlichen Kurie verwertet; als er 1605 entlassen 
wurde, stand er im vierundvierzigsten Lebensjahre. 

Die unfreiwillige Mußezeit benutzte er nun zunächst zu literarischen 
Arbeiten auf dem Gebiete des Chiffrenwesens. Er stellte die Chiffren- 
schlüssel seines Oheims in zwei Büchern zusammen, ordnete die seinigen 
und vereinigte die noch in seinem Besitz befindlichen chiffrierten Depeschen 

1 Matteo spricht die Vermutung aus, daß außer dem Drängen der Brüder des 
Papstes auch das Verlangen des Sekretärs Angelo Corado nach seinem Amte als Chiffren- 
sekretär schuld sei, wenn auch Corado es in Abrede stelle. M II 48 Vorrede. 

2 Der Hauptbestandteil seiner bisherigen Einkünfte wurde gebildet von einem 
Benefizium an St. Peter und einem in Lucca, die er gleich bei seinem Eintritt in das 
Chirfrensekretariat erhalten hatte. Ein Benefizium, das er gleichzeitig aufgeben mußte, 
hatte sein Bruder Marcello empfangen. Eine andere Remuneration bekam Matteo unter 
Gregor XIV., wie er ausdrücklich angibt, nicht. Er klagt wiederholt wegen zu geringer 
Besoldung. Gelegentlich der Erwähnung seiner Reisen in Begleitung des Kardinals Aldo- 
brandini ruft er aus : »Wie viel Mühen, Reisen, Nachtwachen, Auslagen ! Die Entlohnung 
war dagegen keine oder eine ganz geringe.« Chigi M II 48 Vorrede. 



Die beiden Argenti. 61 

sowie seine Entzifferungen in eine Sammlung von mehreren Bänden. 1 Des 
weiteren schrieb er einen Chiffrentraktat, ferner eine Abhandlung mit An- 
weisungen zum Dechiffrieren, die wir beide unten abdrucken, und endlich 
begab er sich an sein Hauptwerk, 2 eine ausführliche Beschreibung des ganzen 
Chiffrenwesens in drei Büchern, in dem er die Summe seiner Erfahrungen 
und Kenntnisse auf kryptographischem Gebiete niederlegte. Der nächste 
Abschnitt soll von dem reichen Inhalt dieses Werkes handeln, hier möge 
deshalb nur über die beiden anderen Arbeiten Matteos kurz berichtet werden. 

Der Chiffrentraktat war bestellte Arbeit. Matteo nennt den Auftrag- 
geber nicht, aber er muß in den höchsten Kreisen gesucht werden; er 
spricht von ihm einmal in einem Atem mit den Regierungen der christ- 
lichen Fürsten: com'e ben noto a Vestra Signoria et a tutte le corti de' 
principi christiani. Da dürfte wohl der Kardinalstaatssekretär Scipio Bor- 
ghese als der anregende Urheber anzusprechen sein, von dem er an einer 
anderen Stelle 8 sagt, daß er ihm den Gedanken nahe gelegt habe, eine 
Abhandlung über die Chiffren zu Papier zu bringen. Es war nur zweifel- 
haft, welche von seinen drei Schriften von Scipio Borghese angeregt sei, 
aber nur diese gibt sich als bestellte Arbeit zu erkennen. Indessen die 
Stelle steht in der Vorrede zu dem Familienbuche, so daß sie auch 
darauf bezogen werden muß. Immerhin, derjenige, der ihm den Ge- 
danken zu der einen Schrift erweckt, kann leicht auch der Urheber der 
anderen sein. Nicht um eingehende Details handelte es sich bei seinem 
Auftrag, sondern mehr um die allgemeinen Regeln, die für eine gute 
Geheimschrift in Frage kommen. Er entledigte sich dieser Aufgabe, in- 
dem er zwei Typen als die geeignetsten Chiffrensysteme hinstellt, denen 
höchstens noch die Fensterchiffre an die Seite gestellt werden könne: zu- 
nächst ein einreihiges Chiffrenalphabet aus ein- und zweistelligen Ziffern, 
und zweitens ein Alphabet, bei dem die Vokale und die gebräuchlichsten 
Konsonanten mehr als eine Ziffer zur Vertretung erhalten. Bei beiden 
Alphabeten verzichtet er auf die Buchstaben h . k . q . x . y und gelangt so 
zu einem Alphabet von 18 Buchstaben, denen aber noch eine Reihe von 
besonders zu umschreibenden Wörtern, wie qua que qui usw., und von 
einigen Eigennamen beigegeben werden müßten. Er legt besonderen Wert 
darauf, daß zur Umschreibung der gewöhnlichen Buchstaben ein- und zwei- 
stellige Ziffern nebeneinander verwandt werden, denn ein unberufener 
Entzifferer wird dadurch vor die Schwierigkeit gestellt, daß einmal eine 
Ziffer für sich einen Buchstaben ausdrückt, das andere Mal aber erst in 
Verbindung mit der folgenden Ziffer; das wirkt sehr irreführend. Das 

« Jetzt in der Bibl. Chigi M II 42 bis M II 56 und M III 57 bis M III 74, teils 
Chiffren, teils üechiffrate und auch die theoretischen Abhandlungen enthaltend. 

2 S. den folgenden Abschnitt. 

3 M II 48 Vorrede. Ebenda auch die Bemerkung, daß er für den Traktat kein 
gedrucktes Buch benutzt habe, sondern sich nur auf die Angaben seines Oheims und 
die eigene Erfahrung stütze. 



62 



Die beiden Argenti. 



einreihige Alphabet möchte Matteo jedoch nur für kleine Depeschen, nicht 
über 15 bis 20 Zeilen, angewandt wissen, er hält es also doch nicht für 
so sicher wie das andere Alphabet, denn er befürchtet offenbar, daß eine 
größere Menge Chiffrenmaterial leicht verräterisch werden könnte. Für 
das andere Alphabet gibt er eine beherzigenswerte Aufklärung über den 
wechselnden Gebrauch der einen oder der anderen Ziffer, die denselben 
Buchstaben ausdrückt. Es soll so gewechselt werden, daß jede Ziffer 
ungefähr gleich häufig wie die Ziffern für weniger oft auftretende Kon- 
sonanten vorkommt. Trugchiffren empfiehlt er zwei oder höchstens drei. 
Mehr als drei machen die Chiffrendepesche für den Adressaten schwierig 
zum Lesen und für den Absender mühsam zum Anfertigen. Dabei muß 
aber richtig disponiert werden, so daß keine Trugziffer öfter als eine 
andere Ziffer auftritt, auch nicht seltener. Ferner muß darauf geachtet 
werden, daß nicht eine Trugziffer in dem einen Teile der Depesche öfters 
erscheint als in einem anderen; jede Ungleichheit ist zu vermeiden, weil 
sie zum Verräter werden kann. Ein vorzügliches Mittel, einen fremden 
Entzifferer irrezuführen, gewinnt Matteo dadurch, daß er die Trugziffern 
zwischen die zweistelligen Ziffern der Geheimschrift schiebt; wenn z. B. 
a = 34 und als Trugzeichen 7 und 8 funktionieren, so schreibt er wohl 
mal 374 oder gar 3784. Er hält es für richtig, nicht alle Wörter mit 
dem Geheimalphabet zu chiffrieren, sondern eine beschränkte Zahl heraus- 
zuheben, wovon jedes eine Chiffre für sich erhält. Dieser Nomenklator 
setzt sich bei ihm ganz übersichtlich zusammen, und zwar zunächst aus 
einer Rubrik sehr häufig vorkommender Wörter, zu denen vor allem qua, 
que, qui, quo, quando und che gehören, schon deshalb weil das q und 
das h aus seinem Chiffrenalphabet ausgemerzt ist. Zweitens kommen dazu 
Wörter und Verbindungen, die so lang sind, daß sie schon in der Klar- 
schrift meist abgekürzt geschrieben werden, wie V. S. illm^ S. Eza u. a., 
deren Einzelchiffrierung viel zu lang wäre und zu viel Zeit beanspruchte, 
während für eine gute Chiffre Kürze die Hauptsache ist. Dann treten noch 
besonders verräterische Wörter hinzu, die nach Maßgabe des besonderen 
Gegenstandes des Chiffrenverkehrs auszuwählen sind, wie cardinale, segre- 
tario, agente, und endlich die hauptsächlichsten Eigennamen, die in Frage 
kommen können. Nach diesem Programm ist Matteo Argenti offenbar 
ein Gegner allzu ausgedehnter und reichhaltiger Nomenklatoren und zwar 
sicherlich aus demselben Grunde, der ihn von allzu komplizierten, umständ- 
lichen und großen Geheimalphabeten abraten läßt, nämlich wegen der un- 
bequemen Handhabung. Er weiß, daß man die Richtung, die seine Regeln 
geben, weiter verfolgen und zu Alphabeten mit mehreren Reihen von 
Geheimchiffren und zu Nomenklatoren von großem Reichtum, etwa Silben- 
gruppen ba be bi bo bu u. ä., gelangen kann; aber er gibt zu bedenken, 
daß das alles das Schreiben sowohl wie das Auflösen der Chiffrendepesche 
trotz der Gegenchiffre erschwert und verzögert. Nach seiner Meinung 



Die beiden Argenti. 



63 



müsse Alphabet und Nomenklator derart sein, daß der Chiffreur nach ein 
paar Depeschen sie auswendig weiß. Einen besonderen Trick empfiehlt er 
bei der Anfertigung einer Chiffrendepesche, den nämlich, sowohl am Anfang 
wie am Ende der Depesche eine Anzahl Chiffren zu setzen, die nichts zu 
bedeuten haben. Nicht bloß die Trugchiffren sollen dazu verwandt werden, 
sondern auch andere Chiffren des Geheimalphabetes. Dabei ist jedoch 
große Vorsicht geboten, denn sie müssen so gewählt werden, daß sie 
dem Gesamtcharakter der Chiffrendepesche entsprechen, sie müssen in eine 
Verbindung gebracht werden, die auch sonst in der Chiffre vorkommt. 
Wenn sie in der gewählten Zusammensetzung nur am Anfang und Ende 
vorkämen, dann würden sie sich leicht als nicht zum Inhalt der Chiffre 
gehörig verraten. 

Matteo Argenti warnt sehr davor, Wörter in Klarschrift zwischen 
die Chiffrenschrift zu mischen, weil die Übergänge zu große Gefahr bieten. 
Wenn man zu viel zu chiffrieren hat und unbedingt Wörter in Klarschrift 
dazwischen streuen will, dann müsse man solche auswählen, aus denen 
auf den Sinn der chiffrierten Teile kein Schluß gezogen werden kann. 
Dagegen ist es wohl zu empfehlen, absichtlich an den Anfang, in die 
Mitte oder an das Ende einige Zeilen in Klarschrift einzufügen, die jedoch 
lediglich zur Täuschung hingesetzt sind und mit der Chiffrendepesche 
nichts zu tun haben. 

Eine ähnliche Warnung gilt dem Chiffrieren in erkennbaren Absätzen, 
mit Worttrennung, Silbenunterscheidung, der Einhaltung der Orthographie 
bei Doppelkonsonanten; ja selbst die einzelnen Buchstaben sollen nicht 
erkennbar angedeutet werden, so daß nicht etwa der Unterschied zwischen 
einstelligen und zweistelligen Ziffern hervortritt und den Wechsel der Buch- 
staben erkennen läßt. So ist z. B. amico nicht 4 . 19 . 8 . 34 . 49 zu chif- 
frieren, sondern 41983449. 

Zum Schluß kann Matteo Argenti doch nicht umhin, auch der Fenster- 
chiffre seine Anerkennung auszusprechen. Man versteht darunter jene 
Chiffre, auch Netz- oder Gitterchiffre genannt, zu deren Anfertigung w T ie 
Auflösung ein Blatt mit zahlreichen ungleichen Ausschnitten gehört. Nur 
in diesen Ausschnitten sind die Chiffren auf ein untergelegtes Blatt ein- 
getragen, die Geltung haben. Nachdem die Depesche geschrieben ist, 
wird das aufgelegte Blatt fortgenommen und die Zwischenräume auf dem 
untergelegten Blatt können nun mit beliebigen Ziffern ausgefüllt werden. 
Der Adressat hat ein ganz genau in gleicher Weise ausgeschnittenes Blatt, 
das er nun seinerseits auflegt, so daß alle Ziffern verdeckt werden, die 
nichts zu bedeuten haben. Diese Chiffre hat den Nachteil, daß das Netz- 
blatt sich auf die Dauer, besonders auf Reisen, leicht aufbraucht, es müßte 
denn aus Metall angefertigt sein, was wieder den Transport erschwert, 
weil es dann nicht gefaltet werden kann. Dagegen hat sie den Vorteil, 
daß der Schlüssel nur mit großer Mühe und Sorgfalt und auch mit nicht 



64 



Die beiden Argenti. 



geringem Zeitaufwand zu kopieren ist. Man wird ihn lieber stehlen wollen, 
als ihn kopieren. Eine andere bloß alphabetische Geheimschrift kann jedoch 
von einem ungetreuen Diener in unbewachten Augenblicken nach und 
nach kopiett werden; heute dieser Buchstabe, morgen jener. 1 

Im übrigen darf bei diesem Chiffrentraktat nicht aus dem Auge ge- 
lassen werden, daß er für einen bestimmten Zweck geschrieben ist, für 
den die enthaltenen Regeln zugeschnitten sind. Es ist damit nicht gesagt, 
daß Matteo selbst nur nach diesen zwei oder drei Systemen chiffriert hat. 
Wie sein größeres Chiffrenwerk ausweist, hat er sich vielmehr Variationen 
gestattet. 

Doch zuvor noch einige Bemerkungen zu seiner anderen kleineren 
Chiffrenabhandlung, dem Dechiffriertraktat. Er hat ihn nach seinem 
größeren Chiffren werk 2 verfaßt, denn er nimmt Bezug auf dieses und ver- 
säumt nicht zu bemerken, daß die dort von ihm empfohlenen Chiffren- 
methoden ohne Gegenchiffre nicht zu entziffern seien. Dagegen ist die 
Geheimschrift, die auf dem einfachen Chiffrenalphabet beruht, und wobei 
jedem Buchstaben eine Chiffre entspricht, entzifferbar, besonders leicht, 
wenn sie noch dazu die Buchstaben oder gar die Silben und Wörter von- 
einander trennt. Die Regeln selbst, die er gibt, sind nicht alle auf seinem 
eigenen Acker entstanden, er bietet uns darunter auch Früchte, die schon 
Gianbajtista Argenti diesem spröden Erdreich abgerungen hat; er konnte 
Studien und Notizen des Onkels benutzen, die dieser gelegentlich beim 
Entziffern gemacht hat, und dazu hat er seine eigenen Erfahrungen hinzu- 
getan. Manches ist ziemlich trivial und so selbstverständlich, daß es kaum 
hervorgehoben zu werden brauchte, andere Beobachtungen erinnern an den 
Dechiffriertraktat des Sicco Simonetta. :>> Zu letzteren gehört die Schluß- 
folgerung, daß zwei Geheimzeichen, die zwei verschiedene Buchstaben aus- 
drücken, q und u bedeuten, wenn sie immer in derselben Verbindung 
auftreten — das darauf folgende Zeichen muß dann einen der Vokale 
a . e . i . o darstellen — , hierher gehört ferner die Mahnung, besonders auf 
die aus drei Buchstaben bestehenden Wörter zu achten. Ist von den 
dreien das erste und letzte Geheimzeichen gleich, dann ist non oder ivi 
zu vermuten; aber auch bei Ungleichheit ist ein dreistelliges Wort oft die 
erste Handhabe zur Auflösung, weil es nicht allzu viele dieser Art gibt, 
wie per, che, chi, con, dal, nel usw. Überhaupt liefert ihm der Grad der 
Häufigkeit des Vorkommens einer Chiffre oder einer Chiffrenverbindung 
das Hauptkriterium für die Erkennung der zugrunde liegenden Klarschrift. 
Als ein sehr häufiges vierstelliges Wort gilt ihm cosa, als dreistelliges che 
und als zweistelliges se. Es sind im ganzen nicht weniger als 62 Regeln, 

1 So soll es, wie Matteo Argenti uns erzählt, Ferdinand Gonzaga ergangen sein. 
Ein Knecht verriet seine Chiffre an Papst Paul III., der ihm dafür 500 Scudi gegeben 
haben soll. Er wurde später in der Türkei gehängt, fügt Matteo mit Genugtuung hinzu. 

2 S. den nächsten Abschnitt. 

3 Vgl. A. Meister, Die Anfänge der modernen diplom. Geheimschrift S. 61 f. 



Das Chiffrenwesen nach dem Familien buche des Matteo Argenti. 65 

die Matteo aufstellt; der unten folgende Abdruck enthebt uns einer weit- 
läufigen Aufzählung. 

Die wichtigste von den Chiffrenarbeiten des Matteo Argenti ist 
unstreitig sein großes Chiffrenbuch. Es sollte ein Familienbuch werden, 
aus dem spätere Mitglieder der Familie Argenti das gesamte Chiffrenwesen 
der Zeit Gianbattistas und besonders Matteos Argenti erkennen sollten. Das 
Schicksal wollte es, daß es heute einen größeren Beruf erfüllen soll, nicht 
nur für Familienglieder der Argenti, sondern für uns alle ist es die wich- 
tigste Quelle zur Erkenntnis des damaligen, besonders des päpstlichen 
Chiffrenwesens geworden. 

5. Das Chiffren wesen nach dem Pamilienbuche 1 des 

Matteo Argenti. 

In den nachfolgenden zwanzig Kapiteln bringen wir in der Reihen- 
folge, wie sie Matteo Argenti anführt, die zwanzig verschiedenen Systeme 
der Geheimschrift, die er kennt. Von jedem System hat er eine Anzahl 
voneinander abweichender Anwendungsarten unterschieden, so daß mehr 
als siebenzig Chiffriermethoden zur Darstellung kommen. Meist konnte 
angegeben werden, ob Matteo oder Gianbattista Argenti die betreffende 
Methode selbst zum Chiffrieren verwandt hatten, oder ob er sie bloß bei 
anderen gesehen hat. Mehrere Anwendungsarten der einzelnen Methoden 
hat er auch nur konstruiert, um im Notfalle, wenn plötzlich aus dem einen 
oder anderen Grunde mit der Geheimschrift gewechselt werden mußte, 
einen Ersatz zur Hand zu haben. Und endlich finden sich einige, die nur 
Studien Matteos über einige fremde Systeme darstellen, in deren inneres 
Wesen er so sehr eingedrungen ist, daß er auch davon neue Variationen 
ersonnen hat. Es wird dann stets bemerkt werden, wenn diese Arten 
nicht wirklich in Gebrauch waren. Den eigentlichen Systemen gehen 
einige einleitende Abschnitte voraus, in denen er sich über die Verwend- 
barkeit der Ziffern und der Buchstaben zur Geheimschrift aussprach, wobei 
er den ersteren den Vorzug gab. Matteo erweist sich hier als Theoretiker, 
der auch über die Grundlagen und Vorfragen des Chiffrenwesens nach- 
gedacht hat. 

I. Die Verwendbarkeit der Ziffern in der Geheimschrift. 

Bei der Anwendung von Ziffern ist zu unterscheiden zwischen ein- 
stelligen 0—9, zweistelligen 10-99 und 00-09, dreistelligen 100—999 und 
000 — 009, 099, vierstelligen Zahlen usw. Die ein- und zweistelligen Zahlen 
sind zum Chiffrieren am geeignetsten. Daß die mehr als zweistelligen 
seltener zur Verwendung kommen, erklärt Matteo Argenti aus dem größeren 



i Rom, Bibl. Chigi M II 48. 

Meister, Die Geheimschrift. 



66 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



Zeitaufwand, den sie sowohl zur Anfertigung der Chiffrendepesche als zur 
Auflösung benötigen. Sie wurden daher im offiziellen Chiffrenverkehr der 
Kurie weniger benutzt und finden sich eher in Privatdepeschen mit Kauf- 
herrn und anderen Privatpersonen in Geschäftskorrespondenz und Handels- 
verkehr. Matteo fand sie unter den Chiffren seines Oheims Gianbattista 
einige seltene Male zur Bildung des Ziffernalphabetes benutzt, er selbst, 
Matteo Argenti, hat sie nie dazu verwandt. 1 Er macht darauf aufmerksam, 
wie verwirrend die Null in einem solchen Schema dreistelliger Ziffern 
wirke, das einem System seines Oheims zugrunde gelegen hat. 

000 003 006 009 030 060 

001 004 007 010 040 070 

002 005 008 020 050 080 usw. 

Ebenso störend könne jede andere Ziffer in einem dreistelligen Ziffern- 
alphabet wirken, das auf ein ähnliches Schema zurückgehe, etwa 110. 111 . 
112 . 113 . 114 . 115 . 116 . 117 . 118 . 119 . 101 usw. 

Indessen hält Matteo die dreistelligen Zahlen für den Nomenklator, 
wo sie ein für allemal feststehend bestimmte Eigennamen und gebräuch- 
lichere Wörter ausdrückten, für unbedenklich. Vierstellige hat Matteo in 
den von ihm eingesehenen Chiffren nicht in Gebrauch gesehen, aber die 
Möglichkeit ihrer Anwendung im .Nomenklator will er zugeben. Aller- 
dings widersprechen sie zu sehr einer hauptsächlichen Anforderung, die 
an eine gute Chiffre gestellt werden muß, der nämlich, nach Kürze. 

II. Die Umgestaltung der Ziffern. 
Die Anwendung eines Chiffrenalphabetes von nur einstelligen Ziffern 
ist sehr häufig. Da, wo man sich eines solchen bedient, hat man die zehn 
einfachen einstelligen Zahlen 0123456789 durch Variationen ver- 
mehrt, um zur Anzahl der Buchstaben des Alphabetes zu gelangen. Diese 
Umgestaltung geschieht durch Punkte, Striche, Haken, Halbkreise, Kreuze 
u. a., die oberhalb, unterhalb, zu beiden Seiten, innerhalb der Ziffern an- 
gebracht sind. Argenti hat folgende Tabelle von Variationen hinterlassen: 






Ö 


Ö 


e 





Ö 





O 


6 


9 -o 


i 


+ 

1 


A 

1 


T 


} 


1 


\ 








2 


2 


A 

2 




o 

2 


T 


t 




4 




3 


3 


1 

3 


2 

3 


3- 


3 


1 


3 

i 


3" 3- 


3 3 


4 


4 


4 


4 


4 


4 


4 


4 


+ 4- 


4 



1 L'uso di questo numero di centinaro ho trovato in cifra di mio zio rarissime 
volte haverlo usato in alfabeti et io non l'ho mai usato — ma si ben e da esso bo :me: 
e da me servatosene in dittioni . . . 



Das Chiffren wesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 67 









5 


5 
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5 


5 


5 






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6 

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8 


8 


e 


8 


9 


9 


9 


ä 


91 


9 


9 


9: 


9 



Diese Tabelle läßt sich natürlich noch beliebig erweitern; es mag sein, daß 
Argenti hierin nur die Abänderungen zusammengestellt hat, deren er sich 
selbst bedient, oder die er in den Chiffren seines Oheims vorgefunden hatte. 

Matteo hat die einstelligen Zahlen zur Bildung des Chiffrenalphabetes 
selten benutzt. Schon darin unterscheidet er sich von dem früheren päpst- 
lichen Gebrauch, selbst noch unter Gianbattista, wo einstellige Zahlen 
neben zweistelligen, besonders wenn eine Ziffer zwei Buchstaben vertreten 
sollte, aber auch sonst, noch häufig vorkamen. Noch mehr weicht er von 
dem früheren Gebrauch ab bezüglich der Trugziffer, die sogar vorwiegend 
einstellig war, die er aber nicht einstellig anwendet. Ebenso charakteri- 
stisch für ihn ist es, daß er vor ihrer Benutzung warnt zum Umschreiben 
der Vokale und der im Italienischen häufigen Liquida. 1 

Auch die zweistelligen Zahlen erleiden Umgestaltungen durch bei- 
gefügte Zeichen. Die Anzahl der sich hier ergebenden Variationen ist 
schon eine verhältnismäßig große, bei drei- und vierstelligen steigt sie in 
demselben Verhältnis; es sind indes die gewonnenen Kombinationen in 
der Geheimschrift fast außer Gebrauch. Die Variationen der zweistelligen 
Zahlen hat der ältere und der jüngere Argenti in dem päpstlichen Staats- 
sekretariat benutzt, ebenfalls wieder vorwiegend für die Namen, Phrasen, 
Adverbien usw. im Nomenklator der Gegenchiffre. Auch in fremden 
Chiffren hat Matteo Argenti sie in Anwendung gesehen. 



III. Die Verwendbarkeit der Buchstaben in der Geheimschrift. 

Den Wert der Buchstabenschrift, sowohl derjenigen, bei der nur die 
einzelnen Buchstaben des Alphabetes eine andere Bedeutung erhalten, also 
Buchstabentausch eingetreten ist, als auch derjenigen, bei der Silben, ganze 
Wörter usw. durch einzelne oder gehäufte Buchstaben ausgedrückt werden, 
der sogenannten Silben- und Wortchiffre, erkennt Matteo Argenti in seinen 
Ausführungen voll und ganz an. Aber aus der Chiffrenkorrespondenz der 

1 Rare volte l'ho usato nelle lettere de) alfabeto, non dico, che non si possino 
usare, ma usarle con molto giudicio e non nelle vocali cosi spesso ne meno nelle con- 
sonanti liquidi ma andar seminandole con varieta per gabar che mostrino diversi signi- 
ficati. Ne meno le ho usato quasi mai per le nulle, ma in dittioni. e adverbi e pro 
positioni e silabe. 



68 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



päpstlichen Staatskanzlei war wenigstens die einfache Buchstabenschrift als 
Geheimschrift zu seiner Zeit schon völlig verbannt. 1 Er selbst hat sie 
jedoch privatim angewandt und für Privatgeschäfte hält er auch ihre Ver- 
wendung für sehr geeignet. Auch die Methode Buchstaben und Zahlen 
nebeneinander zu benutzen, hat er selbst nur ganz vereinzelt angewandt, 
sie wohl aber, wie er versichert, bei anderen, außerhalb des päpstlichen 
Staatssekretariats, gesehen. 

IV. Das zur Verwendung kommende Alphabet. 

Vorher und zur Zeit des älteren Argenti wurden in dem päpstlichen 
Chiffrenverkehr noch zuweilen sämtliche 26 Buchstaben in Ziffern um- 
schrieben. Unter ihm aber schon, und besonders unter seinem Neffen, 
war dann ein Alphabet von 20 Buchstaben am gebräuchlichsten und da- 
neben ein solches von nur 17 Buchstaben. Das erstere zählte die Buch- 
staben abcdefghilmnopqrstuz mit Auslassung von 
j k v w x y. Man konnte auf diese 6 um so eher verzichten, als sie 
leicht durch c . es . u und i zu ersetzen waren ; im übrigen nahm man den 
Buchstaben x oft einfach ohne Umsetzung in eine Zahl in das Chiffren- 
alphabet auf. w, k und y sind in der lateinischen und italienischen Sprache, 
in der die päpstliche Korrespondenz meist geführt wurde, ungebräuchlich. 
Aber der Chiffreuer muß wissen, daß w und k in den seltenen Fällen, 
wo die polnische oder deutsche Sprache, y, wo die spanische oder fran- 
zösische Sprache zur Anwendung kam, nicht zu entbehren waren. Dann 
mußten allerdings Alphabete zum Chiffrieren angefertigt werden, in denen 
diese Buchstaben vorkamen. Unsere Schlüssel bewahren uns noch einige 
Beispiele. 

Das Alphabet der 17 Buchstaben läßt außerdem die Buchstaben h 
q und z beiseite, wobei für h = a, für q = c und für z = ts gesetzt 
wurde. Selbst Alphabete von weniger als 17 Buchstaben waren zuweilen 
benutzt worden. 

Um die Brauchbarkeit eines Ziffernalphabetes zu erhöhen, war bei 
der Wahl der Ziffern für die einzelnen Buchstaben die größte Umsicht 
am Platze. So mußte man darauf sehen, daß die am häufigsten vor- 
kommenden Buchstaben, wie die fünf Vokale a e i o u, die voneinander 
am meisten abweichenden Ziffern erhielten, nächst diesen die Liquida d f 
g h 1 m n r s t und an dritter Stelle c p q b z. Sehr zweckmäßig war 
es, daß die Vokale einstellige, die Konsonanten aber zweistellige Zahlen 
erhielten, was wir auch häufig beobachtet finden. 

1 Cap. IV: . . . Le eifre delle medeme lettere di alfabeto et di silabe in segre- 
taria di stato e di prineipi non ho visto mai usarle, ne son in uso come il numero, 
tuttavia so che per le medesime lettere per la eifra per chiave da prineipi si usa et l'ho 
usato, et in particular' negotii, ma non in negotio di stato, si possono stendere e for- 
mare come le eifre di numeri con tutte le medeme circonstanze. 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



69 



V. Die Anfertigung des Ziffernalphabetes. 
Zur Anfertigung eines Ziffernalphabetes fertigte sich Matteo Argenti 
zunächst eine Zahlengruppe an, und strich dann die Zahlenvariationen, 
welche er für sein Alphabet gewählt hatte, darin aus. Es war dies ein 
praktisches Mittel um Wiederholungen zu vermeiden, die sich um so 
leichter einschleichen konnten, je mehr Ziffern einen Buchstaben bedeuten 
konnten. In den Zahlengruppen herrscht stets eine gewisse Regelmäßig- 
keit der Zahlenfolge und infolgedessen auch in der ganzen Anlage des 
Ziffernalphabetes. 

Um nur ein Beispiel zu geben, mögen hier die beiden Gruppen folgen, 
aus denen die beiden ersten von Matteo Argenti uns hinterlassenen Ziffern- 
alphabete entnommen sind. Bei den späteren Systemen lassen wir diese 
Gruppen aus. 

1234567890 

014*56 7 8. 99 

9^-2 23^-50-6 



01 


03 


04 


06 


08 


09 


10 


30 


40 


60 


80 


90 


11 


31 


41 


61 


81 


91 


13 


33 


43 


63 


83 


93 


14 


34 


44 


64 


84 


94 


16 


36 


46 


66 


86 


96 


18 


38 


48 


68 


88 


98 


19 


39 


49 


69 


89 


99 



Und zwar bestand aus der ersten das Alphabet Nr. i, aus der zweiten das 
Alphabet Nr. 2. 

Bei diesen beiden, wie bei allen folgenden Alphabeten, ist im Auge 
zu behalten, daß zu dem eigentlichen Alphabet noch eine Sondertabelle 
mit den gebräuchlichsten Adverbien, Präpositionen, Namen, Silben u. dgl., 
ein sogenannter Nomenklator gehörte, der seine eigenen Ziffern hatte, 
die zumeist aus einer anderen untergelegten und ebenfalls systematischen 
Zahlengruppe entnommen sind. 

Matteo Argenti hat uns folgende 12 Ziffernalphabete überliefert, von 
denen jedes als Typus gelten kann; es sind dies die Systeme, wie sie mit 
den beigefügten oder anderen Ziffern zu seiner Zeit in Übung waren. 

Nr. i. Nur mit einstelligen Zahlen. 
Trugziffern: 2 7 

abcdefghilmnopqrstuz 
1 92^3 530 2604+896^21/741 
Beispiel: 221/641831012458576176523122201 
0501^9872972602742*90 fr0 22f1 2368 
10274105876205017927 
Auflösung : Si manda a Venetia per lar la lega contro il Turco il cardinal 
Valenti. 



70 



Das Chiffrenwesen, nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



Nr. 2. Mit zweistelligen Zahlen, einstelligen Trugziffern und dop- 
pelten Vokalwerten. 

Trugziffern : 2.5.7 

abcdef ghi lmnopqrstuzet con 

01 61 91 38 09 69 18 39 03 00 63 04 16 96 13 06 60 80 08 33 11 14 
10 90 30 29 40 
Beispiel: 7250300596019610723890603038900610591390976003214600 

9060830520001961091907580060169061004910301221156096 
101804107142960906960980081013030980902752755. 
Auflösung: II papa desidera che si conservi la pace tra Francia et Spagna 
con perpetua quiete. 

Nr. 3. Bei diesem Alphabet haben die Trugziffern zweistellige Zahlen. 
Trugziffern: 01 . 10 . 11 . 12 . 13 . 14 . 15 . 16 . 17 . 18 . 19 
a b cdefghi lmnopqrst uz et con 

02 26 24 82 09 29 55 52 03 69 73 74 07 67 68 25 06 08 04 79 96 49 
20 36 34 92 90 39 65 62 30 59 83 84 70 77 98 35 60 80 40 89 66 99 
22 92 33 72 44 
Beispiel: 10690212672034901530841933082259032O16906008028O2218 

0609773592040803693060038302170208048007013069730474 
8207110967902570160630829040901649060925440225592201 
19. . 

Auflösung: La pace in Italia e stata sempre utilissima a tutto il mundo 
e pero si deve conservarla. 

Nr. 4. Das folgende System wurde im Schriftwechsel nach dem 
kaiserlichen Hoflager angewandt 1 und erhält seinen Hauptwert durch die 
größere Verschiedenheit der Trugziffern, die nicht systematisch gebildet sind. 

Trugziffern: 12 . 37 . 45 . 69 . 80 
ab cdefghi lmnopqr stuzet con 
01 81 55 72 17 89 18 62 09 03 04 05 26 07 67 15 06 08 02 44 49 61 

10 91 33 82 27 78 15 92 90 30 40 50 29 70 77 25 60 20 22 64 59 71 

11 47 91 19 32 
Beispiel: 8012093045700107106911040137300137300106175515272017 

6410721730091205171826089080040137070902690905127717 
0347458209126008012026805529041780151703260609378045 
Auflösung: II papa ama la secretezza delli negotii, ma piü in quelle di 
stato come gelosi. 

Nr. 5. Nur zwei einstellige Trugziffern, die Vokale haben neben 
den zweistelligen noch eine einstellige Zahl. 

1 Cod. M II 48 f. 25 : . . . Trovara questa inventione di cifra esser piu che sicura 
et reale et da me usato alla corte imperiale come cosa rara. 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



71 



Trugziffern : 1 . 3 

abcdefghi lmnopqrstuzet 

05 22 24 25 02 26 27 28 07 29 44 45 09 70 47 48 49 50 20 54 55 

06 57 58 59 04 62 64 65 08 66 68 89 00 46 72 74 75 76 40 78 79 
90 60 

2 4 5 6 7 

Beispiel: 1307293700570217092932606483127200248231217024504550 

0705895349023145098936220425074924004563. 
Auflösung: II papa vol far guerra a Venetiani se non obediscono. 

Die folgenden drei Alphabete Nr. 6, 7, 8 wurden von Matteo im 
päpstlichen Sekretariat unter Clemens VIII. und Paul V. verwendet. 
Nr. 6. Die drei häufigsten Vokale haben einstellige Zahlen. 
Trugziffern: 5 . 7 

abcde f ghi lmnopqr st uz et con non che 
1 86 02 20 62 22 06 60 3 24 26 84 9 66 68 28 42 80 04 88 08 64 00 44 
82 40 

Beispiel: 570056631028271245661661724158462062430682848818462 

243584820698037526172415662882428062881. 
Auflösung: Non piace al papa la negligenza nelli negotii ma la prestezza. 

Nr. 7. Für die fünf Vokale nur einstellige Zahlen. 
Trugziffer: 5 

ab cdefghil mnop q r s tuzet con 
6 84 34 80 2 43 83 33 7 03 40 00 9 48 44 30 04 08 i 88 38 48 
Beispiel: 5503651783703600886580748648655340324020008243158330 

60080257009830075583200230258020028390875. 
Auflösung: La vigilanza di papa demente fu grande in ogni genere de 

negotii. 

Nr. 8. Die gebräuchlichsten Konsonanten haben einfache Ziffern. 
Trugziffer: 2 

ab cde f ghi lmnop qrstuzet con 
00 11 51 4 07 17 55 71 05 3 50 6 01 57 77 10 9 8 70 75 15 16 
Beispiel: 3002700710002290751100780775002607305260755018051700 

5700900100721107607053287080190750571007. 
Auflösung: La vera secretezza nelli negotii fa passare bene il tutto sempre. 

Nr. 9. Der Typus eines Alphabetes, den Gianbattista Argenti unter 
dem Pontifikat Sixtus' V. vielfach angewandt 1 hat, und zwar nicht nur 

1 L. c. f. 27: Alfabeto piü che piü sicurissimo et fidelissimo quanto che mai 
eifra vada per il mondo, dico per alfabeto usitato nelle secretarie di stato, usato dalla 
bo : me : di Gioanni Batista Argenti mio xio nel pontificato di Sisto V sa : nie : non 
solo con uno ma con piü come si vede nel libro delle sue eifre usate in quel tempo, 
e a chi non sa o non ha cognitione di eifra Ii parera in prima faccia cosa impossibile 
a servirsi etc. 



72 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



mit einem, sondern ziemlich häufig in der Korrespondenz mit vielen päpst- 
lichen Gesandten. Es besteht aus einstelligen Zahlen, von denen jede zwei 
(bezw. drei) Buchstaben des Alphabetes bedeutet. Ist die Ziffer ohne ein 
Zeichen (Punkt oben oder unten) angewandt, so bezeichnet sie einen 
Vokal oder einen der häufigeren Konsonanten sine, ist sie dagegen mit 
einem Zeichen versehen, dann deutet sie den anderen Buchstaben an. Die 
Zusammenstellung der zwei Buchstaben ist so gewählt, daß ein nicht so 
häufig vorkommender Konsonant mit einem häufiger auftretenden oder 
mit einem Vokal verbunden ist. 
Trugziffer: 9 

ad ef ig op ut sr Im nb exz 
1342 5 67 8 

Beispiel: 4792121952739028()36516397192103958453661773853932363 
91364i361903955k974'264804'247102863(35482923698383345 
4292587402. 

Auflösung: II papa vole conservare la pace universalmente e perö desidera 
c[h]e tut[t]i Ii prineipi la conservino per benefitio [sie] publico. 
Wenn es schon im allgemeinen zuweilen Usus war die Wörter, Namen, 
Silben des Nomenklators zur leichteren Erkenntnis zwischen zwei Trug- 
ziffern zu setzen, so hat dies Gianbattista Argenti auch bei diesem Alphabet 
getan, und zwar hat er meist ein solches Wort eingeleitet durch die Trug- 
ziffer mit einem Zeichen und geschlossen durch dieselbe ohne Zeichen. 
Ist z. B. papa = 100 ein solches Wort, so schrieb er es 91009. 

Matteo bildete seine Alphabettypen zum Teil auf Grundlage einer 
schon vorher an der Kurie gebräuchlichen Form, der er durch eine be- 
sondere Erfindung eine individuelle Gestalt verleiht. So hat er aus dem 
Alphabettypus Nr. 2 unter dem Pontifikat Clemens' VIII. einen Typus 
fertiggestellt und zur Anwendung gebracht, dem er zwar dasselbe System 
wie Nr. 2 zugrunde legte, aber nur ausschließlich mit fünf Ziffern operierte : 

1 5 (5 9. Das ergab folgendes Schema: 

Nr. io. Trugziffer: 95 
abedefghi lmnopqrstuz 

01 91 61 65 15 56 59 69 16 09 90 00 05 96 66 51 06 60 11 99 
10 55 19 50 

Beispiel: 9516099016059506195900055195610151651900010995111009 
1500601695066001059115001595005511050995605051000151 
9501510590109596155195951065150605. 

Auflösung: II mio signor cardinal Valenti sta bene ne vol tornar a Roma 
per adesso. 

Auch davon hat Matteo wieder eine Abart ersonnen, indem er außer 
der Trugziffer auch die Buchstaben des gewöhnlichen Alphabetes in Klar- 



j 

Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 73 

schrift beliebig einstreute, ohne daß sie etwas zu bedeuten hatten; sie 
sollten nur irreführen. Dasselbe Beispiel wie oben lautet auf diese Art: 
zul609d901605gt0til95900055lmd6101516519000109nglll0091500601ti 
Ic066ü0191 15001 5u0055110509hqu60505100015155dxl0a51059010p9615 
51ndl065150605n95g. 

Nr. ri. jEin anderes Alphabet hat er sich erdacht und in Bereit- 
schaft gehalten für den Fall, daß plötzlich ein Personenwechsel unter den 
päpstlichen Beamten eintreten müsse. Es mußte mit den augenblicklich 
in Gebrauch befindlichen Systemen ä la Typus Nr. 10 und n eine gewisse 
Ähnlichkeit behalten, um die ausscheidenden Beamten zu täuschen, des- 
halb behielt er die fünf Ziffern 0.1.5.6.9 als Grundstock bei, so zwar, 
daß sie einstellig angewandt je einen Buchstaben ausdrückten, und zwei- 
oder dreistellig zusammengesetzt im Nomenklator Verwendung fanden; 
die anderen Ziffern aber 2.3.4.7.8 sollten, zweistellig gebraucht, die 
übrigen Buchstaben des Alphabetes ersetzen. Dabei setzte er Chiffren des 
Nomenklators, besonders dreistellige Zahlen zwischen Trugziffern. 

Trugziffern: 72 . 47 
abcdefghiimnopqrst uz et 
22 6 77 43 28 48 34 73 i 23 83 74 27 9 42 5 37 24 88 82 
32 38 33 84 44 

Beispiel: 4772772328833874372847037222407273286384752883274228 
7234423274477227422443388488327282472251432413732174 
7203474147770522478227285072770849128372847133524072 
3728832707269510965. 
Auflösung: Clemente ottavo hebbe sempre gran prudenza et assiduitä in 
ogni cosa et pesö con quiete il suo tempo. 
Nr. 12. Ein zwölftes Alphabet endlich hat Argenti in den letzten 
Jahren des Pontifikates Clemens' VIII. gebraucht für die Korrespondenz des 
Staatssekretariates. 1 Die beiden Ziffern 6 und 9 sind darin gänzlich ver- 
mieden, die Trugziffern sind zweistellig und möglichst voneinander ab- 
weichend. 

Trugziffern: 10.27.34.87 
abedefghi lmnopqrstuzet 
02 11 81 22 05 37 18 72 03 00 40 07 12 33 44 28 04 08 21 15 38 
32 20 52 30 50 70 82 74 80 31 

Beispiel: 2710040510500234200300031805071532877005003010075218 
12800310701207272103050787210402080234811207040,58128 
52800515O21O5237302205500802347012071074033331125O34 
043305280228271121120734050403082271034. 
Auflösung: Se la diligenza nelli negotii non vien usata con secretezza e 
fideltä non si puol sperar buon esito. 



L. c. f. 30V : . . . Retrovandomi in Francia lo inventai e comprova 



74 



Das ChifFrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



Mit diesen zwölf Typen war die Zahl der Alphabettypen, mit denen 
Matteo und wohl auch zum Teil Ganbattista gearbeitet haben, erschöpft, 
wenn es sich um einfache Ziffernalphabete handelte. Sie konnten ja 
beliebig durch andere Ziffern variiert werden. 

VI. Das Buchstabenalphabet im Chiffrendienst. 

Zur diplomatischen Chiffrenkorrespondenz der Kurie ist der einfache 
Tausch der Buchstaben des gewöhnlichen Alphabetes zur Zeit der beiden 
Argenti nicht mehr verwandt worden. Matteo meint, den niederen Be- 
amten, Agenten u. dgl. könne man sie noch geben, 1 sonst aber sei sie 
mehr zur Privatkorrespondenz zu gebrauchen. Auch für eine Chiffrierung 
mit mehr als einem Buchstaben, Buchstabengruppen, ba be bi bo bu u. dgl., 
sogenannte Silbenschrift, gelte dasselbe. Matteo hat Buchstabenalphabete 
nur in familiärer Chiffrenkorrespondenz angewandt. Auffallend ist, daß 
er von dem Kardinallegaten von Florenz, dem späteren Papste Leo XI., 
ausdrücklich bemerkt, 2 daß die Silbenchiffre im Verkehr mit ihm nicht 
benutzt wurde. Der Schluß liegt nahe, daß sie mit anderen Kardinälen 
Verwendung gefunden hat. Matteo hat dagegen vereinzelt Buchstaben 
mit Ziffern gemischt (s. u. Nr. 8). 

Die neun Buchstabenalphabete des Argentimanuskripts sind folgende. 

Nr. i. Einfacher Buchstabentausch. 

Trugbuchstaben: f x H 
abcdefghilmnopqrstuzet 
i Imnopq r"st u z a bcdeghy k 

Nr. 2. Das Silbenalphabet oder besser genannt mehrstelliges Buch- 
stabenalphabet entspricht den mehrstelligen Zahlenalphabeten. Am belieb- 
testen ist das zwei- und dreistellige System. Doch sind hierbei die Trug- 
chiffren, wenn sie nicht ganz fehlen, zumeist auch zwei- und dreistellig, 
und zwar erscheinen sie am wirksamsten, wenn sie alle Buchstaben ent- 
halten, aus denen die Silben- oder Buchstabengruppen gebildet sind. 

Trugbuchstaben: ah gl df rs ou es zh 
abcdefghi Imnopq r stuzet 
no gi fu to ra cu er fm al eo ba du st hi sp eg lu zs la bg ya 
di sg ps ms ui za oo sq go gu xa ro ay 

1 M II 48 f. 109: Io non le darei se non a qualche ministro basso et agente 
ordinario, come quelli che non serviano a negoti di portata. Ma il vero di tal sorte e 
piü di servirsi tra amici e parenti. 

2 L. c. f. 31: ... Cosa usata da particulari et anco da grandi come cifra manco 
fantastica ä esercitare in scrittura e cosi nel decifrare. In segretaria di stato di tal sorte 
non l'ho mai esercitato ne visto esercitare da nessuno della professione, perche non si 
ha per troppo sicuro. Tuttavia la cifra per chiave nel modo delle medesime lettere e 
sicurissimo usata da principi (come di cio al suo loco si dirrä), ma cifra di silabe, l'ho 
hauto per usare, ma non si usö con Hllmo card. di Firenze legato in Francia che fu 
poi Leone XI di fe : me : . . . 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 75 

Beispiel: rseoalzhooraerstzsmsahhisqegzsdixaalglfustduahlurafuegrazsrabg 

noesqurabahiegraegalralufustoosqgiradupsrsoueszh. 
Auflösung: Li negotii portati con secretezza sempre riescono bene. 

Nr. 3. Ein Vokalenalphabet im November und Dezember I600 von 
Matteo Argenti selbt entworfen. 1 

Trugbuchstaben: uu 
abc d efghi l mn opq r s t u z et 
ou io eu ao aa ie ia ei eo ii ae 00 ai iu oi ue oa oe ee uo ua 
ea au ui 

Beispiel: uueueieoeeaoaauueoiiuuiueaiuouuuiieaiuoueuaauueuaiooeeaaoo 
aaoeauouooeouuaeeaeueiaauuuiioaaaoeooaeueieoooaiuuiuueeo 
aeeauu. 

Auflösung: Chiude il papa la pace con Venetiani ma che obediscino prima. 

Nr. 4. Ein anderes Buchstabenalphabet Argentis ist das der sieben 
Konsonanten n.m.r.s.t.c.x. 

Trugbuchstaben: rs nt cm xx 
abcdefgh i lmnop q r stuzet con 
rt cn sr xt nc tr ss mt ns xn cc st es mr sm nn er xs nx tm tn sx 
nr tx sc rr ts bx rn tt et sn 

Beispiel: rsntrrxncmsrnrnntxnsstrttsxxcncsnnssmtnccrncsrrtccnsstrtrssrcs 
stntssnnnrstntmrnnnxxtncsttmrtrscrnrnnrtcmtxnsrsssttnrstntcm 
nxrtxncsnnnc. 

Auflösung: II cardinal Borghese camina con prudenza; sara di gran valore. 

Nr. 5. Ein mühsames und daher wohl nur in Privatgeschäften von 
Argenti benutztes Alphabet von 10 Buchstaben bdfghlpqzy. 

Trugbuchstaben: df bq ql gz yy 
abedef ghilmnopqrstu z 
t\ dp gh pz qh hg fh gg zb fg lb dq lp yh 11 ff lg bb hp pp 
lf yl lq bz bh ly pl ' lz dl dd hl 

Beispiel: bqlffgflgzylqhlgbblzlqpplfqllqdfyhffhppzlqdqppflyyylqhbhgzyhlf 
yhflbqdqlplydflgzbgzyhhplpfgqllfffzbhpfllzqhdfdqlqbhzbdfdqqh 
fhlpddzb. 

Auflösung: Alla destrezza e prudenza del papa non si puol arrivare nelli 
negotii. 

Nr. 6. Sehr in Gebrauch war damals besonders bei Privatpersonen 
die Methode das Alphabet von 20 Buchstaben in zwei Teile zu zerlegen, 
von denen je ein Buchstabe dem korrespondierenden des anderen Teiles 

1 L. c. f. 3 3 : . . . Cosa che credo certo inventata da me solo, perche stando in 
Francia del mese di novembre e decembre l'anno 1600 la sera rivedendo e studiando 
intomo alle mie correnti eifre, ne formai un schizzo, mi parve bella e vaga ... Er 
rühmt daran die Unmöglichkeit es zu entziffern (indissolubile cosa rara che in Francia 
da un valentissimo huomo della professione non solo non la seppe ritrovare, ma disse 
che bisognava che fosse fatta per chiave, et era per semplice alfabeto). 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



und dieser ihn selbst bedeutet. Argenti geht weiter und wendet dasselbe 
Prinzip für die Sondertabelle des Nomenklators an, so daß je zwei Worte 
oder Namen sich gegenseitig vertreten, wie il re == il duca und il duca 
= il re. 

Ohne Trugbuchstaben. 

bdfghlpqza 

c eimnor s t u 
Beispiel : qdouqdbpdzdtuhlhqf lqdpauhdof hdmlzf hlhrlqlhruqupod | !] hdmlzf. 
Auflösung: Se la secretezza non si osserva nelli negotii non posson' passar 
le (!) negotii. 

Nr. 7. Dieselbe Methode mit Trugbuchstaben. 
Trugbuchstaben: y x k 

albertopqs 
uzcdfgh imn 
Beispiel : xpzyadfhkqhehepxgfugufdybhsxndbfdgdlukzpsdthgpxdybodiunps 

hkidfihbodydrpedzdxquspy. 
Auflösung: II vero modo di trattare con secretezza Ii negotii e che pas- 
sino per poche e fidele mani. 
Außer den reinen Buchstabensystemen gibt es noch solche, in welchen 
Buchstaben mit Ziffern untermischt sind. Nach Argentis Angabe ist diese 
Art nicht eben allzu häufig, sie ist indessen vor den anderen Methoden vor- 
wiegend von den religiösen Orden angewandt worden (piu tosto questo 
modo di eifre e formato da frati et religiosi che da altri particular' nobili). 
Da beim Schreiben einige Buchstaben und Zahlen sich ähneln, wie b und 6, 
q und 9, s und 5 u. a., so wird bei diesen Mischalphabeten des öfteren, 
um Verwechslung zu vermeiden, durch ein besonderes Zeichen hervor- 
gehoben, ob Zahl oder Buchstabe gemeint ist, wie = q. Matteo hat 
die Mischung von Buchstaben und Ziffern nur wenigemal verwendet. 1 

Nr. 8. Trugchiffren: 2 7 t 9 g 
abcdefghilmnopqrstuzet 
ozal3hyn45 r b8 zcmeuqdl 
Beispiel: 745tzozo2ogth413549e3mq4u8m4g9t2. 
Auflösung: II papa a fideli servitori. 

1 M II 49 f. 109/110: Tuttavia ho ben usato io come nelle mie eifre si vedono 
andar mescolando qualche lettere con Ii numeri ma ripartite in modo che han dato a 
pensare a qualched'uno, che le son capitate scritture in mano; e tra l'altri il secretario 
Lanfranco Margotti volse far fare una prova di un poco di scritto in eifra che le a [fehlt 
ein Wort!] doppo esser io uscito di offitio come secretario del corrente pontefice, ch'era 
scritto dal Palmegiani secretario del nuntio Offredo e poi del vescovo di Terace a 
Venetia, dove era per numeri con qualche lettera del alfabeto la diede ad un, perche 
senza contraeifra la levasse, qual venne da me, se io le potevo dar lume di qualche cosa. 
Io che la qualitä della eifra che era gagliarda le conubbi la mano, disse Ii, che non me 
ne intendevo ne sapevo, che volessero dir quelle lettere di numeri e cosi me lo levai 
datorno e seppi al interno che non haveva possuto far niente. 



/ 

Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 77 

Nr. 9. Ein mit Ziffern untermischtes zweistelliges Buchstabenalphabet, 
das Matteo Argenti selbst in dem päpstlichen Staatssekretariat benutzte, 
ist folgendes. 

Trugchiffren: no z2 y3 ho 
abcd efghilmnopqrs tuzet 
z4 ab n7 sm a3 a2 ao h3 14 n2 a5 d7 r5 ba p2 ui e7 80 q2 xl a7 
rn 02 3a 41 p3 7d 5r iu 7e 08 2q 

Beispiel: noy3n2a3hoq2l4ui08q2z2e7r5d7no7ea3a5baui3az2e7n7rnp3z4 

hornp3a3aouiz4d7sma3xla3noz2. 
Auflösung: Le virtü son sempre scala alle grandezze. 

VII. Abgekürzte Alphabete. 

Diese Art von Chiffrenalphabete waren noch Giovanni Battista, dem 
Oheim Matteo Argentis, unbekannt, und verdanken ihre Entstehung allein 
der Erfindung des letzteren. 

Die Neuerung beschränkt sich darauf, daß eine Anzahl Buchstaben, 
seien es Vokale oder Konsonanten, ihre ursprüngliche Bedeutung bei- 
behalten und nur eine beschränkte Anzahl umschrieben wird. In der 
Auswahl dieser letzteren liegt das Mittel zur Variation der neuen Alphabete. 

Nr. 1. Nur die Vokale und der häufig gebrauchte Konsonant n ist 
chiffriert. 

Trugchiffren : a e u n 9 

a e i o u n 
2 3 4 1 7 8 
Beispiel: nauel2m3mlr42ad31p2drln3n93ust2tln78b7 18s3r74tlr303818n 
2ltrl090un. 

Auflösung: La memoria del padrone e stato un buon servitore e non altro. 

Nr. 2. Mit zweistelligen Zahlen dasselbe, wobei die Trugchiffre 
einstellig oder zweistellig sein kann. 

1) Trugchiffren: 9 4 8 2) Trugchiffren: 77 33 13 

a e i o u n 
22 03 17 01 11 07 
02 30 32 10 31 70 

Beispiel: 1) 94817lb0307s03rl 1 17r402p02dr()10717903gr02078c0107slOl 
22t32010730m028m22lr03mll0703r02t22894. 

Beispiel: 2) 13L7lb0307s03rl 1 17r3302p22dr0107327730gr0207c()107s()ll 
02tl70l7003m0213m22133r03m310703r22t22133377. 

Auflösung: II ben servir a padroni e gran consolatione ma mal remu- 
nerata. 



78 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



Nr. 3.' 

Trugchiffren : d a e n t u 1 

ad e ilnostu 
239014578 6 
Beispiel: 212gr24e3978r9z2e4910n49g580ua60t62ad24c5r2c5mp2g4285 

nel2m5182ne79cr989z2a9f03910m04078r0ntd. 
Auflösung: Alla gran destrezza nelli negotii vi va amor accompagnato la 
molta secretezza e fideli ministri. 
Nr. 4. Dieselben Buchstaben mit zweistelligen Zahlen, wobei die 
Trugchiffren ein- oder zweistellig seien können. Die Ziffer 6 hat Matteo 
ausgelassen,- weil sie beim Schreiben mit dem Buchstaben b leicht zu ver- 
wechseln ist. 

i) Trugchiffren: 8 4 9 2) Trugchiffren: 72 51 33 48 

adei lnostu 
07 02 27 03 01 05 13 22 50 10 
17 20 37 30 11 00 15 12 70 21 

Beispiel: 1) 840117bl30517fl3r50210007480027113090037gl55003f07r07 

Iü22c03r274b270027813g0503cl32207948. 
2) 720103bl3051751fl3r501005074805270L03330527gl3500351 

f07rl71022c03r27b3705275113g000372cl5220772. 
Auflösung: La bona fortuna nelli negotii fara uscire bene ogni cosa. 

Nr. 5. 2 Ein Alphabet von 10 Buchstaben, für die nur die fünf Ziffern 
1 5 6 9 zur Verwendung kommen (vgl. Nr. 10 S. 72). 

Trugchiffren: 59 10 69 x y k e a d 1 n t u 

adeilnostu 
01 61 16 05 50 11 15 06 09 65 
00 91 19 55 95 51 96 60 90 99 
Beispiel: 69cl5110619r65x5000b99151101yl659f 166 ! 1950a0619r6555 

09655969al0el0. 
Auflösung: Conserva la buon e fedel servitu. 

Nr. 6. Nur mit den Ziffern 15 9. 

Trugchiffren: 91aenltuxy 

adeiolnstu 
05 10 50 51 95 01 00 19 09 55 
15 90 11 59 



1 Bei diesem Alphabet nimmt Matteo Veranlassung zu sagen, daß er es wohl im 
Staatssekretariat benutzte, aber nicht in gefährdeter Korrespondenz (ma non in luoghi 
sospetti) 1. c. f. 39. 

2 Argenti hält dieses Alphabet für eines der sichersten (sarä talmente sicura che 
chi non sa l'altre et invention di questa cifra non pensi humanamente levarla. Er hat 
dieses, sowie das folgende Alphabet unbesorgt im Schriftwechsel benutzt, auch da, wo 
er durch Leute besorgt wurde, die mit dem Chiffrenwesen vertraut waren. 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



7!) 



Beispiel: 91ut0105bll0015f05ml5x5009f511050010905u005001ll950r 
55510951951050pr5100c51p90e910500c95rch50a001100nu55 
5000gh90r50m550050rl50905ub05190905105pr501995uy5101 
m95001095ae91xl91. 

Auflösung: La bona fama et fideltä nel servitio de' principi anchorche non 
venghi remunerata basta apreso il mondo. 

Nr. 7. Ein Alphabet Matteo Argentis mit 12 Buchstaben und ein- 
oder zweistelligen Trugchiffren. 

1) Trugchiffren: 2 5 9 2) Trugchiffren: 35 69 87 14 

abde i lmnotsu 
03 61 80 04 30 39 63 08 01 90 06 11 
38 91 84 44 31 36 83 00 10 09 60 41 

Beispiel : 1) 2539037 1 104r38504905r44033920604rl 1309041 70001080630 
5p4101392633830r3083410804r03r4479003089010ch049103 
600930275. 

2) 143569873603201 104r0369040935r0403390604r4130904120 
000108870630p41013635830330r3163410004r03r0487900300 
0910ch04209103069030201487. 
Auflösung: La vera et real servitu non si puol mai rimunerare tantoche 
basta. 

Nr. 8. Ein Alphabet von 10 Buchstaben, gebildet aus den fünf Ziffern 
1 5 6 9 und zweistelligen Zahlen oder Buchstaben als Trugchiffren. 
1) Trugchiffren: 96 11 09 2) Trugchiffren: at ed ul mn 
abde i lmnotsu 
05 91 95 16 15 69 59 00 01 50 90 06 
51 19 55 61 10 60 

Beispiel: 1) 96116951569060005f51590509060561pl5O611chl696691101r 
1009165005rgl60050101115009061990500109590100950196 
119609. 

2) uel6905d91100005mfÖ55951n605169pl506lchl9169u01rl0al5 
50u51rgl9005001u5500q0616905001m5901009501nal. 
Auflösung : La bona fama val' piü che l'oro et argento in questo mondo. 

In ähnlicher Weise hat Matteo Argenti noch Alphabete angewandt 
mit 14, 16, 17 und 18 Buchstaben. 

Nr. 9. Ein solches mit 16 Buchstaben (h = a oder ausgelassen, 
q und g = c) hat er uns überliefert; er bemerkt aber, daß er keine 
Gelegenheit mehr gehabt hat, es zu benutzen. 

Trugchiffren: 2 5 7 
abcdefilmnoprstu 
03 91 66 84 01 39 30 49 04 00 16 96 31 06 08 09 
13 94 10 11 69 44 14 19 41 81 80 90 



80 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



Beispiel: 524913766090141135063023903311370619000831162090100 
010811030030596193066h01200161450916664930160019716 
910184303110550349296139603257. 

Auflösung: La guerra si farä contro Venetiani poiche non vogliono obedire 
al papa. 

VIII. Zeichenalphabete. 

Ihre Zeit ist um die Wende des XVI. Jahrhunderts, wo Matteo 
Argenti lebt, längst vorüber; im offiziellen Schriftwechsel der Kurie treten 
Zeichenalphabete niemals mehr auf. Matteo hat überhaupt nicht gesehen, 
daß sie einmal im Staatssekretariat benutzt wurden. Wohl aber entdeckte 
er sie noch im vertrauten Schriftwechsel von hohen Herren, und eine 
private Vertrauenskorrespondenz ist dann wohl auch das einzige Mal 
gewesen, wo er selbst im Dienste Clemens' VIII. 1 eine Zeichenchiffre 
gebraucht hat. 

In seinem Nachlasse sind jedoch sechs Zeichenalphabete erhalten, 
ohne daß uns jedoch gesagt wird, wann sie und von wem sie verwandt 
worden sind. Ihre Wiedergabe ist indessen nichtsdestoweniger zur Ver- 
ständigung des Bildes von dem damaligen Chiffrenwesen im allgemeinen 
von Interesse. 

Nr. r. 

Ein Alphabet von 20 Buchstaben mit je 4 Zeichen für die Vokale und 
3 und 2 Zeichen für die Konsonanten. Je größer bei all diesen Alphabeten 
die Zahl der Trugzeichen ist, desto sicherer gilt das Geheimnis. 

Trugzeichen: X ^Qft&^HJ&e 

abcdefghilmnopqrstuz 

vjl^c h a h -3 n a l /Cd t h ¥ j i\ 
o-n-w: }3^athe r /v L /v > 8 © 3 e 
V Vo c ~ v n Ol ^ D> A 

r hl -d- y y 

Nr. 2. 

Ein Alphabet von 17 Buchstaben mit je 5 Zeichen für die Vokale 
und 4 und 3 Zeichen für die Konsonanten. 2 



<nr\ 



1 L'uso delle cifre per caratheri non posso dire con veritä haverle viste usare in 
secretaria di stato, ne in negotii importantissimi , ma si ben tra gentilhuomini et fami- 
liarmente, et io ne ho usato una in servitio della sa : me : di papa demente VIII in 
Constantinopoli. M II 48 cap. 8 f. 44. 

2 Argenti erinnert daran, daß auch hier durch eine Spezialtabelle mit weiteren 
Zeichen für häufige Worte die Schwierigkeit des Entzifferns noch erhöht werden könnte. 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 81 





Trugzeichen 


. f 


I £ 


A "3 U 


c 

v 


✓ 


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V 











a 


b c 


d 


e f 


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A 




3 


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J 




j 






ö 




□ 

Nr. 3. 




X 








£ 


c 

T 




Ein Zeichenalphabet mit Ziffern untermischt. 














Trugchiffren 


: 2 


7 C 


q: u \ 


X 




z 










a 


b c 


a 


e f 


g 


i 1 m 


n 





p 


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s 


t 


u 


3 


3 A 


s 


1 3 




> X 


4 


5 


1 


7 


1= 


9 


6 


A 


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n 


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F 


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TT 




fr 


V 




u 


C V 




Y E F 1 


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h 


JLL 


W 


V 








I 




n 

Nr. 4. 




V 















Ein siebenzehnstelliges Zeichenalphabet mit Buchstaben untermischt. 




Trugchiffren 


: CK 


P 9 


h A X 


E 


1 : 


= CO 








a 


b c 


d 


e f 


a 

Ö 


i 1 m 


n 





p 


r 


s 


t 


u 


m 


V D 


+ 


ff 


k 


n d £ 


e 


X 


D 


G 


y 


u 


Z 


DG 


: r 


z 


U A 


V 


n a v 


r. 


iE 


C 


ri 


3 


\V 









DC 


\ 


\ 


T JL 


L> 






u 


£ 




00 



Nr. 5. 

Ein siebenzehnstelliges Zeichenalphabet untermischt mit zweistelligen 
Zahlen. 

Trugchiffren: 80 12 34 59 76 ? n # Y // > € 
abcdefg i lmnoprstu 

32 11 09 02 16 69 18 03 01 64 05 36 17 13 06 08 04 

20 V 3 22 19 \\ K 30 10 94 50 39 > 14 60 00 44 

E) M lU ^DCl^cl < □ £ A 0° 

L N F ^ XX I E 33 II 6 



Meister, Die Geheimschrift-. 



fi 



82 Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 

Nr. 6. 



Ein siebenzehnstelliges Zeichenalphabet mit Silben oder zweistelligen 
Buchstabengruppen untermischt. 





Trugchiffren 


: an 


CO 


fe di 


i mg 




H X 


3 V°T 












a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


i 


1 


m 


n 


o 


p 


r 


s 


t 


u 


ne 


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V 


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UJ 


F 


X 






E 


9 


NE 










□ 


J 


m 




-rff 


€ 


1 


□ 



IX. Gleichzeitige Anwendung mehrerer Alphabete. 

Um die Schwierigkeit des Dechiffrierens zu erhöhen, bediente sich 
Matteo Argenti oft mehrerer Alphabete gleichzeitig in einem und dem- 
selben Briefe. Er behielt dann für alle diese Alphabete meist gemeinsame 
Trugchiffren bei, die das Bindeglied zwischen ihnen bildeten und nur dazu 
beitragen konnten, einen unberufenen Entzifferer irrezuführen. Nachdem 
einige Zeilen mit dem einen Chiffrenalphabet chiffriert sind, folgt dann 
auf Verabredung oder nach Anbringung eines für den Uneingeweihten 
kaum sichtbaren Zeichens das zweite Alphabet und in gleicher Weise nach 
demselben Abstand meist das dritte und so fort. Diese Erfindung schreibt 
Matteo seinem Oheim zu, da er trotz seiner ausgedehnten Kenntnis des 
Materials sie früher, bis auf Pauls III. Zeit zurück, noch nicht entdecken 
konnte. 1 Gianbattista Argenti wandte dabei einfache Buchstaben- und 
Chiffrenalphabete an, und zwar geschah dies in der Korrespondenz mit 
dem Pater Panicarola, 2 der mit dem Kardinallegaten Gaetano in Frank- 
reich für Sixtus V. tätig war. Matteo Argenti selbst ließ in diesem System 
von mehreren Alphabeten bei einer Gelegenheit chiffrieren, wo die größte 
Vorsicht geboten war, wo er offenbar die anderen Systeme allein nicht 
für sicher genug hielt, nämlich zu Zeiten Clemens' VIII. im Verkehr mit 
dem Kardinal von Florenz, der als päpstlicher Legat in Frankreich weilte, 
um den König vom Banne zu lösen. Den Grund dafür, daß man früher 

1 Et questo modo ho fatto usare io in tempo della sa : me : di papa demente VIII 
che sia in cielo all' ill m0 signor cardinal di Fiorenza che fu poi papa Leone XI di fe 
: me : quando fu mandato legato a rebenedire il re di Francia presente e perche il luogo 
allhora era suspettoso per Ii accidenti passati ; mi riusci mirabilmente et sicurissimo modo 
et [ho] trovato ancora che da altri si e usato il simil modo quando si e usato eifra per 
alfabeti. Ho trovato ancora usarsi da mio zio far alfabeto di eifre di lettere et numeri 
semplici, e ciö fu dato al vescovo Panecarola al hora padre quando anche [era] con lo 
bo : me : dell' ill mo Gaetano legato in Francia a tempo di Sisto V sa : me : come nelle 
eifre di esso mio zio si vede. Ma mi pare che l'usar piü alfabeti in un medesimo tempo 
di una scrittura non sia stato usato nelli passati tempi poiche di simil uso in tante eifre 
che ho visto da Pavolo terzo di fe : me : che son appresso di mio zio non ho trovato 
che si sian usati piü d'un alfabeto, cosa certo admirabile. L. c. 

» S. o. S. 59. 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 83 

die Häufung der Alphabete nicht kannte, findet er darin, daß man sie 
früher nicht nötig hatte, weil die Fürsten nicht so heimlich taten und 
nicht so viele Briefe unterschlagen wurden, ferner darin, daß man noch 
keine so hervorragende Kenner der Chiffrenschrift hatte wie seinen Oheim. 
Immerhin möchte ich nicht unterlassen darauf hinzuweisen, daß beidemal, 
wo solche Systeme von der Kurie verwandt wurden, unter Gianbattista 
wie unter Matteo, es sich um eine ChifTrenkorrespondenz nach Frankreich 
handelte. 

X. Die Schlüsselchiffre. 1 

Die Schlüsselchiffre beruht auf einer zeitraubenden und mühevollen 
Methode, weshalb sie weniger im päpstlichen Staatssekretariate als viel- 
mehr im persönlichen Verkehr der Kirchenfürsten angewendet wurde. Sie 
ist darauf berechnet, daß der Herr sich ihrer selbst ohne Beihilfe eines 
Sekretärs bediente, und Matteo Argenti berichtet uns demgemäß, daß er 
sie nicht nur oft in eigenhändigem Gebrauch von Kirchenfürsten 2 an- 
getroffen habe, sondern auch, daß er selbst in direktem unmittelbaren 
Verkehr mit einigen Fürsten die Schlüsselchiffre angewandt habe. 

Ihren Namen cifra per chiave trägt sie, weil ein Schlüsselwort nötig 
ist, an das sich die zur Verwendung kommenden Alphabete anschließen. 
Als Schlüsselwort können Eigennamen, beliebige Worte oder auch bloß 
Buchstabenhäufungen, wie die fünf Vokale, funktionieren. Die Geheim- 
schrift wird um so reicher an Abwechslung und um so schwieriger für 
den Unberufenen zu entziffern, je größer das Schlüsselwort ist. Besonders 
wünschenswert ist es, daß darin jeder Buchstabe nur einmal vorkommt, 
wie in Valenti, Argenti, Pietro, Bucarino und anderen. 

Die Anfertigung des Alphabetes zur Schlüsselchiffre geschah auf 
folgende Weise: Man schrieb die Buchstaben des Schlüsselwortes senk- 
recht untereinander, vervollständigte dann in wagerechter Linie das ge- 
wöhnliche Alphabet, mit dem jeweiligen Buchstaben des Schlüsselwortes 
beginnend, bis zu seiner Wiederkehr und setzte dann über die entstandenen 
20 senkrechten Buchstabenreihen — auch 18, 23 u. ä. sind möglich, je- 
nachdem man das Alphabet zu haben wünscht — je eine Zahl, einen Buch- 
staben oder eine Figur, sei es, daß man eine Zahlen-, Buchstaben- oder 
Figurenschrift anwenden wollte. 

Eine Trugchiffre war, da diese Chiffre hinlänglich kompliziert ist, 
meist überflüssig, ebenso eine Tabelle mit Sonder worten. Wenn sie vor- 
kamen, so wählte man nur Fürstennamen dazu, die man zwischen Trug- 
chiffren setzte. 

1 La cifra per chiave e la piu nobile e la piü principale che vada per il 
mondo, la piü sicura e fidele che mai non e stata da huomo al mondo ritrovato. 
L. c. f. 51. 

2 In mano del proprio principe come hö visto l'ill mo cardinal Aldobrandino haverla 
con l'eccell m " signor Francesco Aldobrandino suo luogotenente di bo : me : in Spagna. 

6* 



84 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



Man schrieb gewöhnlich nur höchstens drei oder vier Zeilen in dieser 
Chiffre, hauptsächlich weil sie für größere Depeschen zu mühsam war. 
Auch inserierte 1 man zuweilen, wenn man ganz verschmitzt sein wollte, 
in eine andere Chiffrenschrift ein Stück, das in dieser Schlüsselchiffre 
geschrieben war, was auch Matteo selbst zweimal getan hat. 



Alphabet Nr. i. 



00 


01 


02 


03 


04 


05 


06 


07 


08 


09 


10 


20 


30 


40 


50 


60 


70 


80 


90 


11 


V 


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z 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 



Man kann diese Schlüssel in verschiedener Weise anwenden. Am 
gewöhnlichsten war nach Matteo Argenti die Art, daß der erste Buch- 
stabe der Depesche in der ersten Zeile aufgesucht uud dann die darüber- 
stehende Zahl chiffriert wurde, der zweite Buchstabe in der zweiten Zeile 
mit der über ihr stehenden Zahl u. s. f. Umgekehrt beim Dechiffrieren 
würde die erste Zahl auffordern, den Kreuzungsbuchstaben zu suchen, in 
dem die unter der Zahl stehende senkrechte Reihe sich mit der ersten 
wagerechten schneidet, die zweite Zahl den Schnittbuchstaben ihrer senk- 
rechten Reihe mit der zweiten wagerechten. Aber Matteo kennt auch 
noch andere Anwendungsarten, und so hebt er unter anderem das um- 
gekehrte Vorgehen hervor, das mit der letzten Reihe beginnt, und eine 
andere Methode, die nach jedem Wort wieder mit der ersten Reihe beginnt. 
Beispiel: 1009047002038002602005090910066020900150098030090000 

070910000204 . . . 
Auflösung: II papa fara la guerra contro Venetiani . . . 

Nr. 2. Fünf Vokale. 
10 11 12 13 14 20 2L 22 23 24 25 16 17 18 19 30 32 37 38 39 
Abcdefghi lmnopqrstuz 
E fgh i lmnopqr stuzabcd 
I lmnopq rstuzabcdefgh 
Opqrs tuzabcdef gh i lmn 
Vzabc de fg h i lmnop qrst 

Beispiel in der Anwendung, daß bei jedem Wortanfang wieder mit 
der ersten Reihe begonnen wird: 

24322119321312101132131710181021122510132021322223... 
Auflösung: La guerra affermativamente si farä . . . 

1 E ciö in detto modo l'ho usato io colla sa : me : del cardinal Sega legato in 
Francia appresso la lega, et colla sa : me : d . on . . . (Defekt im Papier) legato a questo 
re Enrico et trovatolo molto utile et a proposito per la causa publica. L. c. f. 53 V. 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



85 



Nr. 3. Schlüssel: Argenti. Einfache Ziffern und Buchstaben ge- 
mischt. 

2 d o g n 1 h 3 m 4 a b r 7 z u 8 i 9 e 
Ab cde f g h i lmnopqr stuz 
Rs tuzab cd efghilmnopq 
Gh i lmnop q rs tuzabcde f 
Efghi lmnopqrstuzabcd 
Nopqr st u z abcdefghilm 
Tuz ab cde f g h i lmnopqr s 
I lmnopqr s t uz a bcd efgh 
Beispiel mit der Anwendung in umgekehrter Buchstabenfolge: 

rzr841md844zldnrdoll88eidz22dguz922zu274i98z77olb2. 
Auflösung: Andara il papa a Bologna se si fara la guerra contro Vene- 

tiani. 

Nr. 4. Schlüssel: Pietro. Alphabet mit 18 einfachen Buchstaben, 
hilmnoprstabcdefgu 
Prs t ua bcdefgh ilmno 
Ilmn oprstuabcdefgh 
Efgh i lmnoprs tuabcd 
Tuab cd efghi lmnoprs 
Rstu ab cdefgh i lmnop 
Oprs t u abcdef gh i lmn 

Beispiel: lhuapaheanslmngtsuumbpaotpebncnealphgsaemagecanud. 

Auflösung: Si dice per certo che non seguera la guerra contro Vene- 
tiani. 



Nr. 5. Alphabet mit 17 zweistelligen Buchstaben; hier bloß Vokale, 
wofür natürlich auch Konsonanten gesetzt werden können. Schlüssel: 
Bucarino. 



ou 


le 


oa 


aa 


10 


eu 


uo 


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00 


11 


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uu 


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n 





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1 


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n 





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f 


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1 


m 


n 



uoiiuuioeoouioieuaeoooouaaioaeuieeeuuuoaaeaaaoaouuieuiouuo 
ioouiooioiaoioaoaoeueeuauueu. 



Auflösung: II re di Spagna vol esser con il papa contro Venetiani. 



86 Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



Nr. 6. Alphabet aus 20 Buchstaben mit Figuren. Schlüssel: Fiaschone. 



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3 


V E 




9 


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b 


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Beispiel: V 


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j □ 


E A D [ ] E 











Auflösung: II secreto posto con questa sorte di cifra si puo la sicurar, 
e che non sara inteso se non da chi hara la chiave. 

XI. Schlüsselchiffre mit den Buchstaben des Alphabetes. 
Matteo Argenti überliefert uns eine Schlüsselchiffre, die ihm eines 
Tages von seinem Padrone — wir haben darunter den Staatssekretär zu 
verstehen — vorgelegt worden, damit er sie studiere. Er habe sie sodann 
entziffert, ohne irgend einen Anhaltspunkt für die Art der Auflösung vorher 
zu haben. Wenn diese Angabe Matteos richtig ist und er nicht vielleicht 
bloß renommiert und sich einen Erfolg seines Oheims zuschreibt, dann 
müßte diese Art der Schlüsselchiffre zweimal zu der Rolle ausersehen ge- 
wesen sein, die Kenntnisse und den Scharfsinn eines Argenti zu erproben. 
Denn es findet sich ein solches System auch unter den Chiffren Gian- 
battista Argentis und zwar in Gestalt eines Schlüssels vom 8. Oktober 1581, 
mit der ausdrücklichen Bemerkung, cifra del illmo et ecc^o signor padrone 
datami experientie causa 8 octobris in villa. Gianbattista bemerkt dazu, 
daß sein Chef, Jacomo Boncampagni, hinzugefügt habe, es sei unmöglich, 
diese Art einer Chiffre aufzulösen ohne Gegenchiffre, aber er habe es doch 
fertig gebracht. Und dann sehen wir weiter aus den Papieren Gianbattistas, 
daß er Versuche mit dieser Methode gemacht hat, und daß er nach anfäng- 
lichem Mißglücken eine Chiffre in diesem Stile für Panicarola zu entwerfen 
verstanden hat, die auch tatsächlich in Gebrauch war. Diese letztere zitiert 
Matteo und gesteht, daß er sie in dem Nachlaß seines Oheims entdeckt 
habe. Er selbst, Matteo, hat diese Schlüsselchiffre jedoch im Amte des 
päpstlichen Chiffrendienstes nicht verwandt. 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 87 

Die Beschreibung, die uns Matteo von dieser Art überliefert, sieht 
ein Alphabet von 22, 20 oder 18 Buchstaben vor. Es muß eine gerade 
Zahl der Buchstaben sein, weil das Alphabet in zwei Hälften, zu 11, 10 
oder 9 Buchstaben, geteilt wurde, von denen je ein Buchstabe der einen 
Hälfte einem der anderen entsprach. Die Anordnung der beiden Hälften 
wird elf-, zehn- oder neunmal um je einen Buchstaben verschoben, so daß 
zuletzt jeder Buchstabe der einen Hälfte abwechselnd je einmal jedem Buch- 
staben der anderen entsprochen hat. Jedes der so entstandenen 11, 10 
oder 9 Alphabete erhält zur Seite je zwei Schlüsselbuchstaben. Wir er- 
halten auf diese Weise folgendes Schema. 

Tabelle mit 22 Buchstaben. 



A. 


B. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


1 


m 






n 





P 


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C. 


D. 


a 


b 


c 


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H. 


a 


b 


c 


d 


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f 


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i 


1 


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L. 


a 


b 


c 


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e 


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1 


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u 


X 


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n 




P 


q 


M. 


N. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 




1 


m 






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u 


X 


y 


z 


n 







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O. 


P. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 




1 


m 






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X 


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z 


n 





P 


q 


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Q. 


R. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 




1 


m 






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n 





P 


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a 


b 


c 


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X. 


a 


b 


c 


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f 


g 


h 




1 


m 






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n 





P 


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a 


b 


c 


d 


e 


f 





h 




1 


m 






z 


n 





P 


q 


r 


s 


t 


u 


X 


y 



Erste Anwendung: Die Buchstaben eines vereinbarten Wortes geben 
die Schlüssel zu ebensoviel Worten. 

Beispiel mit dem Wort Girolamo: 

nolrlrtuezuiurzotaguxprfrepxgbuhgbmhbzfzaqtfqnotrauohrpxxfipq 

nlnzalxatrarenyrcgyzrqcelnyarcxpo. 

G i r o 1 a m o G i 

Auflösung: II papa mandarä legato del esercito contro Venetiani il cardinale 
r o 1 a m o G i 
Borghese et per generale un delli suoi fratelli. 



I 

88 Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 

Zweite Anwendung: Die Buchstaben eines vereinbarten Wortes geben 
den Schlüssel zu ebensoviel Buchstaben. 

Beispiel: Derselbe Satz mit demselben Schlüsselwort. 

GIROLAMOGIROLA 

npgtlnrtiuulr usw. 

Dritte Anwendung: Der Anfangsbuchstabe eines jeden Wortes gilt 
als Schlüssel zur Schreibung des ganzen Wortes. 

Tabelle mit 20 Buchstaben. 



A. 


B. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


1 


M. N. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


1 






m 


n 





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n 





P 


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C. 


D. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


1 


O. P. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


1 






n 





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z 


m 




s 


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z 


m 


n 





P 


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a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


1 


Q. R. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


1 









P 


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n 




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z 


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n 





P 


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G. 


H. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


1 


S. T. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


1 






P 


q 


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n 







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z 


m 


n 





P 


q 


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I. 


L. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


1 


U. Z. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


1 






q 


r 


s 


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u 


z 


m 


n 





P 




z 


m 


n 





P 


q 


r 


s 


t 


u 



Beispiel nach der dritten Anwendungsart: 

frgurophshspumqdimzoglubqdibuhmlpqqzrqnoppneqzanmmzpcn 
fmbpubchmlopgznhcphqrminqrifdter. 

Auflösung: Manda il papa legato all' imperatore per la dieda il cardinal 
Aldobrandino per il negotio del re de Romani. 

Tabelle mit 18 Buchstaben. 



T. 


U. 


a 


b 


c 


d 


e 


r 


g 


i 


1 


G. 


I. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


i 


1 






m 


n 





p 


q 


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u 


m 


n 





P 


q 


R. 


s. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


i 


1 


E. 


F. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


i 


1 






n 





p 


q 


r 


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u 


m 


n 





p 


q 


r 


P. 


Q. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


i 


1 


C. 


D. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


i 


1 









P 


q 


r 


s 


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u 


m 


n 






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m 


n 





P 


q 


r 


s 


N. 


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a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


i 


1 


A. 


B. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


i 


1 






P 


q 


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s 


t 


u 


m 


n 









u 


m 


n 





P 


q 


r 


s 


t 


M. 


L. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


i 


1 




























q 


r 


s 


t 


u 


m 


n 





P 

























Beispiel nach der dritten Anwendungsart: 

ildeclfutaberugbuoroqpraurfugdubsdpqodmarmedaielqbqitmbt . . . 
Auflösung: Nostro signore arma gagliardamente 1 per la guerra contro 
Venetiani . . . 



1 Die Endung mente ist als neues Wort aufgefaßt und deshalb mit dem Schlüssel 
M chiffriert. 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 89 

Trugchiffren und eine Tabelle Sonderwörter sind bei der schon 
ohnehin kaum ohne Schlüssel möglichen Auflösung nicht nötig. 1 Matteo 
empfiehlt diese Chiffre hauptsächlich zum Inserieren in eine andere. Zum 
Dechiffrieren einer nach der dritten Art der Anwendung angefertigten 
Geheimschrift müssen, meines Erachtens vorher, vielleicht am besten in 
der anderen Geheimschrift, in der die Inserierung geschehen soll, die 
Anfangsbuchstaben mitgeteilt werden. 

XII. Wechselchiffre. 

Zur Zeit des älteren Gianbattista Argenti war in dem päpstlichen 
Sekretariat eine Chiffre noch nicht bekannt, mit der erst der jüngere 
Argenti bei einem Aufenthalt in Ferrara in Berührung gekommen ist. Er 
fand dort ein Schriftstück damit chiffriert und begann nun ohne Anleitung 
die Auflösung und die Benutzungsart zu studieren; er nannte sie, je nach 
der Anwendung, commutatione retta oder indiretta. 

Die Anwendung der commutatione retta ist folgende: Den 5 (6 oder 7) 
Buchstaben eines Namens, wie Mario, Petrus, Argenti u. a., in denen jeder 
Buchstabe nur einmal vorkommt, entsprechen ebensoviel Ziffern. Nach 
dem letzten Buchstaben des Namens mit dem folgenden des Alphabetes 
beginnend, reiht man alle noch fehlenden Buchstaben des Alphabets in 
gleich große Gruppen auf, denen ebenfalls 5 (6 oder 7) Ziffern entsprechen. 
Die Buchstaben des Schlüsselwortes werden ausgelassen und die Abtei- 
lungen am Rande numeriert. 

M 


P 
4 

z 

8 

f 

3 

Jedesmal wenn beim Chiffrieren ein Buchstabe einer anderen Reihe als 
der gerade benutzten angehört, setzt man vorher die Nummer der Reihe; 
bleibt man in derselben Reihe, so wird die Nummer nicht wiederholt. So 
ist in der Tabelle a, wenn z. B. r vorhergeht, = 5, geht aber s vorher, 
= 15. Man erhält daher eine Chiffre, die aus einstelligen und scheinbar 
zweistelligen Zahlen gemischt ist, wobei jedoch die erste Stelle der letzteren 
von der Nummer gebildet wird, die der Bedeutung der Trugziffer sehr nahe 
kommt, hier aber als Schlüssel dient. 

1 Ma perche tal sorte di cifre di chiave son per se Stesse talmente oscure, che 
son molti che non vi usano dittioni ma scrivono tutto distesamente e secondo il mio 
senso vi usarei solo quelli nomi principali di principi piü necessarrii . . . L. c. f. 63. 



Tabelle. 



A 


R 


I 


O 


5 


6 


7 


8 


q 


s 


t 


u 





5 


7 


6 


b 


c 


d 


e 


7 


5 


6 





g 


h 


1 


n 





4 


5 


6 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



Beispiel: 179501659636263515241630901535189617962571596381535943 
017952415241596189631535175902630165526309630271759617. 
Auflösung: II granduca prega con instanza che il papa non faccia guerra 
a Venetiani. 

Nr. 2. Zweite Art mit 18 Buchstaben, von Argenti commutatione 
indiretta genannt, wobei die Buchstaben, unten anfangend, von rechts nach 
links geschrieben sind. 

Tabelle. 
S V R T E P 
4 5 6 7 8 
q o n m 1 i 
8 7 6 5 9 
g f d c b a 
8 7 6 5 4 



1 



Beispiel: 2953010301035285978182796816281703625108358610528737 
62835827387291027973852853029350103628538. 

Auflösung: II papa vol in ogni modo far la guerra contro Venetiani, ne 
vol piü parole. 

Nr. 3. Eine direkte Wechselchiffre mit Figuren (7 und 3). Schlüssel: 
Valenti. 

Tabelle. 

V A 

TT 

N 



IL 



Nr. 4. Indirekte Wechselchiffre mit Buchstaben. Schlüssel: Argenti. 

Tabelle. 
I T N E G R A 

u 

os r m n 1 t 
Z X V S Q P O 

a 

m n o t r s 1 
M L H F D C B 

e 

o 1 m n r s t 
Beispiel: uoeiasutasuteoutrerutesaiursiaioumrmsotroaourmatumiesuosaien 

aiuieoutsaieruoenutrsmiotmsesutaouteiumiot. 
Auflösung: II papa manda contro Venetiani un esercito formato di fanteria 

et cavalleria. 



V 


A 


L 


E 


N 


T 


I 


f\ 


1 — 1 


O 


C 


V 


D 


h 


m 





P 


q 


r 


s 


h 


ii 


D 


V 


c 


O 






X 


z 


d 


b 


c 


f 


g 


V 




K 





1 — 1 


3 


c 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 91 

Nr. 5. Wechselchiffre mit Punkten. 1 Schlüssel: Pavone. 

Tabelle. 
P A V O N E 

f g i 1 m q 

r s t b c d 



Beispiel: 



Auflösung: Se la guerra va inanti [t für z] al sicuro il papa va a Bologna. 

Diese Wechselchiffre in Punkten bedarf keiner Sondertabelle, sie ist 
überhaupt nach unserem Gewährsmann keine Chiffre für jeden, sondern 
nur für Fürsten geeignet. 

Für die Ausarbeitung der Wechselchiffre, die Matteo Argenti dem 
Papste Clemens VIII., auf einer Silberplatte eingraviert 2 mit einer Widmung 
auf der Rückseite, überreichte, erhielt er eine Pension von 100 Dukaten. 

1 Aus den Worten Matteo Argentis geht hervor, daß die 4 ersten Arten bereits 
vor ihm bestanden und gebraucht worden waren; die Wechselchiffre mit Punkten aber 
hat er selbst erfunden. Dabei bemerkt er, daß auch andere Punktchiffren als Geheim- 
schrift angewendet wurden, er hält sie indes für Kindereien, sorte triviale di che non 
ho voluto mai usar essendo proprio da fanciuli. L. c. f. 67. 

2 Hören wir darüber seinen eigenen Bericht 1. c. f. 68 : Non voglio lassar di dire, 
questa cifra di commutation retta in Ferrara, dove ero apresso la glo : me : di de- 
mente VIII in tal carico dopo longo studio fattovi sopra con piü prove la trovai cosi 
rara che mi presi in animo di donarla a quella Santitä e la conferi con il signor Silvio 
Antoniani maestro di camera di detta B ne che se ne invaghi e mi animö donarla a S. 
Bne ]a qual in una lama d'argento finissimo la fece intagliar e riempir l'intaglio di 
smalto fino nero sopra il nome di , Petrus' per commutation retta 4 et ä tergo della detta 
pietra mi ci consigliö che ci mettessi le due parole quäle furono grate. 

Clementi VIII pont. 
Max. 

Mathaeus Argentius 
dicat 

Ferrariae anno MDXCVIII 
1598 

E con un sommario del modo del uso di essa come credo appresso le mie scritture si veda 
una sera circa al fine che si stava per partire per Roma detto signor Silvio me introdussc 
da Sua S ta , il qual trovai al tavolino con volto allegro mi disse: Argenti che havete 
di bello. Mi levai da ginochini e dissi: patre sante, son venuto a presentarli una cifra 
facile che con sette numeri tuttavia si scrive, qual prese in mano, e la rimise dicendo : 
ogni cosa ho fatto in quello mondo soloche entrar a perder il cervello con cifre; mi 
piace, datela per me al cardinal Aldobrandino e attendete che a Roma mi raccordarö 
di voi; Ii bagiai (!) Ii s^i piedi con renderle gratie e subito la portai al signor ill'™ 
s. cardinal Aldobrandino, qual hebbe molto caro. A Roma poi quella sa : me : al impro- 
viso mi diede 100 ducati di pensione in Spagna. Non restö che la sudetta cifra fosse 
grata a S. B n( ? mä molto piü al signor illm«, qual tra le cose sue pretiose la conserva. 



92 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



XIII. Chiffre mit Wortvertauschung. 
Auch diese sehr alte Chiffriermethode, die wir schon kennen gelernt 
haben, ist noch zu Matteo Argentis Zeit in Gebrauch gewesen. Deshalb 
gibt er uns eine Beschreibung davon, wie nicht nur die Namen, sondern 
auch die Bezeichnungen für die einzelnen Dinge oder Handlungen ver- 
ändert wurden und infolgedessen der ganze Charakter des Briefes sich 
änderte. Man pflegte dabei den ganzen Stil der Stellung des Adressaten 
anzupassen, indem man z: B. an einen Advokaten im Advokatenstil, an 
einen Bankier im Kaufmannstil schrieb. Diese Chiffre wurde gern per- 
sönlich von den hohen Herren, ohne Sekretär, geschrieben, sie erforderte 
indes eine gute Beurteilungsgabe. Matteo Argenti sah sie in Gebrauch 
bei Chiffrenkorrespondenz zwischen Fürsten und ihren Gesandten, zwischen 
verwandten Fürsten untereinander und sogar zwischen Damen. Er leitet 
ihre Entstehung von den Venetianern 1 ab. Matteo hat selbst diese Chiffre 
in Frankreich benutzt. Ob dabei die folgende von ihm mitgeteilte Tabelle 
zur Verwendung kam, muß dahingestellt bleiben. Er hält es für ratsam, 
diese Methode nicht durch einen Sekretär ausüben zu lassen; der Legat 
oder Nuntius möge sie persönlich benutzen, wie er auch den Kardinal 
Aldobrandino sie selbst schreiben ließ. 2 



Tabelle. 



Abondanza 


sementa 


cifra 


fede 


ambasciatore di 


festa 


duca di Savoia 


Golfarelli 


arm ata 


pesca 


duca di 


Severino 


avviso 


diamanti 


danari 


scorto 


arcivescovo di 


archidiacono 


ecclesiastici 


hereditario 


Bologna 


poggiomerteto 


essercito 


raccolto 


benefitio 


rinfranco 


Francesco Borghese 


Radicine 


card. Aldobrandino 


Argenti 


Francia 


Marca 


card. Montalto 


Picucci 


Francesi 


Marghegiani 


card. Borghese 


Stella 


fanti 


morche 


cardinal 


Paris 


fattione 


funtione 


concistorio 


academia 


Gioi. Battista Bor- 


Rondinelli 


congregatione 


convento 


ghese 





1 L'uso di tal sorte di cifre, ma ben tirate trovo essere da Venetiani, perche tra 
quelli chiarissimi tra di loro tutte le polize ben spesso son de negotii, e di la io l'ho 
cavato quando l'anno 1598 vi fui che stando in casa del vescovo di Amelia nuntio che 
seco di Ferrara vi andai senza dimostrar che io fossi secretario di cifre che col nuntio 
era d'accordo feci far alcune prove ad un valente secretario et in raggionamento usci 
sopra la detta cifra che con quel lume e poi con l'occasione in Francia vi feci studio, 
la misi in atto prattico con molto mio gusto e ne ho formato una e due per prova e 
trovatole che riescono come tra le mie cifre si veda. L. c. f. 69. 

2 M II 48 f. 109: Ho usitatola nel sudetto pontificato [Clemens VIII.] ma non 
con ministri, ma con particular principe . . . e ciö non farei usare se non dal istesso 
principe a suo gusto e non per segretario, come ho fatto usare dal istesso cardinal 
Aldobrandino supremo segretario della sudetta sa : me : . 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



93 



generale 


primiceria 


re di rrancia 


A 11 * 

Armellino 


governatore 


proveditore 


re di Spagna 


Pastorelli 


guerra 


caccia 


re de Romani 


caldarine 


imperatore 


Ruggio 


i • 

religione 


refuggio 


impresa 


vendemia 


Roma 


Bassano 


intelligenza 


mercantrice 


regimento 


sicurta 


T 1 • 1 . 

Inghilterra 


TV K i 

Mantova 


Komagna 


1 evenna 


Italia 


Urbino 


scomunica 


lotuccio 


Italiani 


T T 1 * i ' 

Urbinati 


soldati 


i • 

livneri 


legato 


Alfieri 


Spagna 


Viterbo 


lettere 


mostra 


Spagnoli 


Viterbeti 


lance 


brachi 


soldatesca 


pescagione 


\T', . • 

mons. Nittorio 


campana 


stato ecclesiastico 


patrimonio 


monsignor di 


Roberto 


ii 1' TT j • 

stato di Venetia 


babina 


matrimonio 


negotio 


trattato 


berzano 


monition da guerra 


monition de 


trattatione 


sarzanelli 




caccia 


terzo 


agiunto 


marchese di 


Donato 


T" 1 1 * 

1 edeschi 


nepesini 


nostro signore 


avvocato 


vescovo di 


capitano 


nuntio 


sassatello 


vicere di 


Cursore 


negotio 


fattorio 


Venetia 


Perugia 


negotiatione 


ginello 


Venetiani 


Perugini 


obedienza 


sinistro 


venturieri 


carbonari 


occasione 


tedelta 


vassali 


Romagnoli 


papa 


Masini 


Ungaria 


Marchiani 


principe Peretti 


Clodio 


ressolutione 


bandita 


porto di Mare 


Renghiere 







Beispiel: La caccia si fara rissolutamente nelle campagne di Peru- 
gini poiche stano con la ferma bandita, e sono con il Masini 1' Armellino 
e Pastorelli al ordine con le loro monitioni da caccia e sara primicerio 
di essa il Radicini e se si muta volonta da Perugini non si farä altro, perche 
il tempo non lo comportara. L'occasione di questa caccia gia vostra 
signoria la sä, e il fattorio lo ricerca pero essorto vostra signoria a venirci 
perche e per il refuggio di che tanto e ella amatore, e le baccio le 
mani etc. 

Auflösung: La guerra si fara rissolutamente nelle campagne de Vene- 
tiani poiche stano con la ferma resolutione. Sono con il papa il re di 
Francia e re di Spagna al ordine con le loro monitioni di guerra e sara 
generale di essa il signor Francesco Borghese e se si muta di voluntä da 
Venetiani, non si fara altro perche il tempo non lo comportara. L'occa- 
sione di quella guerra gia vostra signoria la sä, e il negotio lo ricerca, 
pero essorto vostra signoria a venire perche e per la religione di che 
tanto vostra signoria e amatore, e le baccio le mani etc. 



94 Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 

Vor allem bedarf der Adressat einer alphabetisch angeordneten Gegen- 
chiffre mit all den Wortveränderungen. 

Matteo ging dann noch einen Schritt weiter in der Vollendung dieser 
Art und setzte Ziffern an Stelle anderer Wörter ein. 

Er empfiehlt diese Chiffre besonders in Kriegszeiten. 

XIV. Tetragrammaton. 

Mit der Chiffrierungsmethode des Tetragrammaton ist Matteo Argenti 
durch seine Kenntnis der Tritheimübersetzung durch Gabriel de Collange 
bekannt geworden. 1 Sein tätiger und erfinderischer Geist beschränkt sich 
jedoch nicht auf einfache Übernahme der vorgefundenen Methode; er baute 
diese Chiffrierung mittels vier Kreuzausschnitte weiter aus und überliefert 
uns infolgedessen die folgenden von ihm entworfenen und ev. angewandten 
Systeme. Daß er sie auch selbst benutzte, geht vielleicht daraus hervor, 
daß er ausdrücklich hervorhebt, daß er sie nicht im Staatssekretariate 
anwandte, einmal wegen des nötigen Zeitaufwandes und dann eben weil 
darüber die gedruckte Abhandlung Aufschluß geben konnte, und ferner 
daraus, daß er erwähnt, mit Trugchiffren verbunden habe er sie nicht 
angewandt. 2 Er wird sie also bloß zu Privatdepeschen benutzt haben. 
An einer anderen Stelle sagt er einmal, das Tetragrammaton und das im 
nächsten Kapitel zu behandelnde Ennagrammaton habe er nicht angewandt, 
weil diese Methoden schon gedruckt seien, wenn es auch ein libro pro- 
hibito wäre, in dem sie ständen. Schon Antonio Elio, dann sein Onkel 
und besonders er, Matteo, hätten Chiffren nicht in Gebrauch genommen, 
wenn sie schon gedruckt waren. 3 Indessen das bezieht sich ebenfalls auf 
Staatsdepeschen. 

Nr. i. 

Alphabet von 20 Buchstaben; jeder Kreuzausschnitt erhält 5 mit 
Ziffern versehene Buchstaben. 



1 Essendo io in Lione con l'ill mo legato Aldobrandino andando in quelle librerie 
e tra le altre in una di un gran Ugonotto libraro con licentia del detto illmo legato vi 
ritrovai un libro in lingua francese di cifre chiamato Polygraphie et universelle escriture 
etc. traduicte par Gabriel de Collange de Tours sopra l'abbate Tritemio con altre sorte 
di cifre e tra le altre vi ho trovato questa di tetragramaton, parola greca che vuol dire 
quattre volte. L. c. f. 73. 

2 Ma con nulle non l'ho usato . . . Veramente tal sorte di cifra usarla a questi 
nostri tempi non si vede ne l'ho visto usare, ne l'usarei in materia di stato, si per la 
lunghezza, che in se porta, si anco perche essendo in stampa in longa scrittura. L. c. f. 74. 

3 M II 48 f. in. 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



95 



a b c d e 




f g h i 1 


1 2 3 4 5 
12 3 4 5 


1 2 3 4 5 
1 2 3 4 5 


m n o p q 




r s t u z 



Beispiel: 



r 


J 


~1 


J 


r 


L 


_J 


n 


L 


J 


r 


~1 


J 




1 


n 


J 


n 


J 


4 


5 


2 


5 


3 


4 


1 


2 


4 


1 


1 


1 


1 


2 


3 


1 


1 


4 


5 


J 


J 


r 


J 


1 


1 


1 


r 


J 


L 


j 


_J 


J 


J 


r 


r 


J 


J 


L 


4 


5 


1 


1 


2 


3 


4 


1 


3 


3 


5 


5 


3 


i 1 


4 


2 


1 


4 


4 


L 


~1 


j 


L_ 


L 


1 


J 


n 


J 


r 


J 


r 


r 


J 


r 


J 


l_ 


L 


~l 


4 


3 


5 


4 


5 


4 


1 


4 


1 


1 


5 


2 


3 


5 


1 


1 


1 


5 


3 



J 

4 



L 

4 



n r 

3 2 



n 

3 



Auflösung : Venetiani armano, ma perderanno, perche e causa di Dio 
e il papa restera glorioso. 

Nr. 2. 

Statt der Ziffern der vorigen Methode verwandte er Punkte. 



m n 



P q 



t u 



96 Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 

Beispiel: 

ll n n r n l j n l n l n j n i — ijhljj 
rjrjnrnnrjjnjni — i l n l l j n 
-JirnjnrjLrnrrLi — i l j j r n r 
rnLrnrnnjjrrjrnjnrLHJL- 

Auflösung: II cardinal Aldobrandino tornara a Roma, perche il papa 
se ne vol servire in questa guerra contro Venetiani. 

Nr. 3. 

Ein Tetragrammaton mit einer Spezialtabelle, deren Kreuzausschnitte 
durch Punkte von den anderen unterschieden werden. 



J 




papa; N. Signore; S. 








duca di Savoia 






L 

1 


1 


imperatore 








duca di 






-2 


2 


re di 










ambasciatore di 






3 


3 


granduca 


di Toscana 








vescovo di 






4 




p 


q r s 


t 






a b c d 


e 


f 






1 2 


3 4 5 





12 3 


4 


5 




















1 




nuntio 










Spagnoli 






F 

1 


1 

2 


Spagna 
Francesi 










Venetia 
Venetiani 






2 
3 


3 


Francia 










Vostra Signoria 


illma 




4 




u z et 
12 


con non 
3 4 


che 
5 






12 3 4 
g h i 1 


5 
m 



n 




r 
4 


Beispiel : 

_J L 

4 


j r j 

435 


J 
1 


r 
4 


1 




j j l_ r 

13 3 


L L 

5 


_J 

4 


r 

A 



l_ r ~i l j l i_ r L rr j h l l n _j j 

01 0440034342141 235 



jr_ijLL_inrjLTLjjL 

1015421241002140 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



117 



Auflösung: II papa e risoluto di far la guerra a Venetiani e il re 
di Spagna e il duca di Savoia et granduca di Toscana sono seco et l'im- 
peratore ancora. 

Nr. 4.1 



1 2 



Nr. 5 



3 4 



h 1 



4 



m n 



2 



a b c d e 




f g h i 1 


1 2 3 4 5 ; 


1 2 3 4 5 


m n p q 
1 2 3 4 5 




r s t u z 
1 2 3 4 5 



p q 



4 1 



r s t u z 
12 3 4 



Durch die Verschiedenheit der Figuren in den Kreuzausschnitten ist 
hier der Mißstand vermieden, daß jedes Zeichen gleichzeitig zwei Buch- 
staben bedeuten konnte. Matteo Argenti bemerkt zu dieser Methode, daß 
sie nicht mehr in Gebrauch sei; also war sie früher in Gebrauch und ist 
nicht etwa eine bloße Erfindung ohne Verwendung. 



1 Bei dieser Anwendungsart muH Matteo uns ein Unterscheidungsmerkmal ver- 
gessen haben anzugeben. So wie es da steht, kann jedes Zeichen zwei Buchstaben be- 
deuten. [_] heißt sowohl a als f; man ist aufs Raten angewiesen. 

Meister, Die Geheimschrift. 7 



98 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



Beispiel: 

□ □cucunn □□□□□□□ün c □ c 

31414112132230112332 

cnunnu^nunuuccnnrznuc 

1 301 21 230 01 332203302 

unDUCDUDn^unncinDizEnn 

02112343113303034302 



u n u □ □ c n 

1 1 2 3 



□ c n u n □ n c n. □ u 

331 1 3323031 



Auflösung: II papa sta ingolfato in questa guerra contro Venetiani, 
di sicuro riportarä gloriosa vittoria. 



Nr. 6. 



g h i 1 m n 



a b c d e f 



u z et con non che 



o p q r s t 



Beispiel: 

□ □ u □ u c u □ u □ c ^ 3 c c □ g lj c □ 
:uc::u:nu:uu:::c:nu:LJ 
::u::u:u::u:u::u:u:u 
:u:un:c:::uuc:un:u 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 99 

Auflösung: Gia marciano Ii soldati per la guerra contro Venetiani 
allegramente perche la vittoria e sicura. 

Nr. 7. 

Alphabet mit fünf Figuren und Sonderworten. 

mit untergesetztem o = 
! il papa '. 

'. a b c d et ! 



1 2 3 4 5 









mit = 
imperatore 

e f g h con 






re di Spagna 


i 1 m n non 






re di Francia 


p q r che 


1 2 3 4 5 


5 4 3 2 1 


5 4 3 2 1 



Venetiani ; 
o ; 

; s t u z per ; 
; 1 2 3 4 5 

Beispiel: 

n □ □ □ u n u □ □ □ □ □ u n c u u □ □ c 

15121 214141 312210400 

UDUCDnccn 

503522250 



Auflösung: Si e fatta la lega tra il papa, l'imperatore, re di Francia 
et re di Spagna contro Venetiani. 



7* 



100 Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 

Nr. 8. 

Alphabet mit sechs Figuren und Sonderworten. 



il papa 






imperatore 












a b c d e 






f g h i et 


1 2 3 4 5 


1 2 3 4 5 






re di Spagna 






re di Francia 


o 






o 


1 m n o che 






p q r s con 


5 4 3 2 1 


5 4 3 2 1 






gran duca di Toscana 






Venetiani 












card. Borghese 






Francesco Borghese 


1 






1 


t u z non per 






il di la in ma 


1 2 3 4 5 






1 2 3 4 5 



Beispiel: 



L 


□ 


□ 




L 


□ 


~l 


L 


J 


□ 


□ 


L 


J 


□ 


□ 


j 


L_ 


J 


J 




4 


5 





5 


4 


5 





1 


1 


3 


2 


2 


5 


3 


1 


5 


5 





1 


3 


□ 


J 


L 


J 


L 


□ 


L 


J 


c 


J 


J 


□ 


J 


□ 


~l 


J 


J 


□ 


□ 


1 


4 


1 


2 


1 


2 


5 


1 


1 


3 


4 


1 


4 


5 


3 


1 


5 


3 


2 


3 


1 


c 


□ 


r 


J 


□ 


L 


J 


□ 


J 


□ 


c 


J 


L 


J 


□ 


J 


J 


C 


J 


□ 


3 


2 





5 


5 





1 


3 


3 


2 


3 


1 


5 


1 


3 


4 


1 


3 


1 


5 


J 


L_ 


_J 


1 


□ 


J 


L_ 


C 


n 


J 


c 


~1 


_J 


L_ 


H 


J 


□ 


J 


L 


□ 


5 


2 


1 


1 





4 


4 


4 


2 


5 


2 


1 


1 


2 


2 


5 


3 


1 


4 


5 


~1 


_J 


L_ 


_J 


□ 


_J 


□ 


J 


□ 


_J 


C 


J 


□ 


_J 


r 












1 


5 


2 


5 


3 


5 


3 


1 


5 


5 


2 


1 


3 




i 













Auflösung: II re di Spagna et il granduca di Toscana fanno gente 
et il papa arma gagliardamente contro Venetiani e l'imperatore ancora, 
et andara legato di questa guerra il cardinal Borghese e generale sara 
Francesco Borghese. 



I 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 101 



Nr. 9. 

Eine Vereinigung der Figuren von Nr. 1 und Nr. 6. 



et 



1 2 3 4 5 



t u 



che 



a b c d e 



5 4 3 2 1 



f g h i 1 
5 4 3 2 1 



1 2 3 4 5 



m n o p q 



1 2 3 4 5 



r s t u z 
1 2 3 4 5 



f g h 



i 1 con 



1 2 3 4 5 



m n o p q con 
1 2 3 4 5 





Beispiel: 




































c 


~i n u 


L 


u 


j 


L 


u 


j 


□ 


u 


j 


u 


n 


n 


L 


c 


n 


J 


n 


4 


1 4 1 


4 


1 


5 


2 


4 


5 




1 


5 


2 


3 


1 


3 


2 


2 


5 


4 


u 


r u r 


□ 


□ 


r 


J 


n 


~i 


L 


□ 


n 


J 


n 


u 


r 


u 


r 


□ 


□ 


5 


1 1 2 


4 


2 


3 


1 


3 


1 


3 


2 


2 


5 


4 


5 


1 


1 


2 


4 


2 


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U 


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j 


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□ 


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L 


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3 


1 1 5 


1 


1 


5 


2 


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1 


1 


1 





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1 


3 


4 


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J L ~1 


J 


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J 


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u 


c 


u 


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1 


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n 


r 


4 


5 2 2 


1 


1 


4 


4 


3 


1 


3 


5 


1 


1 


5 


1 


4 


2 


3 


3 


1 


□ 


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j 


u 


□ 


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J 


u 


□ 


u 


1 


L 






4 


1 4 1 


1 





1 


5 


3 


1 


4 


2 


1 


2 


5 


4 


4 


2 


3 







Auflösung: II papa andara a Bologna per assistere alla guerra contro 
Venetiani e riporta la vittoria perche e causa de Iddio. 



102 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



Nr. io. 

Statt der rechtwinkeligen Figuren Halbkreise. 




Beispiel : 

453114421 541 5234231 1423 

Auflösung: II cardinal Valenti sta fisso. 

XV. Das Ennagrammaton. 
Wie der Name der vorigen Methode Tetragrammaton aus dem 
Griechischen stammt, so auch die Bezeichnung Ennagrammaton von Ivvia 
und ygafifia. Auch diese Chiffriermethode hatte Matteo Argenti bei seinem 
Aufenthalte in Frankreich erst durch die Vermittlung des Buches von Col- 
lange 1 kennen gelernt; er verdankt sie also indirekt ebenfalls dem Abte 
Trithemius. Trotz seiner umfassenden Chiffrenkenntnis ist er aber nie 
auf eine Benutzung dieser Methode gestoßen. Er preist sie jedoch als 
eine sehr sichere, scheint sie aber nicht selbst zum Chiffrieren verwandt 
zu haben. 

Nichtsdestoweniger müssen wir seine Studien über diese Art und 
seine Vorschläge zu verschiedenartigen Anwendungsformen dieses Enna- 
grammaton hier kurz aufzeichnen. Es vervollständigt das Bild seiner Kennt- 
nisse und seiner Tätigkeit; wenn auch mal eine seiner Methoden nicht 
zur praktischen Anwendung gekommen sein sollte, so würden wir doch 
seiner Gesamtwürdigung Eintrag tun, wenn wir sie nicht erwähnten. 

1 Polygraphie et universelle escriture Cabalistique de M. J. Tritheme abbe, traduicte 
par Gabriel de Collange, natif de Tours en Auvergne. A Paris par Jacques Kreruer . . . 
1 561 . 4 299 Bl. ohne die Widmung und Vorrede. 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 103 

Nr. i. 



a 


b 


c 




d 


e 


f 




g 


h i 


















1 


m 


n 







P 


1 




r 


s t 


















u 


z 


et 




con 


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in di 



L 


Beispiel: 
□ □ J 


□ 


J 


L 


j 


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J 


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L 


J 


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L 


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J 


□ 




□ 


□ 


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J 


□ 


□ u □ 


J 


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u 


J 


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□ 


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u 


□ 


L 


L 


J 


J 


J 




J J L 


J 


E 


~i 


j 


C 


□ 


□ 


i 




□ 















Auflösung: II papa ha fatto conoscere a Venetiäni quanto possa, e 
come padre commune Ii ha abbracciato et assoluto. 

Nr. 2. 

Er änderte nun die alphabetische Reihenfolge der Buchstaben und 
ersetzte die Punkte durch Zahlen. 



a 


b 


et 




e 


f 


con 




i 


d 


non 


l 


2 


3 


l 


2 


3 


l 


2 


3 


c 


1 


m 




n 





che 




u 


P 


s 


2 


3 


l - 


2 


3 


l 


2 


3 


l 


h 


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per 




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g 


di 




r 


t 


chi 


3 


2 


l 




3 


2 


l 




3 


2 


1 



104 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



Beispiel 



E u □ u r J □ L e □ □ e 

212121211321 



rjri i e □ □ c 

2 12 1 113 3 2 



r u i i □' □ c r r □ e l n r ü u □ j □ l 

21 21231 2331 122 3 3111122 



J □ □ J □ 

12 3 11 



j j c n i irDrLDEjjru 

21111 12331221131 



□ Lurnrjri iJEEJEjarLrj 

221323121111311122121 

Auflösung : Venetiani son stati assoluti da nostro signore e mandano 
ambasciatori qua a render gratia a sua santitä. 



Nr. 



Mit Trugchiffren und einem Nomenklator. 

Cifra per Ennagrammaton formata con nulle et dittioni come si havesse 
da scrivere per servitio di nostro signore o altro gran principe. 

Nulle: juL]D:inr jULUGEnnr 

333333333 4444-44444 



armata 1 
Bonifazio 



Bologna 



a b che 



1 



e f con 



5 6 



di 


J 
o 

LJ 
o 

L 
o 



5 6 




r t non 
5 6 7 



card. Aldobrandino 



card. Borghese 



et 



2 



Ii qu per 



6 



s p 
1 2 



cardinal di 



3 
o 

□ 



E 
o 



cardinalto 
conte di 
contessa di 



3 
o 

Fl 
o 

F 
o 



1 Vorher stehen noch 
denen keine Chiffren beigeg« 



l vier Wörter: arcivescovo . ambasciatore . abbatia . audienza, 
;eben sind. 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbudie des Matteo Argenti. 



105 



cifra 

duca di Parma 
duca di 
duchessa di 
danari 
ecclesiastici 
essercito 



Franc 



cia 
Fiandra 
fattione 

gran duca di Tos- 
cana 

generale 
governatore 



heretici 

imperatore 

imperatrice 

impresa 

Italia 

Inghilterra 



J 
1 

U 
1 

L 
1 

1 

□ 
1 

E 
1 

~l 
1 

Fl 
1 

F 
1 

J 

2 

u 

2 

L 

2 

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2 

□ 

2 

E 

2 

~n 

2 

Fl 

2 

F 
2 

J 
3 

u 

3 



legato 

Levante 

lettere 



monsignor di 



marchese di 

matrimonio 

monitione 

nostro signore 

nuntio 

negotii 

obedienza 

occasione 

papa 

principe 

principessa 

promotione 
re di 
regina di 

religione 

sua santita I 
sua beatitudine / 



L 
3 

3 
3 

□ 
3 

E 

3 

"71 

3 

Fl 

3 

F 

3 

J 
4 

U 
4 

E 

4 

ZI 
4 

□ 
4 

E 
4 

4 

n 

4 

F 

4 

J 
5 

U 
5 

F 

5 

3 

5 



sua maesta 

Spagna 

soldati 

sede apostolica 

trattato 

turco 

vescovo di 
Venetia 

vostra signoria 
illma 

vostra signoria 



accio 

adesso 

essendo 

grande 

molto 

perche 

poiche 

questo 

quello 

tutto 

tanto 



□ 

5 

E 

5 
5 

Fl. 

5 

F 

5 

J 
7 

u 

7 

E 

7 

ZI 

7 

□ 
7 



J 

u 

L 
□ 
□ 

n 

E 

n 

F 
J 
U 



106 Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



Beispiel: 



1 1 

u 


U 


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L 


— 1 
_J 


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U 


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L 


I — 

L 


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_J 


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i — i 

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L 


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L 


i 

L 


— i 


i — i 


i — 
1 


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r— i 
□ 


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4 


7 


6 


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1 


4 


5 


3 


1 


1 


3 


5 


3 


7 


4 


o 


5 


2 


— 1 
1 


1 — i 
1 1 


I i 
LI 


1 

1 


1 — 1 
LI 


LI 


— 1 
1 


i — 
I 


I — i 

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U 


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U 


i — i 

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L 


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i — i 

n 


n 


u 


5 


6 


5 





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5 


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1 


2 


6 


5 


1 


2 


1 


4 


6 


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5 


3 




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1 


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J 


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□ 


i — i 

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n 


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J 


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7 


6 


5 


1 


3 


5 


6 


4 


7 


1 


3 


6 





5 


6 


5 


4 


□ 


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J 


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□ 


L 


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L 


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□ 


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J 


□ 


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u 


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2 


7 


3 


7 





5 


5 


4 


5 


3 


7 


4 


6 


5 


5 





3 


5 


7 


2 


5 


□ 


r 


J 


□ 


L 


□ 


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□ 


J 


□ 


L 


J 


□ 


J 


□ 


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5 


1 





4 


2 


5 


2 


2 





3 


2 





4 


4 


3 


4 


4 


3 









Auflösung: II papa con l'imperatore e re di Francia et Spagna con 
Venetiani vogliono far lega contro il Turco et farli guerra per mare e per 
terra, impresa degna di nostro signore. 



Nr. 4 . 

Mit einem kurzen Nomenklator von 9 Worten, deren Chiffren eben- 
falls dem zugrunde gelegten Schema des Ennagrammaton entnommen sind. 



il papa 
e f con 






imperatore 
c d et 






re di Francia 
u p non 














re di Spagna 
n chi 






cardinale di 
a b s 






gran duca di 
Toscana 

i 1 m 














Venetia 
r t che 






Savoia 
h q per 






V. S. illma 

z g h 



I 

Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 107 
Beispiel : 

jjgHDCDCjrnuDcuuccLu 
□ unDdjnnDEcnLnuDri i n 

nrCLDTCGCCOUDD^lD 

Auflösung: II papa farä la lega col imperatore et Ii re di Francia et 
di Spagna et Venetiani contro il Turco, guerra giustissima et santa. 

XVI. Kreisscheibenmethode (eifra per Rota). 

Matteo Argenti konnte die Kreisscheibenmethode schon aus den 
Papieren seines Oheims kennen, der die Art, die unter Paul III. in Ge- 
brauch war, aufgezeichnet hatte. 1 Seine Beschäftigung mit der Bearbeitung 
der Polygraphie des Trithemius durch Gabriel de Collange machte ihn mit 
den dort beschriebenen Kreisscheibenmethoden bekannt, die von denen 
der Zeit Pauls III. einigermaßen abwichen. Er gibt deshalb im Anschluß 
an Collange eine Beschreibung von dessen Kreisscheibenarten, wie sie 
sich in dessen Werk f. 252 — 276 finden. 2 Da das Buch des Collange 
keineswegs zu den literarischen Seltenheiten gehört, so können wir hier 
von Matteos Auslassungen darüber :! absehen und auf das Buch selbst ver- 
weisen; es mag genügen, Matteos Studien nach dieser Richtung fest- 
zunageln. Nun aber hat er auch selbst zwei oder drei Kreisscheiben- 
methoden entworfen, er gibt jedoch an dieser Stelle kein Beispiel und 
verweist uns auf seinen Chiffrennachlaß, wo sie nicht zu entdecken waren. 
Nur eine kleine Rota zu privaten und familiären Chiffren teilt er mit, 1 die 
auf die Pauls III. hinausläuft. Er bemerkt: zu Zwecken der päpstlichen 
Staatskanzlei würde er die Arten Collanges nicht verwenden, weil sie viel 
zu viel Zeit erforderten; und auch an einer anderen Stelle finden wir 
dieses Bedenken gegen die Kreisscheibenchiffren ausgesprochen. Und doch 
verrät er gleichzeitig, daß sie in ganz wichtigen und ganz kurzen Notizen 
wunderbare Dienste leisten und unter Clemens VIII. auch geleistet haben: 
riesce mirabile tal uso, come con l'esperienza ho visto et usato con la 
sa . me . di demente VIII. 

1 S. o. S. 40. 

2 Polygraphie et universelle escriture Cabalistique de M. J. Trithcme abbe, tra- 
ducite par Gabriel de Collange . . . Paris 1 5 61 , f. 252 — 276. 

a Bibl. Chigi M II 48 f. 87—89. 

4 L. c. f. 89. 

5 L. c. f. 1 10; 



108 Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



XVII. Cifra a mente. 
Argenti nennt sie cifra a mente, weil sie sich von den vorhergehenden 
dadurch unterscheidet, daß man sie ohne Kontrachiffre aus dem Gedächtnis 
(a mente) auflösen kann, wenn man das Losungswort dazu weiß. Solcher 
Losungsworte sind mehrere mit dem Adressaten vereinbart, und ein der 
chiffrierten Depesche beigelegter nichtssagender Brief verrät dann, welches 
Wort für die vorliegende Depesche die Parole sein soll. Sind zum Bei- 
spiel die Worte Pietro, Mario, Iacob vereinbart, so schließt z. B. ein solcher 
Brief ganz harmlos Pietro vi saluta, um anzudeuten, daß die Chiffre nach 
dem Worte Pietro zu lesen ist. 1 Dabei ist nur zu beobachten, daß in den 
Losungsworten kein Buchstabe doppelt vorkommen darf, und daß die 
Anfangszahl vorher verabredet ist. An das Losungswort schließt sich dann 
das Alphabet unmittelbar an, mit Auslassung der Buchstaben, die im 
Losungswort vorkommen, und an die Anfangszahl reihen sich fortlaufend 
die darauf folgenden Zahlen. 

Nr. i. 

Eine so aus dem Gedächtnis konstruierte Kontrachiffre mit Pietro 
würde folgende Gestalt haben: 

P i e t r o a b c d f g h 1 m n q s u ' z 
10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 
Beispiel: 1123132814181227131613151623122014152513111214121911 
18112811131628121818221116. 

Auflösung: II Turco e stato a le frontiere di Civitavecchia. 

Um die Auflösung zu erschweren, hat Argenti den Vokalen je zwei 
Zahlen unterlegt. 

Piet roabcdf ghlmnqsuz 
10 11 13 15 16 17 19 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 34 

12 14 18 20 33 

Beispiel: 2028191227102010192719102022142516192923132813291513. 
Auflösung: Ama il papa la pace grandemente. 

Auch die Anwendung von Trugchiffren hielt Argenti für empfehlens- 
wert. 

Nr. 2. 

Die zweite Art der cifra a mente ist eine Verbindung der vorigen 
Art mit dem System des Chiffrenalphabetes Nr. 7 in Absch. VI. (s. o. 
S. 76). An die Buchstaben des verabredeten Wortes reihen sich die fort- 

1 Ein Vorschlag, den er am Schlüsse dieses Paragraphen macht, scheint 
mir eine zweifelhafte Sicherheit zu bieten; er empfiehlt nämlich, man könne 
das Losungswort in den Buchstaben des Siegels, besonders des damals ge- 
bräuchlichen Kaufmannssiegels verbergen. Z. B. in nebenstehender Siegelfigur 
wäre das Losungswort : rota. Enthält das Siegel als Figur einen Hund, so sei 
cane, enthält es eine Sonne, so sei sole das Losungswort u. dergl. 



Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



109 



laufenden Buchstaben des Alphabetes, so daß die gesamte Anzahl der 
Buchstaben in zwei gleiche Teile zerlegt wird, und so je ein Buchstabe 
des einen Teiles je einem Buchstaben des anderen Teiles entspricht. Dazu 
kommen Trugbuchstaben. 

Lautet beispielsweise das verabredete Wort Anselmo, so erhalten wir 
das System : 

Anse lmobcd 
fghipq rtuz 

Trugchiffren : x . y. 

Beispiel: eplflffqfpfzepenigdfgipeginrbeyx. 
Auflösung: II papa ama la diligenza nelli negotii. 

Nr. 3. , 

Die dritte Variation der cifra a mente, die Argenti vorschlägt, ist 
eine Vermischung der indirekten Wechselchiffre Nr. 4 in Absch. XII. (s. o. 
S. 90) mit der einfachen cifra a mente. Außer dem Namen sind die drei 
vorgesetzten Buchstaben (oder Zahlen) vorher zu vereinbaren. 

Nr. 4. 

Zu der cifra a mente rechnet Matteo sodann die Vereinbarung eines 
Antiphons oder eines Psalmes und überhaupt die BuchchifFre. Die Ziffern 
der chiffrierten Depesche geben an, der wievielte Buchstaben des Satzes 
oder des Buches resp. der darin verabredeten Seite gemeint ist; dabei 
zählt Argenti nur von lbis 0(123456789 0) und beginnt darauf 
wieder von neuem mit 1 . . . Er gibt an, daß er mit dieser Chiffre sehr 
Glück gehabt habe (mi e riuschito benissimo); er hält sie für sehr sicher 
und zum Gebrauche für Fürsten geeignet; das einzige, was er daran aus- 
zusetzen hat, ist, daß sie sehr mühsam ist und leicht zu Irrtum Ver- 
anlassung gibt. Für noch sicherer hält er es, wenn man zweistellige 
Zahlen verwendet, und wenn man nach einer getroffenen Verabredung 
mit dem etw r a zugrunde liegenden Psalme wechselt. Bei der Anfertigung 
der chiffrierten Depesche wird nicht die Ziffer, welche das erstmalige Vor- 
kommen eines Buchstaben angibt, allein gewählt, sondern von dem zuletzt 
chiffrierten Buchstaben fortschreitend die Ziffer für . das nächstmalige Vor- 
kommen des folgenden Buchstaben. Bei der Dechiffrierung wird man auf 
Erraten angewiesen sein, welcher von den mit einer bestimmten Ziffer 
bezeichneten Buchstaben zuerst gemeint ist. 

Der vereinbarte Satz sei folgender: 

Euge serve bone et fidelis quia in pauca fuisti fidelis 
1234 56789 0123 45 6789012 3456 78 90123 456789 0123456 

supra multa te constituam dicit dominus. 

78901 23456 78 9012345(578 90123 4567890 



110 Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 



Beispiel: 7090916601901475006033620156370190348568990137170880 
90. 

Auflösung: II papa fara di certo la lega con tutti Ii potentati contro il 
Turco. 

An einer anderen Stelle seines Chiffrenwerkes empfiehlt Matteo diese 
vierte Anwendungsart besonders im Kriege. 1 

XVIII. Die Netz- oder Gitterchiffre (Fensterchiffre). 

Auch die Netz- oder Gitterchiffre ist dem jüngeren Argenti bekannt; 
er nennt sie cifre per caselle o fenestrelle con fogli tagliati. Er selbst 
hat diese Schrift nicht im offiziellen diplomatischen Dienst des Staats- 
sekretariats angewandt, aber sie war zu seiner Zeit noch in Gebrauch ;- 
er gibt an, daß er Fürsten — es sind in erster Linie Kirchenfürsten 
gemeint — sich ihrer bedienen sah. Er hat sie nur zu familiärer Kor- 
respondenz benutzt r> unter Clemens VIII. Auch sah er mehrere von- 
einander abweichende Arten. 4 Nach seiner Beschreibung verwandte man 
zwei gleichgroße Blätter mit gleichem Abstand der Linien, wobei in dem 
einen eine größere Anzahl Dreiecke oder Vierecke ausgeschnitten sind. 
Auf die in diesen Lücken zum Vorschein kommenden Zeilen des darunter- 
gelegten gleichgroßen Blattes schrieb man die Buchstaben der geheimen 
Depesche in einer verabredeten Reihenfolge ; der leergebliebene Zwischen- 
raum wurde sodann mit nichts bedeutenden Trugbuchstaben ausgefüllt. 
Oder aber, um die Auflösung noch zu erschweren, benutzte man mehrere 
mit Ausschnitten versehene Blätter, wobei die Dreiecke und Vierecke doch 
so angeordnet sein mußten, daß sie nicht aufeinanderfielen, und brachte 
ein Blatt nach dem anderen in numerierter Reihenfolge zur Anwendung. 
Bei größeren Depeschen wird sich dies Verfahren empfohlen haben. Zu- 
letzt wurden auch hier die Zwischenräume mit nichtsbedeutenden Buch- 
staben ausgefüllt. Der Adressat mußte zum Dechiffrieren die gleichgroßen 
Blätter mit denselben Ausschnitten in der gleichen Reihenfolge auflegen 
und las jedesmal nur die in den Lücken zum Vorschein kommenden Buch- 
staben. Auch die Lücken wurden numeriert, und nach Maßgabe dieser 
Numerierung wurde eine Lücke nach der anderen beim Chiffrieren benutzt. 

Folgendes Schema fand sich im Argentinachlaß/' 



1 M II 48 f. 110. 

- Wie wir oben gesehen, lobt er sie auch in seinem Chiffriertraktat. 
5 M II 48 f. 109: Per negotii piu familiari che politici di stato. 
4 Ho visto usarla per le medesime caselle ma tagliate diversamente, come si vede 
nel libro della bo . me . di 111 io /,\o, inventione bellissima. 
* M II 48 f. 49. 



112 Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo Argenti. 

XIX. Die Musiknotenchiffre. 

Die Musiknotenschrift hat ebenfalls Matteo Argenti nicht selbst an- 
gewendet, und er bemerkt, daß daran hauptsächlich der Umstand schuld 
sei, daß er keine musikalische Ausbildung genossen, und daß er kaum bis 
zur Kenntnis der Noten fortgeschritten sei. Sein Oheim habe ihm indes 
erzählt, daß sie vielfach in Anwendung gewesen, und deshalb notiere er 
das wenige, was er davon wisse, im Interesse seiner Familienangehörigen, 
um ihnen Gelegenheit zu geben, diese Art Chiffre zu vervollkommnen. 
Es ist daher anzunehmen, daß das Schema und das Beispiel, das er seiner 
Beschreibung zugrunde legt, nicht seine freie Erfindung sind, sondern auf 
eine vorgefundene, wirklich in Benutzung gewesene NotenchifTre zurück- 
gehen. 1 

Danach liegt als Schlüssel ein Schema von sieben neunstelligen Noten- 
reihen der sieben verschiedenen Notenarten zugrunde, dem noch eine 
kleine Zahl Doppelnoten beigefügt sind, welche häufig wiederkehrende 
Worte wie et, non, che usw. bezeichnen. Jeder Note entspricht ein Buch- 
stabe, jedem Vokale jedoch sollen mindestens drei, jeder Liquida minde- 
stens zwei verschiedene Noten entsprechen. Den Noten der geheimen 
Depesche wird, um irrezuleiten, ein falscher Liedertext unterlegt. Diese 
NotenchifTre ist übrigens bezeichnend für die geringe Kenntnis der Musik, 
die man bei den Lesern voraussetzen zu können brauchte. Denn jeder 
Musikkenner mußte auf den ersten Blick sehen, daß diese Noten, beson- 
ders in ihrer Verbindung mit dem Text einen musikalischen Gallimathias 
bildeten. 

Schema. 















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1 Ich #i habe darüber schon eine Notiz gebracht in der Musica sacra 1892 Nr. 7 
vS. 100. — Über Musiknoten in den Florentiner Chiffren vgl. A. Meister, Die Anfänge 
der modernen diplom. Geheimschrift S. 48/49. 



SchluKbemerkungen. 113 



Beispiel : 



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mi se re re me i De us se cun dum 

fefe; ? o j> y t ^ ° ^ 



mag nam mi se ri cor di am tu am 
Auflösung: II papa vol far la lega contro il Turco. 

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6. Schlußbemerkungen. 

Die im vorigen Kapitel erläuterten zahlreichen Chiffriermethoden 
geben uns, selbst wenn wir die nicht zur Verwendung gekommenen ab- 
streichen, ein Bild großer Vielgestaltigkeit der päpstlichen Chiffren am 
Ende des XVI. Jahrhunderts. Indessen dieses Bild würde verzeichnet und 
unsere Vorstellung eine schiefe sein, wenn wir nicht noch einige Lichter 
und ergänzende Striche einsetzten. Vor allem fehlt in der Aufzählung 
Matteos die richtige Perspektive, die uns erkennen ließe, in welchem Ver- 
hältnis die Benutzung der verschiedenen Systeme auftritt. Die Systeme 
stehen bei ihm ziemlich gleichwertig nebeneinander, wenn er auch manch- 
mal dem einen vor dem anderen den Vorzug gibt, aber der Grad der 
Häufigkeit oder Seltenheit der Anwendung der einen oder anderen Methode 
tritt nicht genügend hervor. Deshalb muß ergänzend hinzugefügt werden, 
daß die große Mehrzahl der Methoden nur in besonderen Fällen zur Ver- 
wendung kam, sei es, daß am Aufenthaltsort des Adressaten hervorragende 
Kenner des Chiffrenwesens existierten, sei es, daß die Gefahr der Ent- 
wendung einer Chiffrendepesche groß war, im Kriege oder bei unzuver- 
lässiger Umgebung, sei es, daß ein Korrespondent eine besondere Vor- 
liebe für eine bestimmte Art und langjährige Vertrautheit damit besaß, oder 
aus irgend einem anderen Grunde. 1 Die eigentliche Masse der Chiffren- 
korrespondenz der Kurie wurde jedoch am Ausgang des XVI. Jahrhunderts 
nach den Typen im fünften Kapitel des vorigen Abschnitts angefertigt. 

Die Zahl der Trugziffern ist unter Matteo nicht mehr ängstlich auf 
eine oder zwei beschränkt wie unter Gianbattista. Dadurch, daß mehr 
Trugziffern zur Verwendung kommen, ändert sich in mancher Hinsicht 
ihre Benutzung. Bei einer oder zwei Trugziffern durften sie nicht allzu 

1 In solchem Falle kam es vor, da Ii nicht der Chirfrensekretär den Schlüssel ent- 
warf, sondern der Korrespondent schickte ihn wohl mal selbst ein, besonders wenn er 
kein offizieller Gesandter der Kurie war, sondern ihr selbständiger gegenüberstand. Vgl. 
u. Schlüsselsammlung VI Nr. 16. 

Meister, Die Geheimschrift. 8 



114 



Schlu Ptbemerkungen. 



-oft gebraucht werden, sonst verrieten sie sich durch ihre Häufigkeit als 
bedeutungslos. Wenn eine größere Zahl zur Verfügung stand, dann konnte 
man durch verständige Abwechslung viel öfter Trugziffern anbringen, ohne 
dieselbe Gefahr zu laufen. Matteo Argenti verwandte nur ein- und zwei- 
stellige Zahlen als Trugchiffren, nie dreistellige. Er hat denn auch beinahe 
hinter jede zweite Silbe eine Trugziffer gesetzt, er hat Trugziffern an den 
Anfang und an den Schluß jedes Wortes eingefügt, er hat sie in die 
Chiffren selbst eingeschoben, nur nicht in die des Nomenklators, er hat 
sie wie Interpunktionen benutzt an Stelle des Satzpunktes u. a. m. Die 
Chiffren des Nomenklators wurden immer zwischen Trugchiffren gesetzt, 
was ihre Auffindung mit der Kontrachiffre sehr erleichterte. Das schärfte 
Matteo stets den abgehenden Gesandten ein. Er hat diese Instruktionen 
über die Anwendung der Chiffre im Gegensatz zu seinem Onkel, der sie 
öfters auch schriftlich erteilte, immer mündlich gegeben, und er ver- 
sichert uns, daß er dabei von dem Gedanken ausgegangen sei, daß auf 
diese Weise seine Erfindungen nicht so leicht w 7 eiter verbreitet werden 
konnten. 

Zur Geheimhaltung der päpstlichen Chiffriermethoden, worauf der 
größte Wert gelegt werden mußte und auch von Matteo Argenti tat- 
sächlich gelegt wurde, gehörte es vor allem, daß die zurückkehrenden 
Legaten und Nuntien nach Beendigung ihrer Gesandtschaft oder nach 
Abgang von ihrer ständigen Nuntiatur die Chiffre, die ihnen mitgegeben 
war, wieder abgeben mußten. 1 Ob dies vor Clemens VIII. nicht Gebrauch 
war, oder ob er nur lässig durchgeführt wurde, ließ sich nicht feststellen. 
Jedenfalls aber hat Clemens VIII. einen Befehl erlassen, daß die Chiffren, 
nachdem sie ihren Zweck erfüllt hätten, dem Chiffrensekretär, der sie 
ausgehändigt hatte, oder dem Chef der Staatskanzlei abgeliefert werden 
müßten. Auch ließ Clemens VIII. seinen Chiffrensekretär Matteo schwören, 
daß er mit den Chiffren keinen Mißbrauch treibe, und daß auch er sie 
zurückgebe. Matteo fügt hinzu, daß er diesen Schwur geleistet habe, ob- 
gleich er nirgend eine Nachricht gefunden, daß das altes Herkommen sei, 
wie der Papst es ihm angegeben habe. 2 

Zu den früheren Errungenschaften, z. B. daß ohne Einhaltung der 
Orthographie und mit Vereinfachung der Doppelkonsonanten chiffriert 
werden sollte, treten noch einige Vervollkommnungen hinzu. So wird 
in der chiffrierten Depesche der Stil vereinfacht, Höflichkeitsphrasen und 

1 M II 48 f. 120: Ho ancora ricordato che al ritorno o mutation della loro carica 
son obligati restituir la cifra o cifre, che se Ii danno, in mano dell'istesso secretario di 
cifre o al supremo secretario. 

2 M II 48 f. 1 2 1 : Me lo ordinö la sa . me . di papa demente VIII che me la 
facessi ristuire et ancora che io le dissi giuramento di usarle fidelmente e ristituirle il 
che son andato usandolo qualche volta perche in vero nel Stile antico non ho trovato 
tal giuramento, ma il papa dissemi che si usava rimettendosi a me. Die vier unter 
Clemens VIII. benutzten Schlüssel hat er bei seiner Abschiedsaudienz in der Tat ab- 
geliefert. Vgl. M II 48 Vorrede. 



I 



Schlußbemerkungen. 115 

Komplimente, kurz, alles Überflüssige soll fortgelassen und nur das Wichtige 
kurz und klar chiffriert werden. Konsequent wird durchgeführt, daß bei 
der chiffrierten Depesche jegliche Unterschrift fortgelassen wird; noch nicht 
ganz konsequent ist indessen das Verfahren der Datierung. In den aller- 
meisten Fällen hat zwar Matteo die Datierung mit Ort- und Zeitangabe 
nicht chiffriert, sondern in Klarschrift rechts an den oberen Rand des 
Blattes gesetzt, mit einem Strich schief darunter, z. B. 

Di Roma 15 XI 1604 




Zuweilen hat er jedoch auch den Ort und die Zeit chiffriert, und dann 
nicht an den Kopf, sondern an den Schluß der Depesche angefügt. 

Am unteren Rande des Blattes wurde schließlich noch der Name 
des Adressaten, z. B. rev™o Farnese, in Klarschrift beigefügt, was wohl 
aus Gründen der Expedierung notwendig war. 

Es war für den päpstlichen Chiffrensekretär, der die Chiffrenmethode 
für den abreisenden päpstlichen Gesandten zu komponieren und zu be- 
stimmen hatte, von großer Wichtigkeit, daß er sich einige Kenntnis von 
Land und Leuten verschaffte in den Gegenden, in denen der Adressat 
residierte. Er mußte wissen, mit wem er es zu tun hatte, ob in dem 
betreffenden Lande das Chiffrenwesen ausgebildet war, oder ob man vom 
Chiffrieren dort nichts verstand. Danach konnte er die Chiffre mehr oder 
weniger kompliziert gestalten. 

Es ist interessant, seine Erfahrungen in diesem Punkte kennen zu 
lernen. 

Zunächst schätzt er die Gefahr für die päpstlichen Chiffren von Seiten 
des Kaiserhofes, von Seiten Polens, Schwedens und der Schweiz sehr 
gering. Aus den Berichten der päpstlichen Gesandten in diesen Gegenden 
entnahm er, daß die Deutschen und ihre Nachbaren nicht viel von den 
Chiffren 1 verständen. Es ist wenig schmeichelhaft für unsere deutschen 
Landsleute, wenn ihnen nachgesagt wird, daß sie lieber die Chiffren- 
depeschen, die sie abfaßten, verbrannten und zerrissen, als daß sie sie zu 
entziffern suchten. Matteo Argenti meint, zum Chiffrieren mit dem Nun- 
tius am Kaiserhof könnten eigentlich sehr leichte Systeme benutzt werden, 
wenn nicht der lange Weg nach Rom wäre, wo sie Gegenden passierten, 
in denen das Chiffrengeheimnis größeren Gefahren ausgesetzt war. 

1 M II 48 f. 112: Et in somma tutte quelle nationi sotto l'imperio e dominio di 
Polonia, Suetia, tedesche e simile, e con cantoni de Suizzeri trovo che in profession di 
eifre non hanno alcun senso ne valore perche come trovanno lettere di eifre le abrugiano 
e stracciano, che cosi ho hauto per relatione de ministri che han risieduto per longo 
tempo in quelle parti e perö le eifre di quelle bände, che si danno per ministri residenti, 
si potriano dare facilissime, quanto per le nationi, ma si deve haver l'occhio al longo 
camino che portan seco per venir in Italia le lettere passando per dominii curiosi e di 
professione. 

8* 



116 



Schlußbemerkungeii. 



Am höchsten taxiert er die Chiffrenkenntnis in Frankreich, England, 
in Venedig und am Hofe des Großherzogs von Toskana in Florenz. Dort 
gäbe es ganz vortreffliche Kenner des Chiffrenwesens und zwar solche, 
die die chiffrierten Depeschen auch ohne Gegenchiffre zu entziffern im- 
stande seien. 1 Da war große Vorsicht am Platze, und deshalb erhielten 
auch die päpstlichen Abgesandten für diese Gegenden die schwierigsten 
Chiffrensysteme; der Nomenklator, der ihrem Chiffrenalphabet beigegeben 
wurde, war viel reichhaltiger als der anderer Nuntien, ja es wurden diesen 
Gesandten auch wohl mal mehrere Alphabete gleichzeitig gegeben , wie 
wir das noch bei dem Kardinal von Florenz, dem späteren Papst Leo XL, 
als er Legat in Frankreich war, verfolgen können.'- Frankreich und Eng- 
land hätten eigentlich ihre großen Männer im Chiffrenwesen früher gehabt 
— jetzt seien sie tot — aber in Venedig und Florenz, da gab es deren 
noch zu Matteos Zeit. Um so größer war seine Freude, als er einmal in 
Venedig im Jahre 1590 den dortigen berühmtesten Fachmann mit der 
Chiffre des päpstlichen Nuntius in Venedig auf die Probe stellte und dieser 
nicht dahinter kam. :! 

Am spanischen Hofe achte man nicht so sehr auf die Chiffren und 
gebe sich auch nicht so große Mühe mit ihnen. Aber der Weg dorthin 
berge ebenfalls für den Chiffrenverkehr manche Gefahren, und deshalb habe 
sowohl sein Oheim als auch er für die Chiffrenkorrespondenz nach Spanien 
einen großen Nomenklator beigegeben mit den Namen der Mitglieder des 
Staatsrates, des Kriegsrates, der Günstlinge, der Beichtväter des Königs 
und der Königin u. a. Als Chiffrenalphabete könnten im Verkehr mit 
Spanien und auch mit Portugal leichtere Arten verwandt werden, er habe 
sogar sehr leichte dort in Gebrauch gesehen. 

In Savoyen verstand man nicht viel vom Chiffrenwesen, Matteo hat 
sich selbst davon überzeugt, als er im Jahre 1600 in Begleitung Aldo- 
brandinos dort war. 

Noch weniger Mühe brauche man sich in der Korrespondenz mit 
Neapel zu geben; es werde überhaupt wenig in Chiffren nach Neapel 
geschrieben. Es verstehe sie dort auch keiner. 

Mit den Herzogen von Urbino, von Mantua und von Parma werde 
stets eine ganz sichere Chiffre gewechselt. 

Was den Chiffrenverkehr mit den Legationen des Kirchenstaates 
anbetrifft, so soll er nach Matteos Angaben nicht auf alten Brauch zurück- 
gehen. Früher verkehrte man mit diesen Legaten nicht in Chiffren. 

1 M II 48 F. 112: E quelle corte ne fanno professione di levar cifre senza contracifra. 

2 S. o. S. 82. 

:i M II 48 f. 113: Tuttavia l'anno 1590 che fui a Venetia con il vescovo di Amelia 
ne feci f'ar una prova con la cifra tnedesima, che da me se Ii diede per quella nuntiatura 
da uno che si diceva esser il primo del mondo; doppo tenuta di molti giorni a fin disse, 
che era con cifra per chiave di numeri che era impossibile , il che non era che hoggi 
si puol vedere perche era per alfabetto treplicato. 



/ 

Schlußbemerkungen. 117 

Matteo richtete sich in der Beschaffenheit der Chiffre nach dem Begriffs- 
vermögen des betreffenden Legaten, 1 indem er das eine Mal eine leichte, 
das andere Mal eine schwierigere verwandte. 

Stellen wir kurz noch den Umfang des päpstlichen Chiffrenverkehrs 
zur Zeit Matteo Argentis lest. Chiffren erhielten die legati a latere bei 
Königen und Republiken, die ordentlichen ständigen Nuntien beim Kaiser, 
bei den Königen von Frankreich, England und Spanien,'- bei der Republik 
Venedig, bei der Schweizer Eidgenossenschaft, beim Großherzog von 
Toskana, beim Herzog von Savoyen, beim König von Neapel, die Nun- 
tien in Flandern, in Graz und in Cöln , ebenso die außerordentlichen 
Nuntien, der päpstliche General in Avignon, die päpstlichen Generale beim 
Heere, die das Heer begleitenden Prälaten, ein Oberst oder sonst jemand, 
der zu einer besonderen Mission abgeschickt ward, Vizelegaten in Avignon 
und in Bologna, '' wenn dort kein Legat residierte. 

Es ist nicht ausgeschlossen, daß der päpstliche Staatssekretär noch eine 
Extrachiffre für persönliche Depeschen mit dem einen oder anderen Fürsten 
direkt unterhielt, wie das ebenfalls zu Matteos Zeit vorgekommen war. 

Die päpstlichen Legaten und Nuntien erhielten außer ihrer Chiffre, 
die zur Korrespondenz mit dem päpstlichen Staatssekretariate diente, noch 
eine gemeinsame Chiffre zur Korrespondenz untereinander. Eine Zeitlang 
war der Nuntius in Toskana und der in Neapel von dieser gemeinsamen 
Chiffre ausgeschlossen; 1 auch die außerordentlichen Nuntien nahmen nicht 
daran teil. Ferner hatten der General der päpstlichen Truppen in Ungarn 
und in Spanien die gemeinsame Chiffre erhalten, damit sie mit den dortigen 
Nuntien und Legaten auf dem Chiffrenwege sich in Verbindung setzen 
konnten. Die Verwaltungslegaten in der Mark, in der Romagna, in Um- 
brien und im Patrimonium Petri erhielten sie dagegen nicht. 

Gianbattisto Argenti galt als der erste, der diese gemeinsame Chiffre 
eingeführt hat; Matteo konstatiert mit Befriedigung, daß der Gebrauch 
noch nicht lange existierte und daß sein Oheim als der Erfinder genannt 
werde. Aber mit seltener Objektivität gibt er zu, daß diese gemeinsame 
Chiffre doch schon auf die Zeit Pauls III. zurückgehen könnte/' Wir 
wissen nicht, ob diese Angabe mehr als eine bloße Vermutung Matteos 
ist, und ob sie sich auf Tatsachen stützt. Jedenfalls konnte ich in den 

1 M II 48 f. 114: Son andato governandomi sccondo il genio del ill">° legato in 
darlo cifre facile o sicure. 

2 Er nennt auch einen Nuntius bei der »maesta regia«. 

3 Unter Sixtus V. ist zum erstenmal mit einem Vizelegat von Bologna ein Chiffren- 
verkehr eingerichtet worden. L. c. 

4 Je nach der Lage der Geschäfte konnten auch wohl mal andere Nuntien an der 
gemeinsamen Chiffre unbeteiligt sein; so trägt in der Sammlung VI (s. u.) die gemein- 
same Chiffre Nr. 21 die Notiz: Francia, Polonia, Caligari non l'hanno. 

5 M II 48 f. 116: Non e molti anni che e messo in uso tal cifra, che se dicessi 
che Giovanni Battista Argenti mio zio fosse stato il primo non diro una bugia, ma puo 
essere che sia il piu da Paolo III in qua il piu frequente uso essendo uscito esso da 
quella scola. 



118 



Schlußbemerkungen. 



Chiffren von den vierziger Jahren des XVI. Jahrhunderts an bis auf 
Sixtus V. keine citra commune nachweisen. 

Matteo gebrauchte zu Zwecken der gemeinsamen Chiffre stets eine 
leichte Methode mit nur wenigen Worten im Nomenklator. Als Neuerung 
führte er ein, daß die gemeinsame Chiffre alle drei bis vier Jahre geändert 
wurde. 

Wir wissen aus den Expeditregistern, daß zu einer Chiffrendepesche 
im Sekretariat zuerst ein Konzept verfaßt wurde. War der Wortlaut ge- 
nehmigt, so wurde er in Chiffren auf ein Blatt übertragen, das als Beilage 
zu einem anderen Schreiben an den Adressaten expediert wurde. Die 
Minuten wurden aufgehoben und registriert. 

Bei der Ankunft wurden die Chiffren mittels der Kontrachiffre de- 
chiffriert. Wir begegnen öfters besonderen Zetteln, auf denen die Ent- 
zifferung niedergeschrieben wurde; meist wurde jedoch die Auflösung 
gleich zwischen die Zeilen der Chiffrendepesche geschrieben. Daneben 
finden sich auch Abschriften der entzifferten Berichte zu Zwecken der Auf- 
bewahrung. Aufbewahrt wurden sie oft bei den Briefen in Klarschrift, 
deren Beilage sie waren. Wir rinden sie aber auch abgesondert auf- 
bewahrt, in einer besonderen Abteilung, zusammen mit den Papstbriefen. 1 

Bei der Ausarbeitung einer Chiffre für einen abgehenden Nuntius 
wurde oft ein älterer Schlüssel, der nicht mehr in Benutzung war, zugrunde 
gelegt. 2 Man strich dann die Worte aus, die man nicht brauchte, setzte 
andere dafür ein oder machte sonstige Änderungen und Zusätze. 

1 Daß auch manche verbrannt wurden, sagt Th. Sickel. Rom. Berichte II, 49. 

2 In den folgenden Schlüsselsammlungen finden sich zahlreiche Beispiele. 



II. 



Die Quellen zur Geschichte der päpstlichen Geheimschrift sind 
chiffrierte Originaldepeschen und ihre Dechiffrata, die Handbücher oder 
Sammlungen der Chiffrensekretäre mit den Originalschlüsseln, die Schlüssel 
und Gegenschlüssel (Contracifra) der Korrespondenten, zufällige Auf- 
zeichnungen bestehender Systeme oder Eingaben zur Verbesserung der 
ChifTriermethode und endlich theoretische Abhandlungen und praktische 
Anweisungen. 

Die ältesten Dokumente, die sich auffinden ließen, waren Schlüssel 
oder Instruktionen für verschiedene Geheimschriften aus dem XIV. Jahr- 
hundert. Sie gehörten, wenn sie auch zum Teil längere Zeit unter der 
Signatur Nunziature Diverse Vol. I des vatikanischen Archivs aufbewahrt 
wurden, ursprünglich zu einem Arm. C fasc. 78. Soweit sie wieder auf- 
zufinden waren, sind sie auch jetzt wieder unter derselben Archivbezeichnung 
zu einem Faszikel vereinigt. Auch Anweisungen, Schlüssel und andere 
Aufzeichnungen kryptographischer Art aus dem XV. und den späteren 
Jahrhunderten gehörten zur selben Registratur (vgl. o. S. 5, 8, 13 u. a.). 

Das früheste Auslauf journal, das neben abgeschickten Briefen auch 
Chiffrendepeschen aus den Jahren 1363 und 1364 verzeichnet, ist das 
Briet buch des Erzbischofs Petrus von Neapel, das heute im vatikanischen 
Archiv, im Arm. LIII tom. 9 aufbewahrt ist. Teilweise sind es Stücke, 
die ganz in Chiffren geschrieben sind, öfters aber sind nur einzelne Teile 
eines Briefes chiffriert. Wir bringen im Anhang einige Faksimiles daraus. 
Vgl. auch o. S. 15. 

Ebenfalls noch dem XIV. Jahrhundert gehört das älteste Dienstbuch 
eines Chiffrensekretärs an, in dem er zu seinem eigenen Handgebrauch 
die einzelnen Geheimalphabete mit den Namen der Adressaten eingetragen 
hatte. Es ist dies das Handbuch des Gabriel de Lavinde vom Jahre 1379, 
das früher ein Bestandteil des päpstlichen Archivs von Avignon war und 
dort die Archivnummer 21 trug. Jetzt ist es im vatikanischen Archiv in 
die Serie der Kollektorien geraten, und zwar ist es mitten in den Band 
Collect. 393 eingeheftet und nimmt darin f. 166— 181 ein. Die unten 
abgedruckte Schlüsselsammlung I ist ein Auszug daraus. Vgl. o. S. 22. 

Ein andersgeartetes Journal, mehr über Einnahmen und Ausgaben, 
das 1409 begonnen ist, enthält aus der Zeit um 141 5 einen Schlüssel, der 
die Geheimschrift der Päpste der Pisaner Obedienz repräsentiert. Dieses 
Register des Marco Canetoli liegt im Staatsarchiv von Bologna und zwar 
Archivio Demoniale. Min. Conv. di S. Francesco Mazzo 237/4369. 



12^ 



Quellen. 



Aus dem Ende des XV. Jahrhunderts ist uns sodann der älteste 
Traktat, der des Leo Baptista Argenti, in vier Handschriften erhalten. 
Nicht alle vier sind gleich vollständig. Der umfassendste Text ist der- 
jenige, der sich mitten in einer Kopie des Opusculum de pictura von Leo 
Baptista Aiberti im vatikanischen Archiv, in der Serie Varia Politicorum 
Bd. LXXX f. 173 — 181 befindet. Dem Alter nach sind drei Hand- 
schriften dem XVI. oder Anfang des XVII. Jahrhunderts zuzuweisen. Die 
zweite Handschrift gehört zu dem Argentinachlaß in der Bibliothek Chigi 
und füllt den ersten Teil vom Kodex M II 49 f. 9 — 34V. Sie ist äußerlich 
mit großer Sorgfalt geschrieben, offenbar bestimmt, eine Prachthandschrift 
zu werden, und rührt wahrscheinlich von Gio. Battista Argenti her. Trotz- 
dem ist der Text der ersteren Handschrift besser, weshalb er in dem 
folgenden Abdruck (s. u. Traktat 1) zugrunde gelegt ist. Beide sind jedoch 
schon Handschriften dritter Hand. Die dritte Handschrift ruht im General- 
archiv von Venedig, Trattati in eifra busta VI Nr. 1. Leider war mein 
Aufenthalt in Venedig zu kurz bemessen, um sie eingehend mit den 
anderen beiden zu kollationieren; ich mußte mich damit begnügen, die 
Identität festzustellen. Es ist nicht unmöglich, daß sie den besten Text 
hat. Eine vierte Kopie aus dem XVII. Jahrhundert steht im Cod. Vat. 
Lat. 6532 S. 176 — 201 der vatikanischen Bibliothek. 

Ebenfalls ein Fremdkörper unter den Argentipapieren in der Bibliothek 
des Fürsten Chigi in Rom ist der Traktat des Fedele Piccolomini (s. u. 
Traktat 2; vgl. o. S. 45). Er ist in derselben Weise wie der Traktat des 
Aiberti in dem Prachtkodex M II 49 und zwar f. 173 — 191V eingetragen, 
verdankt also wohl auch wie dieser seine Reinschrift dem älteren Gio. Bat- 
tista Argenti. Am Schlüsse sind zwei Zeichenchiffren unter der Überschrift 
Del Doni angehängt; es gelang mir nicht, über Doni etwas zu ermitteln. 

Bei weitem die wuchtigsten und ausgiebigsten Quellen zur Kenntnis 
des päpstlichen Chiffren wesens liefert uns der schriftliche Nachlaß der beiden 
päpstlichen Chiffrensekretäre Gio. Battista Argenti und Matteo Argenti. Er 
füllt in der Bibliothek des Fürsten Chigi in Rom, soweit ich bei der sehr 
beschränkten Benutzungszeit dieser Bibliothek feststellen konnte, 33 Bände, 
und zwar die Bibliotheknummern M II 42—56 und M III 57—74. Viele 
dieser Bände enthalten allerdings dechiffrierte Depeschen, die inhaltlich von 
der größten Wichtigkeit sind, aber für die eigentliche Kenntnis des Chiffren- 
wesens weniger in Betracht kommen. Wichtiger ist, daß sich auch zahl- 
reiche Originalchiffren vorfinden. Den größten Wert aber beanspruchen 
die Bände, in denen die von den beiden Argenti gesammelten Schlüssel 
enthalten sind, M II 49 und M II 50. Die Schlüssel von M II 49 liegen 
vor der Zeit der beiden Argenti und gehören der Mitte des XVI. Jahr- 
hunderts an. Auch in dem Bande M II 50, 1 der wieder in zwei Bücher 

1 In einer Einleitung, die Matteo Argenti dem Bande vorausschickt, spricht er sich 
über den Zweck dieser Schlüsselsammlung aus. Einerseits hielten sie sich besser in 



Quellen. 



123 



zerfällt, sind noch eine Anzahl früherer Schlüssel mitgeteilt, wie vor allem 
die des Amtsvorgängers Gianbattista Argentis, des Chiffrensekretärs To- 
rentino. Nächst den Schlüsseln sind für uns die literarischen Arbeiten des 
Matteo Argenti über das ChifTrenwesen von Bedeutung. Ein erster kurzer 
Entwurf mit der Überschrift De le Cifre ist auf kleinerem Format hinter 
f. 179, aber mit der unrichtigen Paginierung 160—167 dem Kodex M II 49 
eingebunden. Es stehen darauf kurze Notizen, von denen Matteo die einen 
in seinem Chiffrentraktat verwertet hat, während die anderen eine förm- 
liche Skizze zu seinem Dechiffriertraktat bilden. Im selben Kodex folgt 
dann hinter Piccolominis Traktat der eigentliche Chiffrentraktat Matteos 
von f. 191 bis f. 212, den wir unten als Traktat Nr. 3 abdrucken. Dieser 
Traktat unterscheidet sich von den anderen Arbeiten der Argenti dadurch, 
daß er nicht wie diese im Interesse der Familie abgefaßt ist, mit der Be- 
stimmung, von ihr als Geheimnis behütet zu werden, sondern daß er einer 
fremden Anregung sein Entstehen verdankt, wie wir oben (S. 61) ver- 
muteten, der Anregung des Kardinalstaatssekretärs Scipio Borghese. Des- 
halb erklärt es sich auch, daß er nicht in Besitz der Familie Argenti ver- 
blieb und so mehrfache Abschriften erfahren konnte. Mir sind folgende 
aus dem XVII. Jahrhundert bekannt geworden. 1) Eine in der vatika- 
nischen Bibliothek Vat. Lat. 6532 f. 142—178, worin der Schluß fehlt. 
2) Im vatikanischen Archiv in der Bibliothek Pia Cod. 169, mit sprach- 
lichen Veränderungen und ohne Schluß. 3) In der Bibliothek Barberini 
Cod. LVII 67 f. 63 ff., ebenfalls ohne den Schluß. 4) In der Bibliothek 
Casanatensis X IV 46 cod. 2084 f. 1 — 35. Diese Abschrift des XVII. Jahr- 
hunderts befindet sich in einem Miszellaneenkodex, der auf der ersten Seite 
die Aufschrift hat : Ex libris Ioannis Bissaighe cannonici Sanctorum Celsi 
et Iuliani de Urbe 1681. Nur diese Kopie hat den Schluß, der in allen 
Abschriften und selbst in der Reinschrift Argentis fehlt. Es liegt daher 
nahe anzunehmen, daß wir es hier nur mit einem Nachtrag oder Begleit- 
schreiben dieses einen Kopisten zu tun haben. Es wäre ja allerdings auch 
nicht unmöglich, daß Argenti beim Eintragen in den Kodex M II 49 den 
Schluß, der nichts Sachliches mehr bot, sondern nur persönlichen Charakter 
iiatte, fortgelassen hätte. Dann aber hätte die Kopie der Casanatensis allein 
aus dem abgelieferten Original des Argenti, dem der Schluß anhaftete, 
geschöpft, und die anderen drei Kopien müßten von dem zweiten Exemplar 
des Argenti abgeschrieben sein. - - Endlich ist noch ein Dechiffriertraktat 
unten (Nr. 4) abgedruckt. Er steht am Ende des Bandes M II 48 und 

einem Buche und könnten nicht so leicht verloren gehen, anderseits aber sollten sie auch 
als Musterbeispiele dienen. Deshalb sollten sie nicht anderen mitgeteilt und verliehen 
werden, sondern für seine Familie allein erhalten bleiben. Sie könnten dem Hause Argenti 
noch zu großen Ehren gereichen : tuttavia possono alla giornata far qualche gran honore 
alla casa. Man möge aber auch durch diese Sammlung daran erinnert werden, daß er, 
Matteo, mit großen Mühen und Nachtwachen und mit wenig materiellem Erfolg dem 
Hl. Stuhle gedient habe: con sudori di sangue con pochissima fortuna di boni ma Tide- 
lissimo al servitio fatto a questa sede apostolica. 



124 



Quellen. 



zwar f. 136 — 142; auf f. 150 folgt abermals ein kurzes Konzept: De le 
Cifre. Der größte Teil dieses Kodex wird jedoch ausgefüllt durch das 
(oben S. 65 ff. erwähnte) Familienbuch Matteos, dem er eine ausführliche 
Einleitung : f. 1 Narrativa del origine del autore e della sua famiglia e dell 
servitio fatto in tal professione e del presente trattato familiäre di Cifre 
vorausschickt. Dann folgt f. 11 eine Tavola delli capitoli und f. 13 — 135 
der eigentliche Traktat: Raconti a miei fratelli e nepoti e descendenza 
della casa Argenti. Das ganze Buch ist Konzept, 1 nicht Reinschrift. 

Eine wichtige Schlüsselsammlung, die im Verkehr mit dem Konzil 
von Trient zur Verwendung kam, ist in den Trienter Konzilsakten im 
vatikanischen Archiv Conc. 132 und 133 eingeschlossen. Die Schlüssel 
erstrecken sich auf die Zeit von 1545 — 1559, und davon stehen die ersten 
zehn in Conc. 132, während Conc. 133 nur drei Schlüssel enthielt. Der 
letzte auf f. 94 für Trivultio ist hier nicht abgedruckt, weil er schon in 
Sammlung II Nr. 39 sich vorfand. 

Das Armarium 44 t. 7 des vatikanischen Archivs bot eine unerwartete 
reiche Ausbeute von Originalschlüsseln. Der Band enthält Konzepte, Ori- 
ginale und Kopien von Briefen aus den sechziger Jahren des XVI. Jahr- 
hunderts. Die Schlüssel, die S. 314 — 387 eingeheftet sind, entfallen zu- 
meist auf die Jahre 1560— 1567. In vielen sind Korrekturen vorgenommen 
oder es ist die Adresse durchgestrichen und durch eine andere ersetzt, 
woraus hervorgeht, daß ein Schlüssel mehrmals Verwendung fand. 

Es war naheliegend, daß ich zunächst in der Serie Nunziature des 
vatikanischen Archivs nach Schlüsseln suchte; hier waren am ersten die 
Schlüssel, die im Chiffrenverkehr mit den Nuntien gebraucht wurden, zu 
erwarten. Aber zahlreiche Versuche nach dieser Richtung blieben erfolglos, 
bis ich zufällig in der Nunziatura di Francia tom. 20 eine Anzahl ent- 
deckte. Da die Serie der Nunziature indes so außerordentlich umfang- 
reich ist, dürften hier doch noch Schlüsselfunde zu erwarten sein. S. u. 
Schlüsselsammlung V. 

Schließlich fanden sich noch in der vatikanischen Bibliothek, in der 
Abteilung Bibliotheca Ottoboniana, eine Anzahl Schlüssel aus dem XVI. 
Jahrhundert und zwar zwanzig im Cod. Ottob. 3209 und einer im Cod. 
Ottob. 3208. Bei Nr. 2, 5, 6, 7, 8, 9, 10 (s. u. Schlüsselsammlung VI) 
ist die Adresse von der Chiffre getrennt eingeklebt, weshalb hier die 
Möglichkeit offengelassen werden muß, daß dem Einklebenden eine Ver- 
wechslung mituntergelaufen sein kann. 

1 Daher auch die vielen Schreibfehler und lässige Orthographie. 



A. Traktate. 



1. Der Chiffrentraktat des Leo Baptista Alberti. 

Rom, Vat. Geheimarchiv Varia Politica LXXX f. 173 — 181. — Bibl. 
Chigi M II 49 f. 9 — 34 v . In den Noten gebe ich die Varianten der 
beiden römischen Handschriften VP = Varia Politica, Ch = Chigi. 

Venedig, Generalarchiv Trattati in cifra, busta VI nr. i. 

Hi qui maximis rebus agendis praesunt iudices 1 experiantur quanti 
sit habere aliquem fidissimum, cui secretiora instituta et consilia ita com- 
municent ut ex ea re sibi nunquam penitendum sit. Id quia non facile 
ob communem hominum perfidiam datur ut possint, ex sententia inventae 
sunt scribendi rationes quas cyfras nuncupant, commentum quidem non 
inutile ni contra essent qui suis artibus et ingenio talia interpretentur atque 
explicent. Atque hos ego quidem esse non inficior valde utiles principibus 
quoniam per eos aliorum machinationes et cepta discantur. Sed ni fallor 
longe utilius est sua 2 cui velit absenti posse instituta explicare ita ut ea 
preter ipsum hunc alius mortalium nemo uspiam valeat recognoscere. Ex 
hoc opusculo nostro utrumque perficitur. Nam hinc aperitur dirigiturque 
via ad aliorum occulta indaganda. Et preterea subinde prebetur modus 
ad tua, uti videbis, penitus occultanda. 3 Ad te hos commentarios ut mit- 
terem temporum ac rerum presentium ratio suasit. Tum et id ut facerem 
amici prudentes tibique deditissimi induxere. Si placuerit opus letabor. 

Cum essem apud Dathum in hortis pontificis maximi ad Vaticanum 
et nostro pro more inter nos sermones haberentur de rebus quae ad studia 
litterarum pertinerent, incidit ut vehementer probaremus Germanum in- 
ventorem qui per haec tempora pressionibus quibusdam characterum effi- 
ceret ut diebus centum plus ducenta volumina librorum opera hominum 
non plus trium exscripta redderentur dato ab exemplari. Unica enim pres- 
sione integram exscriptam reddit paginam maioris chartae. Hinc cum 
itidem aliquorum ingenia circa res varias laudaremus, vehementer admirari 
Dathus visus est eos qui fictis characterum inusitatissimorum significa- 
tionibus litteras tantum ex composito consciis notas, quas cyfras nuncupant, 



1 in dies Ch. 2 sui VP. 

u Das Folgende fehlt in Ch bis inklusive: incidit in nienteni ut ponerem 



126 



Der Chiffrentraktat des Leo Baptista Alberti. 



suis scrutandi artibus apertum quid narrent faciant atque explicent. Meque 
intuens, tu vero, inquit Dathus, qui Semper istas reconditas artes abditasque 
naturas sectatus es quanti hos, ut eos sie appellem, coniectores cyfrarum 
secretorumque explieatores facies? Num tu huic rei anitnum unquam 
intendisti talia ut posset? Ego vero subridens quod, inquam, ab epistulis 
pontificis primarius sis, fortassis est, ut olim isto litterarum genere obscu- 
rissimo tibi utendum in rebus, quae ad prineipis statum pertineant occul- 
tissimasque haberi oporteat statuas. Est istuc quidem, inquit Dathus, et 
fortassis eo fit, ut cupiam, 1 quod ad officium, cui praesum, pertineat, isthee 
posse per me alieno adhibito nullo interprete. Nam interdum ab explora- 
toribus intereepta deferuntur ad nos artibus scripta istius modi, quae ne- 
quaquam negligenda putemus. Et peto a te siquid habes exeogitati hanc 
ad rem communices. Pollicitus ideirco me pro ingenii viribus daturum 
operam, ut id a me frustra non postularit. Itaque efTeci, quumque sum 
visus ipse mihi magna ex parte satisfecisse indagando et pensitando, quae 
ad ceptam provinciam facerent ea his commentariis mandavi, quo et 
Datho commodius obsequerer et studiosis rerum nostrarum aliquid, uti 
in dies soleo, darem novi, quod cum caeteris meis lucubrationibus adnume- 
rarent. Repetam qua via progressus sum. Nam id non ab re futurum 
arbitror. 

Ista quidem ut commodius pervestigarem, coepi mecum ipse dis- 
quirere, quidnam pro 2 se natura sui cyfram esse interpretarer. Atqui 
sie incidit in mentem ut ponerem cyfranv" esse rationem quandam scri- 
bendi notis ad arbitrium significantibus id quod inter se scribentes con- 
stituissent, ne ab aliis intelligerentur. 1 Id si ita est, duo constituisse oportuit. 
Unum horum fuit, ut esset apud quosque inter se mutuo scribentes con- 
stans et certum quidpiam, quo fieret, ut alterum alter ex ea scriptione 
satis intelligeret , quid moneret, quid peteret, narraretve et eiusmodi. 
Secundum fuit, ut scriptione uterentur non solum nova et invisa sed 
etiam promptis investigationibus et acutis coniectoribus inscrutabili; quod- 
que"' horum nimirum, si totam rem satis perspexi, ex eo pendet usu 
litterarum et ratione, qua passim scriptitandis litteris utimur. Quae res 
cum ita sit, in primis considerasse oportuit, qui sese litterae ipsae ad 
scribendi opus haberent et quibus prineipiis scriptura constaret atque per- 
ficeretur. Itaque feci, studio enim et diligentia non medioeri, iterum atque 
iterum considerandis litterarum elementis, et vi institi, quoad prineipia 
nonnulla et notationes compertas feci valde commodas adeo, ut hic apta 
ingenia maiorem in modum ad totam eifrarum Cognitionen! prehendendam 
iuvari se minime inficientur. 

1 cuipiam VP. 2 pre VP. 

3 Hier beginnt wieder Ch in der Form: Inprimis quid sit eifra nobis explicandum 
est. Cifra est ratio quaedam seibendi . . . 

4 intelligeretur Ch. 5 unum quodque Ch. 



Der Chiffrentraktat des Leo Baptista Alberti. 



127 



De his igitur annotationibus prius. Quae quidem etsi ad cyfras 
aliorum explicandas praecipue pertinere videantur, praebent tarnen adver- 
siones plerasque, unde monitus ipse tuas compares cyfras scrutatoribus 
obscuriores atque impeditiores. Proxime subiungam modos varios partim 
usitatos partim non usque usitatos cyfrarum componendarum sane utiles 
et percommodas, quas plerique peritiores vehementer probent. Postremo 
producam a nobis inventam cyfram, quam cum intellexeris admirabere, 
congratulabere. Institutum igitur aggrediar. 

Consideranti mihi notissimum illud occurrit quae loquamur, quae 
scribantur omnia constare dictionibus, dictiones ipsas resolvi syllabis, syl- 
labas haberi literis, literas igitur quales ad scribendi usum natura sui habeant 
se et quid inter se differant advertendum censui. Possem uti prolixioribus, 
sed ut rem brevissime transigam, syllabas effecit ordo et numeris litterarum 
varias, quoad integrae dictiones inde aliud atque aliud sonent et signiri- 
cent. De numero prius deque his, que ex numeri rationibus pendeant. 
Hunc locum sibi precipue vindicant vocales. A vocalibus igitur ordiemur. 
Etenim in syllaba unica erit tantum vocalis aut vocali altera erit adiuncta 
consonans aut demum plures cum vocali coniungentur consonantes. Ubi 
vocalis non sit, nulla dabitur syllaba. Ex quo fit, ut si apud poetam aut 
rhetorem paginam fortassis unam aut alteram desumpseris atque ex versibus 
seorsum hic vocales isthic consonantes per se singulas ordinibus adnume- 
raris procul dubio invenies vocales adesse perquam numerosas. Sic enim 
adnotasse videor apud poetas vocales a consonantibus numero superari 
non amplius, quam ex octava, apud rhetores vero non excedere conso- 
nantes ferme ex proportione quam sesquitertiam nuncupant. Nam si 
fuerint quidem communicatae in unumque collectae omnes istius paginae 
numero puta ccc, reliquarum omnium consonantium numerus una coad- 
iunctus erit fere cccc; et adverti inter vocales per se . o . litteram non eam 
quidem consonantibus sed vocalibus ceteris haberi scriptionibus 1 infrequen- 
tiorem. Proxime ad hanc raritatem - accedit vocalis . a; v . quoque literam 
quae vocalis sit rariusculam inveniri, tarnen paulo hanc reddit numerosi- 
orem . v . :? littera consonans quam 1 alibi cum de litteris atque caeteris 
principiis grammaticae tractaremus quod medium quidpiam inter . b . 
atque . v . sonet, sie . v . quasi . b . hasta inflexa scribendam suadebam 
atque hanc quidem ipsam fuere apud veteres qui .f. inversam scribendum 
censerent sie f. 5 Ceterum inter vocales ipsas adverti . e . litteram atque 
imprimis . i . frequentissimas apud latinos inveniri. Itaque circa vocalium 
numerum ista haec adverti. Venio ad vocalium ordinem. Circa earum 
ordinem ista animadverti. Nam aut vocalem vocalis nulla interiecta 

1 scriptoribus VP. -' Fehlt Ch. 

3 VP hat hier ein deutliches n, was natürlich ein Irrtum ist. 

4 Fehlt Ch bis censerent sie. 

5 Natürlich F und H gemeint, vgl. Hübner, Exempla Script, epigraphicae p. LXX1I. 



128 



Der Chiffrentraktat des Leo Baptista Alberti. 



consonante sequitur aut consonans vocalibus interstituat subsequitur. De 
vocalibus 1 etenim sie videor comperisse post litteram . a . solere non 
rarissime eadem in dictione assequi litteram . v . et aliquando sequi etiam 
litteram - . o . aut ob diphthongos sequi et . e . ; demum :; . i . vocalem latina 
in lingua frequentius ponere post . a . non censuere quamvis apud veteres 
poetas musai et animai et huiusmodi uterentur. Tum et post vocalem 
.o. fortassis alieubi invenies vocalem .i. aut etiam . v .; sed et raro id 
et eam quidem frequentius consonantem omnem atque post litteram ipsam 
. o . frequens sequitur . e . Verum apud latinos non memini vidisse . a . 
positam post . o . Ceterum post vocalem . e . sequitur 1 eadem ipsa . e . 
atque pariter singulae omnes reliquae vocales aptae post eandem vocalem 
. e . sequuntur. Quod ipsum itidem evenit vocali . v . atque itidem vocali 
. i . ut et ipsae adgeminentur consequutionibus ,; uti suus 7 . Easque passim 
ceterae omnes vocales consequantur. Circa ordinem vocalium etiam con- 
sideranda haec sunt. Nam earum quaevis in dictionibus et primae et ultimae 
et mediae invenientur s ut aura. Quod ipsum in consonantibus non aeque' 1 
est. Postremo ne hoc quidem praetereatur, cuius omnium consonantium 
vocalis quaevis adiungetur atque item vocalibus 10 consonantes adiungentur 
et consequenter non tarnen pariter omnes, ut videbis. 

Atqui de vocalibus hactenus. Nunc de consonantibus dicendum 
sequitur, prius 11 de numero postea 12 de ordine transigemus 1: \ Advertisse 
videor . g . scribendi usu venire omnino rarissimam 1 tum etiam litteram 
.f. atque etiam .b. inter rariores collocandam 1: ' statuo, proxime autem 
ad has veniunt litterae .c. littera 1,1 .k. atque .q. 17 . Contra autem fre- 
quentissimam consonantium inveni ls . s . t . et . r .; prope ut numero sui 
vocalem . o . superent et a vocali . a . non valde superentur. Proxime 
ad basce tres videre videor frequentes . m . atque . n . Venio ad ordines 
consonantium in dictionibus. Ordo consonantium adnotatur aut ex ad- 
kinctione aut ex consequutione. Inter adiunetionem et consequutionem 
hoc interest. Nam adiunetio 11 ' dicitur cum ex consonante una pluribusve 
adiuneta vocali integra riat syllaba . stat . Consequutio autem est cum 20 
littera, seu vocalis illa quidem sit seu consonans, ab anteeedenti disiungitur, 
ex qua disiunetione fit, ut earum quaeque suae per se deserviat 21 syllabae 
ut arma, corpus et similia 22 . Ergo de adiunetione prius consonantium 
postea de consequutione transigetur. Consonantes vocali ad syllabam con- 
stituendam adiungentur variae. Nam quum in data syllaba vocalem adesse 
aliquam oporteat, fit ut in syllaba ipsa alibi una tantum constet vocali 

1 Dahinter prius Ch. 2 Fehlt VP. a demum bis invenies vocalem fehlt VP. 

4 Bis ipsa . e . fehlt Ch. 5 aggeminentur Ch. ü consecutionibus Ch. 

7 suis Ch. 8 inveniuntur Ch. 9 aequo VP. 

10 quaeque vocalibus Ch; vocalibus contra VP. _ 11 et prius Ch. 
12 post VP. 13 Fehlt Ch; darunter bei Ch eine Überschrift De Consonantibus. 

14 rarissimum Ch. 15 collocandas Ch. 16 Fehlt Ch; dafür 1. 

17 etiam .q. atque etiam .b. VP. 18 invenies Ch. 19 adiunetive Ch. 

20 . u . VP. 21 deserviet Ch. ™ Fehlt VP. 



Der Chiffrentraktat des Leo Baptista Alberti. 



129 



littera ut arx 1 , alibi ad vocalem adiungatur 2 consonans non plus una. Et 
ista quidem aut praecedet ipsam vocalem aut post sequetur; alibi consonans 
et post vocalem et ante vocalem adiuncta aderit. Alibi vocalem consonantes 
antecedent ;: plusquam 4 una"'; alibi vocalis ipsa consonantes praecedet 
plures; alibi media erit vocalis inter plures priores se ac 6 plures posteriores 
consonantes. Sed ne ista alibi repetantur, dabuntur quidem 7 syllabae in 
quibus ante vocalem adiungentur consonante susque tres ut . scribo sed* 
post vocalem nusquam adiungentur plusquam solum duae ut . stans . Et 
hoc etiam faciat ad. rem : inter duas vocales cuiusvis dictionis latinae nun- 
quarn 9 plus quatuor, ubicunque illae quidem positae intersint, consonantes 
invenies, earumque istarum quatuor prima post vocalem nusquam ferme 
alia reperitur quam . b . littera aut etiam 10 . d . forte . n . ut . adstrictus 
subscriptus . transtra. Singulari cuivis consonantium vocalis quaecumque 
aptissime 11 subiungitur 12 preterquam ad litteram . q . Id quidem ea re, 
quod 1:! eam 13 semper complexa sequatur .v.. In qua re consuetudinem 
scribentium admiror, quae . k . graecam litteram ex usu abstulit 1 ', qua 
littera fortassis 1 "' vel in plerisque indigemus veluti in graecorum dictionibus 
exscribendis 1<; ut kelim et kalendas et eiusmodi 17 . Alia vero ex parte 
cum litteram . v. addendam instituerint 18 ad . q non satis meminisse 
visi sunt, huic litterae . q . innatum esse ipsum . v . 111 ut cappa 20 . kv . 21 
sonet 22 . Equidem sie iudico non eadem littera cespitem Ciceronem, qua 
consulem curiam causamque scribendum et eiusmodi. Sed de his alibi. 
Ceterum etiam . x . praeterquam in graecis raro vocalibus praeadiungetur 2 ; , 
et . z . quoque litteram, quamvis aliquando forte [invenies]" 21 in latinis ad 
primas vocales praeadiunetam, id tarnen erit non frequentissime. 

Qualiter singulae consonantes primis in syllabis dictionum ante vo- 
calem preadiungantur hactenus. Nunc vero qui 25 post litteram ipsam 
vocalem primis ibidem in syllabis unica se habeat subadiuneta consonans 
investigemus. Hic advertisse videor post litteras vocales reliquas passim 
ferme omnes dari subadiunetas consonantes ipsis 2,; in primis syllabis dicti- 
onum preter paucas. Namque 27 . j. quidem consonans atque . v. con- 
sonans atque etiam .q. nulla in syllaba dictionis 28 post vocalem adiun- 
getur, littera 29 etiam A. alioquin fortassis non frequentissima subadiungetur; 
tum etiam litteram . x . raro nisi post vocalem . e . in latinis subiunetam 
invenies; et littera item 30 . g . vocalibus subiungi recusat, nisi ubi .m. 

1 aer Ch. 2, adiungetur VP. 3 antecedens VP. 4 plusque VP. 

■ r - unam Ch. « aut Ch. • Fehlt Ch. H Bis stans fehlt Ch. 

9 non Ch. w Fehlt Ch. 11 apte Ch. 12 subiungetur Ch. 

13 quoniam eam Ch; quod tarn VP. 14 sustulit Ch. 16 forte Ch. 

" ; scribendis Ch. 17 huiusmodi Ch. 18 instituerim VP. 19 Fehlt VP. 

Fehlt Ch. . k . VP u. Ch. 22 sunt Ch. -** praeadiungetur Ch. 

24 Fehlt Ch u. VP. 26 quomodo Ch. 28 ipsis bis paucas feht Ch. 

27 Nam Ch. 28 Fehlt Ch. * 9 Bis subadiungetur fehlt Ch. 

30 Dahinter .g. etiam .f. alioquin fortasse non frequentissima omnibus subadiun- 
getur, littera Ch. 

Meister, Die Geheimschrift. 9 



130 



Der ChifiVentraktat des Leo Baptista Alberti. 



aut . n . post eandem . g . consequetur. Aliae vero consonantes, ubi dixi 
dixi post vocalem in primis syllabis libere absque 1 certo comite subsequente 
adiungentur. Sed inter eas omnes litteras consonantes . c.f. atque .p. 
littera ferme non nisi ubi adgeminabuntur post vocalem subadiungetur. 

De adiuncüone consonantis unius post vocalem in primis syllabis 
hactenus. Nunc de simili unius adiunetione post ultimam vocalem dicendum. 
Unius igitur tantum consonantis adiunetiones post vocalem ultimam dictionis 
habebunt- aliae in monosyllabis dictionibus, aliae 3 in 3 dictionibus 3 plurium 
syllabarum. In ipsis quidem monosyllabis post vocalem passim ceteras 
reperies omnes consonantes subadiunetas exceptis his . f . g . p . q . j . atque 
.v., in dictionibus autem plurisyllabis praeter 1 easdem quas recensui con- 
sonantes etiam non erit ut invenias subadiunetas . b . c . d . fortassis etiam 
in latinis . 1 . contra vero in ipsis plurisyllabis atque itidem in monosyllabis 
plerumque invenies subadiuneta . m . n r . s . t . x . De littera . z . non 
habeo, quod 5 referam, praeter hoc unum, quod ea quidem apud latinos 
rarissima ubique est. 

Venio ad consonantes, quae cum binae tum etiam trinae adiunguntur; 
istarum adiunetio varia est. Nam adiunetarum aliquae nusquam in fine 
dictionis vel potius nusquam post vocalem subadiunetae reperientur 11 apud 
latinos, aliquae nusquam in prineipio, nonnullae vero et mediae inter vocales 
et in prineipio et in fine dictionis adiunetae habebuntur. Ex consonantibus, 
quae praesertim prineipiis dictionum binatim praeadiungentur, Semper earum 
altera aut erit .s. aut .1. aut . r. Sed habent, in quo difTerant, litteram 7 
enim s. in adiunetione nusquam nisi primam invenies; contra .r. atque 
. 1 . subadiunetarum secunda erit ordine, et duarum istarum consonantium 
adiunetiones 8 , quae nusquam aderunt in fine dictionis apud latinos, sunt 
numero XV, quarum sunt VII <J , ubi postrema duarum est . r . et sunt . br . 10 
er . dr . fr .gr.pr.tr., ubi vero sequitur . 1 . sunt quinque . bl . cl . f 1 . gl . 
pl., in quibus autem adiunetionibus praecedit .s. sunt tres videlicet .sc. 
sp . st . addo etiam sq. Tales igitur nusquam in fine reperiuntur. Contra 
vero earum duarum consonantium adiunetio quae saepius 11 in fine, nus- 
quam in prineipio dictionis ponatur, ^umero v - sunt quinque . nc . ns . nt . 
nx . addo etiam M ps et lx atque rx ut . calx . et . arx . Tusca lingua 
in prineipiis dictionum passim omnibus consonantibus praeponit . s . 
praeterquam ad litteram . x . et duarum adiunetio consonantium una est, 
quae in omni parte dictionis reperitur . st . uti . stat . adest . restat . atqui 
de postremis istius modi consonantibus haec non preterisse taciet ad rem. 
Namque in fine quidem dictionis duarum consonantium adiunetarum 
post vocalem nullae erunt ultimae aliae quam . t . s . x adde etiam . c . 



1 Fehlt bis inprimis syllabis Ch. 2 habebuntur Ch. 3 Fehlt Ch. 

4 Fehlt Ch bis in ipsis plurisyllabis. 5 quid Ch. (i reperiuntur Ch. 

7 litterarum Ch. 8 adiunetione VP. 9 sex Ch. 10 Fehlt Ch. 

11 superius VP. Fehlt Ch. ^ Fehlt Ch. 



Der Chiffrentraktat des Leo Baptista Alberti. 



131 



atque eae quidem, quas recensui quattuor litterae ante se positis non aliis 
penultimis subiungentur consonantibus fere quam his . b . 1 . n . r . p . s . 
sed habent, in quo istarum adiunctio varietur istic, nam post litteram 1 
quidem . b . postque litteram . p . sola illarum quatuor unica subadiungetur 
. s., post litteram vero .1. subadiungentur non aliae quam .t. aut .x. 
Dem um post litteram . n . libere sequentur subadiuncte quaevis illarum, 
quas dixi, quatuor . t . s . x . c . 

De adiunctione duarum consonantium hactenus, ni fortassis con- 
siderasse oporteat, quaenam istarum omnium ex usu scribendo frequentius 
veniat. Sed hoc ex his, quae superius diximus, satis apparet. Trium con- 
sonantium ad vocalem apud latinos praeadiunctiones sunt . scr . str . spl . 
addo etiam .sei. ut .sclavus., sed tusca lingua preter has, quibus utatur, 
adiecit hasce . sbr . sdr . sfr . sgr . spr ., quibus adiunetionibus tusci etiam 
interdum utuntur abiecta . r . In omnibus igitur, uti vides, atque in harum 
similibus ipsarum semper trium prima erit . s . atque etiam sed raro post 
vocalem. Idque non nisi in fine dictionis consonantes adiunguntur tres 
uti . stirps . - . urbs . 

Hactenus de consonantium ante vocalem et post vocalem adiunctione, 
venio ad consonantium ipsarum inter se alterius ad alteram consequuti- 
onem. Atqui etiam quidem consequutio est ;! , ut diximus, cum duas inter 
vocales ita erunt in eadem dictione positae consonantes due, ut earum una 
precedenti vocali, altera subsequenti serviat atque adiungatur. Quod igitur 
ad consonantes pertineat, promptum quidem est, similem quamque con- 
sonantem sui similem sequi, uti sunt, ubi adgeminantur, quales .bb.ee. 
dd.ff. 1 et eiusmodi, in qua adgeminatione fere omnes conveniunt preter 
.x. atque etiam .q. Nam hae :> quidem in dictionibus non geminantur, 
sed de singularibus istiusmodi consonantibus, quantum faciat ad rem, talia 
collegisse videor. Namque in eadem dictione post litteram quidem con- 
sonantem . b . passim ceterae omnes disiunetim aderunt fi consonantes 
preter s .q. atque f> .x. atque . z. Tum etiam post litteram .1. Item 
omnes aeque sequentur consonantes disiunetae exceptis . j . q . r et post 
litteram . r . quaeque reliquae omnes, etiam . x . quamvis ea quidem raris- 
sima, rara etiam sequetur . f . littera et rara . j . consonans. At vero post 
litteram . d . sequetur consonans . j . sequetur . b . m . n . sequetur .s.v. 
etiam consonans atque . r . atque . t . quamvis istarum quaeque ipsam 
ut plurimum 10 praecedentem in dictione . d . convertant 11 in se, ut 
exinde aggeminentur. Sed alioquin isthaec ipsae quas recensui litterae 
non invitae assequentur, ceterae aliae non facile consequentur. 1 "- Contra 
post consonantem . v . post etiam consonantem . j . eadem in dictione 
nulla sequetur disiuneta consonans, post vero litteram .c. consonans 1 " 

1 litteram q quidem Ch. 2 Fehlt Ch. :t Fehlt VF. 

4 Dahinter . gg . 11 . mm . nn . pp . rr . ss . tt . et eiusmodi Ch. 

5 eae Ch. asserunt VP. 8 praeterquam Ch. 9 Fehlt Ch. 

10 Dahinter ipsam Ch. 11 convertat Ch. 12 assequentur Ch. 13 quam VF. 

9* 



U2 



Der ChifTrentraktat des Leo Baptista Alberti. 



nulla nisi eadem ipsamet . c. atque item .t. littera 1 et post litteram 2 . f. 
itidem nullae nisi eadem . f. aut forte in graecis . t . Post vero litteram 
. p. etiam nulla nisi . t. atque . s . et nulla itidem post ipsam .t. 3 nisi 
. q., post 4 litteram quidem . g . sole consequentur disiuncte . m . atque 
. n . et post litteram . m . sola . b . et 5 sola (i . p . et fortassis etiam . f . 
Tales igitur inter se consequentur disiunctae aut non consequentur eadem 
in dictione consonantes quales recitavimus. Et quod etiam hic non preter- 
mittendum occurrit annotavi . d . litteram inter vocales positam si illic 
eam alia sequatur consonans solere hanc . d . nullam reliquarum vocalium 
sequi aliam preterquam solam . a . ut admissus adiuvo. Hactenus de duabus 
consonantibus. Qu um autem inter duas vocales aderunt consonantes tres, 
sie invenies prope ubique primam earum esse precedenti vocali adiunetam 
et reliquas duas istarum 7 esse adiunetas vocali sequenti; instruoque siquis 
dixerit »eccum 8 transportavi« isthinc 9 . n. 10 . s. ad priorem vocalem .a . 
videri adiunetas esse, et »pistrixe; nam 11 isthic omnes illas tres consonantes 
ad ultimam . i . vocalem adiunetas esse, id ego fortassis non libere con- 
cedam, tum istiusmodi rara sunt et omnia collegisse difficillimum. Nos 
vero quae frequentius adveniant 12 annotavimus, sed hoc faciat ad rem. 
Vix enim ulla dabitur dictio latina, in qua duas inter vocales adsint con- 
sonantes tres, quin 13 earum prima sit aut . b . aut 11 . d . aut . x . aut . m . 
Et de tribus consonantibus hactenus. De quatuor autem consonantibus 15 
inter duas vocales positis fere idem ipsum Semper erit. Nam vocali priori 
istarum non plus una adiungentur, reliquae vero tres vocali adiungentur 
postremae, nisi forte isthic: »transfretari« lfi duae sint priores consonantes 
vocali priori adiunetae. Sic affirmandum 17 censeo 17 : ubivis inter duas 
vocales erunt consonantes quatuor, Semper istarum tres ultimae ex numero 
erunt illarum quas supra recensuimus. Hoc etiam ex iis quae ternatim 
ante vocalem adiunguntur. Tum etiam annotasse videor istarum quatuor 
consonantium quae duas inter vocales ponantur primam solere esse non 
aliam quam . b . aut . d . aut . n . ultimam vero . 1 . atque frequenter 18 . r , 19 
Diximus de numeris ordinibusque litterarum quaenam ex vocalibus 
frequentior scribendo inveniatur 20 quamve vocalem vocalis 21 altera 22 sub- 
sequi soleat et de consonantibus itidem quaenam earum numerosior 
habeatur et circa scribendi ordinem quales sese habeant consonantes ad- 
iunetione 23 et consequutione 21 . Ex iis quae recensuimus facile (ni fallor) 
intelliges aditum patere et viam apertis ingeniis quo bellissime signis 
cyfrarum mandata comprehendant atque explicent. Nam collectis 25 ex 

» Fehlt Ch. 2 Fehlt Ch. ;! . e . VF; . te . Ch. 

1 Bis atque . n . fehlt VP. b etiam VF. ,; fehlt Ch. 

7 ipsarum Ch. 8 haec cum Ch. fi isti hinc Ch. 

10 Dahinter ein zweites .n. VP. 11 non Ch. 12 adveniunt Ch. 

13 quia VP. 14 aud VP. 15 litteris consonantibus Ch. 

10 Lücke in Ch. 17 affirmo Ch. 18 frequentius Ch. ia Fehlt Ch. 

20 inveniantur Ch. 21 vocali VP. -- altrae VP. 

28 adiunetiones Ch. -' 4 consecutiones Ch. 25 collecti VP. 



Der Chiffrentraktat des Leo Baptista Alberti. 133 

epistola conscripta cyfris, collectis inquam rigurarum varietatibus pro earum 
numero dabitur coniectura tot esse isthic otiosas et (uti aiunt) nihil 
importantes aut etiam duplicatos, hoc est, quae eandem signihcent litteram 
quot erunt illae quidem plus viginti, litteris enim non plus una de viginti 
scribendo utimur. Hae 1 sunt .a.b.c.d.e.f.g.i.l.m.n.o.p.q.r.s 
. t . u . x . bis adde si placet z, itaque viginti. Caeterae omnes erunt super- 
rluae aut superaggeminatae -. Ex omnibus constabit has esse vocales quas 
frequentius offenderis et quae non longius inter se distabunt et consonantes 
etiam :i ex earum frequentia et raritate quales sint ex annotationibus quas 
recensuimus indicia 1 patebunt. Tum earum inter se adiunctionibus et con- 
sequutionibus pensitatis prestabitur"*, ut minus atque minus te illorum, qui 
ita scripserint, commenta lateant. Sed exercitatio indagandi et animi in- 
tentio imprimis ad hanc rem prestat. Verum quod superius non diximus 
et fortasse hic meminisse admodum iuvat sie videor adnotasse vocalem 
saepe in eadem dictione alteram sequi vocalem nulla interposita con- 
sonante. Tum et duas inter vocales ut plurimum non plus una adesse 
in eadem dictione interpositam consonantem. Invenies et sepius con- 
sonantes duas, tris vero consonantes inter istiusmodi vocales in eadem 
dictione invenies rariusculas et longe etiam 6 rariores quatuor. 

De 7 notis literariis quales sese natura sui pro usu communi Latinorum 
habeant hactenus. Nunc de variis construendarum cyfrarum commentis 8 
sequitur ut referamus. Sed prius quod ad universas cyfras offuscatiores 
dandas faciat, iuvat 9 paulo apertius explicasse 10 . Namque curandum quidem 
est, ut vocalium atque item consonantium quae frequentiores scribendo 
veniant characteres nobis 11 suppeditent plures atque dissimiles, etenim 
plures quidem aderunt quae dicant .e., plures quae item dicant . n . 1 - 
atque istiusmodi et scribendo non Semper eodem uno sed eorum istorum 
altero atque alteris utemur. Tum conferet orthographiam neglexisse. 
Scribam enim . arogans . per unum . r. 13 atque perinde nusquam litteras 
adgeminabo 1 '. Non addam ad . q . litteram .u. nunquam apponam . h, 
statuamque per se consonantem . v. 15 aliam ab vocali. Et confert utique 
maxime prineipiis et alibi per epistolam aliquas 16 exeribere veluti dictiones 
vocalibus non intermissis aut consonantibus sublatis aut demum quae nihil 
penitus significent. Talia igitur observasse confert cyfris conscribendis. 

Nunc redeo ad rem' 7 . Resumenda 1 * sunt 19 quae a 20 prineipio ex- 
posuimus, cyfram esse rationem scribendi notis ad arbitrium significantibus 
id quod inter se scribentes constituissent. Hic igitur videndum est quibus 
notis et quid inter se constituisse uspiam scriptores possint. De notis 

1 Heae VP. ' 2 subaggeminatae Ob. Fehlt Ch. 4 indiita Ch. 

5 Fehlt Ch. « ; Fehlt Ch. 7 E VP. ■ conventur Ch. 

;t luvet VP. 10 explicasset VP. 11 vobis Ch. " .r. Ch. 

13 Dahinter ita arogans Ch. 14 geminabo Ch. 15 Fehlt VP. 

1<J aliqua Ch. 17 eam VP. 1H resumendo Ch. » 9 Fehlt Ch. 

-'° Fehlt Ch. 



134 Der ChifTrentraktat des Leo Baptista Alberti. 

I 

prius. Notae literariae aliae usitatae uti apud nos latinos . a . b . c . d 1 . e 
.f.g.i.l.m.n.o.p.q.r.s.t.u.x.z., aliae vulgo non usitatae. Inter 
quas sunt apud nos non solum quibus aut Graeci aut Arabes aut aliae 
nationes inter suos exscribendis utantur- libris, sed vel imprimis quas 
quisque suo ingenio exquisitas 3 fecerit, uti sunt, quae fortassis punctis 
lineisve figurisve aliis novissime adinventis 1 habeantur; et significabunt ista 
quidem aliud atque aliud ad arbitrium non ex certa rerum notarum dncta 
similitudine ab natura 5 , quales ferunt esse, quae vetustis Aegyptiorum 
obeliscis mandabantur, sed portantibus rerum notas uti hae fi quidem cuique 
tingenti collibuerint 7 . Quidfquid] collibuisse potuerit, est ut singulae figurae 
aut singulas litteras significent aut syllabas aut dictiones aut postremo ora- 
tiones integras indicent. Itaque aut usitata littera uti est . a . aliam quam- 
piam significabit s , ut puta . g . et littera . b . itidem aliam, puta signi- 
ficabit . m . atque istiusmodi constitutione formis litterarum usitatis novis- 
sime dabuntur insolitae significationes, ut cum ex constituto aliud sonent !l , 
quam in libris maiorum consueverunt aut istarum loco utamur. Simplicium 
ergo litterarum hic unus est 10 modus, erit etiam non solum atque supra 
diximus ut plures possis characteres cum 11 usitatos tum inusitatos ponere 
qui et singuli per se et simul quoque iuncti sive duo, sive tres sint 12 sive 
plures vim unius tantum habeant litterae. Rursum econtra poteris uno 
tantum charactere plurium litterarum significata enuntiare earum maxime 
quas combinales appellamus ea re quod scribendo binatim persaepius ad- 
iungantur 18 uti sunt consonantes pleraeque omnes post litteram .s. aut 
item ante adiunctae ad litteram . 1 . 14 litteramve . r . Poteris praeterea 
constituere, ut litterarum characterumque istorum figurae integram signi- 
ficent syllabam vel etiam dictionem aut demum integram aliquam oratio- 
nem puta istis ut . a . pontificem . b . exercitum . d . classem . e . l: ' pecuniam 
.f. bellum indicet et pari ratione ut . r. hostes dicat movisse castra .s. 
exercitum 1(1 inopia rerum laborare 17 et istiusmodi quae libuerint. Quae 
quidem omnia una, duabus pluribusve 18 notis cum usitatis tum inusitatis 
et confectis constituere ad arbitrium poteris. Adde 1!) quod scribendi ordo 
etiam singulis litteris ponendis pervertitur disseminationibus litterarum puta 
si prima scribenda legendaque littera dictionis ponetur ut sit in linea ordine 
ultima et secunda eius dictionis 20 ponetur ut sit eodem in versu penultima 21 
et quarta epistolae ponetur in versu ut sit secunda et eiusmodi. Deinceps 
certo constituto disseminandi ordine reliqua consequentur ex quo intelliges 
dari perinde modum uti a principio 22 ad secundum versum aut ad alium 



1 Bis z fehlt VF, dafür et eiusmodi. 2 utuntur Ch. 3 exquisitus VP. 

4 adiuventis VP. 5 obnam Ch. (i ea Ch. 

7 collibuerit Ch; dahinter quid Ch u. VP. 8 Dahinter litteram Ch. 

9 sonet Ch. 10 erit Ch. 11 tum Ch. 12 Steht hinter plures Ch. 

13 coniungantur Ch. 14 . i . Ch. 15 Bis bellum fehlt VP. 

16 exercitus Ch. 17 laborat Ch. 18 plurisque VP. 19 ad Ch. 

-° dictionis et istius VP. 21 Bis sit fehlt Ch. 22 primo Ch. 



I 

Der Chiffrentraktat des Leo Baptista Aiberti. 135 

quem vis ex pluribus et variis versibus transferantur; quae ratio prope in- 
finita est Constitution umque var.ietate sane obscura, sed ob eius constantiam 
ordinis tandem explicabis 1 ubi sagax acutusque pervestigator institerit. 
Cuncta baec quae de litteris cominutandis atque ordine praepostero et 
perverso disseminandis diximus-, eadem erit ut omnia, aeque etiam ex 
syllabis possis, tum 3 etiam integra ipsa dictio alteram quampiam in dicti- 
onem vertere 1 ubi 5 hic . ipsum . ,; . hoc ., adverbium . pro . significet . ad ., 
et .in. significet 7 . sub . et eiusmodi et nomina utique alia vertuntur in 
nomina, factis et temporibus verborum ut sint casus nominum ut hic 
. pater . pro . lego, patris . legebam, patri . legi, patre . legam et consimilia b 
quae longum esset prosequi 9 . Et disseminasse, insuper cum syllabas tum 
vel maxime dictiones modis etiam prope infinitis licebit, quarum aptis- 
simum 10 est ut librum, poetain, rethoremve ex priscis aliquem sumas tibi 
aut aliquam ex tempore fingas narrantem epistolam quidvis familiäre, in 
qua sint verba et dictiones aptis locis dispersae, quae quidem verba alio- 
quin faciant ad tuam scribendi necessitatem; quae verba isthaec quae sie 
interiecta velis ab amico in provincia annotari et colligi legendo certis ex 
instituto cognitis inter vos signis loco appositis indicabis. Quae signa 
velim suspitione penitus sint vacua uti puncto, comma, virgula interlineari 
in margineve posita aut oblitura, abrasura et eiusmodi qui 11 . Et quo isthoc 12 
indicium curiosos magis lateat scrutatores, constituisse u>> poteris ut non 
isthaec modo quam indicasse dictionem velis sed vel proxima praecedens 
aut posterior aut opposita aut ad certum sive dictionum aliarum seu vers.i- 
culorum numerum distantem ab his quae innotata signis inveniet colligant. 
Quae de littera et syllaba et dictione transegimus eadem aeque omnia de 
tota poteris integra oratione efficere, commutare scilicet ut aliud 1 1 significet 
pervertereque ut Stent alienis scrutatoribus veluti foliis arborum mandata 
quae ventus cum dissipasset nullo in 15 ordine in unum a te collecta et 
disposita sint. 

Atqui sunt quidem 16 et aliae huiusmodi rationes ad rem fortassis 
pertinentes. Sed quae hactenus recensuimus 17 sufficiant, ni forte tu a me 
inepta illa quae aliqui pulcherrima dueunt expectas 18 uti sunt quae de 
lacte salsoque liquore et caepe 19 et huiusmodi quaedam quae non nisi 
caiefacta igni aut pulveribus aspersa et oblita aut novissime certis aquis 
madefacta aut non nisi sub radio solis leguntur. Utilia quidem haec. Ea 
etiam -' quae de sagitta, loro, lepore abrasoque homine a maioribus refe- 
runtur non tanti sunt ut ea non dico melioribus praeferam inventis, sed - 1 
non ipsum qui talibus confidendum statuam; sed dein ubi talia delectent 

1 explicabitur Ch. 2 dissimus VP. :i tu VP. 4 vertetur Ch. 

6 ut Ch. (i ipsa .haec. praepositio Ch. 7 Fehlt VP. 8 similia Ch. 

9 persequi Ch. 10 aptissimus Ch. 11 Fehlt etwas? Ch u. VP. 

1? id hoc VP u. Ch. n instituisse Ch. 14 aliquid VP. 16 inde Ch. 

19 Fehlt VP. 17 recensui Ch. 18 expectes Ch. 1! » caepa Ch. 

et Ch. 21 Bis dein fehlt Ch, daftir De his tarnen. 



136 



Der Chiffrentraktat des Leo Baptista Alberti. 



referam animi gratia ex nostris occultoribus aliquid. Sunt partes corporis 
in homine occultiores fortassis 1 quam pedes- ungula in ;i iumento :! , in 
quibus epistolam possis perscribere 1 non brevissimam liquore quodam, quo 
hat, ut post diem plus vigesimum bellissime legatur, et interea sudore 
aquave et 5 termarum 5 non abstergatur. Quumque ,! has partes post in- 
scriptas litteras foveris aqua certis rebus medicata recontrabuntur obinte- 
gunturque 7 milto in pusillum globum superinduetaque crispitate rugosis- 
sima spississimaque prorsus inde nullam 8 suspitionem" litterarum, eas, ut 
discernas, relinquunt postremo alia ubi fovebuntur aqua apertissime 
expaginata perleguntur. 10 Sed de huiusmodi occultioribus naturae alibi. 

Nunc de scribendi ratione a nobis inventa dicendum sequitur. Habet 
ea quidem has commoditates, nulla omnium 11 qua quis 12 uti possit cyfra 
expeditior, nulla scribetur commodius, nulla ubi ex instituto modum teneas 
promptius aptiusque 1 " legitur, nulla indices constitutos inter me atque 
alium, ad quem scribo, si ignoraris exeogitari potest obscurior. Hoc 
affirmo omnia cunetorum hominum acutissima et solertissima ingenia 
omne vigilantissimorum Studium omnisque vis perscrutandi ars et conatus 
frustrabitur. Nunquam 11 nisi constituti conscius assequitur ir> , ut sua 
industria quidpiam intelligat eorum I(i , quae 1 ' 5 nostra isthac cyfra scripta 
ofTenderit 17 Adde quod hanc vocatus quivis ex vulgo tabellarius te dicente 
scribet literis usitatis porro et cognitis, tarnen, quid scripserit, penitus 
ignorabit et aeque 1 * leget alter quamvis 11 ' eandem scriptam ad te ex pro- 
vincia epistolam; tu cuneta lucidissime intelligens, ille vero, cui legendam 
te audiente dederis, ne sylabam quidem unicam apprehendet, ut hanc 
merito esse regibus dignam cyfram statuam, quae sine conscio interprete 
levissima opera expeditissime utantur. 20 

De his hactenus. Nunc rem ipsam prosequamur. Scribendi autem 
ratio occultissima et commodissima, quam imprimis probamus 21 , haec est. 
Facio circulos duos duabus tabellulis eneis, unum maiorem qui stabilis 
dicitur, alterum minorem, quem appellamus mobilem, praecedit 22 autem 
stabilis mobilem ex sui 23 diametri parte nona; totas circumferentias amborum 
circulorum divido 21 in partes coaequales quatuor et viginti; hae partes 
domicilia nuneupantur; in singulis maioris circuli domiciliis singulas inscribo 
litteras maiusculas rubrica ex assueto litterarum ordine ut sit prima . A . 
seuinda . B . tertia . C . et deineeps relique . H . vero atque . K . quod 
earum usus non usque exigitur praetereantur; erunt igitur maiusculae ist- 
haec numero viginti quas supra recensuimus atque haec litterae domicilia 

1 Fehlt Ch. - pedis Ch. 3 Fehlt Ch. 4 conscribere Ch. 

• r> Fehlt Ch. e Cumque Ch. 7 obhinc agunturque Ch. 

• s nulla suspicione VP. 9 relinquant VP. 10 leguntur Ch. 

11 hominum VP. 12 quavis VP. 13 apertiusque Ch. 

14 Dahinter equidem Ch. 15 assequetur Ch. 16 earumque Ch. 

17 ostenderit Ch. 18 contra VP. 19 quivis Ch. 20 vocatur Ch. 

21 probemus VP. 22 excedit Ch. 23 sua Ch. 24 Steht hinter viginti Ch. 



- 

Der Chiffrentraktat des Leo Baptista Alberti. 137 

itidem occupabunt etiam viginti et dicentur domicilia stabilium verarumque 
litterarum. Quatuor vero isthk 1 , quae reliqua supererun^vacua domicilia 
dicuntur numeralia, ea 2 re, quod in singulis eorum 3 suus adscribetur 
numerus caractere pusillo ex atraniento, sie, nam in primo . 1 . in secunda 
. 2 . in tertio . 3 . in quarto . 4 . Itaque hoc modo cuneta maioris circuli 
domicilia suis litleris complebuntur. In minore autem circulo tot similia 
erunt domicilia numero Ulis superioribus compari et lineis corresponden- 
tibus in singulis istorum domiciliorum, quae mobilia appellabuntur, singulae 
inscribentur non ut superiores maiusculae quidem, sed minores litterae 
atramento tt adscribentur non ordine, ut istae stabiles sed disseminatae, 
ita uti manus et casus dabit, puta prima istarum mobilium isthic 1 erit . a. 
secunda . g. tertia . q . et eiusmodi, deineeps relique, quoad quatuor et 
viginti istius domicilia completa sint. Nam in elementis latinorum tot 
sunt litterarum tigurae, quarum ultima existit &. His ista contiguratis im- 
ponimus tabellam mobilem minoris circuli supra stabilem maiorem ut 
idenr* acus per amborum centra penetrans utrorumque sit axis, circa 
quem mobilis tabella invertatur. Ex circulis istis ambobus ita compositum 
instrumentum hoc »formulam« nuneupamus. Et formulam hanc geminatam 
habere oportet, ut sit earum altera apud te, altera apud amicum in pro- 
vincia ad 6 quem tu scripturus 7 sis eruntque ambae formulae isthaec penitus 
similes positionibus litterarum et numero earum et ordine ita, ut in nullo 
discrepent. His peractis inter nos constituemus s , quem esse indicem 
velimus, nam index quidem veluti clavis quaedam est, qua in penetralia 
sacrorum intima ingressus pateat. Atqui index ipse duplex est , nam 
alter est, qui ex maiusculis stabilibus litteris constituitur utrumque' 1 ad 
arbitrium. 

Prius de indice mobili. 

Sit verbi gratia inter nos constitutus index ex mobili tabella . k . 10 
statuam tabellam formulae, uti quidem' 1 scribenti mihi libuerit, puta ut 
. k . ipsa statuta sub maiuscula . B . et sequens sub sequenti. Ad te 
igitur scribens primam omni um scribam . B . maiusculam sub qua indicem 
. k. 13 in formula scripturus posuerim; id indicabit, ut id quoque tu in 
provincia volens nostra legere, formulam quae apud te gemella est versi- 
onibus aptes usque sub .B. itidem sit index ipsa 14 . k. 13 Hinc demum 
omnes ceterae literae 10 in epistola inventae 17 superiorum stabilium vim 
et sonos significabunt. Cum autem tres quattuorve dictiones exscripsero 
mutabo 18 nostra 11 ' in formula situm indicis versione circuli, ut sit index 
ipsa , k. 20 fortassis sub .K . 21 Ergo in epistola'-- inscribam maiusculam 

I isthaec Ch. - et a VP. :t earum VP. * ista Ch. 6 eadem Ch. 
{i apud Ch. 7 Dafür per litteras acturus Ch. 8 constituetur Gh. 

! * uterque Ch. Davor muß etwas fehlen. 10 . r . Ch. 

II mihi quidem scribendum Ch. 12 . r . Ch. 18 , r. Ch. 14 Fehlt Ch. 
15 . r . Ch. 1(5 litterae minores Ch. 17 inventa VP. H mutabitur — situs Ch. 
•9 Fehlt Ch. .r. Ch. 21 . D . Ch. w epistulam Ch. 



1 38 



Der Chiffrentraktat des Leo Baptista Alberti. 



. K . 1 in de igitur . k . 2 significabit non amplius . B . sed . K . ;5 et que 
sequentur singulae superiorum stabilium novissima suscipient significata. 
Tu idem in provincia inter legendum admonitus inventa maiuscula eam 
scies nihil importare aliud ex se nisi ut moneat mobilis circuli situm atque 
indicis collocationem isthic esse mutatum 4 . Ergo tu 5 quoque 5 sub ea 
indicem collocabis, eo pacto facillime cuncta perleges et perdisces. 

Quattuor vero illae mobiles litterae quae 6 sub quatuor superioribus 
domiciliis numerabilibus astiterint qualescunque illae quidem sint singulae 
per se nihil (ut aiunt) importabunt significati et pro nihil importantibus 
singulae adscribi poterunt. Verum iunctae una aut iteratae mirabiles com- 
moditates ad hanc rem referent, de quibus mox. 

Caeterum altera illa indicis constitutio, quae hat ex maiusculis, est 
ut constet inter nos ex maiuseularum ipsarum numero quaenam earum 
index sit, atque cito sit mihi tecum 7 index constitutus . B . Prima omnium 
in epistola, quam ad te scribam, erit littera ex minoribus quae libuerit, 
puta . q .; eam igitur conversione tabellarum* in formula locabis sub ipsa 
indicc . B .; hinc fiet ut ipsa . q . significet sonetque . B . Demum in 
caeteris sequemur scriptionem, uti de superiori mobili diximus indice. Cum 
autem erit immutanda cifrae tabella et formulae habitus, tum inscribam loco 
in epistola unicam non plures ex litteris numeralibus hoc ex his, quae sub 
nümeris 9 aderunt constitutae minoris quae signiflcent 10 puta .3. aut .4. 
et eiusmodi. Hancque 11 ipsam in versione tabellarum substituam indici 
. B . constituto atque deinceps prout scribendi ratio postulabit, prosequar 
minusculis litteris maiorum significata proscribens. Hic etiam 12 quo magis 
atque magis scrutatores fallas, poteris cum amico constituere ad quem 
scripturus sis, ut maiusculae interpositae (quae alioquin nullae interponen- 
tur 13 ) nihil importent et similia pleraque poteris quae longum et super- 
vacaneum est 11 prosequi. Itaque cuiusque maiusculae sonus et vox 
quatuor (ut vides) et viginti formis litterarum poterit indicari et contra 15 
minuscularum quaeque litterarum L6 viginti poterit maiorum significata et 
amplius quatuor numerales dicere indicis et circuli in versione et positione 
variata. Venio ad numeralium usum, quo nihil admirabilius. 

Numerales litterae sunt, uti dixi, minusculae 1 7 , quae supra se scriptos 
in tabella stabili numeros significant. Numerales quidem de se praestant 
ut duabus tribusve quattuorve in unum ordinem adiunctis trecentae atque 
sex et^triginta significari possint integrae orationes ad arbitrium. Nam 
ex his numeralibus litteris iunctis binatim ut puta . p . s . quae .1.2. for- 
tasse significent et . p . f . quae fortassis .1.3. signiflcabunt et eiusmodi 
iunctionibus (quaequidem ex his quattuor numeralibus rleri binatim possunt) 

i.D. Ch. 2 . r . Ch. 3 . D . Ch. 4 immutatum VP. 

5 quandoque tu Ch. 6 Fehlt Ch. 7 rerum VP. 

8 Bis scriptionem fehlt VP. ; » numeralibus Ch. 10 significet Ch. 

11 hanc Ch. 12 Fehlt Ch. 13 interponerentur Ch. 14 esset Ch. 

quae Ch. ,fi Fehlt Ch. 17 nigriusculae VP. 



Der Chiffrentraktat des Leo Baptist* Alberti. 139 

orationes indicabuntur usquc sexdecim ; sin autem numerales eaedem Htterae 
ternatim iungentur puta .psf. 1 quae fortassis 123 sifinificent et . sfp . 2 
quae 231 significent, tunc quideni dabitur ut orationes possis explicare 
usque sexaginta et quatuor. Si demum 3 quaternatim uti . stkp ., quae 
significent . 2341 . aut . fpsk . quae significent 3124 et eiusmodi iungentur 
litterae, dabuntur tunc ex earum adiunetionibus uti orationes explicentur 
integrae adusque 1 256 "'. Itaque ü harum omnium summa habebitur orati- 
unum integrarum 336. Atqui istarum quidem usus veniet hünc in modum. 
Nam seorsum componemus tabulam iinearum 336, in qua ordinibus ex- 
plicabimus singulas, quae fieri possint 7 numeralium istiusmodi adiunetiones, 
easque apponemus capitibus* litterarum, sie, nam ad primam quidem lineam 
erit 11, ad secundam 12, ad tertiam 13, ad quartam 14, ad quintam 21, 
ad sextam 22, ad septimam 23, et deineeps reliqua ut 10 in ea 11 tabula infra 
subnotavimus 12 . Hui c 1:5 tabuiae ex constituto singulis lineis ad suos 
numeros adscribemus singulas quas libuerit integras orationes, puta post 
numeram 12: naves quas polliciti sumus milite 11 frumentoque retertas 
paravimus. Similes igitur quibusque istorum numerorum in tabula ad- 
scribemus ad arbitrium animi orationes integras. Istius meae tubulae sit 
exemplar apud te necesse est, tu igitur in provincia cum ad te meae per- 
venerint litterae et in epistola ofTenderis litteras numerales, notabis, quos 
indicent numeros, et spectabis ex tabula isthac integrarum orationum atque 
inde perdisces quid sit quod scripserim; quo scribendi commento nihil 
brevius, nihil tutius, nihil cyfrarum usui i: ' exeogitari aptius aecomoda- 
tiusve 1 * 1 potest duabus tribusve aut usque quattuor litteris. At Iiis quidem 
non semper eisdem sed variis tricentas 17 et sex atque triginta explicari 
orationes integras et diversas posse, quis non admiretur! Et fortassis 
confert duas habere tabulas numerales apud me et duas aeque tales apud 
te, in quarum alteris ordine positi uti exposuimus numeri ex prineipiis 
versuum sese legenti promptissimum ls exhibeant; in alteris vero tabulis ad 
ordinem alphabeti posite sint orationes sub litterarum titulis quo illic 
quidem non diffusius querendae ex tabula orationes sint et promptius 
scribenti suppeditent. Tituli orationum erunt 19 habendi sie: nam 20 quae 20 
orationes ad annonam facient, ponentur sub titulo .a., quae ad bellum 
administrandum sub titulo 21 . b ., quae ad naves sub titulo- 1 . n . et istius- 
modi reliqua. Atqui difFerent quidem inter se tabuiae isthaec numerales, 
quia 22 Ulis cuiusque versus prineipium signiticabitur numeris, post sequentur 
orationes; in his vero alteris numeri non in prineipuo versuum sed littera 

1 .tsf. VI'. - . spf. Ch. :! quidem Ch. 4 usquc ad Ch, 

6 CCLVI Ch. ,; Bis integrarum 536 fehlt Ch. 7 possunt jCh. 

s capiti Ch. '» Fehlt Ch. *° uti Ch. 11 ipsa Ch. 

12 subnotabimus Ch. 13 Mine VP. 11 militum Ch. 

16 usum Ch. J6 aecommodatiusque Ch. 17 trecentas Ch. 

18 promptissimos Ch. 19 sunt Ch. "' namque VP. 

-'' Fehlt VP. »2 q U i a j n Qi. 



140 



Der ChifTrentraktat des Leo Baptista Alberti 



titulo consona adscribetur l , post sequetur oratio, in tine autem 2 aderunt 
numeri prout eisdem ipsis orationibus in altera parili tabula istiusmodi 
orationum fuerant perscripti. 

Scripturus ergo ad te quam instituerim orationem ante ex tabula 
disquiro qua inventa sub litterarum titulo cui supposita est, specto ex line 
numeros annotatos. Hos ex re ipse ex formula cyfrae nostris litteris illic 
eos numeros significantibus pono in epistola. Tu uti dixi ex numero 
illico explicatas habebis orationes. 

Hoc opusculum velim apud amicos nostos asservari ne in vulgus 
imperitorum prodeat et profanetur; digna res principe et maximis rebus 
agendis dedito. Sis :; foelix 3 . 

Tabulae 4 numeralium. 

11 21 31 41 111 121 131 141 211 221 231 241 311 

12 22 32 42 112 122 132 142 212 222 232 242 312 

13 23 33 43 113 123 133 143 213 223 233 243 313 

14 24 34 44 114 124 134 144 214 224 234 244 314 



321 


331 341 411 421 


431 


441 


1111 


2111 


3111 


4111 


1211 


322 


332 342 412 422 


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442 


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2112 


3112 


4112 


1212 


323 


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433 


443 


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2113 


3113 


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1213 


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334 344 414 424 


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1 adscribentur Ch. 

2 Fehlt Ch. 
» Fehlt Ch. 

4 Sequitur tabula numerorum superius descriptorum Ch. Dann folgt bei Ch eine 
Tabelle von 83 Gruppen zu je 4 Variationen, also im ganzen nur 332 verschiedene 
Zahlen. 



Der Chiffrentraktat des Leo Baptista Alberti. 141 



3231 


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2443 


3443 


4443 
















1444 


2444 


3444 


4444 

















Hoc quod et commodissimum et pulcherrimum est atque ad salutem 
Reipublicae atque ad maximas res agendas miritice conferat posteritati 
sacratum dicasse velim. Istarum quidem tabularutn usu et rationibus 
poterunt obsessi atque inter se longissime distantes mutuo significare quid 
facto opus sit non literarum missionibus sed dispositione metuve luminum 
aut fumi; quod commentum si intelligas 1 et pensites quanti sit congratu- 
labere. Obsecro et quid admirabilius quam habere quo invitis hostibus 
extrema usque ex provincia praesenti memento temporis nunties atque - 
renunties- qualis sit rerum Status, quid fieri velis quidque expectandum 
sit! Finis. 3 



1 intelliges VP. 

2 Fehlt Ch. 
8 Fehlt Ch. 



142 



Der Traktat des Fedele Piccolhomini. 



2. Der Traktat des Fedele Piccolhomini. 

Di una nuova inventione di cifra deU'eccellente 















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Fedele Fedeli 


Piccorhuomini. 














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Der Traktat des Fedele Piccolhomini. 



Questo essempio di cifra proposto con la sentenza sottoscritta con 
tutti Ii avvertimenti dati e essempio di regolato et particolar modo di una 
nuova nobilissima naturale copiosa et utilissima scienza di cifre palesi, la 
quäle non si sa che sia tra moderni in uso di alcuno, et essendovi altri 
che per sorte ne havesse qualche principio non arrivara gia mai alla per- 
fettione nella quäle presso di me si trova di gran longa per le sequenti 
molte et maravegliose conditioni che largamente sotto le ottime regole 
accomodateli si possiede cio e. 

pra L'ampiezza delle sue giurisdittioni con la quäle piu et meno a 
suo commodo et piacere si puo attribuire il possesso delli altrui campi 
a se con lieve artificio quasi tutti appropriandoli. Ove quando delli pro- 
prii soli si gode tiene copia di nature diverse di cifre, le quäle tutte sotto 
di se una moltitudine de generi universali et quelle altre dimeno uni- 
versali contengono et gli ultimi di tutti numero 'de particolari senza fine, 
che viene ad essere un fiume et un fönte incessabile et inexausto, che 
mai mancara de nuovi particolari ä quel principe, che procurera di essa 
nel maneggio de suoi secreti di continuo prevalersi in questo superando 
Fantica notitia delle moderne cifre palesi, che oltre Ii suoi latissimi campi, 
che felicemente per se solo gode alle altrui anco puo metter mano ne i 
bisogni, ove quella de suoi soli valendosi resta di gran longa ä tutte le 
vie di gran longa ä lei d'ampiezza molto inferiore. 

2^a II non dimenticare caratteri al uso da Greci, trabi Caldei, 
Egiptii, Hebrei o altre barbare nationi ne meno usare le imaginati 6 de 
numeri ö di proprio volere formati, cose, che come nelT apprenderle 
sono difficili et tediose, cosi nell' usarle ancora difficilissime riescono pero 
che sono fuor di natura nella maniera che e ii sedere dell tiranno nella 
monarchia, et tanto e piu degna in questa parta la nuova mia scienza 
sopra la cognitione de moderni intorno alle cifre palesi quanto il vero et 
legitimo signore sopra l'empio oppressore tiranno. 

3a La facilita dell'uso la quäle in tutti Ii generi suoi sarä giudicata 
maggiore, che nelle moderne cifre ritrovavi ove siano fondati di alcuna 
difficolta nel essere da l'altrui investigationi senza contracifra levati et data 
la parita delle regole piu et meno cosi nelle loro come nelle mie aggiunte, 
ma in alcune de miei sopra gl'altri e cosi pronta questa facilita dell'uso, 
che darä animo ä quei generosi principi che la conosceranno et una sola 
volta gusteranno di usarle per se stessi nelle cose di molta importanza, 
et ove Ii torni in gran commodita il non fidarsi di piu d'un solo, pero 
che non opera altri caratteri, che Pusuali della nostra natia lingua et cosi 
puo usarsi di ciascun altra in ogni altra favella et in questa ancora et in 
ciascun altra questi. Ma l'usar in questa soli questi et in ogni altra Ii 
suoi, quanto la rendi piu facile a quelli che da prima gl'appresero, ne 
hanno difficolta nuova di sbattiz questi per battez 11 *-' altri. Manifestamentc 
si conosce et similmente quanto sia di perfettione alle cifre il facile loro 



144 



Der Traktat des Fedele Piccolhomini. 



uso come uno delli due nervi suoi essentialissimi et principalissimi nella 
perfettione del quäle questa nuova scienza supera quelia antiqua notitia, 
et de moderni senza paragone. 

4a 11 poter usare et tralasciar le lettere per parte, et le nulle per 
suo piacere senza difficoltare molto l'uso anzi il piü delle volte a maggior 
commoditä di chi scrive et facilitä di cio prevalendosi et con impossibilitü 
moito maiore di quelli solamente a quali resta investigatione senza la 
contracifra et in questo quanto prevaglia si vede apertamente da ciascuno. 

50 II potere a suo piacere et commodo servare l'ortographia delli 
diftonghi nella latina lingua et delle doppie in quella et in ciascun altra 
senza preiudicio di dover per ciö dare adito all investigatione altrui ser- 
vando di continuo l'istessa faciltä delFuso insieme di onde si conosce 
manifestamente la naturalita sua et la durezza per cosi dire delli moderni 
ritrovi, ehe cosi far non possono. 

6° II poter scrivere una medesima sentenza sotto uno istesso parti- 
cular modo et regola diversamente distesa senza moltiplicare alfabeti anzi 
sempre togliendo da quelli istessi nella seconda et terza distesa Ii caratteri 
da quali nella prima furono pigliati, cosa che se ben pare impossibile et 
contraria alla verita e nondimeno cosi vera et certa come e' de liberali 
et amator de virtuosi il vero et natural principe et qui senza flne supera 
questo mio arteficio Ii moderni usi di cifre. 

70 II poter separar Ii caratteri al numero de quelli delle parole che 
corrono et non separarli a suo commodo et voluntä servando la facilitä 
dell'uso et l'impossibilitä dell'investigatione, anzi facendola maggiore in 
apparenza ove si separa giustamente, il che se ben da moderni ritrovi si 
puo essequire in parte. Non perö per quelli si serva l'istessa facilta sempre 
et difficolta ove la separatione nelle mie fa diverso dal loro mirabilissimo 
effetto nel qual restano al di sotto di gran longa. 

8° II poter variar di continuo la cifra ä suo piacere in diverssi modi 
non solo particulari ma anco universali senza separatamente mandar in 
scrittura nuova regola et nuova institutione con grandissima facilitä et 
questo non hanno le moderne cifre che sono longhissime di regole ove 
le fa bisogno nel voler mutare cifra di longhissima scrittura sempre. Ma 
di questa brevitä meno si loda la mia che il piü abbracciar stima assai piü. 

90 II poter instituir modi simplici, che con le regole loro si con- 
tengono in due dita di carta che saria per modo di dire la vigesima parte 
di un foglio commune scritto da un solo lato servando non dimeno l'im- 
possibilitä di essere investigate et questa nobil 'perfettione utilissima et 
commodissima e totalmente lontana dalle moderne cifre. 

100 II poter instituir modi che usandoli il principe per minor sua 
fatiga potra fare che un semplice scrittore Ii porga mano senza che possi 
accomodarsi per intender la sostanza del segreto che si scrive, il che 
ancora che nelle moderne cifre si possi usar perö sara sempre con la 



Der Traktat des Fedele Piccolhomini. 



145 



maggior parte della fatica del patrone che nella mia e'il contrario ove si 
vede quando siano piü perfetti questi modi scientifici sopra Ii antiqui et 
da moderni usati. 

ii° II poter instituir modi che non possono fare le medeme come 
saria in esse quando per una littera si prendesse un carattere come per 
gratia di essempio per lo . A . il . q . si prendesse poi il , all'hora se 
questa doppiatura facesse effetto alcuno saria bona ma non e piü ne meno 
di quello che saria chel V± significhi A et nelle mie si fanno doppie riie- 
vanti che importano un modo, che non l'investigaria senza la contracifra 
il maestro della scienza. Onde in questa parte resta al disotto la pratica 
de moderni alla mia scienza in tutto et per tutto manifestando qui che 
l'essempio dato con la sentenza sottoscritta e di modo semplice et non 
doppio in questo significato. 

120 II poter dar altrui molti di questi generi di cifra mobili et fermi 
et di fertilita amplissimi et farneli di essi cosi veri patroni che toccaranno 
con mano che usandoli essi non haveranno da temere punto che io che 
Ii havessi mostrato in universale il segreto di chiuderle possi aprire le 
sentenze che da loro saranno con quelli in particolare nascoste, ove 
quando il principe non accetti altra servitu che de suoi ordinarii secretarii 
puo valersi di questo importantissimo tesoro liberamente senza sospettare 
dell'inventore molto piü sicuramente che non si faria della cifra posta in 
stampa dell eccelente Belasio; ma queste della mia nuova scienza sono 
tanto piü di quella degne et facili anco quanto piü nobili et naturali figlie 
di vera scienza ove quella e parto per non dir l'altre sue conditioni per 
hora di uso difficilissimo et che depende dalla vecchia notitia di cifrare 
de moderni. 

130 La difficulta di levare per via d'investigatione senza contracifra 
le sententie sotto questi piü nobili generi nascoste sopra tutte l'altre in- 
credibili, che e il primo et principalissimo nervo delle vere et perfette 
cifre, per virtu del quäle conseguiscono il principal loro fine di portare 
sicuramente Ii secreti si che altri gia mai penetrar non lo possino et questa 
difficolta si fa manifesta largamente nelPessempio dato della sententia chiusa 
con la sottoscrittione delPistessa sententia aperta sotto uno delli piü dif- 
ticili modi, benche di molto piü difficili ancora non solo de doppii ma 
anco de semplici ne restino, la qual sententia nessuno gia mai in eterno 
ardira di dire d'haver con verita portata dalle tenebre alla luce per le 
ottime regole che in se contiene questo particolar artificio nell'occultarla. 
Et sia detto con supportatione de quelli che si tengono et veramente 
sono Ii piü pratici et essercitati nella pratica di cifrare et decifrare non 
fu mai in tempo alcuno fatta una simil maravagliosa et incredibil prova di 
sorte alcuna di cifre palesi. Et qual cosa si puo piü oltre dire in questa 
materia? Poiche si distende la sentenza sotto la cifra et si fanno oltre 
di questo palesi tante et tante conditioni di nulle reiette, di lettere per 

Meister, Die Geheimschrift. 10 



14(o 



Der Traktat des Fedele Piccolhomini. 



parte tralasciate di non usar quattro alfabeti in tutto et di non usar modo 
doppio nel significato detto di sopra et ardire di presentarsi a tutto il 
mondo insieme et non sola a nie ecce mo professore; ne temere di esser 
compresa di modo che da essi altra sententia sotto l'istesse ragioni et 
regole particolari nascosta possi esser ritornata alla luce, senza che la sia 
sottoscritta piana come nel primo essempio si fece alla qual grandezza 
che le moderne cifre siano atte di aggiungere io mi reputo che non sarä 
si privo di giuditio alcuno che promettere 6 affirmare lo si presuma. 
Tale per certo e mirabile et gloriosa pruova et sarä a tutto il mondo 
con l'essempio di queste scritture palesi, ma forse non e minor quella 
delli alfabeti intorno ä quattro milia et piü da nie fabricati de questi soli 
vintidui caratteri naturali abcdefghilmnopqrstuxyz 
variando Ii loro soli siti quali alfabeti sono cosi maestevolmente tessuti 
et uniti che uno non si trova in cosi gran numero che somigli in tutta 
la tessitura et sito suo a l'altro ancora che siano tanti sono cosi ben 
regolati et ordinati sotto Ii suoi numeri capitali et laterali che io senza 
veder l'alfabeto sendomi dati Ii numeri di qual si voglia di essi ponendo 
la penna sopra la carta prestissimo con l'aiuto d'una sola faccia di foglio 
depinta de numeri trovarö l'alfabeto istesso sensa pur perdere l'ordine di 
una sola lettera pruova, che se ben non si puo fare in fatto publica come 
la prima e nondimeno cosi certa et cosi vera quanto quella si sia, anzi 
tanto piü certa presso quelli che l'hanno vista quanto che della prima puo 
restare dubbio ä ciascuno ch'altri possi rintracciare quello che egli non 
haverä ritrovato, et questa non credo che alcuno eccellente professore di 
cifre per molta eccellentia che s'habbia ardira di presumere di voler fare 
non solo nella fabrica ordinata ä levar Ii alfabeti senza vederli, ma ne 
anco nella semplice loro construttione et ben che in questo apertamente 
si veda non si puo perö per lingua humana esprimere quanto questa nuova 
vera scienza superi l'antiquo uso casuale da moderni osservato et di sue 
particolari regole diversamente adornato. Ma accioche alcuno non si 
creda che io con grave fatica et con longhezza di tempo habbia raccolti 
et fabricati Ii quattro milia alfabeti detti giudicando che altramente non 
potrei haverli ridotti ä tale mia soggettione, fo noto a tutto il mondo, che 
per sei mesi continui et anco per un anno intiero me offerisco di fabricare 
con Ii istessi vintidui caratteri tanti che arrivino al segno di cento per 
giorno computando tutti Ii giorni di esso anno, Ii quali alfabeti non solo 
saranno fra se dissimili ma anco dalli 4000 gia fabricati cosa maravigliosa 
et incredibile, et mi offerisco di farne la prova con quelli generosi principi 
che proponeranno partito l'honoranza convenevole alla loro grandezza et 
alle conditioni di cosi degna operatione quando intieramente mi riesca 
com'io sono sicurissimo che riuscir mi debba et in cio oprarö ogni oppor- 
tuno rimedio per levar da essi qualunque suspicione, ch'io ve Ii possa 
arrecar fabricati et vorro che si assicurino che io di nuovo Ii ordino pongo 



J 

Der Traktat des Fedele Piccolhomini. 147 

insieme et fabrico et di questi ne farö poi quella istessa prova nel levarli 
senza vederli, che delli 4000 ho promesso et piü d'una volta sin hora 
fatto. Se tal prova si puo fare poi seguento la moderna cognitone del 
cifrare colui che spera di potervi riuscire ne faccia segno ch'io riuscen- 
dogli lo confessaro superiore della natura non che imitatore. Pero che 
farebbe quello che repugna per il vero. — ■ Hora di tutte le cose dette 
molte ne sono da se palesi et la maggior parte da farsi chiare a quel 
grato et generoso principe che veramente ne sara desideroso avertendo 
pero una sola cosa in questo luogo che nel particolar modo usato a tempo 
si manifestarä che per poter fare che stia sempre saldo senza esser inteso 
et levato con tutto, che se le sottoscriva la sentenza in piano et diano 
tutti quelli avertimenti ha bisognato aggiungere regole et maniere che nel 
comune uso delPistessa zifra sariano superflui pero che crescono la diffi- 
colta di oprarla et non l'aggiungono pero molto maggiore nel levarla con 
la sua contracifra senza che sia sottoscritta ma solo ove sia sottoscritta 
la sententia con tutti Ii detti avertimenti senza la contracifra. Ma ne di 
questo ne di molte et infinite altre cose e lecito piü apertamente parlare 
ma si devono riserbar all'orecchio del solo principe, et star nel resto 
nascoste nelle tenebre ove lucono et vivono vita eterna con singolarissimo 
splendor loro et di quelli che le conoscono et custodiscono. 

Essempio della cifra. 
Ntmdeeoey, peenrfpsiu, sste, utn, aadmt, ud eiesfsl; sneqsve, esruatoor; 
snipi; qqlnddl, hb'ttethuiatn, niumuo, eeio; mfrrrta, au, mnar, ece, teuimn 
idonsteoepet, uconimrgiur, aifond, il davrars, rirsfn; eeesisti ub, d siamoymu, 
meldeer, ueeftse, nrtrsucoiaos, inbenm, pmmtshrbqd, hh, hepyou, tolone, 
rgai etc ue nä meuiata sniecet; netsrni, uti ea; ut mepruniup, guinmier qo 
manmmisig, ecpec, mbere, imouurr, sirnsaecsd, de, teaireu, rhsdiaoi upift, 
noinim, rorcq; nstmhtdttneanr, inluensp, eauygf, oersiusmhn, qhzt, h? 

Omnipotens sempiterne Deus qui summe es sapiens adeoque miseri- 
cors atque fidelis, ut unigenitum filium tuum aeterno ab aevo pro humane 
generationis redemptione crucis tormenta subire volueris et a promissis 
tametsi tibi non crediderimus minime recesseris, me fidelem servum tuum 
qui in te uno rege aeterno tantum non in principibus potentia ac sapientia 
huius mundi sperare concupisco in omnibus dirigere, tueri, fovere atque 
misericorditer consolare digneris qui vivis et regnas Deus per infinita saecula 
saeculorum amen. 

La sententia palese soprascritta e quell'istessa che sta nascosta nelle 
tenebre della cifra con quell'istesso ordine che si leva (da chi Pintende) 
con la sua contracifra. 

Ogni lettera ci sta per una sola lettera - Non ci sono lettere nulle 
Non lettere per parte — Non usa alfabeti che arrivino al numero di 
quatro — GPalfabeti che usa sono l'uno ä l'altro conseguenti — Serva 

10* 



148 



Der Chiffrentraktat des Matteo Argenti. 



l'ortografia e la tralascia come si serva et tralasca nella sententia aperta 
— Non abbandona le doppie ne per cagion loro usa alcuno particolar 
artificio — Et con tutto questo non temo che sia levata et intesa dalli 
maestri moderni di cifre. Et quando altri metteranno delle loro in publico 
con simili conditioni spero di ritrovar la mia di levarle, ancora ch'io non 
faccia professione ordinaria di questa parte. 




Del Doni. 

Cifra per parlare con il lume 
quanto si vede da lontano. 



II lume non si smorza, non si alza, non si abassa, in summa non 
si muove o tocca, ne segli pone avanti cosa nessuna artificiata ne sopra 
ne altrove. Quanto si vede lontano si puo favellare con esso lume in 
lanterna. Fanö (!) et in flamma di fuoco; in termine di un hora si 
dicono cento parole simili d'ogni cosa, et chi risguarda il lume fissamente 
lontano le scrive. 

Cifra ridotta in due lettere di segno. 

Queste dui fa il lume naturalmente, con le quali si dice ogni cosa, 
s'intende et si scrive, essendo ridotto lo alfabeto di XXII lettre in dui 
sole ^ ^ 



3. Der Chiffrentraktat des Matteo Argenti. 

Rom, Bibl. Chigi M II 49 f. 191 — ex. — Vat. Arch. Pia 169. — 
Vat. Bibl. Cod. Vat. Lat. 6532 f. 142—178. — Bibl. Barberini 
LVII 67 f. 63 ff. — Bibl. Casanatensis X. IV. 46 Nr. 2084 f. 1 — 35. 

Trattato che insegna di formare cifre di varie sorti che s'appatiene 
a secretarii et a gran signori. 

Di quante lettere si deve formare lo alfabeto. 

L'alfabeto, che si ha da usare nello scrivere cifre ha da essere per 
mio parere di XVIII lettere levando via la lettera . h . per non essere piu 
che tanto necessaria, et per contrario bisognando nella cifra lasciare da 
parte tutto quello, che e superchio, poi che, quanto piü lettere vi fossero 
tanto piü faticoso saria lo scrivere et piü facile al deeiferatore di ritrovare 
Pinciferato senza la contraeifra. La lettera . k . si getta ancora via perche 
nella nostra lingua non si usa mai et non e necessaria, onde tanto meno 
conviene a porla nello alfabeto della cifra. La littera . q . si leva via 
perche seguendo doppo essa immediatamente la littera . u . presso della 



Der Chiffrentraktat des Matteo Argenti. 



149 



quäle non potendo seguire altro che una delle quattro vocali, avverebbe 
per la troppo frequentia ordinaria, che di esse vocali si usa nel nostro 
parlare et scrivere, che con questa nova occasione sariano assai piü spesse 
et causariano molto piü facilita al deciferatore che senza contracifra volesse 
cavare lo inciferato, percioche dalle cose passate nascie che egli facendo 
la osservatione di quei caratteri, che piü frequenti sono nello inciferato 
et congiunti insieme, medesimamente di quelli che .ordinariamente sono 
piü spessi, viene facilmente a fare giudicio quali possano essere et quali 
consonanti et in uno medesimo tempo dalla continua connessione dell'- 
istessi caratteri ne trae et fa giudicio, che simili caratteri possino significare 
quelle voci che si formano con esse lettere . q . u . a . e . i . o . come a dire 
qua, que, qui, quo non essendo lettere nel alfabeto che nella nostra lingua 
per necessita siano piü unite di questi voci, delle quali poi si tormano 
forzatamente quelle parole . quäle . quali . quante . quanti . quando . et altre 
simile et . quan . dalla quäle ultima non puo nascere se non quantunque 
avvenga che dalle altre possino nascere diverse parole che non occorre 
a numerale. Basta che dalla lettera . q . sapendosi che per forza nascendo 
queste voci et pero dalle sopradette et non piü formate in quell'ordine 
di lettere, puo colui, che deciferara con la osservatione venire in cogni- 
tione quali caratteri dell'inciferato possino essere quelle, che significhino 
quelle parole o voci come ho detto, le quali havute che si hanno inanzi 
una o due volte puossi agevolmente poi scuoprire tutto lo alfabeto et 
conseguentemente trarne fuori tutto l'inciferato. 11 che mostraro con 
regole et essempio chiaro et bene ordinato, ma fuori di questo libro 
perche tale essempio et regole ricerca per maggiore intelligenza trattato 
ä parte, il che non e bene confondere in questo trattato, ma si bene a 
parte in fine di tutto il volume, dove diffusamente ne trattaro come loco 
proprio, havendosi prima a mostrare le varietati delle cifre, che sono 
infinite, con molte loro qualitati, le quali tutti faranno ä proposito per 
la intelligenza del sapere deciferare ogni cifra senza contracifra. Tornando 
hora al nostro proposito et seguitando l'ordine incominiciato di sopra, 
dico, si leva ancora la littera . x . la quäle si lascia fuori come soperchia 
nella nostra lingua, perche in altra lingua come la thedesca et la spa- 
gniuola saria molto necessaria si come saria ancore la littera . k . nella 
thedesca et la . y . nella spagniuola essendo lettere usate da loro molto 
frequenti, bisognia haver loro quella avvertenza, che si ha alle vocali nella 
lingua nostra italiana di pareggiare sempre Ii caratteri di una con l'altra 
in guisa che si vede nello inciferato cosi spesso l'uno carattere con l'altro, 
accio che con la frequenza piü d'uno che delPaltro il deciferatore non 
possa venire in coniettura di quella cioe che possa essere una di quelle 
lettere, che egli sa, essere piü in uso in quella lingua, della quäle se 
immagina che sia scritto lo inciferato, il che serve per avvertimento in 
tutte le lingue. 



150 



Der ChifTrentraktat des Matteo Argenti. 



Deila qualitä de caratteri che si hanno da usare per scrivere in cifra. 
Hora havendo detto della forma deü'alfabeto e della quantitä delle 
lettere necessarie, et la cagione perche si lascino fuori quelle che di sopra 
habiamo notato lasciarsi, verrö ä trattare di quei caratteri che mi paiono 
sia migliori et piü sicuri per formare cifre; perche essendo cosi diverse 
e tante le forme di esse, che si possono formare quanto sono varie et 
infinite le voluntä di. coloro, che vogliono formare cifre, mi pare ä pro- 
posito, (lasciando perö ogniuno in sua libertä) di dire, che giudico meglio 
di ogni altra forma di caratteri, quella di numeri, di abbaco come 1, 2, 3, 
4, 5, 6, 7, 8, 9. 

Si perche la vedo frequentato da piü pratichi et essercitati secretarii, 
si anco perche e piü accommodata ä simile effetto et e piü facile ä ser- 
virsi, per essere quasi ogni huomo avvezzo ä formare simili caratteri con 
piü celeritä che non si fä delle lettere delPalfabeto 6 de altri caratteri che 
l'huomo non si ha in uso il che non avverebbe de noni e nove forme 
stravaganti che si formassero, poi che quella novitä, e varietä loro si 
rende difficile ä scriversi con prestezza et appresso ciö renderia l'inciferato 
intricato e dubbioso non essendo ben fatti, onde ä trarne le parole et il 
senso con la medesima contracifra, non si potria, 6 almeno con molta 
fatica, et tempo, alla brevitä del qual bisognia havere molto risguardo, 
essendo le cose, che si scrivono in cifra d'importanza, et per lo piü tali, 
che ricercano prestezza cosi nello scriverle come in leggerle. 

Onde bisognia ancora che la cifera sia tale, che non prima sia 
passato il tempo di sapere il resto che si sia potuto intendere, potendoci 
esser avvisi d'importanza, che non occorreria perdervi tempo un sol 
momento ä saperlo in maniera che percio non solo in formare la cifra 
si ha d'havere l'occhio in farla tale che da altri non si possa leggere 
senza contracifra, ma ancora avvertire che sia facile ä leggere con la contra- 
cifra da coloro, a chi tocca, ä che fare, la forma de caratteri del numeri 
mi pare, come ho detto, piü ä proposito de ogni altra. Et se pure tra 
essi si vorra miscolare altri caratteri di forma diversa non sarä se non 
bene per dui rispetti. 

Uno per accrescier il numero de carattari deli'abbaco non essendo 
quelli del numero se non io cioe: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10. 

L'altro perche con questa varietä posta tra numeri si mette in dubio 
ä colui che vuole trarre l'inciferato senza contracifra che quei caratteri 
possino essere nomi proprii overo voci cosi poste et altre simili cose, come 
mostraro ä suo loco nello essempio secondo che seguirä nel presente trattato. 

Quäle debba essere la forma deü'alfabeto simplice di caratteri numerali 

b d' altre sorte. 

Ancora, che le forme, et qualitä delli alfabeti, che si fanno per 
scrivere cifre, si possino formare nella medesima quantita et varietä, che 



Der Chiffrentraktat des Matteo Argenti. 151 

ho detto de caratteri, tuttavia, io ho pensato formare di presente uno 
che serva per essempio accio con questo si possi fare in parte giudicio 
delli altri. 

Et perche volendo io formare una cifra o formare quelle regole 
che in cosa cosi varia, et irregolota si puö dare e di mestieri che cominci 
dal capo principale et vadi seguendo de mano in mano secondo il disegno 
mio, poiche con questo essempio non vengo gia ä dire che sia necessario 
formare tutti et altri alfabeti di questa forma et qualita ma solo perche 
per voler dire quello che ho in animo e necessario di fare cosi. Perb 
dico di novo che gli alfabeti sono di tante forme di quante si voglio 
imaginäre et fare. Ne ä questo si puö dare alcuna regola ecceto quella 
che habbiamo detto di sopra, di non formarlo di piü lettere che di 19. 

Onde ä me non toccara far altro in questo trattato o discorso, 
ch'assigniare quelli avvertimenti che per fare l'alfabeto facile da usarsi e 
difficile da potersi intender da altri senza contracifra, giudicarö necessario, 
et poi quelli altri, che nello scrivere et usare la cifra si haveranno d'havere 
in consideratione, et cosi mostrarö il meglio, che si puö et che io saprö 
la maniera, che si ha da tenere nel generale nel quäle cominciando dirö, 
che si puö fare l'alfabeto, la simplicitä del quäle intendo, che sia questa 
che sotto ogni lettera non sia si non uno carattere o semplice o doppio, 
o triplicato o quatriplicato o come si voglia potendosi formare come si 
vuole ä guisa che per essempio ho detto a luogo suo. 

Et l'alfabeto semplice si chiamara questo che pongo qui di sotto cio e 
abcdefgilm noprstuz 
4 3 39 45 66 8 1 8 7 9 43 33 6 44 99 9 35 37 

Et vedendosi la semplicita sua nell'havere solo un carattere (o sempio 
o doppio che sia) per lettera assignato, et di questa sorte ancora alcuni 
formaranno una cifra semplice per piü facilitä havendo perö ancora esse 
le sue nulle che se le assigniano, e le voci, qua, que, qui, quo, et le 
parole di quelli nomi proprii appartati che si vuole, la quäle cifra sarä 
la piü semplice che si possi fare et nondimeno scritta da buon maestro 
con diligenza per spatio di 15 o 20 linee e impossibile ä intendersi. Et 
se vostra signoria mi dimandasse per qual cagione non si usa piü tosto 
simil sorte di aifabeto semplice, che altro intricato, le dirö, che cio si 
potria fare ogni volta che coloro che havessero ä scrivere quella eifera, 
et usarla fossero cosi pratici et intelligenti nello scrivere et usarla come 
colui che la forma, et ancora se si credesse che quello che con essa si 
havesse da scrivere non dovesse passare le 15 o 20 linee, perche dell'uno 
et l'altro siamo come incerti , non trovandosi scrittore o secretario, che 
ne sappia a bastanza, de quali bisognia servirsi, et essendo tal'hora Ii 
negocii piü lunghi di quello che si pensa, et oltra di ciö per lo medesimo 
poco iudicio da molti vengono poste in eifera molte cose superflue, non 
sapendo distini;uere, da esse le necessarie che per lo piü sono poche, ne 



152 



Der Chiffrentraktat des Matteo Argenti. 



nascie poi, che la cifera semplice per ciö ä lungo andare puö piü facil- 
mente essere intesa per coniettura, senza contracifra, perö si e trovato di 
formare le eifere piü varie et con caratteri doppii e tripplieati et con 
molte altre cose, per iugannare Ii deeifratori, come piü a pieno si cono- 
scerä da quella che' ä poco ä poco andaremo formando. 

Et tanto basterä di haver detto della cifera semplice per hora. 

Dell'alfabeto doppio e forma di esso. 

Cio che mi piace molto, et e piü sicuro il fare una parte dell'alfabeto 
doppia, cio e per essere piü chiaramente inteso fare una parte delle littere 
dell'alfabeto con caratteri di numeri semplici et l'altra parte di esse con 
caratteri similmente di numeri ma dupplicati ö simili o dissimili come le 
piacerä, questo dico e molto meglio et piü sicuro che farlo tutto di carat- 
teri doppii perche questa variatione non porta seco difficoltä ä chi la 
scrive, o legge, et rende lo ineiferato piü oscuro et difficile ä cavarsi. 

Voglio donque che si faccia l'alfabeto di questa sorte come per 
essempio si vede qui seguente 

abcdefgilmn oprstuz 
4 35 72 9 8 1 3 55 66 31 33 30 42 77 2 T 
perche questo alfabeto essendo cosi de caratteri semplici et dopii mette 
il deeiferatore in dubbio qual sia quello carattere che da se solo significa 
una lettera overo pure doppio; oltra di ciö perche come si e detto le 
vocali sono le piü frequenti lettere che noi habbiamo nella lingua nostra 
mi pare necessario di usare un'altra diligenza che sarä di fare sotto esse 
vocali dui sorte di caratteri, che significhino le medesime lettere vocali 
per potere col variare servirsi hora d'una et hora d'un'altra di esse et 
pareggiare la frequenza loro con le consonanti et perciö a queste vocali 
si potranno fare tre caratteri et alle consonanti che non sonno doppie 
(o per dir meglio non poco frequenti) sene potranno fare dui, et alle 
consonanti doppie un solo, perche intravenendo rare volte esse nello scri- 
vere, non e necessario, che habbiano da mutarsi come le consonanti doppie 
et frequenti non essendo cosi spesse nella scrittura come le vocali et 
altre consonanti frequenti et per ciö non hanno bisognio de piü caratteri 
come per essempio 

abcdefgilmn oprs tuz 

4 3 30 7 45 8 1 66 2 22 42 62 92 43 63 83 77 
40 55 76 32 52 72 53 73 93 87 

50 65 86 82 97 

dal quäle essempio si puo comprendere in parte la differenza in che con- 
siste di fare piü una lettera triplicata o dupplicata delle altre, et perche 
dell'alfabeto et forma di esso habbiamo detto secondo il parer mio a 



Der Chiffrentraktat des Matteo Argenti. 



153 



bastanza; resta che hora venghiamo al rimanente della cifra et al presente 
diremo delle nulle che necessariamente devono essere contenute et incerte 
nella scrittura del inciferato. 

Delle nulle da inserirsi nella scrittura della cifera. 

Oltra ä quello che si e detto di sopra e necessario almeno che dui 
caratteri o di numero di altro servano per nulle et se piü se ne formassero 
saria meglio in quanto al fare che la cifera divenga tanto piü difficile ma 
se passassero tre nulle riuscirebbe troppo difficile da leggersi, e da scriversi 
troppo faticosa et lunga. Et perche nella cosa delle nulle consiste in 
maggior parte l'importanza di essa cifra, bisognia che ancora colui che la 
scrive habbia l'occhio a non se le scordare ma sapere proportionalamente 
d'ispensarle nell'inciferato che paia che non siano piü frequenti quei duo 
caratteri delli altri, ne piü rari o che in una parte dell'inciferato ve ne 
sia maggior quantita che nell'altra, perche il diciferatore subbito farebbe 
giudicio che potessero essere nulle vedendole poste senza ordine et che 
colui che havesse scritta la cifera havesse errato, essendosi scordato, et 
havendole poi poste di soperchio in un altro luogo per che giudicaria 
dalla frequenza di quei caratteri se fusse possibile che una lettera potesse 
nella scrittura essere cosi spessa e poi che in un altro luogo fusse rara. 
II che puo ben occorrere in una Linea, o poco piü, ma non gia in tre o 
quattro per che delle lettere frequenti Ordinate come habbiamo detto delle 
vocali eile non sono sempre frequenti in tutta la scrittura o almeno con 
poca differenza, perö le nulle hanno da esser poste con discretione, divi- 
dendole che paiano caratteri come l'altri avvertendo sopra tutto mescolarle 
tra mezzo quei caratteri doppii che significano una sola lettera saria dire 
34 significano la lettera a bisognaria tra quelli 34 ponerci un'altra, che 
fusse un altro carattere come piu piacesse ä chi scrive et fare cosi 374 
overo 3784 ponendone dui come meglio torna commodo secondo il giu- 
dicio di chi scrive (, circa che st haveranno sparse in questo volume varie 
et infinite forme di cifre usate da molti valent'huomini della professione, 
dalle quali si potra regolare piü sicuramente.) 

Delle voci et parole che vanno appartataiuente dello alfabeto in cifra. 

Poi che gia habbiamo assignato le nulle diremo che essendoci ancora 
nella nostra lingua, sicome in tutte le altre, voci et parole piü frequenti 
che l'altre, bisognia ancoro avvertire che h necessario ä non ponerle nello 
inciferato piü spesse che l'altre onde ben' e d'assigniare loro alcuno carat- 
tere particolare che le significhi come per essempio, 
che, non, per, qua, que, qui, quo, 
41 42 43 44 45 46 47 
et altre simili come piü piacera ä chi componghi la cifra, avvertendo che 
quelle voci »qua que« etc e necessario che habbino ad ogni modo questo 



154 Der Chiffrentraktat des Matteo Argenti. 

luogo appartato, poi che la lettera . q . non e posta nell'alfabeto e medesi- 
mamente la parola »che« non essendo nell'alfabeto la littera . h . per diffetto 
della quäle non si potria scrivere distesa questa parola »che«. Dell'altri 
voci poi et parole se ne potranno mettere delle apparate quante Phuomo 
vorrä per fuggire in parte la fatica dello scrivere la cifra et per che facilitä 
ancora a colui che legge la contracifra come saria a chi volesse scrivere 
per essempio: 

V. S. illtxia V. eccza i S. S. ill™ ; S. ecc*a i V. Sta ; S. Sta 
51 52 53 54 55 56 

che a voler scrivere queste parole alla distesa in cifre vi si sta un' hora 
et riescie l'inciferato lungo fuori di proposito in parole vane, onde bisognia 
havere principalmente l'occhio ad essere breve et non metter in cifera se 
non le cose necessarie. Si ponno ancora mettere alcuni nomi proprii in 
luog' appartato et massime quelli nomi proprii de quali colui che forma 
la cifera s'immagina che possi occorrere piü spesso a scrivere come 
padrone, amico et altri simili, et per fuggire la lunghezza et abbreviare 
piü cose vi si potra come dire mettere oltra Ii particulari nominati che 
si saranno da ogniuno come per essempio questi che generalmente si 
vogliono scrivere: cardinale, vescovo, ambassadore, secretario, agente con 
suoi caratteri sotto come piu distesamente mostrarö nella forma della 
cifra che sara in ultimo. 



Delle regole generali da servarsi nello scrivere delle cifre. 

Passarö per hora al rimanente et assignaro le regole, che si hanno 
da osservare nello scrivere la cifra doppö essersi formata cioe che sempre 
nel cominciar a scrivere la cifra vi si ponghino de primi caratteri della 
medesima cifra et ancora lettere che non habbino significato alcuno, et 
che colui che havera da leggere lo inciferato lo sappia et questo si fa 
accio, che chi havera da deciferare senza la contracifra resti ingannato, 
per che pensando che quelli dui o tre primi caratteri habbino il significato 
loro come gli altri, et che non sieno posti ad arte, vi si rompe il cervello 
assai attorno, perche se bene per una buona coniettura tratta da lui o vero 
dalla qualitä del negocio ch'egli s'immagina che possi essere scritto in 
quello inciferato o vero dalla osservatione de caratteri o da altro errore 
fatto da colui che havra scritto l'inciferato, perche non ogniuno b atto a 
scrivere in cifera se bene havrä la contracifra dico, che non ostante questa 
coniettura fatta non vedendo poi che quei primi caratteri et gli ultimi 
(perche nella fine dello scrivere bisognia fare il medesimo) non correspon- 
dono al resto, rimane sospeso et se bene havesse per sorte affrontato col 
iudicio questi caratteri cosi vani, gli variano tanto il suo ordine presup- 
postosi et immaginatosi che non si assicura d'accettare d'havere affrontato 
et di novo gli nascono varii dubii. Onde facil cosa b a fargli riuscire 



] 

Der Chiffrentraktat des Matteo Argenti. 155 

vana la sua coniettura. Et perche nello scrivere in piano mescolato nello 
inciferato sogliono nascere errori di molta importanza, bisognia dare per 
avvertimento a chi non e ben pratico lo scrivere cifre, che se havrä da 
scrivere a lungo ponga meno scrittura in piano che puö mescolato nello 
inciferato, perche nello principiare piü volte et finire l'inciferato et poi di 
nuovo scrivere in piano puo non essendo ben pratico dir cose in quelle 
tre o quattro linee piane, che da quelle il deciferatore ne trarä il senso, 
et per conseguente la cifera et oltra di cio nel finire di quelle tre o 
quattro linee o quante che si saranno piane puo finire, come mal pratico, 
con tal parola che facilmente colui che decifera havendo l'occhio ad ogni 
cosa, fara coniettura di quello che necessariamente deve seguire, come 
saria a dire se sonno per caso esprimesse. Io ho parlato al cardinale, et 
mi ha risposto et che quello siegue si ponesse in cifra, facilmente il de- 
ciferatore giudicaria che dicesse 6 dovesse seguir dietro quello ha risposto 
perche pare quasi che ne segua necessariamente ch'io facci, o che io 
dica, o ch'io scriva, o che fara, che dira, che optarä et altre cose simili, 
basta che entrando in questi pensieri che quei caratteri di cifra che segui- 
taranno doppo quello tale senso possino significare quella parola . che . 
andarä per certificare osservando quei caratteri nel rimanente dell'inciferato 
et trovandoli spesso nella medesima coniettura si persuaderä che possino 
essere dessi, onde se vi saranno nel principio et nel fine dui caratteri 
della medesima cifera che significhino nulla si chiferä questo discordine 
et se bene nello scrivere, quei secretaro o cancelliere o altro non ben' 
intelligente havra fatto un simile errore, con questo rimeddio verra ad 
essere in parte salvato, perche le cifre per difficili et ben fatte che sieno, 
se sqno male scritte, si rendono facili, come fu una del cardinale Verallo 
di bona memoria quando era in Francia legato, et che era la guerra in 
Parma, che havendo una cifra difficilissima et molto bella per essere stato 
fatto un'errore simile nello scrivere parte in piano et parte in cifera, sendo 
le lettere intercette sotto di Parma et mandate a Fiorenza per non poter 
essere ivi deciferate, quindi furno mandate a mio zio, il quäle havendo 
stentato piu di XV die, finalmente notando una parola nell'ultimo di una 
linea et cominciando poi lo inciferato s'immaginö che doppö l'ultima 
parola dovesse necessariamente seguirne un'altra che gli pareva pure che 
fusse necessario et tanto investigö, che trasse tutto l'inciferato che per 
altra via era impossibile a trarlo. Onde conciudo che se una cifera e 
fatta con debiti modi et scritta da persona del mestiere con questi avver- 
timenti e impossibile ä deciferarla, et dica pur il fidele o chi altro sia 
quello che vuole. Ma perche la piü grande parte di coloro che ne sanno 
et scriveno non sanno in che consista il punto et pensano per fare 
caratteri stravaganti et alfabeti a tre dopii et altre cose simili di fare eifere 
impossibili a deeiferarsi, avviene spesso che sono tanto confuse che essi 
medesimi con compagni non l'intendono et scrivendole ne havendo l'occhio 



15<i 



Der Chiffrentraktat des Matteo Argenti. 



alli avvertimenti dello scrivere della lingua et dell'ordine dell'alfabeto et 
de caratteri, occorre, che sono intese le loro cifre come che se fossero 
scritte in piano. Perö sopra tutto si ha d'avvertire per cosa principalis- 
sima di non scrivere in piano cosa della quäle si possi fare coniettura 
alcuna del senso dell'inciferato, anzi prima che si cominci a scrivere in 
cifera et al mezo et al fine e bene di scrivere quattro o sei linee in piano 
che vogliono dire nulla et che non habbin o che fare col negocio che si 
contiene poi nell'inciferato, ma pero scrivere in cifera subsequentemente, 
accio che il deciferatore resti ingannato pensando che quello scritto in 
piano habbia coniuntione con lo inciferato. 

Oltra di cio bisognia havere ancora quest'altro avvertimento che 
scrivendo de varii negocii et differenti molto tra loro et bisognando pero 
molto di metterli tutti in cifera di non distinguerli mai l'uno da l'altro, 
ma fare l'inciferato continuo senza mostrare che sieno varie cose, perche 
occorre che se al deciferatore in una parte del inciferato gli parera di 
havere trovato la cifera, mettendo poi in scritto et non trovando che un 
senso si acconfaccia con l'altro, dubita di non affrontato, et non sa qual 
sia il buono o il vero. 

Ci sono ancora alcuni che non sapendo quello che importi lo scrivere 
diligentemente la cifera, immaginandosi che nessuno la possi leggere, usano 
poca diligenza nello scriverla, et faranno cosi divisi Ii caratteri dell'alfabeto 
della cifera et divideranno ne piü ne meno le parole come se scrivessero 
in piano et non conoscono che in cio errano, perche cosi facendo danno 
larghissimo campo a chi volesse deciferare quello inciferato di conoscere 
che siano sillabe o parole o medesimamente sendo le littere dell'alfabeto 
significate con caratteri doppii come saria la lettera . a . che fusse signi- 
ficata con questo carattere di numero cioe a = 4, la littera m con 19 et 
la . i . con 8, la littera c con 34 et lo o con 49, volendo scrivere ,amico c 
lo scriveranno in questa maniera . 4 . 19 . 8 . 34 . 49 . con la quäle distanza 
vengono a mostrare che ciascuno di quei caratteri cosi divisi significano 
una lettera. Onde il deciferatore puo facilmente andare vestigando, che 
cosa significano insieme et ne forma diverse parole fin ä tanto che ne 
trova alcuna, che gli quadri, et ben che per questa sola coniettura non 
potria intendere l'inciferato tuttavia, gli e di molto giovamento con ogni 
poco d'altra luce, che habbia. Onde volendo scrivere ,amico c bisognia 
scrivere 41983449 ponendovi poi le sue nulle di mezzo, che in quella 
maniera non si conosciera se non uno o dui di quei caratteri significhino 
una lettera, et cosi lo inciferatore havrä il cervello piü a partito ä questo 
bisognia havere l'occhio, perche quasi tutti quelli, che non sono pratichi 
incorrono in simil errore. Bisognia ancora, che colui che scrive in cifera 
avvertisca di non scrivere con lettere dupplicate non essendo necessario 
scrivere con ortografia, come quando si scrive in piano, et quelle parole 
dove si usa lo . h . come havere, havendo, hora, hoggi et simili non e 



Der ChirTrentraktat des Matteo Argenti. 



157 



necessario meno di pigliarne altra cura, ma farlo con la lettera . a . et le 
parole che hanno le lettere doppie come . matto . pazzo . dotto . accorto . 
et simili scrivansi simplicemente non essendo (replico) necessario servare 
l'ordine dell'ortografia. 

Delle regule particolare che si assegmano alle cifre. 

Ci sono molte altre regole particolari che si ponno assigniare alle 
cifre et queste sono tante, et tanto varie quanto l'huomo vuole farle, 
perche oltra le regole et avvertimenti generali, che sono necessarii a tutte 
le cifre deve colui, che forma la cifra havere questo risguardo quando la 
forma ä chi ha da scrivere et a che tempo perche si havera da scrivere 
a un soldato a tempo di guerra, et di uno assedio sara bene che quelle 
parole . soecorso . vettovaglia . fanti . cavalli . et simili che si immagini che 
spesso possino oecorrere a scriversi di porle con suoi caratteri appartati, 
perche simili parole dupplicate et tripplicate nell'inciferato in una linea 
sola tal'hora, come puo oecorrere, ponno dare grande inditio al deeifera- 
tore, perche dupplicandosi et tripplicandosi le dette parole Ii caratteri 
vengono a essere medesimamente troppo spessi come saria se io havessi 
havuto ä scrivere tutto questo discorso in cifra appartata con caratteri che 
la significassero ben dupplicata per la frequen;.a che oecorre di essa parola 
che quasi ad ogni linea e . eifera . ineiferato . deeiferatore . et simili suoi 
derivationi. Si come se si fosse in conclave, et scrivendosi bisogniara 
che quelle parole . conclave . conclavisti . cardinale . papa . seguitino 
et simili, siano poste appartatamente con suoi caratteri et cosi mutarsi 
come si muta il suggetto di cui si ha da trattare; et in simili casi e bene 
d'essere vario et molto diligente, ma per scrivere quello che alla giornata 
puö oecorrere, ä nie pare che la eifera di questa sorte come ho detto per 
essempio sia molto a proposito, siamo piü o meno intricata et oscura. 
Posso ben io formare una cifra di mio capo assigniandole varie regole 
secondo il mio humore, come saria a dire vorrö fare de punti sopra 
alcuni caratteri, che habbino signiflcato et altri non vorrö che Ii nomi 
proprii habbino tali segni, altri caratteri, altri segni et in fme farö quelle 
regole che mi pareranno. Onde di queste non oecorre parlare, pero mi 
bastara di haver detto delle generali, et necessarie le quali, se non si 
usaranno, la cifra sara facile da cavarsi. Ma havendo detto quäle debba 
essere l'alfabeto et di quai caratteri et come disposti Ii caratteri et la 
cagione perche si levino quelle, lettere et assigniato le regole dello scri- 
vere dicendo la cagione non mi pare, che mi resti nitro che dire, non 
volendo (come ho detto da prineipio) entmre n mostrnre il modo di 
deeifernre senzn contrncifm perche se In eifern sara fatta nella mnniern 
che io dico non b possibile di trnrln, se nncorn mancara di quelle cose 
necessnrie che ho nssigninto, colui che sene avederä potm o snpm molto 
bene investignre In vin di cnvnrla essendogli noto per questeregole qual 



158 



Der Chiffrentraktat des Matteo Argenti. 



sia il contrario suo non vi essendo altro secreto particolare da cavare 
cifre che questo se bene la cosa e posta in reputatione, che pare quasi, 
che habbino un spirito, che reveli loro il secreto dello inciferato, de 
quali bisognia ridersi. Mi resta dunque di porre l'essempio della cifera 
formata, che sara qui appresso dal che si puö poi formare mille altre 
sorte di cifre facendole piü semplice di questa, o piü numerosa, che in 
cio ogniuno puö fare quello che gli pare et delle quali non si puö far 
senza nel resto si puo fare poi piü et meno difficile, piü longa et piü 
breve, le quäle regole sono queste poche cioe: 

Regole. 

ia Che l'alfabeto sia come ho detto de XIX lettere ne piü ne meno. 

2ä Che habbia le vocali poste con ugual numero et mi piace che 
siano almeno di dui caratteri se bene il rimanente dell'alfabeto fosse 
semplice. 

3a Che habbia dui nulle da mettersi spesso nello inciferato senza 
discordarsene nel modo che di sopra havemo scritto. 

4a Che habbia caratteri per queste voci . qua . que . qui . quo . et per 
questa parola . che . del resto quello piü et meno osservanze et regole 
che si assigniaranno alla cifra saranno ä beneplacito nello scriverla. 

5a Che bisognia ricordarsi bene delli avvertimenti dati con metterseli 
in pratica altrimenti faranno nulla. 

Quello che siegue sarä Tessempio della cifra piü semplice come ho 
mostrato nel primo alfabeto che posi per essempio aggiungendovi solo 
le lettere vocali che habbino Ii caratteri sotto di loro da potersi scrivere 
in dui modi et con questa cifra breve si potra scrivere cio che Thuomo 
vorra sicuramente. 

Quel altro essempio piu grande e copioso serve per mostrare piü 
la perfettione della cifra, et per scrivere piü ä longo senza pericolo che 
per osstrvanza altri l'intenda, che per esser cosi vario non puo essere 
osservato a lungo andare come si farebbe della cifra semplice, che ho 
detto di sopra, che per essere di quella maniera scrivendosi di molti fogli 
de inciferato si potria facilmente conietturare et osservare da quei pochi 
caratteri, il che non si puo fare di questa, ancora che, se ancora quella 
sara scritta da buon maestro et con gli avvertimenti necessarii et con 
Pinterpositione delle nulle, non credero che altro le potra intendere senza 
contracifra. 

Et questo e quanto mi pare di poter dire in questa matiera rimet- 
tendomi perö a chi ne sa piü di me, nori ci havendo io fatto studio 
gia se non hora, che da vostra signoria mi e venuto commandato. 



Der Chiffrentraktat des Matteo Argenti. 



159 



Discorso sopra la varietä delle cifre che si usano cosi in generale per dar 
luce di quello che si fa et che si puo fare in simile materia. 

Havendo sin qui mostrato quäle al mio poco iudicio debba essere 
la cifra, et appressone dato dui essempii 1 come di sopra annotati, non 
voglio lasciar da parte di rispondere ä quello, che mi si potria da alcuno 
dimandar, se mi fusse rechiesto perche cagione ho fatto quelli essempi 
et perche mi sia allungata in quelle regole soprascritte se ad ogniuno b 
lecito formarsi qual sorte di cifra piü Ii piace et de quali caratteri, et di 
che qualita, come, che si vuole, che tutto di si fa, che di mille et mille 
sorte se ne veggono per le secretarie. AI che rispondo. Che gli e vero 
che questa liberta e d'ogniuno et che si possono formar cifre in tutto 
differenti da questi essempi, che ho dato io et che saranno buone buone, 
ma perche io sia meglio inteso, daro una comparatione assigniando questa 
qualita di cifra ad alcuna mascara la quäle e quella, che veramente rende 
Fhuomo (che si cuopre di essa) sconosciuto piü, che non fa l'altra varieta 
di habito, che si cuopre et si pone a torno senza potra andare igniudo 
del remanente senza tema di essere conosciuto il che non potra fare se 
bene havra stravagantissima qualita di habito senza della maschera, perche 
non poca fatica rara conosciuto non consistendo nell'alteratione delPhabito 
l'essere sconosciuto si come fa nella maschera, la qual se mancarä ancor 
essa delle sue parti principali rendera la persona tanto piü facile quanto 
piü in numero, et in qualita saranno le parti di che manca come saria il 
naso, il mento, una guancia, et simile. Cosi la cifra formata di quelle 
poche regole generali et necessarie, sarä la vera maschera da coprire Ii 
caratteri alla quaie s'aggiungesse altri habiti et stravaganti con moltiplicare 
le altre regole et varie saria ben fatto ma quelle senza queste non pono 
stare, et se mancara di queste, tanto piü sarä facile da intendersi, di quanto 
maggior momento sarä quella regola, che vi mancarä. Pero se bene le 
cifre sono varie et diversissime una da l'altra non dimeno se seranno 
piene di quelle regole notorie, che ho detto, credami ciascuno, che quelle 
saranno inutili et mal fatte. Ben e vero che alcuni ne fanno senza alfabeto 
distesso formando solo la cifra di combinationi cio e di vocale et con- 
sonante in sieme, et consonante et vocale come verbi gratia ab eb ib ob 
ub, ca ce ci co cu, qua que qui quo et simili mettendo molti nomi 
proprii de piü necessarii con loro caratteri , che Ii signifkano. Altri 
ancora saranno, che un carattere o dui sia di numero ,o', d'altra sorte 
significhino dui lettere delPalfabeto come saria a dire 
ad . ef . eg . on . mp . bx ) et simili che saria troppo confusione et long- 
5 . 6 . 8 . 9 . 7 . 72 ) hezza in mostrare tutto, che si puo che con 
le lettere d'alfabeto formano diverse et varie voci in tante guise quante si 
possono immaginare et formare et sotto esse pongono varii caratteri o 

1 Gemeint sind oben die beiden Alphabete. 



160 



Der ChifTrentraktat des Matteo Argenti. 



di numero ,o', d'altro che significhino, et in fine con questi numeri et 
caratteri formano come ho detto di mille sorti. Et in tal cifra ho visto 
che sono posti XVI caratteri che servino per nulle et sotto le vocali ne 
saranno stati cinque ,o', sei caratteri le quali cifre riescono nel vero difficili 
a deciferare senza contracifra, ma riescono ancora faticose da scriversi, et 
da leggersi a chi tocca per la confusione, che fa queila quantita de caratteri 
che significano una medesima cosa, oltra che non si puo mai quasi im- 
parare ä mente et perciö bisognia starvi tutto il di a torno per scriverne 
mezzo foglio, il che non e bene, perche molte volte il corriere parte et 
le lettere restano in mano, et la fatica gettatavia perche ogniuno non e 
prencipe di poter trattenerlo ,0', essere egli quello che lo spedisca. Perö 
come ho gia detto bisognia che la cifera sia facile da usare et se potro 
io con una cifra chiara et facile scrivere il mio concetto con sicurezza di 
non essere inteso se non da chi havra la mia contracifra, perche ho io 
a rompermi il cervello in ritrovarne una cosi longa et intricata che ne io 
stesso, ne colui che voglio la potiamo intendere se non con studio et ho 
osservato questo, che tutte le cifre che ho operato sotto mio zio, che so, 
che sono State sicurissime sempre le sapevo quasi a mente quando le 
havevo adoperate dui o tre volte et massime lo alfabeto con tutte quelle 
cose, che piü erano in uso. 

Un altra sorte di cifra si usa ancora che si scrive con una carta 
intagliata a quadretti ponendosi essa carta sopra il foglio et scrivendo nel 
quadretto dui lettere, et nell'altro, et poi nell'altro di mano in mano fin 
che sia finito di dire il suo concetto in piano poi levata la carta intagliata 
mettonsi altre lettere in quello spatio che e restato tra una lettera et 
l'altra, et mendesimamente in quel bianco, che e restato prima coperto 
dalla parte di quel foglio intagliato sopra il medesimo e che ponendovisi 
sopra coprendo le lettere poste falsamente et ä caso si veggono solamente 
quelle che nelli quadretti appaiono le quali si leggono facilmente, et questa 
cifra e ottima et di poca fatica et molta sicura et parve ad alcuni che gli 
antichi l'usassero, et non so se Cesare 6 altro autore ne faccia mentione, 
perche non mi ricordo bene, solo ha questo diffetto, che non si puo 
portare quel foglio intagliato per viaggio senza di guastarsi, perche come 
si piega non riesce giusto. Onde mi ricordo haverne havute uno di rame 
incastrato tra dui assi accio, che non si guastasse nel portarlo in volta. 
Et questa e cifra di gran signiori, che vuole poca fatica, et se ha qualche 
secreto che non voglia cosi communicarlo con il suo secretario puo far 
da lui, ne si puo rubbare la contracifra, che non robbi il medesimo foglio 
intagliato perche troppo difficil cosa il farne uno a punto di queila qualita 
senza una minima differenza, et si bene si robba non si puo fare se non 
con molta difficolta, che altre contracifre si posono copiare ä poco ä poco, 
hoggi una lettera domani dui et cosi di mano in mano secondo la com- 
moditä, in tanto che il ladro in capo di XV giorni Phavra ritratta, ne il 



Der Chiffrentraktat des Matteo Argenti. 



161 



padrone se ne potra aecorgere, come avvenne al signor don Ferrante 
Gonzaga di felice memoria, che di tal maniera uno schiavone che pratieava 
in secretaria lo rubbo per Paulo terzo che gli dono CCCCC seudi ed egli 
fu poi impiccato in Turchia. Questo fine hanno Ii tristi doppö si grande 
scelerita, come fu quella della quäle nacque poi la rovina che per molti 
anni e passata, et in questo ancora io pongo fine alla presente mia pratica 
fastidiosa di eifre nella quäle altri che vostra signoria non mi faceva entrare. 
Et Dio voglia ch'io habbia servito come desidero perche in vero la cosa 
e difBcile assai, et piena di infiniti intrichi, et io molto mal praticato in 
essa, si come credo, che ci siano molti hoggidi, che si trovano riel medi- 
simo termine, benche ogni minimo secretariuecio ne usi et ne scriva. 1 
Riservando dui huomini hoggi principalissimi, i quali (com'e ben noto a 
Vostra Signoria et ä tutte le corti de prineipi christiani) sono talmente ver- 
sati et scientifici in questa scienza che liberamente si puo [dire], che mai al 
mondo sono stati, sono, et saranno tali come dalle infinite esperienze da 
loro fatte chiaramente appare la loro eccellenza, che non e capitata eifra 
di qual si sia maniera fatta, che da loro non sia stata ritrovata, et deeifrata 
con molta facilita. Et questi sono uno et primo mons. Antonio Elio 
Iustinapolitano, vescovo di Pola, secretario fu della santa memoria di 
Paulo terzo, huomo di molta dottrina et gran valore. L'altro c il signor 
Pyrro Mussefili conte della Sasseta in Toscana secretario delle eifre del 
Gran Cosmo duca di Fiorenze, a quali si deve il primo loco et ogni honore. 

Oui siegut il capo scondo de caratteri. 
Et perche ho detto carattere voglio prima che passi piü oltre per 
potere essere meglio inteso dove oecorre dechiarare quäle io intendo 
carattere. Perö dico che carattere chiamo io ogni segnio che faccio con 
alcuna sorte di forma, et questo tal segnio ogni volta che l'havero fatto 
solo lo chiamo carattere semplice come per essempio 4, 9, q et simile 
al che posso assigniare una lettera per ciascuno, et fare, che per essi la 
significhino come attribuendo al 4 la littera a et al \) la littera p et al q 
la littera u; posso ancora ad un medesimo carattere sempre attribuire una 
parola et piü come ba be bi bo bu non quando Vostra Signoria ill«^ et 
simili facendo, che una di essi semplici me lo significhino. Ma se vorra 
fare un carattere dupplicato o triplicato o quadrupplieato pigliarö piü carat- 
teri et di quelli formarö uno, facendo che esso cosi composto significhino 
una lettera sola, o una parola, o syllaba o piü come mi parera, come per 
essempio . a . b . c . quello . questo . V. S. illm^ e t cosi di mano in mano come 
diffusamente si conosciera nelli . xy . 45 . 64 etc. Essempio della eifra che 
si dira in ultimo et questi si chiamano caratteri semplici, dupplicati, trippli- 
cati et quadrupplicati, oecorrendo rare volte che se ne compongano de piü 
caratteri, che di quattro, et tanto mi pare che basti haver detto de caratteri. 

1 Hier schließt die Kopie in der Bibl. Harberini. 
Meister, Die Geheimschrift. 11 



162 



Der Chiffrentraktat des Matteo Argenti. 



Questa poca particella che siegue andra contraposta con il 
capitolo secondo. 

Et perche mi occorrera fare mentione de caratteri semplici et dup- 
plicati prima che passi oltra, mi par bene dichiarare quali io intendo carat- 
teri semplici, o quali dupplicati, o tripplicati, accio che, in quello mi 
occorrera di nominarii, possi essere piü facilmente inteso. Perö carattere 
semplice chiamarö quello che solo significarä una lettera 6 vero una sillaba 
o una parola o piü parole come sarä per essempio questo che siegue: 
a . b . c . ba . be . ch . non j Ii quali caratteri benche semplici significano 
4.3.5.7.2.1. i) J una lettera et una sillaba et una parole et 
piü parole se si vorra. 11 dopplicato sarä composto di due et il tripplicato 
di tre, et il quadrupplicato di quattro et cosi di mano in mano Ii quali 
possono significare una lettera, una parola et una sillaba et piü, quanto fa 
il semplice et non dimeno non sarä se non un carattere et pur posse fare 
che significhino una sola lettera o vero una parola o piü, secondo mi 
parerä, lo nominarö un carattere solo quando esso solo significarä una 
lettera o una parola o piu, cosi chiamaro medesimamente un carattere solo 
ancora quello, che di molti segni sara composto pure che ancora esso 
significhi una lettera o una parola o piü come per essempio queste tre 
405 segni significhino . a . o altra simile et 592 ponno significare . ba . 
be . et 6732 . negocio . che . non .V. S. illma . e t finalmente ciö che si vuole; 
e cosi e simplice, e dupplicato e tripplicato, lo chiamaro et quadrupplicato, 
mä perö non saria se non un carattere. E quelli chiamarö piü caratteri 
poiche o piü littere, o piü sillabe o parole ciascuno per se significaranno. 

Cosi porro fine a questo ragionamento de caratteri che mi e parso 
necessario di fare per schifare l'intrigo che haveria potuto portare l'equi- 
vocatione d'essi. 

II 1 fine di questa opera vulgare. 

[Schluß in der Kopie der Bibl. Casanatensis.J 
Nel soprascritto discorso generale delle eifere non so se m'havro 
sodisfatto Vostra Signoria, quando che si, piacemi, e se in qualche parte 
desiderasse maggiore dichiarationi , contentesi lasciassi intendere che non 
mancaro di supplire, perö secondo le forze mie, le quali s'in questo sono 
deboli, la colpa non essendo mia spero venirvi scusato, dandomi a credere, 
che Vostra Signoria si appagarä delPanimo mio, tanto pronto verso di 
lei, che sempre si mostrarä pronto ad un minimo cenno; si come con- 
tinuanamente trovera, se le piacerä di commandarmi, che mi sara favore, 
e lo ricevero talmente, che mi sarä di consolatione grandissima. Con che 
mi resto di novo rimettendomi intorno questa materia ä quelli che meglio 
di me l'intendono. 



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Der DechifTriertraktat des Matteo Argenti. 163 

4. Der DechifTriertraktat des Matteo Argenti. 

Rom, Bibl. Chigi M II 48 f. 136—142. 

Discorso e considerationi et coietture da levar senza contracifra, 
et altri particulari cuncti a tal professione. 

Havendo con l'aiuto della divina sapientia proposto di metter insieme 
e descrivere ancor molti particolari non solo de diversi capi considerationi 
et coietture per venire alla vera cognitione de saper levare una lettera 
scritta in cifra senza haver la contracifra, ma ancora altri particolari sopra 
di ciö con diversi capi, di quante cifre se possono usare, e il tutto questo 
posto in modo di trattato familiäre come fu detto. E perche pare non 
solo al humano ingegno impossibile il venire in cognitione di si rara et 
occulta scrittura, et a valenti professori stessi da che pensare, e pure 
vediamo che se ci arriva a questa cognitione, et vi son pur chi le han 
ritrovate senza haver le contracifre, come in particolare ho visto dal s. 
Giov. Battista Argenti di fe . me . mio zio, ve ne son molte e molte di 
che mostro nel libro delle sue cifre nel suo fine, acciö non resti morta 
la memoria di si segnalato professore di cifre, che a tempi nostri non ve 
ne sarä un paro. Onde dalli suoi scritti mi son resoluto di poner tutto 
in netto, non solo quelle coietture et considerationi che da esso molto 
bene si descrivono in un quinternetto legato nel suo volume, che di cifre 
tratta, ma ancora quelle che da me son andato investigando di mio cer- 
vello senza haver voluto in ciö veder altri libri che vadino atorno, e 
perche son molti Ii modi per Ii quali si possono venire alle coieture di 
levar una scrittura de cifra, ho pensato primo dechiarare appresso di me 
alcune cifre, che per alcun modo non si possono da valenti professori 
venirne in cognitione et ingegno humano al mondo mai le rittrovarra, 
ne ci e arrivato se non ha la propria contracifra. E ancorche conoscesse 
esser cifra di motto o chiave sapesse il motto e la chiave, manco le potra 
ritrovare, se non ha il proprio numero o figura, dove incominci o finisca 
il motto o chiave, come meglio apresso mi dechiaro delle qualita di esse 
cifre, e perche non intendo dilatarmi in parole superflue ma venire al 
ristretto primo di quelle cifre che sono irreperibile et impossibile a ritro- 
varsi, si appresso di me, come anco con molti della professione discorsene, 
et sono della mia opinione, e rincominciar di tutte le qualita di cifre. 

Dico principalmente che le cifre formate da un alfabeto di 20 lettere 
correnti ordinariamente come si usano e scrivono in littera aperta, quando 
questo alfabeto sia formato da un professore di cifre ben regolato, come 
dire per numeri di decina o figure, dando alle 5 vocali triplicati o qua- 
druplicati numeri diversi di tutte le decine correnti o altre figure, alle 
littere consonanti piü liquide, similmente triplicati o duplicati numeri e 
diversi, et cosi al remanente delle altre littere consonanti manco liquide 

11* 



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Der Dechiffriertraktat des Matteo Argenti. 



darle Ii suoi numeri per decina almeno duplicati. Et se Ii darano le sue 
nulle per Ii medesimi numeri di decina di tutte le sorte di numeri in 
buona quantitä, o di figure, come io ho usato et mio zio che dalli esem- 
plari di essi si vegono, et nel trattato familiäre al capitolo che son mostre 
molti alfabeti N. 3, 4, 5, et ancora nel medesimo che alli alfabeti 6, 7, 
et ottavo se ben paiano facilissimi. Ma quel che io ho detto di sopra 
intendo anco delle cifre per le medeme lettere dell'alfabeto, si per lettere 
semplici come per silabe che nel capitolo per Ii alfabeti descritti nel detto 
mio familiär trattato, alli alfabeti numero primo 20 et 3 et cosi di mano 
in mano per essi mostro il tutto. II simile dico et intendo di un alfabeto 
ben ripartito come di sopra per caratteri nel sudtto m io trattato si vedono 
alli alfabeti per caratteri descritti nel suo capitolo 8. E che detti alfabeti 
poi habino le sue dittioni, adverbi e parole piü usitate in scrittura, e 
talvolta anco molti articoli e silabe e propositioni repartite con sue figure 
e talvolta con numeri ancora contrasegnati, o con punti, o altrimenti, 1 o 
segni, che siano cosi diversi che possono agabare, e poi ben scritta serrata 
et connessi Ii numeri che non si possa conoscere distinzione da parola a 
parola. Non solo apresso di me, ma ad ogni altro valente professore 
dico che sarä impossibile poterci levare, et venir in cogitione di essa 
littera scritta in cifra per arte et ingegno humano, che se non ha la 
contracifra espedito, e Ii converra al fine lassarla nel suo secreto. 

Secondariamente una cifra similmente per alfabeto ordinario, ma di 
manco littere del alfabeto, come per un alfabeto di 16, o 18, e 17 lettere, 
come mostro nel mio trattato nel capitolo 7, molte varietä, ma sempre 
intendo come ho detto di sopra ben e fundamente formate e piene di 
sue dittioni, che dico esser impossibile a levarsi da humano intelletto e 
sia pure professore quanto si voglia valente. 

In tutte le cifre che corrono per chiave tanto per numeri come per 
alfabeto, charatheri come al mio trattato 2 al capitolo 11 et 12 si vegono 
tutte le qualitä loro, et ancora le cifre per commutation retta et indiretta 
che al medesimo trattato al 13. capitolo et ancora per enagramaton et 
tetragramaton al capitolo 15 et 16, e similmente per rote al capitolo 12, 
et cifre a mente al capitolo 18, et cifre per caselle ripartite come si 
vedono al capitolo 19, et soltanto cifre per le note musicali al capitolo 20, 
tutte le suddette qualitä di cifre sono impossibile levarsi senza haver le 
contracifre, etiam che havessero il nome della chiave o di, o qualche lume 
di esse, se non hanno Ii proprii numeri o figure, dove incominciano o 
finisce l'alfabeto, non sarä mai possibile levarle per intelletto humano, e 
lascino dir che si voglia, che letto che haveranno Ii sudetti capitoli di 

1 Ms. altriaventi. 

2 S. o. Abschnitt 5: Das Chiffrenwesen nach dem Familienbuche des Matteo 
Argenti Kap. 10 — 19; die Numerierung ist hier durch Zusammenfassung zweier Kap. in 
eines um eine Zahl verschoben. 



Der Dechiffriertraktat des Matteo Argenti. 



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tutte le qualitä che in essi si mostrano restaranno capaci, et toccaranno 
con mano quello che io dico con veritä, et certa professione, ho piü di 
una volta fatto prova per venire alla vera cognitione, che e stato impossibile. 

Ultimo vi sono ancora le cifre per commutation di nome o gergo 
come nel mio trattato dico et mostro nel capitolo 14, quäle sorte di cifre 
se ben son scritte in lettera aperta et ordinaria, che appariscono effettual- 
mente lettera publica, tuttavia ben composta et tirata la mutation de nomi, 
e questa qualitä di cifre vol esser molto ben innestata e composta in 
modo tale, che non nasca scintilla di ombra, e impossibile ritrovarsi senza 
il suo original di contracifra, et ciö l'ho usato appresso Tlllmo ambascia- 
tore, esser cosa bellissima e cifra da proprii prencipi, et da esso uso im- 
parata, et messa in pratica, e fattone molte come nel esemplario mio se 
ne vedran alcune, e nell'istesso trattato familiäre ne do esempio. 

Havendo di giä detto le qualitä delle cifre, che son impossibile 
levarsi da humano intelletto come ho detto, perche una cifra fatta con 
tutte le diligenze non si puö decifrare senza contracifra, e perö sarä bene 
ci venire alla demostratione di quelle cifre che si possono levare, e son 
State levate senza le contracifre, come se ne vede molte esperienze da 
professori, e come ho detto dalla memoria recente di Gio. Battista Argenti, 
per venir poi alle conietture, et considerationi che ho, di poter levar senza 
le contracifre. 

Facil cosa e di venire in cognitione de una scrittura di cifra la qual 
sia una cifra ordinaria, composta senza regola di vera cifra, perche chiara 
cosa e che ognuno si puol formar di sua testa una cifra, e si confida che 
non sarä ritrovata, e se ne caminarä ed il suo fondamento ordinario e 
generale son quella sorte de cifre che io descriverö ordinäre. Dico che 
una cifra per semplice alfabeto composta ordinariamente, e datoli Ii numeri 
per decina o di altre figure a tutte le lettere in sol numero con una sol 
nulla o due, come molti si fundano, e scritta particolarmente con distanza 
almeno da littera o sillaba o parola, tanto quanto l'intelletto puol conoscere, 
ne verä di tal arte e qualitä in cognitione con un poco di studio facilis- 
simamente, e la ritrovarä subito sia per numeri o per lettere o silabe o 
caratheri o altre figure, e similmente anco che fosse scritta chiusa e ben 
regolare, purche sia ordinaria alle lettere numerate dell'alfabeto di una sol 
figura. Le cifre ancora per le medesime lettere scritte per contramittere 
del semplice alfabeto son facilissime a ritrovarle per le cause che dalle 
conieture e considerationi appresso andarb descrivendo. 

Vi son anco alcuni che hanno arrivato a levar una scrittura senza 
contracifra, dell'alfabetti le lettere vocali son state duplicati numeri, et le 
altre consonanti son State con un sol numero di decina, o di duplicate 
altre figure, e similmente de simile per silabe ma con il gran lume delle 
conieture et considerationi sequenti, e professori in questo genere versa- 
tissimi che ancor con cifre di assai ben raggionevoli hanno levato il netto, 



166 



Der Dechiffriertraktat des Matteo Argenti. 



e composto per apunto Palfabeto come se da chi fosse composto, corae 
nel libro di mio zio si vede. Di modo che ancor cifra sicura, se non 
verrä formata come ho mostrato di sopra o delle nominate suddette poträ 
in mano di eccellente professore esser ritrovata con lungo studio. Onde 
per abreviar il mio discorso verö alle conieture et considerationi e modi 
di poter venir alla cognitione di una lettera scritta in cifra con l'appressi 
modi tenuti da mio zio e da me messi in netto, e agiuntovi qualche cosa 
per l'esperienza che in tanti anni ho essercitato tal professione, volendo 
prima che descrivere alcune cose che mi paiano utile et notate dal mio 
zio, che tutte son utilissime, e si possono dire ancora considerationi e 
conieture, che cosi intendo siano 'apresso me> 

Giä sappiamo che chi scrive in cifra deve scriver tutte le cose sole 
d'importanza, le altre si scrivono secondo l'uso commune, perche si fa 
tre buoni effetti, l'uno e piü comodo a descrivere, l'altro e facile a chi 
la ricava, et terzo e piü difficile a chi la decifra, di modo che raccolga, 1 
che l'importanza sta in quel restretto che e scritto in cifra, a che fa 
curioso quel principe di sapere il contenuto, che e incifrato, e non si ha 
contracifra. 

Conviene al professore fare perö una minuta notomia di tutte le 
lettere del alfabeto, quali sono piü frequenti, et quali meno, e le raggioni 
perche, e questa noticina repartata in questo modo, secondo me le vocali 
a e i o u, come piü frequenti di tutte le altre, e poi delle vocali, 2 prima 
lo .e., poi lo . a., poi lo .o., poi lo .u., e venire poi alle consonanti. 

Delle consonanti liquide son le piü frequenti . r . 1 . n . m . et vi 
agiungo ancora il t. 

Delle altre la semivocale s. 

Del resto le mute giä si sanno, et anco le consonanti manco liquide 
tutte ridotte in parte e notomia, per venir al suo tempo a ripartir Ii 
numeri, secondo il foglio che si haverä di che genere o qualitä sarä 
Pincifrato. 

Lo u, si fa frequente per esser consonante come . uita ., et liquido 
come . questo . , cosi lo i. 

Delle mute lo t, se ben io lo ho agiunto di sopra alle piü frequenti. 

Separato che si ha in notomia l'alfabeto come ho detto, bisogna 
venir a queste conieture sequenti per venir piü facilmente al lume dello 
scritto, che sono di gran lume al professore per ritrar il secreto e queste 
le descriverö per suoi numeri ad inpieno per maggior intelligenza. 

Conieture et considerationi. 
Prima regola operar di saper chi ha scritto la lettera, se sia possibile. 
20 In che lingua parla colui che Pha scritta. 
30 S'egli scrive corretto, o scurretto di questo si puol far senza. 

1 Ms. ragoglii. 2 Fehlt i. 



/ 

Der Dechiffriertraktat des Matteo Argenti. 



167 



40 Onde viene, a chi vä, et in che luogo, e questo capo e necessario, 
molto, perche rende gran lume. 

50 Se a chi viene e persona insigne, come cardinale o altro signore. 

60 Se a chi viene e persona publica, come agente di qualche prin- 
cipe, o signore o gran prelato. 

70 Se a chi viene che sia provato che maneggio suol havere, perche 
talvolta sotto coperta di un privato anco si usa scrivere a prencipi, etc. 

8° Se viene sotto coperta di altrui, o per posta ordinaria, o direttiva 
a chi si scrive. 

90 Se e sigillata ordinariamente, o da sigillo con spago alla mercantile. 

100 Considerato che sigillo suol essere, se e di prencipe o prelato, 
o privato, o mercante come ne ho viste. 

110 Considerare che negotii e faccende possono correre in quel 
tempo e che occorrenze, a che si puol aplicar la mente a molte con- 
seguenze. 

120 Se ha titolo o sottoscrittione in cifra, che e contro il stile. 
130 Se ha soprascritta in lettera aperta o in cifra. 

140 Avvertire se le dittioni sono separate si o nö. 

150 Avertire se e scritta chiusa, o se vi e distanza da parola a 
parola, tanto che si possa coietturare che sia parola. 

160 Considerare tutte le littere che sono finale. 

170 Vedere se vi e nessuna parola di tre lettere, ove la prima et 
ultima siano le medesime lettere; questa sarä .non.o.ivi., che e della 
medesima natura, non e usata nel scriver. 

180 Considerare che le parole di tre lettere vi sono ancora .per. 
che . chi . con . dal . nel ., et similia. 

190 Fare una lista di tutte le figure ciö e ripartire se sarä per 
numeri o silabe, o lettere o caratheri, che sono nell'incifrato foglio, per 
vedere quante sono. 

200 Ripartir per numero di decina se riesce paro, o imparo, e se 
si retrovasse qualche numero per centinaro, o semplice, e cosi intendo 
delle altre qualitä che fosse l'incifrato. 

210 Ripartito che sarä si puö vedere la frequentia piü che sarä de 
numeri, o altra qualitä che fosse l'incifrato. 

220 Attendere quali lettere siano piü frequenti, che quelle saranno 
le vocali, o vero rot. 

230 Andare distinguendo Ii piü numeri etc., alle piü liquide vocali, 
e alle manco, e cosi alle consonanti piü liquide, che ciö consiste il rc- 
partimento fatto. 

240 Andar se non corrispondessero in numero sufficiente Ii numeri 
alle vocali principalmente variando finche il giuditio par che sia arrivato 
alto al segno che quello possa esser la lettera vocale. 



168 



Der Dechiffriertraktat des Matteo Argenti. 



250 Veder se corrispondessero Ii numeri manco etc., con le con- 
sonanti piü liquide, come . to . no . an . et similia. 

260 Accertato secondo il giuditio le tre vocali piü liquide, e due 
consonanti piü liquide, similmente il resto si trovarä facilissimamente. 

270 Vedere se vi e misura di parola di una lettera sola, che sarä 
vocale, et una delle cinque, et piü spesso sarä . e . o . a . o . o . che 
si deve avvertire molto diligentemente. 

280 Guardare se le medesime figure, ciö e di che qualitä e Pin- 
cifrato, che sono nel principio se si trovano continuate, per veder se la 
cifra e mutata o no. 

290 Avertire alle parole di quattro lettere, et a quelle di tre, et a 
quelle di dua, se fussero quelle che spessissimo occorreno in construttione 
come e . cosa . chi . se etc. 

300 Andar portando le dittioni nelle sue sillabe, dove e necessario 
ritrovar le vocali, perche ogni silaba bisogna che habbia la sua vocale: 
avertimento accuratissimo. 

310 Far la prova minuta di tutte le figure, per tutti Ii elementi, et 
usar estrema diligentia in quelle. 

320 Ritrovar primo le nulle, a che deve usar l'intelietto a quelle 
figure che saranno piü frequentissime che nel ripartimento fatto delle figure 
si trovarä o semplice o duplicato che sia, che paiono inverisimile per le 
lettere. 

330 Ritrovato secondo il tuo giuditio, e che corrispondon le figure 
esser nulle, venir poi alle significative. 

340 Sminuzato le figure, et arrivato a un di presso le vocali liquide, 
con le consonanti venir alla compositione delle parole, e riuscendo una, 
o due, o tre parole che corrispondan le figure, andarai al foglio incifrato 
a far la prova, e riconfrontandosi nel primo, secondo, e 3 vero alcune 
parole, e cosi le nulle seguitar a levare, lassando perö se ci fosse qualitä 
numero, centinaro che sarä significante di dittione, elinearlo, e andar 
levando se la prova riesce. 

350 Avertir alle figure se fossero con segni sopra, come di punti 
o altri segni, metterli da parte, perche talvolta possono ancor esser nulle, 
et talvolta significanti, che ritrovata, poi la scrittura, si vanno applicando 
secondo il senso alli proprii nomi che piü si accostano secondo l'intel- 
ietto e giuditio porge al trattato. 

360 Esser rimosso da ogni strepito et da ogni altra cura, et star 
quieto di mente, mentre si fä tal essercitio. 
370 Praticar continuamente il decifrar. 

380^ Häver una infinita patienza e diligenza in tal professione. 
390 Di quante sorte di cifre che vengono alle mani, di tante tener 
la copia, et stenderle in libro, e sopra essercitarsi. 



Der Dechiffriertraktat des Matteo Argenti. 



1(59 



400 Saper tutti o la maggior parte dei modi che si scrivono in cifra. 

410 Avertire dove si trovarä spesso replicate tre figure continuate 
l'una doppo l'altra, perche sarä facil cosa, che dica .che. essendo questa 
dittione frequentissima nel parlar italiano. 

420 Considerare se egli scrive geminato o 116, perche nella nostra 
lingua son molte geminationi, che da questa consideratione si cava esser 
cifra sicura di alfabeto, che si puol cavare. 

45° Quando hai trovato che alcune lettere si levano secondo il suo 
significato, benche di poi ne trovi alcune che non rilevino, vä pur inanzi 
a vedere, se altre rilevano, perche potrebbe esser, che quelle fossero 
State nulle. 

460 Come tu hai una parte della dittione, imaginati, che il resto 
voglia dire quello che ti pare piu verisimile. 

470 Vedere se trovi spesso due lettere-, che una continui all'altra, 
perche forsi sarä l'una . q . l'altra . u . che sempre gli va dietro per neces- 
sitä, et ritrovate queste due se ritrovarä facilmente la vocale, che gli vä 
a lato perche sarä o, overo a. 

480 Guardare se dalla non cifra si puö trarre qualche inditio alla cifra. 

490 Se una parte risponde al tuo decifrare, et l'altra no, hai da 
credere che vi sian nulle indifferenti. 

500 Come ti pare haver inteso una o due lettere, va a tutti iluoghi 
dove trovi di quelle, per vedere se riscontrano, et quello che eile rilevano. 

510 Avertisci alla mano frequente che sia, perche sarä . z. o .x. 
et queste sempre hanno a lato la vocale. 

520 Havere un libretto sopra il quäle tu decifri la cifra, acciö che 
tu ti vegga dinanzi tutte le prove, che tu hai fatte per non ritornar alle 
medesime. 

530 Prova molte dittioni, le quali per Ii negotii che corrono alPhora 
vi possono essere poste, come eavalli, denari, et simili, et avvertire ne i 
luoghi dove si riscontrano le similitudini de le lettre, et le repartitioni alle 
cose che tu vuoi provare. 

540 Ogni segno che si trovarä alle figure, signirica o lettera, o 
silaba o dittione, o dittione di nome proprio. 

550 Far ogni diligentia se si puol conoscere la mano di chi scrive, 
o giuditio di chi puol essere, e questa consideratione servirä in secretaria 
di stato dove passan gran quantitä di lettere, e di diversi ministri. 

560 Quanto piü e lunga la scrittura di cifra, piü facilmente se ne 
puol venire in cognitione. 

57° Le cifre di pochi versi son piü difHcile a decifrare. 

58° Dal ripartimento fatto delle figure e sminuzzare le figure sc 
non si trova rincontro di nessuna lettera, al'hora sia certo che sarä cifra 
di chiave, o delle descritte di sopra, non occorre rivoltarsi il cervello 
sopra. 



170 



Der Dechiffriertraktat des Matteo Argenti. 



590 Da un altra consideratione si puol venire in cognitione se la 
cifra si poträ levare, che sara questa come si trovarä sette o otto over 
dieci rigure di una medema qualitä seguitamente, e talvolta mezzo verso, 
et un verso sicuramente e delle ciffre per chiave, o delle descritte, simil- 
mente non vi si perda tempo a torno. 

600 Procurar di saper le qualitä delle cifre che usano le nationi, e 
sopra farvi studio, e che littere in quelle lingue son piü usitate e frequenti. 

610 Vi son ancora delle cifre che appaiono lettere, che ordinaria- 
mente si scrivono, che son di contranomi, quali quando son ben com- 
poste e impossibile intenderle, a queste non ci e altro modo che dalla 
dittatura considerar che quello che si dice puol esser verisimile, o vero 
ha del improprio, perche si conoscono benissimo, e talvolta paiono i con- 
cetti oscuri, e parole improprie. 

620 Vi son ancora delle cifre che si scrivono in littera aperta, e 
tra un verso e P altro si scrive che non appare scrittura, che ciö e scritto 
con sughi di varie herbe, o con altri ingredienti, ma chi ben ci riflette 
sopra di queste lettere, conoscerä che ci e stato scritto; queste si sogliono 
levare o bagnate dentro Pacqua, tale al fuoco, tale con il succo, o lume 
di zolfo, altre con Porina, altre con polvere di zolfo sopra, e queste rare, 
e quasi mai accapitano alle mani di professori, perche la lettera che ap- 
parisce puol esser di negotii familiari, o di complimenti e similia, a che 
non si fa risguardo, e in questo son agabati tutti, e non son cifre da 
secreteria di stato, ma da private persone, che hanno Ii secreti di quelle 
herbe e sughi, di che non ci ho atteso, se ben ne ho molte intese, e 
parte anco in scrittura. 



/ 



B. Sehlüsselsammlung. 



I. Chiffrenschlüssel des Gabriel de Lavinde. 1379. 

Vat. Arch. Collect. 393 f. 166— 181. 

Infrascripte sunt ziffere, quas ego Gabriel de Lavinde de Parma, 
familiaris et officialis domini nostri pape, habeo cum domino nostro papa 
Clemente et multis aliis, ut inferius particulariter et Ordinate continetur. 

1. Et primo cum domino nostro papa demente, 
a b c d e f g h i 1 m n o p q r s t u x 
i jS ff [p F) jf 6 ü -h S 2 00 j f K 5 4 | 

Infrascripte ziffere posite cum aliis nichil habent importare. 

? * H $ 3 9 

2. Ziffera cum Bertholamo secretario domini Raynalducii de Montevirdi 

domino civitatis Firmane. 
abcdefghilmnopqrstux 

Infrascripte posite cum aliis zifferis nichil habent importare. 

<r J 4 i ? 

3. Ziffera cum Lapo de Ricasulis et Saulo nato suo, quando ivit 
ad cardinales italicos. 

ab cdefg.hi klmnopqrstu 
p 3 |f H 5 t 6 x ^ 9 ¥ H ? x 2 p, je 4- £ 

c 

x y z et con etc. 
vf et (5 Ii -o o-c 



172 



Chiffrenschlüssel des Gabriel de Lavinde. 



4. Ziffern fr. Iohannis de Bononia offic. Reginalis cum qua scribere 

vult mihi. 

abcdefgh ik lm n op qr s tuxy 
a b c d e f g h i k 3 <$ O ol qrstuxy 

5. Ziffern quam dedi fr. Iohanni de Bononia, cum qua sibi scribere debeo. 
abcdefghilmnopqrstux 

« > 3 H' 4. $ 8 f A ^ * ' a ß ft # D A 9 
Posite cum aliis zifferis nichil habent importare. 

rj fr n xt) 

6. Ziffera cum fr. Iohane Guidonis de Forlinis, qui ivit ad partes Italie 
de mandato domini nostri pape cum domino episcopo Vencionensi. 

[Wie Nr. j; nur q ] 

7. Ziffera cum domino Nicoiao de Neapoli regni Sicilie canonico. 
[Alphabet und Trugchiffren gleich Nr. i.J 

8. Ziffera cum Fernando Sancii de moya Conchensis dioc. castellano Roche 
papalis Anchonitane, et cum eadem scribere debet domino nostro pape et 

dominus noster sibi. 
ab c d e fghilmnopqrstuxy 

xooSnj-tpznHUyi rj;>4f)o<- Q -#A&ff 
Posite cum aliis litteris infrascripte nichil habent importare. 

<r 7 9 6 8 ff 

9. Ziffera cum domino fratri Angelo Feduccio 1 de Bibiena episcopo Pen- 
sauriensi, quando ivit ad partes Yspanie, Aragonie, Portugalie et Navarie. 

[Alphabet und Trugchiffren gleich Nr. 1; nur n =rj und r ] 

10. Ziffera cum Cavallino de Cavallis familiari domini nostri pape 

Clementis. 
[Wie Nr. i.J 

11. Ziffera cum domino Antonio de Guntuariis conscibario domini 

comitis Virtutum. 
[Wie Nr. 1.] 

1 Später am Rande hinzugefügt. 



Chiffrenschlüssel des Gabriel de Lavinde. 



173 



12. Ziffera nova cum Alderico de Interminellis de Luca, quia antiquam 
habuit dominus Caleatus de Malatestis tempore captionis mee 
(et Cassori de Ubaldinis). 1 
abcdefghiimnopqrstux 
CnrH o + J 2 A sl oo r) \) 6~ +f * x ;> 4 f) 

Posite infra Scripte cum aliis nichil habent importare. 
8 cj (j) i S m 

13. Zifera [Anonym]. 



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cardinalis 


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rex Francie 




Regina 


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Matrimonium 


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rex Anglie 


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Imperator 


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Rex Ungarie 


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Rex Aragonii 


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Intrusus 


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D. Blancha 


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dux Andegaviensis 


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Sequaces sui 


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D. Agabitus de 




dux Bituricensis 


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Sicilia 


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Colupna 


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dux Burgundie 


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Möns Pesulanus 


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D. Violanta 


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comes Saban. 


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lanuensis 


de 


De Vicomitibus 




comes Virtutum 


ma 


Veneti 


vie 


Ludovicus 


su 


d. Barnabos 


ci 


Andreas 


bo 


Antonius Pontis 


pro 


card. Mediolanus 


ff 


Monachus 


an 


D. Antonius de 




dux Austrie 


bl 


Florentini 


pe 


Gutuariis 


pr 


Dux Bavarie 


ami 


Carolus dela Pace 




Papia 


tp 


Cavallinus 


CO 


Prefectus 


al 


Mediolanum 


10 


14. 


Ziffera 


domini abbatis Sti. 


B. 


de Ferraria. 




a b c d e f 


g h 


i k 1 m n 





p q r s t u 


x y 


j D (5 8 Cj 





pl 15 >< 71 Tfj -jo, 


1 □ c ^ F Lrn 


0-0 Gj 



Nichil importantes 



H X 



4 <p 



15. Ziffera cum domino episcopo Senorum et cum domino 
Gubernatori Paviensi. 
[Wie Nr. 12 und da%u noch y = cp und z = o^ / 

16. Ziffera cum domino meo domino Io. episcopo Veneciarum. 

[Wie Nr. ij.J 



Andere Tinte. 



174 



Chiffrenschlüssel des Gabriel de Lavinde. 



17. Ziffera cum Gubernatori de Merlio magistro hospicii. 
[Wie Nr. 1 und da%u y = X und z = 6] 

18. Ziffera cum domino meo domino Gubernatori de Ravenna, cum qua 

etiam scribit domino nostro. 
[Wie Nr. ij.J 

19. Ziffera cum Gaspario de Ubaldinis, per quam etiam scribere debet 

domino nostro et dominus noster sibi. 
[Wie Nr. 17.] 

20. Ziffera cum domino fratre B. de Padua ordinis minorum magister in 
sacra pagina et cum eadem ziffera debet scribere domino nostro et 

domino magno Matheo ordinis predicti. 
[Wie Nr. 17.] 

21. Ziffera cum domino Iacobo de Cavallis episcopo Vercellarum. 

[Wie Nr. 17.] 

22. Ziffera domini abbatis Sti. Bertholdi 1 prope Ferrariam. 
[Wie Nr. 17.] 
Nichil importantes: J cj> H 1 (j) g cp 

23. Ziffera magistri Petracini de Sassolo secretarii domini episcopi 

Castellani. 

ab c defghiklmnop q r ■ s t u x y z J 9 
4> 6 5 D cl r H Si + 8 00 z H o- [j] J- T ^ x & -6- p- <\ ac-if- 

Nichil importantes: oc 7 U - T[ y ^ 4 

24. Ziffera castellani Anchone cum domino archiepiscopo Ispalensi. 
abc d e fghilm nopq rstuxyz 

25. Ziffera cum domino fratri Angelo de Spoleto generali ministro ordinis 
fratrum minorum, quando ivit ad Yspaniam et - Iohanni de Segneiis. 

[Wie Nr. ij.J 



N 



ichil importantes: & o b o $ h) 



1 Ms. Bertholi di. 

2 Bis Se^nelis mit anderer Tinte. 



Chiffrenschlüssel des Gabriel de Lavinde. 



175 



26. Ziffern Guigonis Iarenti de Aquis, quam habet cum domino Petro 
Raynaldi iudice primario appellationum provincie, reperta ad banchum. 
Littere vocales mutate scilicet a e i o u 

J Qf £ H 9- 
Comes camerarius 
Prothonotarius Iplf 
Dns Iohannes de Mayronis ffcj^ 
Rest. Vincentii 
Provincia 
Francia 
Avinione 
Aquis 
Massilia 
Napoli 
Nicia 

Lo cancelier 
Lo conte de caserta 
Guigo Iarenti 



dominus Clemens papa 
cardinales 
domina regina 
Eius maritus. 
Senescallus provincie 
Dominus fulco de Agonto [?] 
Dominus de Saltu 
Iudex maior provincie 
Dominus P. Raynandi 
Domin. Leonardus de Aflicto 
Magistri racionales provincie 
Rex Francie 
Dux Andegavie 
Dominus Carolus de Durato 



ff 

eK 

lab" 
bc, 

a<? 

m 

taf 



"1 
tziz 

a.J) 
mm 
mh 
ma 
ph 

27. Ziffera cum domino meo domino cardinali Sti. Eustacii mei Gabrielis 
de Lavinde de Parma. VIH° octubris. 
[Wie Nr. 17.J 
Nichil importantes: ^ <j H ^ cj g 

28. Ziffera cum fratre Iohanne de Seganellis de Parma potestate et 
capitano civitatis Ananie. 
[Wie Nr. ij.J 
[Anonym.] 



c d e 
.1. 



<0 • 

papa 

cardinalis 
Rex Francie 
Rex Anglie 
Card. Ambiensis 
Rex Aragonii 



f g h 



m n o p q r s t u x 
tf- 3CX)cpocf-H--Ho-of± 



3P 



9 + 

Dux Andegavensis ml 

Dux Bituricensis ty 

dux Burgundie lim 

Comes Sab. lt 

comes virtutu[m] ma 

D. Barnabos ei 



Cnrd. Mediolan. 
Dux Austrie 
dux bavarie 
Cavallinus 
episcopus Vercell. fi 
d. octo coi 



y z 

°£ ^ 

ff 
bl 

ami 
co 



Sehr ähnlich Nr. 1 3. 



l i 


Cifrc 


vecchie usate aus der Argentisamnilung. 




re^ina 


ba 


A n nrpi 


bo 


cutlld 


J2 1 

-F 


imperator 


aa 


Mnn i c n n q 

ITluilatllUo 


etil 


n A cri hi tu c 


fu 


rex Ungaria 


gb 


P lr.rpntini 

1 IUI V_.ll LI 1 1 1 


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U. L'KUILIKI 


no 


intrusus 


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KlfH MIC f 1 P Ii TVI/'f* 

UlUa HC Kl LMLC 




.1 \/ 1 /"\ 1 1 ti t 'l HP TTirp. 
U. V liJKUJUl UC ViLC - 




sequaces sui 


br 


^CllLCo dl 111U1 Ulli 




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LUllllLlUUb 


va 


Cicilia 


fa 


prefectus 


al 


lodovicus de vice- 




Möns Pesulanus 


es 


Com es fundorum 


*r 


comitibus 


SU 


Ianuen. 


de 


Matrimonium 


In 






Veneti 


vie 


pax 


P R 







II. Cifre vecchie usate 
aus der Argentisammlung. 
1539 — 1566. 

Rom, Bibl. Chigi M II 49 f. 85-148 und f. 168. 
I. 

[Zwischen 1539 und 1542.] 
Cifra data a Monsig. Montepulciano. 1 



Ac 


eu 


id 


ot 


bfg In prz 


ms et 


8 


6 


4 


2 


7 5 3 







da 


de 


do 


sa se si 


so \ Con il punto sopra 




49 


69 


89 


•8 -6 '4 


"2 1 l'antecedente. 


na 


ne 


ni 


no 


che chi 


non 


24 


26 


28 


29 


94 9 


92 




ta 


te 


ti 


qua que 


qui 




96 


98 


99 


82 84 


86 


ra 


re 


ri 


ro 




Nulla . l . 


8- 


6- 


4- 


2' 


Scrivasi 


congiunto senza servare 


Con il 


punta sopra 


ortographia 


et pongasi la nulla al 



segnette. fine di ogni parola. 

2. 

[Zwischen 1538 und 1542.] 
Cifra ultima con Möns. Poggio 2 mandata per il Montepulciano. 
a e i o u bc dfg lp nm rt sz et 
3 5790 or Ol 2 4 6 1 



1 Gio. Ricci, genannt il Montepulciano, Nuntius beim Kaiser 1539, r 54°> X 54 I— 4 2 > 
beim König von Frankreich 1 542. 

2 Giovanni Poggio, Bischof von Tropea, hat sich dieser Chiffre demnach nicht 
bei seiner ersten ordentlichen Nuntiatur (Marx 1534 bis Juni 1535) bedient, sondern in 
der Zeit, in der Ricci als Nuntius fungierte, also zwischen 1538 und 1542. 



J 

Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 177 



ca 


ce 


Cl 


CO 


ra 


re 


ri ro 


21 


22 


23 


24 


88 


89 


08 00 


da 


de 


di 


do 


sa 


se 


si so 


12 


14 


16 


18 


84 


85 


86 87 


la 


le 


Ii 


lo 


ta 


te 


ti to 


62 


64 


61 


66 


•80 


'81 


*82 '83 


ma 


me 


mi 


mo 


qua 


cjue 


• 

qui ] con li punto sopra 


04 


06 


03 


05 


•84 


*85 


'86 1 la precedente. 


na 


ne 


ni 


no 


che 


chi 


non 


80 


81 


82 


83 


•87 


'88 


•89 



N. S. S. Mta Francia 
08 00 000 

3- 

Cifra con il duca di Piacenza, 1 con mons. Dandino 2 et con l'agente 
de l'arcivescovo di Ragusa. 8 

ab ec id of ul ng mp rt set z non 
257903 168 31 

che chi qua que essere 
13 18 16 61 30 
62 

Nulla 4 
4- 

(I545.J 

Cifra con mons. Mignanello. 4 

a e i o u 
11 13 15 17 19 

bc df gl mn pr st z et 
2 5 6 4 1 7 8 9 



1 Ottavio Farnese, Herzog von Piacenza. 

2 Hieronimo Dandino, 1544 Bischof von Caserta, 1546 Bischof von Imola, war 
außerordentlicher Nuntius am Kaiserhof 4. Oktober 1545 bis Februar 1546; nach Frank- 
reich war er mehrmals geschickt worden, 26. Dezember 1 540 (Ankunft in Melun) bis 
Juni 1 541 , Juni 1543 (bis Mai 1544), November 1545, 16. Juli 1546 (Ankunft) bis Oktober 
1547, (Mai) bis September 1548. 

:! Damals war Gio. Angelo de Medici Erzbischof von Ragusa, 1545 — 55. 

4 Fabio Mignanello, seit 1 541 Bischof von Lucera, außerordentlicher Nuntius beim 
Kaiser Mai 1 5 3 1 , Oktober bis Dezember 1537 und September bis Dezember 1547, ordent- 
licher Nuntius in Deutschland September 1538 bis April 1539 unt ^ Mär/ bis August 1545 
bei König Ferdinand. 

Meister, Die Geheimschrift. 1- 



178 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



che chi qua que 
12 14 16 

qui essere non 
18 ■ 20 22 

Nulla-3 
5- 

[1544-46.] [1548-50.] . 

Cifra data a mons. d'Aiace 1 nuntio in Francia et al vescovo di Fano 2 

nuntio all'iinperatore. 





ab 


em 


id 


OD 
r 


uc 


fe 


z 


Nulle 








3 


5 


A 

4- 


U 


7 
1 


ö 
O 






99 






Chi 


qua 


que 


non 


et 




ar 


er 


ir 


or 


ur 


94 


95 




96 


97 


98 




31 


41 


51 


61 


71 


la 


le 


Ii 


lo 


lu 




sa 


se 


si 


so 


SU 




Ol 


02 


03 


04 


05 




81 


91 


22 


23 


24 




al 


el 


il 


ol 


ul 




ta 


te 


ti 


to 


tu 


tr 


06 


07 


08 


09 


00 




42 


52 


62 


72 


82 


92 


na 


ne 


ni 


no 


nu 




in 


con 


nc 


nd 


nf 




90 


80 


70 


60 


50 




40 


30 


20 


10 


11 




ra 


re 


ri 


ro 


ru 




n g 


ns 


nt 


nz 


sc 




16 


17 


18 


19 


21- 




12 


13 


14 


15 


25 
















sd 


sf 


sg 


sp 


st 
















26 


27 


28 


29 


32 





Abbreviatis ultimis caracteribus alteratis in quantitate vel qualitate. 

6. 

[1548.J 

Cifra con il signior duca Ottavio ?> et l'Ardinghello. 4 

ab ec id op ut fr gs In m et Nulle 
134 5 678 9 2 

1 Gemeint ist Alessandro Guidiccione, Bischof von Aiaccio; er war in Frankreich 
ordentlicher Nuntius Mai 1544 bis Juli 1546. 

2 Pietro Bertano, Bischof von Fano, Nuntius beim Kaiser Juli 1548 — 50. 
• ! Ottavio Farnese, Herzog von Piacenza. 

4 Giuliano Ardinghello ging am 9. März 1 548 in Sachen des Konzils und der Restitution 
Piacenzas an den Kaiserhof mit Aufträgen an den Kardinallegaten Sfondrato und Kardinal 
Madruzzo. Am 28. März ist er wieder in Bologna und begab sich dann zum Papste. 





Cifre 


vecchie usate aus der 

1_1 L ' ~ 

che 1 chi non 


Argentisamml 
qua que 


ung. 


179 


L'Imperatore 


1 


Monsignor de 


6 


II Signior 


11 


II Re di Francia 


2 


Madama de 


7 • 


V. S. Rma 


12 


II Cardinal de 


3 


Piacenza 


• 8 


Coneilio 


13 


II legato 


4 


Parma 


9 


Granvela 


14 


II Conestabile 


5 


Don Ferrante 


10 







Di questi nomi proprii ciascuno carattere ha d'havere un punto sopra 
la nota antecedente come a dire »viene l'Imperatore« 531811. Altri nomi 
proprii si possono abbreviare de caratteri con il nulla appresso come a 
dire S. St* o S. B«e S. Stä 772 S. Bne 702 



7- 

Cifra con il signior Alessandro Vitelli. 2 

a b c d e f g i 1 m n i o p 
5 01 02 03 3 40 50 1 07 08 09 2 97 

qu r s t u z et Nulla 
87 7 8 9' 4 98 6 

che chi per non quando essere tutto 
04 60 05 06 70 80 90 

Li nomi de Principi de Provincie et di Citta et altri soliti abbre- 
viarsi si abbreviaranno con il nulla appresso come a dire 

l'Imperatore 07108976 S. Stä 886 sua Bne 8016 

8. 

Cifra con il cardinal di Ferrara. 3 

ac eb id on ut fr lg mp sz 
2 4 6 1 3 5 8 9 

qua que ^ che chi et Nulla 
89 98 ' 95 59 85 7 



1 Diese zum gewöhnlichen Schema der Chiffrenschlüssel gehörige Zeile ist diesmal 
nicht mit Geheimziffern ausgefüllt worden. 

2 Bedeutender päpstlicher General. Da dieser Chiffrenschlüssel sich mitten unter 
zahlreichen anderen aus den Jahren 1545 — 50 findet, so ist er wohl in dieselbe Zeit 
zu setzen. Damals war Vitelli, 1546, Begleiter des Ottavio Farnese (s. den vorigen 
Schlüssel) auf dessen Mission nach Deutschland Als Pier Luigi Farnese 1547 ermordet 
worden, schickte der Papst den Vitelli nach Parma, dal» er den Staat dem Hause Farnese 
erhalte. Vitelli wollte jedoch nicht die Gunst des Kaisers verlieren und trat aus dem 
Dienst des Papstes aus. Später erhielt er von Julius Iii. den Oberbefehl gegen Ottavio 
Farnese. Karl V. schickte ihn 1552 nach Florenz; Vitello starb 1556. 

1 Kardinal Gio. Salviati, Bischof von Ferrara 1520 — 50, wurde 1525 Kardinal; 
er starb 1553. 



180 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



9- 

[1548— 50.J 

Cifra data ä mons. Santacroce 1 nuntio al re de Romani. 

aeioutb c d f gimn 
. | 3 4 5 10 30 40 50 60 1 6 . 

p r sz non che chi qua que 
8 7 9 70 80 90 20 

Nulla 2 

a e sciolto con un punto su la littera precedente, nelli altri lochi si ha 
da intendere per discretione. 

La . n . in principio della sillaba con un punto come a dire . nome . 
si scriverä cosi . 46 | se congiunta fra le altre littere si scrivera con un 
poco di spatio v. gratia . mente 6 | . 5 | Le abbreviature con la nulla 
in fine. 

10. 

Cifra con il cardinal d'Augusta. 2 

abcdef gi lmno 
9 12 3 21 8 30 03* 7 32 4 23 6 

p r s t u z Nulle 
40 1 04 34 5 43 99 

qua que qui che non et 
9 3 7 4 2 5 

11. 

Cifra con il cardinal Farnese. 3 

ac er id on ut mp fg s et 
1 3 5 4 9 8 6 

bz che chi qua que il Nulle 
86 98 89 96 68 56 2.7 

1 Prospero Santa Croce, Bischof von Chisamo, ordentlicher Nuntius bei König 
Ferdinand, in Deutschland Mai 1548 — 50 (s. auch u. Nr. 21). 

2 Otto Truchseß von Waldburg, Bischof von Augsburg 1543 — 73, Kardinal seit 
19. Dezember 1544. 

3 Es ist Kardinal Alessandro Farnese darunter zu verstehen, der Enkel des Kar- 
dinals Alessandro Farnese, der 1518 als Legat in Deutschland und 1527 am Kaiserhof 
geweilt und am 13. Oktober 1534 den päpstlichen Stuhl bestiegen hatte. Der Kardinal- 
nepot Farnese war der erste von seinem Oheim Paul III. ernannte Kardinal, 18. Dez. 
1534; er war Legat beim Kaiser Mai bis Juli 1539, November 1539 D ^ s Mai 1540, 
November (21. Ernennung) 1543 bis Januar (24. Rückkehr) 1544, April bis Mai 1545, 
Juni bis November 1546; und Legat in Frankreich November 1539 bis Mai 1540 (Rück- 
kehr), November 1543 bis Januar 1544. 



I 

Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 181 

Si ha da scrivere sempre stretto et congiunte le dittioni insieme. 
Le nulle si hanno da porre o l'una o Paltra, o tutte due insieme indif- 
ferentemente ogni quattro o sei caratteri, et questo si deve osservare 
continuamente. 

Li nomi de principi et provincie et altre dittioni solite abbreviarsi 
si abbreviaranno con la nulla in fine de la parte che parerä della dittione, 
che si possa intendere per discretione. 

12. 

[1547-48.] 
Cifra data ä mons. Sfondrato. 1 





ac eb id on ut 


fr lg 


mp 






7 2 4 6 


8 5 


1 






sz qua que . che chi 


et 


Nulle 






9 95 85 59 89 


98 


3 






V. S. Rma 


19 








13. 










Cifra con il signor Pirrho Co 


ona. 




a 


b c d e f g 


h i 


1 m n 




9 


18 19 17 8 16 15 


14 7 


09 08 07 







p q r s t u 


z et 


Nulla 




6 


06 05 5 4 3 34 


04 03 


2 




S. Stä 


18 guerra 


13 


Signior 


06 


S. Mtä 


19 Danari 


12 


Va Siga 


05 


Francia 


17 Italiani 


il 


perche 


04 


Re de Romani 


16 Spagniuoli 


09 


che 


03 


Protestanti 


15 Inghilterra 


08 


non 


02 


Concordia 


14 Thedeschi 


07 


Cardinali 


01 



14. 

[1546.1 

Cifra con il marchese di Marigniano datali in campo il di 20 ottobre 1546. 
a b c d e f g h i 1 m n 
2 17 27 37 3 47 57 67 5 01 02 03 

op qrst u z Nulle 
6 04 05 1 4 08 59 87 09.06.07 

1 Francesco Sfondrato, Bischof von Sarno, 1544 Erzbischof von Amalfi und Kar- 
dinal, war November 1543 bis Mai 1544 außerordentlicher Nuntius in Deutschland, in 
gleicher Eigenschaft beim Kaiser von Januar 1544 an, wieder als außerordentlicher Nun- 
tius beim Kaiser Oktober 1544 bis Januar 1545 und April 1547 (Ernennung 25. Februar) 
bis Juli 1 548. 



182 



Cifre vecchic usate aus der Argentisammlung. 



S. Stä 


17 


Generale 


77 


Cardinale cardü 


04 


S. Mtä 


27 


Colonello . 1 . 


87 


Italiani 


05 


Re di Francia 


37 


Lapitano 


97 


V. bignona 


06 


Re de Romani 


47 


Cavalli 


Öl 


che 


07 


Inghilterra 


57 


Fanti 


02 


non 


08 


Protestanti 


67 


Danari 


03 


perche 


09 



15- 
[1548.I 

Cifra con mons. di Ceneda 1 in Francia. 

ab ce di lo tu mp nr sf gz et non qua que qui 
9 7 8 6 5 3 2 4 3 23 32 43 

che chi essere . Nulle 
42 24 34 1 

Data a m. Baccio Cavalcanti alli 23 Agosto 1548 andando in Francia. 

16. 

Cifra con mons. Bernardino da Pescia ä Napoli. 

ab cd ef gi Im no pr st uz con non qua que 
2 6 4 1 5 8 7 9 12 18 17 13 

chi che essere quando Nulle 
14 15 19 16 3 

Data a m. Giovan. Pietro Cafarello et a Monsig. Pighino 9 Set- 
tembre 1548. 

17. 

Cifra con mons. di Ceneda. 2 

ae io u b c d f g 1 m n 
c d ru et cj rb rc e 

p r s t z ba, be bi ca, ce ci 

a 

m n et ub uc rm i 

rq P 

da, de di fa, fe fi ga, ge, gi la, le Ii 

o b ud uf ad rd rg 

1 Michele della Torre, Bischof von Ceneda, ordentlicher Nuntius in Frankreich 
Oktober 1547 bis Juli 1550. Im August 1548 wurde das Chiffrensystem für ihn ge- 
wechselt, vorher wird das System Nr. 17 (s. u.) für ihn in Anwendung gekommen sein. 

- S. o. Nr. 15. 



Cifrc vecchie usatc aus der Argentisammlung. 183 

ma, nie mi na, ne ni pa, pe pi qua, que 
f x h 1 sb sd ug 

ra, re ri sa, se si ta, te ti va, ve vi che 
p qtgsz&yuh 

18. 

Cifra con mons. Aurelio. 
a e i o u 
2 3 15 6 

bcdfglmnp qr s t x z 
17 8 9 10 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 

Cardinal Farnese Card, di Trento Legati del Concilio Imperatore 
i 2 3 4 

Re di Francia Lutherani Catholici Card. d'Augusta Granvela Papa 
5 6 7 8 9 O 

Re d'lnghilterra Nulla 
10 

19- 

Cifra con mons. arcivescovo Sauli. 1 
ab ec id on ut fg Im pr sz et 
01234876 5 

qua que che chi Nulla 
87 78 56 65 9 

Data a Monsig. Sauli 8 Iunii 1548. 

20. 

Cifra di mons. di Granvela. 
a e i o u 

co.7.g 0.9.8 rifC^p "o h o "b v 

ghlmnpqrstxyz 
4f^a fv ^o20rryt>9 4-*°y 

p + R _L Ho d ^ { TT 4| C[ / 

Duplices: ss tt 11 rr ff pp 
Äf 3e X -f * oc? 



b 


c 


d 


1 


\ 


3 


u 


k 


10 


y 


c 


n 



Hieron. Sauli war 1540 — 50 Erzbischof von Bari, 1550 — 59 von Genua. 



184 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



Nullas seran todas las letras o, carateres qui tinieren un punto de 



baxo, o encima 


desta manera 












L d 3 


etc. 






seguitano i nomi propri 




cifra. 






El Papa 


fa 


C ' 

oenor 


ni 


XT 

Naves 


i« 
di 


El Eperor 


ci 


Keppca 


no 


r"i i • i 

El dicho 


tis 


El Rey de Ro- 




bpanna 


cte 


materia 


sed 


manos 


Ii 


Ti. T 

Italia 


sat 


que 


re 


El Rey de Pran- 




A 1 

Alemana 


q£ 


porgue 


uo 


cia 


sd 


xz. • 

rrancia 


dies 


si 


car 


Cardinal 


es 


Fiaimccj 


pa 


no 


res 


Catholicos 


ce 


Dineros 


te 


Su Sant a 


gra 


Lutteranos 


nf 


Municion 


ta 


Su Mata 


dum 


El Turco 


US 


Artilleria 


atu 


V. S. Rma 


su 


Venecianos 


au 


Armada 


sa 


N. S. 


per 


Duque 


er 


Galeras 


una 







21. 

Cifra con fra Giorgio Transilvano. 
am bc du fi gn he lo pr qs tx z et Nulle 
7 5432 6981 20 30 

Data da Monsig. di Ghisamo 1 alPhuomo di fra Giorgio Transilvano. 



22. 

Cifra con mons. Arnoldo 2 di Maguntia. 





a 


e i 


o u 






1 


2 3 


4 5 




b c d f g 1 


m 


n 


p q r s t x z 




6 7 8 9 10 11 


12 


13 


14 15 16 17 18 19 20 




L'Arcivescovo di Colonia 




i 


Re de Romani 


10 


II fratello dell'Arcivescovo 




2 


Imperatore 


11 


II Decano di Colonia 




3 


Papa 


12 


II Duca di Sassonia 




4 


Lutherani 


13 


L'Angravio [siel] 




5 


Catholici 


14 


L'Arcivescovo di Maguntia 




6 


Coadiutor die Colonia 


15 


II Cardinale d'Augusta 




7 


Duca di Baviera 


16 


II Duca di Bransvic 




8 


Concilio 


17 


II Duca Mauritio 




9 







1 Prospero Santa Croce, Bischof von Chisamo, der 1 548 Nuntius bei König Fer- 
dinand und beim Kaiser war (s. o. Nr. 9). _ 

2 Es könnte eine Verwechslung zwischen Arnold und Albert vorliegen. Albert 
von Brandenburg, Erzbischof von Mainz 15 14 — 45. 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



185 



23- 

[i545— 47-J 

Cifra con il cardinai Farnese 1 et mons. Verallo. 2 
ab ec id of ut gm pn rl s et z non qu qua que 
12 3 6 4 9 8 7 47 94 78 49 

che chi essere essendo Nulla 
74 87 98 89 5 

24. 

Cifra con il cardinale Cornelio. 3 
ab cd ef gi Im no pr qu st z et che chi Nulla 
1 2 3 4 5 6 7 8 9 25 29 92 

566944667546 [?] 
Mandata al Cardinal Cornelio alli XII di Giugno. 



25. 

[1544— 45.J 

Cifra con mons. Deila Casa 4 nuntio in Venetia. 







ab 


cm 


id 


op uc fgz 








5 


3 


6 


4 8 7 




la 


le 


Ii 


lo 


lu 


ta te ti to tu 




06 


07 


08 


09 


00 


92 42 82 52 62 




al 


el 


il 


ol 


ul 


che chi qua que tr 




01 


02 


03 


04 


05 


98 97 96 95 72 




na 


ne 


ni 


no 


nu 


non et in con nc 




15 


16 


13 


12 


11 

• 


94 93 10 20 30 




ra 


re 


ri 


ro 


ru 


nd nf ng ns nt 




31 


16 


41 


17 


51 


40 50 60 70 80 




ar 


er 


ir 


or 


ur 


nz sc sd sfr sg sp 


st 


18 


61 


19 


71 


21 


90 25 24 23 22 91 


81 


sa 


se 


si 


so 


SU 


Nomi de Principi et altri 


sc 


32 


29 


28 


27 


26 


d'abbreviarsi si abbrevino. 





' Neffe Pauls III., Kardinal Alessandro Farnese. S. o. Nr. 11, woselbst ein 
anderer Schlüssel. Man wechselte aus Vorsicht zuweilen die Chiffre besonders bei 
wiederholter Entsendung. 

2 Hieronimo Verallo, 1540 Bischof von Bertinoro, 1541 Bischof von Caserta, 
1544 Erzbischof von Rossano, war im April 1535 außerordentlicher Nuntius beim Kaiser, 
wurde ordentlicher Nuntius in Venedig 1537 — 40, am Hofe Ferdinands in Deutschland 
Juni 1541 bis Januar 1545, beim Kaiser Februar 1545 bis Anfang September 1547. 

3 Cornelio = Cornaro. Wohl Kardinal Andrea Cornaro 19. Dezember 1544 bis 
30. Januar 1551, der der 6., 7. und 8. Session des Trienter Konzils beiwohnte. Ein 
Verwandter von ihm, Aloysius Cornaro, wurde 1551 Kardinal. 

' Giovanni della Casa, Nuntius in Venedig 1544 — 45. 



186 Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 

26. 

Cifra data a mons. Deila Casa 1 in disparte. 

ab ec id of ul ng mp rt sz et qua que qui 
9 4 7 3 5 2 8 6 02 28 52 

che chi non Nulla 
7 3 8 1 

Scrivasi congiunto senza servare Portografia, ne l'aspirate, ne le dop- 
pie, et la nulla si ponga al fine delle parole tre o quattro volte per verso 
abbreviando tra le nulle Ii nomi consueti abbreviarsi et Ii proprii. 

Scrivendosi con questa per differenza dell'altra si faccia in capo del 
foglio questo segnio : / 



27. 
[1546.] 

Cifra data al cardinal Farnese 2 in Germania, 
a b c d e f g h i 1 m n 

o 9 $ 



t 

/ 



p q r s t x bb cc dd 

R £l TS Vp | 8 J/k m X 

gg 11 mm nn pp rr ss tt 

O X X l yst ± Ä 

Papa 7 Re di Francia 11 Colleggio 

Imperatore 3 Re di Polonia 8 Concilio 

Re de Romani 5 Cardinali 19 Cardinal Farnese 14 

Re d'Inghilterra 16 Concistoro 17 Cardinal Augusta 21 






u 


A 




93 




>+-< 




© 





T 


v> 


ff 




V 






15 




20 



1 S. vorige Chiffre. 

9 S. o. Nr. 11 und 23. Wahrscheinlich wurde diese komplizierte Geheimschrift 
angewandt während einer der beiden wichtigen Sendungen Farneses an den Kaiser vor 
und während des Schmalkaldischen Krieges April und Mai 1545 und Juni bis November 
1546, sicher während der letzteren. 



Cifre vecchic usatc aus der Argentisammlung. 



Cardinal di Trento 


13 


Guerra 




8 




Svevia 




Magonza 














Vescovi Treveri 


22 


Pace 




ux 




Baviera 




I n nun 


O 1 
















_ i 


Triegua 




q& 
T 




Svizeri 


ooo 


r> 

Bremen 
Bamberg 


23 


Colonelli 




1 




Tirolo 


□ 


Herpipollen. 


12 


Capitani 








Trento 




Aistetten 














1 et Lei V 1 V_ 1 1 . 


30 


Cavalh 




SZ 

1 v ■ 




Ispruch 


J_ 

2 


rirgeniin. 
















Monsig. di Gran- 




Fantaria 




ä 

<qpp 




Augusta 


vela 


33 


Dieta 




fimn 




Ulma 


© 


Monsig. d'Aras 


00 














Conte Palatino 


32 


Colloüuio 








Noremberga 


u 


Duca di Sassonia 


ob 














March, di Brande- 




Fiandra 








Argentina 




burg 


40 


Germania 




k 




Spira 




Duca di Baviera 


97 
ö I 












Duca di Wertim- 




Paesi del Reno 






Wormatia 


-c 


berg 


A A 

44 














Lantgravio 


39 


Sassonia 






Ratispona 




Duca Mauritio 


34 


Hassia 




® 




Colonia 




Catholici 












Protestanti 




Wirtemberg 




<> 












28. 














Cifra con il signior 


duca Ottavio. 1 




al 


bm 


cn do ep 




gr 


is 


tx uz 






5 


4 7 1 


2 


8 


3 


08 9 




II Papa 


L'Impore S. Santtä 


S. 


Mtä Card, di 




4 




o 

5 6 






7 


8 




Duca di 


S. 


Sig. Rma S. 


Fe 


c. Parma Piacenza 




9 




2 


o 

3 




i 


92 








Don Ferrante 


et 












80 




Ol 









1 S. o. Nr. 3 und 6. 



188 Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 

29. 

Cifra con Ii legati del sacro concilio. 
ac eb if od ul ng mp rt s et z non essere essendo 
5 2 9 7 1 3 8 6 31 ^0 30 

che chi qua que N. S. L'Imp. S. Mta Re di Francia 
13 18 61 16 £1 30 1^ 

Re di Romani Card, di Imbassre di Catholici Protestant! 
18 61 16 91 92 

Concilio V. S. Rma Monsig. di Granvela Monsig. d'Aras 
93 95 96 97 

Venetiani Monsig. Verallo 
98 90 

30. 

Monsignor Mignancello. 1 
Nulla . 32 . 4 . 

Scrivasi stretto et senza dupplicare le consonanti quando occorrono 
dittioni che lo ricercano. 

Li altri nomi de principi, terre et provincie si possono abbreviare 
con il segno della nulla in fine della lettera o syllaba che porta l'abbre- 
viatura ordinaria. 

Cifra con Anibal Caro. 2 
b cdf g lmnp qrstz 
01 02 1 03 04 2 3 4 05 06 5 6 7 08 

a e i o u et che chi 

1 3 5 7 06 09 02 02 

2 4 6 04 07 
01 02 03 05 08 



Nulle 8 . 9 



II Papa S. S*ä II sig. Balduino II sig. Giobatta II sig. Ascanio 
Öl 03 04 05 

II Card, di Monti. II sig. Vincentio II Card, do II sig. sig. 
06 07 08 09 00 

Se due consonanti seguitano senza vocal di mezo pongasi un punto 
su la prima, se dui vocali seguitano Puna l'altra pongasi il punto su la 
prima, se una parola comincia da vocale pongasi nella riga delle con- 
sonanti una delle nulle per segno. 

1 S. o. Nr. 4. 

2 Bei dieser Chiffre scheint Argenti das Unterscheidungsmerkmal vergessen zu 
haben, denn die Ersatzziffern für die Vokale wären hier dieselben wie für die Konsonanten. 



/ 

Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



189 





32 






Cifra con il cardinale di Pisa 1 legato 


apostolico a la Mtä cesarea Carlo V 


imperatore et con 


il nuntio 


che restara a quella corte. 




au em id 


of cp 


bg et qua, que 




2 1 4 


3 6 


27 28 29 




la le Ii 


lo, lu 


sa se si so, su 




71 7ti 82 


87 


74 79 85 91 




al el, il 


ol, ul 


as es, os sc, sd sp, st 




93 10 


50 


96 40 80 90 




na ne ni no, nu 


ta te ti to, tu 




72 77 83 


88 


75 81 86 92 




an en, in on, un 


non 


tr * che chi 




94 20 60 


65 


97 98 99 




ra re ri 


ro, ru 


Nulla 5 




73 78 84 


89 






ar er, ir 


or, ur 






95 30 


70 






N. Sigre, S. Stä 


175 


IVlUliolc^. 14.1 


c )()5 


L'Impre, S. M. C. 


185 


l irnincil ni 

Vvi.ll UllKll Ul 


805 


Re di Francia, S. M. Xma 


195 




665 


Re di Romani, S. M. R. 


375 


]VTnn<;icr l nnf<;tlc Sm rrfza 

IVAUllolii. VjL/llCr>L , «JUtl l^Lt w 


1755 


Re d'Inghilterra, S. M. R. 


385 


T ' A t*mirfi c?lin 

X~ä 1 i. I Iii 11 dir 1H J 


1855 


Re di Boemia 


395 


Onri Ottivin 

J.1 1VUCU t Lei V 1 yJ 


1 955 

J. U O *.* 


Re di Portogallo 


475 


Marescial 


3755 


Re di Pollonia 


485 


J.1 1 Ul tu 


3855 


La Regina di Francia, S. Mtä 495 


S Frrza 


2655 


Madam a Margarita 


945 


V. S. Illma 


3955 


Regina d'Inghilterra 


455 


N S 


4-7 55 


Armata 


965 


vjcrrnaiiirt 


A£^5 


Principe di Spagnia 


975 


Svizzeri 


4955 


Signori Venetiani 


305 


Catholici 


9455 


II Duca di Savoia 


405 


Protestanti 


9555 


Duca d'Alua 


505 


Inghilterra 


9655 


Duca di 


605 


Loreno 


9755 


Cardinal di Loreno 


705 


Italia 


3055 



1 Wohl Scipio Rebiba gemeint, Kardinal 1555, wurde 1556 als Legat an den 
Kaiser geschickt; der ihn begleitende designierte Nuntius war Cotnmendone (s. den 
folgenden Schlüssel). 



1 QO 


Cifre vecchie usate aus 


der Argentisammlung. 




Venetia 


4055 


Toscana 


9055 


Ferrara 


5055 


Fiorenza 


6655 


Urbino 


6055 


Napoli 


2755 


Milano 


7055 


Tregua suspensione 


2855 


Piemonte 


8055 


Lo stato ecclesiastico 


2955 



33- 

Cifra con mons. Comendone. 1 
Questa cifra retroscritta con il Card, di Pisa si e poi mutata et data 
a Monsig. Comendone, mutata dico nelli primi cinque nutneri dell'alfabeto 
remanendo tutto il restante come in essa si trova. 

Li cinque numeri dell'Alfabeto mutati. 
auem idofcp 
2 2 i 1 4 4 3 3 6 6 

II 7 puntato con un punto et anco due indifferentemente servirä 
per la Nulla. 

A questo modo Ii punti et semplici et doppii distingueranno le lettere 
et Ii numeri uniti et si facilitara il deciferare. Nel resto si ha da tenere 
l'ordine medesimo et le regole istesse che prima, et si ha ben da avertire 
di non mettere punti mai se non dove sono espressi. 

34- 

Cifra con il signior marescial Strozzi.« 
ad ep in or us bm fl cg Nulle 
3 5 7 9 13 15 17 4.S 



che chi qua 


que 




ta te ti to tu tr 




23 25 27 


29 




19 11 20 10 67 66 




N. Sig., S. Santtä 




12 


Fiorenza 


28 


Re di Francia, S. M. X™a 




14 


Urbino 


62 


Re Philippo, S. M. 




16 


Toscana 


63 


Re di Romani, S. M. 




18 


Cardinal di 


64 


La Signoria di Venetia 




21 


V. Eccza 


65 


Consiglio di X 




22 


V. Signoria 


65 


Duca di 




24 


V. S. Illma 


65 


Ferrara 




26 


V. S. Illma et Rma 


65 


Parma 




61 







1 Gio. Franc. Commendone, Bischof von Zante, 1556 Begleiter des Legaten Rebiba 
und designierter Nuntius für den Kaiserhof, zugleich außerordentlicher Nuntius an die 
Regierungen Oberitaliens (s. den vorigen Schlüssel). 

2 Pietro Strozzi, derselbe, der im Dienste der deutschen Protestanten 1 546 gegen 
den Kaiser kämpfte. Er verteidigte an der Seite Guises Metz gegen Karl V. und wurde 
1554 von Heinrich II. von Frankreich zum Marschall ernannt. 1558 fiel er bei der 
Belagerung von Thionville. 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 191 
35- 

[1554- 1555-] 

Cifra con mons. il vescovo di Viterbo 1 nuntio in Francia. 

abcdef g i lmnopr 

6 46 66 86 8 48 68 4 44 64 84 2 42 62 

16 56 76 96 18 58 78 14 54 74 94 12 52 72 

26 28 24 22 

Öl 05 07 09 02 

s t u z et con Nulla 
82 88 01 02 04 06 3 
92 98 05 08 08 
04 06 07 
09 



N. S., S. StA 


17 


Imperadore 


27 


Re Christianissimo 


47 


Re di Romani 


57 


Re di Boemia 


67 


Regna di Francia 


77 


Regnio d'Inghil- 




terra 


87 


Regina Maria 


97 


P. di Spagnia 


19 


La Signria di Ve- 




neria 


29 


Duca di Fiorenza 


49 


Duca di Ferrara 


59 


Duca d'Urbino 


69 


Duca Ottavio 


79 


Don Ferrante Gon- 




zaga 


89 


Sig. Pietro Strozzi 


99 


Sig. Balduino 


15 


Sig. Fabiano 


25 


Cardinal di Monti 


45 


Card. Loreno 


55 


Card. Farnese 


65 



Mons. Concstabile 75 



Mons. d'Aras 85 
Arciv. di Consa 95 

Card. Polo 11 

Sua Mtä 41 

V. S. Rma 51 

S. Ecc*a 71 

Che, chi 81 

Per, perö 91 

Perche 17 

Come 27 

Non 47 

Ancora che 57 

Quest 67 

Quell 77 

Tant 87 

Quant 97 

Qua 19 

Que 29 

Qui 49 

Siena 59 

Corsica 69 

Fiorenza 79 

Guerra 89 



Denari 


99 


1 «.ICC 


i ^ 


Sospensione 


25 


Turco 


45 


Quando 


55 


Concilio 


65 


Aviso , 1 . 


75 


Letter 


85 


Scrivere 


95 


Negot 


ii 


Card, di Ferrara 


21 


Oratore 


41 


Mons. Rmo 


51 


D. Giov. Manrique 


(ii 


Mons. Lausach 


71 


Avisare 


81 


Negotiare 


91 


Havere 




Häven do 


ii 


Essere 


s\ 


Essen do 


9 



1 Bischof Sebastian Gualtieri von Viterbo, war ordentlicher Nuntius in Frankreich 
1 554— 56. 



192 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



3 6. 

Cifra con mons. di Tolone nuntio in Venetia. 
a em id oc ut fp bg et che chi 
Ol 3 6 9 4 12 16 8 32 36 



la 


le 


Ii 


lo 


lu 


qua 


as es os sc sp 


st 




02 


06 


15 


52 


25 


24 


57 97 *S4 96 84. 


92 




al 


el 


il 


ol 


ul 


que 


N Sip S Stä 




22 


27 


67 


21 


78 


81 


28 


I 'Imnerre SMC 




62 














II Re di Franch S M 




82 


na 


ne 


ni 


no 


nu 


non 


1 Kp (Ii Rnmini 




23 


03 


07 


17 


56 


35 


00 


II Re d'Inghilterra 




53 














II Re di Boemia 




73 




an 


en 


in 


on 


un 


T ä SiPnoria di Vpnpfin 

x-4<\ kjic liui la Vli T lllllla 




83 




37 


77 


42 


65 


75 


II Duca di Fiorenza 




93 














II Duca di Ferrara 




26 




ra 


re 


ri 


ro 


ru 


II Duca d'Urbino 




29 




04 


08 


18 


68 


45 


II Duca di Parma 




53 














L'Ambassare di 




58 




ar 


er 


ir 


or 


ur 


II Card, di 




59 




47 


87 


51 


85 


95 


II Concilio 




77 














Suspensione 




74 




sa 


se 


si 


so 


SU 


V. Sig. Illma, V. Ecc. 




79 




05 


09 


48 


72 


55 


V. Signa 




00 



Per leggere o deciferare la contracifra con facilita et quello che si 
mostra della incontro scritta se intenda doversi potersi fare di tutte le 



altre 


massime delle 


copiose 


et piene di numeri, 


modo 


facile a leggerl 


00 


non et V. S. 


23 


Re di Romani 


45 


ru 


3 


. e . m . 




S. M. R. 


47 


ar 


4 


. u . t . 


24 


Qua 


48 


si 


6 


.i.d. 


25 


Lu 


51 


ir 


8 


et 


26 


II Duca di Ferrara 


52 


lo 


9 


.o.e. 


27 


al 


53 


Re d'Inghilterrr 


12 


.f.p. 


28 


que 


53 


Duca di Parma 


15 


.i.i. 


29 


II Duca d'Urbino 


54 


os 


16 


• b.g. 


32 


che 


55 


su 


17 


ni 


35 


nu 


56 


no 


18 


ri 


36 


Chi 


57 


as 


21 


il 


37 


an 


58 


Imbassador di 


22 


N. S., S. Stä 


42 


in 


59 


Cardinal di 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



62 Imperore S. M. 78 

65 on 79 

67 el 81 

68 ro 82 

72 so 

73 Re de Boemia 83 
77 Concilio 84 

74 Sospensione 85 

75 un 87 

76 sc 92 

77 en 93 



ol 95 ur 

N.S. MmaV.Eccza 97 es 

ul Ol a 

Re di Francia 02 la 

S. M. C. 03 na 

La Signa di Venetia 04 ra 

sp 05 sa 

or 06 le 

er 07 ne 

st 08 Re 

II duca di Fiorenza 09 se 



37- 
[1556.] 

Cifra con tnons. Paolo Emilio in Brusselles data al cardinal 
de Pisa legato. 1 

Per scrive 



a 


8 


al 


an 


as 


m 


92 


ta 


01 






16 


34 


36 


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5 


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72 


e 


6 


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32 


en 
54 


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ni 
no 


07 
07 

38 


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09 


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38 


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76 






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8 


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74 





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56 


on 
12 


OS 

52 


qua 
que 
qui 


96 
98 
58 


et 94 

Nulle 02 . 03 . 04 . 05 


u 


2 


ul 


un 


US 


ra 


7 










56 


12 


12 


re 





Per 


la . r . interzata si 


b 


96 








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porrä 


un punto sotto la 


c 


92 


che 


Chi 


ro 


78 


seguente al . r . 






98 


58 


ru 


78 






d 


4 








sa 


1 


Scrivete congiunto Tun 


f 


94 








• 

se 


14 


carattere con Faltro, et 


g 


6 








si 


14 


ponete le nulle variamente 


la 


9 








so 


08 


ogni 


due tre parole. 


le 


3 








su 


08 







Ii 3 
lo 06 
lu 06 



1 S. o. Nr. 23. 

Meister, Die Geheimschrift. 



13 



194 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



Per leggere con facilitä la contrascritta cifra. 



1 
1 


sa 




39 

OL 


el . il 


JN. 0., oua o ta 


01 


9 


o . u 




UA 
«□4 


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II Ke L>at., 0. M ta 


All 

02 


O 
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La Regina d'Inghlt ra 


03 


A 

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no . nu 


II Re di Francia 


04 


O 


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II Duca di Savoia S. E. 


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Tl Hure» rl'Alho ^ F 


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S° r Rui Gomez 


07 


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Monsor d'Aras 


09 


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St 


Don Juan Manrique 


00 


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D. Antonio de Toledo 


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ro . ru 


II Regente di 


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07 


HC . III 




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SO . SU 




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II Duca di Paliano 


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UO 


12 


on . un 








Ascanio Corgnia 


07 


14 


se . si 






Nulle 


II Card, di 


08 


16 


al 




02. 


03 . 04 . 05 


II secretario 


09 












V. S. III™ 


02 












Gonzalo Perez 


00 










3 8. 












[1556. 


I557-] 








v^ina 


de 


mons. di Pola 1 


con il cardinal Carafa. 2 






au 


ei 


ig 


ou mp b 


et z qua que Nulle 






19 


94 


18 


7 72 5 


9 6 8 3 






c 


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che chi non 


ar er ir or ur 








Ol 


oo ee 02 


05 31 ? ' 25 








al 


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il ol ul 


as es os 








03 


11 


22 80 


-06 41 








an 


en 


in on un 


sp sd sc st sr 








04 


21 


23 90 


07 26 51 27 28 





1 Antonio Elio, 1548 — 1558 Bischof von Pola, wurde 1555 Sekretär Pauls IV. und 
1558 Patriarch von Jerusalem. S. o. S. 50. 

2 Carlo Carafa, Neffe Pauls IV. Er ging 1556 als Legat an die Regierungen 
Oberitaliens und nach Frankreich, 1557 zu König Philipp; Kardinal war er am 7. Juni 
1555 geworden. 

;! Fehlt. 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



195 



ca 


ce 


Cl 


CO cu 


ra 


re 


n 


ro ru 




08 


29 


61 


32 33 


0.1 


38 


91 


16 17 




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Ii 


lo lu 


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si 


so SU 




09 


36 


71 


35 34 


20 


12 


13 


14 15 




na 


ne 


ni 


no nu 


ta 


te 


ti 


to tu 




101 


37 




81 


30 


40 


50 


60 70 




Aviso 


42 




perche 




79 




Fiorenza 


133 


Accioche 


48 




pregai 




83 




Stato Eccl c ° 


233 


Altro 


49 




qualche 




44 




Triegua 


333 


Alcuno 


53 




quello 




45 




Pace 


433 


all'hora 


54 




questo 




46 




Papa N. S., S. Sta 


3 a 


artiglierie 


55 




quando 




47 




Re cristimo, S. M. 




bene 


63 




rispota 




95 




crma 


3b 


buono 


64 




stare 




96 




Re d'Inghilterra 




benche 


65 




stato 




97 




S. M. L 


3c 


cavalli 


84 




sempre 




98 




Re di Romani 


3d 


capitani 


85 




sopra 




99 




Re di Boemia 


3 c 


Cani de X 


86 




signoria 




ä 




Regina di Fran- 




Consiglio de X 


87 




Tale 




b 




cia 


3f 


Dare 


88 




tutto 




c 




Conestabile 


3g 


danno 


89 




Tempo 




d 




Card, di Loreno 


3h 


danari 


93 




Vedere 




e 




Card, de Guisa 


3i 


Doge 


94 




Udire 




1" 




Duca de Guisa 


3k 


fare 


43 




Svizzeri 




g 




Duca di Ferrara 


31 


facenda 


56 




Franzesi 




h 




Duca d'Urbino 


3m 


fuori 


57 




Germania 




1 




Signori Venetiani 


3n 


Guerra 


58 




Italia 




m 




Duca d'Alua 


3o 


Gente d'Arme 


59 




Venetia 




n 




Cardinal di 


3p 


loro 


66 




Ferrara 




P 




Duca di Paliano 


3q 


lungo 


67 




Ravenna 




q 




March, di Mte 




lega 


68 




Cervia 




r 




bello 


3r 


mentre 


69 




Regno di 


Napoli 


s 




Marescial Strozzi 


3s 


man dare 


73 




Napoli 




t 




S. Eccellenza 


3t 


munitione 


74 




Armata di 


mare 


u 




Sua Signa Ulma 


3u 


nostro 


75 




Piemonte 




X 




V. Signoria 


3^3 


nello 


76 




Toscana 




y 




Duca di Fiorenza 


3^3 


nulla 


77 




Milano 




z 








nondimeno 


78 




Piacenza 













13* 



196 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



39- 



Cifra con il cardinal Trivultio 1 legato in Francia. 



am ep ig ou e 
1 5 3 8 



et 



fb qua que che qui chi st sc 



9 7 

al 69 

an 49 

ar 43 

as 25 

el il 89 

en in 67 

er ir 47 

es is 29 

ol ul 23 

on un 83 

or ur 63 

os us 45 



83 «5 



81 



89 



08 



da 2 

de di 6 

do du 00 

la 02 

le Ii 05 

lo lu 65 

na 27 

ne ni 01 

no nu 03 

ra 09 

re ri 4 

ro ru 8 



N. Sre S. Stä S. Bne 0i 
L'impre S. Mtä Ces. 02 
II re di 03 
Francia S. Mtä 

Christ™ 04 
Romani S. Mtä R. 05 
InghilterraS.M.C. 06 
Portugallo 
Boemia 
Polonia 
Navara 
II signor 

S. eccza S. S. illma, 
j-gyma 

V. ecc™ V. S. illma 03 
II marchese di 

Montello 04 



07 
08 
09 
00 
01 

02 



dr tr 87 



sa 

se si 
so su 



ta 
te 
to 



ti 
tu 



07 
85 


07 
06 
08 



Nulle .1.2. 



Averti 2 al 8 aperto et & chiuso che 
serve differentemente come si vede et 
similmente averti al dui che uno serve 
per nulla come questo 2 et questi altro 
per nota 2. 



Möns. Contestabile 05 

Montmoransi 06 

Marescial Strozzi 07 

Marescial Brisac 08 

Madam a Margarita 09 
Madam a de Valen- 

tinois 00 

La regina di 10 

Sn Vinitiani li 
II Delphino di 

Francia 12 

II principe di 13 

II duca di 14 

Savoya 1 5 

Lorena 16 

Milano 17 



Fiorenza 

Ferrara 

Paliano 

Parma 

Piacenza 

Germania 

Mantoua 

Urbino 

Siena 

Sanesi 

Genova 

Napoli 

Piemonte 

Piccardia 

Fiandra 

II card. di 

L'ambassadore 



dl 



18 
19 
20 
30 
40 
50 
60 
70 
80 
90 
Öl 
02 
03 
04 
05 
06 
07 



1 Antonio Trivultio war 1557—59 als Kardinallegat in Frankreich, nachdem er 
dort 1 5 50 — 5 r ordentlicher Nuntius gewesen war. Dieser Chiffrenschlüssel findet sich 
außer in der Kopie Argentis noch im Original im Vat. Arch Conc. 133 f. 94. 

2 Dieser Satz fehlt in dem Ms. Argentis. 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



197 



II vescovo di 08 

Möns, di 09 

II conte di 00 

Cruciata 01 

Merzi frutti 02 
Nominatione de 

beneficii 03 

Chiesa di Toledo 04 

Citadella 05 

Castello 06 

Fortezza 07 

Fortificare 08 

Smantellare 09 

Restituire 00 

La duchessa di 10 



Madama di 11 

Vice re, Gover- 

ntore ? Locotte 12 

Don Ferrante Gon- 
zaga 1 3 

Camillo Colonna 14 

Marcantonio Co- 
lonna 15 

Ruigomez 16 

D. Bernardino 

Mendoza 17 

D. Giov. Manrique 18 

Garzia Lasso 19 

Ascanio de la 

Corgna 20 



L'Armata 30 

Essercito 40 

Cavalli 50 

Fanti 60 

Thedeschi 70 

Inglesi 80 

Dinari 90 

Consignare 31 

Parentado 32 

Protestandi 33 

Concilio 34 

Lega diffensiva 35 

Lega offensiva 36 

Amico dell'amico 37 
Nemico del nimico 38 



[I554-] 



Cifra con l'arcivescovo di 


Consa 1 


nuntio all'imperatore. 




a b c 


d e 


f g 


i 


1 


m 


n o p r 


s 


5 45 65 


85 7 


47 67 


9 


49 


69 


89 3 43 63 


83 


15 55 75 


95 17 


57 77 


19 


59 


79 


99 13 53 73 


93 


35 


37 




39 






33 






t 


u z 


et 


9 




Nulla 






01 


1 41 


61 


81 




2 






03 


11 51 


71 


91 












31 












N. Sigrc 


14 


Signa di 


Venetia 


36 


Sospensione 


48 


Imperatore 


34 


Duca di 


Fiorenza 


46 


Guerra 


58 


Re Chrimo 


44 


Duca di 


Ferrara 


56 


Danari 


68 


Re de Romani 


54 


Duca d'Urbino 


66 


S. Stä 


78 


Re di Polonia 


64 


Monsigr 


d'Aras 


76 


S. Mti 


88 


Re di Boemia 


74 


Elettor dellmperic 


i 86 


V. Signa 


98 


Re d'Inghilterra 


84 


Concilio 






96 


S. Signa 


i4 


Regina Maria 


94 


Dieta 






18 


Su Ecc z * 


34 


P. di Spagnia 


16 


Pace 






38 


Per 


44 



Hieron. Muzzare'li, Nuntius beim Kaiser Januar 1554 bis 28. August 1556 



198 




\ r i"* r~ rl 1 ni »f AfO 
VCCdllC Ll^tlLC dLlo ULI 


entisammlung. 




Perö 


54 


Quell 


48 


Siena 


05 


Perche che 


64 


Quant 


58 


Sanesi 


07 


Non 


74 


Tant 


68 


Corsica 


09 


Havere 


84 


Rispta rispond^c 


78 


Duca d'Alua 


04 


Häven do 


94 


Germania 


88 


V. Re di Napoli 


06 


Essere 


16 


Spagnia 


98 


V. Re di Sicilia 


08 


Essendo 


36 


Erancia 


05 


Qualche 


2 


Ncgocii negociare 


46 


Italia 


07 


Quando 


i 

3 


Scrivere 


56 


Oratore di o del 


09 


Ancora che 


4 


Lettere 


66 


Monsigr Rmo 


04 


Soldati gente 


5 


Avisi avisare 


76 


Turco 


06 


Come 


"6 


Qua 


86 


D. Ferrante Gon- 




Inghilterra 


1 


Que 


96 


zaga 


08 


II Duca Ottavio 


-8- 


Qui 


18 


Genova 


Öl 


Parma 


9 


Qu est 


38 


Genovesi 


03 


Milano 





Scrivere tutto quello, che si ha da scrivere in cifra, in un foglio 
appartato, senza mesticarvi parola alcuna distesa, et continuamente senza 
distinzione di capitoli. Nulla . 2 . metterla per ogni linea almeno X volte 
ma non mai ne in principio ne in flne della linea. Scrivere serrato. Non 
usar doppie, usar le vocali et le consonanti variamente. Avertire di met- 
tere Ii punti dove vanno per non generar confusione. Nel fine dello 
scritto in cifra mettere tre o quattro numeri rapresentanti le consonanti 
che serviranno per nulle. 



41. 

Cifra con il signor Cesare Brancatio. 



ab 


of 


es im ul gr 


zt 


cd 


pn 




5 


1 


3 7 9 2 


4 





8 




N. Sig. S. Stä il 




Duca Ottavio 


43 




Oratore di 


85 


L'Impre S. M. Ces. 21 




Duca d'Alua 


53 




Monsig. di 


95 


Re Chrisimo S. M. 




Monsigr Conesta- 






Sospensione 


17 


Chna 31 




bile 


73 




Pace 


27 


Re di Romani 41 




Rmo di Loreno 


83 




Concilio 


37 


Re Philippo 51 




Regnio di Napoli 


93 




Germania 


47 


Regina di Francia 71 




Siena 


i5 




Guerra 


57 


Regna d'Inghilterra 8 i 




Milano 


25 




Danari 


77 


La Signa di Venetia 91 




Toscana 


35 




Turco 


87 


Duca di Paliano 13 




Piemonte 


45 




Havere 


97 


Duca di Ferra ra 23 




Card, di 


55 




Havendo 


i9 


Duca d'Urbino 33 




Duca di 


75 




Essere 


29 



j 

Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 199 



Essendo 


39 


Quant 


ry 


Monsigr di Lausach 44 


Lettere 


49 


Arm ata 


rry 


Duca di Guisa 


54 


Avis 


59 


Francia 


12 


Rui Gomez 


74 


Negot 


79 


Italia 


22 


Monsigr d'Aras 


84 


Qu est 


89 


Spagnia 


32 


Re di Boemia 


94 


Quell 


99 


Genova 


42 


Duca di Savoia 


i8 


Qua 


Öl 


Corsica 


52 


Svizzeri 


28 


Que 


03 


Marescial Strozzi 


72 


Guasconi 


38 


Qui 


05 


Marescial s. Andrea 82 


Marchese Alberto 


48 


Che chi 


07 


Marescial Brisac 


92 


T 1 * 1 

Lanzchinech 


58 


Per Perö Pur 


09 


Madma de Valen- 




Sor Camillo Orsino 


78 


Non 


02 


tinois 


i4 


Sr M. Antonio Co- 




Quanto 


04 


P. di Ferrara 


24 


nnni 
lUllllti 


00 


1 f\ (y r\ 1 1 4" & ff o 

ingiiirter r d 


Uö 


Monsigr di Mon- 




Et 




Tant 




luch 


34 


Nulla 








42. 








Cifra con il cardin 


al Vitelli 1 datali in 


Pisa al 


Iii V di novembre. 




ap em ic 


l on 


ut cb fg Im 


r s 


z et Nulle 




2 4 6 





7 73 75 79 


1 


9 3.5 




Per la littera 


. r . 


si porta un punto sopra . 


la seguente, come dire 


se si havesse a scrivere 


. partire . 22764 








N. Sigre Sua San- 




Re d'Inghilterra 




II Duca di Ferrara 94 


titä 


19 


S. M. 


91 


II Duca di Parma 


95 


Re di Francia S. M. 




II Cardinal di 


92 


V. Sigr IHma 


96 


Ch. 


90 


II Duca di Fiorenza 93 





43- 

Cifra del patriarca di Hierusalem vescovo di Pola 2 con Gio. Battista 

Argenti suo Agente. 

b c d f g h l m n p qu r s t v z er che fr gr 
a ycio uxldnmhqrs 

gl lt mp nc ns nt nz st str ser tr pr sc sp 
t z #9 tti qr s f z & 9 ^ 

II Papa II Card, de II Sectio del II Sigr 
PA B C 



1 Sohn des Alexander Vitelli (s. o. Nr. 7), Kardinal 1557—68. 
• Antonio Elio (s. o. Nr. 38). 



200 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



Quando una parola cominciarä da vocale mettasi un punto sopra la 
consonante che Ii següe come dire a volere scrivere . in . si farä cosi . ö . 

Quando la parola finirä in due vocali si ponga un punto sotto la 
consonante, come dire . mio . i . lui . e . 

Quando una sillaba haverä due o piü consonanti inanzi a la vocale 
come dire . tra . sta . stra . scrivanosi le due o piü consonanti che occor- 
revanno giunte l'una a l'altra v. g. : ld dx ldx 

st tr stra 

Nel resto si scrivo distinto l'una lettera da l'altra, et il fine delle 
parole sia alquanto piü spatioso. 1 

44- 

Cifra del cardinal Savello. 2 

ar bs co id em fp kl ng ut et qua que qui 
2 6 01 4 9 16 12 24 8 32 28 00 34 

che chi non per Nulle 
36 02 03 04 7.5 

La nulla si poträ ponere per ogni verso o Linea da sei overo otto 
volte ma non mai ne in principio ne in fine della linea. Scrivansi tutti 
Ii caratteri congiunti l'uno con l'altro et quello che si haverä da scrivere 
in cifra si ponga in foglio a parte, et non se ne inserisca con la lettera. 

Fu fatta questa per dare al Card. Savello, ma non iudicata molto 
sicura gli fu data altra. 

45- 

Cifra data al C. S. [cardinal Savello] 3 

am ec id os ut bf gp etz 
6 7 8 9 33 11 52 



che 


Chi 


qua 


que 


qui 


an 


en 


in 


on 


un 


05 


12 




32 


42 


52 


19 


46 


59 


51 


01 




la 


le 


Ii 


lo 


lu 


ra 


re 


ri 


ro 


ru 




16 


38 


56 


15 


54 


10 


47 


50 


34 


02 




al 


el 


il 


ol 


ul 


ar 


er 


ir 


or 


ur 




17 


39 


57 


31 


53 


36 


48 


13 


35 


03 




na 


ne 


ni 


no 


nu 


sa 


se 


si 


so 


SU 




18 


30 


58 


41 


54 


37 


49 


14 


43 


04 



1 Folgt ein längeres in dieser Chiffre geschriebenes Beispiel. 

2 Jacobus Sabellus =- Savello oder Savelli, Kardinal 12. Dezember 1539 — 87. 
:i S den vorigen Schlüssel. 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 201 

La nulla . 2 . si poträ ponere per ogni linea o vero da sei o vero 
otto volte ma non mai ne in principio ne in fine del verso. Scrivasi 
con Ii caratteri congiunti l'uno a l'altro; et quello che si haverä da scrivere 
in cifra si ponga in tbglio a parte, et non si inserisca con la lettera. 
Avertendo bene che quando si scrive una parola nella quäle concorrano 
dui lettere dello alfabeto che habbiano l'istesso carattere si havera da 
dupplicare, come saria a chi volese scrivere: tu ami 

00 668 

o vero: II Cardinale si aspetta a Roma 

5773688183814691170663466 

46. 

Cifra di Gioi Battista Argenti. 

consonante 

b c d f g 1 m n p q r s t u et Nulle 
43 41 l 45 47 3 44 5 49 4 7 6 9 8 40 0.2 

Le vocali si hanno da comprendere per discretione del lettore, o del 
decifratore, et e cosa facile a chi ci applica l'animo. Per dui vocali . 42 . L 
Per tre vocali . 42 . come dire . paia . 4942 . Per le vocali inanzi due 
nulle. Per la . n . interzata in k syllaba di tre lettere punto di sopra la 
prima consonante come dire . con . 41 . non . 5 . 

Li nomi proprii de principi et altre dittioni solite abbreviarsi si 
potranno abbreviare medesimamente tra le nulle come dire . N. Sre . 5062 . 
l'Imperatore . 344490 . S. Maestä . 64204442 . Sua Signa Mma . 6062032 . 

47- 

Cifra di Giovan Battista Argenti. 

b c d f g 1 m n p qu r s t u z 
pquabcdef g h i 1 m n o 
2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 17 

r s t xyz 

non c 

a e i o u 

x y 

N. Duae vocales simul ut mio tuo suo etc. = r. Vocales in prin- 
cipio dictionis ut amare . essere . 5 . 

Non si usi questa cifra se non in cose di molta importanza per 
essere molto sicura, ma un poco faticosa, et facile da crrarc cosi nel 
scrivere come nel leggerla a chi non l'ha bene in pratica. 



1 Die eine 42 muß einen Schreibfehler Argentis enthalten, etwa insofern als bei 
der zweiten ein Punkt darüber stehen könnte. Vgl. Schlüssel 83. 



202 Cifre vecchic usate aus der Argentisammlung. 

4 8. 

Cifra di mons. Silvio Gozzi secretario del s. duca di Paliano 1 

con il C. C. 

Nulla . 2 . 





d.C 


br 
vi 


C(\ 
LU 


fa 
r g 


10 


Im 
nu 


pn 


sz 


UL 






12 


16 


17 


15 


18 


14 


19 


13 


11 




ba 


be 


bi 


bo 


bu 




ta 


te 


ti 


to 


tu 





00 


00 


01 


02 




96 


95 


94 


93 


59 




cc 


Cl 


tu 






Vcl 


ve 


vi 


ITA 

vu 


V u 


42 


43 


44 


45 


21 




03 


04 


05 


06 


60 


da 


de 


di 


do 


du 




•al 


el 


il 


ol 


ul 


67 


24 


66 


23 


22 




61 


01 


08 


97 


98 


fa 


fe 


fi 


fo 


fu 




an 


en 


in 


on 


un 


89 


84 


76 


69 


68 




62 


09 


Öl 


02 


99 


ga 


ge 


01 


5° 


cm 




a y 




ir 


or 




74 


25 


75 


71 


72 




63 


03 


04 


ÖB 


06 


la 


le 


Ii 


lo 


lu 




as 


es 


is 


os 


US 


91 


72 


26 


33 


34 




64 


02 


03 


04 


05 


1 me 


mi 


mo 


mu 




st 


sp 


sc 


sd 






75 


48 


27 


49 




65 


07 


08 


09 




na 


ne 


ni 


no 


nu 




non 


ehi 


s ch 


i 




46 


47 


76 


77 


78 




20 


28 


29 




pa 


pe 


Pi 


po 


pu 




Quello 


egli 


lui 




82 


81 


80 


79 


50 




30 


35 


36 





qua que qui quo quu Come perche quando 

86 87 88 51 52 37 38 39 

ra re ri ro ru Lettere Avisi 

53 54 55 56 57 40 41 

sa se si so su 

59 90 91 91 58 

N. Sre S. Sta 122 Re di 422 II C. di popoli 722 

Re Chissmo S. M. 222 Duca di Ghisa 522 Duca di Ferrara 822 

Re Philippo S. M. 322 II Duca d'Alua 622 Sign Venetiani 922 



1 Giovanni Carafa, Graf von Montorio, Herzog von Paliano. 



Cifre ^vecchie usate aus der Argentisammlung. 



203 



Monsigr d'Umala 


a22 


Roma 


2122 


Porto 


8a22 


Asc. de la Corona 


b22 


Venetia 


2222 


Hostia 


9a22 


Duca di Fiorenza 


c22 


Ferrara 


2322 


Civitella 


2b22 


Duca di 


d22 


Ravenna 


2422 


Ascoli 


2c22 


Duca d'Urbino 


e22 


Correggio 


2522 


Aquila 


2d22 


Card, di Trento 


f22 


Sicilia 


2*622 


Tregua 


2e22 


Card, di 


g22 


Regno di Napoli 2722 


Pace 


2f22 


Monsigr di 


h22 


Italia 


2822 


Guerra 


2g22 


Armata 


i22 


Toscana 


2922 


Vettovaglie 


2h22 


Fantaria 


m22 


Milano 


la22 


Danari 


2i22 


Gente d'Arme 


n22 


Piemonte 


<Ja22 


Monitioni 


2122 


M. Ant. Colonna 


o22 


Stato d'Urbino 


3a22 


V. Eccza 


2 m 22 


Francia 


p22 


Romagnia 


4a22 


V.S.lllmaetRma 


2n22 


Spagnia 


q22 


Bolognia 


5a22 


Essercito 


2o22 


Germania 


s22 


Civita vecchia 


6a22 


Ambassatore 


2p22 






Corneto 


7a22 


Maria 


2r22 



441516122414g22425389 
cifra del cardinal carafa. 



49- 
[ I 547-J 

Cifra del signor Camillo Colonna con il signor Pirrho Colonna et 
Gio. Battista Brancaleone. 





b c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


l 


m 


n o 


P 


q 


r s 


t 


u z 


& 


e 


T V 


f 


t 


z 


V 


4 


+ 


i 




r 3 


q 


% 


9 ^ 




X b 


a 


d 




ö~ 


m° 


1 






V 


tl 


% 


$ 2 


X 


q 


t n 


oo 


= 9 




n° 
















\ 




8 










CO 










£ 














9+ 










nr 






bb 


cc 


ff 


gg 


ll 




SS 


tt 


fra 


gra 


tra 


tri 


pre 


pro 


cri 






1 

T 


2 

T 


4 

T 


5 

T 


6 

T 






T 


00 

T 






5 
HE 


3 


t 


t 2 







S. Mtä PImbasre V. S. 



^ r 

Nulle 6 n m v ? r (? 



204 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



50. 

Deila signora niarchesa del Vasto con il Castaldo. 1 
abcd efghilmnoprstu 

<j> X 3 (]_ 4 q -0- q_ v d" q_ ri^. cy 7 tf y 

tt SS 11 

18 17 15 

Del signor duca di Ferrara con il suo ambassatore. 
abcdefgilninoprs 

r 



1 

m 



c d e 


f 


P 


i 


1 


m 


n 


p 


r 


s 


u 


y z tt 




c 


ff 


s 


t 


f 


1 t 


a 


c 


b3 


cc dd 


ff 


an 
fc>& 


11 


mm 


nn 


pp rr 


SS 


tt 


zz 


2 3 


4 


5 


6 


7 


8 


9 


10 


11 


12 


13 


m m 


m 


m 


m 


m 


m 


m m 


m 


m 


m 


ba be 


bi 


bo 


bu 




ha 


he 


hi 


ho 


hu 




90 89 


88 


87 


86 




61 


62 


63 


64 


65 




n n 


n 


n 


n 




n 


n 


n 


n 


n 




ca ce 


ci 


CO 


cu 




ia 


ie 


ii io 


iu 






81 82 


83 


84 


85 




60 


59 


58 57 


56 






n n 


n 


n 


n 




n 


n 


n n 


n 






da de 


di 


do 


du 




la 


le 


Ii lo 


lu 






80 79 


78 


77 


76 




51 


52 


53 54 


55 






n n 


n 


n 


n 




n 


n 


n n 


n 






fa fe 


fi 


fo 


fu 




ma 


me mi 


mo 


mu 


71 72 


73 


74 


75 




50 


49 


48 


47 




46 


n n 


n 


n 


n 




n 


n 


n 


n 




n 


ga ge 


& 


go 


gu 




na 


ne 


ni 


no 


nu 




70 69 


68 


67 


66 




41 


42 


43 


44 


45 




n n 


n 


n 


n 




n 


n 


n 


n 


n 





5 



Ob Joh. Matth. Castaldo, Bischof von Pozzuoli 1542 86, genieint ist? 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 205 



pa 


pe 


P 1 


po 


pu 


gm 


gie 


g 11 


gio 


gm 


36 


37 


38 


39 


40 


125 


126 


127 


128 


129 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 



qua que 


qui 


quo quu 


gla* 


gle 


g" 


glo 


glu 


35 34 


33 


32 31 


141 


142 


143 


144 


145 


n n 


n 


n n 


n 


n 


n 


n 


n 



ra 


re 


ri 


ro 


ru 


gra 1 


gre 


g ri 


gro 


gru 


26 


27 


28 


29 


30 


141 


142 


143 


144 


145 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 



sa 


se 


Sl 


so 


SU 


gna 


gne 


gm 


gno 


gnu 


25 


24 


23 


22 


21 


136 


137 


138 


139 




n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 



ta 


te 


ti 


to 


tu 


pra 


pre 


pri 


pro 


pru 


16 










151 


152 


153 


154 


155 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 



va 


ve 


vi 


vo 


vu 


sta 


ste 


sti 


sto 


stu 


15 


14 


13 


12 


ii 


161 


162 


163 


164 


165 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 



za 


ze 


zi 


zo 


zu 


tra 


tre 


tri 


tro 


tru 




4 


3 


2 


i 


171 


172 


173 


174 


175 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 


n 



xa 


xe 


XI 


xo 


xu 




7 


8 


9 


10 


n 


n 


n 


n 


n 



bra bre 


bri 


bro 


bru 


91 92 


93 


94 


95 


n n 


n 


n 


n 



cra cre cri cro cru dra dre dri dro dru 

107 111 
n 



Legimus 


N. Sre 


Legeramus 


V. Ecc*a 


Legistis 


Imperatore 


Legam 


S. Sigria 


Legunt 


Re di Francia 


Legebamus 


Vescovo di 


Legisti 


S. Sta 


Legeras 


S. M. Chrma 


Legit 


Cardinale 


Legemus 


Madam a 


Legebant 


Imbasciadore 


Docebant 


che 


Legerat 


S. Mtä Cesa 


Docui 


perche 


Legerant 


S. Signa Rma 


Docuisti 


quando 



141 145 

Ich vermute ein Versehen Argentis, weil beide Reihen n — n zahlen. 



206 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



52. 

L1548.] 

Di mons. Hippolito Capilupo 1 con il cardinal Hercole' 2 di Mantova 
decifrata a 10 di agosto 1548. 

ab c d e f g h i l m n o p q 
6 87 77 67 4 57 47 37 17 1 3 2 27 17 

r s t u z et 
7 5 15 51 13 31 

ff CC bb 11 gg V. Signa Rma 67 

90 60 70 42 20 D. Ferrante 86 

S. Eccza 57 

Duca Ottavio 24 

Duca Horatio 14 

uu N. Sre S. StA PImpre Card* Sti Angelo 34 

73 93 27 75 Monsigr d'Aras 45 

Granvela 55 

Che 12 

perche 88 

non 43 



rr ss tt mm nn 
82 72 23 52 62 



S. Maestä 37 

II Re di Francia 66 

II Card 1 Fanese 44 

Don Diego 64 

L'Imbasciatore 25 Nulle 

II Cardinal 94 30 . 40 . 50 . 60 . 80 

Sua Signa Rma 47 

53- 

Cifra di mons. Hippolitto Capilupo con il cardinal Hercole di Mantova. ;! 

a b c d e f g h i 1 m n o p q 
3 81 54 25 8 51 16 74 2 56 41 46 7 61 37 

r s t u z et 
5 14 1 6 43 83 

signor gli di del ando endo la le 
11 12 13 15 22 23 24 27 

detto eva ava il per che non perche 
17 18 21 31 32 33 34 35 



1 Bischof von Fano 1560 — 67 res. Vgl. auch Archivio Lombardo XX, 83. 

2 Her/og Hercules Gonzaga, Kardinal 1527—63 f. 
:! S. den vorigen Schlüssel. 



Gifre vecchie usate- aus der Argentisammlung. 



207 



se 


si to 


ta te V. 


Mta 


36 


38 41 


45 47 63 


ti ar er 


S. Stä 


S. Mta S. Alta 


48 52 53 


55 


57 66 


S. Ecc^ S. 


Sigria 


V. Sigria 




58 


61 


62 




Papa 


123 


Medun 


238 


Imperatore 


124 


Card, di Guisa 


312 


Re di Francia 


125 


Card. Loreno 


313 


Princ. di Spagna 


126 


Tornone 


314 


D. Ferr. Gonzaga 


127 


Card, di Ferrara 


315 


Duca d'Alua 


128 


Vesc° di Fano 


316 


Sfondrato 


131 


Sig. Oratio Far- 




Salviati 


132 


nes e 


ol7 


Trani 


133 


Duca Uttavio 


9 1 Q 

olö 


Chieti 


135 


Madam a 


412 


IVlUIlll 


1 oo 


Vescovo di 


41o 


lvaveiiiia 


1 37 

lO < 


II Cavalcanti 


414 


Cibo 


1 Oo 


m. Francesco 








Olivo 


415 


Granvela' 












Imbasre di Ferrara 


416 


Aras 


214 






Re di Romani 




T 1 1 * T T ' 

Imbas. di Venezia 


417 


215 






Re di 




Imbasre Cesareo 


418 


216 






Duca di 


217 


Santa Croce 


431 






Principe di 


218 


Guidiccione 


432 


Gyuri 


231 


Trento 


434 


Belai 


232 


Coria 


435 


Carpi 


234 


Anebant 


436 

k 


Lenoncort 


235 


Card. d'Augusta 


437 


Gambara 


236 


Card. Cueva 


438 


Rimini 


237 


Imbasre di Francia 


512 



64 



67 



68 



65 



71 



Imbasre Fioren- 

tino 513 

Imbasre d'Urbino 514 

Agente di Porto- . 

fi^allo 515 

Agente di Napoli 516 

Agente di 517 

Governatore 518 

Cesis 531 

Durante 532 

Nisco 534 

Ridolfi 536 

Pisani 537 

Cornaro 538 

Secretario di 612 

Maffeo 613 
Antonio Miran- 

dola 614 

Dandino 615 

Antonio Ziffra 616 

Duca di Ferrara 617 

Duca di Fiorenza 618 

Gaddi 631 

Inghilterra 632 

Sermoneta 634 

Savello 635 

S. Georgio 636 

Crispo 637 

Armigniach 638 

Duca d'Urbino 712 



208 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



Camerlengo 816 
Morone 817 
Crescentio 818 

Nulle 
9 . 

54- 

Cifra de duca Mauritio 1 con Anibale secretario del signor cardinal 

di Augusta. 

abcdefghilmnopqrstu 
dhq^^^^5tofflfln . n 5 j9 a 
Ii g dr 3 

II Papa rimperatore S. Mt* Francia Tnghilterra Imbasre 
31 131 32 25 24 91 

non perche 
2 3.5 



Duca di Mantova 713 

Vicere di Napoli 714 

Vicere di Sicilia 715 

Imbasre di 716 

II Princ. Doria 718 

Burgos 731 



T1 C^t-A A\ 




Romeo 


812 


AI Rossetto 


813 


Farnese 


814 


Sti Angelo 


815 



55- 

Cifra di mons. Francesco Olivo con il cardinale Salviati. 2 



a 


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60 


30 


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98 


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13 


31 


6 


26 


93 


34 


33 


38 


95 


2 


40 






22 


92 




63 


97 


32 




96 


7 


90 


32 


615 


















50 








99 




15 


















60 
























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39 


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90 


62 


35 


92 


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99 




















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94 


40 


20 















88 
88 



bb cc dd ff gg 11 mm , nn pp rr ss tt zz 
9 16 5 32 4 7 8 p g Q .12 

R 

Nulle . 100 . 200 . 300 . 400 . 500 . 600 . f= . Q . Lz] . se 

1 Herzog Moritz von Sachsen. 

2 Gio. Salviati, Kardinal 1517—1553. 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 209 



Papa 


91 


Carpi 


150 


Roberto Strozzi 


78 


Sua Santitä 


55 


Farn es e 


115 


Duca Pier Luigi 


170 


Imperatore 


ii 


Santafiora 


120 


Quanto 


40 


Sua Maestä 


16 


S. S. Rma 


98 


non 


10Ö 


Cesarea 


18 


Duca 


92 


che 


87 


Re di Francia 


3i 


Card, di Ferrara 


130 


perche 


66 


Cardinale 


33 


Francesi 


175 


S. Ecc z a 


36 


Cardinali 


72 


Vostra Signa Rma 


75 


II forte della Mi- 




Signor 


13 


D. Ferrando 


89 


randola 


35 


Imbassadore 


50 


Capilupo 


76 


II Conestabile 


53 


Ferrara 


97 


Roma 


37 


II Lotino 


160 


Imbass. di Venetia 190 


Quando 


47 


Duca Ottavio 


49 


Vescovo 


18i 


Quello 


60 


Arcivescovo 


95 


Card, di Mantua 


110 


Questo 


80 


Germania 


63 


Fiorenza 


79 


Piacenza 


28 


Regina 


73 


Ferrara 


97 


Mantova 


39 


Piamonte 


68 






56. 










Cifra deirOlivo con il cardinal Salviati. 1 




a b c 


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1 in 


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3 50 4 


62 5 


30 21 93 2 


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14 6 36 69 






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54 


1 9 10 39 


7 . 


8 





II Papa 


15 


Francesi 


43 


Vescovo di 


34 


Sua Santtä 


+ 


Imbass. di Francia 


90 


Vescovo 


37 


Roma 


8 


Don Diego 


63 


Imbass. di Ferrara 


17 


Impre 


rt 


Signor 


25 


Vesc. di Fano 


44 


Re di Francia 


-25- 


V. Sigria Rma 


80 


Gaddi 


61 


S. Mtä Chma 


39 


S. Signa Rma 


33 


Card, di Ghisa 


32 


Ferrara 


16 


L'Ambassre 


83 


Duca Ottavio 


96 


Card. Maffeo 


93 


II Secret"o 


57 


Imbassre 


83 


Card. Ridolfi 


87 


Monsigre 


52 


Duca di Ferrara 


14 


Cifra 


59 


m. Gusone 


49 


Conestabile 


45 


Servitore 


29 


Capilupo 


60 


Fiorenza 


ii 


Perche 


59 


Duca di Mantova 


19 


Montesa 


26 


Piacenza 


54 


L'Abbe Rossetto 


31 


Francesco Olivo 


47 


Parma 


24 


Mantova 


i8 


non 


23 


Quanto 


9 


Ferrara 


i6 


che 


100 


Promotione 


76 


m. 


58 


quello 


2 


Conte Stafiora 


53 


Imbassre di Fiorenzal 5 


questo 


5 



1 S. d. vorige Nr. 

Meister, Die Geheimschrift. 



u 



210 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



57- 

Cifra del cardinal di Cortona 1 con mons. Giovanmatteo. 



b c d e . ' f g h" i 1 



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L L L b L. 



15 



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Ö 0— 
5 

t me mi mo mu 

za ze zi zo zu 

na ne ni no nu ha he hi ho hu 

i i i i > nfinn n 



1 Gio. Battista Ricasoli, Bischof von Cortona 1538— 1560. 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 211 

5 8. 

Cifra del cardinale S*a Fiora 1 con mons. Luca Gaurico. 2 
a b C d e f g h i 1 m n 

(T V 8 IE #. 69 6T> ny a ^ j3 
opqrst u z 



59- 

Cifra di mons. H. Manetti con mons. Ludovico Castelvetri. 
abcde fghi lmnopq 
22 23 24 25 26 27 28 29 32 33 34 35 36 37 38 

r s t u x z 
39 42 43 44 45 46 



bb cc dd fF 


gg " U 


mm nn pp rr ss 


tt 


zz 


47 48 49 52 


53 54 55 


56 57 58 59 62 


63 


64 




Nulle: omnes vocales. 






m. Bonifacio Valentino 


65 


La Chiesa 




73 


m. Philippo Valentino 


66 


La Camera 




74 


m. G. Batt. Tassone 


67 


II Vicario di Modena 




75 


m. Guron Bertano 


68 


Spogli 




76 


Noi 


69 


Modena 




72 


Io 


72 


Testimoni 




78 


II Gov. di Modena 


82 


II Duca di Ferrara 




79 



60. 

Cifra del vescovo di Pavia 3 con il conte Iulio Rosso. 
abcde f ghilmnopq 
4 3 21 10 17 11 12 14 8 18 19 20 2 27 



r s t u et z 
24 26 29 22 37 

bb 11 ss tt Nulle 
TT 23 50 9 8 15 18 20 17 25 

1 Guido Ascanio Sforza, Kardinal 1534—64. 

? 1545 — 50 Bischof von San Severo, dann resignierte er und starb 1558. 
3 Wohl Bischof Joh. Hieron. Rossi, Bischof von Pavia 1550 — 64. 

14* 



212 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



61. 

Cifra di Don Ferrante Gonzaga con Natale suo secretario alla corte 

dell'imperatore. 



a b 


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62. 

Cifra di Don Ferrante Gonzaga con la Mtä cesarea dell imperatore Carlo V. 

Item con Natale suo secretario. 

abcdef g hi l mn o pqrstuz 
n.uvw.cr . (!) hd aa^aj. . S d g uo (]_ . 

ba be bi bo bu ga ge gi go gu 
!.1°iTf Ot-ÖÖOf 

ca ce ci co cu ha he hi ho hu 

j * -8- 8° 9t <i^Ö.QL°3 ö 

da de di do du la le Ii lo lu 



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n ru. ri ou ry 3 ^ 3 3° 5f 

fra tre fri fro fru ma nie mi mo mu 



30 



3b 5ö do Jp Lü-Ll°L^ 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 213 
na ne ni no nu ta te ti to tu 

d -e- o y> of v y v v° 

pa pe pi po pu tra tre tri tro tru 
Al Ap Al Ao Af A ^ A /2 Zf 
pra pre pri pro pru va ve vi vo vu 

qua que qui quo za ze zi zo zu 

CO -ijd~ CD uS V- V V V V 

ra re ri ro ru 11 rr ss tt 

9 9 9 9° $ l r _ + 

sa se si so su Nulle 

y ^ y y yf f - Tf 8 
6 3 . 

Cifra di mons. d'Orfi Franzese scritta in lingua franzese. 
abcdefghilmnopqr 
m (1P 5 y lf + m "f! 5 z fp TTB^ II 

Si $ Ii 

s t u z y 

V-tür.o'f -g- 



b 



cc sz mm Nulle 

IT u 3 77 8-e y l 
Impre Non. 

6 4 . 

Cifra del signor Iohann Mezhado con il signor Don Martino. 
a b c d efghilmnopq 

0+ g ofo 0-0 8 eot-fo^ ß^ ^ u> l 



r s t u x z y 

i w ß -A A -m- 



214 



dar 
N.fre 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 

Nomina propria. 
bil dur tif tof 

Sti4° Re . . Card, di Portugallo 



der 
S. Stä 



65. 
[i54i.] 

Cuiusdam magii ex Andrinopoli XII februarii dicitur. 3. Aprilis 
rogante Ioanne Blanchetto nomine rev^i d. Cardinalis Chinucii. 1 
abcdefghilmnop q rstuz 



3 0X4 (j> 2 v 



9 1 O 6 



66. 



A 



8 a b 8 



a 

55 
30 



Cifra del signor conte santa flora in Parma. 

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50 
31 

92 



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27 

28 



1 m n 

2 c 



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o 7> e' h 55 
g 44 
r 

90 



67. 



Cifra del commendatore di Portogallo con suo fratello Diego Paz. 
bcdefgh i 1 m n opqrst u x 

5 X £ IE -ef 6 1r _n- # I .iHX^y^ 



4 8 



7 



68. 



Cifra di mons. Marillac 2 con mons. di Gye. 3 



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1 Girolamo Ghinucci wurde 1535 Kardinal, 1541 Administrator der Kirche von 
Cavaillon. Er gehörte zu den acht Kardinälen sopra gi'arTari de concilio di Trento und 
wurde an Karl V. u. Franz. I. geschickt. Er starb 1541. 

2 Charles de Marillac 1550 — 1557 Bischof von Vannes; Erzb. von Vienne 
1557—1560!. . 

3 Offenbar von Argenti verlesen. Vielleicht ist dahinter Ludwig von Guise, 
1545 — 50 Bisch, von Troyes zu suchen, der 1553 Kardinal wurde. 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 215 

6 9 . 

Cifra di mons. di Tays con mons. d'Aurebalt. 
a b cd e fghilmnopq r stu x z 

L b 1 

V + "B 

70- 

Cifra di mons. di Tays con Morel, 
ab c def ghil mno pqrstux 

-cr.oo^Dtf-^nT-o +6^äof57Ä^X 

7i- 
[1548.] 

Cifra del arc. di Ragusa 1 con il Card. Triultio. 2 



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Brigantini 




Foresta 


45 


Imperatore 


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Exercito 


* 


Puglia Italia 


83 


Turco 


13 


Galere 




Lettere 




Armata 


X23 


Velona 




N. S. 


218 


Andrea Doria 


55 


Ambasre 


100 







72. 
[1557-] 

Cifra di Iuan di Lisboa con l'imbassatore del re di Portogallo dal Cayro 

delli VII di giugnio 1557. 
Decifrata in Roma alli 3 Ottobre 1557 per ordine di Papa Paulo IV 
ad instantia dell' imbassatore predetto che disse havere smarrita la cifra. 
Scritta in lingua Portughese. 
ab c de fghi 1 mnopqrs 
1 19 34 17 22 66 82 6 14 13 12 3 4 15 . 7 8 

tu X z _. . 

9 10 20 30 88.Igmota. 



1 Wohl Ludov. Beccadelli O. S. Fr. 1555 — 64 Erzbischof von Ragusa. 
- S. o. Nr. 39. 



216 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



73- 
{I557-] 

Cifra del card. di Burgos 1 con il re Philippo, decifratra alli X febraro 1557 

in Bologna. 

b c d e fghilmnopqrstuyz 
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97 


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gra gre gn gro gm 

q> cj; cpf cpf 

cha che chi cho chu 

fir 5 -5 5*" <5f 



1 Franc. Pacecco, card di Burgos, wurde unter Pius IV. Kardinal und starb 1579. 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 217 
pra pre pri pro pru ff 11 rr ss nn 

tra tre tri tro tru 
h- H -h hf hf 



74- 

Cifra del Card, di Burgos 1 con il re Philippo. 

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75 
















Cifra del card. di Burgos con 


il colonello N. 


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di campo. 


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CO 


cu 


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z 


g 


□ 










la le Ii 


lo 


lu 


















m m m 


m 















1 S. d. vorigen Schlüssel. 



218 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



7 6. 
U555.] 

Cifra delli ministri imperiali in Italia anno I. Pauli pape IV. 

abcdefghilmnoprstuy 

Ji q r tt . z . Kb^Cßvj^g t £ o 4- 
X 5 _n- * (X X T) A fv ,A VA 

ba be bi bo bu na ne ni no nu 

5f "5 "5 '5 5° -o-o o-o- cho OtO o-o° 



ca ce ci co cu 
u u u u u° 

n nO 



-e -c c c 

Pa pe pi po pu 
A A Ä A A° 

qua que qui quo 

•O U- ü 

Jf f 1 9' 

ra re ri ro ru 



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Xf ,f -T 

fa fe fi fo fu 

bf t -b fr b° 

pf -P -P r p° ff * : a & a ° 

Ga ge gi go gu sa se si so su 

n- n n n° y ^ g> p y 

4 4 H J H° 

ha he hi ho hu 

Vf ^ -A] \) A)° ta te ti to tu 

R R- R R R° \ -Sc -fit \ 8l 



1a le 11 10 m 

3f -3- -3 3 3° 



va ve vi vo vu 



la le Ii lo In xa xe xl x0 xu 

1 1 i 1 1° 



ma nie mi 1110 mu 



za ze zi zo zu 

7^ Of -2 2- Z° 

cra cre cn cro cru 
>h h- h h h° j T T T T c 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



219 



fra 


fre fri 


fro fru 


•m 


m- m 


m m° 


gra 


gre gri 


gro gru 


X 


X- X 


X Ä° 


pla 


ple pli 


plo plu 


•X 


X- X 


X X 


Sua Stä 


102 


Vittualla 


S. Mta 


105 


bueno 


Duq d'Alba 


42 


occasion 


Toscana 


122 


pocos 


Tierras 


123 


cavallos 


Exercito 


57 


Roma 


Franceses 


66 


para 


N. S. 


141 


Rey 


dinieros 


324 


enemigo 


escudos 


436 


hasta 


Cardinal 


12 


Siena 


Piemonte 


60 


Fautaria 


hombres 


68 


Venetia 



pra pre pri pro pru 

•A A Ä Ä Ä° 

tra tre tri tro tru 



ff 11 pp rr nn 
ap 43 1). f-]° 



142 


gente 




ora 


Nun 


difficulta 




• dig 


lau 


mas 




du 


voce 


correo 




dit 


ge 


Reyno 




venti 


opo 


Lega 




trox 


secu 


arniado 




liu 


mise 


Napoles 




omni 


pauper 








ad 




Nulla 




de 


Tutti Ii 


caratteri che 


di 


hanno di sopra questo 


ratem 


segnio: 


2. 





77- 

Cifra del signor Marc. Antonio Colonna con maestro Cesare Gallo 

suo secretario. 

abcdefghilmnopqrstuz 
^ n; I l ] y T I (5 7 u) ^ 7 CZ. iu6&& 
? t 1 □ l\ tri d + G? p n Z l| LUJ A iL i ^ 
3 n 4 * £ 

II Papa jfr 

II duca di Fiorenza ^ Nulle 
Sigr Ascanio XÜ "fe fy 9- -9- 

Paliano A 

78. 

Cifra del duca d'Alba con il duca Cosmo di Fiorenza. 
ab cd e f gh i 1 mnopqr stuy 
14 28 15 13 31 44 37 51 22 26 25 29 30 27 , 15 18 16 43 1^ 
19 36 
33 



220 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



79- 
0557-] 

Cifra di Antonio de la Riva con il Pagano Dec*a in Bolognia alli 

29 Gennaro 1557. 



a 

% 



t 

24 



c 
E 
2: 



u 

25 

4^ 



z 

31 



e 
a 

x 

et 
32 



Duca d'Alua 
Duca di Ghisa 
Capitan generale 



h i 

-e- 15 

y 

m 



390 
100 



m n o p 
t 15[?] 18 19 



4 



Duca di Fiorenza 
S. Eccellenza 
Parentado 

Italia 

Francia 

S. M. Chrma 



q r s 
20 21 22 



42 
400 



200 
29 
61 



80. 

Cifra di ferrante di Loffredo con Carlo suo figliolo. 1 
abcdefghilmnopqrstu 

X . tq. + d~ (| a . t .. <j_ 2 f "h JS . f y mp A 

(j) _p 6 "t 

Sua Maestä Sua Eccellenza 

da le 



81. 

[1566.] 

Cifra che il Card. Vitelli 2 mandö fuori di conclave perche si decifrasse, 
trovata in un cannelluccio dentro a una coppietta fra le vivande del 

Card 1 Alessandrino che fu creato Papa Pio .V. in esso conclave. 
abcdefghilmnopqrstu 

£ 2 i c + <^3(j)Ioe 6^^J\_AÖXg 

Ritratto dalla scrittura in cifra. Circa il modo come si deve gover- 
nare con i cardinali per riuscire Papa. II che lascio da parte in foglio. 



1 Unter dem Schlüssel steht folgende rührende väterliche Ermahnung: Adverte 
di mostrarti in ogni cosa perche l'honore sera tuo et ogni persona sa, che tu et Ii 
soldati tuoi farite lo effetto et lo conte solo non poteva fare cosa alcuna; fatiga la notte 
et lo di. S. M*a et S. Ecc za daranno a te la gloria et se non ti monstri et ti ritiri lo 
honore sara suo solo. 

3 Sohn des Generals Alessandro Vitelli, Kardinal 1557—68. S. auch o. Nr. 42. 



Cifre vecchie usate aus der Argentisammlung. 



221 



82. 

Cifra con la quäle era scritto un libretto pieno di secreti pregato da un 

gentiPhuomo mio Amico si cavö l'Alfabeto et se gli diede. 
abcdefg hilmnopqrstux 

cj ^ TT o .j ?,-cr__q m o cp r| ^ y H b^8- 
e9 | * 02 -e w y k 

Ad aurum. 

C. 1. Recipe Mercurio sublimato quanto tu voi et sublima con tanto 
sale armoniaco, et la 4a sublimatione ti verrä quasi negra in fondo della 
bozza la quäle inetterai trita sopra una pietra di marmo et ponila in loco 
humido a dissolvere et quella acqua serva. 

Et multa alia sequebantur in libro quem restitui domino. 

83- 

Cifra da usar in cose d'importanza assai sicura. 

Nulle 2.7.9. 

bcdfglmn opq r s tuxet 
33 43 53 63 83 34 44 54 64 84 35 45 55 65 85 3 4 
Questa cifra si ha da scrivere senza le vocali a e i u. 
Per dui vocali si porra 33. 

Per tre vocali similmente 33, verbi gratia a scrivere paia 8433. 

Per dui vocali in principio della parola porre inanzi dui nulle verbi 
gratia a scrivere aiuto 27856564. 

Per la vocale interzata in la syllaba di tre lettere punto di sopra la 
prima consonante come a dire con 43, non 54. 

Li nomi proprii de prencipi, et altre dittioni solite abbreviarsi si 
potranno abbreviare medesimamente tra le nulle come dire N. Signore 
547559, L'Imperatore 3444849, Sua Mtä Cesarea 55244743557, et simile, 
et se l'huomo dubbia di far'errore distenda tutte le consonanti. 

Le nulle si pongano indifferentemente in principio et fine di tutte 
le dittioni, et specialmente dove portano aiuto come di sopra ho detto. 

Le vocali si hanno da comprendere per discrettione del lettore, et 
e cosa facile a chi vi applica l'animo. 

Prova dello scrivere. 



222 



Schlüsselsammlung zum Trienter Konzil. 



III. Schlüsselsammlung zum Trienter Konzil. 
1545—1559. 

Rom. Vat. Arch. Conc. 132 u. 133. 
I. 

[I545.J 

Cifra delli rev mi legati del concilio con mons. Mignanello 1 datali a 25 di 

marzo 1545 in Trento. 
ad ce t?i of In ug mt vs pt & npn essere essendo che 
2 5 4 1 7 Q 9 3 6 14 10 12 15 20 

chi qua que 
43 26 29 

Nulle 8 



N. S.; S. Stä 


SO 


Ambassador di 


14 


Mons. di Granvela 


66 


l'Impre; S. Mtä 


37 


Catholici 




Mons. di Aras 


69 


Re di Francia 


76 


Protestant! 


17 


Venetia 


77 


Re di Romani 


21 


Concilio 


44 


Mons. Verallo 


i6 


Cardinale di 


1? 


V. S. revma 


50 


Dieta 


25 



Scrivasi stretto, et senza dupplicare le consonanti, quando occorrino 
dittioni che le ricerchino. v v 

Advertasi a quel et ? et altri segni, come al 10 e t al 37 e t ponti 
di farli come gli stanno. 

Li altri nomi de principi, terre e provincie si possano abbreviare 
con il segno della nulla in fine de la lettera o sillaba che porta Pabbre- 
viatura ordinaria 6 pur scrivergli distintamente. 

2. 

[1545.] 

Cifra del cardinal di Farnese 2 con Ii rev mi legati del concilio 
XII martii 1545. 

ac eb if od ul ng mp rt s& znon essere essendo che 
5 2 9 7 1 3 8 6 31 30 50 13 

chi qua que 
18 61 16 

Nulle 4 



1 V. o. Nr. 4 der Sammlung II. 

2 Kardinal Alessandro Farnese, der Enkel Pauls III., der bald darauf, Anfang 
April als Legat zum Kaiser nach Worms ging. 



Schlüsselsammlung zum Trienter Konzil. 



N. S.; S. Stä 


?* 


Imbassadore di 


16 


L'Impre; S. Mtä 


30 


Catholici 


?1 


Re di Francia 


*2 


Protestanti 


?2 


Re de Romaiii 


18 


Concilio 


?3 


Cardinale di 


61 


V. S. revroa 


?5 



Möns, di Granvela ^6 

Möns, di Aras 91 

Venetia ?8 

Möns. Verallo 90 

Möns. Mignanello ^2 

Scrivasi stretto et senza duplicare le consonanti quando occorrono 
dittioni che la ricerchino. 

Avvertasi in questi nomi posti a rinvio di scrivere il ^ et il £ con 
quello oncinetto da piede nel modo che sta quasi in tutti, eccetto che 
in quello dell' imperatore 30. 

Li altri nomi di principi, terre et provincie si possano abbreviar con 
il segno della nulla in fine della lettera o sillaba che porta l'abbreviatura 
ordinaria. 

3- 

ist ein Zettel angeheftet mit einem anonymen Schlüssel ohne 

Nomenklator. 

abcdef gh ilmnopqr 
r f + ±cjoA8HWx=:cl3DgY 3 

s t U X z 
co □ <f) t R 

4- 

[vor 1547.] 

Ein undatierter und unbenannter Schlüssel aus der Zeit des 
Trienter Konzils. 1 



a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


1 


m 


n 





p 


q 


r 


tu 


e 


A 


u 


( 


5 


1 


d 


> 


V 




z 


4 


a 


1 


c 


PO 


P 





f 




8 


V 


9 


< 


0. 




k 




A 


6 


□ 


3 


» 


A 


-C 


> 


3 




X 




t 







9 
t 


V 







s t u x et z 

U m d o_ zj_ 1} 

n t n 1) r 

y ^ o -jf 

Tutte le carattere che haveran de sopra una di queste tre lettere 

a e i 

a . e . i . saran doppie in questo modo co p o- el cosi dell' altre. Tutte 



1 Vor 1 547, dem Todesjahr des erwähnten Pierluisi Farnese. 



224 Schlüsselsammlung zum Trienter Konzil. 



quelle che haveran 


de 


sopra una di quelle due 


lettere . . u . saran nulle ; 


ecco l'esempio . t . - 


CO . 


et cosi del resto. 








Papa 


4 
u 


Card. Durante 


6 

a 


Duca de Mantua 


8 

n 


Impre 


5 

u 


Card. Ardinghello 


7 
a 


S r Pierloisgi 


9 
n 


IV v Ml X I4.IIJV.IU 


6 


Card Cihn 


8 


Sr Ottavin 


4 

TT» 
III 


Re di Romani 


7 
U 


Card. Kidolpni 


Q 


Madama 


5 
III 


Ke di rortugallo 


8 
U 


Card. 1 nvulzi 


4 
X 


Imbassiadore 


6 

m 


Re d'Inghilterra 


9 
U 


Card. Pisano 


5 

x 


Arcevescovo di 


7. 


4 




6 


Napoli 


m 


Lara, de 1 rani 


O 


Card, de Mantua 


x 


Dandino 


8, 




5 




7 


m 


Card. Crimani 


O 
6 


Card, de ^^ll//aa\ 


x 

8 


Maffeo 


9 

m 


Card, Salviati 


O 


Card, de rarnese 


x 


S. Sta 


4 




7 




9 


c 


Card, de Bologna 


O 


Card, de Mariore 


x 


S. Mta 


5 




8 




4 


c 


Card. 1 neatino 


O 


Card, di rolo 


s 


S. S. rev ma 


6 




9 




5 


C 


Card, de Ravenna 


O 


Card, di Sermoneta 


S 


\l Q t-A\Tma 
v . 0. rev ,A,A 


7 








6 


C 


Card. Saduleto 


• 


Card, di Ferrara 


S 


S. Ecctia 


8 








7 


C 


Card dp Carni 




Card Savello 


S 

8 


S. S. 


9 

C 


^>aru. Dein du 


1 


Card. Cornaro 


S 


Duca 


4 


Card. Gambaro 


\ 


Card, de San Giorgio 


9 
S 


Monsignore 


5 


Card, de Rimini 


\ 


Card, de Crispi 


4 

r 


Signor 


6_ 






5 


Messere 


7 


v-aru. oaiiiti L.iutc 


1 

4 


V^dl UllldlC 


r 

g 


Arcivescovo 


8_ 


Card. Crescentio 


e 


Collegio 


r 


Vescovo 


y_ 


Card. Sti. Quattro 


5 
e 


Consistorio 


7 
r 


Roma 


4 




6 




8 


Trento 


5 


Carn Mnrnnn 
VviU u. iiiyjixjuvj 


Q 

7 


Cnn orppitinn p 


r 

,9 


Danari 


u 


Card. Cortere 


e 


Concilio 


r 
4 


Capitano 


7 


Card. San Silvestro 


8 

e 


Signoria diVenetia 


n 


Guerra 


i 


v-.aru. /\rinigiJ4L 


9 
e 


LJuLd Ul 1 IUI ClJZ.rt 


5 
n 


Pace 


9 


Card. Fondrato 


4 
a 


Duca di Ferrara 


6 

n 






Card, di Cesi 


5 
a 


Duca d'Urbino 


7 
n 







I 

Schlüsselsammlung zum Trienter Konzil. 



225 



5- 

[ca. 1545.] 

Cifra fra mons. di Thermes et Jorquevaul. 



a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


1 m 


n 





P 


q 


# 


36 


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a 


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1 




























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1 1 


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V 








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X 








P 
* 




t 




car 
A 




CC 

tt 


P 



6. 

L I 547-J 

Cifra col rev™o Sfondrato 1 1547. 

ad bs tl or mp gi nf ue cz 
3479 5 8162 

Nulle: ff. 



1 Francesco Sfondrato, Bischof von Sarno, 1544 Erzb. von Amalfi und Kardinal. 
Er war 1 547 — 48 Legat beim Kaiser. 

Meister, Die Geheimschrift. 15 



226 



Schlüsselsammlung zum Trienter Konzil. 



V S rpvma 

V • k_7. ItV "*«• 


n n 1 n 

VJ LI 1 V-l 


\7pnpf icini 


IUI Jlio 


S. Sta 


neque 


Prinrinp di Snaprui 


mihi 


Imperatore 


proprie 

r r 


Vicere di Napoli 


quamvis 


Re di Francia 


nullibi 


Cardinale Farnese 


rubescit 


Re di Romani 


scilicet 


Möns, di Granvella 


vel 


Turco 


putat 


Möns. d'Aras 


sequitur 



7- 

Cifra di nions. di Blanco residente in Parma per il re. 
abcdef ghi lmnopq 

A^^ng.ttc| L 0-7 <| ■ y X^o^TT 
U | b n p 

rstuxyzet 

6 <l tt O 30 * 

# 

Nulle: fort, sault, vove, tarn, H^ 



Doppie: mm 4fc Card. Tornone 16 

nn 'ö il duca Ottavio 8 

rr ur 

ss 1 

8. 



Rev. : Cifra di quel M. Antonio 1 
Av. : con Achille Fantauzzi. 



abcdef 


a 


h i 1 m n o 


p q 


r s t u 


x z et 


2 f 3 g 4 h 


5 


1 6 m 7 8 


r 9 


s a b c 


d 


Nulle: -fli- 


n 


L U O u 


n\ 


/••/ * IE 


LI: 


ehe 


58 


oli 


40 


Artigliaria 


i6 


io 


52 


quelle 


57 


fanti 


i4[?] 


V. S. 


37 


N. Sre 


11 


Italiani 


HP] 


Möns, di Termes 


47 


Sr Gioi. Battista 


51 


gente 


20 


danari 


21 


Bologna 


29 


perche 


59 



9- 

[I558-59-J 

Cifra con nions. Mentuato 2 nuntio in Polonia. 
ap em id oc ut fg lb s, che qua, que et 
3576094 2 98 

1 Wohl Antonio Elio, Bischof von Pola, Sekretär Pauls IV. 

2 Camillus Mentuati, Bischof von Campagna und Satriano 1544—60, Nuntius in 
Polen 1558 — 59. 



Schlüsselsammlung zum Trienter Konzil. 



227 



1 

per la r un 


punto 


sotto la seguente 




per la n un 


punto 


sopra la seguente 




Nulla 1 








N. S.; SSta 


42 


II vescovo Chelmense 


44 


II sacro coilegio de cardinali 


44 


II vescovo Gnesnense 


48 


II revmo legato; S. S. rev™a 


48 


La coadiutoria 


22 


II re de Romani; impre Fer- ^ 


22 


II vescovo di 


24 


dinando S. Mta j 


II signor 


28 


II re Philippo o catholico [ 


24 


V. S. illma et V. S. 


82 


S. Mta catt. f 


Religione 


88 


Li elettori delPimperio 


28 


Concilio 


89 


la elettione deH'imperio 


82 


Convento 


89 


II s. Martino de Gusman 


88 


Catholici 


88 


II re di Polonia, s. Serta 


89 


Luterani 


89 


II vice cancelliere 


42 


M. Stanislao 


98 



10. 



Cifra data a ms. di Chiusi 1 nuntio in Spagna con il viaggio per Fiandra 

prima Aprilis 1559. 



am 
7 



ep 
5 



do 
2 



uf tg 
4 



rs 
6 



non questo questi 

13 33 44 

N. Sre; S. Sta 33 

VV. SS. revmae 12 

II concilio 13 

la reformatione 22 

Li capitoli di Spagna 05 

Li vescovi di Spagna 06 

II re Philippo; S. Mta catt. 17 

II principe di Spagna 18 
La regina vedova di Portugallo 09 
II clero di Spagna 
Li sn et principi di Spagna 
Le spoglie 
Merzi frutti 



II re di Portugallo 



20 
40 
04 
42 

43 



nz 
8 



che 
17 



chi 
18 



qua 
14 



que 
16 



qui 
12 



et 

99 



questa quelli quello 
22 66 77 

II re christmo 44 

L'Inghilterra, la regina d'In- 

ghilterra 45 
ReFerdinando eletto imperatore 49 

Lutherani 53 

Heresie 56 

Guerra 07 

pace 58 

Möns. d'Aras 64 

Rui Gomez 66 

Duca di Savoia 68 

Marcantonio Colonna 73 

Elettore dell' imperio 77 



1 Salvatore Pacini, Bischof von Chiusi 1558 — 81. Er wurde noch vor dem Tode 
Pauls IV. als Nuntius nach Spanien geschickt und auch von den Kardinälen und vom 
nächsten Papst bestätigt, weilte in der Tat 1559 u. 1560 in Spanien, wurde aber dort 
als Nuntius nicht zugelassen. 

15* 



228 



Schlüsselsammlung zum Trienter Konzil. 



Dieta di Germania 


78 


II cardinale di 


N 

80 


11 vescovo di 


82 


11 duca di 


OD 


II marchese di 


84 


Nuntio apostolico 


08 

V 


Legato apostolico 


89 


Catholici 


85 


Religione 


86 


II duca d'Alva 


91 



11 IC Ul DUClllld 


Q9 
vL 


Ii ic ui .roionici 


VD 


II signor Camillo Ursino 


y ( 


Palliano 


yo 


Ambre dl 


99 


Tregua 


74 


II consiglio regio 


75 



Nulle 8 cosi non serrato di sopra, nulle anche 4 con un punto di sopra. 

Advertasi che non si servino mai lettere dupplicate come . ss . tt . 
mm etc., et in fin dele righe non si dividino Ii numeri duplicati. 

Notare che alcuni punti van di sopra, alcuni di sotto et alcuni sono 
liniette cosi. 4 

Ii. 

Cifra de Ii rev mi legati del concilio 
[i] con mons. Mignanello 25 di marzo 1545 1 
[2] Verallo 2 XI maii 1546 

[3] con mons. Prospero Santa Croce* 4 mai 1548 Bononie. 



ad ce bi of In 
2 5 4 1 7 
N. Sr, SSta 
L'impor, SMta 
Re di Francia 
Re di Romani 
Card, di 
Imbasciatore di 
Catholici 
Protestanti 
Concilio 
V. S. Revma 



ug mt 
9 

37 

76 

2i 

n 

i4 

n 

17 

44 
50 



rs pz et npn essere essendo che chi qua que 
3 6 14 10 



12 



15 



20 43 26 29 



Nulla . 8 . 



Mons. di Granvella 66 

Mons. di Aras 69 

Venetia 77 

Mons. Verallo 4 16 

Dieta 25 



Scrivasi stretto et senza dupplicare le consonanti 
quando occorrino che lo ricerchino. 

(Advertasi a quel ^ et §de catholici et cardi- 
nali di et altri pochi de nomi posti al' incontro di 
come Ii stanno.) (Gestrichen so, vgl. am Ende.) 

Li altri nomi de principi terrae et provinciae si 
possano abbreviare con il segno de la nulla in 
fine de la lettera o sillaba che parta l'abbrevia- 
tura ordinaria o pur scriverli distintamente. 

Advertasi a quel ^ et £ et altri segni et ponti 
posti sopra a Ii numeri di farli come Ii stanno. 



1 Diese Zeile ist gestrichen, was gewöhnlich, soviel bedeutete, daß die Chriffre 
zuerst mit diesem Adressaten in Anwendung war und dann später mit dem folgenden. 

2 Hieron. Verallo 1544 Erzbischof von Rossano, Nuntius beim Kaiser 1545 — 47. 

3 Bischof von Chisamo 1550—65 war Nuntius beim Kaiser 1548, bei König 
Ferdinand 1548 — 50. 

4 Statt Verallo ist bei der zweiten Verwendung dieses Schlüssels il beat m0 d'Au- 
gusta = 16 eingesetzt. 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



229 



12. 

Cifra col Canobio 1 in Brusselles. 
ap em id oc ut fg Ib s, che qua, que 
46021 75 9 7 5 

Nulla 3 

per la . r . punto su la sequente 
per la . n . punto sotto la sequente 



N. Sre, SSta 


95 


D. Antonio de Toledo 


99 


II re cattolico, S. Mta 


97 


II regente di 


99 


La regina d'Inghilterra 


99 


II duca di Paliano 


77 


II re di Francia 


77 


II marchese di Montebello 


79 


II duca di Savoya S. ecc^a 


79 


Ascanio Corgna 


75 


II duca d'Alva, S. ecc^a 


75 


II cardinale di 


75 


Signor Ruigomez 


95 


II segretario 


57 


Conte di Feria 


93 


V. S. illma 


57 


Möns. d'Aras 


97 


Gonzalo Perez 


59 


D. Iuan Manrique 


97 


Marcantonio Colonna 


79 



Hierauf folgt f. 94 noch ein Schlüssel für die Chiffre mit Kardinal- 
legat Trivultio, den wir jedoch oben Sammlung II Nr. ]p schon ans dem 
Ms. Argenti abgedruckt haben. 



IV. Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 
1560-1570. 

Arm. 44. tom. 7. 

I. 

Verso: Col Signor Fabricio Serbellone. 2 



a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


i 


1 


m 


n 





P 


r 


s 


t 


1 


31 


51 


71 


5 


35 


55 


9 


39 


59 


79 


3 


33 


53 


73 


93 


11 


41 


61 


81 


15 


45 


65 


19 


49 


69 


89 


13 


43 


63 


83 


99 


21 








25 






29 








23 






















u 


z 


et 


con 


























7 


37 


47 


57 















17 

27 

Nostro Signore 12 Re cattolico 18 Vicere di Napoli 26 

Imperatore 14 Re di Francia 22 Vostra Signoria 

Re de Romani 16 Signori Venetiani 24 ill nia 28 

1 Gio. Francesco Canobio, päpstlicher Agent am Hofe des Königs Philipp 1558—60. 
Briefe von ihm aus Brüssel vom 14. Jan. bis 29. Mai 1559 zitiert Pieper, die päpstl. 
Legaten und Nuntien S. 192. 

2 Er war General der Kirche und wurde wiederholt mit wichtigen Aufträgen 
betraut, 1561 Okt. 19 wurde er nach Avignon geschickt (s. auch u.). 



230 Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



Vostra Signoria 


32 


negoti 


58 


pace 


84 


quest . . 


34 


letter . . 




guerra 


86 


quell . . 


ob 


che, chi 


64 


rispost . . 


o o 

88 


qua 


38 


per, pur 


66 


Germania 


92 


que 


42 


quando 


68 


Francia 


94 


qui 


44 


come 


72 


Spagna 


96 


tanti 


46 


duca di 


74 


Italia 


98 


Cavalli 


48 


marchese di 


76 


non 


4 


denari 


52 


Conte di 


78 






galere 


54 


Ambasciatore di, 




Nulla 




avisi 


56 


del 


82 







Con Monsignor Grasso 1 governatore di Bologna. 

abcdef gilmnoprs 
2 02 04 06 22 42 52 62 08 03 07 4 24 34 54 
12 32 72 01 05 92 15 09 44 64 



Nostro Signore 


46 


Imperatore 


56 


Re Cattolico 


66 


Re Christianissimo 76 


Signori Venetiani 


96 


Signori Svizzeri 


15 


Duca di Fiorenza 


25 


Duca di Ferrara 


35 


Duca d'Urbino 


45 


Duca di Piacenza 


55 


Signori Quaranta 


65 


Bologna 


75 


Romagna 


95 


Vostra Signoria 




illma 


11 


Vostra Signoria 


21 



t u z 


et con 


74 6 26 


^3(T 


94 16 




qua 


31 


que 


41 


qui 


51 


quest 


61 


quell 


71 


non 


91 


che, chi 


17 


per, pur 


27 


quando 


37 


come 


47 


letter . . 


57 


avis . . 


67 


negot . . 


77 


pace 


97 


guerra 


13 


danari 


23 



havere 33 

havendo 43 

essere 53 

essendo 63 

beatmo Altaemps 73 

il signor generale 93 
Governatore diMi- 

lano 19 

Milano 29 

Signori Genovesi 39 

Monsignor beat mo 49 

Monsignor di 59 

Ambassadore di 69 



Nulla 8 



Carolus Grassi ; Bisch, von Montefiascone 18. Dez. 1555 bis März 1 571. 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 231 
3- 

Con monsignor illmo Gisualdo. 



a b c d e 


f g i 1 


m n 


o p r 


s 




5 45 (55 85 1 


41 61 7 47 


67 87 


3 43 63 


83 




15 55 75 95 11 


51 71 17 57 


77 97 


13 53 73 


93 




35 


31 


37 




33 












et 












t u z con 












81 9 49 


69 












91 19 59 


79 












39 










Nostro Signore 


lb 


Vostra Signoria 




essere 




50 


Imperatore 


36 


illma 


84 


essendo 




60 


Ke cattohco 


46 


qua 


94 


ambassadore di,del 70 


Ke Lnnstianissimo 


56 


que 


18 


avis 




SO 


bignon Venetiani 


66 


qui 


38 


negot . . 




90 


Duca di Savoia 


76 


quest 


48 


lptter 




j. \j 


Duca di Fiorenza 


ob 


quell 


58 






OKJ 


Duca di Urbino 


96 


non 


68 


p<tLC 




4.0 


Tinrcj ni \Acintnci 

L/Uld Ul iVlilLl HUI 


14 


per, pur 


78 


UC1 1 et 






Duca di 


34 


quando 


88 


n pn c\ t*i 

Ut 1 Uli 1 




fiO 

Du 


marchese di 


44 


come 


98 


rro 1 prp 




70 


Conte di 


54 


vicere di Napoli 


10 


fiinti 

1 etil 11 




80 

<3\J 


mons. beat m o 


64 


havere 


30 


cavalli 




QÖ 


monsignor di 


74 


havendo 


40 


Nulla 2 








4- 

Col beatissimo Simonetta. 1 
















con 






ae 


os ti 


me ur cd 


pz fg 


bn et 






1 9 


22 32 


42 52 62 


72 82 


92 i 






Nostro Signore 


10 


Monsignor beatmo 30 


Concilio 




60 


imperatore 


20 


Monsignor di 


40 


cattolici 




70 


Re cattolico 


30 


Translatione 


50 


Luterani 




80 


Re christianissimo 


40 


Ambasciatore di 


60 


per, perche 




90 


Re di Portogallo 


50 


qua 


70 


letter . 




% 


Re di Polonia 


60 


que 


80 


avis 




3 


Re di Bohemia 


70 


qui 


90 


Vostra Signoria 






Elettori dell'im- 




quest 


20 


illma 




-h 


perio 


80 


quell 


30 


non 




5 


Sri. Venetiani 


90 


che, chi 


40 


Sua Signoria rcv llia 


D 


Duca di 


20 


Trento 


50 


Nulla 4f- 







1 Ludovicus Simonetta, Kardinal 1561—68. 



232 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



Con 


Monsi 


gnor di 


Napoli nuntio 


in Veneria. 




a b c d 


e 


r 

f g 


i 1 


m 


n o p r s 




02 01 05 09 1 


31 51 


3 33 


53 


73 5 35 55 75 




04 03 07 02 11 


41 61 


13 43 


63 


93 15 45 65 95 




06 


21 




16 




25 










Cl 


cne 










t n 


z con 


CHI 










71 7 


37 57 












91 17 


47 67 


77 










27 










Nostro Signore 


12 


Vostra 


Signoria 




Francia 


30 


Imperatore 


24 


illma 




74 


Spagna 


40 


Re christianissimo 


16 


Vostra Signoria 


76 


Italia 


50 


Re cattolico 


22 


non 




82 


Havere 


60 


Re di Portogallo 


24 


per, pur 


84 


havendo 


70 


Re di Polonia 


26 


perche 




86 


essere 


90 


Signori Venetiani 


32 


quando 




92 


essendo 


10 


Duca di Savoia 


34 


come 




94 


ambasciatore di, 




Duca di Fiorenza 


36 


negot . . 




96 


del 


20 


Duca di Ferrara 


42 


letter . . 




10 


monsignor rev mo 
di 




Duca di Urbino 


44 


Rispost 




20 


30 


Duca Ottavio 


46 


Avis . . 




30 


monsignor di 


40 


Signori Svizzeri 


52 


Qua 




40 


duca di 


50 


stato di Milano 


54 


Que 




50 


marchese di 


60 


Corsica 


56 


Qui 




60 


conte di 


70 


Turco 


62 


Pace 




70 


quest . 


90 


Malta 


64 


Guerra 




90 


quell . 


97 


Galere 


66 


Dieta 




io 


nulla 8 




Denari 


72 


Germania 


20 





Con monsignor di Ceneda 1 nuntio in Francia. 
in ot ul mg fb cd pz et con che chi 
4 5 6 9 8 7 1 *~3f" ~4f~ 



ar es 
2 3 

Nostro Signore 10 
Imperatore 20 
Re christianissimo 30 



Re cattolico 40 
Re di Portogallo 50 
Re di Polonia 60 



Nulla 
% 

Regente di Francia 70 
Regina cattolica 80 
Principe di Spagna 90 



1 Michelc della Torre, Bisch, v. Ceneda, o. Nuntius in Frankreich 1547—50. 
(S. o. Sammlung II Nr. 15.) 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



233 



Principessa di Por- 

togallo 10 

Li re di Scotia 20 
Regina de Inghil- 

terra 30 
Regente di Fiandra 40 

Re di Navarra 50 

Duca di Loreno 60 

Duca de Guisa 70 

Connestabile 80 

Principe di Conde 90 

Admiraglio 10 

Cattolici 20 

Ugonotti 30 

Religione 40 

Revmo Armignac 50 

Revmo Loreno 60 

Revmo Borbone 70 

R ev mo Guisa 80 

Revmo Bordesera 90 

Avignone 11 

Principe di Orange 21 

Genova 31 

Milano 41 

Corsica 51 

Malta 61 

Turco 71 

Ungaria 81 

Germania 91 

Francia 13 

Spagna 33 



Italia 43 

Denari 53 

Fanti 63 

Cavalli 73 

Galere 83 

Signori Venetiani 93 

Signori Helvetii \h 

Duca di Savoia 35 

Duca di Fiorenza 45 

Duca d'Urbino 55 

Duca di Ferrara 65 

Duca Ottavio 75 

Parlamento di 85 
Ambasciatore di, 

del 95 

Come 17 

quando 37 

perche, accioche 47 

Quest 57 

Quell 67 

Havere 77 

Havendo 87 

essere 97 

essendo i9 

nuntio di 39 

S. Pier Corso 19 

Fiandra 39 
Beat m o Alexandrino 49 

Risolution 59 

Rispett 69 

Effett 79 



Ragionamento 


89 


Consiglio segreto 


99 


Nepot . 


14 


Rispost . 


34 


letter 


44 


mente 


54 


Avis . 


64 


Dieta 


74 


Concilio nationale 84 


Reformatione 


94 


Vostra Signoria j 




illma 


1* 


Vostra Signoria j 




Beat™o Cricchi 


36 


Monsignor di 


46 


Concordia 


56 


Pace 


66 


Guerra 


76 


Concilio di Trento 86 


Sede Apostolica 


96 


Quant 


18 


connubi di sacer- 




doti 


38 


non, nondimeno 


48 


per, pur, perö 


58 


qua, que, qui 


68 


Arciduca Ferdi- 




nando 


78 


Arciduca Carlo 


88 


Duchessa di y 




Duca di ( 


98 



7- 

Col cardinale de' Cricchi 1 in Francia. 

ab cd e f gilmnop r s t u 

4 34 64 84 02 08 03 6 36 66 86 8 38 68 88 09 2 

14 44 74 94 04 01 07 16 46 76 96 18 48 78 98 0i 12 

24 06 26 28 22 

x et quia quae qui que quod 
32 42 62 72 82 92 03 



1 Anton de Crequi, Bischof von Amiens i $64(61)— 1 574, wurde noch unter 
Pius V. Kardinal tit. S. Triphonis. 



234 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



^Nonrtmus rlominn«; nn<;tpr 

cJclllCl " \J.KJ Iii Iii HO llUoltl 


1 1 

X X 


A nmit*:a lin^ 

xlMllJil tlllLto 


«7 1 


Xlli UC1 «XlUl 


1.0 


PillY ("rlll^lllQ 
L/UA "_l LI 1 Ol LI J 




Rex christianissimus 


17 


Dnx T othannenap 


10 


IVtA V^cl LLWI1V* LIO 


1 ( ) 

X «y 


Tjuy n3 li n 1 3 P 

X-/ UA «J cl U cl LI V4 1 et C 




RpcrpQ Srntl3P 


21 


Oiiy Plorpntiap 

L/UA X IKJ l L, 11 LlctVw 


30 


Rpy Portucnlli^ p 

1\LA X W 1 L LI cl ll 1 1 1 cl L^ 


23 


Oliv ppminap 

X-/ Ua X v^l 1 dl lcl v 


40 


Rpy Pnlnniap 


27 


Dnx Mnntnap 

-L-/ LI A i > X cl 1 1 L Li cl 


60 


Rex Navarrae 


29 


10ux Urbini 


70 


Rpapn«; Pr^inri^p 

Ivtc vllj X 1 Cl 1 1 1 C l L, 


31 


Plprtnrps imnprii 

J jILLLLM Lj 1L1JL7V1L1 


80 


Regina cattolica 


33 


Re^num Franciae 


90 


Rpcnna AncJii^ip 


37 


frPrm^ni;) 

V/l lUcilIlcV 


10 

X \J 


Rpopns KiJiiiinriap 

vn j x lciiiLii ltiv 


39 


X xlOL/Clllltl 


20 


Rps nnhlirn Vpnpta 


41 


Italia 


30 


Dnmini FTplvptn rattolin 

17 Will l 1J 1 V vlu vClklVJlivl 


43 


Flandria 


40 


Ffplvptn non rattoliri 


47 


Anglia 


60 

UV/ 


C^attnlin in C-iallia 

VjllLlUllvl III VJllllltl 


49 


Scotia 


70 


XInn rattnüri in frallia 

i.\Ull LaLLUllCI III VJCvlLlCi 


61 


R e\ Tnrmnim 

IVvA X U I V- cl l Ulli 


80 
o\j 


l_y 1 Lei 1 xLltL HO Lei 1 Itl 


63 


Genua 


90 


Parlamentum Parisiense 


67 


Melita 


07 


Parlarnentum Tolosanum 


69 


Corsica 


09 


P^irlumptitnm Annpn^p 

X dl lcllll Cll IUJ Ii i lLjULUOL 


71 


Status Mpdinlani 

k-J l Cl l LI O l VI Ks LI 1 wlcl 1 1 1 


02 


Spn^tn«; rpeins in T-Iallia 

c^CllcllLlo 1 VcilUO III VJcllilcV 


73 


Pnnrpn«; Hisnarnarnm 

X 1 llJLLl'J 1 llOL/tUlUH Lllll 


04 


R pvmus ArmpninK 


77 


Prinrinp<;<;a Pnrtnoalliip 

X 1 1 1 1 C 1 l ) Vw OOcl X Ul l U t^cllll clL, 


oA 

v/U 


R pumus T ntbnnncniQ 

1\CV X-/1-» Lllcll 111£^ HO 


79 


Dom 1 n a ti c\ vp<stt*i illma 

x\J\J III lila Llw VCOllcl lll lilcl 


oA 


Rpvmus Rorhonins 


81 


non 


9. 


Rpvtnus Oniqins 


83 


n pcrnti 

11V.£^UL1 . . 




R ev mus Burdiferius 


87 


liter . . 


4t 


Concilium Tridentinum 


89 


Relig . . 


-»7 


Dominus Connestabilis 


91 


Dux Placentiae 




Princeps Condeius 


93 


mihi, nihil 


9t 


Avertim enti circa lo 


scrivere 


in eifra: Tutto quello che si 


ha da 



scrivere in eifra, scriverlo in un foglio appartato continuatamente et senza 
mesticarvi parola alcuna distesa, usare le vocali et le consonanti variata- 
mente. Nulla 5, ma non metterla mai ne in prineipio ne in fine della 
linea ma si bene nel fine di un nome proprio et de ogni dittione. 

Avvertire di mettere Ii punti dove vanno, nel fine di tutto lo scritto 
in eifra mettervi quattro o sei numeri rappresentanti le consonanti, che 
in illo loco serviranno per nulle. Littera h ommittatur. 



1759416326095 $ 5805 ^5842766487638468126880251686563534083278 
7476 



Chiffrenschlüsse] aus Vat. Arch. 



235 



8. 

[1563-65.] 

Citra con mons. Commendone nuntio in Polonia. 1 
nulla +j 



a b c d 


e 


f g i Im 


n p r 


s 


5 35 55 75 


3 


33 53 7 37 57 


77 9 39 59 


79 


15 45 65 85 


13 


43 63 17 47 67 


87 19 49 69 


ort 


25 


23 


27 


29 








t u z et con 










99 1 31 41 










73 1 1 










21 






Nostro Signore 


50 


Vicecancelliere del 


Suspensione 


76 


Imperatore 


40 


regno 82 


Qua 


86 


Re de Romani 


30 


Conte di Tarnou 92 


Que 


96 


Re cattolico 


20 


Palatino Cracoviense 14 


Qui 


95 


Re christianissimo 


10 


Palatino Sendomi- 


Qu est 


83 


Re di Portogallo 


90 


riense 24 


Quell 


93 


Re di Polonia 


80 


Palatino Siradiense 34 


che, chi 


97 


Elettori dell'impe- 




Palatino Poznaniense 44 


non 


51 


rio 


70 


Palatino Plocense 54 


Come 


61 


Arcivescovo Gnes- 




Castellano Craco- 


quando 


71 


nense 


60 


viense 64 


avis . . 


81 


Arciv. Leopoliense 


12 


Castellano Primis- 


letter . . 


91 


Arciv. Cracoviense 


22 


liense 74 


negot . . 


2f 


Arciv. Comene- 




Palatino Vilnense 84 


rispost . . 




cense 


32 


Germania 94 


Vostra Signoria 


illma ^ 


Arciv. Chelmense 


42 


Francia 16 


Vostra Signoria 


i 


Vescovo Plocense 


52 


Spagna 26 


Duca di 


t 


Vescovo Cuiaviense 


62 


Italia 36 


Ambasciatore di, del # 


Capitulum Craco- 




legati del concilio 46 


Monsignor di 




viense 


72 


Trento 56 






Aggiunta alla 'cifra di monsignor Commendone. 




Cardinale Varmiense 


io 


Canonici 60 


Cracovia 


20 


Regina 


20 


Littuania 70 


Prussia 


30 


Giorgio Ticinio 


30 


Polonia 80 


Russia 


40 


Scero Puccini 


40 


Poloni 90 


Leopoli 


50 


Prelati 


50 


Petriconia 10 


Posnania 


60 



1 Gio. Franc. Commendone, Bischof von Zacynthus, war Nuntius in Polen 1563 — 65. 



236 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



Varzovia 


70 


Residentia 


51 


Mentre 


32t 


Danzich 


90 


cifra 


61 


Mente 


42t 


Heretici 


12 


partito 


71 


Inde 


52t 


Sacramentarii 


22 


considio 


81 


Tanto 


62t 


Trinitarii 


32 


disegno 


91 


Quanto 


72t 


Setta 


42 


fatica 


13 


Cioe 


82t 


Ministri 


52 


Conclusion 


23 


Accioche 


92t 


Predicatori 


62 


Dimostration 


33 


Costi 


14t 


Sua Santitä 


72 


Pareri 


43 


Senza 


24t 


Sua Maestä 


82 


Parole 


53 


Contra 


34t 


Religion cattolica 


92 


Offerte 


63 


Circa 


44t 


Sede appostolica 


14 


Essecution 


73 


Oltre 


54t 


Union di Littuania 


24 


Necessario 


83 


Veramente 


64t 


r» • a ' j i 

Kicuperation de beni 




Impossibile 


93 


Assai 


74t 


regii 


34 


Possibile 


i5 


Alcun 


84t 


Statuti del regno 


44 


facile 


25 


esso 


94t 


Regno 


54 


tempo 


35 


lui 


16t 


Atti di Petriconia 


64 


passato 


45 


costoro 


26t 


Editto di Varzovia 


74 


presente 


55 


loro 


36t 


Editto 


84 


avenire 


65 


essere 


46t 


Impresa 


94 


modo 


75 


essendo 


56t 


Scrittura 


i6 


Necessita 


85 


havere 


66t 


Comission 


26 


simil 


95 


havendo 


76t 


Officio 


36 


diverso 


17 


cardinal diAugusta 107t 


Capo 


46 


Tutto 


27 


vescovo di Aistat 


207t 


Principal 


56 


Parte 


37 


vesc. di Patavia 


307t 


Senato 


66 


Molto 


47 


„ di Osna- 




Dieta 


76 


Poco 


57 


burgh 


407t 


General 


86 


Piu 


67 


„ di Liege 


507t 


Particolar 


96 


Manco 


77 


„ d'Argentina 


607t 


Instantia 


i8 


Hora 


87 


„ di Spira 


707t 


Concordia 


28 


Gia 


97 


diRatisbona 


807t 


Guerra 


38 


Mai 


i9 


conte Palatino 


907t 


Pace 


48 


Horamai 


29 


elettor di Sassonia 


109t 


Rispetto 


58 


Nondimeno 


39 


elettor di Brande- 




Sospetto 


68 


Pur, per, pero 


49 


burgh 


209t 


Ragione 


78 


perche 


59 


marchese Gioi de 




Cagione 


88 


massime 


69 


Brandenburgh 


309t 


Principio 


98 


Finalmente 


79 


Duca di Virtem- 




Concilio di Trento 


11 


Appresso 


89 


bergh 


409t 


Session 


21 


Poi 


99 


Lantgravio di Has- 




Capitolo 


31 


Prima 


12f 


sia 


509t 


Pluralita 


41 


Forte 


22f 


Duca di Baviera 


609t 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



237 



Arciduca Ferdi- 




Inimicitia 


104t 


Giustificatione 


306t 


nande) 


709t 


Amicitia 


204t 


Obedientia 


406t 


Arciduca Carlo 


809t 


Insieme 


304t 


Conveniente 


506t 


Tusco 


909t 


Colloquio 


404t 


Subito 


606t 


Transilvano 


102t 


Concilio nationale 


504t 


Fine 


706t 


Duca Enrico di 




Circonstantia 


604t 


II Moscovita 


96t 


Branswich 


202t 


Negotio della con- 




Signori Venetiani 


18t 


Duca Erico 


302t 


firmatione di 




Duca di Savoia 


28t 


Duca di Vinaria 


402t 


Cola 


704t 


Duca di Fiorenza 


38t 


Marchese de Bada 


502t 


Imperator Ferdi- 




Duca di Ferrara 


48t 


Duca di Cleve 


602t 


nando 


804t 


Duca d'Urbino 


58t 


Importanza 


702t 


Carlo quinto 


904t 


Duca Ottavio 


68t 


Consequenza 


802t 


Calice 


106t 






Disordine 


902t 


Connubio 


206t 







Die Worte von Prima bis zum Schluß, also alle mit der als Trug- 
chiffer fungierenden umgekehrten 4 zusammengesetzten Zahlen sind in 
Klammern gesetzt; die 7 letzten sind außerdem durchstrichen. Zur Er- 
klärung dieser Vornahme dient dann eine ebenfalls wieder ausgestrichene 
nebenstehende Bemerkung, daß diese Chiffre dem Protonotar und Nuntius 
in Polen Ruggeri erteilt wurde, daß sie sich von der des Commendone 
unterscheide, dadurch daß die Chiffre des letzteren nicht die 7 letzten 
Worte enthält. Ferner sind bei der chiffrierten Korrespondenz für Ruggeri 
die umgekehrten 4 zu punktieren t (also z. B. prima = 12t etc.). 





Cons 


monsignor illmo 


Commen 


done. 




Pratica 


10lt 


Confessionisti 


203t 


transactione Pa- 




Pericolo 


201t 


Scritto 


303t 


taviensis 


305t 


Trattar 


301t 


Speranza 


403t 


Recesso del si- 




Cattolici 


401t 


Christianita 


503t 


gnore 


405t 


Religioni 


50if 


Ungaria 


603t 


Presente Dieta 


505t 


Chiesa 


601t 


Fiandra 


703t 


Arcivescovo di 




Ecclesiastici 


701t 


Slesia 


803t 


Magonza 


605t 


Figliolo di 


801t 


Bohemia 


903t 


arco di Colonia 


705t 


l'imperio 


90lt 


Moravia 


105t 


arco di Treveri 


805t 


Confessione 


Au- 


nobilta 


205t 


arco di Saliburgh 905t 


gustana 


103t 











238 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 







[Zw. 1 56 1 und 1 


565-1 






Cifra ultima 


mandata a mons. Sta Croce 1 


nuntio in Francia. 




al en im 


os ut dr fe 


cb 


z et p con 




4 


6 2 


p\ 1 7 3 

D 1 1 


Q 

O 


Ö 9 




Nostro Signore 


101 


Marchese di 


307 


Galere 


1f\A 


Imperatore 


201 


Conte di 


407 


Fanti 


oU4 


Re catolico 


301 


Mons. Beatissimo 


507 


■ O TT/1 1 1 1 

v^avaiii 




Re christianissimo 401 


Mons. di 


607 


1 Ipniri 


1 0ß 

IVO 


Re di Portogallo 


501 


Ambasciatore di, 




n n 
nun 




Re di Polonia 


601 


del 


707 


IVlClllC 


ouo 


Regina catolica 


701 


Ugonotti 


807 


I iirm 
1 UI CU 




Regente di Francia 801 


Vostra Signoria 




cxpeuiuuiie 


OUD 


Principessa di 




iUma 


907 


1 d nnnicitinnp 
l_*ci 111U IHM LiULlC 




Spagna 


901 


Vostra Signoria 


109 


Corsica 


706 


Principe di Spagna 


103 


che, chi 


209 


Precedenza 


806 


Principe di Bohe- 




Qua 


309 


Arcivescovo di San 




mia 


203 


Que 


409 


Iacomo 


906 


Principe di Eboli 


303 


Qui 


509 


arco di Siviglia 


108 


Duca d'Alva 


403 


Quest 


609 


vescovo di Cuenca 208 


secretario G° Perez 503 


Quell 


709 


Beatissimo Co- 




Arcivesco di To- 




Havere 


809 


stanza 


308 


ledo 


603 


Havendo 


909 


C.Annib. Altemps 408 


Presidente del con- 




Essere 


102 


Beatissimo Borro- 




cilio reale 


703 


Essendo 


202 


meo 


508 


Religione 


803 


Quando 


302 


Malta 


608 


Germania 


903 


Come 


402 


Don Garzia ^ 


708 


Francia 


105 


per, pur 


502 


Toledo j 


Spagna 


205 


negot 


602 


Heretici 


808 


Italia 


305 


Rispost 


702 


Nuntio di 


908 


Inghilterra 


405 


Avis 


802 


Pace 


i02 


Duca di Fiorenza 


505 


Regnia di 


902 


Guerra 


202 


Duca di Ferrara 


605 


letter 


104 


Lega 


303 


Duca di Urbino 


705 


Concilio 


204 


Consilio reale 


402 


Duca Ottavio 


805 


Fiandra 


304 


consilio di stato 


502 


Signori Venetiani 


905 


Milano 


404 


causa Toletana 


602 


Signori Svizzeri 


107 


Resolutione 


504 


sussidio delle Ga- 




Duca di 


207 


Corier 


604 


lere 


702 



1 Prospero Santacroce, Nuntius in Frankreich 1552 — 54, wurde dann wieder im 
Sommer 1561 nach Paris geschickt und langte im Oktober dort an und blieb bis 1565 
Nuntius. Dann wurde er Kardinal. 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



239 



Cruciata 802 Cardinale Pacecco 104 

chiesa di 902 D. Roderico de Castro 204 

Avertim enti circo lo scrivere in cifra: 

Tutto quello che si ha da scrivere in cifra scriverlo in un foglio 
appartato, serratamente et senza mesticarvi parola alcuna distesa. 

Nulia ma non metterla mai ne in principio ne in fine della linea 
ma si bene in fine di ogni dittione et de sinonomi, o vogliamo dire 
nomi proprii in mezzo di quali va la nulla come si vede. 

Non usare doppie. 

Nel fine di tutto lo scritto in cifra mettervi quattro o sei note rap- 
presentanti le consonanti che quivi serviranno per nulle. 
Avvertire di mettere i punti dove vanno. 
440306076403010 

10. 

Con monsignor Rinuccini collettore in Spagna. 
ar en is ol ut cd fg pm bz et con 
1357 9 2468 2 



Nostro Signore 11 

Imperatore 13 

Re Cattolico 14 

Re christianissimo 17 

Re di Portogallo 19 

Re di Polonia 21 

Regina di Spagna 23 



Regente di Francia 25 
Principe di Spagna 27 
Principessa di Por- 



togallo 29 
Principi di Bohe- 

mia 31 

Principe di Eboli 33 

Duca di Alva 35 

Gonzalo o Perez 37 
Arcivescovo di Si- 

ciglia 39 



Arco di S. Iacomo 41 

vescovo di Cuenca 43 

Beatissimo Pacecco 45 
Presidente del con- 

silio reale 47 



Inquisitione di 

Spagna 49 
Signori Venetiani 51 
Signori Svizzeri 53 
Duca di Fiorenza 55 
Duca di Savoia 57 
Duca di Ferrara 59 
Duca d'Urbino 61 
Duca Ottavio 63 
Qua 65 
Que 67 
Qui 69 
Quest. 71 
Quell 73 
che, chi 75 
per, pur, pero 77 
quando 79 
cruciata 81 
sussidio delle galere 83 
Arcivescovo di To- 
ledo 85 
Francia 87 
Spagna 89 



Italia 91 

Germania 93 

Malta 95 

Galere 97 

Denare 99 

Avis 12 

Concilio 14 

Havere 16 

Havendo 18 

Essere 22 

Essendo 24 

Cattolici 26 

Luterani 28 

non 32 

Rispost 34 

letter 36 
Perche accioche 38 

Turco 42 

Möns. rev rao di 44 

Monsignor di 46 

Duca di 48 

Marchese di 52 

Conte di 54 



240 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Aren. 



Regina di 56 Reformatione 66 Vicere di 76 

Madonna di 58 Vostra Signoria Governatore di 78 

Ambassadore di 62 illma 68 Come 82 

connubio de sacer- Vostra Signoria 72 Mente 84 

doti 64 Causa Toletana 74 Nulla 



n. 

[Chiffer 1 mit Crivello 2 .] 

as tr no im la ce pd bz fg et con 

365 897 02 04 ^0(T 



II pontifice, Nostro Signore 


> 22 


Duca d Alva 


72 


C C i'i 

Sua bantita 


Duca di bessa 


92 


Imperatore 


> 32 

1 


Marchese di Mondegiar 


24 


Sua Maesta Lesarea 


Lonte di rena 


34 


Ke rilippo, Ke cattoheo 


* 42 


Lonte di I endigna 


44 


Sua maesta cattolica 


Don Antonio di I oledo 


54 


Ke di rrancia, re cnnst mo 


) 52 


Confessore di Sua maesta catt. 


64 


Sua maesta christ ma 


Cjonzalvo rerez 


74 


Ke di rortogallo 


62 


Lonciho 


84 


Re di Polonia 


( l 


Lutherani 


94 


Re di Bohemia Sua sertä 


82 


Trento 


20 


II principe di Spagna 


92 


Principe di Parma 


82 


Möns, di Vandomo 


24 


Don Giovan Manriquez 


64 


Madama la Regente 


34 


Signor Marcantonio Colonna 


86 


Regina di Francia | 


Arcivescovo di Toledo 


88 


Principessa di Portogallo 


44 


Are« di Siviglia 


83 


Signori Venetiani 


54 


Duca di Mantova 


80 


Signori Svizzeri 


64 


Legati de Concilio 


87 


Duca di Savoia 


74 


Marchese di Pescara 


89 


Duca di Fiorenza 


84 


che, chi 


30 


Duca di Ferrara 


94 


per, perche 


40 


Dura d'Urbino 


22 


come 


50 


Duca Ottavio 


32 


quando 


60 


Conte Federico Borromeo 


52 


qua 


70 


Conte Annibale Altemps 


62 


que 


80 



1 Auf der Reversseite steht als Adresse: Cifera data a mons. rev mo di Terracina 
da usar per Roma; dies ist jedoch mit derselben Tinte zweimal durchstrichen, dann ist 
mit anderer Tinte darunter geschrieben et con monsignor Crivello, doch so, daß die 
beiden Durchstriche noch hindurch gehen. 

2 Alessandro Crivelli, Kriegshauptmann Karls V., trat dann in den geistlichen 
Stand, war 1 561 — 68 Bischof von Gerenza, 1561 Nuntius in Spanien und wurde 1565 
Kardinal. 



I 

Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 241 

qui 
quest 
quell 
non 
letter 
avis 
negot 
Havere 
Havendo 
essere 
Essendo 

Vostra Signoria 
Vostra Signoria ill ma 
Sua Eccellenza 
Ambasciator di, del 

Avvertimenti per questa cifra. 
Scrivasi in un foglio appartato continovatamente et senza mesticarvi 
parola alcuna distesa. 
Non usar doppie. 

La nulla 1. Metteria per ogni linea 8 o 10 volte, ma non mai ne 
in principio ne in fine di essa linea. 

Avvertire di mettere i punti dove vanno. 
Avvertire a gli 8 aperti et a gli 8 chiusi. 

Nel fine di tutto lo scritto in cifra mettasi tre o quattro note rapre- 
sentanti le consonanti che Ii serviranno per nulle. 



90 Möns, di ö t 

«2 Guerra 04 

84 Pace 86 

Spagna ^ 8 

yö Francia 03 

Germania 05 

Italia 07 

Danari 09 



83 
85 



y7 Galere ^ 

^ Regina d'Inghilterra ^ 

03 Regina di Scotia ^ 

Inghilterra % 

Regente di Fiandra ^ 

87 Crasso 85 
89 



12. 

Cifra con monsignor Terracina. 1 
at en is or ai mp gd cf bz et con non 
72948 5 6 3 i ~0(T ^ 



Nostro Signore 11 

Imperatore 21 

Re christianissimo 31 

Re cattolico 41 

Re di Portogallo 51 

Re di Polonia 61 



Regina cattolica 71 
Regente di Francia 81 
Connestabile 91 
Principe de Conde 11 
Admiraglio 21 
Rev m ° Goren o 31 



Revmo Borbone 41 

Rev ni o Armignac 51 

Rev n io Guisa (51 

Catolici 71 

Ugonotti 8i 

Germania 91 



1 Es könnte Ottaviano Rovere, Bischof von Terracina 1545 — 61 oder Franc. Bel- 
tramini 1564 — 75 gemeint sein. Rovere wurde am-ii. März 1560 Nuntius in Spanien, 
aber schon im Dezember 1 560 abberufen ; im folgenden Mai 1561 ward er abermals zum 
o. Nuntius in Spanien ernannt, starb aber schon November 1561. — Beltramini war 
1565 zum Nachfolger Santacroce's als o. Nuntius in Frankreich ernannt worden, er 
wurde jedoch refusiert und ging nicht hin. Am 12. Marz 1565 wurde er Kardinal. 

Meister, Die Geheimschrift. 16 



242 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



Francia 


23 


Spagna 


33 


Italia 


43 


Concilio 


53 


Religione 


63 


Vostra Si£ 


jnoria ill™a 73 


che chi 


83 


per pur 


93 


quando 


25 


Come 


35 


Qua 


45 


Que 


55 


Qui 


65 


Quest 


75 


Quell 


85 


Havere 


95 


Havendo 


27 


Essere 


37 


Essendo 


47 


Turco 


57 



Malta 67 

Galere 77 

Avis 87 

Letter 97 

Negot 29 

Signori Venetiani 39 

Signori Elvetii 49 

Duca di 59 

Marchese di 69 

Conte di 79 

Regina di 89 

Ambassadore di 99 

Monsignor di 10 

Expeditione di 20 

Lega 30 

Milano 40 

Cavalli 50 

Fanti 60 

Denari 70 

Duca di Fiorenza 80 



Duca di Ferrara 90 
Duca d'Urbino 20 
Duca Ottavio 30 
Madama di Austria 40 
Abboccamento 50 
Parentado 60 
Principessa di Spagna 70 
Principe di Spagna 80 
Madama di 90 
Inghilterra 10 
Scotia 20 
nuntio di 30 
accioche 40 
perche 50 
IHma Costanza 60 
Conte Annibale Al- 

temps 70 
Guerra 80 
Pace 90 



Avvertimenti circa lo scrivere in cifra ancora che V. S. Bma \[ 
sappia benissimo. 

Tutto quello che si ha da scrivere in cifra scriverlo in un foglio 
appartato continuatamente et senza mesticarvi parola alcuna distesa. 
Non usare doppie. 

Nulla 55, ma non metterla mai in principio ne in fine della linea 
ma si bene in fine di ogni dittione et d'ogni sinonimo. 

In fine di tutto lo scritto in cifra mettervi quatro o sei note rappre- 
sentanti le consonanti che quivi serviranno per nulle. 

Avvertire di mettere i punti dove vanno. 

8755815559557627455. 

13. 

Cifra col Concino 1 3. Dezembre 1562. 
as et in ol um cd fg bz pr et con che chi non 
14 24 34 44 54 64 74 84 10 ^2(T ~~30~ 40 

Nostro Signore 50 Re di Portogallo 11 Sua Eccellenza 51 

Imperatore 60 Signori Venetiani 21 Duca di Ferrara 61 

Re catholico 70 Signori Svizzeri 31 Duca d'Urbino 71 

Re christianissimo 80 Duca di Savoia 41 Revmo Borromeo 81 
1 Matthaeus Concino, Bischof von Cortona 1560- 62. 



Chiflfrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 243 



Principe di Fiorenza 


10 


Picigliano 


40 


Principessa di Por- 




Qua 


20 


letter 


50 


togallo 


71 


Que 


30 


negot 


60 


V. Signoria illma 


81 


Qui 


40 


Havere 


70 


Re di 


% 


Quando 


50 


Häven do 


80 


Duca di 




Come 


60 


Essere 


ii 


Conte di 


♦ 


Per, pur 


70 


Essendo 


21 


Ambassadore di 




Qu est 


80 


Uuerra 


31 


TV • 1 • 

Monsignor di 


■6 


Quell 


10 


Pace 


41 






Concilio 


20 


Rispost 


51 


Nulla 9 




Trento 


30 


Principe di 


Spagna 61 







14. 



Con monsignor Luca Mannelli. 



a b c d 


e 


f g 


i 


1 


m 


n p r 


s 


19 39 49 59 


17 


37 47 


15 


35 


45 


55 11 31 41 


6i 


29 69 


27 




25 






21 51 


71 






t u 


z 


et 


con 










81 13 


33 




43~ 










91 23 












Nostro Signore 


16 


Havere 






68 


Möns. rev mo 


22 


Imperatore 


26 


Havendo 






78 


Monsignor di 


32 


Re christianmo 


36 


Essere 






88 


Ambassadore di 


42 


Re catholico 


46 


Essendo 






98 


Svizzeri 


52 


Regente di Francia 


56 


Che Chi 






14 


Germania 


62 


Conte (]i Francia 


66 


Non 






24 


Spagna 


72 


Principe di Conde 


76 


Quando 






34 


Italia 


82 


Avignone 


86 


Per 






44 


Francia 


92 


Signor Fabritio 


96 


Come 






54 


Duca di Savoia 


% 


Qua 


18 


Letter 






64 


V. Signoria ill ma 


4 


Que 


28 


Avis 






74 


Möns. rev. di 


i 


Qui 


38 


Negot 






84 


Möns, di 




Quest 


48 


Denari 






94 






Quell 


58 


Ugonotti 






12 







Avvertimenti circa lo scrivere. 
Tutto quello che si ha da scriver in cifra , scriverlo in un foglio 
appartato senza mesticarvi parola alcuna distesa. 
Non usar doppie. 

Nulla 0, et metterla per ogni linea Otto ö dieci volte ma non mai 
ne in principio ne in fine di essa linea, ma si bene in fine de la dittione. 

Nel fine de lo scritto in cifra mettervi quattro o sei note di quelle 
che rappresentano Ii consonanti che Ii serviranno per nulle. 



244 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



IS- 



Cifra col signor Fabritio Serbellone. 1 



a b c d 


e 


1 


g 1 


1 

1 


m n 


p r 


s 


t 


17 A.1 i\l Q7 




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IQ 




ßü QQ 

Der 00 


IQ A Q CZ Q 

10 4o 00 




A 1 
Ol 


27 57 77 07 


25 


55 


75 29 


59 


79 09 


23 53 73 


05 


03 


37 


35 




39 






33 












u z 


et 


con 














11 41 


51 


71 














21 02 


Ol 


V L 














31 












Nostro Signore 


14 




Francia 




46 


Quando 




92 


Imperatore 


12 




Spagna 




54 


Non 




96 


Re christianissimo 


16 




Germania 


52 


Avignone 




01 


Re catholico 


24 




Italia 




56 


Monsignor 


di 


03 


Re di Navarra 


22 




Qua 




64 


Avis . 




05 


Regente di Francia 


26 




Que 




62 


Letter 




07 


Regina di Navarra 


34 




Qui 




66 


Rispost 




09 


Legato d'Avignone 


32 




Qu est 




74 


Negot 




02 


Religione 


36 




Quell 




72 


Corriero 




04 


Catholici 


44 




Che, Chi 




76 


V. Signoria 




06 


Luterani 


42 




Per, Pur 




94 


Nulla 8 





16. 

[vor 1564.] 



Con mons. vescovo Delfino. 2 



a b c d 


e 


f g 


i l m n 


p 


r s 


t 


02 08 01 03 


1 


21 31 


3 23 33 43 


5 25 


»35 45 


55 


04 


11 




13 


15 










u 


z et con 












9 


29 39 49 












19 










Nostro Signore, S. 


Re di 


Poloni 58 


Catholici 




34 




18 


Re di 


Bohemia 78 


Luterani 




44 


Imperatore, S. Mae- 




ArciducaFerdinando 88 


Concilio 




54 


sta Cesarea 


28 


Regina 


di Bohemia 98 


Dieta 




74 


Re Christianissimo 


38 


Duca ( 


Ii Baviera 14 


Duca di 


Urbino 


84 


Re Catholico 


48 


Elettor 


.. dell'imperio 24 


Turco 




94 



1 S. o. Schlüsselsammlung IV Nr. 1. 

2 Zaccaria Delfino, Bisch, v. Liesina 1553 — 1583; er wurde 1564 Kardinal. 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



245 



Guerra 


12 


Que 


09 


Ambassadore 


95 


Pace 


22 


Qui 


41 


Monsignore 


59 


Signori Venetiani 


32 


Qu est 


51 


Havere 


79 


Duca di Fiorenza 


42 


Quell 


71 


Häven do 


89 


Duca di Ferrara 


52 


Che, Chi 


81 


Essere 


99 


ßmo Borromeo 


72 


Come 


91 


Essendo 




Conte Federico Bor- 




Quando 


53 


Germania 




romeo 


82 


Non 


73 


Francia 


4+ 


Signor Annibal d' 




Per, Pur 


83 


Spagna 


-b 
7 


Altemps 


92 


Letter 


93 


Itaria 


% 


Eletto di Cassano 


05 


Avis 


15 


KJ Ilg'll !«• 


\ 


Qua 


07 


Negot 


85 






Avvertimenti circa lo scrivere in 


cifre. 




Tutto quello 


che 


si ha da scrivere 


in cifra 


scriverlo in un 


foglio 



appartato continuatamente et senza parola alcuna distesa. 
Non usar doppie. 

Nulla 6 et metterla per ogni linea Otto o dieci volte ma non mai 
ne in principio ne in fine d'essa linea. 

17- 

Col Conte Brocardo. 1 
defgilmnopr 
02 14 34 44 54 84 12 32 52 82 18 
04 24 74 94 22 42 72 92 28 

s t u z et con 
38 58 88 08 
48 78 98 

Nostro Signore 13 Li principi di Boe- Regente Figueroa 49 
Imperatore 15 mia 35 Vostra Signoria illma 53 



Re catholico 17 Principe di Eboli 37 Sua eccellenza 55 

Re christianissimo 11 Duca d'Alva 31 Vostra Signoria 57 

Re di Portogallo 19 Duca di Francavilla 39 Qua 51 

Re di Polonia 23 Vescovo di Cuenca 43 Que 59 

Imperatrice 25 Duca Antonio de Qui 73 

Regina Catholica 27 Toledo 45 Quest 75 

Regente di Francia 21 Duca Lugo de Su- Quell 77 

Principessa die Por- nica 47 Havere 71 

togallo 29 Duca Giovanni Nar- Havendo 79 

Principe di Spagna 33 riquez 41 Essere 83 



1 Graf Brocardo war ein Agent des Königs Philipp, der jedoch auch vom Papste 
mit Aufträgen an den König beauftragt wurde, so /.. B. Okt. 1561. 



a b c 
01 05 07 
03 09 



246 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



fcssendo 


OD 


Regina 


di bcotia 


o 


Duca di riorenza 08 


Che, Lm 


o7 


Avis 




j-, 
7 


Uuca di rerrara 01 


Per, pur 


Q 1 
öl 


Negot 




o 
TT 


Duca d Urbino 03 


JNon 


OH 

89 


Rispost 




n 


Duca di Mantua 05 


Come 




Letter 




Uo 


Ambassatore di, del 07 


Quando 


yo 


Ii; 

Lavalli 




i * i 
Ol 


Uuca di 09 


Germania 


97 


fanti 




05 


Monsignore di 02 


Opdglltl 


Q1 

«7 1 


Galere 




07 


iviarcnese ui U 1 * 


Francia 


99 


Pace 




09 


Conte di 08 


Italia 




Guerra 




02 




Regina d'In^ 


^hilterra 4+ 


Signori 


Venetiani 


04 





18. 
[I563-] 

Cifra col signor cardinale Navagiero. 

Nulla 7 



a b c 


d 


e f g i 


1 m 


n p 


r 




16 46 66 96 


18 48 68 12 


42 62 


92 06 05 


14 




26 56 86 02 


28 58 88 22 


52 82 


04 08 09 


24 




36 




38 32 














s t u z 


et con 












34 54 84 02 


04 












44 64 94 










Nostro Signore, Sua 




Catholici 


53 


Translatione 




39 


Santitä 


91 


Protestanti 


43 


Suspensione 




49 


Imperatore, Sua Mta. 




Concilio 


33 


Qua 




59 


Ces. 


81 


Trento 


23 


Que 




69 


Re de Romani 


61 


Germania 


13 


Qui 




89 


Re catholico, Sua 




Francia 


15 


Quest 




99 


Mta. cat. 


51 


Spagna 


25 


Quell 




10 


Re christmo ? Sua 




Italia 


35 


Havere 




20 


Mta. christma 


41 


Inghilterra 


45 


Havendo 




30 


Re di Portogallo 


31 


Regina di 


55 


Essere 




40 


Re di Polonia 


21 


Duca di 


65 


Essendo 




50 


Signori Venetiani 


11 


Möns, revmo 


85 


Che, Chi 




60 


Duca di Savoia 


93 


Monsignor di 


95 


Per, pur 




80 


Signori Svizzeri 


83 


Ambassador di, del 19 


Come 




90 


Elettor deirimperio 


63 


Cardinale diLoreno 29 


Quando 




10 



1 Bernardus Navagerius wurde 1561 zum Kardinal und am 7. März 1563 zum 

Konzilslegaten ernannt; er starb 1565. 



Chiffrenchlüssel aus dem Vat. Arch. 247 



Conte di 




Pace 


f{0 
ou 


i ereilt; 


yjo 


Vostra Signoria 




Guerra 


Kfl 
ou 


v^orricio 


yjo 


rev m0 


30 


Avis 


90 


Kesolutione 


09 


Sua Signoria 


40 


Negot 


06 


Reiigione 




Signori legati diCon- 




Rispost 


08 






cilio 


50 


Non 


oi 







19. 



Lon 


monsignor Visconte 1 


a Trento. 




am en ir so ut 


ib 


gc fd 


pz et 


con 


vostra Signoria il 


Ima 


i 5397 


1 1 

L 1 


1 1 3 


1 M 


1 7 


n 




Nostro Signore 14 




Come 




22 


Negot . . 


36 


Imperatore 24 




Quando 




32 


Germania 


46 


Re catholico 34 




Qu est 




42 


Francia 


56 


Re christianissimo 44 




Quell 




52 


Spagna 


66 


Re di Poloni 54 




Qua 




62 


Inghilterra 


76 


Re di Portogallo 64 




Que 




72 


Italia 


96 


Principe di Bohemia 74 




Qui 




92 


Resolutione 


12 


Elettor d'Imperio 94 




Essere 




i4 


Rispost 


22 


Signori Venetiani 16 




Essendo 




24 


Regina 


32 


Duca di Savoia 26 




Havere 




34 


Calice sub utraque 




Monsignor beat m o di 36 




Havendo 




44 


specie 


42 


Monsignor di 46 




Concilio 




54 


Dieta 


52 


Duca di 56 




Trento 




64 


Turco 


62 


Ambassadore di, del 66 




Catolici 




74 


Ungaria 


72 


che, chi 76 




Luterani 




94 


Pace 


92 


Non 96 




Reiigione 




i6 


Guerra 


10 


Per, pur 12 




Avis . . 




26 


Nulla 6 





Avvertire di mettere i punti dove vanno. 



20. 

Cifra con monsignor vescovo diViterbo' 2 nuntio in Francia et 3 hora con 
monsignor Ludovico Antinor. 

al tr in mo de fb us gc pz et con che, chi non 
8 6 4 2 18 16 14 12 02 ~~oT ~~b6 _ 08 



1 Carlo Visconti, Bischof von Ventimiglia, vom Dezember 1563 bis März 1564 
ordentlicher Nuntius in Spanien, 1564 als Kondolenzgesandter an Maximilian geschickt. 

2 Sebastiano Gualtieri, Bischof von Viterbo, 1 5 5 1 66, ordentlicher Nuntius in 
Frankreich 1554 — 56, dann abermals vom Mai 1560 bis zum Herbst 1561. 

;i Das Folgende später hinzugefügt. 



248 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



Nostro Signore 


1 Q 


Connestabile di 




Negot 


AI 
Ul 


Imperatore 


1 7 
1 ( 


Francia 


VU 


v<Jua 


A K. 


Re christianissimo 


1 ^ 


Germania 


iXl 
1 




A7 
U i 


Re catholico 


1 1 
1 1 


Luterani 


OD 


l^Ul 


AO 

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Re di Portogallo 


Zv 


Concilio 


<41 
01 


Qu est 


1 A 


Re di Polonia 


97 


Francia 


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v^uen 


OA 


iviauania ivegenie ai 




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11 


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4U 


rrancia 


9^ 


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7F\ 
l 


Havendo 


DU 


ivegina cnnsuanis- 




oua oanuia 


71 


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sima 


Z 1 


Sua Maesta 


£0 


Essendo 


7A 


Regina catholica 


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oua oignona rev iiJti 


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O » 


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ou 


Signon Venetiani 


4t < 


Vostra Signoria 




Inghilterra 


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Duca di Fiorenza 


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rev ma 


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Guerra 


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rerrara 


4 1 


oua ecceuenza 


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öl 


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„ oavoia 


59 


Monsignor rev mo di 


yy 


bvizzeri 




„ Loreno 


57 


Ambassadore di 


97 






Rev m o Guisa 


55 


letter 


95 


Nulla 3 




Duca di Guisa 


51 


Avis 


91 







Col signor Marc. Antonio Colonna. 1 
abcdef gi lmnopr 
Ol 07 02 06 2 32 52 4 34 54 74 6 36 56 
03 09 04 08 12 42 62 14 44 64 84 16 46 66 
05 22 24 26 



Nostro Signore 15 
Imperatore 17 
Re de Romani 19 
Re catholico 13 
Re christianissimo 11 
Re di Portogallo 25 
Re di Spagna 27 
Principessa di Por- 
togallo 29 
Principe diBohemia 23 



s 


t 


u z 


76 


96 


8 38 


86 


72 


18 






28 



Duca d'Alva 21 

Principe d'Eboli 35 

Duca di 37 

Marchese di 39 

Ambassadore di 33 

Monsignor di 31 
Vostra Signoria 

illma 45 

Vostra Eccellenza 47 

Qua 49 



Que 43 

Qui 41 

Qu est 55 

Quell 57 

Che, Chi 59 

Per, pur 53 

Quando 51 

Come 65 

Non 67 

Spagna 69 



1 Geb. 1535, wurde 1570 General der Kirche, war 1572 im päpstlichen Auftrag in 

Spanien. 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



249 



Germania 


63 


Galere 




79 


Negot 


87 


Francia 


61 


Avis 




73 


fanti 


89 


Italia 


75 


Rispost 




71 


Cavalli 


83 


Regina di 


77 


Letter 




85 


Nulla 2| 








22. 








Cifra con Monsignor di 


Vercelli 1 nuntio a Venetia. 




a b c 


d 


e f g 


i 


1 m 


n o p r 




Ol 07 02 


06 


03 09 1 1 


31 


61 91 


23 43 73 15 




03 09 04 


01 


05 21 


41 


71 13 


33 53 93 25 




05 




07 


51 




63 








s t u 


z 


et con 










35 55 75 


29 












45 65 95 














19 










Nostro Signore 


16 


Quest 




52 


Signori Legati del 




Imperatore 


14 


Quell 




66 


Concilio 


ou 


Re catholico 


12 


Qua 




64 


Come 


DU 


Re di Francia 


26 


Que 




62 


Quando 


7a 
< U 


Signori Venetiani 


24 


Qui 




76 


Vostra Signoria illma 


i'U 


Duca di Savoia 


22 


Che, Chi 




74 


Vostra Signoria 


i o 


Duca di 


36 


Non 




72 


Sua Signoria 


f\ < t 


Möns. rev m o di 


34 


Havere 




96 


Elettor . . d'Imperio 


t-tU 
öJ 


Monsignor di 


32 


Havendo 




94 


Germania 


7U 
i V 


Ambassadore di 


46 


Essere 




92 


Spagna 


9 ( l 

V V 


Concilio 


44 


Essendo 




10 


Francia 


i 


Trento 


42 


Avis 




20 


Italia 


2 


Suspensione 


56 


Letter 




30 


Per, pur 


3 


Traslatione 


54 


Rispost 




40 


Nulla 8 





23- 

Con monsignor Odescalco 2 in Spagna. 

an em it or us cl bd fg pz et con 

11 21 31 41 51 61 71 81 1 ~~2~~ 

Nostro Signore 12 Re christianissimo 42 Que 72 

Imperatore 22 Concilio 52 Qui 82 

Re catholico 32 Qua 62 Quest 14 



1 Guido Ferrerio, Bischof von Vercelli 1562 — 72, Kardinal 1564. 
8 Juni 1562 verließ er Rom und langte im Juli in Spanien an; 1563 kehrte er 
nach Rom zurück. 



250 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 





9/1 
Z4 


Trento 




9ß 

Zo 


Concordia 




ZU 


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44 


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48 


Principessa 


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Avis 




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Come 


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Signori Venetiani 


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Germania 




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Religione 




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ZU 


Galere 




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4u 


Inghilterra 




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Duca di 


56 


Fiandra 




OU 


Vostra Signoria 




Marchese di 


66 


Translatione 




60 


illma 




6 


Monsignore di 


76 


Rispost 




70 


Sua Eccellenza 


7 


Ambassadore di,del 86 


Clutholiri 




80 


Signori Svizzeri 


8 


Legati del Concilio 18 


Luterani 




10 


Nulla 9 








24. 














Con il cardinale di Mantua. 1 






a b c d 


e 


f g i 


1 


m 


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r s 




2 32 52 82 


02 


08 03 4 


34 


54 


84 8 38 


58 88 




12 42 62 92 


04 


01 05 14 


44 


64 


94 18 48 


68 98 




22 


06 


24 






28 










t u z 


et 


con 












09 6 36 


56 


86 












02 16 46 


66 


96 












26 












Nostro Signore, Sua 


Regina d'Inghilterra 19 


Quest 




01 


Sta 


15 


Madama d'Austria 


29 


Quell 




b 1 


Imperatore, Sua 




Revmo d'Arras 




39 


Havere 




>i 1 
1 


Maesta Cesarea 


25 


Concilio 




49 


Havendo 




y 1 


Re christmo, Sua 


Ambassadore di, del 59 


Essere 




1 


Mta christma 


35 


Monsignor di 




69 


Essendo 




93 


Re catholico, S. Mta 


Letter 




89 


Avis 






catholica 


45 


Catholici 




99 


Che, chi 




4o 


Re di Portogallo 


55 


Protestant 




11 


Per, pur 




53 


Re di Polonia 


65 


Qua 




21 


Come 




63 


Re di Bohemia 


85 


Que 




31 


Quando 




83 


Regente di Francia 


95 


Qui 




41 


Non 




93 



1 Da dieser Schlüssel um 1563 anzusetzen ist, so könnte er sich noch auf Kar- 
dinal Hercules Gonzaga beziehen, der 1520 bis 2. März 1563 das Bistum Mantua ver- 
waltete, oder aber auf Kardinal Fredericus Gonzaga, der 1563 — 65 Bischof von Mantua war. 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



251 



Signor Venetiani 04 

Duca di Savoia 06 

Inghilterra 08 

Germania 01 

Francia 03 



Spagna 05 
Italia 09 
Trento 15 
Vostra Signoria illmal^^ 
V. Signoria 



Sua Maesta 
Sua Eccellenza 

Nulla 7 



35 
45 



25- 

Con monsignor illmo della Bordesiera. 

abcdefgilmnopr 
4 34 54 74 2 32 52 6 36 56 76 02 01 05 
14 44 64 94 12 42 62 16 46 66 96 04 03 07 
25 22 26 06 







Nostro Signore 


11 


Imperatore 


13 


Re christmo 


15 


Re catholico 


17 


Re di Portogallo 


19 


Re di Polonia 


21 


Regente di Francia 


31 


Regina catholica 


41 


Revmo Loreno 


51 


Illmo Borbone 


61 


lllmo Guisa 


71 


Conestabile 


91 


Principe di Conde 


23 


Catholici 


33 


Ugonotto 


43 


Religione 


53 


Francia 


63 


Spagna 


73 


Germania 


93 



s 


t 


u z 


09 


92 


04 03 


72 


02 


06 






Öl 



et con 



Italia 25 

Inghilterra 35 

Fiandra 45 

Regina di 55 

Duca di 65 

Marchese di 75 

Conte di 95 

Monsignor revmo di 27 

Monsignor di 37 

Qua 47 

Que 57 

Qui 67 

Quest 77 

Quell 97 

Che, Chi 29 

Per, Pur 39 

Non 49 

Quando 59 

Come 69 



Ambassadore di, del 79 



Havere 99 

Havendo 07 

Essere 09 

Essendo 02 

Negot 04 

Avis 06 

Letter 01 

Rispost 03 

Signori Venetiani 05 

Signori Svizzeri 07 

Turco 09 

Corsica 9j. 

Parentado 3 

Precedenza 4. 

Abboccamento & 

Principe di -fy 

Re di Navarra 5 
Nulla 8 



Avvertire di mettere i punti dove vanno. 



252 



Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



26. 



[1565.] 

Col cardinal San Sisto 1 legato in Spagna. 



1 

al es 


im 


ot un bg 


C P 


1 c 

df 


rz et con 




8 1 


4 


3 2 5 


6 


7 


9 3 




iNUbLiu oigiiure 




Vostra Signoria 




Risolutione 


00 


Imperatore 


10 


illma 






^\ 1 rr r» r\ r 1 \/ f±\~\f*\ um 
OltiliUll V CllClltlLll 


QR 


Re christianissimo 


40 


Che, Chi 




1 1 
1 1 




17 


Re catholico 


30 


Per, pur 




9 1 


Lega 


97 


Re di Portogallo 


20 


Quando 








37 


Re di Polonia 


50 


Come 




A 1 


uuca q uroino 


47 


Re di Spagna 


60 


Non 




^ 1 

O L 


uuca üi rerrara 


^7 


Regina catholica 


70 


Qua 




A 1 




K7 

1 


Principessa di Spagna 90 


Que 




7 1 


iviarcnese üi iviari- 




Principi di Bohemia 


80 


Qui 




Kl 
1 




77 


Regente di Francia 


io 


Quest 




Öl 


f rmtp AnniK-jl A1- 




Arcivescovo di Si- 




Quell 




i 3 
1 




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1 


viglia 


40 


Arcivescovo di 


To- 




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97 


Arcivescovo di S. 




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93 


V^UIlClllU 


iq 

1 i/ 


Jacomo 


30 


Turco 




33 


Mente 


29 


Vescovo di Cuenca 


20 


Malta 






Tanto 


39 
j 


Duca d'Alva 


50 


Don Garzia di 


To- 




1 liTinf a 


4.9 


Principe d'Eboli 


60 


ledo 




r i3 


Ppfrnp 
1 CI C11C 


*S9 


Antonio di Toledo 


70 


Galere 






A mnrnp 


69 


Concilio real 


90 


Fanti 




73 

1 


V>OIIlIIl lc IlJclgglUIC 




Presidente di 


80 


Denari 




83 


di Alr?in7ara 


79 


Monsignor rev mo di 


10 


Havere 




93 


Regina di 


89 


Monsignor di 


40 


Havendo 




ih 


Rev m o Pacecco 


99 


Duca di 


30 


Essere 




25 


Precedenza 


00 


Marchese di 


20 


Essendo 




35 


Gonzago Perez 


i 


Conte di 


50 


Negot 




45 






Ambasciatore di 


60 


Avis 




55 






Inquisitione di 




Rispost 




65 


Nulla 55 




Spagna 


70 


letter 




75 







Nel fine d'ogni dittioni et d'ogni Sinonimo mettere la nulla ma non 
ne in prineipio ne in fine della linea. 

Avvertire di mettere i punti dove vanno. 



1 Hugo Boncompagnus wurde Kardinal tit. S. Sixti 1565 12. März und zwei 
Monate später als Legat nach Spanien geschickt, wo er noch während des Konklaves 
Pius' V. weilte 



/ 

Chiffrenschlüssel aus dem Vat. Arch. 



253 



27. 

Col vescovo di Fano 1 nuntio di Venetia. 

al ef il oc ud mg np rs tz et non per 
3 2 5 1 6 7 8 9 44 55 22 



Essere 11 
Essendo 00 
Mente 66 
Che, Chi 33 
Qua, que, qui 77 
Nostro Signore, Sua Santita 88 
Imperatore, Sua Maesta Cesarea 1 
Re di Francia, Sua Maesta Chri- 

stianissima 2 
Re catholico, Sua Maesta ca- 

tholica 3 



Signori Venetiani 4 

Ambasciatore di, del 5 

Duca di,, del 6 

Concilio 7 

Vostra Signoria ill™, vostra 

Signoria 8 
Sua Signoria illma ? Sua Signoria 9 

Cardinale di 6 

Trento 99 

Nulla 4 



28. 

Cifra con Monsignor Santa Croce nuntio in Francia. 2 
Später hinzugefügt: non si usa piü. 



a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


i 


1 


m 


n 





P 


r 


8 


38 


68 


88 


6 


36 


66 


4 


34 


64 


84 


2 


32 


62 


18 


48 


78 


98 


16 


46 


76 


14 


44 


74 


94 


12 


42 


72 


28 








26 






24 








22 














s 


t 


u 


z 


et 


con 


















82 


86 


02 


08 


01 


03 


















92 


96 


04 

















06 



Nostro Signore 


13 


Revmo cardinale di 




Sua Signoria revma 


87 


Imperatore 


11 


Portogallo 


69 


Sua Eccellenza 


97 


Re Christianissimo 


17 


Revmo Borromeo 


27 


Qua 


07 


Re Catholico 


19 


Conte Federico Bor- 




Que 


09 


Re di Portogallo 


23 


romeo 


37 


Qui 


61 


Regina vecchia di 




Sua Maesta 


47 


Non 


71 


Francia 


31 


Vostra Signoria 




Come 


81 


Principessa di Por- 




revma 


67 


Quando 


91 


togallo 


41 


Vostra Signoria 


77 


Per 


33 



Hippolytus Capilupo war 1 560 67 Bischof von Fano. 
Prosper Santa Croce (s. o. Schlüsselsammlung IV Nr. 9). 



25 1 



Schlüssel aus der französischen Nuntiatur. 



Pur 


43 


Essere 


39 


Quell 


99 


Letter 


63 


Essendo 


49 


Che, Chi 


29 


Avis 


73 


Ambasciatore di, 








Havere 


83 


del 


79 


Nulla 5 




Havendo 


93 


Qu est 


89 







Gli avvertimenti dello scrivere non occorre dare a Vostra Signoria 
revma, sapendogli essa benissimo. 



V, Schlüssel aus der französischen Nuntiatur. 
1561-1587. 

Rom. Vat. Arch. Nunc, di Francia tom. 20. 



Nulle: 4.8 



[1586—87?] Anonym. 



a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


1 


m 


n 





P 


qu 


11 


Ol 


02 


03 


52 


23 


25 


26 


12 


15 


27 


13 


31 


29 


30 


35 


36 


37 


39 


50 


53 


56 


57 


59 


60 


61 


63 


62 


65 


67 


7 








5 








2 






3 


9 














r 


s 


t 


u 


X 


z 


et 


















21 


51 


32 


17 


05 


06 


07 


















69 


70 


71 


72 


73 


75 


76 











6 1 

con 09 perche Ö benche 91 

non 79 percio Nostro Signore 92 

che 1 Sua Sanctitä 93 

chi 90 Percioche + Vostra slgamhL 

per quando illma 95 

Tutto quello che si ha da scrivere in cifra si dovra scrivere in 
foglio a parte senza mescolarvi mai parola alcuna di scrittura chiara. 

La scrittura della cifra ha da essere chiusa senza distantia, senza 
virgula, senza punti, senza ortografia et non dupplicar mai Ii consonanti, 
come qui sotto per esempio si nostra. 

Le due nulle se inseriranno fra le parole quando una et quando 

l'altra. 

Li numeri simplici delle vocali et delle dui consonanti si haveranno 
da usare in principio et in fine delle parole Ii altri numeri dupplicati di 
essi vocali et consonanti si possono usare liberamente in principio, in mezo 
et in fine delle parole. 



/ 

Schlüssel aus der französischen Nuntiatur. 



255 



Per esempio come si dovra scrivere 

Quando saro giunto, daro aviso a Vostra Signoria illma di quanto 
havero fatto per il viagio 

0511121942512171332980335699435725970318749540359301113 
7131426351750219823357162800412158175911561231 

2. 

[1586? Anonym.] 

at cf ig ol up bdz mhq ncx rs 
613245 7 98 

II scrivere con questa cifra e facile breve et sicuro. 
Quando occorre scrivere due lettere che habbino l'istesso numero di 
dovera scrivere dui volte il numero come verbi gratia havendosi a scrivere: 
putat 44666. 

Nella scrittura della cifra non si mescoli mai parola alcuna di scrit- 
tura aperta. Non si usi ortografia, non si dupplichi consonanti, non si 
usi distantia di parole, non punti non virgole, come verbi gratia: 

Vostra Signoria illustrissima sara servita di quanto mi ha co- 

mandato 

4286868339283632486838376868681843665374696276927695662 



3- 

Anonyme Chiffre 1587 [?] 
abcdefghilmnopqi 
3 D 5 R 8 4 2 f m q g 7 4, 2 3 



S t U X z 

4 8 n H 



Papa °y° Gran Duca t Duca di Parma ^ 

Imperatore Re di Mantua W Duca di Urbino E 

Re di Spagna o Duca di Ferrara ?• Cardinali f 

Re di Francia CO Duca di Savoia & 



4- 

Cifra con monsignor ilimo di Ferrara 1 legato in Francia. 
al es ot in ur pm cd fg bz et con Vostra Signoria ill m a 
7 5 9 3 i 17 15 19 13 11 ä 



Paulus Leoni, 1578-90 Bischof von Ferrara. 



256 Schlüssel aus der französischen Nuntiatur. 



Nostro Signore 


16 


Revmo Borbone 


78 


Qui 


20 


Imperatore 


18 


Duca di Guisa 


72 


Concilio 


30 


Re christianissimo 


12 


Conestabile 


86 


Trento 


50 


Re catholico 


26 


Duca d'Alva 


88 


Luterano 


60 


Re di Portogallo 


28 


Monsignor revmo di 


82 


Germania 


70 


Re di Navarra 


22 


Monsignor di 


96 


Francia 


80 


Re di Polonia 


36 


Marescial di 


98 


Spagna 


90 


Re di Bohemia 


38 


Ambasciatore di 


92 


Italia 


02 


Madama regente di 




Duca di 


10 


Havere 


26 


Francia 


32 


Che, Chi 


20 


Havendo 


28 


Regina catholica 


56 


Non 


30 


Essere 


OL 


Regina d'Inghilterra 


58 


Quando 


50 


Essendo 


03 


Regina di Scotia 


52 


Qu est 


60 


Negot . . 


05 


Regente di Fiandra 


66 


Quell 


70 


T ii 1 

Letter . . 


07 


Revmo Tornone 


68 


Come 


80 


Avis . . 


09 


Revm° Loreno 


62 


Qua 


90 


Per, pur 


2f 


Revmo di Guisa 


76 


Que 


10 


Nulla 


4 



Gli avvertimenti non si danno sapendogli voi benissimo. 



5- 

Con vescovo di Fermo, vicelegato in Avignone. 



a b c d 


e 


f g i 1 


m 


n o p 


r s 


1 41 61 91 


5 


35 55 9 39 


59 


79 7 37 


57 77 


21 51 71 02 


15 


45 65 19 49 


69 


99 17 47 


67 97 


31 


25 


29 




27 








t u z et 


con 










75 3 33 53 


73 










95 13 43 63 


93 










23 








Nostro Signore 


16 


Conestabile diFran 




Concilio 


96 


Imperatore 


14 


cia 


42 


Avignone 


94 


Re christianissimo 


12 


Revmo Tornone 


56 


Contado d'A 


vignone 92 


Re catholico 


26 


Revmo Loreno 


54 


Consuli d'Avignone 16 


Re di Portogallo 


24 


Signori Venetiani 


52 


Catolici 


i4 


Re di Polonia 


22 


Duca di Savoia 


66 


Luterani 


12 


Re di Bohemia 


36 


Duca di Fiorenza 


64 


Francia 


26 


Regente di Francia 


34 


Duca di Ferrara 


62 


Spagna 


24 


Regina di Navarra 


32 


Duca d'Urbino 


76 


Alemagna 


22 


Regina d'Inghilterra 


46 


Signori Svizzeri 


74 


Italia 


36 


Regina di Scotia 


44 


Trento 


72 


Qua 


34 



/ 



Schlüssel aus der französischen Nuntiatur. 257 



Que 


32 


Monsignor di 


76 


Negot . . 


05 


Qui 


46 


Ambasciatore di 


74 


Vostra Signoria ill™ 3 


07 


Qu est 


44 


Duca di 


72 


Vostra Signoria 


09 


Quell 


42 


Maresciai di 


96 


Rispost . . 


02 


Quando 


56 


Havere 


94 


Corrier 


04 


Come 


54 


Havendo 


92 


Resolutione 


06 


Che, Chi 


52 


Essere 


04 


Re di Navarra 


Öl 


Per, pur 


66 


Essendo 


06 






Non 


64 


Letter . . 


01 


Nulla 8 




Monsignor rev m o di 


62 


Avis . . 


03 







6. 

[nach 1561.] 

Con monsignor Ulivier 1 secretario del cardinale di Costanza 2 in Francia. 

abcdefgi lmnoprs 

I 31 61 81 3 33 63 5 35 65 85 7 37 67 87 

II 51 71 91 13 53 73 15 55 75 95 17 57 77 97 
21 23 25 27 

t u z et con 
83 9 39 59 
93 19 
29 



Nostro Signore 


12 


Signori Svizzeri 


76 


Qu est 


60 


Imperatore 


16 


Elettor d'Imperio 


78 


Quell 


70 


Re christianissimo 


18 


Signori Venetiani 


82 


Che, Chi 


80 


Re catholico 


22 


Duca di Savoia 


86 


Per, pur 


90 


Re di Portogallo 


26 


Duca di Ferrara 


88 


Quando 


10 


Re di Polonia 


28 


Duca di Fiorenza 


92 


Come 


20 


Re di Navarra 


32 


Duca Ottavio 


96 


Avis . . 


30 


Regente di Francia 


36 


Duca d'Urbino 


98 


Letter . . 


50 


Regina catholica 


38 


Germania 


69 


negot . . 


60 


Madama di Austria 


52 


Francia 


79 


Mente 


70 


Contestabile 


56 


Spagna 


89 


Non 


80 


Revmo Loreno 


58 


Italia 


99 


Rispost 


90 


Revmo Guisa 


62 


Religione 


10 


Cavalli 


12 


Revmo Borbone 


66 


Qua 


20 


Fanti 


22 


Principe di Conde 


68 


Que 


30 


Denari 


32 


Ugonotti 


72 


Qui 


50 


Galere 


52 



1 Nach einer andern Aufschrift ist der vollständige Name Oliver Giganti. 

2 Markus Sittich v. Hohenems, 1561 — 89 Bischof von Konstanz, 1561 Kardinal. 

Meister, Die Geheimschrift. 17 



258 Schlüssel aus der französischen Nuntiatur. 



Monsignor di 




Sua Eccellenza 92 


Turco 


j. 






Duca di c ). 




-b 

V 


del 


72 


Conte di 3. 






Vostra Signoria 




Marchese di 4 


Nulla 4 




illma 


82 


Madama di 5 






Gli avvertimenti Voi gli sapete benissimo. 






Avvertire di : 


mettere i punti dove vanno. 






Con 


7- 

l'arcivescovo di Lanciano 1 in 


Germania. 








[1565.] 






a b c d 


e 


f g i Im 


n p r 


s 


2 32 52 82 


02 


08 03 6 36 56 


86 4 34 54 


84 


12 42 62 92 


04 


01 05 16 46 66 


96 14 44 64 


94 


22 


06 


26 


24 








l u z et con 










09 8 38 48 










Öl 18 










28 






Nostro Signore 


58 


Italia 15 




uo 


Imperatore 


68 


Connubio de sacer- 


Qu est 


vö 


Re christianissimo 


88 


doti 25 




y)D 


Re catholico 


98 


Turco 35 


Rispost 


w 


Re di Portogallo 


11 


Transilvano 45 


j_etier 


1 9 
125 


Re di Polonia 


21 


Guerra 55 


Avis 


99 


Elettore d'Imperio 


• > i 

Ol 


Face 65 


IN egot 


39 


Catholici 


41 


Lega 85 


Risolutione 


/19 


Protestanti 


51 


Signori Venetiani 95 


Expeditione 


P»9 


Ugonotti 


61 


Signori Svizzeri 19 


Concilio 


^9 


Imperatrice 


81 


Vostra Signoria illma 29 


Havere 


ft9 


Regente di Francia 


91 


Vostra Signoria 39 


Havendo 


Q9 


Marchese di 


13 


Religione 49 


Essere 


1 tt 
10 


Conte di 


23 


Non 59 


Essendo 


9k 


Duca di 


33 


Per, pur 69 


Fanti 


Qk 


Monsignor di 


43 


Che, Chi 89 


Cavalli 


4o 


Ambassadore di, del 


53 


Quando 99 


Galere 


58 


Germania 


63 


Come 02 






Francia 


83 


Qua 04 


Nulle 7 




Spagna 


93 


Que 06 







1 Wohl Leonardo Marini, der 1560 — 66 Erzbischof von Lanciano und 1565 Nuntius 
in Deutschland war. 



Schlüssel aus der französischen Nuntiatur. 



259 



Avertimenti circa lo scrivere. 

Tutto quello che si ha da scrivere in cifra scriverlo in un foglio 
appartato, serratamente et senza mesticarvi parola alcuna distera. 
Non usar doppie. 

Usare le vocali et le consonanti variatamente. 

Nulla 7, ma non metterla mai ne in principio ne in fine della linea 
et metterla nel fine della dittione, nel fine di tutto lo scritto in cifra sei 
o Otto note rappresentante Ii consonanti che quivi serviranno per nulle. 

Avvertire di mettere i punti dove vanno. 

8. 

[1561.] 

Con monsignor Crivelli 1 nuntio in Spagna. 

an so ti re um pl bc fd gz et con 
068245713 Ö 



Nostro Signore 19 
Imperatore 29 
Re catholico 39 
Re christianissimo 49 
Regente di Francia 59 
Monsignor di Van- 

domo 69 
Duca di 79 
Conte di 89 
Monsignor di 99 
Concilio 13 
Vostra Signoria illma 23 
Che, Chi 33 
Non 43 
Per, pur, 53 
Qua 63 
Que 73 



Qui 


83 


Marchese di 


93 


Qu est 


15 


Quell 


25 


Avis . . 


35 


Letter . . 


45 


Rispost . . 


55 


Signori Venetiani 


65 


Spagna 


75 


Francia 


85 


Germania 


95 


Italia 


19 


Elettor d'imperio 


29 


Havere 


39 


Havendo 


49 


Essere 


59 


Essendo 


69 



Translatione 79 

Vostra Signoria 89 

Sua Excellenza 99 

Ambasciatore di, del 11 

Come 21 

Quando 31 

Trento 41 

Re di Bohemia 51 

Regina d'Inghilterra 61 

Regina di Scotia 71 
Principessa di 

Spagna 81 

Regente di Fiandra 91 



Nulla dm 77 



1 S. o. Schlüsselsammlung IV Nr. Ii. Er verließ am 8. Dez. 1 56 1 Rom, um 
seine Nuntiatur anzutreten. Steinherz, Nuntiaturberichte 2^ Abt. Bd. I. 332. 



17* 



260 



Schlüssel aus der französischen Nuntiatur. 



9- 

LI563.] 
Col rev mo Morone 1 . 



a b c d 


e 


f g i 1 


ni 


n p 


r 


s 


Ol 07 02 06 


2 


32 52 6 36 


56 


76 4 34 


54 


74 


03 09 04 Oi 


12 


42 62 16 46 


66 


96 14 4-4. 
it *±ti: 






05 


22 


26 




24 










t u z et con 












72 05 02 04 














92 07 














09 










Nostro Signore, Sua 






1 1 

1 1 


Che, Chi 




65 


Sta 


90 


Spagna 


21 


Per, pur 




75 


Imperatore, Maesta 




X la IIa 


1 


Come 




95 


Cesarea 


70 


Tnphiltprra 


41 


Quando 




17 


Re de Romani 


60 




^1 
O L 


Conte di 




27 


Re catholico , Sua 




Dura ni 


fil 
u 1 


Vostra Signoria 


Mta cath. 


50 


\A rwri ci cit~\ r\r rprtTlf) 

iviuiijbigiiui icv luu 


7 1 


revma 




37 


Re christianissimo, 




Monsignor di 


Ol 


Sua Signoria 




47 


Sua Mta christ™ 


40 


Ambasciatore di, del 


13 


Signori legati 


del 


Re di Portugallo 


30 


Cardinale di Lorena 


23 


concilio 




57 


Re di Polonia 


20 


Translatione 


33 


Pace 




67 


Signori Venetiani 


10 


Suspensione 


43 


Guerra 




77 


Duca di Savoia 


90 


Qua 


53 


Aviso 




97 


Signori Svizzeri 


70 


Que 


63 


Negotio 




19 


Elettori deH'Impe- 




Qui 


73 


Risposta 




29 


rio 


60 


Qu est 


93 


Non 




39 


Catholici 


50 


Quell 


15 


perche 




49 


Protestanti 


40 


Havere 


25 


corriere 




59 


Concilio 


30 


Havendo 


35 


risolutione 




69 


Trento 


20 


Essere 


45 








Germania 


10 


Essendo 


55 


nulla 


8 





Nel fine di tutto lo scritto in cifra ponere tre o quattro note con- 
sonanti che Ii serviranno per nulle. 



1 Gio Morone wurde an Stelle des Kardinals von Mantua, der im März 1563 
gestorben war, zum Präsidenten der Kardinalslegation in Trient ernannt. Am 10. April 
traf er dort ein, reiste aber schon am 16. April zum Kaiser und war dann erst dauernd 
in Trient vom 17. Mai 1563 an bis zum Ende des Konzils Dezember 1563. Siebzehn 
chiffrierte Depeschen aus Rom an ihn finden sich im Vat. Arch. Arm. LXII. t. 27 
Nr. 5, 18, 23, 23^, 32, 37, 46, 50, 66, 79, 81, ferner t. 29 Nr. 107, 108, 114, 115,116 
t. 68 Nr. 1 34. Hieraus und mit Zuhilfenahme der z. T. beigefügten Klarschrift hat 



I 

Schlüssel aus der französischen Nuntiatur. 



261 



io. 



Con Monsi 


[gnor d'Otranto nuntio 


in Venetia 

ILA T Vli vtia« 




a b c d 


e 


f g i 1 


m 


n o p r 


s 


1 41 61 81 


5 


45 65 3 43 


63 


83 7 47 67 


87 


11 51 71 91 


15 


55 75 13 53 


73 


93 17 57 77 


97 


31 


25 


23 




37 








t u z et con 










85 9 49 ^5iT 










95 19 












39 








Nostro Signore 


14 


1 urco 




Essendo 


60 


Imperatore 


16 


Italiano 


OD 


Reverendissimo 


di 70 


Re christmo 


18 


Che, chi 


fiö 
CO 


Nuntio di 


80 


Re catholico 


34 


reij pur 




Illmo Altemps 


90 


Re di Portugallo 


36 


Quando 


96 


Conte Annibale 


10 


Re di Polonia 


38 


Lome 


10 


Fanti 


30 


Signori Venetiani 


44 


Vostra Signoria 




Cavalli 


40 


Signori Svizzeri 


46 


illma 


30 


Galere 


50 


Duca di Savoia 


48 


Qua 


40 


Denari 


60 


Duca di Fiorenza 


54 


Que 


50 


Rispost 


70 


Duca di Ferrara 


56 


Qui 


60 


Negot 


80 


T~v 1 • T T 1 * 

Duca di Urbino 


58 


Quest 


70 


Letter 


90 


Duca Ottavio 


64 


Quell 


80 


Avis 


1 A 

14 


Milano 


66 


Ambasciatore di 


90 


Expeditione 


i6 


Francia 


68 


Non 


io 


Dieta 


18 


Spagna 


74 


Havere 


30 


Ungaria 


34 


Germania 


76 


Havendo 


40 


Nulla 2 




Italia 


78 


Essere 


50 





Usare le vocali et Ii consonanti variatamente. 



Ii. 

Con in Constantinopoli. 

abcdef gi lmnoprstuzet 
16 36 56 66 76 96 12 22 52 62 72 82 28 38 58 68 78 i 2 
26 86 32 06 08 Öl 18 03 05 07 09 98 

02 

Josef Susta den Schlüssel Morones rekonstruiert (M. I. Ö. G. 18 S. 368). Ein Vergleich 
mit dem hier abgedruckten wird ergeben, daß einerseits der Schlüssel Sustas unvollständig 
ist, was an dem geringen Material lag, das Susta zu Gebote stand, anderseits aber auch 
kleine Unrichtigkeiten sich eingeschlichen hatten, indem bei concilio 30, Trento 20, 
Germania 10, Spagna 21 der Punkt darüber vergessen wurde. 



262 



Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



11 Uctpcl 


i ^ 

1 o 


rviicona 


33 


v^/uanuu 


<37 


llljpCI dLUI C 


1 1 

1 1 


ii uaiiu v ciiciu 


37 
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1 3 
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71 
1 1 


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77 


11 IVlUSCUViia. 


91 
ZI 


Oha 




Avis 


7Q 


ii i urcu 


93 
Lö 




^7 
O i 


ICLLCl 


öl 


Vpnptiani 

V Vllv Llilll I 


27 


Quest 


59 


Selino 


83 


Armata 


29 


Quell 


61 






Galere 


35 


Che, Chi 


63 


Nulla 4 




Cavalli 


31 


Per, pur 


65 







VI. Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 

1573 — 1587. 

Rom. Vat. Bibliothek Cod. Ottobon 3208 u. 3209. 
I. 

Cifra cal cardinal di Como 1 . 

Nulla 9 4 
abcdcf ghilmn 
11 21 31 41 13 23 33 43 15 25 35 45 

02 06 04 

3 5 7 

r s t u z et con 
47 57 67 87 51 61 71 
05 

i 



arciduca Ernesto 




arm i 


12 


cardinale G. Vela 


86 


(Allemagria) 2 


82 


amici 


84 


clero 


76 


arcivescovo di To- 




Antonio Perez 


74 


Carlo Alberto 


66 


ledo 


72 


accordo 


64 


Crurada 


56 


audienza 


62 


bisogno 


54 


card. Deza 


46 


audacia 


52 


beneficii 


44 


commandatore mag 


_ 


ambasciatore di 


42 


bene 


34 


giore di Casteglia 36 


ancora 


32 


barone di 


24 


card. di Toledo 


26 


avvis- 


22 


bre ve 


14 


concessione 


16 



1 Tolomeo Gallo, gewöhnlich Kardinal di Como genannt, Staatssekretär 
Gregors XIII. 

2 Die gesperrt gedruckten Worte sind gestrichen, die eingeklammerten sind mit 
anderer Tinte daneben geschrieben. 



O p q 
17 27 37 
08 
9 



Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



263 



card. di S. Prassede 88 


honori 


26 


principe di Parma 


16 


concilio Tridentino 


78 


imperatrice (im- 




principe d'Oranges 


88 


cardinale 


68 


presa di) 


16 


• i • 
principe di 


78 


Conte di (vescovo) 58 


imperatore 


88 


Polonia 


68 


ii j . 
collettore 


48 


mnsdittione eccle- 




popuh 


58 


, i i • 
catholici 


38 


siastica 


78 


per, pur, pero 


48 


Lonstantin opoli 




Italia 


68 


perche 


38 


(chiesa) 


28 


T. 1 • * 

ltahani 


58 


prudenza 


28 


Lome 


18 


Inghilterra 


48 


pace 


18 


che, chi 


80 


Irlanda 


38 


pensieri 


80 


duca di braganza 


70 


imperio 


28 


T ) , 11 

rortugailo 


70 


duca d'Alva (da- 




instanza 


18 


rortughesi 


60 


tario) 


60 


lega 


80 


qua 


50 


duca di (Sora) 


50 


legato 


70 


que 


40 


danari 


40 


legatione 


60 


qui 


30 


duca d'Alanzon 




i . . 

1 ettere 


50 


quest- 


20 


(di Parma) 


30 


licenza 


40 


quello 


10 


ecclesiastici 


20 


liberta 


30 


quanto 


8% 


elettore (elettione) 10 


matrimonio 


20 


quando 


TO 


e ssere 


< i et 

82 


Mantova 


io 


i • • ■ i • 
religione cattolica 


f\ o 

64 


p c c p n n n 


79 


marchese di Aghilar 


82 


re di Francia 




esp editione 


62 


monarchia di Sicilia 


72 


ii i • 
re cattolico 


1 
4% 


efficacia 


52 


marchese di 


62 


re di Polonia 


3^ 


Francesi 


42 


Milano 


52 


regina d'Inghilterra 


n 


Francia 


32 


monitioni 


42 


regina di Scotia 


n 


Fiandra 


22 


monsignor di 


32 


regno 


84 


Ferrara 


12 


m assime 


22 


ribelli 




Fiorenza 


84 


mentre 


12 


•i ii • 

nbellione 


041- 


fanti 


74 


m utatione 


84 


Koma 


C /Ii 

54*- 


fattioni 


64 


marliano 


74 


j i i • 
sede apostohea 


A /Ii 

44 


gran-duca di To- 




nostro signore 


64 


sua santita 


34 


s cana 


54 


nuntio di 


54 


sua maesta 


24 


granturco 


44 


Napoli 


44 


sua signoria illma 


14 


Germania 


34 


negotii 


34 


sua eccelenza 


OD 


galere 


24 


non 


24 


Sicilia 


n-L 

7t) 


guerra 


i4 


nondimeno 


14 


oavoia 


00 


governatore di Mi- 




n ecessario 


86 


Spagna 


5i) 


lano 


86 


ordine ecclesiastico 


76 


Spagnuoli 


a4- 
4t) 


governo 


76 


officii 


66 


sospetto 


3t) 


Genova 


66 


o n d e 


c h 

ob 


sostanza 


9^ 


heretici 


56 


ogni 


46 


sicurezza 


Vb 


havere 


46 


offesa 


36 


secretario Zayas 


88 1 - 


havendo 


36 


officiali 


26 


secretario Idiaquez 


78^ 



264 



Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



Toscana 6^ 

Turchi 

tanto 

tutti 38*- 

tuttavia 28*" 

timore ^ 



a b c 
10 11 21 



Nostro signore 12 

imperatore 22 

re catholico 32 

re christianissimo 42 

re di Polonia 52 

re di Portogallo 62 

regente di Francia 72 

mons. d'Alanson 92 

duca di Savoia' 14 

duca di Ferrara 24 
granduca di Toscana 34 

duca di Mantoa 44 

duca d'Urbino 54 

Sua santitä 64 

sua maestä 74 

sua altezza 94 

duca di 16 

marchese di 26 

ambasciatore di 36 

nuntio di 46 

Francia 56 

Spagna 66 

Germania 76 

Italia 96 

Savoia 15 

Milano 25 



tempo 89- 
tregua W 
vostra signoria illma 60- 
vostra signoria 
vicere di Napoli 40- 
Ungaria 39- 



signori Venetiani 


35 


signori Suizeri 


45 


iurisdittione eccles. 


55 


religione 


catholica 


65 


hereteci 




75 


catholici 




95 


pace 




13 


Guerra 




23 


tregua 




33 


lega 




43 


stato d'Avignone 


53 


passaporto 


63 


religione 


di S. La- 




zaro 




73 


galero 




93 


fanti 




17 


cavalli 




27 


essere 




37 


essendo 




47 


havere 




57 


havendo 




67 


qua 




97 


que 




id 


qui 




29 


per, pur, 


perö 


39 


perche 




49 



vescovi 2# 

vescovato 19- 

Venetia 822 

Venetiani 722 



q 

27 



come 59 

quando 69 

tanto 79 

quanto 99 

mente 122 

accioche 132 

avvisi , 142 

risposte 152 

non 162 
signoria diGenova 172 

Inquisitione 192 

cardinale di 114 

monsignor di 124 

instanza di 134 

risolutione 144 

nondimeno 154 

ancora 164 

audienza 174 

che, chi 116 
vostra signoria illma 126 

monsignor illmo 136 
madama serenis- 

sima 146 

vostra signoria 156 

inquisitore 166 

Inghiiterra 176 



2. 

Cifra col s. card. di Como 1 . 

defgi lmnop 
31 03 13 23 05 15 25 35 07 17 

s t u z et con 
37 47 09 19 29 



1 S. den vorigen Schlüssel. 



Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana, 



265 



Avvertimenti circa lo scrivere in cifra. 

Tutto quello che si ha da scrivere in cifra, scriverlo in un foglio 
appartato continuatamente et senza mesticarvi parola alcuna distesa. 
Non usare doppie. 

Nulla 8, ma non metterla mai in principio ne in fine de la linea, 
ma si bene nel fine d'ogni dittione et de'sinonimi nomi proprii che 
sono ne la cifra. 

Avvertire di metter Ii punti dove vanno. 

In fine di tutto lo scritto in cifra mettervi tre o quattro note rap- 
presentante Ii consonanti, che in quel luogo serviranno per nulle. 

Quando ,chi' vä con la dittione si metta un punto sopra il 116. 
II medesimo si dice di che qua que qui et mente. 

3- 

Cifra tra monsignor nuntio di Spagna et il nuntio di Fiandra. 

L'avvertimenti de la cifra ordinaria di mons. nuntio di Spagna po- 
trano servire a questa ancora. 



nulla 1 



a b c 


d e 


f g h i 


1 


m n o p 


q 


14 16 18 


20 12 


24 26 28 30 


22 


34 36 38 40 


32 


52 


62 


72 




82 








r s t u 


z 










44 46 48 50 


42 










92 








nostro signore 


144 


card. di Rens 


822 


duca di Mantova 


388 


imperatore 


244 


card. di Birago 


922 


duca di Parma 


488 


re christianmo 


344 


regina di Scotia 


166 


duca di Guisa 


588 


re catholico 


444 


regina d'Inghilterra 


266 


don Gioi d'Austria 688 


re di Portugallo 


544 


regina di Navarra 


366 


Italia 


788 


re di Polonia 


644 


religione catholica 


i44 


Francia 


888 


regina madre 


744 


catholici 


244 


Spagna 


988 


regina regnante 


844 


re di Navarra 


466 


Germania 


100 


regina catholica 


944 


principe di Conde 566 


Fiandra 


200 


mons. d'Alanzon 


122 


gran turco 


666 


Inghilterra 


300 


card. di Borbone 


222 


sig. Venetiani 


766 


Scotia 


400 


card. di Loreno 


322 


signori Suizzeri 


866 


Ibernia 


500 


card. d'Armignac 


422 


granduca di To- 




mons. di 


500 


card. Rambugletto 522 


scana 


966 


ambasciator 


700 


card. di Sans 


622 


duca di Ferrara 


188 


heretici 


344 


card. di Guisa 


722 


duca d'Urbino 


288 


guerra 


444 



266 



Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



nuntio di 


Q.AA 

.844 


V. b. rev ma 




qua 


488*- 


duca di 




Vostra bignona 


822t 


que 


588+" 


cardinale 


1 A Ai 

1441- 


stato d Avignone 


922+ 


qui 


688^ 


principe 


fi A A, 

Z44f 


Avignone 


166) 


havere 


788 f 


marchese 


*2A /Ii 


lega 


544 


havendo 


888+" 


conte di 


444 


suspensione 


644 


essere 


988^ 


baron di 


544 


che, chi 


266i 


essendo 


100- 


cavaiii 


ß/t /Ii 


per, pur, perö 




non 


200- 


fanti 


1AA\ 
<44 


perche 


466i 


1 « < 

lettere 




denari 




ancora 


566] 


corriere 


40fr 


galere 




accioche 


öööl 


risposte 


500- 


bUd ballLlia 


19«) 


quando 




nsolutione 


60fr 


sua maesta 




come 


ö66i 


lega 


706- 


sua aiiezza 


399, 


tant . . 




mentre 


80fr 


sua signoria illma 


422+ 


quant . . 


188 1 - 


pace 


900- 


sua signoria 


522+ 


quest 


288^ 






V. S. illma 


62^. 


quell 


388^ 







4- 

Cifra tra mons. nuntio di Spagna et Ii nuntii Portia 1 et Caligari 2 . 

abcdefghilmnop 
30 22 34 36 38 40 32 44 46 48 50 42 14 16 
72 82 92 52 

q r s t u z 
18 20 12 24 26 28 
62 

Questo alfabeto servirä ä mons. nuntio di Spagna volendo scrivere 
in cifra a Ii dui nuntii ä l'imperatore et al re di Polonia. Li nomi et 
sinonimi che sono nella cifra che hora si manda col nuntio di Francia 
serviranno con Ii sudetti dui nuntii, ancora sotto gl'istessi numeri. 

5- 

Cifra con Don Bernardino di Mendozza. 
abcdefgilmnoprs 
12 22 32 42 14 24 34 44 16 26 36 46 18 28 38 

t u z et con 
48 58 68 78 88 



1 Bartholomeo Graf Portia wurde 1573 als Nuntius nach Deutschland geschickt; 
er starb 1578. 

- Andreas Caligari, Bischof von Bertinoro, war 1578 — 1581 Nuntius in Polen. 



Schlüsselsamtnlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 2b7 



Nostro Signore 


13 


lettere 


233 


quest 


69 


imperatore 


23 


corrier 


333 


quell 


79 


re catholico 


33 


risolution 


433 


quant 


89 


re christmo 


43 


rispost 


533 


tant 


99 


regina d'Inghilterra 


53 


re di 


633 


religione cattolica 


109 


regina di Scotia 


63 


duca di 


733 


heretici 


119 


arciduca Mattias 


73 


cardinale 


833 


sua santitä 


933 


principe d'Orange 


83 


essere 


17 


sua maestä 


155 


Ii Stati 


93 


essendo 


27 


vostra signoria 


255 


il sig. don Giovanni 


15 


havere 


37 


monsignore 


355 


Möns. d'Alanson 


25 


havendo 


47 


ancora 


455 


re di Svetia 


35 


come 


57 


ancorche 


555 


re di Polonia 


45 


quando 


67 


accioche 


655 


re di Danimarca 


55 


che, chi 


77 


Germania 


755 


Fiandra 


65 


per, pure, perö 


87 


Italia 


855 


Casimiro 


75 


perche 


97 


Francia 


955 


Inghilterra 


85 


non 


19 


Spagna 


166 


Scotia 


95 


nondimeno 


29 


pace 


176 


Ibernia 


105 


qua 


39 


guerra 


186 


Irlanda 


115 


que 


49 






instanza 


133 


qui 


59 







[Es folgen dieselben avertimenti wie in der Chriffre für Card. Como; 
nur folgendes ist geändert:] Nulla 9 con il punto sopra: ma non metterla 
mai in principio ne in fine della linea etc. ebenso 

Avertire di ponere il punto sopra la nulla e non in altro luoco. 



6. 









Cifra col Sandero. 






a b c 


d e 


f 


g h i i 


m n 


o p q r 


s t 


9 1 4 


1 o 


3 


+ C d e 


b c 


3 7 a 8 


E F 








u x y z 


et 












5 oe o I 


l 






Papa 


10 




Elisabeth 


90 


naves 


R 


rex 


20 




Maria Scotie 


100 


Flandria 


B 


nuncius 


30 




catholici 


2 


pecunia 


D 


Giaco 


40 




heretici 


K 


Hispania 


N 


Sandero 


50 




soldati 


H 


generalis 


A 


Hibernia 


60 




arma 


M 


francesi 


G 


Anglia 


70 




portus 


V 


religio 


e 


Scotia 


80 




civitas 


Q 







268 



Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



7- 

Cifra col Giraldini. 
GAREFITONV 
AGER I FOTVN 
Nota quod scribendo colloces g pro a et a pro g etc. 

Das Alphabet würde dann lauten: 
b cde f gh ilmnop 
r i a f u t 



t 



et 



con 



o n 

Beispiel: Deus adiutor meus et redemptor meus, qui in domino 
confidit non confundetur. 

Drns gdfnote mrns ro erdrmpote mrns qnf fu dtmfut 
ctuifdfo utu ctuinudrone. 
Et si velis calculare loco articulorum colloces novem literas supra- 
positas ut G literam pro unitate 1, A pro 2 articulo, R pro 3 numero 
ternario, E pro 4 et sie deineeps usque ad numerum novenarium, deinde 
eiphram loco deeimo pro litera V. 

Modus scribendi inusitatus repertus inter cartas Richardi Grafton. 



Cifra col padre Matheo de Orvieto. 
defghi lmnopqr 
273645546 3728 



t u 

y o 



et 

ö 



con 



Ibernia 
Anglia 
Regina 
Catholici 



Haeretici 
sua sanetitas 
sua maestas 
Iacobus Geraldinus 



Milites 
Sanderus 



m 
n 



Puncta diligenter observentur et ponantur. 

In litteris hoc modo scriptis non erit dies, mensis, nec annus nec 
locus ubi scribentur. 

Non utetur consonantibus neque vocalibus dupplieibus nisi sim- 
plicibus. 

Ea quae scribentur, sint in folio 1 in quo nihil aliud scriptum sit nec 
inter istas suprascriptas notas interserantur verba aliqua sed tota materia 
conscripta sit ex huiusmodi notis. 

1 Es folgt gestrichen ea, se, nec interserantur verba aliqua; sed omnes sint notae 
suprapositae. 



/ 

Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



269 



Cifra col mons. S. Frumento. 

Nulle 6. 

abcdefgi lmnop r 
19 29 39 49 59 79 89 04 14 24 34 44 54 74 

s t u z et con 
84 02 22 32 42 52 



Re di Portogallo 90 

Priore Don Antonio 80 

Duca di Braganza 70 

Duca d'Avero 50 

Re cattolico 40 

Ranuzzo Farnese 30 

Nostro Signore 20 

Le Corti 10 

Sariffe 01 

Regina d'Inghilterra 02 

Re di Francia 03 

Re di Navarra 04 
Monsignor d'Alan- 

son 05 



Nulla 6. 
a b c 
19 29 39 



Nostro Signore 90 

Imperatore 80 

Re cattolico 70 

Re christianissimo 50 

Re di Polonia 40 

Re di 30 

Duca di Savoia 20 

Duca di Ferrara 10 
Granduca diToscana 01 

Duca di Mantoa 02 

Duca d'Urbino 03 



Nave 07 

Armi 08 

Munitioni 09 

Ambasciasore 12 

Successione 22 

Turco 32 

Imperatore 42 
Signori Vinitiani 52 

Sua santitä 72 

Sua maestä 82 

Vostra Signoria 92 

Tregua 93 

Guerra 94 

Pace 95 



Sua Santitä 04 

Sua Maestä 05 

Duca di 07 

Monsignor di 08 
Monsignor nuntiodi 09 

Marchese di 12 

Ambasciatore di, 22 

Francia 32 

Spagna 42 

Germania 52 

Italia 72 



Essercito 97 

Fanti 98 

Cavalli 99 

Concordia 100 

Negotiatione 12 

Che, Chi 13 

Qua 14 

Que 15 

Qui 17 

Essendo 19 

Havendo 23 

Duca di Savoia 33 



Constantinopoli 82 

Turco 92 

Bassä 93 

Signori Venitiani 94 

Pace 95 

Guerra 97 

Tregua 98 

Lega 99 

Galere 100 

Fanti 12 

Cavalli 13 



10. 

Cifra con Mons. Nuntio di Venetia. 

defgilmnopr 
49 59 79 89 04 14 24 34 44 54 74 

s t u z et con 
84 02 22 32 42 52 



270 



Schlüsselsammlung aus der Ribliotheca Ottoboniana. 



Essere 


14 


Quando 


83 


Risolutione 


37 


Essendo 


15 


Tanto 


15 


Nondimeno 


47 


Havere 


17 


Quanto 


25 


Ancora 


57 


Havendo 


18 


Accioche 


35 


Audienza 


77 


Qua 


19 


Avisi 


45 


Che, chi 


87 


Que 


23 


Risposti 


55 


Vostra Signoria 


III 


Qui 


33 


Non 


75 


Doge di Venetia 


122 


Per, Pure, Perö 


43 


Signoria di Genova 


85 


Möns, illmo 


132 


Perche 


53 


Cardinale di 


17 






Come 


73 


Instanza 


27 







Cogli Avertimenti della cifra di Palazzo eccetto l'ultimo per non 
fare al caso. 



Ii. 



Cifra col signor illmo San Sisto. 



a b c d 


e 


f g 


i 


1 


m 


n o p r 


s 


12 22 32 42 


14 


24 34 


44 


16 


26 


36 46 18 28 


38 


52 


64 










98 






16 


















t u 


z 


CL 


con 










48 58 


68 


78 


88 










62 
















4 












Nostro Signore 


13 


Quando 






67 


Corrier 


333 


Imperatore 


23 


Che, chi 






77 


Risolution 


433 


Re cattolico 


33 


Per, pur, 


perö 




87 


Risposta 


533 


Re christianissimo 


43 


Perche 






97 


Re di 


633 


Granduca diToscana 53 


Non 






19 


Cardinal 


733 


Duca di Ferrara 


63 


Nondimeno 




29 


S. Stä 


833 


Duca d'Urbino 


73 


Qua 






39 


S. Miä 


933 


Signor laco Bon- 




Que 






49 


V. Sillma 


155 


campagni 


83 


Qui 






59 


V. s. 


255 


Card. Guastavilio 


93 


Qu est 






69 


Monsignor 


355 


Essere 


17 


Quell 






79 


Ancor 


555 


Essendo 


27 


Quant 






89 


Ancorche 


655 


Havere 


37 


Tant 






99 


Accioche 


755 


Havendo 


47 


Instanza 






133 


Concistorio 


855 


Come 


57 


lettere 






233 


Bisogn 


955 



j 

Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



271 



12. 

[1583.J 

Cifra con mons. vescovo di Liegi [Ernst von Bayern]. 

La medesima e con mons. Fontana 1 collettore in Portugalla 
mutatis mutandis' 2 . 

zutsrqponm 1 ihgfe d c b a 
sicarfde 1 ud itvraLX^c 

Non adsint puncta, non comae, non accentus: 
Non litterae dupplices in eadem syllaba. 
Non disiunctiones dictionum. 

Nullae sint h et k et non apponantur nisi in fine monosyllaborum. 

Non insit subscriptio, nec adnotatio loci, diei vel anni. 

b pontifex. 

m rex (catholicus). 

f s. celsitudo (gestrichen ; dafür rex Galliae). 
g princeps Austriacus. 

n archiepiscopus Coloniensis {gestrichen; dafür sermus dominus). 

episcopus Monasterii (ist gan^ gestrichen). 
g (o) pax. 

x (p) bellum. 

y (q) fides catholica. 

z (y) heretici. 

(Hinzugefügt z rex Lusitaniae). 

Huiusmodi litterae significantes scribantur cum Ulis punctis ad imum 
ut inspiciuntur. 

13. 

Cifra con mons. di Barlemont 3 arcivescovo di Cambrai. 

8 $ 9 2 10 -$- $ R O 3 £4"P — 
ABCDEFGHIKLMNOPQ 

□ t 0- m n t) A 
R S T V X Y Z 

1 Fontana war 1583 Kollektor in Spanien (Schedae Garampi), damals war Bischof 
von Lüttich, Ernst von Bayern 1 581 — 161 2. 

2 Das Eingeklammerte ist mit anderer Tinte entweder gestrichen oder hinzugefügt 
zum Zwecke der zweiten Verwendung des Schlüssels. 

3 Ludov. de Berlaymont 1570 — 96 Erzbischof von Cambrai. 



272 



Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



a b c d e 
f o r s a n m 



14. 

Cifra col sermo signor Don Giovanni, 
fghilmnopqrst 
N 



M 



Nostro Signore 
Sua maesta cattolica 
Principe d'Qrange 
Regina d'Inghilterra 
Li Stati 



J S C 9 I v u du 

c Re di Danimarca 

d Olanda e Zelanda 

g Nulla 

1 Re di Francia 

p Duca d'Alanson 



z con 

y t 

z 

X 

h 



Non si dupplichino le lcttere in alcuna dittione. 
Non si porga data, ne giorno, ne sottoscrittione. 
S'inseriscano delle nulle h in varii luochi della scrittura. 
Si mettano in ultimo della lettera alcune consonanti per chiuderla. 

15- 







Cifra 


col 


Colonello. 




ab c d e f 


g 


h i 1 


m 


nopqrstu 


1 x y 


n t P Y V 


q 


e d m 


g 


1 b c a p y h s 


1 1 


Su Santita 








JÜLIUI I U 


46 V 
* b CT) 


Su Mta cattolica 








Dasiimenios 


47 9h 
47 


El nuncio 




97 /\ 




Municiones 
iViuniciones 


4.ß /v7 


nazion Italiana 




28 




Polbora 


49 N 

r 


(Nazion) espannola 




' 29 IM 




Artilleria 


50 Ä 


(Regna) de Ingalaterra 


30 4 




( y buses 


52 \ 


Regna de Scotia 




32 M 




( y 


53 \fl 


Regna de Francia 




34 ? 




Dotor Santer 


54 *V 


Rey de Scotia 




35 % 




Frater Math. 


51 q. 


Irlandeses 




36 X 




Alexandre 


56 -3 


Conte d'Osmun 




37 /K 




Mario 


57 § 


Ingleses 




3$Jk 




El ermanno del 




Luteranos 




39 ±} 




Conte d'Osmun 


| 58 H 


Catolicos 




40 S> 




Don Giovanni 




Fortalegas 




42 ZE 




Necessida de Amicros 


59^ 


Presidios 




44 




Havere 


60 ^ 



1 Loch! 



Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



[Da^u eine verderbte. Anweisung über die nulla.] 



16. 



Cifra col padre Alano. 



V. 

a 



1 

b 

n 

r 



nnr\ 

c d 

Ca) 

s t 



^ o /TV 

e f a 



i/ 4 « a 

h i k 1 



m 



+ 

o 



m 

x 



273 



Motin 




61 f 


Conte de Equildar 


67 8" 


Peligro 




62 % 


Onel 


68 { 


Amieros 




63 K 


Odonel 


69 =§= 


Marcarte 


Mor (?) 


64 0- 


Conte Formun 


70 K 


Marcarte 


Reo (?) 


65 h? 


division 


72 


Conte di 


Carnica 


66 f 


amistades 


74 HP 



p q 



W OTTD 



B 



z et papa Philippus Como 



Mitto Alphabetum occultum, quo ad nie uti possit vestra rev™a 
dominatio, cum volet aut opus sit. 



17- 

Con mons. Calligari et con mons. Horatio Spadi. 
Nulla 7 

a b c d e f g i 
3 23 33 43 53 83 93 4 
13 63 14 



1 m n o p r 
24 34 44 54 84 94 
64 



t u z 
16 26 46 

36 



et 
56 



Africa 15 
Alanson fratello de 

re di Francia 25 

Ambasciatore di 35 
Ambasciatore catto- 

lico 45 

Meister, Die Geheimschrift. 



Anton Perez secre- 

tario 
Arcivescovo di 
Arcivescovo di To- 
ledo 

Armata di mare 



con 
66 



Avere 11 

55 Avendo 21 

65 Capitano generale 31 

Camera apostolica 41 
85 Castellano di S. An- 

95 gelo 51 
18 



274 



Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



Canobbi collettore 


bl 


u. di Guisa 


o5 


Oranges prencipe 


52 


Castello secretario 


öl 


hretici 


45 


pace 


62 


Cardinale 


f» 1 

yi 


Essendo 


35 


papa 


o et 

82 


Cardinale arciduca 




Essere 


25 


perche 


92 


Cardinale Morone 




Essercito 




Pertanto 


02 


kardinale rarnese 


62 


ranti 


16 


Per, perö, pur 


03 


Lardinale di Lomo 


52 


TT* J 

riandra 


26 


Prencipe 


04 


Cardinale San Sisto 


42 


Fiamenghi 


36 


Prencipe Vincisiao 


Cardinale Guasta- 




Francia 


46 


d Austna 


Oo 


villani 


o2 


frati 


56 


rromotione di Car 




kardinale uranvella 


22 


Galere 


66 


dinale 


06 


Caligari Gioi. An- 




Uenova 


ob 


Qua 


08 


drea 


12 


Cermania 


96 




An 

uy 


Cattolici 


18 


Giesuiti 


18 




AI A 

U1U 


Ciampagni fratello 




Giurisdittione ec- 




Quell 


AI 1 

Ol 1 


di Granvella 


28 


clesiastica 


28 


Quest 


A 1 •> 


Casimiro 


38 


Guerra 


38 


Kiiorma 


AI Q 


t^ne, cm 


48 


uiacomo Ceraldini 


48 


Ke cattolico 


AI i 

014 


i^niesa, cniese 


58 


Ibernia 


58 


Ke di rrancia 


AI C 

UlO 


Collettoria 


ob 


Ibernesi 


68 


Re di Polonia 


016 


Come 


Q Q 
öö 


Infermitä 


88 


Re di Portogallo 


018 


Concistoro 


yo 


Inghilterra 


yo 


Re di Danimarca 


019 


Commissano bon- 




Inglesi 


yy 


Re di Navarra 


020 


noli 


yy 


II signore 


oy 


Regno di 


02i 


Consulta 


8y 


Imperatore 


by 


Regina di Francia 


022 


*1 • 

Loncilio 


69 


Italia 


59 


Regina d'Inghil- 




Consigho 


59 


T „ 

Lega 


A Ii 

4y 


terra 


023 


Corte cattolica 


49 


Legato, Legatione 


3y 


Regina di Scotia 


024 


Cornero 


ö9 


Lettere 


ein 
ZV 


Roma 


025 


Lorte di 


zy 


Matrimonio 


19 


Secretario 


026 


Collettore di ror- 




Marchese d'Alcag- 




Scovedo secretario 028 


togallo 


iy 


nizzas 


ii 


Scotia 


029 


Danari 


1 / 


Marchese delosVeles 21 


Sede apostolica 


030 


Don Gioi. d'Austria 


Z < 


Massime 


31 


Sede vacante 


03i 


Dupplicato 


61 


Mente 


4i 


Sicilia 


032 


TN 15 A V „ 

Uuca d Alva 


a h 
47 


Milano 


5i 


Sempre 


033 


Duca di 


57 


Milanesi 


6i 


Spogli di preti 


034 


D. di loscana 


67 


Morte 


8i 


Stato di, o della 


035 


di Ferrara 


O < 


Napolitani 


9i 


Stati di Fiandra 


036 


„ di oavoia 


Ü7 


Napoli 


12 


Signoria di Venetia 038 


„ di Mantova 


95 


Nävi 


22 


Sua santitä 


039 


„ di Parma 


85 


Nuntio apostolico 


32 


sua signoria 


040 


„ d'Urbino 


65 


Nondimeno, non 


42 


sua maestä 


041 



Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



275 



sua altezza 042 

Tregua 043 

Turco 044 

Vasquez secretario 045 



Vescovo di 046 Vostra Signoria 05 i 

Vescovato di 048 Zayas 052 

Vinitiani 049 Horatio Spadi 053 

Vicere di 050 il, le, lo, la, Ii 054 



Cifra d. ducis Bavarie. 1 
abcdefghiklmnopqr 
v co 8 % ae 1 3 A o 5 u a4tX2 
8 t ? zzz 

s t u x y z 
ei i <p & m 



XT 11 i 1 

Nulle o . y . e . n . v . 


m . 


K.r 


Papa 


Z 


21 




Y 


31 


Rex Hisnaniae 


X 


41 


Rpy frnlliap 

Iv^ A VJcllilt.lv 


V 


51 


R py Polnrn^p 


T 


61 


Regina Angliae 


S 


81 


Archidux Ferdinandus 


R 


91 


Archidux Carolus 


Q 


15 


Archidux Ernestus 


p 


25 


Archidux Maximiiianus 






mg. magister 


O 


35 


Archidux Mathias 


N 


45 


Salisburgensio 


M 


55 


Frisingensis episcopatus 


L 


65 


Coloniensis archiepisco- 






pus 


K 


85 


Treverensis 


I 


95 


Moguntinus 


H 


13 


Herbipolensis 


G 


23 


Argentinensis 


F 


33 


Spirensis 


E 


43 


Nonasteriensis 


D 


53 


Dux Iuliacensis senior, 






pater 


C 


63 


1 Wohl Herzog Wilhelm 


von 


Bay 



duplices duobus punctis sopra 



verticem hoc pacto 05 X 


= 


ille. 


Dux Iuliacensis iunior, fi- 






lius 


B 


83 


Dux Lotharingiae 


A 


93 


Guisius 


u 


19 


Saxo 


L 


9Q 


Brandenburgensis 


S 


39 


Casimirus 


r 


49 


Wirceburgensis 


q 


59 


Landgravius Hassiae 


p 


69 


Rex Daniae 





89 


Princeps Parmensis 


n 


99 


Belgium 


m 


05 


Gallia 


1 


09 


Germania 


k 


02 


Civitas 


i 


04 


Capitulum 


h 


06 


Cardinalis 


g 


54 


Catholici 


f 


56 


Haeretici, Protestantes, Lu- 






terani 


e 


21 


Reformatio 


d 


31 



18* 



276 



Schlüsselsammluno; aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



Gebardus apostata Colo- 

niensis tt 12 
Canonici illustres depo- 

siti uu 14 

Responsum xx 16 

Resolutio yy 18 

Leodiensis episcopatus zz 22 

Capitulum Frisingense ba 24 

Contributio be 26 

Conventus electarum bi 28 
Administrator Magdebur- 

gensis bo 32 
Hildesemensis episco- 
patus bu 34 
Colonia civitas ca 36 
Argentina ce 38 
Aquisgranum ci 42 
Nuenarius sive Mursentis 

comes co 44 
Carolus Truchses, apo- 

statae frater cu 46 

Milites da 48 

Conventus Wormatiensis de 52 

Freistellionatus di 62 

Itali principes do 64 

Veneti du 82 

Hispani fa 84 

Post notas, quae nomen aut integrum verbum significant, ponatur 
Semper punctum, item ante nisi aliquod spatii relinquatur a praecedente 
verbo. 

19- 

Cifra del signor card. Azzolino 1 . 



Fedus catholicorum 


c 


41 


Dux Bavariae et serma 






rplcitimn V 
eClMLUUU v . 


h 

u 


51 

X 


V>U11 V Cll lUo 


et 


61 

U X 


( nmiti3 imnprn 

V^UlIilLltt lllJUClll 


et et 


81 

X 


i_.icliiju 1 ii> ivuiiJtUiui um 


UU 


91 
v 1 


iVldLl 1111U111 Ulli V-«ctCv5cll lo 


f r 

et 


1 5 
x 


lACoiUlldllU 


dd 
uu 


95 


Obsidio 


ee 


35 


V irpr inrpllirinQ ( ipc^tiq 

V lCCCallCCilal IUj VjttCScll li> 


ff 
11 




I A U 1 Lei LUo 


d et 
65 


00 


Pecunia 


hh 


65 


Iesuitae 


ii 


85 


Lalvinistae 


1 1 

kk 


95 


Madrutius 


Ii 


10 


Kusticutius 


mm 


ZU 


Azzolinus 


nn 


30 


AI 1 • 

Alexandnnus 


00 


40 


Legati 


PP 


50 


Cursor 


qq 


60 


Vercellensis 


rr 


80 


Navarraeus 


SS 


90 



Nulle 5 . 7 
a b c 
11 13 16 
39 40 41 




d 

14 
42 



e 

12 

43 

i 



f 

18 
44 



g 
20 

46 



h 


i 


k 


1 


m 


n 





P 


19 


21 


22 


24 


23 


26 


28 


29 


48 


49 


60 


61 


62 


63 


64 


66 




3 










4 




t 


u 


x 


z 










32 


34 


36 


38 










8i 


82 


83 


84 












6 















1 Azzolino, Staatssekretär unter Sixtus V. S. o. Sammlung V Nr. 29. 



Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



277 



II papa 


5 


Cavalleria 


128 


Duca di 


191 


Nostro Signore 


7 


Canto 


129 


Duchessa di 


192 


Sua Santitä 


1 


Cantamente 


130 


Duce di Venetia 193 


Sede apostolica 


3 


Canonici 


131 


Ducato di 


194 


Camera apostolica 


4 


Canonicati 


132 


Eccleseastici 


196 


legato apostolico 


2 


Capitoli 


133 


Elettion 


198 


Nuntio apostolico 


6 


Catedrale 


134 


Elettio 


199 


Africa 


86 


chiave (i) 


136 


Flettore 


200 


Asia 


88 


chiesa di 


138 


hlettore dell 


mi- 


Agente di 


89 


chiesa catolica 


139 


perio 


201 


Ambasciatore di 


90 


Camera imperiale 


140 


Editto 


202 


Arcivescovo di Co 




Collegio 


140 


Escercito 


203 


lonia 


91 


ConcilioTridentino 141 


hssere 


204 


Arciv. di Treveri 


92 


Uoncüio 


1 A ü 

14J 


Essendo 


206 


Arciv. di Magonza 


93 


Consiglien 


1 A Q 

14o 


Espeditione 


208 


Arciv. di Salzburg 


94 


Convento 


1 A A 

144 


Europa 


209 


Arcivescovo di . . 


96 


Conte Palatino 


1/1/1 

144 


Facolta 


210 


Arciduca Carlo 


98 


Conte di 


t A Li 

14b 


ranti 


211 


Arciduca Ferdinand' 


o 99 


Constantmopoli 


14o 


rantene 


212 


Armada 


100 


Cruciata 


141) 


rattione 


213 


Avertimenti 


101 


Corriere 


IbU 


Fortezza 


214 


Aviso (i) 


102 


Commendator di 


loO 


relicemente 


216 


Alemagna 


103 


Come 


161 


riandra 


218 


Alemani 


104 


che, chi 


162 


riamenghi 


219 


Audienza 


106 


chiamato 


163 


rrancia 


220 


Ancora 


108 


Casa d'Austria 


164 


rrancesi 


221 


Barbaria 


109 


V^UUUIUU Ul IILUIU 


1 


. . . 
rnuli 


222 


Barbari 


110 


Concluso 


164 


Galere 


223 


Beneficii 


111 


Conclusione 


1641- 


Generale di 


224 


Bolle 


112 


Danari 


166 


Genova 


226 


Boemia 


113 


Danubio 


168 


Genovesi 


228 


ßisogni (o) 


114 


Decime 


169 


Genevra 


229 


Bene 


116 


Dieta 


16$ 


Gebenesi 


230 


Ben che 


118 


Donativo 


180 


✓ > • 
Germania 


231 


Breve apostolico 


119 


Dubito 


181 


Germani 


232 


Baviera 


119 


G.Duca diToscana 


182 


Governator di 


233 


Basciä 


m 


Duca di Baviera 


183 


Gran Turco 




Card. d'Austria 


120 


Duca di Savoia 


184 


Grisoni 


236 


Card. Colocence 


121 


Duca di Mantua 


186 


Gran maestro 


di 238 


Cardinal di 


122 


Duca di Ferrara 


188 


Guerra 


239 


Cancelliero 


123 


Duca di Parma 


189 


Governo 


240 


Catolici 


124 


Duca d'Urbino 


190 


Heretici 


241 


Cavallo 


126 


Duca di Ghisa 


1V> 


Helveti 


242 



278 



Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



Havere 


9/1 3 
Z40 


IVlOltO ^1 ) 


3 1 A 

ol4 


Perche, Percioche 


OOO 


Havendo 


Z44 


Natione 


3 1 (4 

olb 


Particolarmente 


ooy 


riuornini u arme 


9Aß 
Z40 


Nävi 


ülö 


Qua, que, qui 


3QA 

oyu 


lmperaiore, o. ivi ui 




Necessario 


ölv 


Quest . . 


3U 1 

oy 1 


Cesarea 


9/1 k 
Z4o 


Necessariamente 


39 A 
OZU 


t^/uen . . 


3 09 
oyz 


Imperatrice 


O/l Q 

z^o 


Nemici 


391 
OZ 1 


Quant 


3 (IQ 

oyo 


Imperio 


9/1 o 

z4y 


Nominatione 


t2 9 
OZZ 


Quantunque 


3 0/1 

oy4 


Impresa 


zbU 


Non 


ozo 


Quando 


oyb 


Impedire 


9*4 1 
zb 1 


Nondimeno 


oz4 


Re di Spagna, S. 




Impedimento 


9£9 
ZOZ 


Nuntio 


39^ 

ozb 


A/Tta /--i++ 

m ia - catt. 


3QQ 

oyo 


Inquisitione 


ZOO 


Negotio 


OOQ 
O40 


Re di Francia, S. 




Inquisitore 


9£ /I 

zb4 


Obedienza 


ozy 


M la A ma 


oyy 


Inghilterra 


ZOO 


Obedire (a) 


QQA 

OoU 


Re di Polonia 


A AA 
4UU 


Inglese 


ZOO 


Occasione 


ool 


Re di Svetia 


4A1 

4U1 


itana 


9ßü 

zoy 


Occidente 


339 
OOZ 


Re di Dania 


A A9 
4UZ 


Italiani 


O Q A 

zoU 


Occupatione 


ooo 
OOO 


Re di Romani 


JAO 

4Uo 


Iurisdittione 


9k 1 


Occupato 


33/1 

oo4 


rvegno qi ooemia 


4U4 


1I1UU11U 


9k9 
ZÖZ 


L/ianaa 




tvcgiiu u vjijgneria 




l£»cn i f i 


9k 3 

ZOO 


untic 


ooo 


lvcgiijci iiMure 


zLOk 
*±\JÖ 


r\i 

inimici 


9k/i 

ZÖ4 


Opera 


3QO 

ooy 


rvegina a lngnn- 




Lega 


9Qß 
ZOO 


Opportuno 


o4U 


terra 


A Aü 

4uy 


Legato 


9ÖÖ 
ZOO 


opporsi 


o41 


Regina di Scotia 


/l 1 A 

41U 


Legatione 


zoy 


ottenuto 


Q /! 4) 

o4z 


Regno di 


A 1 1 

411 


Lettere 


zyu 


ogni volta 


')/( Q 

o4o 


Rheno 


41Z 


Levante 


9Q1 

zyi 


pace 


QAA 

044 


iviDeiiione 


/I 1 3 
410 


Libertä 


9Q9 

zyz 


palatino 


344 


Regente di 


A~\ A 
414 


Lituania 


9Q3 
2VO 


padrimonio 


Q A £ 

o4b 


Religione 


/l 1 U 
410 


Luogotenente 


O ( l /I 

zy4 


T ") „ J _ „ 

radova 


348 


Republica di 


41o 


Luterani 


zyb 


Polonia 


o4y 


Republica cristiana 


A 1 Q 

4iy 


Lutero 


9HQ 

zyo 


Poloni 


obU 


Relapsi 


/l 9A 

4zU 


Matrimonio 


90Ü 

zyy 


Predicatori 


Q<2 1 

obl 


Roma 


A 91 

4zl 


Malta 


oUU 


Predicanti 


O P o 

oo2 


Romani 


/I 99 

4zZ 


Mare 


QA1 

OUl 


Protesta 


obo 


Riforma 


/l 9 3 

4zo 


Marchese di Bada 


3A9 

oUz 


Protestanti 


q /i 
ob4 


Revolutione 


/I 9/1 
4z4 


Marchese di 


3A3 

oUo 


Presidente 


obb 


Rettore 


/I 9<4 

4zb 


Marescial 


QA/1 

oU4 


Provincia di 


obo 


Kaitn 


/I 9 8 
4ZO 


Mentre 


oUb 


Praga 


oby 


Ratisbona 


/I 9 

4zy 


Milano 


QAQ 

oUo 


Principe di Parma 


OQA 

ooU 


S. Altezza 


/I 3A 

4oU 


lviiiiLia 


30Q 


r riiicipc Ul 


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^0 1 


IVIUdCU V1UI 




Pf Am nti An p 
1 I Ulli Uli Uli C 


OOä 


^\ >i rrnAfio cpu m 3 


4.32 


Moscovia 


311 


Promovere 


383 


Savoia 


433 


Monsignor di 


312 


Preposito 


384 


Signoria di Vene- 




Monitioni 


313 


Per, pur 


386 


ria 


434 



Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



279 



Signoria diGenova 


436 


Tirolo 


462 


Venetia 


488 


Signoria di Lucca 


438 


Terra 


462 


Vettovaglie 


489 


Signori 


439 


Trento 


463 


Vittoria 


490 


Svizzeri 


440 


Tesoriere generale 


464 


Vice Re di 


491 


Soccorso 


441 


Todeschi 


466 


Vienna 


492 


Soldati 


442 


Toscana 


468 


Ugonotti 


493 


Spagna 


443 


Transilvania 


469 


Ungari (a) 


494 


Spagnuoli 


444 


Triegua 


480 


Vaivoda di Transi 


l- 


Sossidio 


446 


Turchi 


481 


vania 


496 


Stato ecclesiastico 


448 


Tutti 


482 


Visir 


498 


Settentrione 




Tuttavia 


483 


V. S. illma 


49y 


Sinagoghe 


4t>U 


Vescovo di 


484 


S. S. 


^AA 


l ant . . 


401 


Vescovado 


486 


Zelanda 




Tutto quello 


che 


si havra da scrivere 


in cifra si scriverä in 


foglio 


a parte. 












La scrittura 


della 


cifra chiusa senza 


distinctione de punti, 


co nie, 



o altro. 

Le due nulle si potranno mettere spesso frä una parola et l'altra et 
alcuna volta in meza la parola quando e lunga. 

Quando si havra da scrivere uno delli nomi proprii descritti nella 
cifra per intelligenza d'essi nomi si dovra mettere un punto sopra la lettera 
ultima della parola precedente (come qui sotto si vedra per essempio 1 ). 

Li numeri semplici delle vocali si useranno sempre in principio et 
in fine delle parole. 

Li numeri doppi si useranno indifferentemente in principio, in mezo 
et in fine. 

Li nomi abbreviati si possono alterare di persona et numero, che 
l'articolo antecedente Ii dichiarera. 
Non dupplicar le consonanti. 

Ponerne sempre alcune nel principio et nel fine della cifra che non 
denotino cosa alcuna. 

20. 

1 1586-87.1 

Cifra per Möns, di Piacenza- nuntio di M. S. all imperatore. 
abcdefghiklmnopqrs tu 
11 13 16 14 12 18 20 19 21 22 24 23 26 28 29 30 31 33 32 34 
39 40 41 42 43 44 46 48 49 60 61 62 63 64 66 68 69 80 81 82 
13 4 6 

x z 
36 38 

83 84 

1 Das Beispiel fehlt. Dieser Satz ist daneben geschrieben. 

2 Philipp Sega, 1586—87 Nuntius am Kaiserhofe. Gleich dem vorigen Schlüssel. 



280 



Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



II papa 


5 


Cavalleria 


128 


Duca di Guisa 


190 


N. Signore 


7 


Cauto 


129 


Duca di 


191 


bua bantita 


1 


Lautamenti 


130 


Duchessa di 


192 


Sede apostolica 


3 


Canonici 


131 


Duce di Venetia 


193 


Camera apostolica 


4 


Canonicato 


132 


Ducato di 


194 


legato apostolico 


2 


Capitoli 


133 


Ecclesiastici 


196 


nuntio 


6 


Cathedrale 


134 


Elettione 


198 


Africa 


86 


Chiaus 


136 


Eletto 


199 


Asia 


88 


Chiesa di 


138 


hlettore 


200 


Agente di 


89 


Chiesa catholica 


139 


Elettore dell im- 




Ambassador di 


90 


Camera imperiale 


140 


perio 


201 


Arcivescovo di Co 




Collegio 


140 


Editto 


202 


lonia 


91 


ConcilioTridentino 141 


hssercito 


203 


Arciv. di Treveri 


92 


Conciho 


142 


Essere . 


204 


Arciv. di Magunza 


93 


Consiglieri 


143 


Essendo 


206 


Arciv. di Salzburg 


94 


Lonvento 


1 A 4 

144 


bspeditione 


208 


Arcivescovo di 


96 


Lonte ralatmo 


144 


Europa 


209 


Arciduca Carlo 


98 


Lonte di 


146 


raculta 


210 


Arciduca Ferdinand 


3 99 


Lonstantinopoh 


148 


Fante 


211 


Armata 


100 


Cruciata 


149 


Fantarie 


212 


Avertimenti (o) 


101 


Lornere 


160 


Fattione 


213 


Aviso (i) 


102 


Lommendator de 


160 


Fortezza 


214 


Alemagna 


103 


Lome 


161 


Felicemente 


216 


Alemani 


104 


che, chi 


162 


Fiandra 


218 


Audienzia 


106 


chiamato 


163 


Fiamenghi 


219 


Ancora 


108 


casa d Austna 


164 


Francia 


220 


Barbaria 


109 


Contado di Tirolo 


lU 


Francesi 


221 


Barbari 


110 


Concluso 


164 


Friuli 


222 


Beneficii 


111 


Conclusione 


16# 


Galere 


223 


Bolle 


112 


Danari 


166 


Generale di 


224 


Bohemia 


113 


Danubio 


168 


Genova 


226 


Bisogni (o) 


114 


Decime 


169 


Genovesi 


228 


Bene 


116 


Dieta 


16^ 


Genevra 


229 


Benche 


118 


Donativo 


180 


Gebenesi 


230 


Breve apostolico 


119 


Dubito 


181 


Germania 


231 


Baviera 


119 


Granduca di To- 




Germani 


232 


Bascia 


U% 


scana 


182 


Governator di 


233 


Card. d'Austria 


120 


Duca di Baviera 


183 


Gran turco 


234 


Card. Colocense 


121 


Duca di Savoia 


184 


Grisoni 


236 


Card, di 


122 


Duca di Mantua 


186 


Gran maestro di 


238 


Cancelliero 


123 


Duca di Ferrara 


188 


Guerra 


239 


Catholici 


124 


Duca di Parma 


189 


Governo 


240 


Cavalli 


126 


Duca d'Urbino 


190 


Heretici 


241 



Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



281 



Helvetii 


242 


Monitioni 


313 


Per, pur 


386 


Havere 


243 


Molto 


314 


Perche, percioche 


388 


Havendo 


244 


Natione 


316 


Particularmente 


389 


Huomini d'arme 


246 


Nävi 


318 


Qua, que, qui 


390 


Imperatore S. Mta 




Necessario 


319 


Qu est 


391 


Cs. 


248 


Necessariamente 


320 


Quell 


392 


Imperatnce 


248 


Nemici 


321 


Quant 


393 


Imperio 


249 


Nominatione 


322 


Quantunque 


394 


Impresa 


260 


Non 


323 


Quando 


396 


Impedire 


261 


Nondimeno 


324 


Re di Spagna, Mta 




Impedimento 


262 


Nuntio 


326 


cat. 


398 


Inquisitione 


263 


Negatio 


328 


Re di Francia, Mta 




Inquisitore 


264 


Obedienza 


329 


cristma 


399 


Inghilterra 


266 


Obedire (a) 


330 


Re di Polonio 


400 


Inglesi 


268 


Occasione 


331 


Re di Suetia 


401 


Italia 


269 


Occidente 


332 


Re di Dania 


402 


Italiani 


280 


Occupatione 


333 


Re di Romani 


403 


Iurisdittione 


281 


Occupato 


334 


Regno di Boemia 


404 


Indulto 


282 


Olanda 


336 


Regno di Ungaria 


406 


lesuiti 


283 


Onde 


338 


Regina madre 


408 


Inimici 


284 


Opera 


339 


Regina d'Inghil- 




Lega 


286 


Oppertuno 


340 


terra 


409 


Legato 


288 


Opporsi 


341 


Regina di Scotia 


410 


Legatione 


289 


Ottenuto 


342 


Regno di 


411 


Lettere 


290 


Ogni volta 


343 


Rheno 


412 


Levante 


291 


Pace 


344 


Rebellione 


413 


Liberta 


292 


Palatino 


344f 


Regente di 


414 


Littuania 


293 


Padrimonio 


346 


Religione 


416 


Luogotenente 


294 


Padova 


348 


Republica 


418 


Lutherani 


296 


Polonia 


349 


Republica christiana 419 


Luthero 


298 


Poloni 


360 


Relapsi 


420 


Matrimonio 


299 


Predicatori 


361 


Roma 


421 


Malta 


300 


Predicanti 


362 


Romani 


422 


Mare 


301 


Protesta 


363 


Riferma 


423 


Marchese di Bada 


302 


Protestanti 


364 


Revolutione 


424 


Marchese di 


303 


Presidente di 


366 


Rettore 


426 


Marescial 


304 


Provincia di 


368 


Raitri 


428 


Mentre 


306 


Praga 


369 


Ratisbona 


429 


Milano 


308 


Principe di Parma 


380 


S. Altezea 


430 


iviiiitia 


oUU 


Principe di 


381 


S. Eccellenza 


431 


Moscovita 


310 


Promotione 


382 


S. Sigria rev'ua 


432 


Moscovia 


311 


Promovere 


383 


Savoya 


433 


Monsignor di 


312 


Preposito di 


384 


Signoria di Venetia 


434 



282 



Schlüsselsammlung aus der Bibliotheca Ottoboniana. 



Signoria di Genova 




Terra 


462 


Vittoria 


4yu 


Signoria di Lucca 




Trento 


463 


Vicere di 


/t (» 1 


Signori 




Thesoriere generale 464 


Vienna 


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4.4.0 


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4.ßfi 


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4.4.1 


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469 

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4-80 


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A 


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Turchi 


481 


Visir 


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Tutti 


482 


V S illma 

V . O. III 1 "" 


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iJLtlLL» CLCiColclollCU 


4-4.8 


Tuttavia 


483 


\/ 's 1 f>fl Af 11 

V . OlgliUI lti 




Settpmtrionp 


449 


vescovo di 


484 


Icli J viel 


601 


Sinagoghe 


460 


vescovado 


486 






Tant 


461 


Venetia 


488 


Nulle 5 . 7 




Tirolo 


462 


Vettovaglie 


489 







Si usarä con le regole data ä mons. rev. nuntio. 



21. 

Cifra commune fra Ii nuntii di nostro signore in Spagna, Francia, Ger- 
mania all'imperatore, Polonia, Venetia, Savoya et Avignone con mons. 

Grimaldi vicelegato. 



a b c d e 


f 


g h 


i 1 m 


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P 


q 


33 34 36 38 37 


39 


93 44 


14 42 24 


43 31 


28 


82 


54 58 






62 


84 






57 55 






73 


87 








r 


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27 


72 25 


52 53 










92 


94 


16 














17 








qua que qui quell 


quest 


quant 


perche per 


che chi 


non 


et 


13 15 18 19 


02 


03 


04 05 


06 07 


08 


09 


II papa, N. S., S. St* 




20 


L'arciduca 






90 


L'imperatore, S. Mta Cesarea 


10 


II duca di Savoya 




101 


II re di Francia, S. 


Mta 




La signoria 


di Venetia 




102 


chrma 




30 


II granduca 


di Toscana 




103 


11 re di Spagna, S. Mta 


cattca 


40 


II duca di Ferrara 




104 


La regina madre 




50 


II duca di Mantua 




105 


La regina di Scotia 




60 


II duca di Parma 




106 


La regina di Inghilterra 




70 


II duca d'Urbino 




107 


II re di Polonia 




80 


II duca di Guisa 




108 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 283 



II principe di Parma 


109 


Fanti 


118 


II principe Doria 


110 


Cavalli 


119 


Guerra 


111 


II cardinale di 


120 


Pace 


112 


II nuntio 


121 


Triegua 


113 


II secretario di 


122 


Dieta 


114 






Protestanti 


115 


Francia j 




Presidente 


116 


Polonia \ 


non l'hanno 


Danari 


117 


Caligari j 





VII. ChifFrenschlüssel aus Buch II der Sammlung 
des Matteo Argenti. 

1555 1593. 

i. 

[I555-I559-] 

Cifra del Re Philippo con Ii suoi ministri d'Italia, et tra essi ministri 

commune — tempore Pauli 4. 
ab c d e fghilmnopqrs 
.M q 9 l~ tt _ 2L k b ' h 03 V L). + 

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L. 


L L L° 





284 Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 





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me 


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mo 


mu 


va 


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i 

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cri cro cru 






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. □ □ D° 










Duple 


ff 11 


PP 


rr 


nn 














o op_ 


Ji 




f 




S. Sad 




102 




Hombres 




68 


Enfantaria 


di 


S. Mad 




105 




Vittualla 


142 


Venetia 


raten 


Duque d'Alba 


42 




Bueno 


nun 


Gente 


ora 


Toscana 




122 




Occasion 


lau 


Dimcultad 


dig 


Tierras 




123 




Po cos 


voll 


Mas 


du 


Exercito 




57 




Cavallos 


ge 


Correo 


dit 


Franceses 


66 




Roma 


opo 


Kegno 


venti 


V. Sria 




141 




Para 




secu 


Lega 


troa 


Dineros 




324 




Rey 




mite 


Armada 


liu 


Esendos 




436 




Enemigo 


pauper 


Napoles 


omni 


Cardinal 




12 




hasta 




ad 






Piemonte 


60 




Siena 




de 







Dec ta tempore Pauli Quarti anno primo. 



Tutti Ii caratteri che hanno di sopra questo segno . 2 . sono nulle. 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



285 



Cifra tra l'Illmi 



N. Sre, S. Stä, S. 

Beatitudine Ol 
L'imperatore, S. Mtä 

Cesea 02 

II Re di 03 
Francia, S. M tä 

christma 04 

Romani, S. Mtä R. 05 
Inghilterra, S. Mtä 

catca 06 

Portugallo 07 

ßoemia 08 

Polonia 09 

Navara 00 

Regina di 10 

Signori Venetiani 11 

II D elfin o di Francia 12 

II Principe di 13 

II Duca di 14 

Savoya 15 

Loreno 16 

Milano 17 

Fiorenze 18 

Ferrara 19 

Paliano 20 

Parma 30 

Piacenza 40 

Germania 50 

Mantova 60 

Urbino 70 

Siena 80 

Sanese 90 

Genova 01 

Napoli 02 

Piemonte 03 



2. 

[1557-1 
Signori Cardinali Carafa 
legatione di pace. 1 



Piccardi 04 

Fiandra 05 

II Cardinal di 06 

L'Imbasciadore di 07 

II Vescovo di 08 

Monsignor di 09 

II Gonte di 00 

II Signor 01 
S. Eccza, S. Illnia, 

Revma 02 

V. Ecc^a, V. S. Illma 03 

II Marchese di Mon- 

tebello 04 

Möns. Connestabile 05 

Montmoransi 06 

Marescial Strozzi 07 

Marescial Britac 08 

Madama Margarita 09 

MadmadiValentinois 00 

La Duchessa di 10 

Madama di 11 

Vice Re, Gervernat^ 

Luogotenente 12 

Camillo Colonna 14 

Marc Antonio Co- 
lonna 15 

Rui Gomez 16 

Don Gio. Manrique 18 



Trivultio nella 



Garzia Lasso 19 
Ascanio de la Cor- 

gna 20 

L'Armata 30 

Essercito 40 

Cavalli 50 

Fanti 60 

Thedeschi 70 

Inglesi 80 

Dinari 90 

Cruciata 01 

Mezzifrutti 02 

Nomne de benefitii 03 

Chiesa di Toledo 04 

Cittadella 05 

Castello 06 

Fortezza 07 

Fortificare 08 

Smantellare 09 

Restituire 00 

Consignare 3i 

Parentado 32 

Protestant 33 

Concilio 34 

Lega dirFensiva 35 

Lega offensiva 36 

Amico del amico 37 

Nimico del nimica 38 



1 Die Friedenslegation Carafas bei König Philipp dauerte vom Sept. 1557 bis 
März 1558, die des Kardinals Trivulzio an König Heinrich von Frankreich vom Sept. 1557 
bis Juni 1559. Vgl. Pieper, Legaten und Nuntien etc. S. 97 f. 



286 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



Questa serve per legger. 

Nulle 1.2. 



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85 


qua 









Averti al aperto et al 8 chiuso Ii quali servono differentemente 
come si vede, et averti anco al dui che uno serve per nulla 2; per nota 2. 



Questa serve al scriver col Card. Trivultij legato in Francia. 
Nulle 1.2. 

am ep ig ou cet fb qua que che qui chi st 

9 7 5 3 « 83 85 87 89 08 

al 69 da 2 sa 07 

el il 86 de di 6 se si 85 

ol ul 23 do du 00 so su 



an 49 la 02 ta 04 

en in 67 le Ii 05 te ti 06 

on un 83 lo lu 65 to tu 08 

tr 87 



as 25 ra 

es is 29 re ri 



Averti al 8 aperto et 



ar 43 na 27 

er ir 47 ne ni 01 a l 8 chiuso che servono 

or ur 63 no nu 03 differentemente come 

sivede, et similmente al 
dui che uno serve per 
4 nulla et l'altro per nota. 



os us 45 ro ru 8 per nulla 2. per nota 2. 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 


287 




3- 

[1566- 


-72.] 




Cifra di Antonio del Tasso delle Vecchie sub Pio V. 




A a b c d e f 


g b 


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q 


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Dobles ! 


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I 




Muy Ille Sor 




El embaxador 




El Abbad Brizerio 


(L 


Essos Reynos d'Espana 




Su Magd 





es muerto de Alba 




Iacopo Boncompaüo 




Don Ioan de Idiaquez 


TT 


Su Sanctd 


TT 


V. m. 





4- 



[1572-85.] 

Cifra che serviva in Inghilterra sotto Gregorio XIII. 



a 


b 


c 


de f g h 


i k 


1 


m n 





P 


qu 


41 


10 


12 


15 04 17 20 22 


40 


25 


27 50 


44 


52 


56 


47 


11 


14 


16 45 19 21 24 


46 


26 


29 51 


49 


55 


57 


7 






4 


6 






9 












r s t u x 


z 




Nulle 














59 61 64 42 


66 




3.8 














60 62 65 54 


67 


















12 5 














a 


b 


c 


d e f g h 


i k 


1 


m n 





P 


qu 


11 


18 


19 


20 12 22 23 24 


13 


26 


28 29 


14 


30 


32 


21 


40 


42 


43 31 44 46 48 


21 


49 


60 62 


61 


63 


64 


9 






8 


6 




2 


4 












r s t u x 


z 




Nulle 














33 34 36 16 38 39 




5.7 









66 68 69 81 



288 Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



abcdefghik 
04 10 13 16 40 19 31 35 41 
45 11 15 17 46 30 33 36 47 

4 6 7 

r s t u x z 
61 65 67 44 70 73 
63 66 69 9 71 75 



1 m n o p qu 
37 50 53 43 56 59 
39 51 55 49 57 60 
3 

Nulle 
2.8 



abcdefghik lmnopqu 

11 13 16 14 12 18 20 19 21 22 24 23 26 28 29 30 

39 40 41 42 43 44 46 48 49 60 61 62 63 64 66 68 

13 4 



r s t u x z 

31 33 32 34 36 38 

69 60 81 82 83 84 
6 



Nulle 
5.7 



abcdef gh 

02 50 68 22 04 23 24 25 

07 37 43 38 08 42 45 44 
36 62 

r s t u x 

80 60 33 06 34 

54 55 56 40 57 
65 



i k 1 m n o p qu 

05 26 70 27 03 38 32 

20 47 46 48 30 52 53 

63 64 

z Nulle 

35 1.9 
58 



abcde fgh iklmnopqu 

92 72 74 76 93 78 84 86 96 88 32 34 97 36 38 

94 73 75 77 95 79 85 87 82 89 33 35 83 37 39 

9 7 5 2 

r s t u x z Nulle 

42 44 46 98 48 49 1.0 

43 45 47 99 54 55 
4 

Cifre di Giovan Battista Argenti mentre fu maiordomo del Ecc m o 

Signor Iacomo Boncompagni nepote della sä . me . di Papa Gre- 
gorio XIII. 

Date e servite per S. E., da esso inventate. 



Chiffrenchlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 289 



5- 

Con il Sig. Marc. Antonio Colonna 1 , che passa per Spagnia, viene da Sicilia 
et dimatina parte per Civitavecchia ad imbarcharsi. Datali di ordine 
deirillmo et Eccmo padrone in Roma alli n di Giugnio 1585. 

' Nulle \.S. 

Le nulle si usaranno indifferentemente quando una et quando l'altra, 
interponendole fra le parole et alcuna volta fra le sillabe delle parole 
lunghe. 

Scrivasi Semper chiuso, senza spatii, senza virgole, punti, et in 
summa senza usare nulla sorte di ortografia, et non dupplicare mai con- 
sonanti, come qui dietro per essempio si mostrara. 



At 


ep 




id og ul 


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7 


9 




5 4 2 


1 





6 


3 3 3 






qua 


7 


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OUdgUlti 




q 


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v cuciiti 


Fl 

O . 


u 


que 


7 . 


5 


Francia 




9 


. 2 


Genova 


5 . 


6 


qui 


7. 


4 


Polonia 




9 


.1 


Lucca 


5. 


3 


quando 


7. 


2 


Inghilterra 




9 


.0 


Ragusa 


6. 


7 


che 


7. 


1 


Scottia 




9 


.6 


Galere 


6. 


9 


perche 


7. 





Napoli 




9 


.3 


Fanti 


6. 


5 


non 


9. 


7 


Sicilia 




4 


.9 


Cavalli 


6. 


4 


II Papa 






Fiandra 




4 


.2 


Monitioni 


6. 


2 


Nostro Signore 


H 


7 


Sardegna 




4 


.3 


Vettovaglie 


6. 


1 


Sua Santitä 






Portogallo 




4 


.0 


Danari 


6. 





II Re catholico 






Italia 




4 


.1 


L'Imbascre di 


2. 


3 


S. Mtä Cathca j 


2. 


7 


Toscana 




5 


.7 


II secretario di 


2. 


9 


L'Imperatore 






Lombardia 




5 


.9 


II Turco 


2. 


2 


S. Mtä Cesea 


1. 


7 


II Duca di 




1 5 




Santa chiesa 


2. 


1 


II Re di Francia 






S. Eccza 






.4 


Catholici 


2. 





S. Mtä Christma 


) 0. 


7 


II cardinal 


di 


5 


.2 


Religion Christa 


2. 


6 


II Re di 


9. 


5 


La Repubca di 


5 


.1 


Impresa 


2. 


7 



6. 

[1583.] 

Di S. Ecca Illma con Messer Giovanni Pavolo Maggio suo agente alla 
carte de Re catholico Philippo. 1583. 
ad eg ic on ulh bmp rtz fsx 
6 2 4 7 1 3 8 

qua 4,7 que 2,4 qui 3,2 

che 1,2 non 4,3 Nulla 9 

1 S. o. Chiffrensammlung II Nr. 77 S. 219. 

Meister, Die Geheimschrift. Ii) 



290 Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 

Scrivasi chiuso, et non si mescoli tuai parola ne periodo alcuna 
insieme con lo inciferato. Non si osservi l'ortografia. 

La nulla si usi frequente al pari di una delle vocali. 

Quando occorre scrivere parole che si sogliono abbreviare, si 
potranno abbreviare con la nulla appresso. Exempli gratia: Imperatore 
si fara cosi 4339; V. S. in questo modo 1989, et sie de singulis. 

Essempio 1 dello scrivere. 

7- 

1582 — Novembre. 
Data al Sig. Camillo Capozucca. 
ac e i o etx/?7 Nulla 
3 4 5 1 00 

qua que qui che non C~~ 
33 44 55 66 77 

Un'altra di quadretti di lettere a 4 . a 5 . a 6 . a 7 . et piu et 
meno lettere. 

8. 

[1583.] 

Cifra dell'Eccmo padrone con il capitan delle bataglie in Campagnia il 
capitan N. Morone, mandatali dal Sig. Secretario Cupellino 
die 26. Novembris 1583. 



qua 
que 
qui 



a g e f i d 


ob u c 


m t s n 


p r h 


1 x z 


9 7 


6 5 


4 2 


8 


3 


798 


quo 


421 


perche 


854 


979 


che 


582 


quando 


Ö 


333 


non 


283 


cifra 


6 



Nulla . 1 



La nulla si havera da scrivere spesso fra le parole et fra le sillabe. 
Si havera da scrivere giunto senza spatii, et senza osservare orto- 
grafia. 

Quando si ha da scrivere in cifra si doverä prima stendere in carta 
tutto quello che si havera da scrivere, et tenerlo avanti gl'occhi quando 
si scrive la cifra per non fare errore, et chi non e pratico et versato in 
questa scientia, facilmente puo errare; perö stia bene attento et, scritto 
che havera una parola in cifra, subbito la cassi dal suo essemplare che 
tiene avanti. 



Das Beispiel fehlt. 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 291 



Quello che si haverä da scrivere in cifra sia schietto in capitolo da 
se solo, et non habbia coherentia con lo scrivere aperto, che questo 
importa molto per sicurezza della cifra, che chi altrimente facesse, saria facil- 
mente intesa la cifra. 

Avertasi molto bene di non mettere un numero per un altro, et di 
non tralasciare di mettere il punto dove va posto. 

Per essempio come si haverä da scrivere verbi gratia: 

Questa primavera bisognarä armare grosamente perche s'intende 
che il Turco e risosuto di mandar fuori un armata potentissima a dani 
del Re, del quäle teme non poco per la sua potentia et grandeza. 

979240188740159801672602080108408910062049249854272492791 
58273458561918726354617740270819568715208404086492472740101702 
717931891793798949128386561898302501864924701941080279301. 



9- 

[1580.] 

Con il Toletani. 

as bd ce fi gl mn np ro tx Nulle 
97542 1 368 99.33 

II Signor Iacopo B. 44 II Duca di 88 II Re di 44 

II Papa 37 11 Cardinal di 88 II Padre 999 



10. 

Cifra dell'Eccmo Sig. Iacobo Boncompagno con il Sig. Pier Francesco 

de Nobili. 

abcdefghi lmnopqu 

11 13 15 17 19 23 25 27 29 33 35 37 39 43 45 
61 21 31 41 
71 73 75 77 

r s t u x z Nulla 22 
47 49 51 53 57 59 44 
55 
79 

II Papa j II Gr. Duca di LaProv* della Marca 36 

Nostro Signore l 12 Toscana 24 La Romagnia 38 

Sua Santitä j II Duca di Ferrara 28 II Governatore di 40 

Möns. IUmo Legato 14 II Duca di Parma 30 L'Auditredi Torrone 42 
Card. San Sisto 16 II Duca d'Urbino 32 Sig. Pepuli 46 
II Card. Guastavillani 18 II Duca di Sora | ^ Sig. Malvezzi 48 
S. S. Illma 20 V. Ecc. Ulm* ] Banditi 50 

19* 



292 



Chiffrenschlüsse] aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



Lavalli 


52 


Siggi Quaranta 


66 


qui 


78 


ranti 


54 


II Quaranta 


68 


che 


80 


Capitano 


5o 


11 big. ßoncompagni 


70 


non 


82 


Capo di 


58 


T1 C TT" 

11 big. Hieronimo 


72 


per 


84 


Roma 


60 


et 


72 


perche 


86 


Bolognia 


62 


qua 


74 


quando 


88 


Regimento 


64 


que 


76 







II. 

Cifra per Bolognia con il Sig. A. P. 
a b c d e f g h i 1 m n o p q 
12 14 16 18 22 24 26 28 32 34 36 38 42 44 46 
72 74 76 78 

r stuxyzet con Nulle 
48 52 54 56 58 62 64 66 68 0.5.7.3 
82 



Che 


13 


II Papa 


Chi 


25 


II Card. San Sisto 


No 


37 


Guastavillano 


Quello 


49 


Duca di Sora 


Questi 


11 


Legato di Bolognia 


Perche 


23 


Vicelegato 


Gusto 


35 


Reggimento 


Honesto 


47 


Gran Duca 


Partiali 


59 


Duca di Ferrara 


Dapoco 


21 


Spagnia 


Guerra 


33 


Francia 


Seditione 


45 


Ghibellini 


Concorso 


57 


Guelfi 


Provisione 


69 


Banditi della montagnia 


Prigione 


31 


Banditi del piano 


Quadrigli 


43 


Auditore del Torrone 


Malanimi 


55 


Sotto Auditore 


Inclinatione 


67 


La Corte 


Lettere 


79 


Conte Pepoli 


Corriere 


41 


Romeo 


Instabile 


53 


Hieronimo 


Astuto 


65 


Giulio 


Segnaci 


77 




Tradimento 


89 


Cesare 


Persecutioni 


75 


Ugo 


Invidia 


87 


Malvezzi. 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 293 

12. 

Cifra con il Sig. Cosmo Furtado Falcornio in Portogallo. 
am bs cg du fe ni lt po rz Nulla 
4 5 7 8 9 12 3 '6' 

qua que qui che non cifra 
66 33 000 99 77 44 

I 3- 
1584. 

Cifra data a messer Christoforo Severi agente di S. E. Illma cne V a alla 
corte di Spagnia in loco del Pianta morto la. 
Data die 16. Novembris 1584. 

ap em if oc ub dl gr nt sxz Nulla 
072465 1 89 3 

qua que qui quo che non perche et 






7 


2 4 5 


1 




8 9 






II Papa | 






II Sig. Commen- 






Saldati 


6 


.0 


Nostro Signore 


1 2 


.2 


dator maggior di 3 . 


6 


Cavalli 


6 


.2 


Sua Santita 






II Secretario di 


3. 


8 


Fantaria 


6 


.4 


II Re di Spagna | 






II Nuntio 


4. 





Cavallaria 


6 


. 6 


S. M. Cathca | 


f. 


.4 


II Collettore 


4. 


2 


Denari 


6 


.8 


II Re di Francia j 






II Vescovo 


4. 


4 


Galere 


7 


.0 


S. M. Christ™ j 


> 2 


.6 


L'Inquisitore 


4. 


6 


Nävi 


7 


.2 


II Re di Polo- 






La Cruciata 


4. 


8 


Spagnia 


7 


.4 


nia 


2 


.8 


II Gran Turco 


5. 





Fiandra 


7 


.6 


La Rega d'Inghilta 1 


.2 


L' Arm ata di Mare 


5. 


2 


Italia 


7 


.8 


II Duca di 


3 


.0 


L'Armata di Terra 


5. 


4 


Francia 


8 


.0 


II Cardinal di 


3 


.2 


II Generale 


5. 


6 


Cifra 


8 


.2 


II Principe di 


3 


.4 


L'essercito di 


5. 


8 









11 Re ha deto che V. E. averä tuto quelo che lei desidera efa dato 
ordine che si faci la espeditione. 

2 . 4720578436 . 64891037475789030671038684375436 . 5723579257 
183805084341528759220425079075282487; 



a b c 


d 


e 


f 


g 


h i 1 m n 





p 


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* 


d 


□ 


U) 


U _L I T (j> 




4- 






q 


r 


s 


t u 










3 


1 


+1 


* 9 







294 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



Cifrc di Giovan Battista Argenti pur date e servite per Tlllmo e t 
Ecc ni ° Sig. Iacomo Boncompagno come di sopra. 



14- 

Cifra dimandatami dal Sigf Vicecancelliere Butio, datagli de licentia Illmi 
et Ecc m ? domini mei, die 15. Ianuarii 1585. 

a b c d e f g h i 1 m n o p qu r 
14 43 11 41 13 31 15 51 18 81 17 71 73 85 74 33 
78 87 84 48 

s t u x z Nulle 

44 55 77 88 00 2.6& 
57 

qua que qui che non perche quando str pr 

30 34 35 37 45 47 53 54 75 

Li nomi proprii che V. S. vorrä scrivere in cifra Ii poträ collocare 
ei medesima ciascun nome all'incerto di ciascuno di questi suoi. 

Le nulle poträ usarle nello scrivere frequentemente quando una et 
quando l'altra mescandole fra le parole et ancora fra le sillabe quando la 
parola e lunga. 

i5- 
[1581.] 

Cifra del Ill™o et Eccmo Signor padrone datami experientie causa 



a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


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i 1 


a b 


m 


n 





p 


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a 


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a 


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a 


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x 


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P 


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I 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Mattco Argenti. 



a 


b 


c 


d 


e 


f 


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h 


i 


1 


q 


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X 


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P 


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1 


u 


X 


X 


m 


n 





P 


q 


r 


s 


t 


u 







Qaetepeeeacszmddtictzadqgbpleaqtacui. 

(In prineipio erat) questo e il motto, o chiave con la quäle Till 1110 
et Eccmo Signor Iacomo Boncompagni duca di Sora mio padrone ha 
scritto il soprascritto verso in eifra, et datomelo il di Domenica 8. Ottobre 
1581 in la villa Tusculana, dicendomi che non era possibile ritrovarla, et 

10 Ii ho ritrovato subbito la contraeifra che e di 10 alfabeti et il motto. 

11 verso sopra scritto vuol dire et e questo : 

Arma virumque cano troie qui primus ab oris. 



16. 

Cifra di messer Andrea Caroli ritrovatali essercitii causa. 10. Luglio 1581. 
a b c d e f g h i 1 m n o p q 

§ y 11 o 1 9iAn±+-e-Hc f o co 8 

r s t u z Nulle 

3 4- S O J* 9 7 111 w 

Che A\ Et § Re di Pollonia ~9~ 

Non ^ Duca di Moscovia \°\ 



17- 

Cifra data al Sig. Secretario Cupellino per mandar fuori per servitio del 
Ecc m o Signor padrone. Die 26. Novembris 1583. 
ag ef id ob uc mt sn prh lx 
9 76542 83 

qua que qui quo che non perche cifra quando Nulla 
798 979 333 421 582 283 854 6 6 1 

Quando si scrive scrivasi seguito chiuso, non si facci distintione di 
parole, non si lasci spatio. Non si mescoli parole o crittura chiara con 
la cifra, ma quello che si havera da scrivere in cifra tutto si scriva da 
per se senza interponervi altra scrittura. 

Si ponga la nulla spesso quando fra le parole, et quando fra le 
sillabe; non si usi ortografia; non si duplici. 



296 Chilirenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 

18. 

Con il Signor Camillo Capozucca 1579 in Fiandra. 

ab em id of ul ng mp rt szc Nulla 
o 27359 486 1 

qua que qui quo che chi non 
50 30 40 29 28 02 03 

Mastric tu preso la notte di S*o Pietro alli 29. Giugnio 1579 dal 
principe di Parma. 

V. S. averta quando la scriverä di scrivere chiuso, non fare ne punto 
ne pausa, ne distintione alcuna fra una parola all'altra; ma scriva insieme 
tutto quello che vorrä scrivere con inserire la nulla fra le sillabe et fra le 
parole spesso. 

Exempli gratia si havesse a scrivere : 

Tutti questi populi desiderano ritornare alla ubidienza et in breve 
restaranno tutte queste piazze nette. 

858871306871434557172677280931 . . . 



19- 

Cifra del Signor Vincenzo Vitelli con il Capitan Minio suo gentiPhuomo, 
che manda a Malta. Data a messer Urbino suo secretario, che venne a 
chiederla il di 23. December 1582. 

ar em id on us t x z Nulla 
98756423 i 

qua que qui che et cl bf 
9 7 4 3 2 



20. 



Cifra data a S. E. per usarla de die 5. Decembris 1583 con 
Monsignor Stinghieri. 

n a p o 1 i b c d Nulle 



c 



f £ m r s t u 



qua que qui non che perche quando 
hkyzg q ~rj1^ 

Le nulle si potranno scrivere fra le parole et fra le sillabe quando 
una et quando l'altra indifferentemente, et scrivere chiuso, et non dup- 
plicare mai le consonanti. Verbi gratia se si ha da scrivere „posso" si 
scriverä „poso", „quello" „quelo". 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 297 



Exempli gratia: 

Io non poso venire questo inverno a trovarvi, ma mandaro un mio 
omo per dirvi tuto quelo che fara bisognio aciö sapiate come governarvi 
in questo mentre, in tanto siate vigilante quando saremo etc. 

Smazgmimecneslnookibmsecnlemfeblmcflcsoofofexflmceosmemomgnlxsl 

cseobcbmokrmgaflftsimpesmfusmuuifgsfbnumonapmcnlef lcsusekibmoneblns 

ebfebmisfbnacspsrfebnbifinom 

La sicurezza della cifra sta in saperla bene usare, et questo non si 
puö fare sicuramente se a bocca non si da ad intendere; se sole quella sorte 
di cifra mettere .... [Schluß fehlt.] 

Cifre di Giovan Battista Argenti date al Ill ni o Signor Cardinal Sa- 
vello per servitio del Sancto Offitio de anno 1583 . 1584. 1585 . con una 
data d'ordine del Ill m o Santa Severina per padre don Alessandro d'Albania. 

21. 

[1583.] 

Cifra a Monsignor Costa Inquisitore a Malta data in Roma 11. Octobris 
1583, de Mandato Illmi et Revmi domini domini Cardinalis Sabelli 1 

maioris Inquisitoris. 



ab ec i 


i of 


ul ng mp rt sz et 


Nulle 






8 6 9 7 


5 3 2 


1 




4 . 44 . 44 . 4 . 






qua que 


qui 


che chi non quan 


do 


essere perche 






8 6 


9 


7 5 


3 




2 i 






II Papa 




II Gran Duca di 






Palermo 


6 


.5 


Nostro Signore 




Toscana 


3 


.7 


Malta 


6 


.6 


Sua Santitä 




IlVicere di Napoli 


3 


.8 


Venetia 


6 


.7 


II Re di Spagnia 


, 2.8 


II Vicere di Sicilia 


3 


.9 


Fiorenza 


6 


.8 


S. Mtä Catca 


II Duca di 


5 


.0 


Ferrara 


6 


.9 


II Re di Francia 


> 2.9 


II Gran Turco 


5 


.2 


Constantinopoli 


7 


.0 


S. Mtä Christma j 




II Generale di 


5 


.3 


L'isola di 


7 


.2 


II Duce di Ve- 




II Santo Officio 


5 


.5 


Cipro 


7 


.3 


neria 


> 3.0 


11 Gran Mastro 


5 


.6 


Candia 


7 


.5 


Sua Serenitä 




II Com men dato re 


5 


.7 


Sardegnia 


7 


. ♦; 


La Republica di 


3.2 


II Cavaliere 


5 


.8 


Corsica 


7 


.7 


II Cardinale di 


3.3 


La cittä di 


5 


.9 


Sicilia 


7 


.8 


Monsignior di 


3.5 


Roma 


6 


.0 


Barberia 


7 


.9 


S. S. Illma 


> 3.6 


Napoli 


6 


.2 


Tunisi 


8 


.0 


V. S. Illma 




Messina 


6 


.3 


Italiani 


8 


.2 



1 Jacobus Sabellus, Kardinal 1540—87. 



298 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



Spagnioli 8 . 3 Galere 8 . 7 Inquisitore 9 . 2 

Franzesi 8 . 5 Danari 8 . 8 

Turchi 8 . 6 Inquisitione 9 . 

La nulta si haverä da mettere spesso fra le parole et fra le sillabe 
quando una et quando l'altra indifferentemente. 

Si haverä da scrivere giunto senza osservare ortografia et senza 
spatii, come qui sotto per essempio si mostrarä. 

Quando si haverä da scrivere in eifra si doverä prima stendere in 
carta tutto quello che si haverä da scrivere et tenerlo avanti quando si 
scrive per non fare errore. 

Quello che si scrive in eifra sia in foglio da se separato, et non 
si inserisca mai fra le parole delle lettere che si scrivono ordinariamente, 
perche e facile da cavarsi et da venire in cognitione della eifra per 
questa via. 

Avertasi molto bene di non mettere un numero per un altro, et di 
non lasciare alcun punto da mettere dove va posto. 
Essempio dello scrivere. V. gratia: 

„Sono arivato qui in Malta ali oto di Novembre dove son stato 
ricevuto dal Gran Mastro et da tuti con molta acoglienza con le prime 
darö aviso dele cose di qua a V. S. 111™ e t non mancaro di usare ogni 
diligentia perche Nostro Signore venga servito et V. S. Illma. 

170748295827449906.685972799407563826497564417012827429665 
52749855 . 6149825294670443752848670596018670456329364+98274859 
174965667164499883. 6414Ö38068274995182647009499590662984i2.7560 
08416259274143.6 



22. 

[i 5 8 4 .] 

Cifra dimandatami da Monsignor Ill m o et Rev™o Cardinal Savello per 
dare all'Inquisitore che va a Malta in loco di Monsignor Costa quäle 
torna. Data die 5. Novembris 1585. 



ef 
3 



od 
4 



ub 
2 



ein 
6 



mr 
9 



psz 
7 



Nulle 
1.8 



qua que qui 
7 9 6 



II Papa 
Nostro Sigre 
Sua Santitä 
L'imperatore 
S. Mtä Cesarea 



2.7 



2.9 



quo che chi non quando perche per et 
2 4 5 3 Ö 1p 



11 Re di Spagnia \ 
S. Mtä Cathca / 
11 Re Francia ( 
S. Mtä Chrma | 
II Re di Polonia 



3.0 

3.2 
3.3 



II Duca di Venetia 3 . 4 
LaSignia diGenova 3 . 5 
LaSignia di Lucca 3 . 6 
La Republica di 3.7 
II Cardinal di 3.9 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenü. 299 



Monsignor di 


4. 





La Cittä di 


7 . 


3 


Barbaria 


-2t9" 


S. S. Illma | 






Roma 


7 . 


4 


Italia | 




V. S. Illma 


4. 


2 


Napoli 


7 . 


5 


Itahani 


II Duca di Savoia 4 . 


3 


TV K 

Messina 


7 . 


6 


A 1 v 

Alemagnia 




II Gran Duca di 






Palermo 


7 . 


7 


A 1 ( 

Alemam 


Toscana 


4. 


4 


Genova 


7 . 


9 


Spagnia 


-3i-3- 


II Santo Officio 


4 . 


5 


Malta 


9 . 





bpagnioli 


Inquisitione 


4 . 


6 


Constantinopoli 


9 . 


2 


Francia, Franzesi 


3;4 


T * i 

Inquisitore 


4 . 


7 


Ragusa 


9 . 


3 


Inghilterra | 


3;5 


Inquisito 


4. 


9 


Venetia 


9 . 


4 


T 1 i 

Inglesi 


Heresia 


5 . 





Tunisi 


9 . 


5 


Fiandra | 


3;6 


1 T 

Heresiarca 


5 . 


2 


Goletta 


9 . 


6 


riamenghi 


Heretico 


5 . 


3 


Genevra 


9 . 


7 


Grecia | 


3:7 


n 

rrocesso 


5 . 


4 


Ii Duca di 


9. 


9 


Greci j 


Processato 


5 . 


5 


II Vicere di 


. 


2 


Marrani 


3 ; 9 


Condennato 


5 . 


6 


L'Ambassre di 


. 


3 


I urchi 


4 : 


A 1 ' 

Abiurato 


5 . 


7 


II Gran Turco 


0. 


4 


Armata di mare 


4 : 2 


Ustinato 


5 . 


9 


La Regna d'Inghil- 






Armata di terra 


4 : 3 


Kelapso 


6 . 





terra 


0. 


5 


Galere 


4 : 4 


renitente 


6 . 


2 


II ßassa 


0. 


6 


Nave 




Pentito 


6. 


3 


II Sig. AndreaDoria . 


7 


•VT' t 

Nävi 


4:5 


Catholico 


6. 


4 


II Generale di 


0. 


9 


Soldati 


4 : 6 


Religione 


6. 


5 


L'Isola di 


2. 


2 


Fanti 


4 : 7 


Religioso 


6. 


6 


Cipro 


2. 


3 


Cavalli 


4 : 9 


II Gran Mastro 


6 . 


7 


Candia 


2. 


4 


Danari 


5:0 


II Comendatore 


6. 


9 


Sicilia 


2. 


5 


Cifra 


5:2 


II Cavaliere 


7. 





Sardegna 


2. 


6 






Li Cavalieri 


7 . 


2 


Corsica 


2: 


9 







La nulla si dovera scrivere et metterla spesso fra le parole, et ancora 
fra le dittioni lunghe, quando una et quando l'altra indifferentemente. 

Si haverä da scrivere le parole giunte, chiuse l'una con l'altra, 
senza lasciare spatio, non osservare ortografia, come qui sotto per essempio 
si mostra. 

Quando si haverä de scrivere in cifra, per fare che la scritture sia 
rettamente posta in cifra, si dovera prima stendere in carta tutto quello 
che si haverä da scrivere,, et tenerlo avanti quando si scrive la cifra per 
non fare errore. 

Avertasi che tutto quello che si haverä da dire in cifra sia in foglio 
per se separato, et non si inserisca mai cifra fra le parole delle lettere 
che si scrivono ordinariamente, perche in questo modo saria täcile da 
cavarsi et da venire in cognitione della cifra. 

Avertasi molto bene di non mettere un numero per un aito, et di 
non lasciare alcun punto da mettere dove va posto. 



300 Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



Essempio del modo che si deve scrivere la cifra: 

Qui in Malta le cose caminano felicemente, vi trovo molta divotione 
et obedienza, et spero che ogni cosa sia per passare felicemente. non 
mancarö usare ogni diligenza, et di tuto daro minuto aviso per ogni 
corriere che vera a Roma. II Turco teme molto. 

65619 . 0863164731609560648336563936031258094248Ü4600145240 
54631?+ 4234536701417739414845658647017508417070931336563936038 
419066094127092845658456553670 45102041409489562041025744456 
5164953131^ 23908017.410.4039394604 

23- 

Cifra data a Monsig. Illmo et Rev^o Cardinal Savello per servitio del Santo 
Officio, de licentia 111«™ et Rev™ domini Cardinalis Rusticucci domini mei. 
Consigniata al Sig. Giovanni secretario del sopradetto Sig. Cardinale 
Savello, die 23. Septembris 1585. 

Nulle 4.6. 

abcdefghi lmnopqn 
11 15 19 23 27 30 33 37 50 53 57 70 73 77 80 
13 17 21 25 29 31 35 39 51 55 59 71 75 79 81 
7 3 1 

r s t u z x 
83 87 90 93 97 99 
85 89 91 95 07 09 
5 

Con questa cifra si poträ scrivere sicuramente ogni cosa, ma bisognia 
saperla usare bene et regulatamente, da che ne nascono dui buoni effetti; 
l'uno che occulta la cifra; l'altro, fa facile il decifrarla, 

Le nulle si haveranno da mettere spesso fra le parole, variandole, 
quando l'una et quando l'altra et quando tutte due insieme, come qui 
sotto si vederä nelPessempio che si mostra. 

Si haverä da scrivere giunto et chiuso, senza punti et senza osser- 
vare ortografia, non dupplicare mai consonanti et non mescolare mai 
scrittura aperta con la cifra 

Per essempio come si haverä da scrivere la cifra: 
II Gran Turco si trova tanto debile de huomini da combatere, che 
per mantenere la guera con il persiano e forzato valersi de puti per la 
magior parte, e non vi vogliono andare, che si moreno per la via; bela 
ocasione per christiani de quali teme grandemente. 

353433837716919585191487369189739574901371911623017515504 
25043793755751713425741975571513910832762139348608346597719107 
12985276567435529837642173703536790858737711404631183097901457 
55085873425067795913679085551145773331854777859100406701714534 
93753555317175477025138506 



Chiffrenschlüsse] aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 301 



2 4 . 



Con il Rev. 


Möns. 


, Alessandro di Comoli che va in Albania mandato da 
Nostro Signore. 


1 n c n 

(X l» C 14 

y z d b 
Nulle a 


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II Re PhiÜDDo 


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Re di Poloni 


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Re di Francia 


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Reg a d'Inghilterra 


Catholici 


XXX 


II Papa 




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Moscovita 


x Roma 




L'Imperatore 




u 


Costantinopoli 


u Turchia 


ttt 


II Gran Turco 


X 


Albania 


11 Italia 


sss 


Udld Ul 


consenso 


del Illmo et Revmo 


Cardinale Santa Severina. 


Cifre date da 


uno 


che 


25- 

l'ha bussate et sono della parte Franzesa, 
signor Illmo Montalto. 


a Mon- 


a b c 


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Come 










2 


Verra 






Imqeratore 


o o o 


Roma 






18 Duca 




Corsica 






1 Governatore 


V 


Palazzo 






49 Sardegna 




Hoggi 






S Armata del Re 


1 


Domäne 






S Deirimperte 




Mese 






13 Del 


Turco 


F 



302 Chiffrenschlüssel 


aus Buch II 


der Sammlung des Matteo Ar 


Prince d'Oria 


X 


Attossicare 


Affanni 




Nave 


Travagli 




Traditore 


Fastidy 


1 1 


Tradimento 


Scaramuccia 


o°o 
oo 


Trattato 


Perdita 


3 


Provenza 


Vittoria 


A 


Marseglia 


Capitni Corsi 


010 


Tolone 


Comis° de la Bastia 


Wh 


Isole d'Eres 


Comiso de Calvi 


2 


Spagna 


Galere 


$ 


Cicilia 


Bergantini 





Malta 


Iuste 


-1 


Discordia 


Capit™ di Galere 


4-H+- 


Pace 


torno 


1110 


Triegua 


Papa 


>) 


Speranza 


Cardinale 


. 14 


Partita 


Morto 


12 


Arrivata 


Bene 


f 

1 


Dinari 


Male 


F 


Monitione 


se dice 


u 


Civitavecchia 


S. Giordano 




Gran Priore 


S. Arcivescovo 


5) 


Baron de la Guarda 


S'intende 


X 


Capit n o Baccio 


Turco 


V 


Servitore 


Per 




M. Cesare Cinthio 


Giorni 


V 


Cola 


Pochi 




Paolo 


Venire 


X 


Stefano 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



303 



M. Fabio Capolio 

Aiaccio 

S. Fiorenzo 

Bonifatio 

Calvi 

La Bastia 

Porto Vecchio 

Balagna 

Casingha 

Möns. Presidente 

Möns. Generale 

Möns, di Beomonte 

Möns, di Masse 

II Mo di Campo 

Capni Francesi 

Colonlo S. Piero 



L_ 

AM 

-Bfo-W- 



Möns, di Thermes 

Möns, di Brisache 

Möns, d' Ulmana 

Piamonte 

Savoia 

Milano 

Piacenza 

Duca di Ferrara 

Duca di Fiorenza 

Maneggi 

Speranza 

Grano 

Vino 

Carestia 

Svernare 



Äh. 



T 



K 3 
« 



26. 

1589 Okt. 3. 

Cifra di Giovanni Battista Argenti per dare al Vescovo Panicarola — per 
essere fastidiosa non se Ii diede — del anno 1589. 

Non fu data questa cifra a Monsignor Panicarola, ma datoli un'altra simile 

piü facile et piu sicura. 

Nulla da usare: 



A. B. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


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1 


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4 


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3 


4 


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1 


2 



304 Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



I. L. 


a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


1 


m 


n 


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4 


5 




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8 



Fundamenta eius in montibus sanetis . Gloriosa dicentur de te quia 
potenter agis. 

Questa eifra si haverä da regolare con il suo motto, il quäle motto 
e formato dall' alfabeto marginale. 

La prima parola di quello che si haverä da scrivere in eifra, si 
scriverä et si caverä da quello alfabeto che ha in margine la prima lettera 
del motto, che e la lettera . F ., si che la . F . del alfabeto margine mostra 
che si habbia da cominciare la scrittura della eifra da esso alfabetto, che 
e il 3o. 

La seconda parola si scriverä con Palfabetto che viene cennato dalla 
2 a lettera del motto ch'e la . U . del alfabeto marginale. II quäle . U . dä 
mostra che si ha d'andare all'ultimo alfabeto della eifra. 

Et cosi si andarä continuando scorrendo tutto il motto, quäle finito 
che sarä, si ricominciarä da capo tante volte quante farä bisogno. 

La eifra haverä da essere scritta chiusa, senza niuna virgola, come 
qui sotto per essempio si mostra. 

Non si haverä da dupplicare mai le consonanti, eccetto che nei nomi 
propriis di persone et lochi. 

In fine di ciascuna parola si metterä una sola delle nulle, variandole 
quando una et quando l'altra. 

Et quando di ciascuno alfabeto si volesse servire piü d'una parola, 
si poträ fare liberamente ad libitum , perche la nulla sarä quella che 
distinguerä sempre l'uno alfabeto da l'altro, come per essempio mostro. 

Per sicurezza della eifra, et anco per brevitä, le infrascritte dittioni 
si potranno abbreviare con porvi solamente un punto sopra. V. g. 



I 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der 


Sammlung des Matteo Argenti. 


ovo 


Papa Imperatore 


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Cardinale che non 


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perche Duca Legato 


Monsignor V. S. IIb V. S. 


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P 


et cosi andar facendo per tutti Ii alfabeti. V. g. etc. 




Per punto fermo si servirä di tre nulle insieme aaa. 




Per principio di capitolo si servirä di altre tre nulle rrr. 




Cifre date da Giovan Battista Argenti rechiesto da padroni 


Illmi. 








II nuntio di Venetia Arcivescovo d'Otranto 1 con il Signor Cardinal Gallo' 2 


Legato in Romagna. - 


- 12. Setteme 1593. 




Nulle 1 . 3 








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05 24 25 26 02 27 


28 56 


09 22 42 44 07 45 


46 


06 58 59 62 04 64 


65 80 


00 29 67 68 88 69 


70 


90 60 




66 




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et con non che 




47 48 49 


20 50 


52 54 55 82 




72 74 75 


40 76 


77 78 79 89 




Nostro Signore 


05 


La Duchessa di Bracciano 


64 


Sua Santitä 


06 


II Principe di Palno 


28 


Sua Beatitudine 


90 


La Principessa di Pal. 


65 


II Card 1 Montalto 


24 


Monsignor di Bertinoro 


56 


II Card 1 di Como 


58 


II Signor Canobio 


80 


II Card 1 Colonna 


25 


L'Arcivescovo di 


09 


II Card 1 Ascanio 


59 


II Vescovo di 


00 


II Cardinale 


26 


L'Arcivescovato 


22 


La Sigia di Venetia 


62 


II Vescovato 


29 


II Gr. Duca di Toscana 


02 


Frutti 


66 


La Sig a Camilla 


04 


Beneficii 


42 


II Sig. D. Michele 


60 


L'Atnbasiatore di Spagna 


67 


II Duca di Bracciano 


27 







! Marcellus Acquaviva, Bischof von Otranto 1586 — 1606. 
2 Antonio Maria Galli, card. di Perugia s. u. Schlüssel 30. 



Meister, Die Geheimschrift. 



20 



306 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



28. 

Cifra che ha Monsignor di Gaiazzo 1 Nuntio in Colonia con il suo Agente 
Signor Marcello Filonardo 2 qui in Roma. — 1588. 

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"7 -0- oP 

Quando nel capo del foglio non sarä croce servirä il primo ordine 
di caratteri. 

Et quando vi sara croce servira l'uno et l'altro. 
Le seguenti sono nulle : 98 . te . tu . 46 . S re . 25 . hic . 
Quando il carattere havera il punto sopra sarä dupplicato. 
Papa O 

Re di Spagna 6 

29. 



Cifra data a Monsignor Illo Cardinal Azzolino 3 , die 26. Iuny 1586. 
Chiestami da S. S. III™ per servirsene. 
Nulle: 4.8. 



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02 


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23 


25 


26 


12 


15 


27 


13 


31 


29 


30 


35 


36 


37 


39 


50 


53 


56 


57 


59 


60 


61 


63 


62 


65 


67 


7 








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2 






3 


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21 51 32 17 05 06 

69 70 71 72 73 75 

6 1 



et con non che chi per perche perciö percioche quando 

07 09 79 90 00 Ö O 

76 

benche N. Sre S. Stä V. S. III™ 

91 92 93 95 



1 Ottavio Mirto Frangipani, Bischof von Caiazzo 1572—92, Nuntius von Köln 
1 587 — 90. Vgl. Ehses, Nuntiaturberichte I, 2 S. XXI. 

2 Ebenda S. XXII. 

:! Dezio Azzolino, Kardinal - Staatssekretär unter Sixtus V. Vgl. Ehses- Meister, 
Nuntiaturberichte, Register. 



J 

Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 307 



30. 



Cifra del Card 1 Perugia (Sigr Cardinal Gallo l ) con l'Arcivescovo 
d'Otranto Nuntio a Venetia. 

Nulle: 1.3. 



a b c d 


e 


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1 


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02 


27 28 56 09 


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42 44 07 


45 


46 


06 58 59 62 


04 


64 65 80 00 


29 


67 68 88 


69 


70 


90 


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66 








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89 






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05 


II Vescovo di 


00 


Napoli 




40 


S. Santita 


06 


L'Arcivescovado 


22 


Sicilia 




50 


S. Beatitudine 


90 


II Vescovado 


29 


Roma 




76 


II Card! Montalto 


24 


Frutti 


66 


Venetia 




52 


II Card 1 di Como 


58 


Beneficii 


42 


Pesaro 




77 


II Card 1 Colonna 


25 


L'Ambor di Spagna 


67 


Ancona 




54 


II Card 1 Ascanio 


59 


L'Ambor di Venetia 


44 


Porto 




78 


II Cardinale 


26 


L'Ambor di Firenze 


68 


Romagna 




55 


La Sigia di Venetia 


62 


L'Agente di 


07 


Marca 




79 


II Gr. Du. di To- 




II Secretario di 


88 


S. S. Illma 




82 


scana 


02 


II Clarissimo 


45 


S. S. Revma 




89 


L'Eccma Siga Ca- 




II Magnifico 


69 


S. Alt^a 




2i 


milla 


04 


II Signor 


46 


V. S. Illma 




31 


II Sig. D. Michele 


60 


La Signoria 


70 


V. S. Revma 




41 


II Duca di Bracciano 


27 


Mare 


47 


II Duca di 




5i 


La Duchessa 


64 


Terra 


72 


II Marchese 


di 


6i 


II Prince di Saliano 


28 


Galea 


48 


II Conte di 




7i 


La Principessa 


65 


Barca 


74 


Monsignor d 


i 


8i 


Monsig. Bertinoro 


56 


Nave 


49 


II re di 




9i 


II Sig. Canobio 


80 


Puglia 


75 








L'Arcivescovo di 


09 


Otranto 


20 









31- 

II Sig n Conte Giovanni della Torre. 

Nulle: e . u 



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1 Anton. Maria Galli, Bischof von Perugia 1586 — 91. 

20* 



308 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



r s t u z et con non che per 
o o o c cf it cjcj ~tt nn (jq, 
J o- -o a 

II Papa Tt, Roma m_, 

L'Illmo Sig. Cardl Montalto SSf Venetia ^ 
Monsr di Bertinoro -tt- Padova A. 

V. S. Illma ^ II Cardinale B. 

V. S. CCf 

Lo scrivere in cifra vuol essere chiuso come qui sotto si mostra. 
La scrittura della cifra non si ha da mescolare mai con l'aperta. Le nulle 
si Hanno da usare spesso fra le parole et fra le sillabe, quando una, 
quando l'altra. Non si ha da dupplicare mai le consonanti, ne usare 
ortografia, ma scrivere semplicemente. V. g. 

II Papa ha comandato a Monsignor di Bertinoro che scriva a V. S. 
Ill ma quanto lei vedera per la lettera. 

r r, P ij uAgLr cl v xj o cj eraitennaoAO c ^| ar u pp 
zydocjßmp cj^ecpvpor c[cj_ brmp-oto^ 

32. 

[Zw. 1585 u. 1590.] 
La cifra del vescovo di Brescia 1 Nuntio in Francia per Nostro Signore 
Papa Sixto V. con il molto Revdo Signor Rinolfo Rinalducci canonico 
qui di Santo Pietro di Roma e questa. 
abcdefghilmnopqrstu z 
7 2 8 37 80 30 21 

3 

Sillabati, et nomi proprii. 
Oratio Rucellai Amore II Re di Francia Travaglio 

II Secretario delle cifre Piombo Sigr Rinolfo Rinalducci Rucellai 

II Papa Lucerna 



33- 

Cifre diverse delle vecchie trovate in quelle di Giovanni Battista Argenti. 

Francia. 

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1 r 5 e 10 n.01.0 153_e 

2 a 6 t 11 x 

3 u 7 i 12 z 



1 In dieser Zeit hat Garns eine Lücke. 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



309 



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54 


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31 


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55 


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91 


o 191 


153 


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32 


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che 


92 


ancora 


171 


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33 


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57 


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93 


ancorche 


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59 


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94 


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173 


u 


35 


e 


60 


k .06 


95 


qua 






36 


scr 


61 


non 


96 


que 






37 


u. 173 


62 


d 


97 


qui 







[Hier folgt im Ms. M. II jo f. 304 noch einmal die schon oben 
M. II jo Buch I Nr. gebrachte Chiffre Panicarolas.J 



34- 

[Anonym.} 

Delle eifre vecchie. 







Am 


ec 


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OS 


ut bf 


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nulla 








6 


7 


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il 






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14 


so 


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or 






45 


la 


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15 


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ro 






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ne 


56 


lo 


16 


lu 


36 


ra 






47 


er 


57 


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17 


ul 


37 


SU 






48 


re 


58 


on 


18 


en 


38 


Ii 






49 


si 


59 


ni 


19 


na 


39 


ol 






50 


ir 







52 42 32 12 05 04 02 01 03 
et che chi qua que qui sa ur ar ru 



310 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



35- 

[Anonym.] 

a a a b c d e e e f g h i i i 1 m n 

'S a TT +• > A ' 3 a 7 n 4 u( 

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000 pqrstuuuz 
8 1 ± u) 3 ^ 3 A ^-4" 

X m| i i| ii) j\ T ^ J a A d. > <^ 
no n /o/ pe r de, te n po, et, qua t o mo ve 

ol):n:^a4^uü r yo>l t 
/o/ tu t o f a pe r i 1 card. Farnese 

k 9 / (£ H D <);+ ( E F □ , g 

S. Stä Ü /o/ ti a c o n /o/ la su a 

Va nel mazzo delle cifre diverse di G. B. Argenti. 

36. 

Per la brevitä del tempo non vi potti mandare quella cifra che vi porto 
Adriano compita a mio modo per maggiore vostra facilitä et maggiore 
offuscatione ad altri; si che, poi che habbiamo questo vostro fidel corriere, 



mi sono assicurato 


man 


darvi questo poco . . . . 




che 


possiate scrivere molte parole 


et dittioni 


senza fattica. 




Concilio 


y 


Fiorenza 


r 


. . . . al 1 


H 


Ambassade di 


□ 


Parma 




Italiani 


rt 


L'Agente di 


A 


Ferrara 


n 


Spagnuoli 




II Marchese di Pe- 




Urbino 


_FL 


Francesi 


X 


scara 





Venetiani 


S. 


quello 


H 


II Duca di Savoia 


O 


Svizzeri 


T 


catholici 


M 


II Re di Navarra 


IP 


Napoli 


"-S- 


heretici 


H 


II Prince di Conde 


ÜÜ 


Genova 


T 


protestanti 


H 


Li Ugugnotti 


-r 


Roma 


<T 


qui 


50 


II duca di Guisa 


m 


. . . Arm . . 


1 


costa 


80 


II Duca di 


^ 


. . G . . re 


1 


non 


tr 



Credo si usasse nel concilio di Trento con fra Verule [?] 



1 Defekt! 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 311 



37- 

Cifra delle vecchie trovata tra le scritture dcl Concilio di Trento 

sine nomine. 



a b c 


d 


e 


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1 A 


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28 




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24 




22 
— — 










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et con 












82 86 


02 


01 03 












92 96 


04 
















6 








essere 




77 


non 




71 


lo 


63 


promotione 




87 


che 




20 


Come 


73 


Loreno 




97 


S. Sta 




13 


quando 


83 


qua 




07 


Car. Roro 


23 


havere 


93 


que 




08 


Legato 




33 






qui 




09 


Voi 




34 







a . b . c . d 

b . c . d . e 

c . d . e . f 

d . e . f . g 

e . f . g . h 

f . g .h . i 

I . h . i . 1 

h . i . 1 . m 

i . 1 . m . n 

1 . m . n . o 

m . n . o . p 

n . o . p . q 

o . p . q . r 

p . q . r . s 

q . r . s . t 

r . s . t . u 

s . t . u . z 

t . u . z . a 

u . z . a . b 

z . a . b . c 



Cifra del Rev. 
b.s.q.g.d.r.p. 

1 

e . f . g . h . i . 

f . g . h . i . i . 

g . h . i . 1 . m . 

h . i . 1 . m . n . 

i . 1 . m . n . o . 

1 . m . n . o . p . 

m . n . o . p . q . 

n . o . p . q . r . 

o . p . q . r . s . 

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b . c . d . e . f . 

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3 8. 

msg. Padre 
o . m . i . h . 



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Marino Furlani. 
z.t.a.u.c.l.e.n 
2 3 

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s . t . u . z . a . 
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z . a . b . c . d . 
a . b . c . d . e 
b . c .d.e.f.g. 
c . d . e . f . g . h . 

d. e.f.g.h.-i. 

e. f.g.h.i.l. 

f. g.h.i.l.m. 
g . h . i . 1 . m . n . 
h . i . 1 . m . n . o .' 

1 . 1 . m . n . o . p . 
1 . m . n . o . p . q . 
m.n.o.p.q.r. 
n.o.p.q.r.s. 



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312 Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Mattco Argenti. 

Io son venuto a Roma per espedirmi presto. 

Li negocii sono tanto longhi che non si possono bsrorqutmz. 

Salvatoris Christianis cordialissimi adoranda sanctissimis persuasionibus 
nos miseros peccantes admonet. 

39- 

Di Marcantonio Colonna con Cesare Gallo suo secretario. 
Recevuta ali 29. di Novembre 1555. 
abcdefghil 

\ tv) ^ 14 □ (j)Tnn67 

1 3D4Aö° + (fe 

3 n 4 

q r s t u x z 

L LLL V ^ 

LLLL A ili i S 
nulle: t ß 9" -e- 
II Papa Signor Ascanio /.// 

Duca di Fiorenza ^ Paliano ^ 

40. 

[Anonym./ 

g h i 1 m n o p q r s t u et 

f 1 n m . l d g b z q <j> c -jf- 

ro _|j q 8 co A sk E. -6- 0- -0 a 

s p 



V. S. Padua Venetia 

cc( A f 
41. 

[1559—63.] 

Monsignor Rossetto 1 Vescovo di Comacchio con il Sig r Duca di Ferrara. 
ab c d e f g h i 1 m n o p qrs tux.z 
b % a d e f c m . g n h lporqxyz u 



a 


b 


c 


d 


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1 Alfons. Rossetti B. v. Comacchio 1559 — 63. 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 313 



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be 


bi 


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no 


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ma me mi mo mu 



^fc Ii 1t lv 

[Zwei Dechiffrier- Fragmente.] 

27. Novembre 

ne ve de ri di con duri ancho che 1 papa sia 

ma vederö di condure questo negotio de' Bolognesi al desiderato 
fine, da quella de quanto potro ancho chel papa sia posto assii [sie] 
in questa via che ha cominciato al predetto segretario e molto servidor 
a V. S. IU ma e molto destro et potente con S. Stä se pur ve ne alcuno 
de potenti anzi mi ha detto di volere eccedere alessandrino molto piü 
presso S. Stä se ben sa che detto cardinale c molto affessionato a quella 
e che se prepari presto presto qualche cosa che mandare anche l'amico 
di beverne con questi signori . io uso tutte le diligenze et usaro, et Dio 
voglia che giovino conoscendo come il papa sia fatto nelle sue opinioni, 
et le importunitä de bolognesi che stimolano et strillano di continuo non 
resto anche di esser tutti Ii, per venire in cognitione del fare cedere de 
bolognesi di mano in mono. 

In la lettera di ultimo Novembre: 

Dubito che haveremo da fare assai a removere il papa da questa via 
incominciata, e Dio voglia che si contenti almeno supersedere che anche 
de questo ne dubito, ma pensi pur che ho detto et fatto tutto quello che 
ho potuto et posso, vedo che faccio molto poco o niente. 



314 ChirTrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 








42. 










Cifra con 


Monsig. Revmo di 


Como 1 sin all'Oltimo. 




a b c d 


e 


f g h 


i 


1 


m n p 


q 


ol 41 Ol bl 


33 


43 53 63 


35 


45 


55 65 37 47 




09 


Ol 




07 




c 07 






r 


s t u 


z 


et 


con 






67 


77 87 39 


49 


59 


69 








03 










Nostro Signore 


98 


Nuntio di Savoia 


64 


Cavalli 


30 


Imperatore 


88 


S. Stä 




54 


Fanti 


20 


Re Christmo 


78 


S. Mtä 




44 


Heretici 


10 


Re catholico 


68 


S. S. Illma 




34 


Catholici 


98 


Regina Madre 


58 


S. Aitza 




24 


Amici 


88 


Gran Priore 


48 


S. Eccza 




14 


Nemici 


78 


Card 1 di Borbone 


38 


V. S. Illma 




92 


Arrrii 


68 


Cardl d'Armac 


28 


V. s. 




82 


Come 


58 


Duca di Savoia 


18 


Havere 




72 


Mente 


48 


Duca di Guisa 


96 


Havendo 




62 


Avvisi 


38 


Principe d'Oranges 


86 


Essere 




52 


Corrieri 


28 


Marescial di 


76 


Essendo 




42 


Instanza 


is 


Monsignor di 


66 


Quanto 




32 


Italia 


96 


Contado d'Avignone 


56 


Tanto 




22 


Francia 


86 


Contado Venaissino 


46 


Quando 




12 


Italiani 


76 


Avignone 


36 


Questi 




90 


Francesi 


66 


Oranges 


26 


Quelli 




80 


Legato 


56 


Pace 


16 


Per, pur, perö 




70 


Legatione 


46 


Guerra 


94 


Perche 




60 




Trattato 


84 


Non 




50 


Nulla 71 




Nuntio di Francia 


74 


Nondimeno 




40 






Gli avvertimenti dell altra cifra serviranno 


anco per questa. 








43- 










Cifra 


con 


Möns. Revmo 


di 


Como 


> 2 vecchia. 




a b c d 


e 


f g h 


i 


1 


m n p 


4 


12 14 16 18 


22 


24 26 28 


32 


34 


36 38 42 44 


46 




r 


s t u 


X 


y 


z 






48 


52 54 56 


58 


62 


64 





1 Ptolomeo Galli, Kard. v. Como, Staatssekretär unter Gregor XIII. 
- Vgl. d. vorige Nr. 



* 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 315 



Nostro Signore 


13 


Conte Martinengo 


69 


V. S. 


75 


Imperatore 


25 


Monterentio 


31 


Tanto 


87 


Re Christian*"© 


37 


Cavalli 


43 


Quanto 


99 


Re Cathohco 


A (\ 

49 


ranti 


55 


TT 

Havere 


61 


Avignone 


11 


Pace 


67 


Havendo 


73 


Contado 


23 


Guerra 


79 


Essere 


85 


Carpentras 


35 


1 regua 


41 


hssendo 


97 


Francia 


47 


Che, chi 


53 


Come 


71 


Italia 


59 


Quando 


65 


Non 


83 


Francesi 


91 


1 er, pur, pero 


77 


Questi 


vD 


Minerba 


33 


Perche, accioche 


89 


Quelli 


81 


Cardl Borbone 


45 


Ancora 


51 






Card 1 d'Armegnac 


57 


V. S. Illma 


63 






Nulle saranno 


: 0, 5, 7, 2; bisogna m 


etterle 


in fine di 


tutte le dit- 


tioni et delli nomi 


che 


sono nela cifra usandole variamente, 


come verbi 



gratia : 

II conte Martinengo e in Avignone: 3234069568774382110, et sie 
de singulis. 

Quello che si ha da scrivere in cifra si scriva in un foglio a parte 
senza mescolarvi nissuna parola distesa. 

Avvertire di mettere Ii punti sopra le nulle dove vanno. 



44- 
[Anonym.] 

abedef ghilmnopq 
31 21 41 51 71 91 81 61 11 42 82 92 13 43 53 
72 52 12 23 

22 34 44 54 62 64 74 84 32 94 15 25 33 35 45 



Papa 




Nostro Signore 


031 


Sua Santitä 




Cardinale 


072 


Cardinali 


022 


S. S. Illma 


021 


Imperatore 




S. Mti 


| 034 


Cesea 





r s t U 
63 73 83 93 
14 

65 75 85 24 



Re di Spagna 
S. Mt* Cathca 


| 041 


Re di Francia 




S. Mtä Christma 


| 044 


Re di 


051 


Duca di 


054 


Ferrara 


071 


Frangipane 


062 


Fantucci 


091 



Voscovo di 064 

Monsignor di 081 

L'ambre di 074 

Collegio di 061 

Farnesc 084 

Gambara 011 

Aragona 012 

Sermoneta 032 

Montepulciano 042 



316 Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



Morone 


094 


que 


013 


ra ma 


Lornaro 


082 


qui 


023 


re nie 


becretano 


015 


qu 


033 


ri mi 


Venetiani 




ll 




ro mo 


Fiorenza 





et 


035 


ru mu 


Parma 





che 


053 




qua 


025 






04303131925172 



Nulle 77 



Di Marcantonio Colonna con Cesare Gallo suo secretario 





9- 


Nov. 1555* 


1 








b c d e 


f 


g h i 


1 


m n 


p 


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4 




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8 










A 












Paliano 




A 




Signor Ascanio 




j.f:f 


Duca di Fiorenza 




V 




II Papa 




* 


Nulle 




B -3- 


-6- 


lHj 










4 6. 











Matrice di formar cifre di Giovan Battista Argenti sub Sixto V° 

de anno 1585. 

Spagna 



as 


cp 


ig 


ot ur bl mc 


nd fxz 


Nulla 




2 


7 


3 


4 5 6 8 


9 


1 




Abbocamento 




2 


Alemagnia 


9 


Ambassador di 


26 


Abbate 




4 


Aiemani 


20 


Arciduca Carlo 


27 


Abbatia (e) 




5 


Atnici 


22 


Arcidca Ferdinando 


28 


Accioche 




6 


Ancora 


23 


Arcivescovo di 


29 


Africa 




7 


Ancorche 


24 


Armata 


30 


Agente di 




8 


Anversa 


25 


Asia 


32 



Beinahe gleich Nr. 39. 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



317 



Assalto 


33 


Comendor Maggie 


70 


Deliberato 


225 


Avvisi 


34 


Comendator di 


72 


Delfinato 


226 


Artigliaria 


35 


Corsica 


73 


Dieta 


227 


Auditore 




Cavalli 


74 


Domenichini 


228 


Avignione 


36 


Cavalleria 


75 


Dubbito 


229 


Autore 


37 


Catholici 


76 


Dubbio 


230 


Avertito 


38 


Camera apostolica 


77 


Dupplicato 


232 






Camera regia 


78 






ßascia 


39 


Candia 


79 


hcclesiatici 


233 


Barbaria 


40 


Calendario 


80 


Editto 


234 


Barbari 


42 


Christi an itä 




Elettore (i) del Im- 




Baron i 


43 


Collegio 


82 


perio 


235 


Bastioni 


44 


Collettore 


83 


Elettione 


236 


Batteria 


45 


Contato d'Avignione 84 


Essercito 


237 


Baviera 


46 


Constantinopoli 


85 


Essendo 


238 


Baylo di Const ]i 


47 


Consigliere (i) 


86 


Essere 


239 


Bene 


48 


Concilio generale 


87 


Et 


240 


Benche 


49 


Concilio 


88 


Europa 


242 


Beneficii 


50 


Colonia 


89 


Essortatione 


243 


Benedittione 


52 


Compagnia (e) 




Essortato 


244 


Bernia 


53 


Corfu 


90 






ßernesi 


54 


Corriere 


92 


Facultä 


245 


Bruxelles 


55 


Cruciata 


93 


Fanti 


246 


Borgognia 


56 


Che, chi 


94 


Fantaria 


247 


Borgognioni 


57 


Come 


95 


Fiandra 


248 






Con 


96 


Fiamenghi 


249 


Cardinal d'Austria 


58 


Cypro 


97 


Fiorenza 


250 


Cardinal Farnese 


59 






Franzia 


252 


Cardinal d'Este 


60 


Duca di Savoia 


98 


Franzesi 


253 


Cardl di Toledo 


62 


Gr. Duca di Toscana 99 


Frati 


254 


Cardl di Siviglia 


63 


Duca di Baviera 


200 


Franciscani 


255 


Cardl di Medici 


64 


Duca di Guisa 


202 


Ferrara 


256 


Cardl Granvela 


65 


Duca di Lorena 


203 


Fortezza 


257 


Cardl Alessno 




Duca di Ferrara 


204 


Fortificare 


258 


Cardl Armigniach 


66 


Duca di Mantova 


205 


Fuggito 


259 


Cardl Montalto 




Duca di Parma 


206 






Cardinal di 


67 


Duca d'Urbino 


207 


Galere 


260 


Carmelitani 




Duca di 


208 


Gantes 


262 


Capitano 




Dalmatia 


209 


Generale di 


263 


Conte Palatino 


68 


Danari 


220 


Genova 


264 


Conte di 


69 


Danubio 


222 


Genevra 


265 


Conventuali 




Decreto 


223 


Gebenesi 


266 


Convento di 




Decime 


224 


Gente 


267 



318 Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



Germania 


2(38 


Lega 


320 


Nävi' 


363 


Germani 


269 


Legato apostolico 


322 


Necessario 


364 


Gentil 'huomo 


270 


Legatione 


323 


Necessariamente 


365 


Giornata 


272 


Lettere 


324 


Nemici 


366 


Governator di 


273 


Levante 


325 


Nominatione (i) 


367 


Uran 1 urco 


274 


Liberamente 


326 


Nuntio 


368 


Gran Tartaro 


275 


Libertä 


327 


Non 


369 


Gran Mastro di 


276 


Lione 


328 


Nondimeno 


370 


Gnsom 


277 


Linguadoca 


329 






Grande, Grandte 


278 


Liege 


330 


Obedienza 


372 


Guasconi 


271) 


Lituania 


332 


Obligati 


373 


Guascognia 


280 


Locotenente 




Occasione 


374 


Guerra 


282 


Lorena 


333 


Occupati 


375 






Lutherani 


334 


Officio 


376 


Havere 


283 






Offerta 


377 


Havuto 


284 


AT ' 1 • 

Monsignor di 


335 


Offesa 


378 


Häven do 


285 


Madama di 


336 


Onde 


379 


Helvetii 


286 


Magistrato 


337 


Opera 


380 


Heretiei 


287 


Malta 


338 


Opportuno, Oppte 382 


Heremitani 




Maledittione 


339 


Opporsi 


383 


Hora 


288 


Mantova 


340 


Ordine di 




Huomini d'arme 


289 


Massime, Masste 
Mare 


342 
343 


Ovunque 
Osservanti 


384 


Imperatore ) 
S. Mtä Cesea j 


290 


Matrimonio 
Marescial di 


344 
345 


Papa 




Imperio 


292 


March ese di 


346 


Nostro Signore 


\ 385 


Iesuiti 


293 


Marseglia 


347 


Sua Santitä 




Impresa 


294 


Mentre 


348 


Pace 


386 


Indie Unentali 


295 


ATM 

Milano 


349 


Paese 


387 


Indie Occidentali 


296 


Militia 


350 


Pacificato 


388 


Inghilterra 


297 


Moltitudine 




Padova 


389 


Inglesi 


298 


Moscovia 


352 


Pagator generale 




Inquisitore 


299 


Moscoviti 


353 


Parma 


390 


Inquisitione 


300 


Monarco 


354 


Pavia 


392 


Isola di 


302 


Monarchia 


355 


Patrimonio 


393 


Italia 


303 


A X 1 

Mondo 




Parlamento 


394 


Italiani 


304 


Monitioni 




Parigi 


395 


Iurisdittione 


305 


Monte 


357 


Per, perche 


396 


Till' d ' 

Intelligentia 


306 


A K 

Marca 


358 


Pur,perö, percioche 397 


T , 

lnteso 


307 


AT" 

Minon 


359 


Persia 


398 


Intendo 


308 


Napoli 


360 


Persiano 
Populi 


399 


Lago di 


309 


Nation e (i) 




Portugallo 


400 



Chiffrenschlüssel 


aus Buch II der Sammli 


jng des 


Matteo Argenti. 


319 


1 UI LUgllCM 


409 


Roma 


445 


Tartari 


476 


Porto 

1 Ul LU 


403 


Romani 


446 


Tanti 


477 


Portprvo 1 p 


404 


Rheno 


447 


Terra 


478 


Pi*pH i n fori 




Rodano 


448 


Terre franche 


479 


ProtpQtmti 


405 


Raitri 


449 


Terziere 


480 


Prinre ni Pormi 
1 I HIC^ Ul 1 eil UJcl 


406 


Ragusa 


445 


Thesoriere 


482 


Pntirinp I Jörn 
l i 1 1 1 u, l p c ui ui 


407 


Ragusei 


462 


Thedeschi 


483 


Principe di 


408 


Riforma (re, ti) 




Tirolo 


484 


PfOVfMT 71 
1 1 U VCllAcl 


409 


Revolutione 


453 


Toscana 


485 


1 1UVI UCla Ul 


420 






Tolone 


486 


PrpQinpntp 


422 


Stato Ecclesiast cn 
San Domenico 


454 


Triegua 
Transsilvani 


487 

488 


(jiip niie 


423 


San Francesco 




Tutti 


489 


Qui 


424 


San Benedetto 




Tuttavia 


490 


Questi 


425 


San Agostino 




Turchi 


492 


Quelli 


426 


Signoria di Venetia 455 






Quanti 


427 


Sigia di Genova 


456 


Vicere di 


493 


OnmHo 


428 


Signoria di Lucca 


457 


Vescovo di 


494 


f) lnntnnniip 

V<_U cl 1 1 L U 1 1VJ Ul c 


429 


Signori 


458 


Vienna 


495 


Du prpli 


430 


Sergente Magre 




Venetia 


496 


Onilmpnfp 

V^Ll cl 1 1 1 i V~ 1 l l V_ 


432 


Savoya 


459 


Vettovaglie 


497 






Savona 


460 


Ugonotti 


498 


Re di Francis ^ 


433 


Sardegnia 


462 


Ungaria 


499 


S Mtä Christma ( 


Secretario di 


463 


V. S. Illnta 


500 




434 


Sicilia 


464 


Universitä 




S Mtä Cathca ( 


Sophi 


465 


Visitatore aposto- 




Rp ni Polonn 

1\L vll X UlUllul 


435 


Spagnia 


466 


lico 




Rpoini Minrp 


436 


Spagniuoli 


467 


Visitatore 




Rpcnni ni Srotn 

JAGi^l llil VJl UL.Ulla 


437 


Svizzeri 


468 






Rpct n"Tn crhiltprTi 

IVwil. \X 1 1 1 l J 1 1 ll~ 1 Iii 


438 


Sussidio 


449 


Zoccoli 




Re di Svetia 


439 


Soldati 


470 


Zante 




Re di Dania 


440 


Soccorso 


472 


Zefalonia 




Religione Catholca 


442 


Schiavi 


473 


Zara 




Republ ca Christiana 443 


S. Alfa 


474 






Rcpublica di 


444 


S. Ecc za 

Regole. 


475 







r Tutto quello che si havera da scrivere in eifra si dovera scri- 

vere in foglio a parte senza mescolarvi mai parola alcuna di scrittura 
chiara. 

2 a La scrittura della eifra ha da essere chiusa senza distantia di 

parole, senza virgole, senza punti, senza come et senza ortogralia, 
ne dupplicar consonanti come qui sotto per essempio si mostra. 



320 Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 

3" Quando si haverä da scrivere uno de nomi proprii o dittioni 

soprannotate, per intelligenza di esse si haverä da metter sempre, et 
non fallar mai, un punto sopra la lettera antecedente, che sarä k 
lettera ultima della parola precedente, come per essempio qui sotto 
si mostra. 

4" La nulla si usarä frequentemente in fine, et in mezo alle parole 

quando sono longhe. 
5 a La nulla con il punto sopra servirä alcuna volta per mostrare 

che Ii numeri Ii quali seguitano ad essa nulla significano dittione 

o nome proprio anotato in la cifra. 
6 a Quando occorrerä scrivere con Ii numeri del alfabeto alcun 

nome proprio o dittione stravagante, acciö si possa bene intendere 

la 2 a lettera significata dal numero, si poträ signare esso numero 
con un punto sotto in questo modo: havendosi a scrivere v. g. 
Brandeburg, si scriverä cosi: 9671029462 [?]. 



Per essempio come si haverä da scrivere in cifra 1 



Spania 




47- 










1 5 


f\ \- n t* r\ 1 m c 
U L U 1 U 1 III C 


n d 
n u 


fv y "Mnlli 




2 7 


3 


4 5 6 8 


9 


1 




Abboccamento 


2 


Avvisi 


34 


Benedittione 


54 


Abbate 


4 


Artegliaria 


35 


Bernia 


55 


Abbatia (e) 


5 


Auditore 


36 


Bruxelles 


67 


Accioche 


6 


Avignione 


37 


Borgognia 


58 


Africa 


7 


Autore 


38 


Borgognioni 


59 


Agente di 


8 


Avvertito 


39 






Alemagna 


9 


Avertimento 


40 


Card 1 d'Austria 


60 


Alemani 


20 






Card 1 Farnese 


62 


Amici 


22 


Bascia 


42 


Cardinal d'Este 


63 


Ancora 


23 


Barbaria 


43 


Card 1 di Toledo 


64 


Arcorche 


24 


Barbari 


44 


Card 1 di Siviglia 


65 


Anversa 


25 


Baroni 


45 


Card 1 de Medici 


66 


Ambassador di 


26 


Bastioni 


46 


Card 1 Granvela 


67 


Arciduca Carlo 


27 


Batteria 


47 


Card 1 Alessandrino 


68 


Arcidca Ferdinand 


o ,28 


Baviera 


48 


Card 1 Armigniach 


69 


Arcivescovo di 


29 


Baylo di Consta 


49 


Card 1 Montalto 


70 


Arm ata 


30 


Bene 


50 


Cardinal di 


72 


Asia 


32 


Benche 


52 


Carmelitani 


73 


Assalto 


33 


Beneficii 


53 


Capitano 


74 



1 Beispiel fehlt. 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 321 



Conte Palatino 


75 


Duca di 


230 


Generale di 


274 


Conte di 


76 


Dalmatio 


232 


Genova 


275 


Conventuali 


77 


Danari 


233 


Genevra 


276 


Convento 


78 


Danubio 


234 


Gebenesi 


277 


Commendor Magre 


79 


Decreto (i) 


235 


Gente 


278 


Commendator di 


80 


Decime 


236 


Germania 


279 


Corsica 


82 


Deliberato 


237 


Germ an i 


280 


Cavalli 


83 


Delfinato 


238 


Gentil'huomo 


282 


Cavalleria 


84 


Dieta 


239 


Giornata 


283 


Cavalligieri 


85 


Domenicani 


240 


Governator di 


284 


Catholici 


86 


Dubbio 


242 


Gran Turco 


285 


Camera apostolica 


87 


Dubbito 


243 


Gran Tartaro 


286 


Camera regia 


88 


Dupplicato 


244 


Gran Maestro di 


287 


Candia 


89 






Gnsoni 


288 


Calendario 


90 


Ecclesiastici 


245 


Grande, Grandte 


289 


Christiani (ta) 


92 


Editto 


246 


Guasconi 


290 


Collegio 


93 


Elettore (i) del Im- 




Guascognia 


292 


Collettore 


94 


perio 


247 


Guerra 


293 


Contado d'Avign'">e 95 


Elettione 


248 






Lonstantinopoh 


96 


Essercito 


249 


Havere 


294 


Consigliere 


97 


Essendo 


250 


Havuto 


295 


Concilio generale 


98 


Essere 


252 


Häven do 


296 


Concilio 


99 


Et 


253 


Helvetii 


297 


Colonia 


200 


Europa 


254 


Heretici 


298 


Compagnia (e) 


202 


Essortatione 


255 


Herein itani 


299 


Corfu 


203 


Essortato 


256 


Hora 


300 


Corriere 


204 






Huomini d'arme 


302 


Cruciata 


205 


Faculta 


257 






Che, chi 


205 


Fanti 


258 


Impre, S. M*a, 




Come 


207 


Fantaria 


259 


Cesea 


303 


Con 


208 


Fiandra 


260 


Imperio 


304 


Cypro 


209 


Fiamenghi 


262 


Iesuiti 


305 






Fiorenza 


263 


Impresa 


306 


Duca di Savoia 


220 


Francia 


264 


Indie Orientali 


307 


Cr. Duca di To- 




Francesi 


265 


Indie Occidentali 


308 


scana 


222 


Frati 


266 


Inghilterra 


309 


Duca di Baviera 


223 


Franciscani 


267 


Inglesi 


320 


Duca di Guisa 


224 


Ferrara 


268 


Inquisitore 


322 


Duca di Loreno 


225 


Fortezza 


269 


Inquisitione 


323 


Duca di Ferrara 


226 


Fortificare 


270 


Isola di 


324 


Duca di Mantova 


227 






Italia 


325 


Duca di Parma 


228 


Galere 


272 


Italiani 


326 


Duca d'Urbino 


229 


Gantes 


273 


Iurisdittione 


327 



Meister, Die Geheimschrift. 21 



322 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



Tntplh tYpntiii 

Xll LL~lll£^v*ll L 1 cl 


328 


Marca 


373 


PprcM'i fnn^ 

J. L 1 OUl 1 LIU J 


425 


Tnfpsin Intpnnn 

III LtoUj XllLCllUC 


U — O 


Mmnri 

1 V 1 1 11 v7 1 1 


374 

Uli 


Pnnnli i n i 

1 UUUU 1 u J 

Pnrtnp'nlln 

i Wl LLlci(lllv7 


4.2ß 
427 


X-,diiU Ul 


.830 


TsJannli 


.375 

Uly 


PnrtllQnPCl 

1 Ui LU^llCol 


4.9K 

IAO 


i.ega 


.332 


iNdLlUllC 11 1 


Ol u 


Pnrtn 

1 Ui LU 


4.99 

xä o 


T pcro tn onn<;tri im 

L(CgtllU dUUolUllCU 


333 


Mi vi 

l>d VI 


.377 


Pnrtprrn p 

1 Ul LCl CU1C 


4-30 


T pp^tinnp 

J_rf v*cl(IL1w11L 


334 


vfiri 

X >l (t V et 1 et 




1 rpnirfitnrp 

J- 1 CUlLalUl C III 


432 

Xt>4( 


T pffprp 

J-.C LLV~1 V 


335 


\1 prpss^inn 

1>I LtCiJdl 1U 


378 

U 1 U 


Prntp<st3 nti 

X 1 ILO Lcl 11 LI 


433 

rtUU 


L/t V et 1 1 L C 


33 6 


Nprp?\dri i mte 

IN CCCoodI lcl 11 J l ^ 


379 

UI i' 


Prmre Hi Pcirnn 

1 1 UiC" Ul 1 dl llld 


434- 


I lhpnmpntp 

.1 U\~l dl 1 1 L, 1 1 L V. 


337 


\I p m 1 c i 

L>IV1111C1 


380 

U (J \J 


Pnnnnp T)nni 
x iiiicipc xyuiici 


435 


T inprt'i 

J^lUtl Ld 


3.38 

UUV7 


IN UlilllldLlUllC 11 1 


382 

uOä 


Pnnnnp ni 
X 1 111C1 UC Ul 


436 


1 i nn p 
x^iu n v- 


339 

UUt/ 


Nluntin Hi 

1\ Uli L1U U.1 


38.3 

UOu 


1 rnupn 71 

X 1 U VCUZid 


4.37 

iu < 


Linpuadoca 

J — ' 1 1 J V4 CK VC V ' V( l 


340 


Non 


384 


Provinrifl di 

X X VJ V All Vv lcl VC 1 


438 


T ipcrp 
x^lCgC 


342 


XfnnHimpnn 

l>IUilvlllllCllV> 


385 

UUu 


Pt*p<iiripntp 

X 1 L alUL 11 Lv. 


439 


1 itninii 


343 

urru 










I uo^otenente 

A -* VC vy cl W L V t 1 V l 1 l V. 


344 


Obedienza 


386 


Oua aue 


440 


T nrpnii 

-L. U 1 v. II 1 1 


345 

U 1 U 


Ohlicnti 

W Ulli^d LI 


.387 

UO 1 


Oni 


442 


T ntliprini 

I^LILI ILI tllll 


346 


()rra <ji nn p 


.388 


On PQti 

V^_LlCoLl 


443 

HU 






Occunati 


389 


Quelli 


444 


IVA nn <*i cxn nr ni 

.».VI V llOlg 11 Vi Ul 


347 

U X 1 


Offirin 

W 111C1 V/ 


.390 


(lim nti 

V^_Udll LI 


445 


Martami di 


348 


OfFerta 

V_/ll VI Lei 


392 


Onanrln 

v^y_u. et 1 1 vi v^ 


446 


Mafnstrato 


349 


Offesa 


393 


Onnntiinnnp 


447 


iVlcllLct 


850 

UUU 


Dnrlp 

VJ11UC 




flll Ql-pl 1 

V./UC1 Cid 


448 


TV/To 1 pn i fti nn p 
i.viciicviiLLiv'iiv; 


352 


W L/Cl et 


.395 


(1 n q 1 t-r< p n t P 
V^_UdllllCllLC 


449 


IVAci ntnui 
lVld.ll LU Vd 




Onnprtnnn ( innte 

UUCl LUllUj UUU lv " 


396 






IVAciQcimp (viiccte 

iVldoollll C, IVlctoo 1 ^ 


.354. 


Onnofsi 

CUUUl Jl 


397 


Rp Hi Fr^nrn S 1 

lVC Ul X IdllCld, O. 1 


) 450 


Mirp ' 
ivxctic 


.355 


( )r"Hin p 

V_yl U111C 


.398 


Mtä Pristma 1 

1V1 1 " V_jl loL 


IVA ci t n m n n 1 n 

iViclLllillOlllC 


356 

UU VI 


Osservanti 


399 


Rp ni Smoni^ ) 

XVC vll <JUclt^ 11 lcl, 


\ 452 


IVA i rpcn q 1 

IVldl CoCldl 


357 
ou i 


Ovunque 


400 


S Mtä r?ithca 1 

<J. 1V1 1 " V^idLll^ 


MnrrnPsP Hl 

IVldl LlJCoC Ul 


.358 






T\ p ni Pn nnin 

XVC vll 1 CIClllC 


453 

Tt» »U 


N/1 1 rc po 1 1 o 
IVlcll bCglld 


359 


Papa, N. S., S. Stä 402 


Rpoinci IVAiHrp 

lVCgllld iVldUlC 


454 

IUI 


IVlcll 11 C 


8fi0 

0\J\J 


Pace 


403 


r?pmni Hi 
IvCi^llld Ul vJVULld 


455 


IVA pniAfonci 
IVICIUUI dllM 




Paese 


404 


Regina d'Inghib 


456 


iVllldllU 


.362 

0\) £j 


Pacificato 


405 


Re di Svetia 


457 


Militi-i 

1V1111 Litt 


36.3 
u \) tj 


Padova 


406 


Re di Dania 


458 


MnltitnHinp 

1V1U1L1LUU111C 


3fi4 


Pagator generale 


407 


Religion Catholica 459 


IVA r\c r r\ \t\ n 
IVlUbCU Vld 


3fi5 


Parma 


408 


Republa Christiana 460 


AAncirn\7iti 

1 Vi V/o CO V1L1 


366 


Pavia 


409 


Republica di 


462 


AAnn et vrc\ 

IVlUlldi Cd. 


.367 


Patrimonio 


420 


Roma 


463 


Monarchia 


oöö 


Parlamento 


422 


Romani 


464 


Mondo 


369 


Parigi 


423 


Rheno 


465 


Monitioni 


370 


Per, perche, per- 




Rodano 


466 


Monte 


372 


cioche 


424 


Raitri 


467 



Chiffrenschlüssel aus Buch II der Sammlung des Matteo Argenti. 



323 



Ragusa 468 

Ragusei 469 

Riforma (re, ti) 470 

Rivolutione 472 

San Domenico 473 
San Francesco 474 
San Benedetto 475 
Sant'Agostino 476 
Sargente magre 477 
Savoya 478 
Savona 479 
Sardegnia 480 
Secretario di 482 
Sicilia 483 
Signoria di Venetia 484 
Signoria di Genova 485 
Signoria di Lucca 486 
Signori 487 
Soccorso 488 



Soldati 489 

Sophi 490 

Spagnia 492 

Spagniuoli 493 

Svizzeri 494 

Sussidio 495 

Schiavi 496 

Sua Altezea 497 

S. Eccellenza 498 
Stato ecclesiastico 499 

Tartari 500 

Tanti 502 

Terra 503 

Terre franche 504 

Terziere 505 

Thesoriere 506 

Thedeschi 507 

Tirolo 508 

Toscana 509 



Tolone 520 

Triegua 522 
Transilvani (a) 523 

Tutti 524 

Tuttavia 525 

Turchi 526 

Vescovo di 527 

Venetia 528 

Vettovaglie 529 

Vicere di 530 
Visitatore aposto- 

lico 532 

Visitatore 533 

Ugonotti 534 

Ungaria 535 

V. S. III™ 536 

Vienna 537 

V. S. 538 



Regole 

(Le medesime delle precedenti.) 

VIII, ChifFrenschlüssel aus Buch I der Sammlung 
des Matteo Argenti. 
1580 -1591. 

Rom. Bibl. Chigi M. II 50 f. 5 — 198 Buch I. 

A. Schlüssel des Chiffren Sekretärs Toretino. 

Cifre havute dal signor Christoforo Torentini secretario della gloriosa 
memoria di Gregorio XIII. entrando Giovanni Battista secretario delle 
cifre nel pontificato di Sisto V. felicis memoriae. Consegnate per mano 
deH'illmo signor cardinal Hieronimo Rusticucci superiore secretario della 
detta Santita. 



21* 



324 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



I. 

^ I1584.J 

Monsignor vescovo di San Severo, nuntio all'imperatore. 1 
Nulla 67 



a b c d e 


f 


g h i 1 


m 


n p 


q 


r 


3 5 7 9 13 


23 


33 43 15 25 


35 


45 55 65 


75 


85 


oi 03 








07 










s t u z et 


con' 










95 \1 27 37 47 


57 












09 










Nostro Signore 


91 


Cavalli 


23 


Fortezza 




1 i 


Imperatore 


81 


Fanti 


13 


Havere 




yy 


Re christianissimo 


71 




95 


Mavendo 




ov 


Re catholico 


61 


0. iviaesta 


85 


Essere 




7Q 

i y 


Re die Polonia 


51 


S. Altezza 


75 


Essendo 




oy 


Arciduca Carlo 


41 


0. ncceiienza 


65 


Instanza 




oy 


Arciduca Ferdinande* 31 


v . oignona m nid 


55 


Diligenza 




A U 

4y 


Duca di Baviera 


21 


v UDira. oignona 


45 


Corrier 




QQ 

oy 


Duca di Sassonia 


11 


vjrl clIlLUl LU 


34 


Espedition 




zy 


Palatino del Rheno 


93 


Tiirrni 

X U L ein 


25 


Questi 




1 9 


Arcivescovo di Co- 




neretici 


15 


Quelli 






lonia 


83 


Catholici 


97 


Tanti 




82 


Arcivescovo di Tre- 




Ecclesiastici 


87 


Quanti 




72 


veri 


73 


Vescovi 


77 


Non 




62 


Arcivescovo di Ma- 




Capitoli 


67 


Nondimeno 




52 


gonza 


63 


Canonici 


57 


Qua 




42 


Arco di Salzburg 


53 


guerra 


47 


Que 




32 


Cardinale d'Austria 


43 


tregua 


37 


Qui 




22 


Pace 


33 


confini 


27 


Per, pur, pero 


12 



2. 

[1583.] 

Vescovo di Bergamo, mons. Ragazzoni 2 nuntio di Francia. 
a b c d e f g h i 1 m n o p q 
01 11 21 31 03 13 23 33 05 15 25 35 07 17 27 
41 43 45 67 

r s t u z et con 
37 47 57 09 19 29 Ö 
39 

1 Germanicus Malaspina, 1583 — 1604 Bischof von S. Severo, war Nuntius beim 
Kaiser seit Okt. 1584. 

2 Hieronymus Ragazzoni, 1577 — 92 Bischof von Bergamo, war Nuntius in Frank- 
reich seit 17. (27.) Nov. 1583. 



Nostro Signore 14 

Imperatore 24 

Re christianissimo 34 

Re catholico 44 

Re di Portugallo 54 

Re di Polonia 64 

Regina madre 74 

Regina regnante 84 

Regina catholica 94 
Monsignor di Alan- 

son 12 

Cardinale diBorbone 22 

Cardinale di Lorena 32 
Cardinale di Armi- 

gnach 42 

Card. Rambuglitto 52 

Card, di Sans 62 

Card, di Guisa 72 

Card, di Rens 82 

Card. Birago 92 

Regnia di Scotia 16 

Regnia d'Inghilterra 26 

Regina di Navarra 36 

Re di Navarra 46 

Principe di Conde 56 

Gran Turco 66 

Signori Venetiani 76 

Signori Svizzeri 86 

GranducadiToscana 96 

Duca di Ferrara 18 

Duca d'Urbino 28 

Duca di Mantova 38 

Duca di Parma 48 

Duca di Guisa 58 

Don Gioi. d'Austria 68 



Italia 

Franc ia 

Spagna 

Germania 

Fiandra 

Inghilterra 

Scotia 

Ibernia 

Monsignor di 
Ambasciatore di 
Nuntio di 
Principe di 
Cardinale 
Principi di 
Marchese di 
Conte di 
Baron di 
Cavalli 
Fanti 
Denari 
Galere 
S. Santita 
S. Maesta 
S. Altezza 
S. Signoria illma 
S. Signoria 
Vostra Signoria 
iUma 

V. S. rev ma 
V. Signoria 
Stato d'Avignone 
Avignone 
Che, Chi 
Per, pur, pero 
Perche 



Matteo Argenti. 




Ancora 


56i 


Accioche 


6fai 


Quando 


16] 


Come 


8(n 


Tant . . " 


9(n 


Quanti 


18+ 


Qu est i 


28+ 


Quelli 


38+ 


Qua 


48+ 


Que 


58+ 


Qui 


68+ 


Havere 


78+ 


Havendo 


88+ 


Essere 


98+ 


Essendo 


Ffr 


Non 




Lettere 


33- 


Corriero 


46- 


Risposta 




Risolutione 


63- 


Lega 


70- 


IVlClJ LC 


O v 


Religione Latte« 1 


1 4 

14 


Catohci 


24 


IT i." ' 

Heretici 


34 


Guerra 


Ä A 

44: 


Lega 


54 


Suspensione 


64 


Face 


9^ 


Nulla 8 



n 

26] 

3fr] Vescovo di Bergamo 
4&| Monsigr Ragazzoni 



3- 

[1580.1 

Monsigr vescovo di Lodi Taverna 1 nunzio di Spagna. 
abedef gi lmnoprstuzet con 
01 11 21 31 03 13 23 05 15 25 35 07 17 27 37 47 09 19 29 Ö 



1 Lud. Taverna, 1580 — 1616 Bischof v. Lodi, war Nuntius in Spanien seit 1580. 



326 



Chiffrenschlüssel aus Buch 1 der Sammlung des Matteo Argenti. 



Nostro Signore 12 

Imperatore 22 

Re Cattco 32 

Re Chrmo 42 

Re di Polonia 52 

Re di Portugallo 62 

Regente di Francia 72 

Monsigr d'Alanzon 92 

Duca di Savoia 14 

Duca di Ferrara 24 
Gran Duca di To- 

scana 34 

Duca di Mantova 44 

Duca d'Urbino 54 

Sua Santita 64 

S. Mtä 74 

S. Alt« 94 

Duca di 16 

Marchese di 26 

Ambasciatore di 36 

Nuntio di 46 

Francia 56 

Spagna 66 

Germania 76 

Italia 96 

Savoia 15 

Milano 25 

Sign Venetiani 35 

Sign Svizeri 45 

Iurisdittione Ecc^a 55 

Religione Cat a 65 

Heretici 75 



Catholici 95 

Face 13 

Guerra 23 

Tregua 33 

Lega 43 
Stato d'Avignone 53 

Passaporto 63 
Religne di Malta 73 

Galere 93 

Fanti 17 

Cavalli 27 

Essere 37 

Essendo 47 

Havere 57 

Havendo 67 

Qua 97 

Que 19 

Qui 29 

Per, pur, perö 39 

Perche 49 

Come 59 

Quando 69 

Tanto 79 

Quanto 99 

Mente 122 

Accioche 132 



Avvisi 


142 


Rispost 


152 


Non 


162 


Signa di Genova 


172 


Inquisitione 


192 


Cardle di 


114 


Monsigr di 


124 


Instanza 


134 


Risolutione 


144 


Nondimeno 


154 


Ancora 


164 


Audienza 


174 


Che, chi 


116 


V. Sigia Ulma 


126 


Monsigr Illmo 


136 


Madama Serenissma 


146 


V. Sigia 


156 


Inquisitore 


166 


Inghilterra 


176 


Lettera 


196 


Negot 


n\ 


Scotia 


12% 


Quelli 


13% 


Questi 


U% 


Cardle Granvela 


15% 


Tutti 


U% 


Impresa 


11% 


Corriero 


19% 


Gran Turco 


114f 


Gov r di Milano 


124f 


Vice Re di 


134t- 


Vice Re di Sicilia 


144f 


Don Antonio 


154f 



4- 

Nuntio di Polonia, monsig. vescovo di Camerino: Bovio. 1 

Nulla 

a b c d e f g h i k 1 m n o p 

3 13 23 33 1 21 31 41 5 15 25 35 45 7 17 

09 05 Öl 07 

1 Hieronymus Vitalis de Buoi, 1580—96 Bischof von Camerino, war Nuntius in 
Polen 1581—86. 



ChiflVcnschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



327 



q 

27 

Arcivvo Gnesnense 12 



Adrea Sboroschi 22 

Ancora 32 

Avvisi 42 

Audienza 52 

Audacia 62 

Armi 72 

Ambre di 82 

Bohemia 92 

Bisogni 14 

Benefit . . 24 

Bene 34 

Card. Battori 44 

Cotqueviz 54 

Carito del Regno 64 

Castellano di 74 

Comitii generali 84 

Convento particre 94 

Constantinopoli 16 

Chiaus 26 

Cracovia 36 

Condio Trido 46 

Conte di 56 

Cavalli 66 

Catholici 76 

Come 86 

Che, chi 96 

Duca d'Oliva 18 

Duca di Moscovia 28 

Duca di Sassonia 38 

Duca di Baviera 48 

Dant . 58 

Danari 68 

Duca di 78 

Ecclesiastici 88 

Elettione 98 

Eleletto 12 

Essere 22 



r s t u x y 
37 47 57 9 19 21 



03 

Essen do 32 

Editto 42 

Espeditione 52 

Francia 62 

Fiandra 72 

Fanti 82 

Fattioni 92 

Ferrara 14 

Gran Turco 24 

Germania 34 

Galere 44 

Guerra 54 

Governo 64 

Havere 74 

Havendo 84 

Heretici 94 

Imperatore 16 

Gil risd. Eccca 26 

Italia 36 

Inghilterra 46 

Instanza 56 

Imperio 66 

Laschi 76 
Lituania, Lituani 86 

Lega 96 

Legato 18 

Legatione 28 

Lettere 38 



Marescial del rego 48 



z 

39 



Moscovia 58 

Moldavia 68 

Moldavo 78 

Matrimonio 88 

Monsigre 98 
Marchese di 122 
Massime 222 
Monte 322 
N. Signore 422 
Nuntio Apco 522 
Nuntii Terrestri 622 
Negotii 722 
Napoli 822 
Non 922 
Nondimeno 114 
Ordine Ecc^o 214 
Ordine Equestre 314 
Officio 414 
Onde 514 
ogni 614 
Palatino di Cra- 
covia 714 
Palatino di Vilna 814 
Palato di Sando- 

miria 914 
Palato di, overo Pa- 

latini 166 
Polonia overo Po- 

lacchi 266 

Per, pur, perö 366 

Perche 466 

Principe Hernesto 566 

Principe Ridolfo 666 

Prudenza 766 

Pace 866 

Qua 966 

Que 188 



328 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Qui 


288 


Sede Apost. 


822+ 


1 utt 5b 61 


Questi 


QQD 

OÖO 




924 


Tuttavia 6661 


r\ Ii* 

Quem 


A O O 

488 


C A /T+A 

S. Mta 


1441- 


Ves vo di Cracovia 766] 


Quando 


588 


c 1 

bubcamerano 


e\ A A. 

244 


Vesc. di Cuiavia 8661 


Quanto 


(>OQ 

boo 


Senato 


O /I /Ii 

344J- 


Vesc. diPosnania 966i 


Kel. Catn a 


700 
(00 


Senator 


AAAi 

444f 


vesc. 0.1 1 losca iööt 


Re di Polonia 


000 


Svetia 


r A 4, 

544 


v esc vu ui &oo\ 


Regina di Polonia 


yoo 


Savoia 


/» /l A, 

644 


Vescovi 000+ 


Ke di rranua 


100 
IZ4 


opagna 


744 


varsovia 4ooi^ 


Re di Spagna 


ZZ4 


Sospett 


Q A /Ii 


Vaiudda di Tran- 


Ke di rortugallo 




1 lansilvania 


f\ A Ai 

944 


silvania döot 


r\e ui wiigdiia 


499 


1 dl Idlld 


1 1\ c\i 
1001 


V llLJd UOO 1 


Re di Svetia 


52?+ 


Tartari 


266i 


Ungaria 788+ 


Regina di Svetia 


62?+ 


Toscana 


366i 


V. ST. Illma 888+ 


Republica 


723. 


Tant 


460i 


V. Sig. 988+ 



5- 

[I584-J 

Nuntio Caligari presso Farciduca Carlo, vescovo di Bertinoro. Monsigf 
Caligari, 1 compagnio in secreteria di G. Batta Argenti nostro 

zio carnale. 

Nulla 67 



N. Sigre 


91 


S. Stä 


95 


Havere 


99 


Imperatore 


81 


S. Mtä 


85 


Havendo 


89 


Re Chmo. 


71 


Sua Altza 


75 


Essere 


79 


Re Cattolico 


61 


S. Ecc^a 


65 


Essendo 


69 


Re di Polonia 


51 


V. S. Illma 


55 


Instanza 


59 


Arciduca Carlo 


41 


V. Sigia 


45 


Diligenza 


49 


Arciduca Ferdinando 


31 


Gran Turco 


35 


Corrieri 


39 


Duca di Baviera 


21 


Turchi 


25 


Espedition 


29 


Duca di Sassonia 


11 


Heretici 


15 


Quest 


19 


Palatino del Rheno 


93 


Cattci 


97 


Quelli 


92 


Arciv. di Colonia 


83 


Eccci 


87 


Tanti 


82 


Arciv. di Treveri 


73 


Vescovi 


77 


Quanti 


72 


Arciv. di Magonza 


63 


Capitoli 


67 


Non 


62 


Arciv. di Salzburg 


53 


Canonici 


57 


Nondimeno 


52 


Cardle d'Austria 


43 


Guerra 


47 


Qua 


42 


Pace 


33 


Tregua 


37 


Que 


32 


Cavalli 


23 


Confini 


27 


Qui 


22 


Fanti 


11 


Fortezza 


17 


Per, pur, perö 


12 



1 Joh. Andr. Caligari, 1579 — -613 Bischof von Bertinoro, war Nuntius bei Erz- 
herzog Karl in Graz seit Oktober 1584. 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 

6. 



[1584.] 

Nuntio Vercelli in Colonia monsigr Bonhomo l . 

Nulla 



N. Sigre 


18 


Gran Duca di To- 




Commissrü Imperiali 54 


Imperatore 


28 


scana 


62 


Qua 


64 


Re Ch^o 


38 


Duca di Terranova 


72 


74 


Re Cattco 


48 


Duca d'Urbino 


QQ 

oz 


Que 


Re di Portugallo 


58 


Duca di Parma 


92 


Qui 


84 


Re di Polonia 


68 


Nuntio di 


18 


Questi 


94 


Re di Svetia 


78 


Ambasre di 


28 


Quelli 


12 


Imperatrice 


88 




Regina di Francia 


98 


Monsig. di 


38 


Quando 


22 


Regina di Spagna 


16 


Card J e Madruzzo 


48 


Mentre 


32 


Regina d'Inghilterra 


26 


Duca d'Alanson 


58 


Che, chi 


- 

42 


Regina di Scotia 


36 






Arcidca Ferdinando 


46 


Marchese di 


68 


Per, pur, perö 


52 


Arcidca Carlo 


56 


Conte di 


78 


Perche 


62 


Arcidca Hernesto 


66 


Barone di 




Accioche 


72 


88 


Arcidca Matthias 


76 






Arcidca Massimi- 




II Moscovita 


98 


Nondimeno 


82 


liano 


86 


II Transilvano 


16 


Tant . . 


92 


Don Gio. d'Austria 


96 


Transilvania 


26 


Quanti 


18 


Sig" Venetiani 


14 








Sig ri Svizzeri 


24 


Germania 


36 


Come 


28 


Duca di Baviera 


34 


Francia 


46 


Non 


38 


Elettori del Imperio 


44 


Spagna 


56 


Havere 


48 


Ecclesiastici 


54 








Secolari 


64 


Italia 


56 


Havendo 


58 


Arciv. di Magonza 


74 


Polonia 


76 


Essere 


68 


Are. di Colonia 


84 


Portugalla 


86 


Essendo 


78 


Arciv. di Treveri 


94 








Duca di Sassonia 


13 


Ungaria 


96 


Gran Turco 


88 


Conte Palatino 


22 


Scotia 


14 


V. Sigia Illma 


98 


Marchese di Bran- 
deburg 


32 


Inghilterra 


24 


V. Signa 


16 


Duca di Brunzvich 


42 


Fiandra 


34 


S. Stä 


26 


Duca di Savoia 


52 


Stati di Fiandra 


44 


S. Mtä 


36 



1 Joh. Franc. Bonomi war schon von seiner Nuntiatur am Kaiserhofe aus 1583 in 
Spezialmission nach Köln geschickt worden, wurde sodann am 13. Okt. 1584 als erster 
ordentlicher Nuntius in Köln ernannt und langte dort am 9. April 1585 an. Vgl. Hansen, 
Nuntiaturberichte Bd. 1. Er blieb bis 1587, s. auch Elises - Meister, Nuntiaturberichte : 
Die Kölner Nuntiatur Bd. I. 



330 Chiffrcnschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Lettere 


46 


Reitri 


82 


Arcivo di Salzburg 


17 


Avvisi 


56 


Confessione Augu- 




Arciv. di Praga 


27 


Negotii 


66 


stana 


92 


Arciv. di Strigonia 


37 


Legato 


76 


Venetia 


13 


Amministrator Fri- 




Dieta 


86 


Inimici 


23 


sigenze 


47 


Pace 


96 


Bascia 


33 


Vescovo Olomu- 




Guerra 


14 


Turchi 


43 


scense 


57 


Denari 


24 


Confidenti 


53 


lurisditt. Ecc^a 


67 


Fanti 


34 


Amici 


63 


Legation e 


77 


Cavalli 


44 


Sacramentarii 


73 


Abbate di Fulda 


87 


Galere 


54 


Aleuni 


83 


Matrimonio 


97 


Religne Catt. 


64 


Stato di Milano 


93 


Steria 


19 


Cattci 


74 


Instantia 


15 


Carintia 


29 


Heretici 


84 


Ambass. Cattco 


25 


Moravia 


39 


Sed. Apostca 


94 


Ambasfe Veneto 


35 


Austria 


49 


Ancora 


12 


Ambastor Ceseo in 




Bohemia 


59 


Consiglio Consiglieri 22 


Roma 


45 


Imperio 


69 


Risolution 


32 


Differenza 


55 


Slesia 


79 


Lega 


42 


Confidenza 


65 


Disegni 


89 


Tregua 


52 


Risposte 


75 


Maxime 


99 


Christianitä 


62 


Conelusione 


85 


Necessario 


ii 


Pericoli 


72 


\x r\ m 'i 

LXKJllld 


Vi) 










7- 

[1584.] 








Con Möns. 


Visconti 1 Collettore in 


Portogallo. 












Nulla 8 




a b c 


d e 


f g h i 


1 


m n p q 




Ol 11 21 


31 03 


13 23 32 05 


15 


25 35 07 17 27 


41 


51 


61 




71 






r 


s t u z 


et 


con 






37 


47 57 09 19 


29 


39 





91 

1 Nach dem Cat. Garampi 1584 Kollektor in Portugal. 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argcnti. 



331 



Nostro Signore 


12 


S. Aza 


26 


Essendo 


5* 


Imperatorc 


22 


V. S. lllma 


36 


Risolutione 


6^ 


Re Catholico 


32 


V. s. 


46 


Risposta 




Re Christ™ 


42 


Collettoria 


56 


Lettere 


n 


Rega d'Inghilterra 


52 


Religne Catholica 


66 


Corriero 


l \ 


Don Ant° di Portu- 




Fiandra 


76 


Questi 


24+ 


gallo 


62 


Spagna 


96 


Quello 




Card^ Arcidca Le- 




Francia 


10 


Quando 


^ 


gato 


72 


Inghilterra 


20 


Come 


54+ 


Vescovo di Viseo 


92 


Italia 


30 


Tanto 


64+ 


Arcivescovo d'Evora 


14 


Lega 


40 


Quanto 




Duca di 


24 


Pace 


50 


Non 




Vescovo di 


34 


Guerra 


60 


Nondimeno 




Marchese di 


44 


Nävi 


70 


Per, pur, pero 




Nuntio di Spagna 


54 


Soldati 


90 


Perche, accioche 




Legatione 


a a 
64 


Denari 




Instanza 


46 


Regno di Portugallo 


74 


Havere 




Negotio 


56 


S. Mtä 


94 


Havendo 




Mente 


bl 


S. Stä 


16 


Essere 


Ambasciadore di 


ib 



8. 

[1582.] 

Con. Möns. Arciviscovo di Rossano 1 Nuntio a Napoli. 

Nulla 94 

abcdefgh i 1 m n o p q r 
9 7 5 3 1 12 22 32 42 52 62 72 82 92 14 24 
03 05 07 09 

16 26 36 46 

s t u z et con 
34 44 54 64 74 84 
01 

56 



Nostro Signore 13 


S. Stä 


93 


Vescovi 


81 


Re Catholico 23 


S. Mtä 


11 


Galere 


91 


Re Christmo 33 


S. FCC** 


21 


Cavalli 


15 


Sig. Vicere di Napoli 43 


V. S. Illma 


31 


Fanti 


25 


Sig. Vicere di Sicilia 53 


V. s. 


41 


Guerra 


35 


Duca di 63 


Napoli 


51 


Pace 


45 


Principe di 73 


Roma 


61 


Tregua 


55 


Marchese di 83 


Iurisdittne Ecclesca 


71 


Constantinopoli 


65 



Silvio Savelli, 1583 — 88 Er/b. v. Rossano, 1582 Nuntius in Neapel fCat. Garampi). 



332 Chiffrenschlüssel aus Buch 1 der Sammlung des Matteo Argenti. 



Armata 


75 


Quelli 


77 


Corriero 


69 


Havere 


85 


Per, pur, perö 


87 


Diligenza 


79 


Häven do 


95 


Perche 


1 97 
J 


Officii 


89 


Essere 


17 


Accioche 


Spogli 


99 


hssendo 


27 


Quando 


19 


Che, chi 


76 


Instanza 


37 


Ancora 


29 


Qua 


86 


Tanti 


47 


Non 


39 


Que 


96 


Quanti 


57 


Negotii 


49 


Qui 


66 


Questi 


67 


Lettere 


49 







9- 

Con Möns, della Corbara nuntio in Firenza. 



a b c d e 


f 


g h i 1 


m 


n o p 


P r 


3 5 7 9 13 


23 


33 43 i5 25 


35 


45 17 27 


37 47 


Ol 03 




05 




07 








s t u z et 


con 






57 67 i9 29 39 


49 










09 








Nostro bignore 


21 


Siggi Genovesi 


25 


Havendo 


29 


Imperatore 


31 


Siggi Lucchesi 


35 


Essere 


39 


Re Catholico 


41 


S. Stä 


45 


Essendo 


49 


Re Christmo 


51 


S. Altezza 


55 


Questi 


59 


Re di Portugallo 


61 


V. S. Illma 


65 


Quelli 


69 


Gran Duca di Tosna 


71 


V. s. 


75 


Tanti 


79 


Gran Duchessa 


81 


Cavalli 


85 


Quanti 


89 


Duca di Savoia 


91 


Fanti 


95 


Corrieri 


99 


Duca di Ferrara 


13 


Guerra 


17 


Avvisi 


12 


Duca di Mantova 


23 


Pace 


27 


Lettere 


22 


Duca di Parma 


33 


Galere 


37 


Come 


32 


Duca d'Urbino 


43 


Regno di Neapoli 


47 


Quando 


42 


Cardle di Medici 


53 


Stato di Siena 


57 


Non 


52 


Cardinale di 


63 


Stato di Firenze 


67 


Instanza 


62 


Duca di 


73 


Titolo 


77 


Provisioni 


72 


Principe di 


83 


Risolutioni 


87 


Perche 


82 


Nuntio di 


93 


Risposte 


97 


Che, chi 


92 


Siggi Venetiani 


15 


Havere 


19 







I 

Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 333 



10. 



Col Sig. Cardinal d'Armignac 1 le 


gato 


in Avignone. 












iNulia 


Q 
i> 


a b c d 


e 


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i 
1 


m n o p 


q 


87 77 67 57 


13 


23 33 43 41 


51 


61 71 85 75 


65 


02 


04 


06 




08 






i 


b L U Z 


et 


con 






oo 


45 35 25 15 

rkO OO &0 \-0 


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00 

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Nostro Signore 


82 


Duca di Savoia 


46 


Quanti 


n 


Re Christ™ 


72 


Guerra 


36 


Non 




Regina Madre 


62 


Pace 


26 


Nondimeno 


3% 


Re di Navarra 


52 


Tregua 


16 


Avvisi 




Regina di Navarra 


42 


Cavalli 


88 


Lettere 


n 


Principe di Conde 


32 


Fanti 


78 


Risposta 


n 


Gran Priore 


22 


Instanza 


68 


Risolutione 




Möns. Rettore 


12 


Diligentia 


58 


Come 




Conte Boschetto 


84 


Consule d'Avignone 


48 


Quando 


8% 


Duca di Umena 


84 


Havere 


38 


Perche 


1\ 


Principe d'Oranges 


64 


Havendo 


28 


Oranges 


6\ 


Avignone 


54 


Essere 


18 


Carpentras 


5 \ 


Stato d'Avignone 


44 


Essendo 


80 


Minerba 


4% 


Contado Venaissino 


34 


Che, Chi 


70 


Sospetti 




Principe di 


24 


Per, pur, pero 


60 


Rispetti 


24, 


Duca di 


14 


Questi 


50 


Guarnigioni 




Monsignor di 


86 


Quelli 


40 


Officii 




Marescial di 


76 


S. Stä 


30 


V. S. Illma 




Madame di 


66 


s. m 


20 






Cardle di Borbone 


56 


Tanti 


10 







1 1. 

L1584. 1585.] 

Con Möns. Grimaldi 2 vescovo di Cavaglione in Avignone. 
a b c d e f g h i 1 m n o p q 
31 41 51 61 33 43 53 63 35 45 55 65 37 47 57 
09 01 07 05 

r s t u z et con 
67 77 87 39 49 59 69 

. 65 

1 Georg d'Armagnac, wurde 1 544 Kardinal, war 1577 1587 bis zu seinem Tode 
Bischof von Avignon und Legat. 

2 üominicus Grimaldi war nur 1584 — 85 Bischof von Cavaillon, s. auch S. 282. 



334 Chiffrenschlüssel aus Buch 1 der Sammlung des Matteo Argenti. 



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94 

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79 


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48 






62 


Pr^nria Xn" 


1 'irHl Rnrhnnp 
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49 


Fr^inrpQi 

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39 


1 prritn ^ 1 \ 
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Dnrn di Crinsn 

1-/ llCtl VI 1 VJ U 1 «3 iX 


96 


Tanto 




22 


X poatinnp 4fi 

X j V~ w all W U v I \J 


Prince d'Oranges 


86 


Quando 




12 




Marescial di 


76 


Questi 




90 


Nulla 71 


Monsignor di 


66 


Quelli 




80 




Contado d'Avignone 56 


1 CI, UUI , UC1 U 




70 


gli avertimenti de 


Contado Venaysino 


46 


1 C1L11C 




60 


1 altra cifra serviranno 


Avignone 


36 


IM Uli 






anco per questa. 


Oranges 


26 


IM Uli Ulli IC 11 U 




40 


Pace 


16 


Vjd Vcllll 




-iO 


ivllllala cllUUallLU LI L 


Guerra 


94 


Kci nti 

X tili LI 




90 


in frei pt minnettrui Ii 

Hill d CL lllclllUcllUil 11 


Trattato 


84 


1 1CI C11C1 




10 

IV 


elv Cl L1111C11 LI Ul UIU111C 


Nuntio di Francia 


74 


V-«dlUllLl 


MX 


QX 

t/O 


Ul iVlUllMgllUl lll liJVJ CL 


Nuntio di Savoya 


64 


Amici 




88 


Rmo padrone il Signor 


S. Stä 


54 


Nemici 




78 


Cardinal Rusticucci, die 


S. Mtä 


44 


Armi 




68 


.... Iunij I585. 


S. S. Illma 


34 


Come 




58 








a e i 





u 








41 55 77 


39 


37 








51 65 87 


03 


05 








c b m n 


s 


t 








09 31 33 01 


35 


07 




Nostro Signore 


98 






Con 71 


Catholici 




98 






Nulla 69 



12. 

Col Colarenzo pagatore in Avignone. 

Nulla S 

d e f g h i l m n o p q 
43 15 25 35 45 17 27 37 47 19 29 39 
03 05 07 



a b c 
13 23 33 
01 



r s t u z et con 
49 59 69 11 21 31 41 
09 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 335 



Nostro Signore 


12 


Re Christmo 


22 


Re Catholico 


32 


Regina Madre 


42 


Duca d'Alanzone 


52 


Re di Navarra 


62 


Monsig. Danvilla 


72 


Conte Boschetti 


92 


Cardie d'Armignac 


14 



Vescovo di Savona 24 
Cardle Borbone 34 
V. S. Illma 44 
Duca di Savoia 54 
Avignone 64 
Contado Venaissino 74 
Trattato 94 
Tradimento 16 
Cavalli 26 



Fanti 36 

Francesi 46 

Italiani 56 

Havere 66 

Havendo 76 

Essere 96 

Essendo 18 

Non 28 



13- 



Con il Sig. Latino Orsino in Candia. 

Nulla 8 



a b c d 


e 


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1 


m n o p 


q 


Ol 11 21 31 


03 


13 23 


33 05 


15 


25 35 07 17 


27 


41 


51 




61 




71 






r 


s t 


u z 


et 


con 






37 


47 57 


09 19 


29 


39 










91 








Nostro Signore 


12 


Repubca 


di Venetia 


56 


Marchese di 




Imperatore 


22 


Guerra 




66 


Conte di 


9^ 


Re Catholico 


32 


Pace 




76 


Consiglieri 


X \ 


Re Christ™ 


42 


Tregua 




96 


Concordia 


2% 


Re di Polonia 


52 


egLa 




10 


Discordia 




Siggi Venetiani 


62 


Armata 




20 


Risolutione 


H. 


Gran Turco 


72 


Galere 




30 


Risposta 




S. Stä 


92 


Fanti 




40 


Lettere 




S. Mtä 


14 


Cavalli 




50 


Corriere 




S. A. 


24 


Nävi 




60 


Havere 




S. Sertä 


34 


Galeazzo 




70 


Havendo 


lt) 


V. S. Illma 


44 


Vice Re 


di Napoli 


90 


Essere 




G. Duca di Toscana 54 


Governate di Mi- 




Essendo 




Duca di Ferrara 


64 


lano 






Questi 


m 


Italia 


74 


Vice Re 


di Sicilia 


n 


Quelli 


5t 


Spagna 


94 


Ambasciator Ca- 




Tanto 




Francia 


16 


tholico 


in Roma 


<n 


Quanto 


IT) 


Germania 


26 


Principe 


di 


n 


Mente 


96 


Bologna 


36 


Duca di 






Non 


1-B 


Doge di Venetia 


46 


Perche 






Per, pur, pero 


2^ 



336 



Chiffrensculüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



14. 

Con monsig. del Mondovi 1 nuntio in Savoia, poi cardinale. 

an em it or us cl bd fg pz et con 
81 71 61 51 41 31 21 11 Ol 03 

Qua Que Qui 
18 80 70 



Nostro Signore 


82 


Perche, accioche 


38 


Sorella 2a del Im- 




Imperatore 


72 


Nondimeno 


28 


peratore non ma- 




Re Christmo 


62 


Questi 


60 


ritata 


Ü 


Re Cattolico 


52 


Quelli 


50 


Figliuola primoge- 




Re di Polonia 


42 


Negotii 


40 


nita del Gran- 




Regina di Scotia 


32 


Lettere 


30 


duca 


24 


Regina Madre 


22 


Risposte 


20 


Duca di Nemours 


34 


Rega d'Inghilterra 


12 


Espeditione 


10 


Principe di Gene- 




Duca di Savoia 


84 


Avisi 


80 


vois 


44 


Duca di 


74 


Catholici 


70 


Duchessa di Ne- 




Conte di 


64 


Heretici 


60 


mours 


54 


Ambre di del 


54 


Kehgione 


50 


Monsig. di Leyni 


64 


II Cardinal di 


44 


Havere 


40 


Monsig. di Cahors 


74 


Monsignor di 


34 


Havendo 


30 


Gran Cancelliero di 




II Cardal di Ver- 




Essere 


20 


Savoia 


84 


celli 


24 


Essendo 


10 


Presidente del 




Avignone 


14 


Cavalli 


i2 


Pozzo 


94 


Fiandra 


86 


Mente 


22 


Pesidte Miglieto 


i6 


Francia 


76 


Duca d'Angion 


32 


Presidte Tesauro 


26 


Spagna 


66 


Re di Navarra 


42 


Presidte Ponte 


36 


Germania 


56 


Rega di Navarra 


52 


Presidte Ruffia 


46 


Fanti 


46 


Principessa di Na- 




II Collaterale Aiazza 


56 


Denari 


36 


varra 


62 


Monsig. di Baco- 




V. S. Illma 


26 


Principessa di 






66 


V. S. 


16 


Spagna 


72 


Monsig. di Molart 




Che, chi 


88 


Secondogenita di 




primo secret rio 


76 


Non 


78 


Spagna 


82 


Fattioni Spagnuola 


86 


Quando 


68 


Sorella prima del 




Fatt"e Francese 


96 


Come 


58 


Imperat re nonma- 




L'Arcivo di Tu- 




Per, pur, perö 


48 


ritata 


92 


rino 


i-8 



1 Vincentius Laureo, 1566—87 Bischof von Mondovi, wurde nach dem Tode des 
Herzogs Emmanuel Philibert von Savoyen Nuntius am Hofe dessen Sohnes Karl Emma- 
nuel Philiberts und wurde während dieser Tätigkeit abwesend 1583 zum Kardinal 
ernannt. 



/ 

Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 337 



II Vesco di Ivrea 


28 


Sigria di Venetia 


36 


Maresciallo di Me- 




II Conte d'Avia 




Governatre di Mi- 




moransi 


35 


Ambe in Roma 


38 


lan 


46 


Marescio di Rets 


45 


II Conte di San 




G. Duca di Toscana 


56 


Maresd di Biron 


55 


Fre 


48 


Duca di Ferrara 


66 


Marchese d'Este 


65 


II Marche di Mese- 




Duca di Sassonia 


76 


Marchese di 


75 


rano 


58 


Genua 


86 


Monsig. d'Espes 


85 


II Marche di Roma- 




Geneva 


96 


Milano 


95 


gnano 


68 


Berna 


18 


Nuntio del Impere 


27 


11 Sigr Ferrante Vi- 




Bernesi 


28 


Nuntio di Francia 


37 


telli 


78 


Svizzeri 


38 


Nuntio di Spagna 


47 


Matrimonio 


88 


Duca di Mantova 


48 


Nuntio di Vinetia 


57 


Savoia 


98 


Monferrato 


58 


Prencipe di 


67 


Piemonte 


12 


Delfinato 


68 


Prencipessa di 


77 


Nizza 


22 


Consiglieri 


78 


Provenza 


87 


Conte di Masimo 


32 


Ambasc°r di Venetia 


io 


Portogallo 


97 


Möns, dela Croce 


42 


Agente del Re Cattco 20 


Pace 


29 


Möns di Villarge 


52 


Aste 


30 


Roma 


39 


Conte di Pancalier 


62 


Arme 


40 


Regno 


49 


Saluzzo 


72 


Baron Sfondrato 


50 


Republica 


59 


Möns, dela Valletta 


82 


Castelliani 


60 


Sua Stä 


69 


Möns, di Bellagarda 


92 


Capitani 


70 


Sede Apostolica 


79 


Anselmo 


14 


Cavalieri 


80 


Sig. Pirro Malvezzi 


89 


La Voghera 


24 


Duca di Guisa 


90 


Monsig. Grimaldi 


99 


Carmagnola 


34 


Duca d'Umena 


23 


Soldati 


8i 


Revel 


44 


Duchessa di 


33 


Spagnuoli 


9i 


Turino 


54 


Francesi 


43 


Tedeschi 


08 


Imperio 


64 


Fortezza 


53 


Vescovo di 


07 


Mondevi 


74 


Governatore 


63 


Vescelli 


06 


Unione 


84 


Guerra 


73 


Ugonotti 


05 


Rebellione 


94 


Italia 


83 


Tanti 


02 


Inghilterra 


16 


Italiani 


93 


Quanti 


04 


II Nuntio Apostco 


26 


Linguadoc 


25 







i5- 

Cifra con il sig. conte Buschetto e con monsig. 
Grimaldi. 

[Derselbe Schlüssel wie der Grimaldis Nr. n.J 



Meister, Die Geheimschrift. 



338 



Chiffrenschlüsse] aus Buch I der Sammlung des Maueo Argenti. 



16. 

Con il medico del Gran Turco. 

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& 




1-7 


u 



12 1 X 
i3: r % 



•4: h Xo 

•5: 1 ^ 



14: e ^ -6- r ^ 

1-5- q V 7: z ^ 



16= n T 8: k 



19 



9t 



i-8- y # 
10: k 4: 1: p ^ T9 & $ 

2: d OlV 
11 o ijr 17 20: o yi 

^ 3: f A 



:21 e [7^ 

2-2 J> C X 

2-3: A _ijo_ 

2-4 i 

25: b jP5 



i7: u :9 q o\u 

[4:0 Sgiaus bassa 2<^o visir 1%. cigala 

2*00 Sinan basa primo visir 5ÖÖ Gaus basi il qual manda 

14: basä di mar causi in qua in la. 

1ÖÖ aga giagnicar 800 Zebesi basi sopra le arme. 

30: Adern basa 30 visir 2-57 mar negrö 

•10- Mamet basa 4 visir :454: mar biancho 

15; Embmoar basi 667. Candia 

15-6- Tabasi basi 234: Corso 

%_ Capi haga 112- Dalmatia 

6ÖÖ begler beg 378- Barbaria 



j 

Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 339 



123 Malta 542. per terra 

672- armata 94:0 Viena 
•13- campo 

galee 

numero ad ghemig c^_lI_JIZI^> ogni un ponto fa cento il beso fa -50- 




La Stella fa -30- la meza stela fa 20 il terzo segno fa -80- 




il sopra scritto segno il nome mio. 



17- 

[1577—80 oder 1583.] 
Con mons. vescovo di Piacenza 1 nuntio in Spagna. 

Nulle 9—4 

a bcdefg hi 1 m n o p q 
11 21 31 41 13 23 33 43 15 25 35 45 17 27 37 
02 • 06 04 08 

3 5 7 9 

r s t u z et con 
47 57 67 77 51 61 71 
05 

i 



Arciduca Hernesto 


82 


Beneficij 


44 


Concessioni 


16 


Arciv di Toledo 


72 


Bene 


34 


Card^ di Stä Pras- 




Audienza 


62 


Barone di 


24 


sede 


88 


Audacia 


52 


Breve 


14 


Concilio Trid™ 


78 


Ambassatore di 


42 


Card^ Gran Vela 


86 


Cardinale 


68 


Ancora 


32 


Clero 


76 


Conte di 


58 


Avvisi 


22 


Card^ Alberto 


66 


Collettore 


48 


Armi 


12 


Cruzada 


56 


Catholici 


38 


Amici 


84 


Cardle Deza 


46 


Constantinopoli 


28 


Antonio Perez 


74 


Comre magre di Ca- 




Come 


18 


Accordo 


64 


stiglia 


36 


Che, Chi 


80 


Bisogni 


54 


Card'e di Toledo 


26 


Duca di Braganza 


70 



1 Philipp Sega, 1578 — 96 Bischof von Piacen/.a, war 1577 — 80 o. Nuntius in 
Spanien, dann wurde er noch einmal als ao. Nuntius hingeschickt ,* g Sept. 158} bis 
Dez. 1583. 

22* 



340 Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



F)nri n'Alvi 

l-V LlLil LI i 1 IV cl 


60 


f ihprt'i 

1-/1ÜL 1 Lei 


30 
o\j 


Quanto 


82. 

L>i). 


Dnri m 

XVUL-cl Ul 


50 


IVXcllI llilUHlU 


90 


Quando 




I J inin 

' tl l l eil J 


4-0 


IvT i ntr»\7d 

iVlclll IU Vcl 


in 

X\J 


Religione Cat ca 


62. 


Du rn d'Alnn7nn 

_I / L 1 L 1 1 Li J Hill iA V / 1 1 


30 


IvlirrnpQp rl'Acrl~ip1i 

mal LULoL LI il.iillClct 




Re di Francia 


52. 


Frrl p^i i <sti n 


20 


A/l nmrrliii (\\ ^irilii 
lyivjiiiXL dilti ui cJiL-iiiti 


72 


Re Cattolico 


42. 


Flpttinnp 

LilL L CIL/ 1 1 L, 


10 


MarrhpLip di 

iTXcliL*llLOL< LI 1 


62 


Re di Polonia 


32. 


P <iCprP 


82 


Milmn 

IVA llclll KJ 


^2 


Regna d'Inghilterr 


a 2% 




72 


IVTnmtinni 

1YALJ111L1L/111 


4-2 


Regna di Scotia 




Fc:npnitir)np 

L»o L/ C Lll UUuv 


62 


M nn <;i annr t]\ 
iy ivj Li o i^i ivj i Li i 


32 


Regno 


84 


FflRcacia 

J t 1 N Lilv Iii 


52 


IVFiximp 


22 


Ribelli 


74 


Frmrpsi 


42 


Mente 


12 


Ribellione 


64x. 


Fn nrn 
i 1 tliitia 


32 


IVTntatinnp 

IVXULClLlL^llL, 


84 


Roma 




Fiandra 


22 


Marliano 


74 


Sede Apostolica 


44, 
H- 


Ferreira 


±2 


Nostro Sicrnnrp 


64 


S. Stä 


H- 


Pi nrpn 71 


84 


Nnntio di 




S. Mtä 


24 

T 


n t 1 
1 all Li 


74 


nnli 

1 > cl IJ L-/ 1 1 


44 


S. S. Illma 


14. 


Pittinn p 

X cllLlL/UL, 


64 


rVPO ntl 1 


34 


S. Fccza 


8t> 


VJ I etil U UCcl Ul X UoC"" 


54 


TsFnn 

IX L711 


24 


Sicilia 


7f> 


f^rm 1 nrrn 

VJ lellJ _L LI 1 L LV 


44 


Nnnninipno 

X>IL^11L11111L11L/ 


14 


Savoia 


6t> 


Germania 


34 


pJptpqqi ri n 

IXL-L-LDocll 1 Lv 


86 


Spagna 


5t> 


Galere 


24 


( )rninp Frrlp^co 

1 L I 1 1 i L. J j L L 1 L v) 


76 


Spagnoli 


4t 


Guerra 


i4 


Officij 


66 


Sospetto 


3t) 


Governatre diMilano 86 


Onde 

VylJUL 


56 


Sostanza 


2t) 


Governo 


76 


Opni 

Wglll 


46 


Sicurezza 


lt 


Genova 


66 


Offesa 


36 


Secretario Tayas 


88+ 


Heretici 


56 


Officiali 

v — j uilichi 


26 


Secreü Idiaguez 


78+ 


Havere 


46 


Pnnnnp di Pnrm^i 

X 1111LLL/L Li 1 X eil 111 Cl 


16 


Toscana 


68+ 


Havendo 


36 


Principe d'Oranges 


88 


Turchi 


58+ 


Honori 


26 


Pnnnnp ni 

X 1 1 1 .L 1 L'L Li 1 


78 


Tanti 


48+ 


Imperatrice 


iß 


Pnlnnn 

X L^lL-'lllcl 


68 


Tutti 


38+ 


Imperatore 


88 


Populi 


58 


Tuttavia 


28+ 


Iurisditne Ecclca 


78 


Ppr nur nprn 

L LI ^ L/ Li 1 ^ ULI U 


48 


Timore 


18+ 


Italia 


68 


Perche 


38 


Tempo 


8t)- 


Italiani 


58 


Prudenza 


28 


Tregua 




Inghilterra 


48 


Pace 


18 


V. S. Illma 




Irlanda 


38 


Ppnsipri 


80 


V. s. 




Imperio 


28 


Portugallo 


70 


Vice Re di Napoli 


40- 


Instanza 


i8 


Pnrtnp^hpsi 

X- V-/1 IUC1 LlVe'i 


60 


Vngaria 


30- 


Lega 


80 


Qua 


50 


Vescovi 


2-6- 


Legato 


70 


Que 


40 


Vescovato 


10- 


Lagatione 


60 


Qui 


30 


Venetia 


822 


Fettere 


50 


Questo 


20 


Venetiani 


722 


Licenza 


40 


Quello 


10 







Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 341 

18. 

[1585- '586.] 

Cifra commune fra Ii rmi nuntii di Spagnia, Francia, Germania, Polonia, 
Venetia Savoya et Avignone con monsigr di Cavaglione. 



a b c d 


e 


i g h i 


1 


m n 





P 


qu 


33 34 36 38 


37 


31) 93 44 14 


42 


24 43 


31 


28 


82 


54 


58 


62 






84 






57 


55 


73 






87 










r s t u 


z 














27 72 25 52 


53 














92 94 16 
















17 












qua que 


qui 


quell quest quanto perche 


per 


che 




13 15 


18 


19 02 03 




04 


05 


06 






chi non et 


Nulla 










07 08 09 


n 








II Papa, N° Sigre 




L'Arciduca 


90 


Pace 






112 


S. Santitä 


20 


II Duca di Savoia 


101 


Tregua 




113 


L'Imperatre, S. Mtä 




La Sigia di Venetia 


102 


Dieta 






114 


Cesarea 


10 


II Gran Duca di 




Protestanti 




115 


Re di Francia, Mta 




Toscana 


103 


Presidenti 




116 


Chrma 


30 


II Duca di Femara 


104 


Danari 




117 


Re di Spagna, S. 




II Duca di Mantova 


105 


Fanti 






118 


Mta Cattca 


40 


II Duca di Parma 


106 


Cavall 


i 




119 


La Regina Madre 


50 


II Duca d'Urbino 


107 


II Gar 


dl di 




120 


La Regina diSco,tia 


60 


II Duca di Guisa 


108 


II Nuntio 




121 


La Regina d'Inghil- 




II Principe di Parma 


109 


II Secretario di 


122 


terra 


70 


II Principe Doria 


110 










II Re di Polonia 


80 


Guerra 


111 











Tutti Ii nomi proprii et dittioni si scriveranno per intelligentia con 
uno punto sopra alla lettera ultima della precedente parola, come nelP- 
altra cifra si e detto. 

Questa cifra sarä commune accio si possano scrivere Ii r™i nuntii 
fra di loro. Data di commandamento di monsigre illmo et rmo pne [\ 
sigr card. Rusticucci. 



342 Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo x\rgenti. 



Savoya. Die Dominico 12. Maii. Data a monsigr eletto vesc° di 

Savona, il quäle, va nuntio di N. Sigre al sigr duca di 
Savoya, et si e instrutto il revd. monsig. Agostino Ro- 
chetta suo secretario. 

Avignione. Mandata di ordine di monsigr illmo c t rmo padrone il sigr 
card. Rusticucci a monsigr r^o Grimaldi vesvo di Cava- 
glione in Avignione al presente Governatore, acciö possa 
communicare con mons. nuntio in Savoya, et altri che fara 
bisognio. Die 19. Octobris consignata in niano di monsig r 
illmo, il quäle la manda. Non tu mandata. 

Francia. Die Dominico 16. Iunii 1585. Data a monsigr rmo eletto di 

Nazaretb, il quäle va nuntio di N° Sig re in Francia, et si 
e instrutto il sigr Giulio Cesare Giovannini da... secretario 
di S. Sigia Rma. E'tornato et l'ha restituita. 

Venetia. Die Sabbati 22. Iunii 1585. Data a monsigr r mo Cesare 
Costa arcivescovo di Capua, il quäle va nuntio di N. Sigre 
a Venetia. Et si e instrutto S. Sig. Rma. 

Avignone. Die Veneris 18. octis. Data al sig. secretario Cortese 
d'ordine di monsigr illmo padrone, perche la mandi in 
Avignone a monsigr Grimaldi vicelegato acciö se ne possa 
servire con il nuntio di Savoya; dice il sigr Cortese al pre- 
sente esser occasione di persona fidata per mandarla. 

Spagnia. Die Iovis 12. Decbris 1585. Data in propria mano di 
monsigr illmo padrone il card. Rusticucci per dare al nuntio 
che va in Spagnia. 

Imperatore. Die Lüne 13. Ianuarii 1586. Data in propria mano a mon- 
sigr Sega vesco di Piacenza, il quäle va nuntio di N. Sigre 
all'Imperatore. 

Francia. Die 23. Iunii 1586. A monsigr rmo Nazareth nuntio in 

Francia. 



1585. 

Cifra commune per Ii Rmi nuntii apostolicv 
Data Savoya 12. Maii. 

Sub SSmo D. No Xysto Papa V. 



Data Francia 
Data Venetia 
Data Avignione 
Data Spagnia 
Data Germania 
Data Savoia 



16. Iunii 
22. Iunii 
18. Ottobre 

12. Decembris 

13. Ianuari 1586 
21. Februarii 1586 

Data Portogallo 25. Februari 1586. 
Data Francia 23. Iunii 1586. 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Mattco Argenti. 



343 



19- 
[1585.] 

Cifra con monsig r eletto vescovo di Savona 1 nuntio di N. S re in 

Savoya. Nulla 7 

a b c d e f g h i 1 m n o p qu 

13 14 16 15 1 19 18 21 5 23 25 24 2 28 29 

4 36 22 94 82 26 

42 43 38 39 

r s t u z et 
30 31 33 32 35 029 
91 92 93 3 



41 



Arcivescovo di 


26 


Essercito 


86 


Messina 


5h 


Avignione 


1)9 


Et 


029 


Marseglia 


65 


Avisi 


92 






Mare 


f6 


Ambassadore di 


021 


Francia 


36 


Monitioni 


85 


Agente di 


022 


Fiandra 


42 


Monsig r Danvil 


la 012 






Fiorenza 


63 


Marescial di 


015 


Cardinale di 


25 


Fanti 


Sf 






Corsica 


52 






Napoli 


56 


Candia 


53 


Germania 


35 


Nizza 


66 


Cipro 


54 


Genova 


62 


Nävi 


90 


Civitavecchia 


n 


Guerra 


82 


Nuntio di 


018 


Cavalli 


88 


Galere 


89 


Non 


033 


Cantoni catholici 


04 


Grisoni 


03 






Cantoni heretici 


05 


Genevra 


06 


Papa, N. Sre, S. 


Stä 7 


Cardinal Borbone 


011 






Principe di 


29 


Contado d'Avi- 




Italia 


33 


Portogallo 


?8 


gnone 


014 


Inghilterra 


40 


Polonia 


39- 






Isola di 


49 


Piemonte 


44 


Duca di Savoya, S. 




Imperatore, S. M. C. 


3 


Palermo 


58 


Alt* 


9 






Pisa 


64 


Duchessa di Sa- 




Legato apostolico 


13 


Porto di 


H 


voya 


10 


Livorno 


fS 


Portercoli 


H 


G.Duca diToscana 


20 


Lettere 


91 


Pace 


80 


Duca di Ferrara 


21 


Lutherani 


010 


Protestanti 


08 


Duca di Parma 


22 


Lione 


016 


Parigi 


01* 


Duca di Mantova 


23 






Perche 


035 


Duca d'Urbino 


24 


Monsignor di 


28 


Poiche 


036 


Duca di Guisa 


30 


Monferato 


45 


Pero 


038 


Danari 


84 


Malta 


55 


Percioche 


039 



1 Joh. Bapt. Centurione, Bischof von Savona 1584 — 87. 



344 Chiffrenschlüssel 


aus Buch I der Sammlung des 


Matteo Argenti. 




Qua 


023 


Reg a d'Inghilterra 


8 


Sicilia 


50 


Que 


024 


Roma 


59 


Sardegnia 


51 


Quelli 


025 


Religione 


0? 


Savona 


01 


Questi 


026 


Re di Navarra 


013 


Svizzeri 


02 


Quanti 


028 






Secretano di 


019 






Signoria di Venetia 


11 






Re di Francia, S. 




Signori Venetiani 


12 


Vercelli 


68 


Mtä Christma 


1 


Signoria di Genova 


14 


Vettovaglie 


83 


Re di Spagna, S. 




Signoria di Lucca 


15 


Ugonotti 


09 


Mtä Cattca 


2 


Sig r Andrea Doria 


31 


V. S. 


020 


Re di Polonia, S. 




Sig r di Piombino 


32 






Mtä 


4 


Stato Ecclesiastico 


34 


Che 


031 


Regina Madre 


5 


Spagnia 


38 


Chi 


032 


Regina di Scotia 


6 


Savoya 


43 


Come 


034 



a e i o u 
4 15 2 3 

(al dorso) 

1585. — Cifra Savoya. 
Data a monsignor rev mo elettoj vescovo di Savona, nuntio al signor 
duca di Savoia. 12. Maggio 1585. 

20. 



[1585.] 

Con il capitano Carlo Bolognetti pagatore in Avignone. 
Nulle 4.9. 



a 


b c 


d 


e 


f 


g 


i 


1 


m 


n 





P 


r 


35 


36 37 


50 


51 


38 


52 


55 


57 


56 


60 


61 


58 


63 


70 






07 






05 




75 


73 


01 


62 


08 










s 


t 


u 


z 




















65 


66 


67 


68 




















71 


72 


03 















II Papa, N. Sre, S. 




Cardinal Armigniach 


52 


ContadoVennissino 


62 


Stä 


35 


Monsig r Flisco Nun- 




Francia 


63 


II Re di Francia, S. 


3% 


in Savoya 


53 


Francesi 


65 


Mtä Chrisma 


Re di Navarra 


55 


Italia 


66 


II Re di Spagna, S. 




Duca di Guisa 


56 


Italiani 


67 


Mtä Cattca 


37 


Catholici 


57 


Fanti 


68 


Regina Madre 


38 


Heretici 


58 


Cavalli 


70 


Duca .di Savoya 


50 


Ugonotti 


60 


Guerra 


11 


Madama di Savoya 


5i 


Avignione 


ei 


Pace 


72 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 345 

Triegua 73 Trattato 76 II secretario di 121 

Danari 75 Tradimento 77 L'Agente di 122 

qua que qui quelli questi quanti quantunque per percioche 
Oi 02 03 05 06 07 08 01Ö Oll 

pero che chi non et con 
012 013 015 016 017 018 

V. S. Illma 020 Monsignor Grimaldi 023 II Marescial 025 

Data al signor capitan Carlo Bolognetti, il quäle parte per Avi- 
gnone collettore d'ordine di monsignor illmo et revmo signor cardinal 
Rusticucci. — Data 14. Maggio 1585. 



21. 

[1585-] 

Cirra per monsignor di Nazareth 1 nuntio di N. S. papa Xysto Quinto 

in Francia. 

Consigniata a monsignor rev m o di Nazaretho il di 16. di Giugno 
1585, in casa di monsignor illmo et rev m ° Cardinal Carafa dove alloggia; 
il quäle monsignor parte domatina alli 17 per la volta di Francia. 

Rihauta dal suo secretario per essere ritornato a Roma, et non se 
n'e servito. 

Io Giulio Cesare Giovannini secretario di monsignor Arcivescovo 
di Nazarette ho ricevuto dal signor Giovan Battista Argenti secretario 
delle cifre di N. S. due cifre; l'una, ch'e questa da usare con N. S., et 
Paltra communemente con Ii rev mi nuntij di S. Stä, cioe di Spagna, 
Germania, Polonia, Venetia, Savoia et Avignone, cioe con monsignor di 
Cavaglione, questo di 16. di Giugno 1585. 



ap 


eg 


it 


or us bm lc 


nf dxz 


Nulla 




7 


2 


5 


6 4 9 8 


1 


3 




Papa, N. S., S. 


Stä 21 


Alemagnia 


45 


Arciduca Carlo 


52 


Abboccamento 




28 


Alemani 


46 


Arciduca Ferdinan 


do 54 


Abbate 




29 


Amici 


47 


Arcivescovo di 


55 


Abbatia (e) 




40 


Ancora 


48 


Armata 


56 


Accioche 




41 


Ancorche 


49 


Asia 


57 


Africa 




42 


Anversa 


50 


Assalto 


58 


Agente di 




44 


Ambassadore di 


51 


Avvisi 


59 



1 Fabio Mirto Frangipani 1572—87 Bischof von Nazareth. 



346 Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Constnntinnnnli 


106 




1 'S 7 


Consigliere 


107 


Fiandra 


158 


Concilio 


108 


Fiamenghi 


159 


Colonia 


109 


Fiorenza 


160 


Corfu 


110 


Francia 


161 


dorn ptp 


11 1 


Franzesi 


162 


Cruciata 


112 


Frati 


164 


Che, Chi 


114 


Franciscani 


165 


Lome 


1 ^ 


Ferrara 


lob 


Con 




Fortezza 


1b < 




114^ 


Hl 1 pi*p 

VJcllCl C 






1 tf8 


Duca di Savoya 


115 


Gantes 


lbi> 


G. Duca di To- 




Generale di 


I < U 


scana 


116 


Genova 


1 7 1 
1/1 


Duca di Baviera 


117 


vjenevra 




Duca di Guisa 


118 


Gebenesi 


1 7/f 


Duca di Ferrara 


119 


Gente 


1 7^ 


Duca di Mantova 


120 


Germania 


1 7£ 
I/O 


Duca di Parma 


121 


oeriiidiii 


1 77 
Iii 


Duca di Urbino 


122 


Gentil'huomo 


1 19, 
I/O 


Duca di 


124 


oiorijciia 


1 7Q 


Dalmatia 


125 


vJUVCllJrtLUI Ul 


1 80 


Danari 


126 


vjiaii i urco 


1 £1 
lo 1 


Danubio 


127 


Gran Tartaro 


loz 


Decreto 


128 


Uran IVTa p<;trn ni 


1 84 


Decime 


129 


onsoni 


1 £^ 
1Ö0 


Deliberato 


140 


Vjld.IlU.Cj OldlJU 1 -^ 




Delfinato 


141 


Guascognia 


187 


Dieta 


142 


Guasconi 


188 


Domenichini 


144 


Guerra 


189 



Artegliaria 60 

Avignione 61 

Bascia 62 

Barbaria 64 

Barbari 65 

Baroni 66 

Bastioni 67 

Batteria 68 

Baviera 69 

Baylo di ConstH 70 

Bene 71 

Beuche 72 

Beneficij 74 

Benedittione 75 

Bernia 76 

Bernesi 77 

Bruxelles 78 

Card. d'Austria 79 

Card. Farnese 80 

Card. d'Este 81 

Card, di Medici 82 

Card, di Borbona 84 

Card. Armigniach 85 

Card, di Guisa 86 

Card. Granvela 87 

Card, di 88 

Conte Palatino 89 

Conte di 90 

Comendator Magre 91 

Commendator di 92 

Corsica 94 

Cavalli 95 

Cavalleria 96 

Catholici 97 

Camera apostol a 98 

Camera Regia 99 

Candia 100 

Calendario 101 

Collegio 102 

Collettore 104 

Contado d'Avigne 105 



Ecclesiastici 145 

Editto 146 
Elettore del Imprio 147 

Elettione 148 

Essercito 149 

Essendo 150 

Essere 151 

Et 152 

Europa 154 

Facultä 155 

Fanti 156 



Havere 190 

Havuto 191 

Havendo 192 

Helvetii 194 

Heretici 195 

Hora 196 
Huomini d'arme 197 

Imperatre, S. M. 

Cesa 198 

Imperio 199 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



347 



Iesuiti 


200 


Mihtia 


256 


Persia 


2oo 


Impresa 


201 


AK ' 

Moscovia 


257 


Persiano 


.1 C\ Cl 

299 


lndie Onentali 


202 


TV K ' i.' 

Moscoviti 


258 


Portugallo 


400 


lndie Occidentah 


41 A 1 

204 


Monarca 


259 


Portughesi 


A A 1 

401 


Inghilterra 


oaf» 


Monarchia 


2b0 


Porto di 


4UZ 


T 1 

Inglesi 


206 


A X ' a * 

Momtioni 


261 


Protestanti 


1 A A 

404 


Inquisitore 


207 






"T) ' ' 1 • 1 "i ^ 

Principe di Parma 


405 


T * " i." 

lnquisitione 


208 


xt r 

Napoli 


262 


Principe Dona 


40b 


T 1 J - 

lsola di 


209 


JNatione 


264 


Principe di 


407 


ltalia 


ZW 


Nävi 


4i/' f; 
2b0 


Provenza 


4Uo 


Italiani 


«Iii 
211 


XT „ „' 

Necessano 


2bb 


Provincia di 


409 


Iurisdittione 


41 1 41 

212 


XT ' l 

Necessanamente 


2b7 


Presidente 


iia 

410 


Intelligentia 


214 


XT ' 

Nemici 


2b8 










Nominatione 


4i* *n 
2b9 


Qua, Que 


/i 1 1 
411 


T 1 • 

Lago di 


210 


XT i." 

JNuntio 


270 


Qui 


A 1 41 

412 


Lega 


21b 


XT 

JNon 


271 


Questi 


A ~\ A 

414 


Legato Apostolico 


41 1 n 
Zli 






Qu ein 


4lD 


Legatione 


4)1 U 
& LO 


Obcdienza 


41 7 kl 

2/2 


Quanti 


/I 1 R 

41b 


Lettere 


41 1 < i 

219 


Ubhgati 


274 


Quando 


417 


Levante 


220 


Occasione 


275 


Quantunque 


418 


Liberamente 


1.141 1 

221 


(Jccupato 


276 


Querela 


419 


Liberta 


222 


Officio 


277 






Lione 


41 41 A 

224 


Urterta 


278 


Re di rrancia, ( 


420 


Lingua d'Oca 


4141 f; 
220 


(Jnesa 


279 


M. Lhrist m ' 1 ( 


Liege 
Lituania 


O 41 £ 

22b 

41 41 H 


Unde 
Opera 


280 

410 1 

281 


Re di Spagnia, | 
b. M. Latte* 1 j 


421 


Lorena 




Oppertuno, Op- 




Re di Polonia 


A 41 k) 

422 


Lutherani 


229 


portte 


282 


Kegina Madre 


424 






Upporsi 


284 


Regina di bcotia 


425 


Monsignor di 


240 


Ovunque 


285 


Regina d'Inghilt ra 


42b 


Madam a di 


41 /l 1 

241 






Re di bvetia 


427 


Magistrato 


41 /I 41 

242 


I~> „ 

Pace 


286 


Re di Dania 


428 


Malta 


244 


Paese 


287 


Religione Cat^ a 


429 


Maledittione 


41 /l £ 

240 


Pacificato 


288 


Kepublica Lhnst na 


A A l\ 

440 


Mantova 


24b 


Padova 


289 


Repubhca di 


441 


Massime, Masste 


247 


Parma 


290 


Roma 


442 


Mare 


24o 


ravia 


291 


Romani 


A A 1 

444 


Matrimonio 


41 /I (1 

249 


Patrimonio 


292 


ii i 

Kheno 


445 


Marescial di 


41 FLA 
250 


Parlamento 


294 


Kodano 


A A I ' 

44b 


ivicii et itoC ui 




Pangi 








Marsiglia 


252 


Per, Perche 


296 


Stato Ecclesiastico 


447 


Mentre 


254 


Pur , Pero , Per- 




Signoria di Venetia 


448 


Milano 


255 


cioche 


297 


Signoria di Genova 


449 



348 Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Signoria di Lucca 


40U 


o. Altezza 


4bo 


1 utti 


4 H O 

478 


Signori Ragusei 


A 1 


S. Eccellenza 


4bb 


Tuttavia 


4/y 


Savoya 


A 

40 J 






Turchi 


480 


Savona 


i^A 

404 


Tartan 


Ann 
4b i 






Sardegnia 


A r; 
400 


Tanti 


4bo 


Vicere di 


A Q 1 

481 


Secretario di 


A 

40b 


Terra 


A ßO 

4bU 


Vescovo di 


4 QO 

4oz 


Sicilia 


40 < 


Thesoriere 


4<U 


Vienna 


484 


Sophi 


40o 


Thedeschi 


7 1 

4 < 1 


Venetia 


4o0 


Spagnia 


4oy 


Tirolo 


4 / J 


Vettovaglie 


AQU 

48b 


Spagniuoli 


460 


Toscana 


474 


Ugonotti 


487 


Svizzeri 


461 


Tolone 


475 


Ungaria 


488 


Sussicno 


40Z 


Triegua 


4 < b 


\T C Tllnn 

V . o. lll ma 


A ÜO 

4oy 


Soldati 


464 


1 n n s 1 1 vi m ( "i l 

JL 1 tllJoll \ illlj. Iii J 


477 










Regole. 








i a Tutto 


quello 


che si haverä da 


scricere 


in cifra si do 


verä scri- 



vere in loglio a parte senza tnescolarvi mai parola alcuna di scrittura 
chiara. 

2 a La scrittura della cifra ha da essere chiusa senza distantia di 

parole, senza virgole, senza punti, senza come, senza ortographia et 
senza dupplicare consonanti, eomo qui sotto per essempio si mostra. 

3 a La Nulla si poträ mettere in fine delle parole, et alcuna volta 

framezo le parole, quando massime la parola e longha et di molte 
syllabe. 

4 a Quando si haverä da scrivere uno de'nomi proprii, o dittioni, 

per intelligentia di esse si ha da mettere sempre, et non fallare mai, 
un punto sopra la littera antecedente, che sarä la littera ultima della 
parola precedente, come qui sotto si mostra. 

5 a La Nulla con il ponto sopra servirä alcuna volta per mostrare 

che Ii numeri che seguitano ad essa Nulla significano dittioni, overo 
nomi proprii. 

6 a Quando occorresse scrivere alcuno nome proprio stravagante con 

le lettere del alfabeto, acciö si possa intendere chiaramente si poträ 
notare la 2 a lettera del nome con far un punto sotto la 2 a in questo 
modo: havendosi a scrivere Brandeburg 9671029462. 

Exempli gratia, havendosi a scrivere: 

L'Imperatore a scritto al Papa che il Turco non arma per questo 
ano, ma uole atendere a scapricciarsi con il Persiano dove mandarä gran 
numero di gente. Onde si poträ deliberare etc. 

198373486556378213114358181327137697329634143716397346823 
75210262734877658576453112^35829930642397107673267131492663051 
753280345376567140. 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 349 



22. 

Monsignor Grimaldi 1 vescovo di Cavaglione per risedere in Avignone. 

16. Giugno 1585. 

Per hora non si man da a V. S. altra contracifra; potra usare la 
istessa che ha in mano et che soleva usare con monsignor illmo di Como: 
mutando perö et regulandola conforme alli ricordi del secretario delle 
cifre di N. S r e, che se gli mandano annotati in questo foglio, del quäle 
ne accusarä il ricevuto con le prime, acciö, occorrendo il bisogno di 
scrivere, ce ne possiamo valere. 

V. S. potra commutare le cinque vocali, la Nulla, sei consonanti, 
una sillaba, et una dittione in questo modo che siegue: 

Li dui numeri ascritti alla vocale . a . rimovansi et si diano uno, 
cioe il primo piü prossimo sotto essa vocale, alla consonante . b. et il 
secondo di essa vocale . a . alla consonante . c . 

Li dui numeri delle dette dui consonanti . b . . si diano alla vo- 
cale . a . 

Li dui numeri della vocale . e . rimovansi et si diano, cioe il primo 
alla consonante . m . et il secondo alla consonante . n . 

Li dui numeri di esse consonanti . m . n . si diano alla detta 
vocale . e . 

Li dui numeri della vocale . i . si diano uno, cioe il primo, alla con- 
sonante . s . et il secondo alla consonante . t . 

Li dui numeri delle dette dui consonanti . s . t . si diano alla detta 
vocale . i . 

Li dui numeri della vocale . o . si diano alla vocale . u . et quelli 
della vocale . u . si diano alla vocale . o . 

II numero della syllaba . con . servirä per la Nulla, et il numero della 
Nulla servirä al . con . 

II numero che significa N. Sre si dia alla dittione . catholici. et 
quello di essa dittione catholici si dia a N. S re per chiarezza: 

Quando dico Ii dui numeri si ha da intendere a questo modo: 

13. primo numero 

14. secondo 

Quando dico il numero della consonante si ha da intendere a questo 
modo: 16. 

Consignata al signor secretario Cortese alla vignia di N. S r e a Santa 
Maria Maggiore Domenica 16. Giugnio 1585, d'ordine di monsignor illmo 
et revmo cardinal Rusticucci padrone per mandare domani con lo spaccio 
a monsignor di Gavaglione in Avignione. 



1 Dominicus J. Grimaldi 1585 — 92 Vizelegat in Avignon. 



350 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



23- 



Cifra con 


monsignor arcivescovo 


d'Amalfi 


l , nuntio a Napoli. 








19. Giugno 


1585. 






ad 


ef ig 


op ut sr 


Im 


nb 


cxz Nulla 




1 


3 4 


2 5 6 


7 


8 


9 




II Papa, N. Sre, 


S. Stä 


777 


Visitatore Apostolica 


103 


Sede Apostolica 




101 


Nuntio Apostolico 


104 


Camera Apostolica 


102 




!;ato Apostolico 


105 


Abbate 


106 


Card. d'Aragona 


140 


Contrabandi 


174 


Abbatia 


107 


Card. Savello 




141 


Con 


175 


Abbatie 


108 


Cardinal di 




142 


Corsari 


176 


Abruzzo 


110 


Calabria 




143 






Ascoli 


111 


Canonici regu 


ari 


144 


Duca di Savoya 


177 


Accioche 


112 


Canonici di 




145 


G.Duca diToscana 178 


Africa 


113 


Castelnovo 




146 


Duca di 


180 


Agente 


114 


Castello 




147 


Danari 


181 


Amici (o) 


115 


Castellano 




148 


Decime 


182 


Ambassadore di 


116 


Conrpagnia 50 


150 


Domenicani 


183 


Arciveso di Napo 


Ii 117 


Carmelitani 




151 


Donativo 


184 


Arcivescovo di 


118 


Capitano 




152 


Dupplicato 


185 


Armata 


120 


Conte di 




153 






Artegliarie 


121 


Conventuali 




154 


Ecclesiastici 


186 


Auditore 


122 


Convento di 




155 


Editto 


187 






Commendator 






Essercito 


188 


Bascia 


123 


maggiore 




156 


Essendo 


200 


Barbaria 


124 


Commendator 


di 


157 


Essere 


201 


Baroni 


125 


Corsica 




158 


Et 


202 


Basihcata 


12b 


Cavalli 




160 


Europa 


203 


Bene 


127 


Cavalieri 




161 


Essortato 


204 


Benche 


128 


Cavalleria 




162 


Exequatur 


205 


Beneficii 


130 


Cavalligieri 




163 


Exilio 


206 


Bolle 


131 


Camera Regia 




164 






Breve apostolico 


132 


Censo 




165 


Fabrica 


207 






Collegio 




166 


Fabricieri 


208 


Cardl Alessno 


133 


Collettore 




167 


Facultä 


210 


Card. Montalto 


134 


Consigliere 




168 


Fanti 


211 


Card. Rusticucci * 


135 


Compagnia 




170 


Fantarie 


212 


Card. Granvela 


136 


Corriere 




171 


Fiorenze 


213 


Card. Colonna 


137 


Cruciata 




172 


Francia 


214 


Card. Gesualdo 


138 


Che, Chi 




173 


Franzesi 


215 



Julius Rossini, Bischof von Amalfi 1576— 1616. 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



351 



Frati 


216 


Lega 


257 


Occasione 


310 


Franciscani 


217 


Legato apostolico 


258 


Officio 


311 


Fortezza 


218 


Lettere 


260 


Onde 


312 


rortincare 


220 


Levante 


261 


Opera 


313 


Fuorusciti 




Liberamente 


Cl P o 

zoz 


Opportuno 


O 1 A 

ol4 


Hn ctp 


929 


1 lnP1"t'l 
1_<IUCI Lei 




l ) r\ r\ /"\ f c 1 


Ölt) 






T nntrntfnpntp 


264 

£d \J TT 


( )Y( 1 1 n p di 

WI LH 1 1 V_ L-l 1 


316 


Galere 


223 


T ntnprim 

-L<U LH L. 1 etil! 


965 


( KQPI' vi n t"1 

VyjjLI VcllIH 


317 


Galeotti 


224 


1 inrom 




( ) vn rinn p 

V U11UUL 


31 8 


Generale di Mare 


225 










Generale di Terra 


226 


Monsignor di 


267 


Pace 


320 


Genie della Ca- 




Malta 


268 


Paese 


321 


vallria 


227 


Maledittione 


270 


Pacificatö 


322 


Generale di 


228 


Massime ( 




Palermo 


323 


Genova 


230 


Massimamente j 


271 


Pagatore 


324 


Genovesi 


231 


Mare 


272 


Per, Perche, Per- 




Gente 


232 


Matrimonio 


273 


cioche 


325 


Gentil'buomo 


233 


March ese di 


274 


Popoli 


326 


Governator di 


234 


Marsi.dia 

o 


275 


Plebe 


327 


Gran Turco 


235 


Mentre 


276 


Populaccio 


328 


Gran Mastro di 


236 


Militia 


277 


T» 1 

rortercole 


330 


Guerra 


237 


Moltitudine 


278 


Porto di Civita- 








Momtiom 


280 


vecenia 


331 


Havere 


238 


A \ L 

Monte 


281 


Porto di 


332 


Havuto 


240 


Mori 


282 


Predicatori (e) 


333 


Havendo 


241 


Marca 


ZOO 


1 llLO 


Q Q A 

oo4 


Heretici 


242 


Minori 


zo4 


Presidente 


oo5 


Heremitani 


243 






Principe di 


OOP 

OOO 


Hora 


244 


Napoli 


285 


r osta 


00 < 


TT " 1 > 

Huomini d arme 


245 


XT 

Nave 


286 


1 I ULtlLLlU 


ooo 






Navigation e 


.) Ü H 


rnviiii'ii di 

L 1 L/VlIiLld vi! 


340 


L'Imperatore | 


246 


Necessano 


AHO 

288 


I-^ro\nii<""iilp 
1 lUVIllCltllC 


34-1 


S. Mtä Cesea j 


xt : „: 


300 


P i i o 1 1 n 


342 

UTA 


Imperio 


247 


xt :i; 
JNODlll 


Olli 






Iesuiti 


248 


INobilta 


oül 


Qua, que, qui 


343 


Impresa 


250 


Nominatione 


') / \0 

oUo 


Questi 


344 


Inquisitore 


251 


Nuntio 


0U4 


Quelli 


345 


Inquisitione 


252 . 


Non 


/ 1 P- 
oUi) 


Quanti 


34 6 


T 1 ] " 

lsola di 


253 


1\C)11U1111L11U 


3fwi 


Quando 


347 


Italia 


254 






Quantunquc 


348 


Italiani 


255 


Obedienza 


307 


Querela 


350 


Iurisdittione 


256 


Obligati 


308 


Qualmente 


351 



352 Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Re di Francia 




Segio di 


374 


Thesoriere 


gene- 


S. Mtä Christ™ j 


352 


Sicilia 


375 


rale 


408 


Re di Spagna 1 




Signoria di Venetia 376 


Thesoriere 


di 410 


S. Mtä Cattca f 


353 


Signoria di Genova 


377 


Thedeschi 


411 


Re di Polonia 


354 


Signoria di Lucca 378 


Toscana 


412 


Rebellione 


355 


Signore 


OöO 


Triegua 


413 


Regente 


356 


^occorso 


9 C 1 


Tutti 


414 


Keligione Catca 


o57 


ooiuati 




1 uttavia 


415 


Repubhca Christ™ 


358 


Spagnia 


9^9 
oöo 


1 urchi 


416 


1~) A.' 

Kennegati 


3b0 


Spagnioli 


0o4 






Koma 


obl 




385 


Vescovi 


417 


Komani 


9 f ii 

ooz 


Spoglio 


386 


Vescovo di 


418 


Riforma (re, ri) 


9 

ODO 




387 


Venetia 


420 


Revolutione 


oo4 


Schiavi 


388 


Venetiani 


421 






Ottilie Lid 


4.00 


Vettovaglie 


422 


San Domenico 


365 


Stato Eccco 


401 


Vice re di 


Napoli 423 


San Franzesco 


366 


Solle vatione 


402 


Vice re di 


Sicilia 424 


San Benedetto 


367 


S. Alt« 


403 


Vice re di 


425 


Sant'Agostino 


368 


S. Eccza 


404 


Ugonotti 


426 


Sargentemaggiore 


370 






Vicaria 


427 


Savoya 


371 


Tanti 


405 


Vicario di 


428 


Sardegnia 


372 


Terra di Lavoro 


406 


V. Eccza 


430 


Secretario di 


473 


Terra 


407 


V. S. Illma 


431 



Regole in forma ut in aliis cifris. 

Alla 6 a regola poni questo Standosi a scrivere V. G™ 

Monreale, si scrive in cosi: 

72863173. 



Per essempio come si havra da scrivere in cifra: 
Si dice che Ii Vicere tiene ordine dal re cattolico di fare obedire 
a N. Sre in tutto quello che S. S*ä comandarä. 

649140391739474259543839261483911735391493163928314639197 
7748955529345917397779027181161. 

a di 19. Giugno 1585 in Roma. 

Io Giulio Rossini, arcivescovo d'Amalfi, ho ricevuto dal sig r Giovan 
Battista Argenti la soprascritta cifra per consilio di N° S r e. 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



353 



24. 

Cifra con monsignor Grimaldi in Avignone 23. Iuni 1585. 



a b c d 


e 


f CT U 

t g n 


1 


1 
1 


ni n 


p q 


41 31 09 61 


55 


43 53 63 


77 


45 


33 01 39 


47 57 


51 


65 




87 




03 






r 


s t u 


z 


et 


con 






67 


35 07 37 


49 


59 


71 








05 










N™ Sigre 


98 


S. Sti 




54 


Heretici 


10 


Imperatore 


88 


S. Mtä 




44 


Catholici 


98 


Re Christmo 


78 


S. S. Revma 




34 


Amici 


88 


Re Cattolico 


68 


S. Altezza 




24 


Nemici 


78 


Regina Madre 


58 


Sua Eccellenza 




14 


Armi 


68 


Gran Priore 


48 


V. S. Rev ma 




92 


Come 


58 


Card. Borbone 


38 


V. S. 




82 


Mente 


48 


Card. d'Armignac 


28 


Havere 




72 


Avvisi 


38 


Duca di Savoia 


18 


Häven do 




62 


Corrieri 


28 


Duca di Guisa 


96 


Essere 




52 


Instanza 


i8 


Principe d'Oranges 


86 


Essendo 




42 


Italia 


96 


Marescial di 


76 


Quanto 




32 


Francia 


86 


Monsignor di 


66 


Tanto 




22 


Italiani 


76 


Contado d'Avignone 56 


Quando 




12 


Francesi 


66 


Contado Venaissino 


46 


Questi 




90 


Legato 


56 


Avignone 


36 


Quelii 




80 


Legatione 


46 


Oranges 


26 


Per, pur, pero 




70 


Nulla 


.69. 


Pace 


16 


Perche 




60 






Guerra 


94 


Non 




50 


Gli avvertimenti del 


Trattato 


84 


Nondimeno 




40 


altra cifra 


serviranno 


Nuntio di Francia 


74 


Cavalli 




30 


ancora per questa. 


Nuntio di Savoia 


64 


Fanti 




20 







25- 

[1585-] 

Con il sigr duca di Gallese Altemps generale delle armi in Avignone. 

abcdefghi I m n o p qu 

30 22 24 25 03 26 28 29 32 40 04 42 33 44 45 

35 52 54 55 36 56 58 59 38 60 0(5 62 39 64 65 

82 84 86 88 

r s t u x z et con non 
46 48 49 34 50 05 92 94 95 
66 68 69 89 80 08 

Meister, Die Geheimschrift. 23 



354 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



qua que qui questi quelli quanto quando quantunque per 



96 98 99 


220 


222 224 


225 


226 


228 


percioche perche che 


accioche 


come 






229 


240 242 


<OA A 

Z44 


9/1 ^ 
240 




II Papa 


246 


II collaterale 




Guerra 


A^A 
404 


N. Sre, S. Stä 


248 


Italia 


9Qß 


Pace 


400 


II Re di Spagna 


249 


Francia 


9Q£ 


Triegua 


400 


S. Mtä Catholica 


250 


Spagnia 


9QQ 


ooiaati 


40Ö 


II Re di Francia 


252 


Fiandra 


4UU 


Fanti 


A *\Q 
40 v 


S. Mtä Christ™ 


254 


Inghilterra 




1 1 TT/1 1 1 1 

L-.avai.ii 


4ÜU 


La Regina Madre 


255 


Savoya 


ACiA 


uanari 


40Z 


II Duca di Savoya 


256 


Piemonte 


4UO 


Aviso, Avisi 


AR.A 
4D4 


S. Alt» 


258 


Provenza 




V-.UI 1 1CI C 




II duca di Guisa 


259 


Linguadoca 


4Uo 


L^antoni 


4ÖÖ 


II card. Borbona 


260 


Delfinato 


A AQ 


Religion Cat ca 


A 

40o 


II cardinal di 


262 


Avignione 


A 9fl 
4ZU 


Catholici 


A ßQ 


II legato di 


264 


II contado di 


A 99 
4ZZ 


Sede Apostolica 


4öU 


II vicelegato 


265 


Parigi 


A s /A 

4Z4 


Ugonotti 


A89 
4ÖZ 


II nuntio di 


266 


Lione 


A9h 

4ZO 


Heretici 


4o4 


11 duca di 


268 


Genevra 


A 9ß 
4Z0 


Lettere 


A 

4Ö0 


L'arcivescovo di 


269 


Torino 


4.98 






II vescovo di 


280 


Nizza 


4.9Q 


1 — 1 (in/m / 1 s~\ 

navencio 


4oo 


L'ambassadore di 


282 


Italiani 


AAC\ 
44U 


Tanto 


4oc/ 


II secretario di 


284 


Franzesi 


AA 6 ) 
44Z 


V . o. lll ma 


A QH 


L'agente di 


285 


Spagnioli 


AAA 

444 


\7 Q 
V . O. 


/I Q9 

4y2 


Memoransi 


286 


Provenzali 


AA^\ 
44«) 


Nulle 




Navarra 


288 


Thedeschi 


446 






Monsignor 


289 


Svizzeri • 


448 


1 




Marescial 


290 


Grisoni 


449 


7 




II colonello 


292 


Impresa 


450 


17 




II capitano 


294 


Lega 


452 


71 





Io Giacomo Varano secretario del sig. duca di Galese generale 
delle arme in Avignone ho ricevuto la presente contracifra dal sig»* Giovan 
ßattista Argenti secretario delle cifre di N. Sre Papa Sisto Quinto, la 
quäle mi ha dato di ordine di monsigr ill mo Rusticucci hoggi questo di 
2. di Novembre 1585. 

Cosi affermo io Giacomo Varano di mano propria. 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



355 



26. 

Con monsig r rev mo di Novara 1 in Spagna nuntio. 12. Dec. 1585. 

Regole et avertimenti per scrivere con questa cifra. 

Tutto quello che si haverä da scrivere in cifra si doverä scrivere 
in foglio a parte senza mescolarvi mai parola alcuna di scrittura chiara. 

La scrittura della cifra si ha da scrivere chiusa senza distantia, senza 
virgole, senza come, senza punti, senza ortografia, et senza dupplicare le 
consonanti, come qui sotto per essempio si mostra. 

Le due nulie si potranno mettere spesso in fine delle parole, quando 
una et quando l'altra variandole. 

Quando si haverä da scrivere uno delli nomi proprii et dittioni 
annotate nel foglio della cifra, per intelligentia di essi nomi et dittioni, 
si haverä da mettere sempre un punto sopra la lettera antecedente, che 
sarä la lettera ultima della parola precedente, come per essempio qui sotto 
si mostra. 

Li numeri semplici delle vocali si haveranno a usare sempre in prin- 
cipio et in fine delle parole, mai fra mezzo le parole. Li altri numeri 
doppii di esse vocali si usino in principio, in mezzo et in fine. 

Exempli gratia: 

La cifra vole grande atentione ne lo scrivere altrimenti si fano de 
Ii erori asai percio bisogna che chi l'usa stia molto sopra di se. 

374513411961459433962336304551746846946536741495540255463 
93866156347444061684376961475146556772657819455332174639786634 
36172456604710621547381141664933534952963744654866674745149376 
73664957634581741666. 

Nulle 2 . 8 . 28 . 82 . 

ab c de.fg hi 1 m n o p qu 

04 10 13 16 40 19 31 35 41 37 50 53 43 56 59 

45 11 15 17 46 30 33 36 47 39 51 55 49 57 60 

4 6 7 3 

r s t u x z et con non che chi qua que qui 

61 65 67 44 70 73 77 90 93 95 96 ~~97~~ 

63 66 69 9 71 75 79 91 

questi quelli quanto quando quantunque per percioche perche 
99 100 101 103 105 106 107 109 

accioche come essendo havendo havere benche liberamente 
110 111 113 115 116 117 Iii» 

massimamente 

130 

1 Caesar Spaciani, März 1585 — 1 591 Bischof von Novara. 

23* 



356 Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



II papa 


4 


Duca u Urbino 


TA 
4V 


lsola di 


o05 




A *\ 
40 


Duca di Guisa 


71 
< 1 


itaua 


oUb 


Sede apostolica 


U4 


Duca di 


7 Q 

1 6 


Italiani 


o(J< 


Camera apostolica 


1 a 
10 


Danari 


75 


Iurisdittione 


309 


Legato apostolico 


i i 
1 1 


Decime 


n n 

a 


Inghilterra 


Ol A 

olO 


Nuncio apostolico 


1 Q 

lo 


Donativo 


1 rt 

79 


Inglesi 


oll 


Nuncio di 


1 K. 
10 














Ecclesiatici 


1 C A 

150 


Lega 


Ol o 

olo 


ninca 


1 ß 


Elet" del Imperio 


101 


-Lettere 


010 


Agente di 


17 


Elettore 


1 K O 

15o 


Levante 


Ol /J 

olo 


Ambassadore di 


4U 


Essercito 


100 


Liberta 


Oli 


Arcivescovo di 


4 b 


Europa 


lob 


Luogotenente 


Ol Q 

oiy 


Arm ata 


n 







Lutherani 


ooO 


Artegliarie 


iy 


Facultä 


1 

157 






Avertimenti 


•JA 


Fanti 


1 CA 

159 


Monsignor di 


ool 


Aviso 


Q 1 

ol 


Fantarie 


1 fC\ 

lbü 


Malta 


QQQ 

OOO 






Francia 


161 


Mare 


oot 
OOO 


Barbana 


66 


rranzesi 


Ibo 


Matrimonio 


oob 


benencn 


OO 


Fortezza 


1 65 


Marchese di 


OQ1 

66 i 


bolie 


ob 


t?: 

riorenza 


lob 


Marescial di 


ood 

ooy 


Breve apostolica 


41 


rianura 


167 


Mentre 


OKA 

ool) 






Fiamenghi 


1 Cid 

iby 


Milan o 


001 


Cardinal 


4 1 

4< 






Militia 


OOO 


Castello 


i 


Galere 


170 


Monitioni 


Orr 

o55 


Capitano 


oi 

61 


Galeotto 


171 






Conte ai 


o d 

oy 


Generale di 


1 1 O 

17o 


Napoli 


o5o 


Comendator di 


50 


Genova 


i i K 

175 


Nave 


357 


Cavalli 


Ol 


/"* 

uenovesi 


1 1 c 
17b 


Necessario 


OCA 

ooy 


L^avallien 


OO 


Gente 


1 in 
Iii 


Necessariamente 


O A 

obU 


Lavallana 


Q 

o 


Governator di 


1 7rt 

i <y 


Nemici 


obl 


Cavallegien 


4o 


Gran 1 urco 


iyu 


Nominatione 


O f o 

3oo 


Camerara Regia 


4y 


Gran Mastro di 


1 O 1 

iy i 


Nondimeno 


obo 


Colettore aplico 


ob 


Guerra 


iyo 






Cruciata 


< 






übedienza 


Obb 


Consiglieri 


oy 


Heretici 


i yo 


Occasione 


Ob i 


Compagnie 


ou 


Huomini d'arme 


iyb 


unue 


Oby 


Cornere 


bl 






Opera 


Q7A 

o /U 


Corsari 


Ci Q 

bo 


Imperatore, S. Mtä 




Opportuno 


071 

o/l 






Ces ea 


iy / 


Opporsi 


Q70 

6(6 


I -» lin/*rt Hi 1 /~\ c o n 1 

vj. uuLd ui i ubcaiia 


OO 


llllUCI 1U 


1 QQ 


l iff t*nnf A 
WLlCllUlU 


O I o 


Duca di Savoya 


66 


Impresa 


300 






Duca di Ferrara 


67 


Inquisitore 


301 


Pace 


376 


Duca di Parma 


69 


Inquisitione 


303 


Palermo 


377 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



357 



Pagatore 379 

Piombino 390 

Portercole 391 

Porto di 393 

Presidente di 395 

Principe di 396 

Provincia 397 

Protestanti 399 

Protesta 500 

Re di Spagnia, S. 

Mtä Catca 501 

Re di Francia, S. 

Mtä Christ™ 503 

Re di Polonia 505 

Regina Madre 506 
Regina di Scotia 507 
Regina d'Inghil- 

terra 509 

Regina di 510 

Rebellione 511 

Regente di 513 

Religion Catca 515 

Repub. Christ™ 516 



Renegati 517 

Relapsi 519 

Roma 530 

Rom an i 531 

Riforma 533 

Revolutione 535 

Savoya 536 

Sardegnia 537 

Schiavi 539 

Schiavonia 550 

Sicilia 551 
Signoria diVenetia 553 
Signoria diGenova 555 
Signoria di Lucca 556 

Signore 557 

Soccorso 559 

Soldati 560 

Spagnia 561 

Spagnioli 563 

Sussidio 565 

Spoglio 566 

Stato Ecclco 567 

S. Alt* 569 



Tanto 570 
Thesore Generale 571 

Thedeschi 573 

Toscana 575 

Triegua 576 

Tutti 577 

Tuttavia 579 

Turchi 590 

Vescovado 591 

Vescovo di 593 

Venetia 595 

Vettovaglie 576 

Vicere di 597 

Ugonotti 599 

V. S. Illma 600 

Germania 601 

Germani 603 

Svizzeri 605 

Grisoni 606 

Guasconi 607 



27- 

Con monsignor Parisano collettore in Spagna, 12. Decem. 1585. 
Nulle 1.9. 

abcdefghil mnopqu 

02 50 68 22 04 23 24 25 05 26 70 27 03 28 32 

07 37 43 38 08 42 45 44 20 47 46 48 30 52 53 
36 62 63 64 

r s t u x z et con 
80 60 33 06 34 35 84 85 
54 55 56 40 57 58 
65 

qua que qui questi quelli quanto quantunque per perche 
66 67 72 73 74 75 76 77 78 



perciö percioche non che chi havcndo del dal dallo dcllo 
82 83 86 87 88 02 x z ? x 



358 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



II Papa, N. Sre, S. 

Stä 70 

II Nuntio 03 

Re di Spagnia, S. 

Mtä Catca 04 

L'arcivescovo di 05 

L'arcivescovado 06 

II vescovo 07 

II vescovado 08 

Beneficii 20 



Decime 30 

Danari 40 

Spoglio 50 

Spogli 60 

Frutti 80 

Indulto a 

Facultä b 

Camera apostolica c 

Camera regia d 

Thesoriere e 



Depositario g 

Esattore m 

Pagatore n 
Collettore, Collet- 

toria r 

Subcollettore t 

Breve apostolico y 

V. S. Illma 1 



modo di scrivere: 

1550252800718702905031626008723330975146634402433070362738 
363330222090354386327621222070 etc. 

V. S. Illma sapra che havendo io esequito quanto mi ha comandato 
di ordine di S. S* a . 



Cifra con monsigno 

Nulle 5.7. 

a b c d e 

11 13 16 14 12 

39 40 41 42 43 



1 

qu 
30 
68 

II Papa 5 
N. Sre 7 
S. Stä 1 
Sede apostolica 3 
Camera apostolica 4 
Legato apostolico 2 
Nuntio apostolico 6 

Africa 86 
Asia 88 
Agente di 89 



28. 

vescovo di Piacenza 1 
13. Genaro 1586. 



f 


g 


h 


i 


k 


18 


20 


19 


21 


22 


44 


46 


48 


49 

3 


60 


r 


s 


t 


u 


X 


31 


33 


32 


34 


36 


69 


80 


81 


82 


83 



6 



Ambassador di 90 
Arcivo di Colonia 91 
Arciv° di Treveri 92 
Arcivo di Magonza 93 
Arcivo Salzburgo 94 
Arcivescovo di 96 
Arciduca Carlo 98 
ArciducaFerdinando 99 
Armata 100 
Avertimenti 101 
Avisi 102 



nuntio all'Imperatore. 



1 m n o p 
24 23 26 28 29 
61 62 63 64 66 
4 

z 

38. 
84 



Alemagnia 103 

Alemani 104 

Audientia 106 

Ancora 108 

Barbaria 109 

Barbari 110 

Beneficii 111 

Bolle 112 

Bohemia 113 

Bisogni 114 



1 Philipp Sega, s. o. Nr. 17. 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 359 



Bene 116 

Benche 118 

Breve apostolico 119 

Baviera 119 

Bascia 11£ 

Card. d'Austria 120 

Card. Colocense 121 

Cardinal di 122 

Cancelliero 123 

Catholici 124 

Cavalli 126 

Cavalleria 128 

Carito 129 

Cantamente 130 

Canonici 131 

Canonicato 132 

Capitolo 133 

Cathedrale 134 

Chiaus 136 

Chiesa di 138 

Chiesa Catholica 139 

Camera Imperiale 140 

Collegio 1^0 
ConcilioTridentino 141 

Concilio 142 

Consiglieri 143 

Convento 144 

Conte Palatino 1^4- 

Conte di 146 

Constantinopoli 148 

Cruciata 149 

Corriere 160 

Commendator di lt)0 

Come 161 

Che, chi 162 

Chiamato 163 

Casa d'Austria 164 

Contado diTirolo lt)4- 

Concluso 16^ 

Conclusione 1 64+ 

Danari 166 

Danubio 168 



Decime 169 

Dieta 16$. 

Donativo 180 

Dubito 181 
Gr. Duca di To- 

scana 182 

Duca di Baviera 183 

Duca di Savoya 184 

Duca di Mantova 186 

Duca di Ferrara 188 

Duca di Parma 189 

Duca di Urbino 190 

Duca di Guisa 1$0 

Duca di 191 

Duchessa di 192 

Duca di Venetia 193 

Ducato di 194 

Ecclesiastici 196 

Elettione 198 

Eletto 199 

Elettore 200 

Elettore del Impio 201 

Editto 202 

Essercito 203 

Essere 204 

Essendo 206 

Espeditione 208 

Europa 209 

Facultä 210 

Fanti 211 

Fantarie 212 

Fattione 213 

Fortezza 214 

Felicemente 216 

Fiandra 218 

Fiamenghi 219 

Francia 220 

Francesi 221 

Friuli 222 

Galere 223 

Generale di 224 



Genova 226 

Genovesi 228 

Genevra 229 

Gebenesi 230 

Germania 231 

Germani 232 

Governator di 233 

Gran Turco 234 

Grisoni 236 
Gran Mastro di 238 

Guerra 239 

Governo 240 

Heresi 241 

Helvetii 242 

Havere 243 

Havendo 244 
Huomini d'arme 246 

Impre, S. M. Cesea 248 

Imperatrice 2^8 

Imperio 249 

Impresa 260 

Impedire 261 

Impedimento 262 

Inquisitione 263 

Inquisitore 264 

Inghilterra 266 

Inglesi 268 

Italia 269 

Italiani 280 

Iurisdittione 281 

Indulto 282 

Iesuiti 283 

Inimici 284 

Lega 286 

Legato 288 

Legationc 289 

Lettere 290 

Levante 291 

Libertä 292 

Littuania 293 



360 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Luogotenente 


294 


Pace 


344 


Rheno 


412 


Lutherani 


296 


Palatino di 


344+. 


Kebellione 


413 


T A 1 

Luthero 


298 


Patrimonio 


346 


Regente di 


414 






Padova 


348 


Rehgione 


416 


Matnmonio 


299 


Polonia 


349 


T> 1 1 * 1 * 

Republica di 


418 


Malta 


300 


Poloni 


360 


Repca Chnstna 


419 


Mare 


301 


Predicaton 


361 


Relapsi 


420 


Marchese di Kada 


302 


Predicanti 


362 


Roma 


421 


A /f 1 J * 

Marchese di 


303 


Protesta 


363 


Romani 


422 


Marescial 


304 


Protestanti 


364 


Rirorna 


423 


A X ±. 

Mentre 


30b 


Tl * J L J * 

Presidente di 


366 


T> * 1 A.' 

Rivolutione 


424 


Milano 


30o 


Provmcia di 


O f* o 

368 


Rettore 


42b 


Mihtia 


309 


Praga 


369 


Raitri 


428 


Moscovita 


310 


Principe di Parma 


380 


T> A.' 1 

Ratisbona 


429 


A IC 

Moscovia 


Oll 

311 


Principe di 


381 






Monsignor di 


O 1 41 

612 


Promotione 


382 


b. Alt a 


A 9A 

430 


Monitioni 


O 1 O 

313 


Promovere 


OOO 

383 


S. Eccza 


431 


AT 1a. 

Molto 


314 


Preposito di 


384 


S. S. Revma 


432 






Per, pur 


386 


Savoya 


433 


Natione 


Ol ß 


Perche, percioche 


OQO 

OOO 


Signoria di Venetia 434 


XT 

Nävi 


O 1 o 

318 


T» 1 ' 1 A 

Particolarmente 


389 


Signoria di Genova 


436 


XT 

Necessano 


319 






Signoria di Lucca 


438 


XT 

Necessanamente 


320 


Qua, que, qui 


390 


Signorie 


439 


Nemici 


QOI 

621 


Questi 


o n 1 

391 


Svizzeri 


440 


Nominatione 


Cid 

622 


Quelli 


392 


Soccorso 


441 


X T 

Non 


323 


Quanto 


393 


Soldati 


442 


Nondimeno 




Quantunque 


o n a 

394 


Spagnia 


443 


Nuntio 


326 


Quando 


396 


Spagnioli 


444 


XT 

Negocio 


o o o 

328 






Sussidio 


446 






Re di Spagnia, S. 




Stato Ecclco 


448 


Obedienza 


329 


M. Cattca 


398 


Settentrione 


449 


Obedire 


330 


T"> 1 • T~ ' * C 

Re di rrancia, b. 




Sinagoghe 


460 


Uccasione 


331 


M. Christ™ 


399 






Occidente 


332 


Re die Polonia 


400 


Tanto 


461 


Occupatione 


333 


Re di Svetia 


401 


Tirolo 


462 


Uccupato 


O O A 

334 


Re di Uania 


402 


Terra 


462 


Olanda 


336 


Re de Romani 


403 


Trento 


463 


Unde 


338 


Re di Boemia 


4U4 


Thesorie genle 


464 


üpera 


339 


Regnio d üngana 


40b 


Thedeschi 


466 


Opportuno 




Regina Madre 




Toscana 


468 


Opporsi 


341 


Regina d'Inghiltra 


409 


Transilvania 


469 


Ottenuto 


342 


Regina di Scotia 


410 


Triegua 


480 


Ognivolta 


343 


Regnio di 


411 


Turchi 


481 



/ 

Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



361 



Tutti 


482 


Vittoria 


490 


Visir 


498 


Tuttavia 


483 


Vicere di 


491 


V. S. Illma 


499 


Vescovo di 


484 


Vienna 


492 


i r o 

V. s. 


600 


Vescovado 


486 


Vgonotti 


493 






Venetia 


488 


Vngari (a) 


494 


Zelanda 


601 


Vettovaglie 


489 


Vaivoda di Trans* 


496 







Io Filippo vescovo di Piacenza nuncio destinato alla Mtä Cesea da 
N. S r e confesso havere ricevuta la retroscritta zifra dal sigr Giovan Battista 
Argenti secretario. In fede di che questo di 13. Gennuaro 1586. scrissi 
et sottoscrissi di mio pugno. 

Philippus episcopus qui supra. Non ho ricevuta la zifra commune con 
gli altri nontii. 

29. 



Cifra con monsignor di Castro nuntio in Savoia, 21. Febraro 1586. 
Nulle 3.8.' 



a b c d 


e 


f g h i 


1 


m n p 


qu 


41 10 12 15 


04 


17 20 22 40 


25 


27 50 44 52 


56 


47 11 14 16 


45 


19 21 24 46 


26 


29 51 49 55 


57 


7 


4 


6 




9 








r s t u % 


z 










59 61 64 42 


66 










60 62 65 54 


67 










12 5 








et con non 


che 


chi qua que qui 


per perche percioche 


69 70 71 


72 


74 75 76 77 


79 


90 91 








accioche acciö come 










92 94 ! 








II Papa 


41 


Arcivo di Torino 


21 


Abboccamento 


46 


N. Sre 


47 


Arcivescovo di 


22 


Arciduca 


49 


S. Stä 


7 


Arm ata 


24 






Sede apostolica 


10 


Artegliarie 


25 


Barbaria 


50 


Camera apostolica 


11 


Avertimenti 


26 


Beneficii 


51 


Legato apostolico 


12 


Avvisi 


27 


Bolle 


52 


Nuntio apostolico 


14 


Audienza 


29 


Breve apostolico 


54 


V. S. Illma 


15 






Baron Sfondrato 


55 


Africa 


16 


Agente del re catco 


40 


Bernesi 


56 


Asia 


17 


AmbassJorJi Venetia 42 


Bernia 


57 


Agente di 


19 


Asti 


44 


Bene 


59 


Ambassadore di 


20 


Avignione 


45 


Benche 


60 



362 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Card, di Borbona 


ß 1 
b 1 


Duca di Montova 


lzl 


uente d arme 


1 ni 

191 


Cardinal di 


bz 


Duca di Parma 


lzz 


Governator di 


192 


Camera ducalae 


£ A 

b4 


Duca d'Urbino 


124 


Gran Turco 


194 


Cancelliero 


bO 


Duca di Nemur 


1 x 
lzo 


Gran Mastro di 


1 (\ R 

195 


Cantoni catholici 


eta 
bb 


Duca di Gallese 


lzb 


Gover tor di Milano 


1 (H* 

19b 


v^anioni nereuci 


(Kl 

b i 


Duca di Memoransi 


1 97 

\ Li 


Governator di 


1 Ü7 

iy < 


Calvinisti 


by 


Duca di 


129 


Gran cancelliere di 


199 


Catholici 




Danari 


1 A C\ 

14U 


Guerra 


(IAA 

zUU 


Carpentrasso 


7 1 


Decime 


1/11 

141 


Gratia 


201 


Casale 


i Z 


Delnnato 


1 A O 

14z 






Carmagniola 


7 A 

( 4 


Donativo 


144 


•• 

Helvetii 


zUz 


11 oig r Carlo Muti 








Heretici 


zU4 


Castello 


n et 
i b 


hcclesiastici 


140 


Huomini 


zUO 


Capitano 


77 


r.iett n uei impe riu 


1 /I ^ 

14b 


Huomini d'arme 


zUb 


Cavalli 


7Q 


Elettore 


14 1 


Havendo 


9H7 
ZU < 


Cavallaria 


yu 


cssercito 


i4y 


Havere 


zuy 


Cavallieri 


Q1 


Espeditione 


10U 


Havuto 


9 1 n 

Z1U 


Cavallegieri 


Q9 
C'Z 


Essere 


1 f\1 
101 


no iaito* 1 


911 

z 1 1 


Conte di 


y4 


Essendo 


1 Fi9 

10z 


no aetio* 1 


91 9 
Z1Z 


( /-v m m pnnitnf H 1 
V^UlIillJCllUcllUI Ul 




H ni*/"\T"\1 

J_iUI upd 


1 ^4. 


llU oLIlLLU" 


214. 


Collettore 


yb 


Evento 


1 er e 

loo 


Ho risposto a 


911^ 

z 10 


Consiglieri 


07 

y / 


Evidentemente 


10b 


Ho proposto a 


9 1 ^ 

z lb 


Compagnie 


yy 






Ho persuaso a 


917 
Z 1 < 


Contado d'Avi- 




Faculta 


1 Fi 7 

10 < 


Ho dissuaso a 


9 1 Q 

z 1 y 


gnione 




Fanti 


1 er» 

ioy 


Ho deliberato a 


9 9H 
ZZU 


Contado Vennisino 


1 AI 

IUI 


Fantarie 


IbU 






Contado di 


lUz 


Fattione Spagniola 


1 a 1 
J b 1 


Imperatore 


991 

zzl 


Corriere 


M\A 

1U4 


Fattione Franzese 


1 CD 

Ibz 


Imperio 


999 

zzz 


Cruciata 


1U0 


Francia 


ICtA 

lb4 


Imperatrice 


99/1 
ZZ4 


Concilio Trid no 


1 c\ct 
lUb 


Franzesi 


1 et K 
lbO 


Impresa 


6>9 ^ 

zzO 


Concilio gen* e 


1 A7 
lUf 


Fiorenza 


1 t^c 
Ibb 


Inquisitore 


99^ 

zzb 


Concilio 


1 HQ 

iuy 


Fortezza 


1 ^7 
1b 1 


Incjuisitione 


997 
ZZ 1 


Convento 


IIA 

110 


Frontieri 


169 


Inquisito 


zzy 


Congregatione 


III 

III 


Fiandra 


1 7A 
1 <U 


Isola di 


9/i n 

Z4U 


Consistoro 


1 in 

1 lz 


riamengni 


171 
1/1 


itaiia 


9/1 1 
Z4I 










Italiani 


9zL9 
Z4Z 


Gr. Duca di To- 




Galere 


1 (Z 


Inghilterra 


9/1 /l 
Z44 


scana 


1 14 


Galeotto 


17/1 

1 <4 


Inglesi 


9/1 ^ 
z40 


Duca di oavoia 


1 1 c 

115 


generale di 


1 "7 Fl 

1 <0 


Intelligentia 


z4b 


Duca di ßaviera 


116 


Genevra 


176 


Investitura 


£1 /l "7 

247 


Duca di Sassonia 


117 


Genova 


177 


Intrinseco 


249 


Duca di Guisa 


U9 


Genovesi 


179 


Iurisdittione 


250 


Duca di Ferrara 


120 


Gente 


190 


Iuditio 


251 



Chiffrenschlüsse] aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 363 



Lantgravio 


252 


Lega Catholica 


254 


Lega 


255 


Lettere 


256 


Levante 


257 


Linguadoca 


259 


Libertä 


260 


Luogotenente 


261 


Licentia 


262 


Lione 


264 


Lutherani 


265 


Malta 


266 


Marseglia 


267 


Mare 


269 


Matrimonio 


270 


Massime 


271 


Massimamente 


272 


Mantua 


274 


Marescial di 


275 


Marchese di 


276 


Monsigr Grimaldi 


277 


Monsignor 


279 


Mondevi 


290 


Monferato 


291 


Monitioni 


292 


Monsig. Memo- 




ransi 


294 


Milan o 


295 


Militia 


296 


Mori 


297 


Maumethan i 


299 


Moscovita 


400 


Moscovia 


401 


Napoli 


402 


Nave 


404 


Navarra 


405 


Necessario 


406 


Necessariamente 


407 


Nemici 


409 


Nizza 


410 


Nominatione 


411 



Nondimeno 312 

Novara 414 

Obedienza 415 

OcCasione 416 

Onde 417 

Opera 419 

Opportuno 420 

Opporsi 421 

Ostinato 422 

Ottenuto 424 

Pace 425 

Palermo 426 

Pavia 427 

Parigi 429 

Pagatore 440 

Piemonte 441 

Porto di 442 

Presidente 444 
Principe di Parma 445 

Principe di 446 

Provincia 447 

Polonia 449 

Portugallo 450 

Parma 451 

Piacenza 452 

Protestant! 454 

Protesta 455 

Quando 456 

Quanto 457 

Quantunque 459 

Quelli 460 

Questi 461 

Re di Spagnia 462 

Re di Francia 464 

Re di Polonia 465 

Regina Madre 466 



Regina di Scotia 467 
Regina d'Inghilta 469 



Re di 470 

Regnio di 471 

Rebellione 472 

Regente di 474 

Religion Catholca 475 

Repubca Christ™ 476 

Renegati 477 

Relapsi 479 

Rodano 490 

Rheno 491 

Roma 492 

Romani 494 

Riforma (re, ti) 495 

Revolutione 496 

Recapito 497 

Raitri 499 

Savoya 500 



Signoria di Saluzzo 501 
Signoria di Venetia 502 
Signoria di Genova 504 
Signoria di Lucca 505 



Signior 506 

Soccorso 507 

Soldati 509 

Spagnia 510 

Spagnioli 511 

Spoglio 512 

Stato Ecclesiatco 514 

Stato di 515 

Svizzeri 516 

S. Mta Cesca 517 

S. Miä Christ^ 519 

S. Mta Catholica 520 

S. Mta Regia 521 

S. Altezza 522 

S. Eccellenza 524 

S. S. Illma 525 

S. Signoria 526 

Tanto 527 

Thesoriere genk 529 

Tartari 540 



364 Chiffrensdilüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Thedeschi 


541 


Tirolo 


552 


Vgonotti 


562 


Toscana 


542 


Trento 


554 


Vngaria 


564 


Torino 


544 






Vercelli 


565 


Triegua 


545 


Vescovado 


555 


Vienna 


566 


Tutti 


546 


Vescovo di 


556 


Vittoria 


567 


Tuttavia 


547 


Venetia 


557 


Vnione 


569 


Turchi 


549 


Venetiani 


559 






Transilvano 


550 


Vettovaglie 


560 


Zelanda 


570 


Transilvania 


551 


Vicere di 


561 


Olanda 


571 



Io Giulio Ottinello vescovo di Castro ho ricevuto dal rev. signor 
Giovan Battista Argenti la cifra particulare con N. Sre ? et l'altra commune 
con Ii nuntii di S. S*ä questo di 21. di Febraro 1586. 



Additione alla cifra data a Monsig. Rev^o di Castro, nuntio di N. Sre 

a Savoia. 

572 II sig. don Amadeo fratello di S. Alt* naturare. 

574 II sig. don Philippo fratello naturale di S. Altezza. 

575 Monsig. Miglietti gran cancelliere. 

576 Monsig. Lacrest primo secretario. 

577 Monsig. di Boffia primo presidente del senato. 
579 Monsig. Baratto secondo presidente del senato. 

590 II sig. Presidente d'Asti. 

591 II sig. Cacherano primo presidente della camera. 

592 II Sig Maino secondo presidente camera. 

594 II sig. Marchese Philippo d'Este consigliere dello stato. 

595 Monsig. di Lini consigliere dello stato. 

596 II sig. Ponte consigliere dello stato. 

597 Li cavallieri delPordine consiglieri dello stato. 

599 Monsig. prothonotario Viali primo elemosiniere , mastro delle cere- 
monie. 

600 II sig. Cuscano secretario. 

601 Möns. Brusetti secretario. 

602 Sig. Andrea Acciardi secretario. 

604 Sig. Agostino Ripa secretario della relligione SS. Mauritio e Lazaro. 

605 Sig. commendator Vivaldo governatore della Cisterna loco della 
R. Camera apostolica. 

606 II sig. commendator Vivaldo capitano della guardia di detto loco. 

607 Sig. Trotto da Pavia pretende ragione sopra il loco 

della Cisterna. 

609 II sig. Baron Sfondrato ambassator di Spagnia maiordomo dell'- 
Infante. 



/ 

Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 365 



610 


Cisterna 


611 


Tigliola 


612 


Montaffia 


614 


Torino 


615 


Tarantas 


616 


Asti 


617 


Vercelli 


619 


Ivrea 


620 


Austa 


621 


Mondevi 


622 


Nizza 


624 


Moriano 


625 


Genevra 


626 


Belloi 



terra della 
Camera 

Arcivescovadi 



Vescovadi 



627 


Pavia 




629 


Acqui 




640 


Alba 


cittä che hanno 


641 


Ventimiglia 


luoghi delle 


642 


Glandeva 


> diocesi dentro 


C* A A 

644 


Scian 


Ii termini della 


645 


Grandoble 


nuntiatura. 


646 


Ambruno 




647 


Lieme 





30. 

Cifra con monsig. Mutio Bcmgiovanni collettore in Portogallo. 







25. Febraro 1586. 






Nulle 1.0 


. 01 . 11 


.00. 101 .010. 








a b c 


d e 


f g h i 


1 


m n p 


qu 


92 72 74 


76 93 


78 84 86 96 


88 


32 34 97 36 


38 


94 73 75 


77 95 


79 85 87 82 


89 


33 35 83 37 


39 


9 


7 


5 




2 






r s 


t U X z 


et 


con 






42 44 46 98 48 49 


52 


53 






43 45 47 99 54 55 


56 


57 






4 


3 








qua que qui che 


chi per perche percioche accioche acciö 


23 24 25 


26 


27 28 29 


5£ 


59 


62 






come tanto non 










64 65 62 






II Papa 


92 


Africa 


77 


Artegliarie 


86 


N. Sre 


94 


Asia 


93 


Avvertimenti 


87 


S. Sta 


9 


Agente di 


95 


Avvisi 


96 


Sede apostolica 


72 


Ambassador di 


78 


Audienza 


82 


Camera apostca 


73 


Arcivo di Bragara 


23 


Alemagnia 


88 


Möns. Illmo L 




Arciv° di Evora 


24 


Alemani 


89 


gato 


74 


Arcivescovo di 


79 


Austria 


32 


II Nuntio 


75 


Arm ata 


84 


Arciduca Carlo 


33 


V. S. III™ 


76 


D.Antonio di Portoglo85 


ArciducaFerdinando 34 



366 Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Arnmin ni 
iiXdUUCa Ul 


35 

«JlJ 


r,i* |jnr9 ni 1 n- 
VJ1 . XJUCd Ul x U 




jtui iczza 


9&9 


Argento 


22 


bauet 


239 

Li ' ) 


X 1 Uli L1C1 C 


9R3 

ZOO 


Abboccamento 


97 


Dura di Savoin 

-Lv Li v il vli v v/Acl 

Dura di Ravipra 

X^LlVil VI 1 .1 1 1 V 1^1 Ct 


233 
234 


Fmalmpntp 

X lllallllCll LC 




Barbaria 
Beneficii 
Bolle 


83 
36 
37 


Duca di Sassonia 


235 


/"I 1 

G alere 


285 


Duca di Guisa 

-* — ' UVU VIX VJ H Uli 


236 


Vj lllV(.l/./-V 


286 


1 JiTfä ni Pirmi 

1> UCa vll X eil lllil 


237 

Li t ) 1 


1 -r An pro 1 p> Hi 
VJCllClalC Ul 


9K7 


Duca di Ferrara 


238 


VJC11C VI d 


ZOO 


Breve apostolico 

Bene 

Benche 


38 
39 
42 


Duca di Mantova 


239 


C-t P1~1 <"i\79 
VJC11U \ d 


9X9 


Duca d'Urbino 


242 


VJC11U VCol 


999 


Duca di Memoransi 243 


l -r pntp 
VJC11 LC 


993 






Duca di Braganza 


244 


ripntp ^'ifinp 
VJCll LC U allllC 


994. 


Gard d'Aiistria 1p 

Vj CT 1 VI • VI J V LloU Ul 1t 




Duca di 


245 


nnvprnitni' n*i 

VJ u V 1,1 UcllUl Vi 1 


295 


& aL(J 


43 


Danari 


246 


v_ j i tin x ni cu 


99ß 


( arninil ni 

V>«1 Vllllill Ul 


44 


Decime 


247 


VJl tili X eil Lcll u 


997 

Z «7 1 


G ClXY\f*YC\ TPCnH 
\— <cH11v-1it 1 


45 

Tri/ 


Delfinato 


248 


Gran A/laQtrn Hi 

VJltlll IVlttoLl \J vi l 


99K 

Z i/O 


Cancellieri 


46 


Donativo 


249 


Gran dancelliere 

V-J l IUI VjlU 1 V V 1 X 1 V l V- 


299 


Gathnliri 


47 






( -rll PITÜ 
VJUCl 1 ti 


399 
ozz 


( icfpl lo 
V^doLCllU 




Ecclesiastici 


252 


VJltiU UUUC 


393 


Gamtann 

V^rtL'll.clllU 


99 


Elettji del Imorio 

X > 1 V, L- L VI V i IUI L/ 


253 


(ri i nnnn p<?i 

VJ laUUUlltJl 


324 


Gavalli 


48 


Elettore 


254 


Grandezza 


325 


\— id. VallcU id 




Essercito 


255 


Gratia 

VJl d Litt 


326 


V-«cä VtUllCl 1 




Espeditione 


256 


Glnna 

VJ1U1 Iii 


327 


1 1 171 1 ! AO'I 

V-nl VtlllC^lCl 1 


4.9 


Essere 


257 








59 
z 


F^spndn 


258 


rTplvpfll 
X1C1VCL11 


328 


V-iUlllCIlUciLUl Ul 


56 


Eurona 


259 


Hfl nPfn PQ1 
I X1UC1 UCol 


329 


i n 1 1 pttorp 

v-<Ull CL IUI C 


53 


Evento 

X~s V vlHu 


262 


1— | prpfi n 

1 XCl CL1C1 


332 


1 /~\ 1 1 A i" i" Af 11 

V^UllCLLUl Jcl 


57 


Evidentemente 


263 


|— 1 1 1 n ni 1 n 1 

1 XUUlllllll 


333 


V>UUMgllCl C 


5ft 
oo 


Extraordinario 


264 


11UU11111U U tll 111c 


334 


V^UlllUcii: lllil 


59 
ov 


Extraordinariamte 


265 


X 1<X V cuuu 


335 


v>UHLdUU Ul 


95 






1—1 iTPrp 
X XciVCl C 


336 


( rirei p rp 

VjUl 1 1C1 c 


z u 


Facultä 


266 


1— To \7ntn 

1 ltX V ULU 


337 


Gri "inata 

V/1 Llvlillil 


27 


Fanti 


267 


Ho fatto 


338 


V^U11C W X11UCUL111U 


28 

ZO 


Fantarie 


268 


Hn flettn 

1 lvj vi C ILU 


339 


V-<U11C111U gCll 1 *- 


99 

Z*7 


Fattione Spagniola 


269 


x xu oti mu 


349 


V^OIlClllO 


999 

ZZZ 


Fattione Portogese 


272 


1 — 1 ^ nennet a 
XXU II0UU0LU 


343 


V^Ull VCULU 


993 


Fattione Franzese 


273 


■~Tn nrnnn<;tn 

1 1U UJ UUUjIU 


344 


V-.U11H1 CgaLlUllC 


994 


Flotta 


274 


Hn nprQiiaQo 

XXU UCloUdoU 


345 


l ni ni 

V^llllltX 


225 


Francia 


275 


Hn di<;<;nasn 


346 


Gnmtoli 

v^iU y ' 1 Lull 


226 


Franzesi 


276 


Ho deliberato 


347 


Concluso 


227 


Fiandra 


277 


Ho pensato 


348 


Consistoro 


228 


Fiamenghi 


278 


Ho mandato 


349 


Conclusione 


229 


Fiorenza 


279 


Ho espedito 


352 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



367 



Imperatore 


353 


Matrimonio 


423 


Occidente 


474 


Imperio 


354 


Massime 


424 


Oro 


475 


Imperatrice 


355 


Massimamente 


425 






Impresa 


356 


Marchese di 


426 


Padri del Iesu 


476 


Indie 


357 


Marescial di 


427 


Pace 


477 


Inquisitore 


358 


Monsignior 


428 


Palermo 


478 


Inquisitione 


359 


Monitioni 


429 


Parigi 


479 


Inquisito 


362 


Milano 


432 


Pagatore 


482 


Iesuiti 


363 


Militia 


433 


Persiano 


483 


II Nuntio di Spagnia 364 


Mori 


434 


Piemonte 


484 


II Nuntio di Francia 365 


Maumethani 


435 


Porto di 


485 


II Nuntio di Venetia 


366 


Marrani 


436 


Ponente 


486 


II Nuntio di Polonia 367 


Moscoviti 


437 


Presidente 


487 


II Nuntio alPImperre 368 


Moscovia 


438 


Principe di Parma 488 


II Nuntio di Savoia 369 


Mente 


439 


Principe di 


489 


II Nuntio di Napoli 372 






rrovincia 


492 


11 Nuntio di rio- 




Napoli 


442 


T» 1 

Polonia 


493 


renza 




Nave 


443 


rortogallo 


494 


T 1 1 ■ 

isola di 


374 


Navarra 


444 


Portoghesi 


495 


Itaha 


375 


Necessario 


445 


Protestanti 


496 


ltaliani 


376 


Necessariamente 


446 


rrotesta 


497 


Inghilterra 


377 


Nemici 


447 


Provisione 


498 


T 1 

Inglesi 


378 


Nizza 


448 






Intelligentia 




Nominatione 


449 


Quando 


499 


Investitura 


382 


Nondimeno 


452 


Quanto 


522 


Intrinseco 


383 


Navigare 


453 


Quantunque 


523 


Iurisdittione 


384 


Navigatione 


454 


Quelli 


524 






Natione 


455 


Questi 


525 


Landgrafio 


385 


Numero 


456 






Lega catholica 


386 


Naufragio 


457 


Re di Spagnia 


526 


Lega 


387 






Re di Francia 


527 


Lettere apostoiice 


388 


Obedienza 


458 


Re di Polonia 


528 


Lettere 


389 


Occasione 


459 


Regina Madre 


529 


Levante 


392 


Occorrentia 


462 


Regina di Scotia 


532 


Lisbona 


393 


Occorrendo 


463 


Regina d'Inghil- 




Libertä 


394 


Onde 


464 


terra 


533 


Luogotenente 


395 


Opera 


465 


Re di 


534 


Licentia 


396 


Opportuno 


466 


Regnio di 


535 


Lionc 


397 


Opporsi 


467 


Rebellione 


536 


Lutherani 


398 


(Jstinato 


468 


Regente di 


537 






Ottenuto 


469 


Religione 


538 


Marseglia 


399 


Osservante 


472 


Repubca Christiana 539 


Mare 


422 


Ordine di 


473 


Renegati 


542 



368 Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



J\Cl<ipbl 




o. ivi l<| \^.nnsi mcl 


i z 


Vescovo Viseo 


598 


Roma 




o. ivi ui ivcgia 


i O 


Venetia 


o9y 


IVUllJtllli 






574. 


v enenani 


bz & 


Ivciurilld. y^IC, LI J 




o. JCLcciicLiza 


< 


Vettovaglie 


bZo 


Revolutione 


547 


S. S. Ulma 


576 


Vi cr"pl 1 1 




Recapito 


548 


S. S. Rev ma 


578 




U A t> 


Rettor del Collegio 


549 


S. Signoria 


578 


V^onotti 


626 






Stretto di 


579 




627 


bignoria di Venetia 


OOd 






V Itlllla 


u&o 


Signoria di Genova 


OOo 


1 hesonere geni e 


0ö J 


Vnionp 


629 


oignona ui i-ucca 


004 


Tartan 


OOO 


Vittoria 


632 


Savoia 


C K K 

000 


Thedeschi 


0o4 


V S R evma 


633 


Signior 


00b 


Toscana 


OoO 


T • kJl wl IUI kl 


634 


Soccorso 


00 i 


l negua 


OoO 


Vltimamente 


635 


ooiuati 


OOo 


1 Ulli 


f; Q7 
Oo i 






Sophi 


Duo 


Tuttavia 


Ooo 


Zelanda 


636 


c 

opagnia 


ObJ 


Turchi 


OoU 




637 


Spagnioli 


Obo 


Transilvania 




Oriente 


638 


opogno 


0Ö4fc 


i ransnvani 


Oi/O 






oiaiu j_,Lcicbiai>iiLU 




Trento 




Scudi 


639 


Stato di 


Obb 






Mille 


643 


Svizzeri 


567 


Vescovado 


595 


Cento 


643 


S. Mtä Cesea 


568 


Vescovo di 


596 






S. Mtä Cattca 


569 


Vescvo di Coimbra 


597 







Cifra data a monsig. Mutio Bongiovanni, che va nuntio di N. Sre 
nel regno di Portogallo, consignata di ordine di monsig. illmo e t rev mo 
cardinal Rusticucci. 

Data die 25. Februarii 1586. 

Io M. Bongiovanni ho ricevuto dal molto rev. signore Giambat- 
tista Argenti secretario della cifra di N. Sre due contracifre una par- 
ticolare con N. Sre et con monsig. illmo Rusticucci secretario di S. Stä, 
et l'altra commune con l'altri nuntii di S. Stä. In Roma questo di 25. 
di Febraro 1586. 

Fiorenze. — Monsig. arcivescovo di Sorento 1 , nuntio. 24. Aprile 1586. 
Nulle 6.7.8. 

abcd e f ghi lmnopqu 
02 13 12 15 03 31 33 24 04 21 23 35 05 9 
20 11 14 19 30 32 29 25 40 22 34 39 50 42 41 

2 3 4 5 



1 Giuseppe Donzelli 1574 — 88. 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 369 





r 


s t u z 


et 


con 






43 


45 51 01 53 


55 


59 






44 


49 52 10 
1 








II Papa, N. Sre, S. 




Camera apostolica 


40 


Havendo 


105 


Stä 


1 


Constantinopoli 


21 


Heretici 


109 


L'Imperatore, S. Mtä 




Danari 


22 


Huomini d'arme 


301 


Cesea 


4 


Donativo 


23 


S. Serenita 


302 


II Re di Spagnia, S. 




Duca di Savoia 


34 


S. Altezza 


303 


Mtä Cattca 


3 


Duca di Baviera 


35 


S. S. Illma 


209 


II Re di Francia, S. 




Duca di Ferrara 


39 


S. Eccellenza 


204 


Mtä Christma 


2 


Duca di Mantova 


05 


V. S. Illma 


205 


II Re di Polonia, S. 




Duca di Parma 


50 


V. Signoria 


201 


Mtä R. 


5 


Duca d'Urbino 


42 


Non 


202 


La Regina Madre 


9 


Duca di 


41 


Acciö 


203 


La Regina di Scotia 


% 


Ducato di 


43 


Accioche 


304 


La Regina d'Inghil- 




Ecclesiastici 


44 


Per, Pur, Perche 


305 


terra 




Essercito 


45 


Percioche 


309 


II Gran Turco 





Essere 


49 


Tanto 


402 


Tl / — > T~~\ !• ^ f ^ 

11 Gran Duca di 1 o- 




Essendo 


51 


Quanto 


401 


scana 


11 


Fanti 


52 


Quello 


403 


La Gran Duchessa 


12 


Farnese 


01 


Questo 


404 


II card. di Medici 


13 


Fiorenza 


10 


Quantunque 


405 


II card. di Fiorenze 


20 


Fiorentini 


53 


Quando 


409 


II cardinal di 


02 


Francia 


55 


Lettere 


501 


L'arcivescovo 


14 


Eranzesi 


59 


Corriere 


502 


II vescovo di 


15 


Fiandra 


09 


Mente 


503 


L'ambassador di 


19 


Fiamenghi 


90 


II Principe di 


504 


L'agente di 


03 


Spagnia 


91 


Venetia 


505 


Armata 


30 


Spagnioli 


92 


Venetiani 


509 


Avignione 


31 


Italia 


93 


II Duce di Venetia 


901 


II Governator di 


32 


Italiani 


94 


La Signoria di Gena 902 


Cavalli 


32 


Genova 


95 


La Signoria diLucca 903 


Che, chi 


33 


Genovesi 


99 


Lucchesi, Lucca 


904 


Catholici 


29 


Genevra 


103 


Matrimonio 


905 


Conte di 


24 


Gentil'huomo 


101 


Guerra 


909 


Contado di 


25 


Havere 


102 


Pace 


909 


Christiani 


04 


Hauto 


104 







Averti molto bene alle regole et avertimenti dati a parte circa lo scrivere. 

Io Guiseppe, arcivescovo di Sorrento, ho ricevuto dal sig. Giovan 
Battista Argenti segretario della cifra di N. Sre la retroscritta cifra per il 
servitio di N. Sre nella nontiatura di Fiorenza, questo giorno 24. d'Aprile 1 586. 

Meister, Die Geheimschrift. 24 



370 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



32. 

Francia. — Monsignor arcivescovo di Nazaret 1 nuntio in Francia. 

23. Giugno 1586. 
Nulle 5.7.57.75.55.77. 

Per punto fermo 755. 
Per Capitolo 577. 



a b c d 


e 


f g h i 


1 


m n 


P 


qu 


11 18 19 20 


12 


22 23 24 13 


26 


28 29 14 


30 


32 


21 40 42 43 


31 


44 46 48 41 


49 


60 62 61 


63 


64 


9 


8 


6 




2 4 






r 


s 


t U X z 


et 


con con 






33 


34 


36 16 38 39 


83 


84 82 






66 


68 


69 81 










1 




3 










che chi per perch 


e percioche acciö nondimeno contuttocio 


86 88 


89 


90 91 




92 


93 




come ancora ancorche mente V. S. 


Illma V. S. Rma 




94 96 




98 99 


003 004 






II Papa, N. Sre 


11 


Abbadessa 


13 


Abboccamento 


34 


S. Sti 


21 


Abiurato 


41 


Abuso 




68 


L'Imperatore 


9 


Abiurare 


6 


Alcuno 




36 


S. Mtä Cesea 


18 


Abiuratione 


26 


Alienare 




69 


II Re di Francia 


40 


Absoluto 


49 


Alienatione 




16 


S. Mtä Christa 


19 


Absolutione 


28 


Alienato 




81 


II Re di Spagna 


42 


Africa 


60 


Amico 




3 


S. Mtä Catca 


20 


Asia 


29 


Anversa 




38 


II Re di Polonia 


43 


Arcipelago 


62 


Armato 




39 


S. Mtä Regia 


12 


Alemagna 


2 


Armare 




83 


La Regina Madre 


31 


Alemani 


14 


Avignone 




84 


La Regina regnante 


8 


Agente di 


61 


Audienza 




82 


La Regina diScotia 


22 


Ambassador di 


4 


Avertimenti 




86 


La Regina d'In- 




Arcivescovado di 


30 








ghilterra 


44 


Arcivescovo di 


63 


Babilonia 




88 


In Re di Dania 


23 


Arciduca Carlo 


32 


Barbaria 




89 


II Re di Svetia 


46 


Arciduca Ferdindo 


54 


Barbari 




90 






Arciduca Ernesto 


33 


Bascia 




001 


Abbate 


24 


Armata 


66 


Baylo 




002 


Abbatia 


48 


Abboccato,abboccarsi 1 


Bene 




91 



1 Fabio Mirto Frangipani 's. o. Nr. 21. 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



371 



Benche 


92 


Cinque 


064 


Dalmatia 


136 


Benigniote 


93 


Cinquanta 


066 


Decime 


138 


Belinzona 


94 


Cinquantamila 


068 


Decreto 


139 


Bernia 


96 


Coleggio 


069 


Degnitä 


140 


Bernesi 


98 


Comendator magor 080 


Delfino 


141 


Biscaia 


99 


Comendatore 


081 


Delfinato 


142 


Biscaini 


80 


Concilio 


082 


Deliberato 


143 


Bolognia 


011 


Consiglieri 


083 


Deliberare 


144 


Bolognia in mare 


012 


Convento 


084 


Deposto 


146 


Bolla 


013 


Conte 


086 


Deponere 


148 


Breve apostolico 


014 


Cantado Vennisino 088 


Dio 


149 


Bravo 


016 


Contado di 


089 


Dispensa 


160 


Baviera 


018 


Constantinopoli 


090 


Dispensare 


161 


Bruxelles 


019 


Corte di Roma 


091 


Dispensato 


162 


Borgognia 


020 


Corte Caesarea 


092 


Disubedienza 


163 


Borgognioni 


021 


Corte Catholica 


093 


Discordia 


164 






Corte di Francia 


094 


Divisione 


166 


Camera apostolica 


022 


Corriere 


096 


Donativo 


168 


Camera Imple 


023 


Creato 


098 


Doni 


169 


Camera Regia 


024 


Cruciata 


099 


Dieci 


180 


Camera Ducale 


026 


Corsica 


111 


Dodeci 


181 


Cancelliere 


028 


Cardal Farnese 


112 


Dicisette 


182 


/-» 11 • 
Canceliana 


029 


Cardal d'Este 


113 


Diciotto 


183 


Campo 


030 


Cardal de Medici 


114 


Dicinove 


184 


Capitano 


031 


Cardal Santa Croce 116 


Ducento 


186 


Capitoli 


032 


Cardal Rambaglietto 118 


Duimila 


188 


Capitulatione 


033 


Cardinal di Sans 


119 


Ducati 


189 


Casa d'Austria 


034 


Cardal di Borbon e 


120 


Dubito 


190 


Catholici 


036 


Cardal di Ghisa 


121 


Duce di Venetia 


191 


Cavalli 


038 


Cardal Vademonte 


122 


Gr. Duca di Toscana 192 


Cavalleria 


039 


Cardal Vandomo 


123 


Duca di Savoia 


193 


Cavallegieri 


040 


Cardal Gioiosa 


124 


Duca di Baviera 


194 


Cautamente 


041 


Cardal d'Austria le- 




Duca di Ghisa 


196 


Cautela 


042 


gato in Porto- 




Duca di Loreno 


198 


Cento 


043 


^ gallo 


126 


Duca di Umena 


199 


Centomila 


044 


Colonia 


128 


DucadiMemoransi 211 


Cifra 


046 






Duca di Gioiosa 


212 


Christiani 


048 


Danari 


129 


Duca di Pernon 


213 


Christianitä 


049 


Dania 


130 


Duca di Monpen- 




Chiesa 


060 


Danubio 


131 


sier 


214 


Catedrale 


061 


Datio 


132 


Duca di Nemours 


216 


Clero 


062 


Datieri 


133 


Duca di Nivers 


218 


Cittä 


063 


Dato 


134 


Duca di Ferrara 


219 



24* 



372 Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Duca di Mantova 220 

Duca di Parma 221 

Duca di Urbino 222 

Ecclesiastici 223 

Elettore 224 
Eletor dellmperio 226 

Essercito 228 

Espeditione 229 

Essere 230 

Essendo 231 

Europa 232 

Evento 233 

Evidentem ente 234 

Estirpare 236 

Escluso 238 

Esclusione 239 

Faculta 240 
Facilitä, facilmente 241 

Fanti 242 

Fantarie 243 

Fallito 244 

Fallimento 246 

Farnese 248 

Fiorenze 249 

Fiorini 260 

Fiandra 261 

Fiamenghi 262 

Fortezza 263 

Fortiflcare 264 

Francia 266 

Franzesi 268 

Frontiera 269 

Franchi 280 

Galee 281 

Galeotto 282 

Galeazzo 283 

Galione 284 

Galitia 286 

Gantes 288 
Generale (-mente) 289 



Geneva 290 

Gebenesi 291 

Genova 292 

Genovesi 293 

Gente 294 

Gente d'arme 296 

Gente armata 298 

Gentil'huomo 299 

Germania 301 

Germani 302 

Giurisdittione 303 

Governo 304 

Governatore 306 

Gran Mastro 308 

Gran Cancelliere 309 

Guerra 310 

Gran Turco 311 

Grisoni 312 

Guascognia 313 

Guasconi 314 

Gratia 316 

Helvetii 318 

Heretici 319 

Heresia 320 

Huomini 321 

Huomini d'arme 322 

Häven do 323 

Havere 324 

Hauto 326 

Ho concluso 328 

Ho conosciuto 329 

Ho cercato 330 

Ho deliberato 331 

Ho detto 332 

Ho dissuaso 333 

Ho discorso 334 

Ho essequito 336 

Ho fatto 338 

Ho inteso 339 

Ho mandato 340 

Ho parlato 341 

Ho persuaso 342 



Ho proposto 343 

Ho penetrato 344 

Ho pensato 346 

Ho procurato 348 

Ho ricevuto 349 

Ho risposto 360 

Ho scritto 361 

Ho servito 362 

Imperio 363 

Imperatrice 364 

Imperiali 366 

Impresa 368 

Inquisitione 369 

Inquisitore 380 

Inquisito 381 

Isola di 382 

Italia 383 

Italiani 384 

Inghilterra 386 

Inglesi 388 

Intelligentia 389 

Intentione 390 

Investire 391 

Investitura 392 

Intrinseco 393 

Iurisdittione 394 

Iuramento 396 

Lantgravio 398 

Lega 599 

Lega Catholica 400 

Lettere 401 

Levante 402 

Linguadoca 403 

Libertä 404 

Licentia 406 

Lione 408 

Luogotenente 409 

Lutherani 410 

Lorena 411 

Madama 412 

Malta 413 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



373 



Marseglia 414 

Madrid 416 

Mare 418 

Massime (te) 419 

Mantua 420 
Marescial Matti- 

gnon 421 
Marescial di Biron 422 

Marescial 423 

Marchese 424 

Metz 426 
Monsor Villeroy 428 

Monsignor 429 

Mondevi 430 

Monferato 431 

Monsenis 432 

Monitioni 433 

Milano 434 

Militia 436 

Mori 438 

Mille 439 

Maumethani 440 

Moscovita 441 

Moscovia 442 

Nuntio apostco 443 

Nave 444 

Napoli 446 

Navarra 448 
Necessario 

(-amente) 449 

Nemici 460 

Nizza 461 

Normandia 462 

Nominatione 463 

Novitä 464 

Novara 466 

Nove 468 

Novanta 469 

Novecento 480 



Obedienza 
Occasione 
Onde 



481 
482 
483 



Opera 


484 


Principe d'Oria 


636 


Oppertuno 


486 


Principe di 


638 


Opporsi 


488 


Provincia 


639 


Opposto 


489 


Provenza 


.640 


Oppositione 


490 


Provenzali 


641 


Ostinato 


491 


Protestanti 


642 


Ottenuto 


492 


Protesta 


643 


Otto 


493 


Protestato 


644 


Ottanta 


494 


Provisione 


646 


Ottocento 


496 


Provisionati 


648 


Oranges 


498 






Orliens 


499 


Quando 


649 


Olanda 


600 


Quanto 


660 


Ordine di S. Mi- 




Quantunque 


661 


chele 


601 


Quelli 


662 


Ordine di 


602 


Questi 


663 






Qualmente 


664 


Face 


603 






Parigi 


604 


Ray tri 


666 


Palermo 


606 


Ratisbona 


668 


Padua 


608 


Ragusa 


669 


Parma 


609 


Ragusei 


680 


Piacenza 


610 


Re di, Regina di 


681 


Pavia 


611 


Regno di 


682 


Paghe 


612 


Regente di 


683 


Pagatore 


613 


Religione Cat ca 


684 


Piazza 


614 


Repubca Christna 


686 


Padri del ordine 


616 


Renegati 


688 


Padri del Iesu 


618 


Relapsi 


689 


Parlamento 


619 


Rebellare 


690 


Palatino 


620 


Rebellione 


691 


Persiano 


621 


Rebellarsi 


692 


Piemonte 


622 


Rebellatta 


693 


Piemontesi 


623 


Recapito 


694 


Porto di 


624 


Recapitato 


696 


Po 


626 


Restituito 


698 


Populi 


628 


Religione di 


699 


Polonia 


629 


Restitutione 


801 


Poloni 


630 


Rheno 


802 


Portugallo 


631 


Rhodano 


803 


Portughesi 


632 


Rhodi 


804 


Presidente 


632 


Ri forma 


806 


Principe di Parma 


634 


Riformare 


808 



374 Chiffrenschlüssel 


siitc Rn<*h T Hpr Sei m tili 

allj J_J Li \_ 1 1 X Uvl k_/£llllllJi 


ung des Matteo Argenti. 




Riformati 


809 


Stato Ecclesco 


846 


Tremila 


902 


Rivolutione 


810 


Stato di 


848 


Tunisi 


903 






Svizzeri 


849 






Savoia 


811 


Svetia 


860 


Vescovo di Parigi 


904 


Savoini 


812 


S. Alta 


861 


Vesco diCarcascion 906 


Sassonia 


813 


S. Ecceb 


862 


V CoCvJVL» Ul 


908 


Sassoni 


814 


S. S. Illma 


863 


V CbLUVclUU 


909 


Samblea 


816 


S. S. Revma 


864 


Vpnti 
V CI1 LI 


91 

flu 


Saluzzo 


818 






\/ pnf Inn m 
V CllllllllJcl 


91 1 

t/i i 


Scolari 


819 






Vnn 

V 11U 


91 2 


Sei 


819 


Thesoriere genle 


866 


Vn (\ pri 

V llUCCl 




Sette 


821 


Thesoriere 


868 


V pn pfi c\ 


91 4 


Sessanta 


822 


Tartari 


869 


Vpnpfi^ni 

V ^ UV- IW11.11 


916 


Settanta 


823 


Thedeschi 


880 


V p 1 1 n \ t a er 1 1 p 


91 X 


Seicento 


824 


Toscana 


881 


\l pt*/~plli 
V Cl CClll 


919 


Settecento 


826 


Torino 


882 


\/ an Hif i 
V LIJUIUI 


920 


Signior 


828 


Tosone 


883 


V C11U1L1UI1L 


921 


Signoria di Ventia 


829 


Triegua 


884 


V 1CC1 C Ul 


922 

V £i £i 


Signoria di Genova 


830 


Transilvano 


886 


v i pn n 3 

V ICilllct 


923 


Signoria di Lucca 


831 


Transilvania 


888 


V LlhL<Xl 1<X 


924 


Sicilia 


832 


Trento 


889 


Wnnntti 


926 


Secretario Villeroy 


833 


Tirolo 


890 


V LllUI Id. 


928 


Secretario di 


834 


Tutti 


891 


Vnione 


929 


Soldati 


836 


Tuttavia 


892 


Zelanda 


930 


Soccorso 


838 


Turco 


893 






Sorbona 


839 


Turchi 


893 


Quattro 


931 


San Dionigi 


840 


Treveri 


896 


Quattordeci 


932 


San Quintino 


841 


Tre 


898 


Quindeci 


933 


Spagnia 


842 


Tredeci 


899 


Quaranta 


934 


Spagnioli 


843 


Trenta 


900 


Quattrocento 


936 


Spoglio 


844 


Trecento 


901 


Quattromila 


938 



Io Giulio Cesare Giovannini secretario di mons. arciv di Nazzarette 
ho ricevuto dal sig. Giov. Battista Argenti secretario delle eifre di 
N. Sre la copia della presente eifra et ancho della commune, questo di 
23. di Giugno 1586. perö etc. 

Iulius Caes. Ioanninus qui supra. 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 375 



33- 

Cifra con mons. di Tricarico 1 nuntio a Sigi Svizzari. 20. Agosto 1586. 
Nulla 7. 



a b c d 


e 


f g h i 


k 


1 m n 


P 


64 63 62 36 


60 


59 58 56 55 


54 


53 52 51 25 


49 


40 39 38 61 

rt\J UO fJKJ Ul 


35 


34 33 32 31 


30 


29 28 26 50 


24 





2 


9 




1 






qu 


r s t u 


z 


X 






45 


46 45 44 43 


42 


41 






23 


22 21 20 19 


18 


16 








8 6 4 








11 rapa 


1 
1 


rVDDOCcarSl 




Avisato 


1 99 

1 Z £i 


VT C re Q Qtä 


Q 
O 


riDUSO 


Q1 

y 1 


Austna 


193 
1 Zo 


l, Imperator e, o. ivi i< * 




Accio 


Q9 
yz 


Autorita 


1 9/1 

1Z4 




9 


ricciocne 


Q3 






11 i\c qi rrancia, 




riinca 




Barbaria 


19^ 
1Z0 


0. ivi id - v-.nnst iij<4 


A 


Alemagna 


VD 


Barbari 


1 9^ 
1ZO 


1 k< /i 1 ^ normo 

11 i\e qi opagna, 0. 




riiemani 


y 


Dasuea 


198 
1ZÖ 


Mtä Catca 


5 


A crpntp ni 




rso ci 1 1 pnci 
1JJM 11L UM 




II Re di Polonia, S. 




Ambassadore di 


Vi) 


Bene 


1 30 
loU 




6 


Amico 


1UU 


oencne 


1 31 
lo 1 


II Re de Romani 


8 


Arnim rintn 
iYIHIHJ 1111 LU 


1 > ' — 


JJClll^llclIllCil IC 


1 VI 


Regina Madre 


9 


rinversa 


1 03 


oeuiizuiia 


1 33 
100 


Regina di Francia 





r\.ncora 


1 OzL 


Bernia 


1 3/1 

104 


Regina di Scotia 


65 


Anrnrrhp 


105 




J. OO 


Regina d'Inghilterra 66 


A t171 


1 0ß 


Ric>in7r\n a 
IJlbdliZUllC 


1 3fi 
100 


Re di Svetia 


68 


■nxcivescovauo 


luo 


Bisogna 


1 38 
loö 


Re di Dania 


69 


Arcivescovo di 


1 OQ 

iuy 


Bono 


1 3U 

loy 


Sede apostolica 


80 


Arciduca Carlo 


IIA 
1 1U 


Bologna 


1 ACi 
14U 


Camera apostolica 


81 


Arciauca rerQ uu 


111 
111 


Dona 


1 AI 
141 


Collegio de'cardh* 


82 


Arciduca Ernesto 


1 1 9 
11z 


Borgogna 


1 A9 
14Z 


Legato apostolico 


83 


Armata 


1 lo 


Borgognoni 


14o 


Nuntio apostolico 


84 


Argentina 


114 


Breve apostolico 


144 


II Cardinale di 


84+ 


Asia 


115 


Bravo 


145 






Avertito 


116 






Abbate 


85 


Avertimento 


118 


Campo 


146 


Abbatia 


86 


Augusta 


119 


Cancelliere 


148 


Abboccato 


88 


Avignone 


120 


Cantoni 


149 


Abboccamento 


89 


Avisi 


121 


Cantoni catholici 


150 



1 Joh. Bapt. Santonio Nuntius in der Schweiz 1586 — 87. Vgl. Ehscs- Meister, 
Nuntiaturberichte I, LXIII. 



376 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



V-.dlllUIll IJLICLlCl 


1 


I O VT" p Hl \< /"^ t">~l '1 

V-«UI LC Ul JLvUIlld 


908 


ijssere 


9^9 
202 


V^U VI Lill J KJ 


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910 

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J-.UI upd 


9^4 


dia 




V^UlUIlld 


91 1 


Evidente 


200 


V>dpilUil 


1 ^4 

104 


Como 


919 


Estirpare 


200 


■ o ni 4"n 1 *~\ 4*i n 1 
V^dpilUldllUIll 


1 ^ 


VjUbldllZd 


91 '-i 






V^illllUllLl 


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1 clU 


Che 


91 4. 


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1 ^8 
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V-«lll 


91 ^ 
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1 

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91 n* 


FldllUld 


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2ÖU 


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1 ßO 

10U 


V-dlldldlllClllC 


918 


riarne»gni 


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20 1 


VjdUlU 


1 ß1 
iöl 


VjUlllCUCIdllUIlC 


91 Q 


FldllCld 


9ß9 
202 


V-idUldlllClllC 


1 f^9 
10^ 


V^UlllCUCIdll 


990 


rrancesi 


200 


VjdUlCldlU 


1 fi3 






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FClldld 


9ß4 
204 


V-<dUlCld 


1 H4. 

104: 


1 lini t"i 
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991 


Fiorenze 


200 


VjCI IU 


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9 99 


rrdiiciii 


200 


VjCI IdlllClllC 


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9^8 

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994. 


Mnnnrrrpnci 
X^l 1UU1 gtllol 


9^^ 

20i7 


I nci c ti im 
VjI II Iblhllll 


1 fiQ 
l Ot/ 


1 iplfinn 
LyClllLlU 


99^ 




V-dlllblldlllld 


1 80 
1ÖU 


1 lPiTi nitn 
JL/CllllldLU 


99ß 

22Q 


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Malere 


980 

2 0V/ 


V-dllCod 


1 81 


1 ipmi Kf»f iln 
L>/CuUCl dLU 


99K 

220 


I »pnpfi lp 
VJCllCI dlC 


981 

20X 


i it n f±t\v\ 1 f> Hi 
V>dlllCUldlC Ul 


1 89 


I IP InPflfP 
IvCllUCl dl C 


99Q 

22 t/ 


( -Pfl Piro 

VJCllCVd 


989 

202 


Clero 


1 83 
loo 


LylbCUI Uld 


9^0 
20U 


VJCUCllLbl 


98^ 

200 


V^ldlUIld 


1 84 


lylvlblUllC 


9 Hl 

201 


VJCllU Vd 


984 

204 


V>ldl U11CM 


1 8^ 


Hipi-Cl 
LylCLd 


9^9 

202 


1 TpnniTPCi 
OCllU VCol 


98^ 


V^llld 


1 8fi 


I in Ki r\ 
L'uUlU 


9^^ 
200 


OClllC 


98ß 

200 


1 n 1 1 p»rri 
V-«UilCglU 


1 88 

loo 


Onnitn 


9^4 

204: 


{^l pnf p H'^fiTiP 
VJCllLC U dllllC 


988 

200 


VjUIIoUII 


1 8Q 

löf 


1 -_f l )nri Hi 1 / 
VJl . L/Utd Ul X U~ 




ripn ti 1 'lmn m r\ 
vJCllLll 11UU111U 


980 


1 r.n <~i 1 1 o 
V^UUC-lllU 


1 Q0 

1 t/U 


oCdlld 


20J 


f^prmiinici 
vjcl llldllld 


9Q0 
2 tj\J 


( r.n<;i ol i pt*i 
V-iUllolii HCl 1 


1 «7 1 


1 Inn Hi ^\'3\7rM'i 
JL/UCd Ul OdVUld 


20U 


( ,pf t n r\ n 1 

VJC1 Ul dl J 1 


9Q1 

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I /~»n\7Pn."f\ 
V-iUll VClllU 


1 Q9 

1 i/2 


L-/UCd Ul DdvdllCTd 


9^8 

200 


vJU VC1 11U 


9Q9 

2t72 


V^UllglCgdllUIlC 


1 Q3 


LyUCd Ul vJlllbd 


9^Q 
20t' 


OUVClIldLUI C 


9QQ 


V^UIlgl Cgdll 


1 Q4 

1 «74 


LyUCd Ul JL,(JlClld 


940 


i -»i*in IV/Tictm 
VJldll IVldoLIU 


904. 

2i/ rt 


I nntp Pi lif mn 
V^UllLC 1 dldllllU 


IVO 


LyULd Ul OdbSUIlld 


941 

2"* I 


VJldll V-<dllCClllCI 1 


2 t/«J 


1 nntp Hi 
V-.U11LC Ul 


1 Qfi 
i i/o 


JL/UCd Ul J/CIIdld 


949 

24: 2 


VJUC1 1 d 


90^ 

2t/U 


V-«UllldUU Ul 


1 98 

1 t/O 


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L/Uld Ul IVldllLUVd 


94^ 


( ,fin I nf rn 
VJl dll X UL UJ 


908 

2 t/O 


I i~.n rinen 
V-iUlJClUoU 


1 QQ 

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944 
214 


■ -»t*i enn i 
VJllbUUl 


9QQ 
2t/ V 


V^UllClUMUllC 


900 


T~mi/~-i H'TTfKmr^ 

LJULd U U1U111U 


94^ 


VjUdbCUglld 


300 


V-.U11 LUllU L1U 


901 

2U 1 






VJUdoCUlll 


301 


V^Ull VClllClllC 


909 
2U2 


JDLClColdoLlCl 


94^ 

240 






Conviene 


203 


Flettore 


248 


Helvetia 


302 


Corte Cesarea 


204 


Elettori dell'Impio 


249 


Helvetii 


303 


Corte di Francia 


205 


Essercito 


250 


Heresia 


304 


Corte di Spagnia 


206 


Espeditione 


251 


Heretici 


305 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 377 



Huomini 


306 


Lutherani 


352 


Ognivolta 


406 


Huomini d'arme 


308 


La casa di Dio 


353 


Ognihora 


408 


Havendo 


309 


Le otto diritture 


354 


Ostaggi 


409 


Havere 


310 


Lucerna 


355 






Hauto 


311 






Pace 


410 


Ho concluso 


312 


Mare 


356 


Palatino 


411 


Ho deliberato 


313 


Marchese di 


358 


Parigi 


412 


Ho detto 


314 


Marescial 


359 


Parlamento 


413 


Ho fatto 


315 


Magonza 


360 


Particolare 


414 


Ho inteso 


316 


Mentre 


361 


Particolarmente 


415 


Ho mandato 


318 


Mente 


362 


Patti 


416 


Ho parlato 


319 


Milano 


363 


Per 


418 


Ho persuaso 


320 


Milan esi 


364 


Perche 


419 


Ho proposto 


321 


Militia 


365 


Perciocche 


420 


Ho penetrato 


322 


Molto 


366 


Perciö 


421 


Ho pensato 


323 


Monsignor di 


368 


Per caso 


422 


Ho procurato 


324 


Monitioni 


369 


Piemonte 


423 


Ho ricevuto 


325 






Piemontesi 


424 


Ho risposto 


326 


Natione 


380 


Polonia 


425 


Ho espedito 


328 


Nävi 


381 


Poloni 


426 


Ho scritto 


329 


Necessario 


382 


Poiche 


428 


Ho reduto 


336 


Necessariamente 


383 


Pratica 


429 






Negocio 


384 


Principe di Parma 


430 


Iesuiti 


331 


Negociato 


385 


Principe di 


431 


Imperio 


332 


Nemici 


386 


Presidente 


432 


Imperiali 


333 


Non 


388 


Predicatore 


433 


Impresa 


334 


Nondimeno 


389 


Predicanti 


434 


Italia 


335 


Nonostante 


390 


Protesta 


435 


Italiani 


336 






Protestanti 


436 


Inghilterra 


338 


Obedienza 


391 


Provincia 


438 


Inglesi 


339 


Obedire 


392 


Proposto 


439 


Intelligentia 


340 


Obligo 


393 


Pur 


440 






Obligato 


394 


Publico 


441 


Lega 


341 


Occasione 


395 


Publicamente 


442 


Lega Catholica 


342 


Occidente 


396 






Lega Grisa 


343 


Occupato 


398 


Quando 


443 


Lettere 


344 


Occupationi 


399 


Quanto 


444 


Levante 


345 


Olanda 


400 


Quantunque 


445 


Linguadoca 


346 


Onde 


401 


Qualsivogli 


446 


Libertä 


348 


Opportuno 


402 


Qualunque 


448 


Lione 


349 


Opportunamente 


403 


Qualsisia 


449 


Luogotenente 


350 


Opporsi 


404 


Quelli 


450 


Lorena 


351 


Ottenuto 


405 


Questi 


451 



378 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



R pnrn ir\ Hl 
±\.C£^111V7 Ul 




r o 


491 

t«7 L 


X Ul Lei Viel 


51 9 


R hpnn 

lvllCllL/ 




>ncci H i r\ 


4-92 


Tuttavolta 


520 


±VCUCillV711C 


4-54 




4.53 






Rpcrpntp ni 

XVV^g Uli LV^ Ul 


455 


Statn Hi 


494 


Vescovo di Como 


521 


Rplicrinnp rstnca 


456 


OClldlU Ul 


495 


Vesco di Costanza 522 


R plicnnnp 


458 

t O 17 


Spffp l ü nt nn i l 3tCl 

OCLLC v^clllLVJlll v-fclL^ 1 


496 


Vescovo di 


523 


Rpnnnltra ni 


459 


kJLllt V_jUU IV7111 


498 


Vescovado 


524 


Rpnnrica rhristma 


rk\J\J 


kJ Vlllcl 


499 

T«7 «7 


Venetia 

T \_ X 1 W IUI 


525 


R nmi 

i.\.V7111cl 


461 


S ol oH nfn 


500 

ij V 7 V7 


Venetiani 


526 


R n m ij n i 

±\.V7111cllll 


462 


OclooUllld. 


501 

t/V/ X 


Vettovaglie 


528 


Rettore 


463 


Sassoni 


502 


Vittoria 


529 


Raitri 

JAdlll 1 


464 

TUT 


Sil lyniircrn 


503 

»7 V7t7 


Vicere di 


530 










Vienna 


531 


S Alta 


465 

TVL> 






Vgonotti 


532 


S Prrza 


466 


Tpntntn 


504 


Vngaria 


533 


s. s. 


468 


Tpntärp 


505 

t/ V/t/ 


Vrania 


534 




469 


Terra 


.506 

l/V/ VJ 


Vndervalden 


535 


Snvnia ni 

k-Jtl V UUUJI 


480 

TV7V7 


1 if ni n 

X 11 U1U 


508 
v/o 


V. S. IUma 


536 


Signoria di Ven* 


481 


X V711cll 1 


509 

«7V7 «7 


V. s. 


538 


Signori Svizzeri 


482 


TVpntn 

X 1 V» 11 K.KJ 


510 

1/ XV7 






Signoria di Genova 


483 


nrhp<;nt*iPt*p 


51 1 

O X X 


Zelanda 


539 


Signoria di Lucca 484 


11 n pH pqt ni 
X llCUCoClll 


51 2 

t/1 A 


Zurigho 


540 


Signori 


485 


inject na 

X 17 Ol, dilti 


513 


Zuringhesi 


541 


Svizzeri 


486 


Triegua 


514 


Amanno 


542 


Soccorso 


488 


Trattato 


515 


Sculteto 


543 


Soldati 


489 


Tanti 


516 


Colon ello 


544 


Spagnia 


490 


Tutti 


518 







AI nome di Dio hogi di 20. di Augusto 1586, io Ioanne Baptista 
vescovo di Tricarico et mastro di casa di N. Sre Xisto Papa V. ho rice- 
vuto dal sigr Giovan Battista Argenti la copia de la presente eifra per 
ordine di N. S^ 5 et insieme la eifra commune con tutti Ii sigri nuntii 
di N. Sre. 

Ita est, Ioannes Baptista Epus etc. 

34- 

Con il seren^o d UC a di Ferrara. 4. Ottobre 1586. 

Nulle 1.9.11.99.19.91. 

abedefghi lmnopqu 

25 02 03 04 05 06 07 08 20 30 22 23 24 26 33 

27 65 57 66 58 67 60 36 32 42 38 45 62 43 46 

5 7 2 3 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 379 





r 


s t u 


X 


z 


et 






44 


34 37 40 


52 


53 


56 






28 


47 50 48 


64 


63 








4 


8 










II Papa 


35 


Per 




84 


Aviso, Avisi 


85 


N. Sre, S. Stä 


54 


Perche 




85 


Lettere 


86 


II Cardinale di 


55 


Percioche 




86 


Roma 


87 


II legato 


68 


Non 




87 


Bologna 


88 


II duca di 


70 


Nonostante 




88 


Ferrara 


54 


La signoria di 


70 


Nondimeno 




72 


Fiorenza 


55 


II signore 


72 


Molto 




73 


Venetia 


73 


L'ambassadre di 


73 


Necessario 




74 


Genova 


74 


L'agente di 


74 


Necessariamte 




75 


Lucca 


75 


II secretario 


75 


Occasione 




76 


Parma 


76 


II governatore di 


76 


Onde 




77 


Confini di 


77 


II capitanio 


77 


Opportune) 




78 






L'auditore 


78 


Trattato 




80 


Quando 


78 


Che 


80 


Tutti 




82 


Quelli 


80 


Chi 


82 


Tuttavia 




83 


Questi 


82 


Come 


83 


Tuttavolta 




84 


Quanto 


83 



Si scriva chiuso. 

Si usi le nulle spesso quando una et quando l'altra indifferentemente. 
Li numeri semplici delle vocali e della lettera . r . non si usarano 
se non in prineipio et in fine delle parole. 



35- 

Cifra con mons. areivescovo di Napoli 1 , nuntio in Polonia. 
23. Novembre 1586. 





Nulle 4.6 


.46 


.64. 


66. 


44. 


















a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


k 


1 


m 


n 





P 


07 


72 


75 


78 


09 


92 


95 


98 


01 


10 


13 


17 


19 


02 


22 


71 


73 


77 


79 


91 


93 


97 


99 


11 


12 


15 


18 


20 


21 


23 


8 








9 








2 










5 










q 


r 


s 


t 


u 


X 


z 


et 


con 














25 


28 


30 


32 


03 


38 


50 


52 


55 














27 


29 


31 


33 


35 


39 


51 


53 


57 



















1 


3 


7 

















1 Annibal de Capua, Nuntius in Polen 1586—91. 



380 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Abbate 


07 


Autoritä 


03 


Come 


122 


Abbatia 


71 






Concilio 


123 


Abboccato 


8 


Bari 


35 


Concilio generale 


125 


Abboccamento 


72 


Barbari 


7 


ConcilioTridentino 127 


Abboccarsi 


73 


Basciä 


38 


Covento 


128 


A 1 

Abuso 


75 


Bene 


39 


Lonvento partico- 




Acciö 


77 


Benche 


50 


i 

lare 


129 


Accioche 


78 


Beneficio 


51 


Conte Palatino 


1 IIA 

130 


Alli 


79 


Bisogna 


52 


Lonte di 


1 O 1 

131 


A 1 

AI 


09 


F> 1 ' 

ßohemia 


53 


Contado di 


1 oa 

132 


Africa 


91 


Bologna 


55 


Congregatione 


loo 


A 1 

Alcuno 


9 


Bolla 


57 


Lonviene 


IOC 

loo 


Alemagna 


92 


Breve apastolico 


58 


Lonvenientemente 


1 97 

lo i 


A 1 * 

Alemani 


93 


Brevitä 


59 


Concluso 


loo 


A 1 M 

Altramente 


95 


Bravo 


70 


Conclusione 


1 9(1 

lo9 


Agente di 


97 






Con tutto cio 


1 CA 

loU 


AI 1 1 * 

Ambassador di 


98 


Casimiro 


80 


Corte Cesarea 


1 C 1 

151 


Amico vero 


99 


Calvinisti 


81 


Lorte di rrancia 


1 CO 

loJ 


a • r . 

Amico nnto 


01 


Campo 


82 


Corte di opagna 


ICO 

loo 


Amico 


11 


Cancelliere delregno 83 


Corte di Roma 


ICC 

loo 


Anabatisti 


2 


Capitano 


85 


Lornere 


1 CT 

10/ 


Anversa 


10 


Capitoli 


87 


Cracovia 


loo 


Ancora 


12 


Capitulationi 


88 


Cruciata 


1 c 

loy 


Ancorche 


13 


Cardal Battori 


89 


Colonia 


1 <U 


Anzi 


15 


Cardal de Ulma 


90 


Chiaro 


171 
1/1 


Apostata 


17 


Cardal Farnese 


100 


Lniaramente 


1 7t) 
1 i l 


Arciv Gnesnense 


18 


Cardal Mont'Alto 


101 


Lonfederatione 


1 79 
I/O 


Arciv di Leopoli 


19 


Cardinal di 


102 


Conlederati 


1 TC 

175 


Arcivescovo di 


20 


Certamte, certo 


103 


Conlusione 


1 77 


Arcivescovado 


21 


Certificato 


105 


Lontirmatione 


1 7Q 
1 ( O 


Arciduca Carlo 


5 


Cifra 


107 


Confirmato 


1 7n 

179 


Arciduca Ferddo 


22 


Che, chi 


108 






Arciduca Ernesto 


23 


Chiesa 


109 


Danari 


1 ÖA 

loU 


Armata 


25 


Christiani 


110 


Uama 


101 

lol 


Asia 


27 


Christanitä 


111 


Danubio 


1 QO 

lo2 


Avertito 


28 


Chiaus 


112 


Uecime 


100 
183 


Avertimento 


29 


Clero 


113 


Discordia 


185 


Augusta 


Ö 


Collegio 


115 


Divisione 


187 


Avisi 


30 


Comitii generali 


117 


Dieta 


188 


Avisata 


31 


Commissione 


118 


Dubito 


189 


Austria 


32 


Commandato 


119 


Dubio 


190 


Austriaci 


33 


Compagnia di Iesu 


120 


Duca di Savoia 


191 


Abiurato 


3 


Communemente 


121 


Duca di Baviera 


192 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



381 



Duca di Parma 


-1 c\ o 

193 


Governo 


253 


Italia 


311 


Duca di rerrara 


1 n k 

195 


Governator di 


255 


Ti. 1 ' 

Itahani 


312 


Duca di Mantova 


197 


Gr. Duca di Mo- 




t „i : ii , 

Inghilterra 


olo 


T^\ J * TT L • 

Duca di Urbino 


198 


scovia 


257 


Inglesi 


315 


Duca di bassonia 


199 


Gr. Duca di 1 o- 




Intelligentia 


Ol 7 

317 


Duca di Bransvich 


r\ /\ /\ 

200 


scana 


£1 c o 

258 


Intentione 


318 


Duca di Lorena 


CIA 1 

201 


Gran Mastro 


.) fc < \ 

259 


Itendo 


O 1 fl 

ol9 


Duca di Gnisa 


202 


Gran Goncelhere 


et n r\ 

270 


lnstanza 


320 


Duca di Ulica 


£1 AO 

203 


Gratia 


ein 1 

271 






Duca di 


ZUO 






Lega 


oz 1 






T T 

Heresia 


272 


Lega Gatholica 


322 


hcclesiastici 


207 


TT a.' ' 

Heretici 


£»rr O 

273 


Legato 


323 


hlettione 


CIA Q 

208 


Helvetn 


275 


Legato apostolico 


o2o 


hlettore 


209 


TT 

Huomini 


277 


Legatione 


o c\ n 

327 


Elettori del Imp r i° 


ZU) 


Huomini d'arme 


Z/O 


Lettere 


oZo 


hletton ecclesiastc 1 


L» 1 1 

211 


Havendo 


279 


Levante 


o ein 

329 


hditto 


212 


TT 

Häver e 


280 


Libertä 


O DA 

330 


bscluso 


t)1 Q 

ZIO 


Hauto 


OÖ1 

zol 


Luogotenente 


ool 


1 7 1 

hsclusione 


Li 1 C 

215 


TT _ 1 _ 

Ho concluso 


282 


Lutherani 


O Q .1 
OOZ 


hssercito 


217 


T T „ • T t_ _ 

Ho considerato 


c\ o o 

283 


Laschi 


oo3 


TZ? _ J • , * 

hspeditione 


218 


Ho deliberato 


f> Q FC 

Zoo 


Littuania 


O O Fi 

OOD 


hssere 


£1 1 A 

219 


T_T_ 

Ho detto 




Lituani 


oo7 


hssenao 


zzU 


r\ {Vi +4-/-» 

oo iatto 


Zoo 


Livonia 


338 


Evidente 


ZZ1 


Ho inteso 


Zoe/ 






Evidentemente 


zZz 


Ho mandato 


zyu 


Mare 


339 


hstirpare 


£1 o o 


Ho parlato 


zyl 


Marescial delRegno 350 


Europa 


225 


Ho persuaso 


zyz 


Marescial di 


351 






Ho proposto 


zyo 


Marchese di 


352 


TT i. " 

ranti 


Cl £1 ^7 

227 


Ho penetrato 


ein k 

2yo 


Massime 


353 


rantane 


Cl £1 O 

228 


Ho pensato 


il ( i ^7 

zy7 


Massimamente 


355 


riandra 


229 


Ho procurato 


298 


Mentre 


357 


Fiamenghi 


ZoU 


Ho ricevuto 


OQÜ 

zyy 


Mente 


358 


rrancia 


231 


TT „ « i 

Ho nsposto 


300 


Militia 


359 


rranzesi 


ODO 

2oz 


Ho epedito 


301 


Molto 


370 






Ho scritto 


302 


Monsignor di 


371 


Galee 


OQ'J 
ZOO 






Monitioni 


372 


Generale 


tl O FC 
ZOO 


• • 

lesuiti 


oOo 


Moscovia 


373 


Geneva 


zo7 


Imperio 


305 


Moscoviti 


375 


Gente 


ZOO 


lmperat re > M. 




Moldavia 


377 


Gente d'arme 


zoy 




OU < 






Gentil'huomo 


250 


Imperatrice 


308 


N. Sre 


378 


Germania 


251 


Imperiali 


309 


Nuntio apostolico 


379 


Germani 


252 


Impresa 


310 


Negotio 


380 



382 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



XT ä.' i. 

Negotiato 


381 


Per 


529 


Republica di 


700 


XT 1 * 

Napoli 


ODO 

382 


Perche 


530 


Republca Christna 


701 


XT i* 

Natione 


383 


Percio 


531 


Re di Polonia 


702 


XT 

Nävi 


385 


Percioche 


ton 

532 


Regina di Polonia 703 


Necessario 


oö7 


Per caso 


533 


Ke ai rrancia 


H APC 

/Uo 


Necessariamente 


QQQ 
OOO 


Purche 


COR 

OOO 


Regina di Francia 


707 


XT " * 

Nemici 


O Ort 

oov 


Polonia 


537 


Regina Madre 


708 


XT 

Non 


o riA 

390 


Polacchi 


538 


Re di Spagnia 


709 


Nondimeno 




Poiche 


539 


Re d'Ongaria 


710 


Nonostante 


QUO 

OV£i 


Pratica , 


550 


Re di Bohemia 


711 






Prencipe di Svetia 551 


Re di Svetia 


712 


Obedienza 


ono 

ovo 


Prencipe di 


552 


Re di Dania 


713 


(Jbedire 




Prencipato 


553 


Rega pnsa d'Inghilta 715 


nur 

Obligo 




Prencipale 


555 


ivegina cu ocoua 


71 7 


Ali; „ 

Ubligato 


Ort Ü 


Presidente 


557 


Roma 


7 1 £ 


Occasione 


Ortrt 


Predicatore 


558 


Romani 


i Li) 


Occorso 


ouu 


Predicante 


559 


Kettore 


( ZK) 


Occorrendo 


0U1 


Protesta 


570 


Reitri 


i ZI 


Occidente 


502 


Protestante 


571 


Revolutione 


i ZZ 


Occupato 


503 


Prencipi protestanti 572 


Ragguaglio 


i Zö 


Uccupatione 


505 


Provincia 


573 






Offerta 


507 


Prussia 


575 


C CtA 


r»nc 
720 


OttlClO 


508 


Pure 


577 


o. M u Cat ca 


nun 
(AI 


(Jlanda 


FC Art 

509 


Publico 


578 


b. Lhnst ma 


728 


Unde 


CIA 

510 


Publicamente 


579 


o. Mta Regia 


729 


Opportuno 


oll 






b. berenita 


ioK) 


Ordine ecclesia- 




Qua, que, qui 


580 


o. Alt a 


731 
1 öl 


stico 


012 


Quando 


581 


S. Ecceb 


732 


Ordine equestre 


CIO 

513 


Quanto 


582 


S. S. Illma 


733 






Quantunque 


583 


S. S. Revma 


735 


Face 


515 


Qualunque 


585 


S. Signoria 


737 


Pacincato 


517 


Qualsi voglia 


587 


Savoia 


738 


Palatino di Lra- 




Qualsi sia 


588 


Sacerdoti 


739 


covia 


Olo 


Quelli 


589 


Sacramenti 


750 


Palatino di Vilna 


519 


Questi 


590 


Sassonia 


751 


Palatino di Sando- 








Sassoni 


752 


miria 


520 


Regno di 


591 


Sede apostolica 


753 


Palatino di 


ET C\ 1 

521 


Re di 


592 


Senato 


755 


Pangi 


ran 

522 


Rheno 


593 


Senatore 


757 


Parlamento 


OLO 


Rebellione 


595 


Soccorso 


758 


Particolare 


525 


Regente di 


597 


Soldati 


759 


Particolarmente 


527 


Religione catholica 598 


Sospitione 


770 


Patti 


528 


Religione 


599 


Sospetto 


771 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 383 



Spagnia 


772 


Trattato 


797 


Vettovaglie 


817 


Spagnioli 


773 


Tanto 


798 


Vittoria 


818 


Seminarii 


775 


Tutto 


799 


Vienna 


819 


Stato ecclesiastco 


777 


Tuttavia 


800 


Vngaria 


820 


Stato di 


778 


1 uttavolta 


801 


Vngari 


821 


Svizzeri 


779 






V. S. Illma 


822 


Subcamerario 


780 


Vescovo di Crac- 




V. S. Revma 


823 


Svetia 


781 


covia 


802 


V. S. 


825 


C ' 

ovevi 


782 


Vescovo di Cuiania 


803 


TT m . ' 

Vgonotti 


827 


Sussidio 


783 


Vescovo di Posna- 




TT 11 1 • 

Vallachia 


828 






nia 


805 


Vallacchi 


829 


Transilvania 


785 


Vescovo di Plosca 


807 


Vice cancelliere di 




Transilvano 


787 


Vescovo di 


808 


Polonia 


830 


Tartaro 


788 


Vescovado 


809 


Vice cancel e di Li- 




Tartaria 


789 


Varsovia 


810 


tuania 


831 


Tentato 


790 


Vaivoda di Tran- 








Terra 


791 


silvania 


811 


Zelanda 


832 


Thedeschi 


792 


Vilna 


812 


Olanda 


833 


Triegua 


793 


Venetia 


813 






Tratta 


795 


Venetiani 


815 







Io A. arcivescovo di Napoli declaro haver ricevuto dal signor Giovan 
Battista Argenti secretario della cifra di N. Sre la cifra particolare con- 
forme a questa, et una altra comune con Ii altri signori nuntii, questo 
giorno 23. di Novembre 1586. 



36. 

Cifra data al niolto revdo padre Antonio Possevino del Iesu, il quäle 
torna in Polonia 1 , Moscovia, Svetia et per tutti quei regni mandato da 

N. Sre Papa Sixto V. 
Data di ordine di monsig. illmo et rev™o padrone il sig. card. Azzolino 
die dominico 23. Novembris 1586. 



Nulle . 5 


.50 


.05. 


55. 


00. 


















a b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


k 


l 


m 


n 





P 


22 32 


42 


62 


72 


82 


92 


23 


33 


43 


63 


73 


83 


93 


24 


66 76 


86 


96 


27 


37 


47 


67 


77 


87 


97 


28 


38 


48 


68 


1 






3 








4 








6 


7 








qu 


r 


s 


t 


u 


X 


z 


et 


con 












34 


44 


64 


74 


84 


94 


26 


36 


46 












78 


88 


98 


29 


39 


49 


69 


79 


89 














2 


9 




8 

















1 Die Mission Possevinos ist nicht bei Th. Wierzbowski, »Synopsis« erwähnt, wo 
nur seine Tätigkeit in Polen 1581 — 82 verzeichnet ist. 



384 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Abbate 


111 


Avertim ento 


174 


Castello 


234 


Abbatia 


112 


Augusta 


176 


Catholico 


236 


Abboccamento 


113 


Avisi 


177 


Canonico (-amente) 237 


Abboccato 


114 


Avisato 


178 


Canonista 


238 


Abboccarsi 


116 


Austria 


179 


Cavalli 


239 


Abiurato 


117 


Austriaci 


181 


Cavallaria 


241 


Abiuratione 


118 


Autoritä 


182 


Cauto 


242 


A 1 

Abusi 


119 






Cautamente 


243 


Acciö 


121 


Base 


183 


Certo 


244 


Accioche 


122 


Bari 


184 


Certamente 


246 


Acquisto 


123 


Barbari 


186 


Certificate 


247 


Acquistato 


124 


ßarbana 


187 


Cerimonie 


248 


Africa 


126 


Bascia 


188 


Lenmoniale 


249 


Afflittione 


127 


Bene 


189 


Che, chi 


261 


Agente di 


128 


Benche 


191 


Christiani 


262 


Aiuto 


129 


Benehcio 


192 


Christianitä 


263 


A - LI 

Aiutato 


131 


Benigno 


193 


Cniesa 


264 


AI, alli 


132 


Benignamente 


194 


Linaus 


266 


Altram ente 


133 


Bisogna 


196 


Llero 


267 


Alcuno 


134 


Bigamo 


197 


Lollegio 


268 


A 1 i 

Altrove 


136 


Bohemia 


198 


Lomitn generali 


269 


Ambassador di 


137 


Bologna 


199 


Lommissione 


271 


Amico 


138 


Bolla 


211 


Lommenda 


Ana 

272 


Amico vero 


139 


Breve apostolico 


212 


Lommendato 


273 


A C i 

Amico tinto 


141 


Brevitä 


213 


Commendatore 


274 


Anabatisti 


142 


Brevemente 


214 


Lome 


276 


Ancora 


143 


Bravo 


216 


Commune 


277 


Ancorache 


144 






Lommunemente 


278 


Anversa 


146 


Caffa 


217 


Compagnia de lesu 


279 


Anzi 


147 


Cagione 


218 


Concilio 


281 


Apostolico 


148 


Cagionato 


219 


Concilio generale 


282 


Apostata 


149 


Campo 


221 


Concilio Triden- 




Asia 


161 


Ii* ii 
Lanceliiere del 




tino 


283 


Assistente 


162 


regno 


222 


Convento partico- 




Arciv° Gnesnense 


161 


Capitoli 


223 


lare 


284 


Arciv° di Leopoli 


164 


Capitulatione 


224 


Conte Palatino 


286 


Arcivescovo di 


166 


Cardal Battori 


2-6 


Conte di 


Cl O rr 

287 


Arcivescovado 


167 


Card^l Vilna 


227 


Contado di 


288 


Arciduca Carlo 


168 


Cardal Farnese 


228 


Conviene 


289 


A • J T" 1 J„ 

Arciduca Ferd d o 


169 


Card aJ Montalto 


229 


Convenientemente 


291 


Arciduca Ernesto 


171 


Cardinal di 


231 


Congregatione 


292 


Armata 


172 


Carmelitani . 


232 


Congregati 


293 


Avertito 


173 


Castigo 


233 


Concluso 


294 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



385 



Conclusione 296 

Con tutto questo 297 

Con tutto ciö 298 

Colonia 299 

Confirmato 311 

Confirmatione 312 

Confessione 313 

Confusione 314 

Confederatione 316 

Confederati 317 

Corte di Roma 318 

Corte Cesarea 319 

Corte di Francia 321 

Corte di Spagna 322 

Corte di Polonia 323 

Corriere 324 

Cracovia 326 

Cruciata 327 

Constantinopoli 328 

Da 329 

Dal 331 

De 332 

Del 333 

Danarie 334 

Dania 336 

Danubio 337 

Dapoco 338 

Dapoiche 339 

Decime 341 

Dieta 342 

Discordia 343 

Divisione 344 

Dottrina 346 

Dottrina Christ™ 347 

Duca di Savoia 348 

Duca di Baviera 349 

Duca di Parma 361 

Duca di Lorena 362 

Duca di Ghisa 363 

Duca di Ferrara 364 

Duca di Mantua 366 

Duca di Urbino 367 



Meister, Die Geheimschrift. 



Duca di Bransvich 368 

Duca di Sassonia 369 

Duca di Olica 371 

Duge di Venetia 372 

Duca di 373 

Ecclesiastici 374 

Egli 376 

Elettione 377 

Elettore 378 

Eletn del Imperio 379 

Eletri ecclesiastici 381 

Espeditione 382 

Essercito 383 

Essercitii spirituali 384 

Essere 386 

Essendo 387 

Escluso 388 

Esclusione 389 

Evidente (-mente) 391 

Estirpare 392 

Europa 393 

Executione 394 

Excommunica 396 

Excommunicato 397 

Editto 398 

Fanti 399 

Fantarie 411 

Fiandra 412 

Fiamenghi 413 

Finalmente 414 

Francia 416 

Franzesi 417 

Fraude 418 

Fratello 419 

Frate 421 

Franciscano 422 

Galee 423 

Generale 424 

Genova 426 

Gente 427 



Gentile 428 

Gentil'huomo 429 

Germania 431 

Germani 422 

Governo 433 

Governatore 434 
Gr. Duca di Mosco- 

via 436 
Gr. Duca di To- 

scana 437 
Gran Mastro di 438 
Gran Cancelliere 439 

Gratia 441 

Guerra 442 

Guadagno 443 

Heretico 444 

Heresiarca 446 

Heresia 447 

Helvetii 448 

Havere 449 

Hauto 461 

Havendo 462 

Huomini 463 

Ho acquistato 464 

Ho concluso 466 

Ho deliberato 467 

Ho detto 468 

Ho fatto 469 

Ho inteso 471 

Ho mandato 472 

Ho parlato 473 

Ho persuaso 474 

Ho proposto 476 

Ho penetrato 477 

Ho pensato 477 

Ho procurato 479 

Ho ricevuto 481 

Ho ricercato 482 

Ho risposto 483 

Ho scritto 484 

Ho espedito 486 

Ho stabilito 487 
25 



386 Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Iesuiti 


488 


Mar Oceano 


649 


Offerta 


721 


Imperio 


489 


Maroniti 


661 


Offrisce 


722 


Imperatore 


491 


Marescial del regno 


662 


Olanda 


723 


Imperatrice 


492 


Marescial di 


663 


Onde 


724 


Imperiali 


493 


Marchese di 


£64 


Opportuno 


726 


Impresa 


494 


Massime 


666 


Ordine Ecclesiast co 


727 


Importanza 


496 


Massimamente 


667 


Ordine equestre 


728 


Importantissimo 


497 


Mentre 


668 


Ordne di S. Fran- 




Italia 


498 


Mente 


669 


cesco , Conven- 




Italiani 


499 


Militia 


671 


tuali 


729 


Inghilterra 


611 


Molto 


672 


Ordne di S. Fran- 




Inglesi 


612 


Monsignor di 


673 


cesco, Osservanti 731 


Intelligentia 


613 


Monasterio 


674 


Ordne di S. Ago- 




Intentione 


614 


Monache 


676 


stino 


i OL 


Intendo 


616 


Monitioni 


677 


Ordne di ^. IJo- 




Instanza 


617 


Moscovia 


678 


menico 


H O O 

733 


Inquisitore 


618 


Moscoviti 


679 


Ordne di b. Bene- 




Inquisitione 


619 


Moldavia 


681 


J Li. 

detto 


734 


Inquisito 


621 






Ordne Carmelitano 


736 


Idoli 


622 


N. Sre 


682 


Oratione 


737 


Idolatria 


623 


Nuntio apostco 


683 


Ordine 


738 






Napoli 


684 


Ordinato 


739 


La 


624 


Natione 


686 






Laschi 


626 


Nävi 


687 


Face 


741 


Lantgravio 


627 


Necessario 


688 


t -> • r 

Faciticato 


742 


Lega 


628 


Necessariamte 


689 


Fadre Mastro 


743 


Lega Catholica 


629 


Nemini 


691 


Fadre Kettore 


744 


Legate 


631 


Non 


692 


Pagani 


1 A (X. 


Legato apost co 


632 


Nondimeno 


693 


Palatino di Craco- 




Legatione 


633 


Nonostante 


694 


via 


747 


Lettere 


634 


Novitii 


696 


Palatino di Vilna 


748 


Levante 


636 


Novitiato 


697 


Palatino di Sando- 




Liberta 


637 


Norimbergo 


698 


miria 


749 


Luogotenente 


638 






Palatino di 


761 


Littuania 


639 


Obedienza 


699 


Parigi 


762 


Littuani 


641 


Obedire 


711 


Parlamento 


763 


Livonia 


642 


Obligato 


712 


Particolare 


764 


Lutherani 


643 


Obligo 


713 


Particolarm ente 


766 


Luthero 


644 


Occasione 


714 


Patti 


767 






Occidente 


716 


Patientia 


768 


Mare 


646 


Occupato 


717 


Per 


769 


Mare Caspio 


647 


Occupatione 


718 


Perche 


771 


Mar maggiore 


648 


Officio 


719 


Percio 


772 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Percioche 773 

Per caso 774 

Poiche 776 

Purche 777 

Pure 778 

Polonia 779 

Polacchi 781 

Pratica 782 
Prencipe di Svetia 783 

Prencipe di 784 

Prencipato di 786 

Prencipale 787 
Prencipiprotestanti 788 

Presidente 789 

Predicatore 791 

Predicante 792 

Propagare 793 

Propagatione 794 

Provincia 796 

Provinciale di 797 

Prussia 798 

Publico 799 

Publicato 811 

Publicamente 812 

Purgatorio 813 

Prete 81 3. 

Prelati 8151 

Qua, que, qui 814 

Quando 816 

Quanto 817 

Quantunque 718 

Qualunque 819 

Qualsisia 821 

Qualsivoglia 822 

Quelli 823 

Questi 824 

Realtä 826 

Realmente 827 

Re 828 

Re di Polonia 829 

Re di Francia 831 

Re di Spagna 832 



Re di Svetia 833 

Re di Dania 834 

Re di Ongaria 836 

Re di Bohemia 837 

Regina di 838 
Regina presente 

d'Inghilta 839 

Regina di Scotia 841 

Regno di 842 

Rebellione 843 

Rebellato 844 

Rheno 846 

Regente di 847 

Religione 848 
Religione catholica 849 

Republica di 861 

Repubka christna 862 

Reitri 863 

Rettore 864 

Revolutione 866 

Restaurare 867 

Restaurato 868 

Relapso 869 

Repugna 871 

Repugnantia 872 

Repudio 873 

Riforma 874 

Riformare 876 

Riformati 877 

Risolutione 878 

Risolutamente 879 

Ritornato 881 

Rumore 882 

Ragguaglio 883 

Ragguagliato 884 

S. Stä 886 

S. Mta Catca 887 

S. Mtä Christ™ 888 

S. Mtä Regia 889 

S. Serenita 891 

S. Altezza 892 

S. Eccellenza 893 



387 



S. S. Illma 894 

S. S. Revma 896 

S. Signoria 897 

Savoia 898 

Sacerdote 899 

Sacramento (i) 911 

Salute 912 

Santo 913 

Sacrosanto 914 

Sassonia 916 

Sassoni 917 

Santo sepulcro 918 

Schola (e) 919 

Scholari 921 

Sede apostolica 922 

Seminario (i) 933 

Senatore (i) 924 

Senato 926 
Signoria di Venetia 927 

Signori Venetiani 928 

Signori Svizzeri 929 

Signoria di 931 

Signori (e) 932 

Svizzeri 933 

Svevi 934 

Svetia 936 

Subcamerario 937 

Stato ecclesiastco 938 

Stato di 939 

Studio 941 

Studenti 942 

Soccorso 943 

Soldati 944 

Spagnia 946 

Spagnioli 947 

Sussidio 948 

Suspitione 949 

Suspetti 961 

Tale 967 

Talin ente 968 

Talche 969 

Tanto 971 
25* 



388 Chiffrenschlüsse] aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Tartaro 


079 


Vaivoda di Tran- 




Visita 


1 1 Ol 

1 lol 


Tartaria 


Q7 U 
V < 


silvania 


yyo 


Visir 


1 1 Oft 

lloz 


rp • 1 

1 ransilvano 


V i 4 


Varsovia 


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Vigilante 


1 1 oo 

lloo 


1 ransilvania 


y < o 


TT J • 

Vescovo üi L>ra- 




Ugonotti 


1 1 'J A 

Ho4 


Tentato 


Q77 

y i ( 


covia 


1111 


Unione 


1 1 Oü 

Hob 


Terra 


Q7£ 

y < o 


Vesc v ° di Caiavia 


1119 

1 1 1 L 


Universita 


1 1 Q H 
1 lOf 


Terrasanta 


Q7Q 

y < y 


v esc v ° üi l osna- 




Universale 


1 1 QQ 

lloo 


Thedeschi 


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nia 


1 1 1 Q 

1110 


Ungaria 


1 1 QO 

lioy 


I negua 


yoz 


V esc v0 di Plosca 


111/1 
1114 


Ungari 


11/11 

1141 


1 1 attato 


yoo 


Vescovo di 


1 1 1 ß 
1110 






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Vescovado 


1117 
Iii ( 


Zelanda 


11/19 

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1 uttavia 


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Vescovi 


I 1 1 Q 

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1 1 A Q 

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Tuttavolta 


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Venetia 


1 1 Ol 

1 lzi 


Palatino di Mo- 




Turchia 


yoy 


Venetiani 


1199 
1 LÄl 


scovia 


1 1 A ß 

114b 






Vettovaglie 


1 1 92 
1 1 ZO 


Smolenzcho 


1 1 A 7 
114 1 






Vallacchia 


1 1 9/1 
1 1Z4 


Boiari 


1 1 A S2 

1 14o 


V . o ta 


QQ1 

y y l 


Vallacchi 


1 1 9ß 
11ZD 


Vladica 


1 1 A O 

ii4y 


V Rne 


QQ9 

yy z 


Vice canc re di 




Metropolita 


1161 


V. S. lll ma 


99o 


rolonia 


1127 


Casano 


1162 


V. S. Revma 


994 


Vice canc re di 




Astracano 


1163 


V. P. 


996 


Lituania 


1128 


Tartari precopensi 1164 


V. Mtä 


997 


Vienna 


1129 







lo Antonio Possevino del la compagnia di Giesu confesso havere 
ricevuto dal signor Giovan Battista Argenti secretario delle cifre di N. S r e 
questa cifra et una altra comune fra tutti i nuncii etc. 

Questo di 23. di Novembre 1586. 



37- 

Cifra con mons. arcivescovo di Bari 1 nuntio al imperatore. 
11. Marzo 1587. 



a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


k 


1 


m 


n 





P 


02 


22 


24 


25 


05 


26 


27 


28 


07 


29 


42 


44 


45 


09 


46 


04 


57 


58 


59 


06 


62 


64 


65 


08 


66 


67 


68 


69 


00 


70 


60 








90 








5 




85 


82 


84 


6 




2 








4 




























qu 


r 


s 


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X 


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et 


con 














47 


48 


49 


50 


20 


52 


54 


55 


56 














72 


74 


75 


76 


40 


77 


78 


79 


80 
















8 




9 


7 






Nulla: 1 


.3. 







1 Antonio Puteo, 1587 — 89 Nuntius am Kaiserhofe. 



Chiffrenschlüsse] aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 389 



II Papa 


86 


Camera regia 


262 


Governo 


442 


N. Sre 


87 


Cancellieri 


264 


Governatore 


444 


S. Stä 


88 


Capitoli 


265 


Gran Mastro 


445 


L'Imperatore, S.Mtä 


Casa d'Austria 


266 


Gran Priore 


446 


Cesea 


89 


Catholici 


247 


Gran Cancelliere 


447 


L'Imperio 


92 


Calvin isti 


268 






II Re di Francia, S 




Christi an i 


269 


Heretici 


448 


Mtä Christ™ 


94 


Christianitä 


270 


Heresia 


449 


II Re di Spagnia, S. 


Chiesa 


272 






Mtä Catca 


95 


Clero 


274 


Italia 


450 


11 Re di Polonia, S. 


Collegio 


275 


Italiani 


452 


Mtä R. 


96 


Concilio 


276 


Inghilterra 


454 


II Re di Svetia 


97 


Consigliere 


277 


Inglesi 


455 


II Re di Dania 


98 


Commendatore 


278 






LaRega d'Inghilta 


99 


Comenda 


279 


Lettere 


456 


La Rega di Scotia 


222 


Conte di 


280 


Lutherani 


457 


L'Arciduca 


224 


Contado di 


282 






II Duca di Sassonia 


225 


Corriere 


284 


Marehese di 


458 


II Granda di Tosca 226 


Colonia 


285 


Marescial di 


459 


II Duca di Parma 


II i 


Cruciata 


286 


Madama di 


460 


II Gran Xurco 




Costantinopoli 


287 


Monsignor di 


462 


II Grandca di Mo- 








Moscoviti 


464 


scovia 


229 


Danari 


288 






II Transilvano 


240 


Decime 


289 


Padri del Iesu 


465 


II Legato di 


242 


Donativo 


290 


Palatino di 


466 


II Nuntio 


244 


Dieta 


292 


Principe di 


467 






Duca di 


294 


Protestanti 


468 


Alemagna 


245 






Polonia 


469 


Alemani 


246 


Ecclesiastici 


295 


Poloni 


470 


Agente di 


247 


Elettore 


296 


Praga 


472 


Ambassador di 


248 


Elet re del Imperio 


297 






Arcivescovado di 


249 


Europa 


298 


Re di Romani 


474 


Arcivescovo di 


250 






Re di 


475 


Anversa 


252 


Fiandra 


299 


Regno di 


476 


Austria 


254 


Fiamenghi 


422 


Reitri 


477 


Avisi 


255 


Francia 


424 


Regenti 


478 






Franzesi 


425 


Religione Cathca 


479 


Bascia 


256 


Fattione 


426 


Repubka Christ™ 


480 


Bailo 


257 








Baviera 


25& 


Genova 


427 


Sassonia 


482 






Gente 


428 


Signoria di 


484 


Camera apost^a 


259 


Germania 


429 


Signori 


485 


Camera imperle 


260 


Germani 


440 


Savoia 


486 



390 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



oecreianu ui 


4ft7 


wianua 


594 


In UllObLanic 


ooo 


opagna 


4. .SÄ 


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595 


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489 






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490 


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52fi 


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492 


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494 


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495 


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599 


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497 


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57fi 


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499 


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547 


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579 


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500 


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559 


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55fi 


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507 

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Hauto 


557 


Lv 111 veredle 


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1 Inrrini 

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50S 


IVldbMlIlC 


558 
ooo 


LJ111VCI bdllllCllLC 


590 


Ugonotti 


509 


Massimamente 


559 


Ultimamente 


592 


V. S. Illma 


520 


Mente 


560 






V. s. 


522 


Non 


562 


Cardinal di 


594 


Vaivoda 


523 


Nondimeno 


564 






Io Antonio 


Putio 


Arcivescovo di Bari 


ho i 


ricevuto dal sigr. Giovan 


Battista Argenti 


segretario di cifre di N. S 


re la 


presente contraeifra 


per 


servitio di N. S^e questo di n. di Marzo i 


587. 







38. 

Con mons. Passamonte che va in Spagna collettore. — Data Venerdi 

22. Maij 1587 q an. 

4007 

Nulla 6 

ab cd e fghi lmnopqu 
03 01 90 70 04 80 60 50 02 30 00 20 05 10 40 
53 63 73 83 93 16 26 36 46 56 66 76 86 96 17 



r s t u x z 
06 08 09 07 33 43 
27 37 47 57 67 77 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Ar genti. 391 



et con non che qua per perche massimamcnte benche molto 



1 X i,r OK K 

1D ZO OD 40 


55 65 75 






OO 


Nostro Signore, S. 




T (TO f /"» 

ii j-.egd.LU 


i6 


Impresa 


i7 


StA 


53 


11 V^idl Ulli dlC 


26 


Italia 


27 


II Re Catholico, S. 




11 V CfiLUVU Ul 


36 


Spagnia 


37 


Mtä Catca 


63 


Danari 


46 


Francia 


47 


L'Imperatore, S.Mtä 




Decime 


56 


Fiandra 


57 


Cesea 


73 


Sussidio 


66 


Inghilterra 


67 


11 J\t, Ul J/IclIlLldj O. 




Guerra 


76 


Tunisi 


77 


Mtä Christ™ 


83 


Face 


86 


Presidente 


87 


II Nuntio 


93 


Triegua 


96 






II scrivere in 


cifra 


vuol essere chiuso 


et senza ortografia, et 


senza 



doppiare le consonanti, et non inserir mai la cifra con la scrittura aperta. 

Quando si haverä da scrivere uno di questi nomi proprii si haverä 
da mettere sempre un punto sopra la lettera antecedente. 

39- 

Fiorenze. — Con monsig. Canobio vescovo di Forli. 1 31. Maggio 1587. 

Nulle 1.7. aecompagniate con tutti Ii altri numeri avanti, cioe 
11.21 .31.41. etc. 
17.27.37.47. etc. 



a b 


c d e 


f g h i 


1 


m n 


p 


qu 


29 30 


40 50 49 


60 80 83 69 


22 


33 26 


99 24 


35 


39 32 


42 52 59 


62 82 84 89 


23 


34 28 


90 25 


36 


2 


3 


4 






8 






r 


S t U X z 


et 


con 








38 44 46 92 53 55 


58 


64 








43 45 48 93 54 56 
5 


63 


65 






II Papa, N. 


Sre, S. 


11 Re di Polonia 


24 


II Cardl di Fiorenze 33 


Stä 


29 


La Regina Madre 


25 


II Cardinale di 


34 


L'Imperatore, S.Mtä 


La Regina d'Inghil- 




L'Arcivescovo di 


35 


Cesea 


39 


terra 


26 


II Vesco di Chiusi 36 


II Re di Spa 


gna, S. 


II Gran Duca di To- 




II vescovo di 


38 


Mtä Catca 


22 


scana 


28 


L'Ambassadore d 


i 40 


II Re di Francia, S. 


La Gran Duchessa 


30 


L' Agent 


e di 


42 


Mtä Christma 23 


II Cardle de Medici 


32 


II Secretario di 


43 



Ioann. Mazza de Canobbi 1580—86 Bischof von Forli. 



392 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



II Governator di 


44 


Franzesi 


94 


Percioche 


508 


Avignone 


45 


Fiandra 


95 


Tanti 


509 


Arm ata 


46 


Fiamenghi 


95 


Quanti 


602 


Cavalli 


48 


Genova 


96 


Quelli 


603 


Che, Chi 


49 


Genovesi 


98 


Questi 


604 


Catholici 


50 


Genevra 


99 


Quantunque 


605 


Conte di 


52 


GentiPhuomo 


2Ö2 


Quando 


6Ö6 


Contado di 


53 


Havere 


2Ö3 


Corriere 


608 


Christiani 


54 


Hauto 


204 


Mente 


609 


Christianitä 


55 


Havendo 


205 


II Principe di 


802 


Camera Apostolica 


56 


Heretici 


206 


Venetia 


803 


Constantinopoli 


58 


Heresie 


208 


Venetiani 


804 


Danari 


59 


Huomini d'arme 


209 


II Duce di Venetia 805 


Donativo 


60 


Italia 


302 


La Signoria di Ge- 




Duca di Savoia 


62 


Italiani 


303 


nova 


806 


Duca di Baviera 


63 


Inghilterra 


304 


La Signoria di 




Duca di Ferrara 


64 


Inglesi 


305 


Lucca 


808 


Duca di Mantua 


65 


Lettere 


306 


Lucchesi 


809 


Duca di Parma 


66 


Lombardia 


308 


Lucca 


902 


Duca di Urbino 


68 


Spagna 


309 


Matrimonio 


9Ö3 


Duca di 


69 


Spagnioli 


402 


Guerra 


904 


Ducato di 


80 


S. Sertä 


403 


Pace 


9Ö5 


Ecclesiatici 


82 


S. Alt* 


404 


Triegua 


906 


Essercito 


83 


S. S. Illma 


405 


Banditi 


9Ö8 


Essere 


84 


S. Ecca 


406 


Bologna 


9Ö9 


Essendo 


85 


V. S. Illma 


408 


II legato di 


020 


Fanti 


86 


V. s. 


409 


Romagna 


030 


Fantarie 


88 


Non 


502 


Siena 


040 


Farnese 


89 


Acciö 


503 


Sanesi 


050 


Fiorenza 


90 


Accioche 


504 


Impresa 


060 


Fiorentini 


92 


Per, pur 


505 


Galee 


080 


Francia 


93 


Perche 


506 


Religione di 


090 



Io Flaminio Perretti secretario di monsig. vescovo Cannobio con- 
fesso haver ricevuto la retroscritta cifra dal sig. Giovan Battista Argenti, 
di quäle esso monsignore ha da servirsi nella sua nontiatura di Fiorenza 
de ordine di monsig. illmo et rev^o cardinale Montalto. Questo di ultimo 
di Maggio 1587. 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



393 



40. 

Con monsig. Moresino nuntio in Francia. 8 Giugno 1587. 

Nulla . 8 . con tutti gli altri numeri accompagnati, cioe doppo essa. 
vig. 80.81.82.83.84 etc. 

a b c d e f g h i k 1 m n o 
21 24 25 26 35 30 40 41 17 60 50 20 10 91 
212 42 52 62 153 03 04 14 171 06 05 02 01 191 
2 5 7 9 

pqurstuxzet con 

70 90 00 54 51 37 11 12 16 19 

07 09 13 45 15 173 69 76 

1 4 6 3 75 55 



er fr gr lt 
22 23 59 27 



non che, chi 
61 56 63 
71 



qua que 
95 96 



II Papa, N. Sre, S. 

stä iii 

II Re di Francia, S. 

Mtä Christma 113 
II Re di Spagna, S. 

Mtä Catca 114 
L'Imperatore, S. 

Mtä Cesea U2 
II Re di Folonia 115 
La Regina Madre 116 
La Regina Regnante 117 
La Regina d'Inghil- 

terra li9 



mp nt ntr pr scr 
29 31 32 33 36 



questi V. S. Iii™ V. S. 

166 167 169 

La Signoria di Ge- 

nova 121 

Siggi Venetiani 122 

II Re di Dania 123 

II Re di Svetia 124 

Gran Turco 125 
Gran Duca di To- 

scana 126 

Arciduca di 127 

Duca di 129 

Cardinale di 131 

Principe di 132 

Arcivescovo 133 



sc sf sfr sg 
34 57 39 42). 



Arcivescovado 134 

Vescovo 135 

Vescovado 136 

Abbatia 137 

Priorato 139 

Clero 141 

Presidente 142 

Guerra 143 

Face 144 

Triegua 145 

Danari 146 

Italia Ü7 

Italiani 149 



sgr sp spr st str tr 
43 44 46 47 49 49. 

per perche percioche acciö acchioche nondimeno 
64 65 66 67 72 77 

come ancora ancorche benche 
79 92 93 94 

qui quando quanti quantunque qualmente quelli 
97 99 161 163 164 165 



394 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Francia 


151 


Ungaria 


179 


Corriere 


217 


Franzesi 


152 


Basciä 


192 


Cifra 


2i9 


Spagna 


154 


Austria 


193 


Lettere 


221 


Spagnioli 


155 


Austriaci 


194 


II Santo Officio 


222 


Alemagna 


156 


Avignone 


195 


Inquisitione 


223 


Alemani 


157 


Savoia 


196 


Padri del Iesu 


224 


Fiandra 


159 


Genevra 


197 


Padri Capuccini 


225 


Fiamenghi 


172 


Genova 


199 


Catolici 


226 


Inghilterra 


173 


Genovesi 


211 


Heretici 


227 


Inglesi 


174 


Ambassadore 


2i3 


Ugonotti 


229 


Polonia 


175 


Agente 


2i4 


Principe di Conde 


231 


Polacchi 


176 


Secretario 


215 


II gia Re di Na- 




Tu reo 


177 


Avisi 


2i6 


varra 


232 


Io Francesco Sini segretario del rev^o di 


Brescia confesso havere 


ricevuto dal sigr Giovan 


Battista Argenti segretario della eifra di N. S re 


la eifra presente et un'altra commune con 


gl'altri 


signori nuntii. Questo 


di 8. di Giugnc 


i 1587. 










Con monsignor d 


41. 

Ii Gaiazzo 1 nuntio 


in Colonia all'Elettore. 




Nulla . 7 . 


con tutti 


Ii altri numeri poi. 






a b c 


d e 


f g h i 


k 


1 m n 


P 


14 48 38 


28 18 


58 15 25 13 


02 


01 09 53 19 


16 


41 84 83 


82 81 


85 51 52 31 


20 


10 90 35 91 


61 


1 


8 


9 




6 2 






qu r 


S t U X 


z 


et con 






12 30 


40 23 29 39 


49 


59 69 






21 03 


04 32 92 93 


94 


95 96 






3 


4 5 








II Papa, N. Sre, 


S. 


La Regina Madre 


121 


Legato apostolico 


129 




115 


La Regina d'In- 




V. S. Illma 


130 


L'Imperatore, 


S. 


ghilterra 


122 


V. s. 


131 


Mtä Ces^a 


ii6 


La Signoria di Ve- 








II Re di Francia, 


s. 


neria 


123 


Arciduca 


i32 


Mtä Christma 


118 


Siggi Venetiani 


124 


Arciv di Magonza 


133 


II Re di Spagna, 


s. 


II Re di Dania 


125 


Arcivo di Colonia 


134 


Mtä Catca 


119 


II Re di Svetia 


126 


Arciv° di Treveri 


135 


II Re di Polonia 120 


Nuntio apostolico 


128 


Arcivo di Praga 


136 



1 Ottavio Mirto Frangipani, s. Ehses, Nuntiaturberichte I, 2. 



Chiffrenschlüssel 


aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 


395 


Arcivescovo di 


138 


Gran Duca di To- 




Legato 


Ck O Ck 

232 


Arcivescovado 


139 


scana 


192 


Legatione 


233 


Agente di 


140 


Duca di 


193 


Lettere 


Ck O 4 

234 


Ambassadore di 


141 


Danari 


194 


Lega 


235 


Austria 


142 


Dieta 


195 






Austriaci 


143 






Marchese di 


236 


Avignone 


144 


Elettori del Im- 




Moscovia 


zoo 


Avisi 


145 


perio 


196 


Monsignor di 


ZOV 


Apostata 


146 


Ecclesiastici 


198 






Apostata Truxes 


148 


Essere 


199 


Negotii 


Ck a /~\ 

240 


Acciö 


149 


Essendo 


200 


Necessario 


241 


Accioche 


150 






Non 


Ck 4 Ck 

242 


Ancora 


151 


Fanti 


201 


Nondimeno 


243 


Ancorche 


152 


Fattione 


202 


Nonobstante 


244 






Fautore 


203 






Bascia 


i53 


Fiandra 


204 


Gianda 


245 


Barone 


154 


Fiamenghi 


205 


Obedienza 


246 


Bohemia 


155 


Francia 


206 


Occasione 


248 


Bene 


156 


Franzesi 


208 


Opportuno 


249 


Benche 


158 






Ordine di 


250 






Gran Turco 


209 






Cardl Madruccio 


i59 


Germania 


210 


Pace 


fit 1 

251 


Cardl Farnese 


160 


Germani 


211 


Parigi 


CkK Ck 

252 


Cardle d' Austria 


161 


Genevra 


212 


Padri del Iesu 


253 


Cardinal di 


162 


Genova 


213 


Parlamento 


254 


Catholici 


163 


Genovesi 


214 


Palatino di 


255 


Calvinisti 


164 


Grisoni 


215 


Polonia 


256 


Cavalli 


165 


Guerra 


216 


Pollacchi 




Casimiro 


166 






Principe di 


559 


Carinthia 


168 


Havere 


218 


Protestanti 


260 


Carlo Truxes 


169 


Havendo 


219 






Colonia 


180 


Hauto 


220 


Quando 


Ck f* 1 

261 


Conseglio 


181 


Heretici 


221 


Quanti 


262 


Consiglieri 


182 


Heresie 


222 


Quelli 


Ck f* o 

263 


Christiani 


183 






Questi 


264 


Christianita 


184 


Inghilterra 


223 


Qualm ente 


ZOO 


Confessione Augu- 




Inglesi 


224 


Quantunque 


266 


stana 


185 


Italia 


225 






Conte di 


186 


Italiani 


226 


Re di 


268 


Conte Palatino 


188 


Iurisdittione 


228 


Regno di 


269 


Corriere 


189 


Inquisitione 


229 


Regina di 


280 


Cifra 


190 


Imperio 


230 


Reitri 


ZO 1 


Che, chi 


191 


Imperiali 


231 


Religione Cat ca 


282 



396 Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



IVcpUDl. V^,nrlSL Ud 


983 
ZoO 


Spagnia 


9Q£ 

zy 


T n fti 
1 Uttl 


30Q 

ouy 


j\iiorma 


98zL 


opagnion 


9Q8 
Z Jo 


1 11 OHIO 

1 uttavia 


31 O 
öL\J 


IvlVOlULlOllc 


98^ 
ZOO 


0. riitezza 


9QQ 

zyy 










odcram en tarn 


300 

OUU 


v escovo üi 


31 1 
Oll 


Q 1 

ocolari 


98f^ 


oidii ui Fianura 


OU1 


v cbcovauo 


31 9 
OlZ 


\ O TT A 1 1 


988 
ZOO 






v eueiia 


31 3 
OIO 


^ 'ICC* /~\ 11 1 o 

OdSbOUld 


98Q 

zoy 






v enetiani 


3 1 A 


ScOtlH 


9Q0 


1 ariaio 


309 
ouz 


u iJgariti 


31 *\ 
OIO 


r~ /-\ '/'/nci 

OCUZ/CM 


9Q1 
ZJ 1 


Turco 


OVJO 


u ngai 1 


31 ß 
010 


Siggi Svizzeri 


292 


Transilvano 


304 


Vaivoda 


318 


Svizzeri 


293 


Transilvania 


305 






Secretario di 


294 


Thedeschi 


306 


Zelanda 


319 


Soldati 


295 


Triegua 


308 






Io Caspare 


Renzi 


ho ricevuto dal sig 


f Giovan Battista An 


genti secre- 


tario della cifra 


di N. 


Sre la presente ci 


fra da 


servir per 


monsignore 


rev m o di Caiazzo 


nuncic 


• di S. Stä alli elettori dell'Imperio, et un'altra cifra 


commune con gli altri 


signori nuncii apostolici. 






Questo di 


23. di 


Giugno 1587. 









42. 

Cifra con monsig. Ottavio vescovo d'Alessandria 1 , nuntio alli signori 
Svizzeri. 28. Settembre 1587. 

Fu assunto al cardinalato dalla felice memoria di Gregorio XIV. 
Nulle i,2,3, 

abc de fghik lmn °p 
3 58 05 60 9 68 75 76 2 78 02 85 87 4 80 
50 65 66 06 67 77 25 86 88 08 

qu r s t u x z et con 

26 28 07 00 56 70 401 402 

27 20 55 57 701 702 

che non per perche percioche acciö accioche ancora nondimeno 
403 404 405 406 407 408 409 410 411 

come Bene Benche Essere Essendo Havere Havendo Hauto Ho 
412 413 414 415 416 417 418 419 420 

massime massimamente Mente quando quanti quantunque 
421 422 423 424 425 426 

qualm ente quelli questi 
427 428 429 



1 Ottavio Parravicini. 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



397 



IlPapa,NostroSigre 



S. Santita 430 
L'Imperatore, S. 

Mtä Cesea 431 
II Re di Francia, S. 

Mtä Christ™ 432 
II Re di Spagna, S. 

Mtä Catca 433 
II Re di Polonia 434 
II Re di Scotia 435 
II Re di Svetia 436 
II Re di Dania 437 
La Regina Madre 438 
La Regina di Fran- 
cia 439 
La Regina d'In- 
ghilterra 440 

Alemagna 441 

Alemani 442 

Agente di 443 

Amano 444 

Ambassadore di 445 

Anversa 446 

Arcivescovo di 447 

Arcivescovado 448 

Arciduca 449 

Armata 450 

Avignone 451 

Avisi 452 

Austria 453 

Austriaci 454 

Basilea 455 

Basiliensi 456 

Belinzona 457 

Bernia 458 

Bernesi 459 

Bisanzone 460 

Borgogna 461 

Borgogni 462 

Breve apost^o 463 



Cancelliere 464 

Capitano 465 

Cantoni 466 
Cantni Catholici 467 
Cantni Heretici 468 

Capitoli 469 

Capitulationi 470 

Catholici 471 

Cavalli 472 

Cifra 473 

Christianita 474 

Clarona 475 

Claronesi 476 

Corriere 477 

Colonello 478 

Danari 479 

Dieta 480 
Gran Duca di To- 

scana 481 

Duca di 482 

Ecclesiastici 483 
Elettore del Impe- 

rio 484 

Essercito 485 

Espeditione 486 

Exclusione 487 

Evidente 488 

Fanti 489 

Fiandra 490 

Fiamenghi 491 

Francia 492 

Franzesi 493 

Generale 494 

Genevra 495 

Gebenesi 496 

Gente 497 

Germania 498 

Germani 499 

Guerra 500 



Grisoni 501 

Guascogna 502 

Guasconi 503 

Helvetia 504 

Heretici 505 

Iesuiti 506 

Imperio 507 

Imperiall 508 

Impresa 509 

Italia 510 

Italiani 511 

Inghilterra 512 

Inglesi 513 

Intelligentia 514 

Lega 515 

Lega Catholica 516 

Lettere 517 

Lutherani 518 
La casa di Dio 519 
Le Otto Diritture 520 

Lucerna 521 

Marchese di 522 

Marescial di 523 

Milano 524 

Militia 525 

Monsignor di 526 

Negocio 527 

Nemici 528 

Navarra 529 

Obedienza 530 

Occasiona 531 

Olanda 532 

Opportuno 533 
Opportunamente 534 

Pace 535 

Parigi 536 



398 Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Piemonte 


537 


Signoria di Ventia 


571 


Tutti 


585 


Polonia 


538 


Siggi Svizzeri 


572 


Tuttavia 


586 


Pratica 


539 


Signori 


573 


Tuttavolta 


587 


Presidente 


540 


Svizzeri 


574 






Predicatore 


541 


Soldati 


575 


Vescovo di 


588 


Principe di 


542 


Spagna 


576 


Venetia 


589 


Protestant 


543 


Spagnioli 


577 


Venetiani 


590 






Sette Cantoni Ca- 




Vettovaglie 


591 


Regno di 


544 


tholici 


578 


Urania 


592 


Religione Catca 


565 


Svitia 


579 


Undervalden 


593 


Republ. Christ™ 


566 


Solodoro 


580 


V. S. Iilma 


594 


Roma 


567 






V. S. 


595 


Raitri 


568 


Thedeschi 


581 


Ugonotti 


596 






Triegua 


582 


Zelanda 


597 


Savoia 


569 


Trattato 


583 


II Nuntio 


598 


Sculteto 


570 


Tanti 


584 







Io Ottavio vescovo de Alessandria nuntio di N. S r e ai siggi Svizari 
per la presente dico havere recevuto dal signor Giovan Battista Argenti 
segretario della cifra di N. Sre la presente cifra per servitio di S. Stä et 
un'altra da servirmi communemente con tutti Ii altri signori nuntii. 
Questo di 28. de Settembre 1587. 

Ott. vesco d'Alessandria mp. 



Con nions. arcivescovo Matteucci nuntio a Venetia. 19. Novembre 1587. 



Nulla . 1 . accompagnata con tutti Ii altri numeri avanti. vg. 11 . 



. 31 


.41 


.51 


. 61 . 


71 . 


81 . 


91 . 


















a 


b 


c 


d 


e 


f 


g 


h 


i 


1 


k 


m 


n 





P 


8 


22 


20 


26 


3 


29 


50 


52 


4 


56 


59 


63 


64 


5 


67 


28 


32 


30 


36 


23 


39 


60 


62 


24 


66 


69 


73 


74 


25 


77 


38 


42 


40 


46 


33 


49 


70 


72 


34 




79 


83 


84 


35 


87 


48 








43 








44 










45 




58 








53 








54 










55 





qu 


r 


s 


t 


u 


X 


z 


et 


con 


non 


che 


68 


75 


76 


80 


7 


82 


89 


93 


97 


202 


355 


78 


85 


86 


90 


27 


92 


99 


94 


98 


204 


356 


88 


95 


96 


00 


37 
47 












357 
358 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 399 



II Papa, N. Sre, S. 




Acciö 


253 


Genovesi 


293 


Stä 


lii 


Accioche 


254 


Guerra 


294 


L'Imperatore , S. 




Austria 


255 






Mtä Cesea 


203 


Austriaci 


256 


T T 

Havere 


295 


II Re di Francia, S. 








IT 1 

Havendo 


296 


Mtä Christma 


205 


Banditi 


257 


TT 1 

Helvetia 


297 


II Re di Spagna, S. 




Bascia 


258 


TT * 

Heretici 


298 


Mtä Catholica 


206 


Baylo 


259 






II Re di Polonia 


ZU i 


Bene 


260 


•1 

Ingnilterra 


zyy 


La Regina Madre 


<)AO 


Benche 


262 


Incjuisitione 


oüZ 


11 Ke di bvetia 


OAfl 

zuy 






Inquisitore 


0O0 


11 Ke di Dania 




Capitano 


263 


italia 


OA A 

o04 


11 Ke di ocotia 


III 


Capitoli 


264 


Italiani 


0U0 


La Sigri a di Venetia 


116 


Catholico 


265 


Legato 




II Sermo Duce, S. 




Casa d'Austria 


266 


0O0 


Sertä 


224 


Chiozza 


267 


Lega 


oU7 


II Conseglio grande 


225 


Cifra 


268 


Lettere 


QAQ 


II Conseglio segreto 226 


Collegio 


269 


Levante 


OAO 


Li Capi de'dieci 


227 


Corriere 


270 


Lutherani 


320 


II Clarmo Procu- 




Cruciata 


272 


Pace 




ratore 


228 


Cardin ale 


273 


322 


II Clarissimo 


229 






Polonia 


323 


La Rega d'Inghilta 


230 


Danari 


274 


Polacchi 


324 


II Gran Turco 


232 


Padri del Iesu 


325 


II Moscovita 


233 


Dpri m p 


275 


Per 


326 


II Gr. Duca di To- 




Duca di 


276 


Perche 


327 


scana 


234 






Percioche 


328 


II Duca di Savoia 


235 


LijUtUlllULJC 


977 


Prencipe di 


329 


II Duca di Ferrara 


236 


Essere 


278 




II Duca di Parma 


237 




L 1 J 


Quando 


330 


II Duca d'Urbino 


238 






Quanti 


332 


II Duca di Mantova 239 


rrancia 




Quelii 


333 


L'Arciduca 


240 


Franzesi 


QUO 


Questi 


334 


Arcivescovo di 


242 


Fiandra 


Zoo 






Arcivescavato 


243 


TT* mAn „| ' 

riamengni 


a ü a 
Zo4 


Spagna 


335 


Alemagna 


244 


Fanti 


not 

ZoO 


Spagniola 


336 


Alemani 


245 






Svizzeri 


337 


Ambassadore di 


246 


Galee 


286 


Secretario di 


338 


Agente di 


247 


Generale di Mare 


287 


Svetia 


339 


Arm ata 


248 


Generale di Terra 


288 






Avisi 


249 


Generale 


289 


Thedeschi 


340 


Ancora 


250 


Genevra 


290 


Terra 


342 


Ancorche 


252 


Genova 


292 


Tratta 


343 



400 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Trattato 344 Vescovo di 348 V. S. Illma 353 

Tutti 345 Vescovato 349 V. S. 354 

Tanti 346 Vaivoda 350 

Talmente 347 Ungaria 352 



44- 
[1588.] 

Con l'illmo cardinale Gran Mastro di Malta. 

Le maiuscole serviranno per nulle. 

ABCDEFGHILMNOPQR 
x a m 1 u 



II Papa 
Re di Francia 
Re di Spagna 
Cardinale 

Cardinal Mont'alto 
Cardinal Gran Mastro 
II Turco 

Hauta dall'illmo signor cardinale Montalto die Dominico 24. Ia- 
nuarii 1588. 

Sed non utenda quia non est tuta. 

45- 

Cifra con l'illmo cardinal Hypolito Aldobrandino 1 legato in Polonia, 
ultimo Maggio 1588. 
Fu creato Papa l'anno 1592. Clemens 8s. 
Dal Illmo sig. cardinal Montalto. 
Nulla 6.9.8. 

abc de fghi klmnop 
31 11 27 23 41 24 25 33 15 30 32 34 17 35 

13 01 72 73 14 57 54 55 51 10 22 52 53 71 74 

14 5 7 

1 Er war 1588 — 89 Kardinallegat in Polen. 



r t 

S 
e 



T 


V 


X Z 


f 


h 


g k 


Abbreviature. 


% 




Galere 


9 




Vice Re di Napoli 


J 




Vice Re di Sicilia 


znz 




Roma 






Malta 







Costantinopoli 


K 







Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



401 



qu r s t u x z et con 

37 42 03 43 21 44 40 04 50 
77 47 45 75 12 
3 2 

non che per perche percioche acciö accioche ancora ancorche 

05 70 07 in 112 113 il4 il5 il6 

bene benche come nondimeno nonostante massime massimamente 

117 118 il9 i20 i21 i22 123 

quando quanto quantunque qualmente quelli questi avisi cifra 

i24 i25 126 i27 i28 129 130 i31 



lettere 
i32 



V. S. Illma 
i33 



V. S. 
i34 



tanti 
i35 



tutti tuttavia 
136 i37 



tuttavolta 
138 



II Papa 


i39 


Arciv° Gnesnense 


319 


Dieta 


423 


N. Sre 


211 


Arcivo di Leopoli 


320 


Duca di Baviera 


424 


S. Sta 


202 


Arcivescovo di 


321 


Duca di Savoia 


425 


L'Imperatore , S. 




Arciduca Carlo 


322 


Duca di Lorena 


426 


Mtä Cesea 


214 


Arcid a Ferdinando 


323 


Duca di Parma 


427 


II Re di Spagna, S. 


Arcida Ernesto 


«324 


Duca di Guisa 


428 


Mta Cathca 


215 


Arcida Massimilo 


325 


Duca di 


429 


II Re di Francia, 




Arcida Matthias 


326 


Ecclesiastici 


431 


S. Mtä Christ™ 


216 


Austria 


327 


Elettione 


432 


II Re di Polonia. S. 


Austriaci 


328 


7 _ 

Mtä Regia 
II Re di Svetia 


217 

218 


Bohemia 


329 


Eletti del Imperio 
Elette di Colonia 


433 
434 


Bohemi 


330 


Elette di Maerintia 435 


II Re di Dania 
II Re di Scotia 


219 

220 


Breve apost^o 


410 


Elette di Treveri 


436 


Legato apost c o 


310 


Calvinisti 


411 


Francia 


437 


Nuntio apost c o 


311 


Cancelliere del 




Franzesi 


438 


Sede apostca 


312 


regno 


412 


Fiandra 


439 


Regina Madre di 


313 


Cardin ali 


413 


Fiamenghi 


440 


Francia 


Christiani 


414 




Regina vecchia di 




Christianita 


415 


Germania 


441 


Polonia 


314 


Comitii generali 


416 






Pretensa Regina 




Compagnia de Iesu 


417 


Heretici 


442 


d'Inghilterra 


315 


Conte Palatino 


418 


Imperio 




Gr. Duca di To- 




Cracovia 


419 


510 


scana 


316 


Confederatione 


420 


Imperiali 
Impresa 


511 
512 


Agente di 


317 


Danari 


421 


Italia 


513 


Ambassadore di 


318 


Decime 


422 


Italiani 


514 



Meister, Die Geheimschrift. 



26 



402 Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Inghilterra 


515 


Polonia 


536 


Thedeschi 


726 


Inglesi 


516 


Polacchi 


537 


Turco 


727 






Principe di 


538 






Lutherani 


517 


Protestanti 


539 


Vescovo di 


728 


Lituania 


518 


Provincia 


540 


Varsovia 


729 


Lituani 


519 


Prussia 


541 


Vaivoda 


730 


Livonia 


520 






Vilna 


731 






Regno di 


710 


Venetia 


732 


Marescial 


521 


Republ. Christ™ 


711 


Vienna 


733 


Marchese di 


522 


Religione Cat^a 


542 


Ungaria 


734 


Monsignor 


523 


Roma 


712 


Vgonotti 


735 


Moscovia 


524 


Raitri 


713 


Vallacchi 


736 


Moscoviti 


525 






Vice Cancelliere 


Moldavia 


526 


Savoia 


714 


del Regno 


737 






Sassonia 


715 


Vice Cancelliere d 


i 738 


Nobili 


527 


Senatore 


716 






Nobiltä 


528 


Senato 


717 


Guerra 


740 






Spagna 


718 


Pace 


741 


Ordine ecclesco 


529 


Spagnioli 


719 


Triegua 


742 


Ordine equestre 


530 


Svizzeri 


720 


Lega 


743 


Olanda 


531 


Svetia 


721 










Svevi 


722 


Danaro di San 




Palatino di 


532 






Pietro 


744 


Palatinato di 


533 


Transilvano 


723 


Giesuiti 


745 


Parigi 


534 


Transilvania 


724 


Confessore del Re 746 


Piemonte 


535 


Tartari 


725 






II cardinale partira di Roma mercordi 


i primo 


Giugno. 





Data di ordine di monsignor illmo e t rev mo cardinal Montalto padrone, 
consignata al signor cardinale Aldobrandino in mano propria, et instrutto 
a bocca et in scrittis S. S. 111™. Die Martis ultima Maii 1588. 



46. 

Con monsignor vescovo di Lipari 1 Inquisitori di Malta. 
28. Maggio 1588. 
Nulle i . 2 . 3 . 4 . 8 . 9 . 
abcdef gh i lmnopqu 
2 66 68 06 1 56 55 58 9 87 80 26 7 78 07 
67 60 75 57 00 50 88 08 27 70 25 

r s t u x z et con non 

85 20 05 4 76 77 28 742 743 

86 02 65 

1 Martin de Acuna, 1585 — 93, Bischof von Lipari. 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



403 



che per perche ancora ancorche 


bene 


benche nondimeno 


744 745 746 


7/1 7 1 A 


749 


7^n 


7M 
t o L 


quando 


quanti 


quelli questi 


V. 


S. Illma V. S. 




7^9 


4 Od 


754 755 




756 757 




II Papa 


500 


Messina 


530 


Arm ata 


723 


N. Sre 


510 


Palermo 


531 


Ambassadore c 


Ii 724 


S. Stä 


511 


Francia 


532 


Agente di 


725 


II Re di Spagna 


512 


Eranzesi 


533 


Secretario di 


726 


S. Mtä Catca 


513 


Italia 


534 


Lettere 


727 


II Re di Francia 


514 


Italiani 


535 


Avisi 


728 


S. Mtä Christma 


515 


Spagna 


536 


Corriere 


729 


II Cardle Montalto 


516 


Spagnioli 


537 


Impresa 


730 


II Cardle Gran Ma- 




Sigia di Venetia 


710 


Inquisitore 


731 


stro 


517 


Venetiani 


711 


Inquisitione 


732 


II Cardinale di 


518 


Gr. Duca di To- 




Inquisito 


734 


II Turco 


519 


scana 


712 


Santo Officio 


733 


Galee 


520 


Duca di 


713 


Abiurato 


735 


Nävi 


521 


Conte di 


714 


Relapso 


736 


Galeotti 


522 


Marchese di 


715 


Ostinato 


737 


Vascelli 


523 


Principe 


716 


Penitente 


738 


Vice Re di Napoli 524 


Commendatore 


717 


Catholico 


739 


Vice Re di Sicilia 525 


Cavailiere 


718 


Heretico 


740 


Roma 


526 


Comenda 


719 


Turchi 


741 


Malta 


527 


Precettoria 


720 


Mori 


742 


Costantinopoli 


528 


Barbaria 


721 






Napoli 


529 


Basciä 


722 







Con monsignor Biglia collettore 
Nulle 9.7. 
a b c d e f g 
54 32 41 48 33 52 20 
53 42 51 58 43 10 30 
11 21 

r s t u 

64 84 26 83 

65 85 36 24 

81 

non che chi per perche 

iio in ii2 ii3 in 



47- 

in Portugallo. ultimo Agosto 1588. 

h i l m n o p qu 

40 13 60 15 35 63 34 44 

50 23 80 25 45 14 16 55 

31 61 

x z et con 
46 66 18 28 
56 86 38 

perciö percioche acciö accioche 

il5 116 118 120 

26* 



404 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



come essere essendo havere 
i21 122 123 i24 



massimamente molti 
i30 131 



II Papa 246 

N. Sre 140 

S. Stä i41 

Sede apostolica 142 

Camera apostca 143 
II Sermo et Rev™o 

Legato 144 

II Nuntio 145 

V. S. Illma i46 

V. S. 148 

Agente di 150 

Ambassadore 151 

Arcivo di Braganza 152 

Arcivo di Evora 153 

Arcivescovado di 154 

Arcivescovado 155 

Armata 156 
D. Antonio di Por- 

togallo 158 

Avisi 160 

Austria 161 

Austriaci 162 

Arciduca 163 

Bolle i64 

Breve 165 

Collettore i66 

Collettoria i80 

Consiglieri 181 

Corriere 182 

Cruciata 183 

Concilio 184 



havendo 
i25 



necessario 
i32 

occasione onde 



135 136 

Catholici 185 

Conte di 186 

Gr. Duca di To- 

scana 188 

Duca di Savoia 210 

Duca di Parma 211 
Duca di Braganza 212 

Duca di 213 

Danari 214 

Decime 215 

Donativo 216 

Ecclesiastici 218 

Elettore 220 

Essercito 221 

Espeditione 222 

Facultä 223 

Fanti 224 

Flotta 225 

Francia 226 

Franzesi 228 

Fiandra 230 

Fiamenghi 231 

Galee 232 

Galeazze 233 

Genova 234 

Genovesi 235 

Gente 236 

Governatore di 238 

Gran Turco 240 



finalmente massime 



i26 128 



Gran Mastro di 241 

Guerra 242 

Heretici 243 

Imperatore 244 

Imperio 245 

Impresa 248 

Indie 250 

Inquisitore 251 

Inquisitione 252 

Iesuiti 253 

Italia 254 

Italiani 255 

Inghilterra 256 

Inglesi 258 

Lettere 260 

Levante 261 

Lisbona 262 

Lutherani 263 

Mare 264 

Matrimonio 265 

Marchese di 266 

Monsignor 268 

Mori 280 

Maumethani 281 

Marrani 282 

Nave 283 

Navarra 284 

Navigatione 285 



necessanamente nondimeno 
i33 i34 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



405 



Padri del Iesu 286 

Face 288 

Porto di 310 

Ponente 311 

Presidente 312 

Principe 313 

Provincia 314 

Portogallo 315 

Portoghesi 316 

Re di Spagna 318 

Re di Francia 320 

Re di Polonia 321 

Regna Madre 322 
Regna dlnghilterra 323 

Re di Scotia 324 



Re di 325 

Regno di 326 

Republ. Christna 328 

Relige Catolica 330 

Sigia di Venetia 331 

Sigia di Genova 332 

Savoia 333 

Signore 334 

Soccorso 335 

Soldati 336 

Spagna 338 

Spagnioli 340 

Spoglio 341 

Tanto 342 



Triegua 343 

Thedeschi 344 

Tutti 345 

Tuttavia 346 

Turchi 348 

Vesco di Coimbra 350 
Vescovo Viseo 351 

Vescovo 352 

Vescovado 353 

Venetia 354 

Vicere di 355 

Ungari 356 

Ugonotti 358 



Io conte Giovan Battista Biglia ho ricevuto dal Sigr Giovanni Bat- 
tista Argenti la presente contracifera per servitio di N. Sre questo di ch'e 
l'ultimo di Agosto. 

Data a monsignor Biglia di ordine di monsig. Illmo e t revmo signor 
cardinal Montalto padrone. 

Die Mercurii ultima Augusti 1588. 

4 8- 

Con monsignor vescovo de Grassi 1 nuntio in Spagna. 
5. Settembre 1588. 

Nulle 2.9. 

abcdefghi lmnopqu 
07 11 14 18 47 31 34 38 77 41 44 48 15 51 54 
17 13 16 30 57 33 36 40 87 43 46 50 35 53 56 
37 67 05 45 

r s t u x z et con non che 

58 61 85 55 66 70 73 76 80 83 

60 63 64 65 68 71 74 78 81 84 
75 



1 Annibal Grassi, Bischof von Faenza 1575—85; er resignierte zu Gunsten 
seines Verwandten Joh. Anton Grassi, führte aber offenbar, wie aus seiner Unterschrift 
hervorgeht, den Titel episcopus Faventinus weiter. 



406 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



II Papa, N. Sre, S. 




Collettoria 


377 


Governator di 


437 




333 


Consiglieri 


378 


Gran Turco 


438 


II Re di Spagna, S. 




Corriere 


380 


Gran Mastro 


440 


Mtä Catca 


334 


Concilio 


38i 


Guerra 


44i 


II Re di Francia, S. 


Conte di 


383 






Mtä Christ™ 


335 


Comendatore 


384 


Helvetii 


443 


II Re di Polonia 


336 


Cruciata 


385 


Heretici 


444 


II Re di Scotia 


337 






Heresie 


445 


La Regina Madre 


338 


Gr. Duca diToscana 886 


Huomini d'arme 


446 


La Regna Regnante 340 


Duca di oavoia 


oo7 


Havere 


447 


La pretensa Regina 




Duca di Parma 


388 


TT 1 

Havendo 


448 


d'Inghilterra 




Duca di 


OA1 

oül 


Hauto 


450 


11 bermo Card^ Le- 




Danari 








gato 


O A O 

343 


Decime 


QA A 

304 


Imperatore, S. Mta 




Ambassadore di 


O A A 

344 


Donativo 


305 


Cesea 


45 i 


Agente di 


345 


Ducato di 


30b 


Imperio 


453 


D. Antonio di Por- 








Impresa 


454 


togallo 


O A /* 

34b 


hcclesiastici 


307 


Inquisitore 


455 


Arcivescovo di 


«in 

347 


hlett n del lmp n0 


OAQ 

oOö 


Inquisitione 


456 


A • 1 

Arcivescovado 


348 


hlettore 


O AA 

300 


Indie 


457 


Arm ata 


OKA 

350 


hssercito 


A A 1 

401 


Iesuiti 


458 


A * J 

Arciduca 


351 


hspeditione 


403 


T 1 J * 

lsola di 


460 


A i. ' 

Austria 


353 


hscusado 


4U4 


Italia 


46i 


Austriaci 


354 


T 7 ' 1 j 

hvidente 


4Ü0 


Italiani 


463 


A * * 

Avisi 


Ott 

355 


huropa 


A Cid 

4Ub 


Inghilterra 


464 


Avertimenti 


35b 






Inglesi 


465 






raculta 


A f\H 

407 


Iurisdittione 


466 


ßarbana 


358 


TP , • 

ranti 


A AO 

40o 






ßenericio 


360 


Flotta 


IIA 

410 


Lega Catholica 


467 


Bolle 


361 


Francia 


411 


Lega 


468 


Brevi 


363 


Franzesi 


413 


Lettere 


470 


Bene 


364 


Fiandra 


414 


Levante 


47i 






Fiamenghi 


415 


Liberta 


473 


Cardie di Toledo 


365 


Frutti 


416 


Luogotenente 


474 


Cardinale di 


366 






Lutherani 


475 


Castello 


367 


Galee 


417 






Capitano 


368 


Galeazze 


41» 


Mare 


476 


Camera apost c * 


370 


Galeotte 


430 


Matrimonio 


477 


Camera regia 


37i 


Generale di 


43 i 


JVlarchese di 


478 


Catholici 


373 


Genova 


433 


Marescial di 


480 


Cavalli 


374 


Genovesi 


434 


Milano 


48 i 


Colonia 


375 


Geneva 


435 


Militia 


483 


Collettore 


376 


Gente 


436 


Ministro 


484 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



407 



Mori 


J Dt 

4o0 


Perciö 


044 


Signia di Genova 




Monitioni 


4öb 


Perciocche 


R A R 

040 


oign ia Gl .Lutea 


OOO 


Monsignor di 


A £7 
4o i 


r orto 


54 H 


\ i ort nt" 


2619 


Marrani 


4öO 


Presidente 


R/1 7 
04 < 


OOCCOIbO 








Prencipe di 


R/1 Ö 
04o 


ooiuau 


OOO 


Napoli 


RAI 

0U1 


Provincia 


R RA 

oou 


opagna 


oou 


Nave 


R AtÜ 


Protestanti 


RR 1 
00 L 


opagnon 


5K7 
oo < 


Nemici 


R A,1 

0U4 


Protesta 


R R vj 

OOo 


DpOgUO 


OOO 


Necessario 


RAR 

0Ü0 


Polonia 


RR/1 

004 


otaio ecciesiasi , " u 




Necessariamte 


RAA 

OUo 


Polacchi 


RRR 
000 






Nondimeno 


RA7 
0U / 


Parma 


RR 
000 


1 anti 




Navarra 


rak 

Ov/O 


FlciLCllZci 


557 

OO 1 




604 


Nominato 


RIA 
01U 










Nominatione 


R1 i 
011 


1 lnürf 1 

Vs^uesn 


^RK 

OOo 


1 I lCgUd 


UV/U 


Navigatione 


Rl Ü 

Olo 


v^ueiu 


OOU 


Tntti 
1 Ulli 


UV/ 1 






v^uanto 


00 1 


i unavid 


UV/O 


Obedienza 


R"M 

014: 




5H3 
OOO 


1 Ul CHI 


fil() 


Occasione 


R 1 R 
010 










vjnae 


Rl ^ 
010 


rvcgno üi 


^hA 

004 


\ / PC 1 /" Atta /II 


hi i 

Uli. 


Opera 


Rl 7 
01 « 


i\e üi 


5HR 
000 


v cbcuvauu 


U lO 


Opportuno 


R1 £ 
01Ö 


Rebellione 


566 


V CllClld 


O 1 'i: 


vjppoi tunarn LC 


R 3 A 
0OU 


Regente 


567 


V CllCLlalll 


Hl ^ 

U 1 o 


Opporsi 


RQ1 

Ool 


Religne Catholica 


568 


v etiovagiie 


H 1 H 
1 


Uttenuto 


RQÜ 

Ooo 


Republ. Christiana 570 


Vicere di 


l^l 7 
01/ 


Olanda 


0o4 


Roma 


57i 


Ungaria 


H 1 k 
OlO 


Oriente 


RQR 

OoO 


Romani 


573 


Ugonotti 


OoU 


Occidente 


RQß 

Ooo 


Riforma 


574 


Vittoria 


001 






Raitri 


575 


V ^ Tllma 
V . o. III 11141 


H3H 
OOO 




tJÖI 






V s 

v . o. 




P^iHri npl Tp<sii 


i/cJC; 


Sicilia 


576 






Palermo 


540 


Savoia 


577 


Zelanda 


635 


Per 


54 i 


Sardegna 


578 






Perche 


543 


Signia di Venetia 


580 







Io Annibal Grassi vescovo di Faenza ho ricevuto la contrazifra alla 
presente zifra dal signore Giovan Battista Argenti secretario di N. 
questo di 5. di Settembre 1588. 

Ita est. Annibal episcs Faventinus. 

Data di ordine di monsig. illmo et rev>«o padrone il cardinal Mon- 
talto die lune 5. Settembris 1588. 



408 Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 

49- 



Con monsig. di Civita di Penna vicelegato d'Avignone. 
12. Settembre 1588. 

Nulle 1.4.5. 



ab c d e 


f g h i 


1 


m n 


P 


qu 


09 66 79 77 02 


67 39 38 03 


87 


23 00 06 


37 


08 


90 96 97 98 20 


76 93 83 30 


78 


33 32 60 


73 


80 


9 


2 


3 




6 






r 


s 


t 11 7 pt 

L Li Li tl 


rnn 








36 


26 


27 07 68 22 

Li 1 \J l KU Li Li 




29 2X 

Ad O DO 






63 


62 


69 70 86 88 
7 


ÜÜ 


92 82 






Nostro Signore, S. 




II Principe di 


Ö72 


Svizzeri 




220 


St* 


020 


Marchese di 


Ö73 


Germania 




222 


L'Impetatore, S. 




Conte di 


Ö76 


Germani 




223 


Mtä Cesea 


022 


Marescial di 


077 


Raitri 




226 


II Re Christ™ 5. 




Monsr di Mont- 




Savoia 




227 


Christ™ 


023 


moransi 


078 


Savoiani 




228 


II Re Catholico, S. 




Monsignor 


079 


Genevra 




229 


Mtä Catca 


026 


L'ambassadore 


Ö80 


Genova 




230 


La Regina Madre 


Ö27 


L'agente di 


Ö82 


Genovesi 




232 


La pretensa regina 




II Secretario di 


Ö83 


Heretici 




233 


d'Inghilterra 


028 


Contado di Avi- 




Havere 




236 


II Re di 


029 


gnone 


086 


Havendo 




237 


II Cardinale diBor- 




Contado Venaisino 087 


Essere 




238 


bone 


030 


Avignone 


Ö88 


Essendo 




239 


II Cardinale di 


032 


Oranges 


Ö89 


Quelli 




260 


II legato 


033 


Danari 


Ö90 


Questi 




262 


II nuntio 


036 


Pace 


Ö92 


Quanto 




263 


Sede apostolica 


037 


Guerra 


Ö93 


Quando 




266 


Camera apostolca 


038 


Triegua 


Ö96 


Per 




267 


Arciduca 


Ö39 


Trattato 


Ö97 


Perche 




268 


Arcivescovo 


Ö60 


Catholici 


Ö98 


Percioche 




269 


II Gran Duca di To 




Navarra 


099 


Poiche 




300 


scana 


062 


Italia 


200 


Avisi 




302 


Duca di Savoia 


063 


Italiani 


202 


Cifra 




303 


Duca di Loreno 


066 


Francia 


203 


Corriere 




306 


Duca di Guisa 


067 


Franzesi 


206 


Soldati 




307 


Duca di Parma 


068 


Spagna 


207 


Gente 




308 


Duca di Epernone 


069 


Spagnioli 


208 


Cavalli 




309 


Duca di 


070 


Helvetia 


209 


Fanti 




320 



/ 

Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 409 



Linguadoca 


322 


Vescovo di 


702 


II pagatore 


720 


Provenza 


323 


Vice legato 


703 






Delfinato 


326 


Ugonotti 


706 


Data lunedi 


12 di 


Lione 


327 


TT C T11 

V. S. Ulma 


707 


C ii 1 _ _ _ O o 

Settembre 1500 


in pro- 


Tanti 


328 


V. s. 


708 


pria mano. 




Tutti 


329 


L'Arcivo d'Ar- 








Tuttavia 


700 


Hg [?] 


709 







50. 



Cifra con monsig. Camillo Borghese 1 referendario, vicelegato di Bologna 

3. Ottobre 1588. 

In poi fatto auditore della camera dalla felice memoria di Gre- 
gorio 14. etc. e poi Papa Paolo V. 



Nulle 6.8.6, 


.8 
















a b c d 


e 


f g 


h 


i 


1 


m n 


p 


qu 


3 31 32 33 


5 


51 52 


53 


7 


71 


72 73 9 


91 


92 


r s 


t 


u X 


z 


et 


con 


che per 






93 94 95 


01 


02 


03 


04 


05 07 






N. Sre, S. Stä 


38 


II Capitano di 




95 


Montagna 




74 


Mons.Illmo etRevmo 




L'Auditore 






Öl 


Trattano 




75 


Camillo Legato 


31 


Roma 






02 


Trattato 




77 


II Cardle Paleotto 


32 


Bologna 






03 


Banditi 




79 


II Cardinale 


33 


Fiorenza 






04 


Chi 




41 


Möns. Vicelegato 


51 


Ferrara 






05 


Perche 




43 


II G. Duca di 




Parma 






07 


Percio 




44 


Toscna 


52 


Piacenza 






09 


Percioche 




45 


II Duca di Ferrara 


53 


Urbino 






34 


Non 




47 


II Duca di Parma 


71 


Romagna 






35 


Nondimeno 




49 


II Principe di Parma 


73 


Faenza 






37 


Acciö 




97 


La Signa di Lucca 


72 


Genova 






39 


Accioche 




99 


Lucchesi 


91 


Lucca 






54 


V. S. Illma 




22 


II Quaranta 


92 


Confini 






55 


V. s. 




20 


II Signore 


93 


Acque 






57 








II Governator di 


94 


La Carfagnana 




59 









Io Camillo Borghese ho ricevuto dal signor Giovan Battista Argenti 
secretano di Nostro Signore della cifra per servitio di monsignor ill^o 
legato questo di 3. Ottobre 1588. 



1 Wurde Vicelegat 1588 für den Kardinallegat Alexander Montalto und blieb in 
Bologna zwei Jahre. 



410 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



51. 

Con il sigr duca di Mantova. 31. Gennaro 1589. 
Nulle 2.4. 



a b c d 


e 


f 2 h i 


1 


m n p 


au 


7 13 16 17 3 


18 19 53 


51 


56 67 5 57 


69 


15 37 38 


39 50 61 


65 


63 71 68 


73 


r s 


t 


u x z et 


con 


non che per 




35 36 


31 


9 81 75 78 


87 


93 97 90 




91 59 


83 


84 76 79 


89 


95 98 80 




N. Sre, S. Stä, S. 




Inghilterra 


244 


Terra 


515 




120 


Italiani 


245 


Cittä 


516 


L'Imperatore, S. 




Thedeschi 


246 


Governat. di Mi 




Mtä Cesea 


12i 


Spagnoli 


247 


lano 


517 


II Re Catholico, S. 




Franzesi 


248 


Milano 


518 


Mtä Catca 


122 


Poloni 


249 


L'ambassadore di 


519 


II Re di Francia, 




Fiamenghi 


350 


L'agente di 


610 


S. Mtä Christ™ 


123 


Inglesi 


35i 


II Secretario di 


6li 


II Re di Polonia 


124 


Svizzeri 


352 


L'arcivescovo di 


612 


La Signoria di Ve- 




Catholici 


353 


II Vescovo di 


613 


neria 


125 


Heretici 


354 


Monsignor di 


614 


II Cardinale di 


126 


Pace 


355 


V. Alta 


615 


II Gran Duca di 




Triegua 


356 


V. S. Illma 


616 


Toscana 


127 


Guerra 


357 


Avisi 


617 


II Duca di Savoia 


128 


Impresa 


358 


Corriere 


618 


II Duca di Mantova 


129 


Trattato 


359 


Lettere 


619 


II Duca di Ferrara 130 


Intelligenza 


360 


Acciö 


620 


II Duca d'Urbino 


13i 


Danari 


36i 


Accioche 


72i 


II Duca di Parma 


132 


Fanti 


362 


Bene 


722 


La Signa di Ge- 




Cavalli 


363 


Benche 


723 


nova 


133 


Essercito 


364 


Essere 


724 


La Signa di Lucca 


134 


Cavalleria 


365 


Essendo 


725 


L'Arciduca 


135 


Huomini d'arme 


366 


Grandemente 


810 


II Duca di 


136 


Compagnia 


367 


Havere 


8li 


Italia 


137 


Savoia 


368 


Hauto 


812 


Germania 


138 


Saluzzo 


369 


Havendo 


813 


Spagna 


139 


Piemonte 


510 


Massime 


814 


Francia 


240 


Monferato 


5li 


Massimamente 


815 


Ongaria 


241 


Piazza 


512 


Nondimeno 


816 


Polonia 


242 


Fortezza 


513 


Necessario 


817 


Fiandra 


243 


Castello 


514 


Necessariamente 


818 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 411 



Onde 
Occasione 
Occorrendo 
Quando 



819 Quanto 

820 Quelli 
82 i Questi 
822 Tutti 



823 
824 
825 
826 



Tanti 
Tuttavia 



827 

828 



52. 

Col sigr. conte Hypolito Visdomini generale in Avignone. 
io. Marzo 1589. 

Nulle 1 . CJ . Lj . 



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303 




II Papa, N. Sre 


220 


G. Duca di To- 




Franzesi 


443 


L'Imperatore 


222 (?) 


scana 


329 


Spagna 


444 


II Re di Spagna, 


s. 


Duca di Savoia 


420 


Spagnoli 


445 


Mtä Catca 


222 


Duca di Ferrara 


421 


Italia 


446 


II Re di Francia 223 


Duca di Parma 


422 


Italiani 


448 


II Cardinale 


224 


Duca di Umena 


423 


Alemagna 


449 


II Legato 


225 


Duca di Nemurs 


424 


Thedeschi 


450 


Sede apostolica 


228 


Duca di Nevers 


425 


Raitri 


451 


II Vicelegato 


229 


Duca di Guisa 


426 


Provenza 


452 


II Collaterale 


230 


Duca Epernone 


428 


Linguadoca 


453 


II Colon ello 


231 


Duca di 


429 


Borgogna 


454 


II Capitano 


232 


Möns. Momoransi 


430 


Svizzeri 


455 


Fanti 


233 


La Valetta 


431 


Catholici 


456 


Cavalli 


234 


Alfonso Corso 


432 


Heretici 


458 


Danari 


235 


L'Adighiera 


433 


Ugonotti 


459 


Guerra 


236 


Genova 


434 


Navarro 


460 


Pace 


238 


Contado d'Avi- 




La pretensa rega 




Trattato 


'239 


gnone 


435 


d'Inghilterra 


461 


Triegua 


320 


Contado Vennisino 


436 


Monsignor di 


462 


Parigi 


321 


Oranges 


438 


Governatore di 


463 


Lione 


322 


Savoia 


439 


Signore 


464 


Avignone 


324 


Saluzzo 


440 


Quelli 


465 


Marsiglia 


325 


Piemonte 


441 


Questi 


466 


Armata 


328 


Francia 


442 


Quanto 


468 



412 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Quando 469 Tanti 522 Che 525 

Tutti 520 Per 523 V. S. IUmo 526 

Tuttavia 521 Percioche 524 V. S. 528 

Io Alfonse» Mazzuoli di Reggio segretario dell'ill m o signor conte Hip- 
polito Visdomini di Reggio ho ricevuto dal molto rev do signor Giovan 
Battisto Argenti segretario della eifra di nostro signore la contraeifra 
della presente, la quäle si da ad esso signor conte di ordine di N. Sre 
per servitio di S. S*ä a questo di io. Marzo 1589. 

Io Alfonso Mazzuoli di manu propria. 

53- 

Col sigr Abbate Gratiano 16. Marzo 1589. 
Nulle 2.4.6. 



a b c d 


e 


f g h i 


1 


m n p 


qu 


30 09 31 90 10 


11 33 13 50 


03 


55 58 15 07 


77 


37 35 71 01 18 


51 19 39 53 


57 


75 83 59 91 


93 


17 


38 


73 




70 




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05 


08 


89 80 85 81 


V 


99 98 




78 


79 


97 87 88 95 


00 


lii ii3 




II Papa 


346 


La Siga Duchessa 




Fiorenze 


529 


L'Imperatore 


247 


di Bracciano 


412 


Milano 


530 


II Re di Spagna 


248 


La Siga Princi- 




Bologna 


531 


II Re di Francia 


249 


pessa di Paliano 413 


Mantua 


532 


II Gr. Duca di To- 




La Signoria di 


414 


Parma 


533 


scana 


250 


II Duca di 


415 


Piacenza 


534 


II Cardinale 


251 


II Principe di 


416 


Venetia 


535 


L'arciduca 


252 


II Marchese di 


417 


Genova 


536 


II duca di Savoia 


253 


II Conte di 


418 


Lucca 


537 


II duca di Ferrara 


254 


II Governatore di 


419 


Ferrara 


538 


II duca di Mantua 


255 


Italia 


420 


L'arcivescovo di 


'741 


II duca di Parma 


256 


Italiani 


421 


II Vescovo di 


742 


II duca d'Urbino 


257 


Germania 


422 


L'ambassadore di 


743 


II duca di Brac- 




Germani 


423 


L'agente di 


744 


ciano 


258 


Spagna 


424 


II secretario di 


745 


II gran Contesta- 




Spagnoli 


425 


Lettere 


746 


bile 


259 


Francia 


426 


Avisi 


747 


L'Eccma Siga O. 




Franzesi 


427 


Corriere 


748 


Carilla 


410 


Roma 


428 


Cifra 


749 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



413 



Quelli 




750 


Quanti 




753 


v. 


S. Illma, V. S. 756 


Questi 




751 


Tutti 




754 






Quando 




752 


Tuttavia 




755 






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09 31 


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57 


55 


75 


58 83 07 






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91 


08 79 


89 


81 


97 














95 


00 





Data al sigr abbate Gratione d'ordine di monsig. illmo et rev mo 
signor cardinale Montalto die Iovis 16. Martis 1589. 

II quäle va mandato da N. Sre a Fiorenze, Milano, Mantua. 



54- 

Con monsig. Visconte 1 nuntio al imperatore. 15. Aprile 1589. 
Nulle 3 . 5 . 35 . 53 . 
Imperatrice [?] 9.8.2.4.7. 



a b c d e 


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9 74 29 28 8 


17 12 


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84 46 47 


71 21 


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70 81 86 




62 


64 48 


79 








87 72 98 




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26 22 42 49 


7 88 


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27 


20 


00 07 


67 




41 24 61 60 






80 


94 


89 


78 




69 68 82 
















Nostro Signore 001 


Arciduca Carlo 




oi7 


Ambassadore 


241 


S. Sede apostolica 002 


Arcida Ferdinando 018 


Agente 




242 


R. Cama apostolica 0Ö4 


Arciduca 


Ernesto 


019 


Africa 




244 


Imperatore. 006 


Arcida Massimiliano 020 


Asia 




246 


Re di Spagna 0Ö7 


Arcida Matias 




021 


Armata 




247 


Re di Francia 008 


Arciduca 






022 


Alemagna 




248 


Re di Polonia 009 


Austria 






024 


Alemani 




249 


Re di Romani Oio 


Austriaci 






226 


Audientia 




250 


Re di Svetia Oil 


Arcivescovo di 




227 


Autorita 




251 


Cardl Montalto 0i2 


Arcivescovado 




228 


Avertito 




252 


Cardinale di 0i4 


Abbatia 






229 


Avisi 




253 


G.DucadiToscana 0i6 


Abbate 






240 


Acciö 




254 



1 Alfons Visconti; im Juli 1589 übergab ihm in Wien der scheidende Nuntius 
Puteo die Geschäfte der Nuntiatur. S. Ehses, Nuntiaturberichte I 2 S. XX. 



414 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Accioche 255 

Ancorache 256 

Bascia 257 

Baviera 258 

Barone 259 

Bohemia 260 

Breve 261 

Bene 262 

Cancelliere 263 

Catholici 264 

Cavalli 265 

Cavallaria 266 

Cauto 267 

Cautamente 268 

Colonia 269 

Comenda 270 

Comendatore 271 

Conte Palatino 272 

Conte di 273 

Corona 274 

Coronatione 275 

Contado 277 

Christiani 278 

Christianita 279 

Costantinopoli 280 

Corriere 281 

Cifra 282 

Danari 283 

Decime 284 

Dieta 285 

Donativo 286 

Duca di Savoia 287 

Duca di Loreno 288 

Duca di Baviera 289 

Duca di Ferrara 290 

Duca di Mantua 291 

Duca di Parma 292 

Duca d'Urbino 293 

Duca di 294 

Ducato di 295 



Ecclesiastici 296 

Elettione 297 

Eletto 298 

Elettore 299 

Essercito 301 

Espeditione 302 

Essere 303 

Essendo 304 

Evidente 3Ö5 

Evidentemente 306 

Fanti 307 

Fantaria 308 

Francia 309 

Franzesi 310 

Fiandra 311 

Fiamenghi 312 

Galee 313 

Germania 314 

Germani 315 

Generale 316 

Gran Mastro 3i7 

Governatore 318 

Gentil'huomo 319 

Guerra 320 

Genova 321 

Grisoni 322 

Havere 323 

Hauto 324 

Havendo 325 

Heretici 326 

Heresie 327 
Huomini d'arme 328 

Italia 329 

Italiani 330 

Inghilterra 331 

Inglesi 332 

Iesuiti 333 

Iurisdittione 334 



Lettere 335 

Legato 336 

Levante 337 

Lisbona 338 

Lione 339 

Lombardia 340 

Luogotenente 341 

Lutherani 342 

Mare 343 

Matrimonio 344 

Maritaggio 345 

Marescial 346 

Marchese di 347 

Monsignor di 348 

Moscovita 349 

Massime 350 

Massimamente 351 

Magonza 352 

Nave 353 

Navarro 354 

Nemici 355 

Negotii 356 

Necessario 357 
Necessariamente 358 

Nondimeno 359 

Nonostante 370 

Nuntio 371 

Occasione 372 

Obedienza 373 

Opportuno 374 

Opportunamte 375 

Onde 376 

Ordine 377 

Pace 378 

Parigi 379 

Padri del Iesu 380 

Parlamento 381 

Polonia 382 

Polacchi 383 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Principe di 


384 


Slesia 


4io 


V. S. Iii™ 


435 


Principessa di 


385 


Signoria di 


4ii 


V. s. 


436 


Protestanti 


386 


Svizzeri 


4i2 






Prevosto 


387 


Svevia 


4i3 


Imperio 

L'Arcivo di Ma- 


437 


Prepositura 


388 


S. Sertä 


4i4 


Pure 


389 


S. Alta 


4i5 


gonza 


438 


Purche 


390 


S. S. Iii™ 


416 


L'Arciv di Co- 




Perciö 


391 


S. S. Revma 


417 


lonia 


439 


Pero 


392 


Serenissimo 


4i8 


L'Arcivo di Tre- 




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440 


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Turco 


4i9 


Marchese di Bran- 




Palatinato 


395 


Transilvano 


420 


deburgh 


441 






Transilvania 


421 


Duca di Saxonia 


442 


Quando 


396 


Tartari 


422 


Conte Palatino 


443 


Quanti 


397 


Treveri 


423 


Chiesa Catholica 


444 


Quelli 


398 


1 negua 


424 


Fede Catholica 


445 


Questi 


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Xanti 




Lardie Arcid^a d 








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42o 


Austria 


446 


Re di 


4Ö1 


Tuttavia 


42 / 


Re de Romani 


447 


Regno di 


402 






Roma 


448 


Regina di 


403 


Vescovo di 


428 


Romani 


449 


Raitri 


404 


Vescovado 


429 


Pretensa Reg na d' 




Relige Catholica 


405 


Venetia 


430 


T 1 Mi 

lnghilterra 


450 


Republ. Christ na 


406 


Venetiani 


431 


Olanda 


451 


Riforma 


4Ö7 


Ungaria 


432 


Zelanda 


452 


Restitutione 


408 


Ungari 


433 






Retentione 


409 


Vaivoda 


434 







Io Alfonso Visconte noncio all'imperatore ho ricevuto dal sigf Giovan 
Battista Argenti segretario della cifra di N. Sre la contracifra di questa 
hoggi 15. d'Aprile 1589. 



55- 

Cifra con mons. Privoli 1 vescovo di Vicenza nuntio a Fiorenza. 

20. Aprile 1589. 

Nulle 3.5. 

a b c d e f g h i 1 m n o p qu 
7 47 74 46 2 22 42 17 8 40 12 10 1 70 18 
60 48 84 64 82 24 61 71 01 49 21 02 06 04 98 

1 Michele Priuli, 1559 — 1603 Bischof von Vicenza. 



416 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



r s t u x z et con non che per 

6 14 26 9 70 20 00 09 08 07 67 

19 62 41 90 88 87 66 68 

29 



Nostro Signore 00i 
S*ä Sede Aposto- 

lica 002 
R. Cam* Aposto- 

lica 004 

Imperatore 006 

Re di Spagna 007 

Re di Francia 008 

Re di Polonia 009 

Cardl Montalto Iii 

Cardl di Fiorenza 112 

Cardinal di 114 
Gr. Duca di To- 

scana 116 

Gran Ducessa 117 

Arcivescovo di 118 

Arcivescovado 119 

Arciduca 121 

Ambassadore 122 

Agente 124 

Africa 126 

Alemagnia 127 

Allemani 128 

Armata 129 

Avignone 141 

Austria 142 

Austriaci 144 

Aviso 146 

Acciö 147 

Accioche 148 

Ancora 149 

Ancorche 211 

Bascia 212 

Berbaria 214 

Barone 216 

Boemia 217 

Bene 218 



Benche 219 

Breve 22 i 

Catolici 224 

Cavalleria 226 

Cavalli 227 

Coronatione 228 

Corona 229 

Conte di 410 

Contado di 41 i 

Christiani 412 

Christianitä 414 

Costantinopoli 416 

Corriero 417 

Cifra 418 

Cauto 419 

Cautamente 420 

Danari 42 i 
Donativo 422 
Duca di Savoia 424 
Duca di Lorena 426 
Duca di Baviera 427 
Duca di Ferrara 428 
Duca di Mantova 429 
Duca di Parma 440 
Duca d'ürbino 44i 
Duca d'Umena 442 
Duca di Bracciano 444 
Ducessa di Brac- 
ciano 446 
Duca di 447 
Ducato di 448 

Ecclesiastici 449 

Elettione 46Ö 

Eletto 46 i 

Esercito 462 



Essere 464 

Essendo 466 

Evidente 467 

Evidentemente 468 

Fanti 469 

Fantaria 47 Ö 

Fiorenza 47 i 

Eiorentini 472 

Francia 474 

Franzesi 476 

Fiandra 477 

Fiamenghi 478 

Galee 479 

Galeazze 480 

Genova 481 

Genovesi 482 

Genevra 484 

Generale 486 

Gran Mastro 487 

Governatore 488 

Generale 489 

Gentilhomo 490 

Guerra 491 

Havere 492 

Hauto 494 

Havendo 496 

Heretici 497 

Heresie 498 
Homini di arme 499 

Italia 601 

Italiani 602 

Inghilterra 604 

Inglesi 606 



Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 417 



Isola di 


607 


Ordine 


662 


Sig ia di Lucca 


699 


lesuiti 


608 


Onde 


664 


Squizzeri 


701 










Sua Sertä 


702 


Legato 


609 


Pace 


666 


S. Alt* 


704 


Lettere 


610 


Parigi 


667 


S. S. Illma 


706 


Levante 


611 


Padri del Iesu 


668 


S. Ecca 


707 


Lisbona 


612 


Parlamento 


669 






Lione 


614 


Pollonia 


670 


1 regua 


708 


Lombardia 


616 


Pollacchi 


671 


1 rattato 


709 


Locotenente 


617 


Portogallo 


672 


Tutti 


710 






Principe 


674 


Tuttavia 


711 


Milano 


618 


Principessa di 


676 


Tanti 


712 


Malta 


619 


Pure 


677 






Marsiglia 


620 


Perche 


678 


Vescovo di 


714 


Mare 


621 


Perciö 


679 


Vescovado 


716 


Marescial 


622 


Percioche 


680 


Venetia 


717 


Marchese di 


624 






Venetiani 


718 


Marcesado 


626 


Quando 


681 


Ungaria 


719 


Monsignor 


627 


Quanto 


682 


Vicere di 


720 






Quelli 


684 


Vaivoda 


721 


Napoli 


628 


Questi 


686 


Vascelli 


722 


XT 

Navarro 


629 






V. S. Illma 


724 


Nave 


640 


Re di 


687 


V. S. 


726 


Nonditneno 


641 


Regnio di 


688 






Nonostante 


642 


Regina di 


689 


Stato Ecclesco 


727 


Necessario 


644 


Raitri 


690 


Toscana 


728 


Necessariamte 


646 


Relig. Catholica 


691 


Lucchesi 


729 


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Negotii 


647 


Republ. Christ™ 


692 






Nuntio 


648 


Reform a 


694 


Olanda 


746 


Nemici 


649 






Zelanda 


447 






Savoia 


696 


Rega d'Inghilterra 442 


Occasione 


660 


Sigia di Venetia 


697 






Oportuno 


661 


Sig ia di Genova 


698 


20. Aprile 


1589. 



1589. 

A di 14. di Aprile di venerdi ho dato la presente contracifra a mon- 
signor revmo Michele Priuli vescovo di Vicenza, data di ordine di mon- 
signor illmo et revmo padrone il signor cardinal Montalto datami a bocca, 
il quäle monsignor di Vicenza iva in loco del rev mo vescovo di Forli, 
Canobio, morto in Fiorenze in quella Nuntiatura; morse alli 2. di Aprile 
presente. 

II detto monsignor Priuli me ne ha poi fatto ricevuto in palazzo 
San Marco alle sue stantie, dove son stato ad instruirlo il di 20. di Aprile 
1589, et dice volere partire alli 22. Sabbato matina. 

Meister, Die Geheimschrift. 27 



418 Chiffrenschlüssel aus Buch I der Sammlung des Matteo Argenti. 



Io Michel Priuli vescovo di Vicenza ho ricevuto dal signor Giovan 
Battista Argenti segretario delle eifre di Nostro Signore la contraeifra 
della presente per servitio di S. questo di 20. di Aprile 1589. 



56. 

Cifra con monsignor Glorierio nuntio a Napoli. 8. Luglio 1589. 
Nulle 17.71. 



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